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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz kleiner Schwächen das zweifellos beste RPG
Ich habe The Witcher gerade durchgespielt und muss zugeben, es hat alle meine Erwartungen übertroffen. Zugegeben, ich habe etwas gezögert, als ich vor ein paar Wochen vor dem Spiel stand.
"Kaufen oder nicht"? Trotz guter Previews und Ankündigungen ist es nicht verwunderlich, dass man zögert, erinnert man sich an die guten Vorankündigungen von...
Veröffentlicht am 11. November 2007 von Swoff

versus
16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Genialer Titel, welcher leider ein zu großes Laster besitzt
The Witcher ist mit Sicherheit eines der besten Rollenspiele der letzen Jahre. Die Welt verströmt eine wunderschöne Atmosphäre, welche das Herz von Rollenspieleren höher schlagen lässt. Die Sequenzen und Filme sorgen dafür dass man immer tiefer in den umgreifenden Konflikt gezogen wird. Es gibt jedoch auch einige Kritikpunkte, doch beginnen...
Veröffentlicht am 13. Januar 2008 von Christoph Arens


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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz kleiner Schwächen das zweifellos beste RPG, 11. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Ich habe The Witcher gerade durchgespielt und muss zugeben, es hat alle meine Erwartungen übertroffen. Zugegeben, ich habe etwas gezögert, als ich vor ein paar Wochen vor dem Spiel stand.
"Kaufen oder nicht"? Trotz guter Previews und Ankündigungen ist es nicht verwunderlich, dass man zögert, erinnert man sich an die guten Vorankündigungen von Gothic 3 und Two Worlds. Und was war das Ende vom Lied? Mal wieder 50 Euro für zwei unter allem RPG-Niveau befindliche Spiele ausgegeben.

Die RPGs haben sich in den letzen 10 Jahren drastisch verändert. Statt guter Storyline wird vermehrt auf Grafikwunder und optische Präsentationen gesetzt. Statt fesselnder Atmosphäre rennt man durch seelenlose Welten und macht bis zum Schluß immer dasselbe. Hauptsache, der Charakter wird gelevet, das Licht besiegt die Finsterniss etc. Das die Welt nicht Schwarz-Weiß ist, sondern eher grau, das es kein Gut und Böse gibt, sondern nur Entscheidung und Konsequenz, fehlt in so vielen Spielen. Und vielleicht war es auch jener letzte Satz über Entscheidung und Konsequenz, der mich dazu brachte, The Witcher zu kaufen. Und genau dieses Versprechen wurde bis zum Schluß eingehalten.

The Witcher ist endlich mal Balsam auf die RPGler-Seele. Trotz einiger Schwächen überzeugt mich das Spiel auf ganzer Linie und hat mich dermaßen (auch nächtelang) an den PC gefesselt, wie ich es nur aus den alten "glorreichen" Tagen kenne.

Dabei wurde ganz besonders auf eine komplexe, sehr verwobene und wendungsreiche Storyline gesetzt. Kein Wunder, ist The Witcher doch die geistige Kreation von Andrzej Sapkowski. Kaum hat man sich das Intro (eines der Besten überhaupt) angesehen, wird man gleich in den ersten Minuten in den Witcher-Bann gezogen und für die nächsten Wochen nicht mehr losgelassen. Selten, daß ich ein RPG nächtelang gespielt hatte, bis mir wirklich die Augen zufielen. Held und ganz besonders die NPCs überzeugen, da sie nicht nur kurz auftreten sondern unseren Helden entweder ganz oder sporadisch durch die einzelnen Kapitel des Spiels begleiten und man selbst deren Geschichte im Laufe des Spiels miterleben kann. Die Quests sind sehr gut durchdacht und auch viele Nebenquests sind mit den Hauptquests verwoben. Kein Quest spielt sich langweilig. Die meisten Erfahrungspunkte bekommt man im Übrigen nicht für das Killen von Monstern, sondern für das Erfüllen von Quests, die teilweise gar nichts mit dem üblichen "Auftrag-Moinster töten-Belohnung kassieren-EXP erhalten" zu tun haben. Man bekommt sogar EXP für Würfelpokerspiele und anderlei kuriose Quests. Dabei kann jede Entscheidung zu einem neuen Wendepunkt im Spiel führen, also sollte man immer aufpassen, wofür man sich entscheidet und welche Quests man für wen ausführt. Denn erst nach einigen Spielstunden oder teilweise im nächsten Kapitel werden die Konsequenzen der Entscheidung in einer Art Retrospektion gezeigt. Allein das sorgt schon für hohen Wiederspielwert, sagte doch der Publischer, dass es drei verschiedenen Endings gibt.

Die Atmosphäre in The Witcher ist einzigartig, aber nicht, weil es schon wieder eine schöne Wiesen-und Waldlandschaft mit weißen Elfenstädten, und verschnörkelten Goldtürmen ist, sondern hier sehr viel Wert auf eine authentische mittelalterliche Kulisse gesetzt wurde. Burgen und Landschaften sind mal schön, mal bedrohlich, alles wirkt echt und authentisch, keine zusammengewürfelte Retortenlandschaft. Ausrüstung, Waffen, Kleidung, alles wirkt sehr authentisch und nicht zusammengeschnitten. Das kommt sehr gut an. Die Musik ist sehr stimmig und unterstreicht das Spielgeschehen sehr gut. Einige BGMs sind echte Ohrwürmer und auch für mich der Beweis, dass allein eine vernünftige BGM die Atmosphäre eines Spiels sehr stark zum Positiven oder auch zum Negativen beeinflussen kann, auch wenn ich die Vielfalt etwas bemängle. Einige Songs dudeln stundenlang daher, da hätte etwas mehr Abwechslung stattfinden können.

Das Kampfsystem ist erfrischend anders und allein deswegen schon den Kauf wert. Statt langweiliger Kampfsequenzen a la Oblivion, Gothic 3 oder Two Worlds wurden alle Kampfsequezen von Stundmen und Martial Arts Experten ausgearbeitet, mit MotionCapturing aufgezeichnet und ins Spiel integriert. Das wahrhaftig "BESTE", was ich an Kämpfen in einem RPG gesehen habe. Und statt dummen Dauergeklicke, geht es hier darum, im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu klicken, um weitere Kombos und Angriffssequenzen einzuleiten. Der Held Gerald besitzt zwei Schwerter. Ein normales Stahlschwert im Kampf gegen Menschen und ein Silberschwert gegen Monster. Dazu besitzt Geralt drei Kampfmethoden: einen starken, einen schnellen und einen Gruppenkampfstil. je nach Gegner muss man seinen Kampfstil anpassen. Dazu kann man aus 5 verschiedenen Kampfzaubern wählen, die man mit der anderen Maustaste aktiviert. Die Gegner sind sehr intelligent, man kommt mit der alten "Klicken-bis-er-tot-umfällt-Methode" häufig nicht weiter, sondern muß spezielle Strategien entwickeln, um seinen Gegner zu bezwingen. Besonders die Schlachten gegen viele Gegner mit Verbündeten sind unglaublich motivierend. Allerdings gibt es hier einige leichte Balancing-Probleme. Bei einigen Gegnergruppen kann man geschickt einen nach dem anderen "herauspullen" (aus der Gruppe ziehen) und alleine erledigen und die anderen bleiben hinten stehen. Der Igni-Zauber ist gegen fast alle Gegner "overpowered" (zu stark). Einige Gegner sind zu leicht, andere zu schwer. Hier herrscht noch etwas Nachbesserung.

Die Kameraeinstellung ist variabel auf drei Positonen einzustellen. Anfangs etwas knifflig, aber man gewöhnt sich schnell dran. Die Welt ist im Gegensatz zu anderen Spielen nicht frei begehbar, was mich allerdings im Gesamtbild nicht stört, sondern aufgrund des Umfangs recht hilfreich ist. So bleibt es wohl jeder Person selbst überlassen, was sie davon hält. Das Interface ist gut durchdacht, wenn auch die Darstellung des Inventars sehr klein geraten ist. Ein dickes Plus gibt es für Die Quest-Logs, Tutorials, Character-Logs etc. Sehr umfangreich und hilfreich. Auch die Skillentwicklung im Laufe des Spiels ist sehr, sehr gut und besitzt hohes Suchtpotential (nächsten Level erreichen, um neue Skills zu lernen, um neue Kampfsequenzen durchzuführen/stärkere Zauber zu benutzen etc.). Ein großer Schwachpunkt im Spiel sind die durch die Engine bedingten langen Lade- und Speicherzeiten, besonders, wenn man schon viele Spielstände gespeichert hat. Das nervt auf Dauer und führt dazu, dass man seine vorherigen Spielstände bis evtl. auf die letzten zehn Savegames in einen anderen Ordner verschieben oder löschen muß, um schneller zu laden, denn jedes Savegame ist ca. 19 MB groß und es dauert ab 150 Savegames unglaublich lange bis man darauf zugreifen kann. Muß man häufig von einem zum anderen Ort wechseln, stört die Ladezeit für jedes Areal zunemend. Gelegentlich traten einige Bugs und Abstürze auf, im Vergleich zu anderen RPGs aber eher sehr selten.

Zusammenfassend kann man sagen:

Positiv ist:
- die geniale Storyline mit 3 verschiedenen Endings
- sehr gute Haupt- und Nebenquests
- einen sehr überzeugenden Helden, mit den man sich identifizieren kann
- sehr gute NPCs
- erotische Elemente sowie eine Storyline für Erwachsene
- ein sehr authentisches Gesamtbild
- authentische mittelalterliche Kulissen, Waffen und Rüstungen
- eine geniale Atmosphäre
- sehr guter und stimmiger Soundtrack
- das Kampfsystem ist einfach nur genial
- intelligente Genger
- von Zeit zu Zeit geniale Massenschlachten
- sehr gutes Logbuch und Tutorial
- sehr guter Einsatz von Waffenverbesserungen, Alchimie etc.
- geniales Skillsystem, dass zum leveln motiviert
- alles wirkt sehr intelligent und gut durchdacht
- kein Gut gegen Böse, sondern Entscheidung und Konsequenz-Prinzip

Negativ ist:
- Lade- und Speicherzeiten
- hier und da einige Balancingprobleme im Kampf
- gelegentliche Bugs (bei mir eher selten)
- Soundtrack hätte umfangreicher sein können (wiederholt sich zu oft)

Fazit:
The Witcher ist trotz kleiner Schwächen für mich das beste RPG, das es je gegeben hat. Wer The Witcher gespielt hat, wird so schnell nicht zu einen anderen RPG in seinem Regal greifen. Ich werde auch in der nächsten Zeit zum Hexer greifen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Das Outtro spricht jedenfalls dafür.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewitched ;), 4. November 2007
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
In den Games-Magazinen werden technische Details ja ausführlich besprochen, mit zwei Klicks über Google kann man sich im Detail informieren.
Deshalb hier nur eine Kurz-Zusammenfassung.

'The Witcher' läßt sich am besten als story-lastiges Fantasy-Rollenspiel beschreiben. Der Spieler steuert den Hexer Geralt, einen professionellen Monsterjäger in einem komplexen Fantasy-Universum.
Zu Beginn des Spiels wird Geralt schwer verletzt von Freunden gefunden und nach Kaer Morhen gebracht, die alte Festung der Hexer-Zunft. Diese wird kurz nach seinem Eintreffen von einem Geheimbund angegriffen, der auf die Geheimnisse der Hexer aus ist.
Geralt hilft beim Kampf, kann aber nicht verhindern, dass die kostbaren Aufzeichnungen und Reagenzien aus dem Labor der Hexer gestohlen werden. In den falschen Händen können diese Dinge viel Unheil anrichten. So begibt er sich auf die Suche nach den Angreifern, und zugleich auch nach sich selbst, denn aufgrund seiner Verletzungen hat er sein Gedächtnis verloren.
Auf seinem Weg stolpert er mitten hinein in einen beginnenden Krieg, und muss schließlich für eine Seite Partei ergreifen...

Mit Geralt lösen wir in ca. 40 Spielstunden allerlei Quests. Mal mit, mal ohne Waffengewalt. Die Kampfanimationen gehören im übrigen zum Besten, was man in diesem Genre gesehen hat; sie wurden von Stuntleuten und professionellen Schaukämpfern mittels MotionCapturing aufgezeichnet.
Überhaupt weiß die grafische Präsentation zu überzeugen. Obwohl das Spiel auf der alten Neverwinternights-Engine aufsetzt (mit allen damit verbundenen Limitationen - d.h. insbes. deutlich spürbare Ladezeiten zwischen den Spielarealen und eine nicht vollkommen frei begehbare Spielwelt), ist Sapkowskis Fantasy-Universum ungemein gelungen. Die künstlerische Gestaltung jedes noch so kleinen Details läßt die Siedlungen und Landschaften extrem stimmig erscheinen. Und wenn man als Hexer Geralt im Sonnenuntergang durch die wogenden Kornfelder streift, wenn zwischen dem Weizen Mohn und Kornblumen leuchten, wenn erschreckt die Vögel auffliegen, sobald man sich nähert, dann taucht man wirklich ein in diese Welt.
Die Story des Spiels, transportiert durch vertonte Dialoge und zahlreiche kinoreife Zwischensequenzen, gehört zum Besten, was der Fantasy-Spielemarkt zu bieten hat. Sie ist komplex, voller unerwarteter Wendungen, niemals platt oder pathetisch. Als Spieler trifft man häufig Entscheidungen, die sich massiv auf den weiteren Spielverlauf auswirken. Diese Handlungen haben stets eine moralische Konsequenz.
Es gibt Stellen im Spiel, an denen man lange überlegt, wie man entscheiden soll.
Hier ein Beispiel: Einer der zentralen Konflikte in der Spielwelt ist ein beginnender Krieg zwischen Menschen und den Rassen der Elfen und Zwerge, die als 'Anderlinge' bezeichnet werden. Rassismus grassiert in dieser Welt, in der Anderlinge in Ghettos leben müssen und einige von ihnen zu Guerillakrieg und Terror greifen, um ihre Rechte zu erkämpfen.
Als Geralt muss der Spieler an einigen Stellen entscheiden, wen er unterstützt (und damit automatisch, wenn er bekämpft):
Die Menschen, von denen er selbst einer ist (wenn auch nicht gänzlich, denn als Hexer wird er selbst oft geächtet) und die repräsentiert werden von jemandem, der ihm menschlich nahe steht, der ein guter Freund ist? Oder die Elfen, Terroristen zwar, deren Motive aber mehr als nachvollziehbar sind?
Egal, welchen Weg man wählt - die Konsequenzen sind drastisch.

Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt: Dies ist ein Spiel für Erwachsene. Die P18-Freigabe macht Sinn. Nicht, weil es hier übermäßig Splatter- und Bluteffekte gäbe. Sondern einfach, weil das ganze Setting sehr erwachsen ist - beginnend eben mit den Spielentscheidungen, die andauernd zu treffen sind.
Dazu kommen Details in der Gestaltung, die man mögen oder hassen kann, die aber das Setting ungemein glaubwürdig und atmosphärisch gestalten:
Vor allem in den Slums und Spelunken ist die Sprache dreckig, die Gebärden auch, der Horizont gemeiner Schurken kreist um Sex, Gewalt und Alkohol. Gelegentlich gibt es nacktes Fleisch zu sehen (etwas, das gerüchteweise für die US-Version geschnitten wurde).
Wer will, kann - in den kleinen Dingen - herrlich unmoralisch agieren. Zur Illustration: An einer Stelle im Spiel wird Geralt von seiner Liebsten rausgeworfen (verdientermaßen, wie man hinzufügen muss). Wir schicken ihn los, sich mit seinen Freunden betrinken und alles Leid zu vergessen, dann noch eine Runde ins örtliche Hurenhaus. Am frühen Morgen torkeln wir zurück nach Hause, sternhagelvoll, zu Frau und Kind... Welches Spiel sonst kann das Gefühl witziger Authentizität bieten?

Abschließend noch ein paar technische Details:
'The Witcher' wird in der deutschen P18-Version uncut ausgeliefert, d.h. Inhalte wurden nicht geschnitten. Die DVD ist multilingual. Man kann also Englisch oder Deutsch spielen, wobei die englische Sprachausgabe etwas besser als die deutsche ist.
Es ist außerdem unbedingt empfehlenswert, sich die (nach jetzigem Kenntnisstand) beiden Patches zu installieren, da sich damit einige unschöne Bugs im Vorfeld ausräumen lassen.

Alles in allem halte ich 'The Witcher' für eines der besten Fantasy-RPGs, die seit langer Zeit erschienen sind. Es ist emotional derart fesselnd, dass man über kleinere technische Probleme gern hinwegsieht.
Und - es macht ungeheuer Spaß, es zu spielen.
Auch beim zweiten oder dritten Mal, denn die oben beschriebenen Entscheidungen beeinflussen grundsätzlich den Spielverlauf und den Ausgang des Spiels.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über Moral, Entscheidungen und ... Gartenzäune, 14. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Mit The Witcher hab ich endlich mal wieder ein Rollenspiel gefunden, dass mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. So ist die Story des Spiels spannend bis zum Schluss und geizt nicht mit Wendungen und Überraschungen. Vor allem aber wird sie dadurch interessant, dass der Spieler sie in gewissem Rahmen mit bestimmen kann. Während in anderen RPGs Entscheidungen die man im Laufe der Quests trifft meist nur geringe Unterschiede ausmachen, so wird man in The Witcher teils Stunden später mit dem Resultat seiner Entscheidung konfrontiert, die Ausmaße ausgenommen hat, die ich zunächst nicht erwartet hätte. Nicht selten bin ich so minutenlang vor meinem nächsten Satz in einem Dialog verweilt und habe überlegt, welche Auswirkungen zu erwarten sind, wenn ich was sage, und was davon vorteilhafter für mich wäre, oder was ich mit meinem "virtuellen Gewissen" vereinbaren kann. Noch nie habe ich in einem Spiel solchen Tiefgang und solch moralische Fragen erlebt. Toll!

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass der Entwickler das Spiel noch lange Zeit weiter verbessert hat und das alles kostenlos verfügbar ist. So kann man den spielerischen Inhalt der "Enhanced Edition" gratis downloaden und erhält dadurch nicht nur alle Verbesserungen und Updates sondern auch zwei zusätzliche unabhängige Questreihen des Herstellers, sowie einige von Fans.
Den Download dieser ca 2GB würde ich somit jedem nur empfehlen.

Aber es gibt auch Kritikpunkte für dieses Spiel. So mangelt es an Bewegungsfreiheit der Spielfigur. Denn auch wenn diese in Kämpfen grandios animiert umherwirbelt (das Kampfsystem ist im Übrigen auch gut umgesetzt), so kann sie beim umherlaufen nicht einmal kleinste Zäune überspringen und steht teils vor leicht durchquerbaren Ästen, die wie eine Wand wirken.
Außerdem fehlt mir eine Art "Schnellreise-Funktion", mit der ich an bestimmte Orte, an denen ich schon war zurückkehren kann, ohne alles erneut laufen zu müssen.
So führt die Kombination dieser beiden Punkte teils zu langen Laufwegen, die unnötig den Spielspaß einbremsen.
Außerdem hätte ich nach Ende der Hauptquest noch gerne mit meinem aufgelevelten Charakter restliche Nebenquests erledigt, aber das Spiel endet dort zwangsläufig.

Trotzdem ist The Witcher ein klasse Spiel, dass seine Schwächen durch seine Stärken mehr als nur ausgleicht und vor allem für Spieler die moralischen Tiefgang und Entscheidungsfreiheit nicht scheuen lange und intensive Unterhaltung bietet.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Rollenspiel trotz Hardwarehunger, 7. Januar 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Zur Info, Spiel läuft auf: AMD Athlon Dual Core 6000, 3 GB Ram, Radeon 2600PRO mit 512 MB, 42" HDTV, PATCH-VERSION 1.2

Technik:
Das Spiel läuft auf mittlerer Grafikstufe leicht ruckelig, auf Höchster mit starken Rucklern und Aussetzern. Auch auf mittlerer Stufe ist die Grafik aber bei weitem besser als bei den meisten Spielen auf höchster Grafik (vergleich hierzu Oblivion, Two Worlds, Neverwinter 2, etc.) Der Sound hat Bugs und stottert nach einiger Zeit was nervt (neuladen hilft). In ca. 30 Stunden stürzte das Spiel 3 mal ab und musste neu geladen werden. Die DVD wurde ein paar mal nicht gleich als "echt" erkannt. Es gibt kleinere Soundbugs aber so gut wie keine Spielbugs.

Spiel:
Die Handlung ist gekonnt in Szene gesetzt. Das Thema dreht sich um Hexer und die Probleme der verschiedenen Rassen in einer mittelatlterlich-fantasymäßig angehauchten Welt. Durch die Handlung wird man emotional weit mehr eingebunden als bei den meisten Spielen. Die Welt wirkt lebendig, logisch und sehr erwachsen-düster. Das ist kein Kinderspiel (gottseidank) und schon gar kein japan-fantasy-Game! Die vielfälltigen Möglichkeiten sich neben den Quests die Zeit zu vertreiben (Poker, Trinken, mit leichten Damen abgeben, Wetten,...) sind gut eingebaut, passen in die stimmige Welt und wurden endlich einmal nicht peinlich berührt ausgelassen aber auch nicht zu sehr in den Vordergrund geschoben. Dort befindet sich die gut ausgedachte Story (man merkt dass hier ein guter Schreiberling den Roman dazu brachte) die fesselt und mich wie selten zuvor an den Schirm gebunden hat. Das Inventar ist allerdings nicht wirklich gelungen und Leute wie ich, die gerne Sammeln, Waffen horten usw. werden von den sehr eingeschränkten Möglichkeiten enttäuscht sein. Auch die Zubereitung und das benutzen der Alchemie-Tränke ist gewöhnungsbedürftig, läuft aber nach einiger Zeit gut von der Hand.

Fazit:
PRO: sehr lebendige glaubwürdige Welt mit erwachsener gut durchdachter Story (für mich der Hauptgrund dieser positiven Bewertung). Emotionale Bindung an NPCs. Gelungene Kämpfe. Grafisch ein Wahnsinn!

CON: Sound mit Bugs. Keine Sammelwut durch schlechte Inventarmöglichkeiten. Hardwarehunger.

Alles in Allem eines der besten RPGs für mich, auch wenn es nach wie vor Dinge zu verbessern gäbe. Troztdem eine klare Kaufempfehlung!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hohe Erwartungen erfüllt, 2. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
The Witcher bietet die mit Abstand fesselnste Rollenspielhandlung seit Jahren.
An eine Spielepause habe ich die ersten 5 Stunden gar nicht erst gedacht, so dermaßen packend ist die Story und dieses hohe Niveau wird bis zum Schluss gehalten.
Sei es jetzt der Hauptquest oder die zahlreichen Nebenquests, zu tun gibt es in der Welt von "The Witcher" immer etwas.

Die Grafik ist bestens und das Kampfsystem simpel wie genial.

Die Häufigen Videounterbrechungen die, wie schon häufig kritisert, den Spielfluss stören, halte ich für positiv, weil man sich so mit dem Charakter verbundener fühlt, wenn man ihn Häufig in Filmsequenzen sieht.

Von den ach so langen Ladezeiten merk ich kaum etwas, liegt wohl daran das ich über einen relativ neuen PC verfüge.
Und das Spiel wird nach dem 1. Kapitel (es gibt 5 Stück davon) zunehmend nicht-linearer, besonders deshalb weil sich die Nebenquests förmlich häufen.
Auch halte ich die Minispiele (Würfelspiele, Faustkämpfe) für eine nette Abwechslung.
Prostitution, Drogen, Korrupition, Mord, Verbrechen ; all das findet man hier zu genüge vor, was zeigt, dass das Spiel für Erwachsene zugeschnitten wurde.
Einziger Kritikpunkt : Man kann die Spielwelt nur abschnittweise betreten und nicht frei wählen wo man als nächstes hingehen möchte.

Fazit : Das Rollenspiel-erlebnis des Jahres. Tolle Grafik sowie spektakuläre Kampfanimationen meets packende Handlung und supercoolen Held
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein persönlicher Favorit unter den PC-Rollenspielen, 8. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Das Spiel wirkt sehr stimmig, die ganzen Menüs sind verspielt und
optisch ansprechend mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Das Spiel hat sich automatisch auf die richtige Einstellung für
meinen Rechner gestellt.
Auflösung von 1600x... hat er auch richtig erkannt, da ich einen
Breitbild-Monitor habe. Grafik auf höchste Stufe.
Alles läuft flüssig ohne zu ruckeln oder Hänger, wie etwa in Gothic 3.

Die unsichtbaren Grenzen schränken die Freiheit zwar ein, wie auch
schon bei Neverwinter Nights 2, das liegt aber an der Engine und
weniger am Willen der Entwickler.
Aber das nehme ich hin, da der Rest einfach nur wunderschön und
stimmig in Szene gesetzt wurde, so dass einem das bald nicht mehr
auffällt.
Die Grafik ist zu jeder Zeit super, stimmig, düster und klasse
ausgeleuchtet. Zeitgemäß für die Art von Spiel, wie ich finde.
Ich ertappe mich des öfteren, wie ich einfach nur die Landschaft,
Gebäude usw. bewundere, bevor es weitergeht.
Die Atmosphäre die hier geschaffen wird sucht echt seinesgleichen.
Die Mimiken und Gesichter sind super gelungen, auch wenn ein paar
unterschiedlichere Gesichter dem Spiel besser getan hätten.
Die Musik ist stimmig zur Situation und untermalt das Erlebte
deutlich.
Die deutsche Synchro wirkt manchmal unpassend zu den Figuren, was
in englischer Sprache zum Bsp. sehr gut gelungen ist.
Es auffällt ist, das die Lippenbewegungen manchmal so gar nicht
zu dem gesagten passt. Sonst würde man echt denken, das man
die Szene gerade real erlebt.

Bei meiner Rechnerkonfiguration sind die Lade- und Speicherzeiten
nicht zu lange. Zwischen 10 und 20 Sekunden. Wahrscheinlich
Rechnerabhängig.
Aber halt auch wirklich recht oft, wenn man z.Bsp. in Gebäude geht
und wieder raus kommt, bei Kartenwechsel usw.

Ein stimmiges und mit viel Liebe zum Detail geschaffenes PC-
Rollenspiel, welches durch eine wunderschöne Grafik besticht und mit
Hilfe von passender Musik und vielen Video-Sequenzen eine Erwachsene
und spannende Story erzählt.
An Steuerung, und manch fummeligen Inventar und Skillbäumen gewöhnt
man sich schnell.
Das Kampfsystem ist schön anzusehen und die Animationen sind gekonnt,
flüssig und rund.
Der Spielefluss wurde von mir zu keiner Zeit als ruckelig oder hängend
empfunden. Von Menüs bis zum Gameplay läuft alles flüssig und sauber.
Alles in allem das zur Zeit für mich beste und erwachsenste PC-
Rollenspiel auf dem Markt.

Also Leute, von mir eine 100%ige Kaufempfehlung an alle die
Rollenspiele mögen und etwa Neverwinter Nights 2, Oblivion usw
gespielt haben und diese gut fanden. Denn diese Spieler werden
"The Witcher" lieben.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist halt wie verhext..., 29. Januar 2008
Von 
Alexander Gebhardt "majorcrampas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
...dass gute Rollenspiele eine solche Seltenheit geworden sind. Erst scheiterte das eigentlich recht gute "Gothic 3" an den hohen gestellten Ansprüchen und auch die hoffnungsvollen Titel "Two Worlds" oder "Hellgate: London" konnten ihren Vorschusslorbeeren nur begrenzt gerecht werden.

Unter den 2007 erschienenen Titeln bilden die Abenteuer des "Weißen Wolfes" Geralt von Riva eine angenehme Ausnahme, denn trotz des entsprechenden Hypes im Vorfeld der Erscheinung von "The Witcher", stellte sich das fertige Produkt tatsächlich als ein Licht am Ende des Tunnels den Rollenspieler seit einiger Zeit durchirren heraus. Die Story haut einem zwar nicht wirklich vom Hocker und sie offenbart ihre feinen Züge nur in den Nebenquests, während die Haupthandlung mitunter etwas zu gewöhnlich und stellenweise recht verwirrend präsentiert wird, aber wird dies durch die gut ausgedachten Charaktere wieder wettgemacht.

Grafisch ist der Titel auf einem ordentlichen Niveau und die Ingame-Sequenzen stellen die bisherigen "Könige" dieser Disziplin (allen voran die genialen Blizzard-Sequenzen) locker in den Schatten. Selbst in der höchsten Auflösung und mit allen aktivierten Details reicht ein Rechner der aktuellen oberen Mittelklasse zum Zocken vollkommen aus, was man den Machern des Spieles gar nicht hoch genug anrechnen kann. Die Landschaften sind liebevoll gestaltet und wenn die Welt dazu noch frei begehbar wäre, könnte man diesbezüglich fast von der Genre-Referenz sprechen. Allerdings hat "Gothic 3" auf dieser Ebene zumindest die Nase noch weit vorn.

Soundtechnisch folgt eine kleine Ernüchterung - zwar gewöhnt man sich schnell an die deutschen Sprecher, allerdings hätten einige das Valium zum Frühstück lieber weg lassen sollen. Besonders der Barde Rittersporn wirkt in seiner Stimme akut fehlbesetzt - von einem Künstler sollte man schon etwas mehr Impulsivität erwarten können ;) . An der Musik gibt es hingegen nicht viel zu mäkeln, allerdings ragt sie aus der zahlreicher anderer Fantasy-Werke auch nicht sonderlich hervor.

Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber spätestens nach dem ersten Kapitel hat man sich daran gewöhnt. Einzig das Inventar wäre noch verbesserungswürdig, da es zum einen zu klein und zum anderen zu unübersichtlich ausgefallen ist.

Kurzum: "The Witcher" ist das aktuell beste zeitgemäße Rollenspiel und die kommenden Titel werden sich an ihm messen müssen. Für knapp 30 Euro ist zudem kaum bessere Kost zu bekommen und wer auf niedliche Elfen und altkluge Zwerge verzichten kann, wird bestens belohnt werden. Technische Probleme traten mit Patch 1.2 nicht auf, außerdem läuft das Spiel unter WinVista64 problemlos, was keine Selbstverständlichkeit ist.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartige Unterhaltung mit kleineren Schwächen, 27. November 2007
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Ich spare es mir, etwas über den Inhalt zu sagen, dass haben schon viele vor mir getan.
The Witcher ist das, was Gothic 3 nicht ist und Two Worlds schon gar nicht: Ein sehr unterhaltsames Rollenspiel, dessen Geschichte man weiter erleben will. Man wird in eine glaubhafte Welt hineingezogen und kann sich gut mit dem Hexer Geralt identifizieren, denn dieser ist nicht der strahlende Held, der immer aalglatt agiert. Er hat Ecken und Kanten (und eine Schwäche für Frauen, sehr menschlich ;-)) und wirkt schon dadurch interessant. Wie man sich letztendlich verhält, ist dann wieder Geschmackssache. So stellt einem das Spiel vor verschiedene Entscheidungen, die allesamt Auswirkungen haben, vielleicht nicht sofort aber im späteren Spielverlauf.

Technik: 3 Sterne
Grafisch nicht ganz aktuell, da die Aurora Engine doch schon etwas betagter ist. Aber was man mit dem Vorhandenen gemacht hat, kann sich sehen lassen. Jeder noch so kleine, unwichtige Raum sieht anders aus, ist liebevoll gestaltet und das Auge hat immer etwas zu entdecken. Typische Baukastenstrukturen gibt es in The Witcher nicht zu sehen.
Negativ sind die Ladezeiten zwischen den Szenen. Sowas darf auf dem PC nicht sein, schon gar nicht in der Länge. Dafür ist läuft es stabil und es gibt erfreulich wenige Bugs.
Der Sound ist auch gut, jedoch kein Meisterwerk.

Steuerung: 4 Sterne
Die Kamerawahl fällt mir leicht: Die Schulterkamera, die Geralt von hinten zeigt. Man kennt es so aus Gothic, einfach "typisch", jedoch ist sie mir zu nah am Hexer, ein bisschen mehr rauszoomen wäre besser. Die 2 anderen Kameramodi habe ich probiert und für nicht spielbar empfunden.
Das Kampfsystem: Endlich mal etwas anderes. Es ist leicht, aber es zu meistern bedarf schon einiger Zeit. Ich muss nur im richtigen Moment die Maus klicken und mich am besten vor dem Kampf für einen Kampfstil entscheiden. Klingt einfach und ist es eigentlich auch, aber das richtige Timing muss sitzen. Zudem macht es enormen Spaß, Geralt dabei zuzuschauen, sodass man doch des Öfteren vergisst, im richtigen Moment zu klicken.

Charakterentwicklung: 4 Sterne
Zunächst komplex wirkender Fertigkeitenbaum, der aber nach einiger Zeit doch recht durchschaubar ist. So wirklich eine Wahl hat man dann doch nicht, so braucht man doch gewisse Fertigkeiten zwingend. Auch machen sich nicht alle investierten Talentpunkte sichtlich bemerkbar.
Das Zaubern ist von der Bedienung her leicht (rechte Maustaste), die Vielfältigkeit bleibt jedoch auf der Strecke. Geralt ist ein Hexer, der hauptsächlich kämpfen will und unterstützend zaubert.

Spielspaß: 4 Sterne
Vom Intro an läßt einen das Spiel nicht mehr los, Geralt wirkt zu interessant. Das Spiel ist herrlich düster und dreckig (hier meine ich z.B. das Fluchen der NPCs, wie auch das Lady-Sammelkartenspiel), die Story spannend. Mit der Alchemie gibt es auch nebenbei etwas zu tun.

The Witcher ist keines Falls perfekt, aber sehr gut spielbar. Die Welt ist unheimlich plastisch und hat Charakter, die NPCs sind interessant und besitzen (trotz gleichem Aussehen) einen Wiedererkennungswert.
Die Vorteile:
- Interessantes Kampfsystem
- großer Talentbaum
- spannende Story
- "Frauen" Sammelkartenspiel
- äußerst liebevoll designed
- Boxkämpfe in den Kneipen
- Illegale Glücksspiele (in Form eines Würfelspiels)

Die Nachteile:
- teils schlecht gewählte Synchro
- kleine Icons im Inventar, keine Sortierung
- teils lange Laufwege
- keine komplett freie Begehbarkeit der virtuellen Welt (wie bei NWN2 auch schon), dadurch teils auch unnötige Umwege
- Klauen hat keinen Einfluss

Trotz vieler Nachteile: The Witcher ist das, was man von einem Rollenspiel erwartet und macht vieles richtig. Die gute Story & Atmosphäre tragen enorm dazu bei, dass The Witcher für mich das beste RPG seit Gothic 2 ist, von der Story her sogar noch besser.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Rollenspiel seit ..., 5. Januar 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
... Gothic II.
Absolut empfehlenswert. Was mir besonders gut gefällt sind die, zum Teil fiesen und auch sarkastischen Dialoge^^
die Story ist sehr abwechslungsreich, die NPC's immer für eine Überraschung gut, das Kampfsystem ist mal wirklich gelungen und die Grafik ist sehr schön anzuschaun.
Alles in allem ein tolles Spiel.
Man sollte aber, um flüssig spielen zu können, auf jeden Fall 2 GB RAM haben und eine ensprechende Grafikkarte. Ich habe eine ATI Radeon X1950 pro und alles läuft korrekt.
Einziger Nachteil bei dem Spiel: Lange Ladezeiten.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei weitem besser als ich gedacht hätte, 27. Oktober 2007
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Witcher (Computerspiel)
Ich habe die Witcher Entstehungsgeschichte auch verfolgt und gerade das Kampfsystem interessierte mich sehr. Als ich mir aber die zuletzt veröffentlichten Videos angesehen habe, schreckte mich das hektische Treiben ab. Es wirkte auf mich eher wie ein "Diablo-Sacred" Klon. Auch die "Point and Click" Steuerung gefiel mir nicht.
Aus einer Laune heraus habe ich mir das Spiel dann doch geholt (wahrscheinlich in der Hoffnung, "ihm" eine Chance zu geben :-) ) und nun muss ich sagen, dass es mich positiv überrascht hat. ...Bis auf die Kämpfe. Es ist zwar kein "Diablo", aber auch kein ...anderes Fantasy Schwertspiel, welches vor einigen Jahren erschienen ist, aber dessen Namen ich hier nicht nennen darf. Nach all den Angaben über aufwendiges Motion Capturing von Schwertkampfanimationen ist eigentlich nur eine Art "Fable" Kampfsystem geblieben. Man klickt lediglich den Gegner an und um stärkere Kombos zu beginnen muss man im richtigen Moment wieder klicken. Aufeinander treffende Schwerter oder "Abwehr und Gegenangriff" Kämpfe kommen so nicht zustande. Der Spielercharakter und der Gegner stehen sich einfach gegenüber und schwingen mit ihren Waffen. Parieren oder abwehren macht der Spielercharakter automatisch. Dieses darf man sich allerdings nicht so vorstellen, dass er das Schwert in eine Abwehrhaltung nimmt, sondern über dem Spieler erscheint eine Texteinblendung (die man auch ausschalten kann), dass ausgewichen wurde. Wie in den alten traditionellen Rollenspielen. Und wie gesagt, gerade da habe ich mehr erwartet, deshalb "nur" 4 Sterne.

Alle anderen Bereiche gefallen mir wirklich sehr gut:
Die Steuerung ist anpassbar (Point and Click oder 3rd Person View), die Intro- und Zwischensequenzen endlich mal wieder atmosphärisch und machen einfach Spass auch mehrfach angeschaut zu werden, nicht nur wegen ihrer enormen Länge. Das Tutorial führt einen sehr behutsam, dabei aber interessant, in das Spiel ein. Es ist nicht zwingend notwendig danach noch in die Anleitung zu schauen.
Das Journal bietet Informationen über alles und jeden und lässt keinen Wunsch offen. Das Inventar ist etwas fitzelig für meinen Geschmack, Kräuterherstellung und Charakteraufwertung gewöhnungsbedürftig, aber ich denke, in diese Punkte muss man sich bei jedem neuen Rollenspiel einarbeiten.
Die Dialoge haben eine gute Länge. Sie liefern abwechslungreich neue Informationen ohne auszuufern wie zum Beispiel bei "Jade Empire". Das erwachsener wirkende Gesamtbild durch Handlung und Dialoge bildet eine gelungene Abwechslung zu anderen Rollenspielen.

Grafik und Sound sind sehr stimmungsvoll. Das erste Mal bei Regen und Nebel nachts unterwegs zu sein war schon ungemütlich. :-) ...sogar die Bevölkerung nimmt bei Regen reiß aus und stellt sich irgendwo unter. Ein nettes Detail.

Zur spielerischen Freiheit kann ich mich einem meiner "Vorschreiber" anschließen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich (noch) nicht sagen, ob irgendwann einmal die ganze Karte frei begehbar sein wird. Obwohl dieser Punkt für mich persönlich keine große Rolle spielt, da ich aufgrund von Zeitmangel gar nicht im großen Stil einfach nur durch die Landschaft wandern will. Spieler die in dieser Hinsicht "Oblivion" oder "Gothic" verwöhnt sind KÖNNTEN da enttäuscht werden.

Abgestürzt ist das Spiel bei mir lediglich einmal, von daher kann ich zu Stabilitätsproblemen nichts sagen. Im Gegenteil, auf mich wirkt es bis jetzt um einiges runder und souveräner programmiert als diverse andere Rollenspiele aus jüngster Zeit.

Bei Zweifeln, ob es vernüftig laufen wird, vielleicht besser erstmal irgendwo ausleihen.
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The Witcher
The Witcher von NAMCO BANDAI Partners Germany GmbH (Windows Vista / XP)
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