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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen33
4,8 von 5 Sternen
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am 10. Januar 2008
Bin durch diesen immer wiederkehrenden und an sich unsinnigen Vergleich mit Interpol auf die Band aufmerksam geworden und kann nur sagen: Was für eine grandiose Entdeckung! Ein ganz und gar unaufgeregtes Album, das seine Energie und Kraft aus brillanten Texten und den dazu perfekt gespielten Melodien bezieht. Die Musik, mit der The National beeindruckt, hat aber um Gottes Willen nichts mit dem klagenden Geschrabbel und der dichterischen Ödnis einiger zurzeit so angesagten Emo-Bands gemein, obwohl gerade die Gabe, Emotionen zu vermitteln und beim Zuhörer freizusetzen, von den Musikern meisterhaft beherrscht wird.

Eher erinnert einen "Boxer" im ersten Moment an ein glasklares Singer/Songwriter-Album, wenn diese beiden fabelhaften Musiker-Brüder-Paare Dessner und Devendorf nicht wären, die den Bariton von Sänger Matt Berninger mit ihrem Spiel meisterhaft zu unterstreichen wissen. Absolut Gänsehaut erzeugend z.B. das Intro zu Squalor Victoria, mit seinen Streichern, den treibenden Drums und dem später einsetzenden Klavier. Die Multiinstrumentalisten erschaffen für jeden Song einen eigenen, charakteristischen Klangteppich, einen edlen Perser natürlich, auf dem Cheflyriker Berninger mit seinen oft mehr gebrummten als gesungenen Alltagsgeschichten entspannt und sicher entlang schreiten kann. Und wir lauschen Titeln wie Apartment Story, Mistaken For Strangers und Fake Empire und wissen: Dies ist ein Album für die Ewigkeit mit Songs für die Ewigkeit.

Inzwischen befindet sich auch der Vorgänger "Alligator" in meinem Besitz, und ich bin froh, dass es ein qualitativ gleichwertiges Album ist, das ich sicher ganz schnell ebenso lieben werde wie dieses.
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am 17. Dezember 2008
Wie könnte es anders sein, ich bin nicht von allein auf The National gekommen. Mein Sohn legte mir die Alben der US-Band aus Ohio ans Herz. Er wusste, dass ich eine Vorliebe für Tom Waits habe und auch Musikern wie Nick Cave eine Menge abgewinnen kann. Wer das ebenfalls von sich behauptet, der sollte schnell sehen, dass er sich ein paar Alben von The National zulegt, die bei all diesen Vergleichen einen völlig eigenständigen starken Sound spielen.

Die Stimme von Sänger Matt Berninger ist ein absolutes Unikat. Sein tiefer Bariton schwebt über schwermütigen Klavierklängen, Streichern, Hörnern und Gitarren, die sich im Universum der sanften und leisen Töne bestens auskennen. Auf Boxer spielen The National nicht spektakulär auf, nein, sie überspülen unsere Ohren mit einem Fluss aus Musik, der friedlich und gleichmäßig seinen Weg in unseren Kopf nimmt. Dabei hinterlässt er Melodien, die im Gehörgang kleben bleiben, einen Eindruck, der vom Mainestream so weit entfernt ist, wie die Erde vom Andromedanebel und das wohlige Gefühl von der Stimme Berningers im Geist gestreichelt worden zu sein.

Wer auf Pop und Rock von der Stange steht, dem wird der Kauf des Albums strengstens untersagt. Wer fest daran glaubt, dass sich Musik immer weiter entwickelt und man auch im Gleichklang einer einfachen Melodie Erfüllung finden kann, dem sei The Nationals Boxer wärmstens empfohlen.
Die Anspieltipps schenke ich mir, denn: Es gibt einfach keinen Song, der aus der unglaublich starken Konstanz des Albums herausragen würde.
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am 30. Mai 2007
Nachdem ich vor zwei Jahren durch meinen Bruder auf diese fabelhafte Band und ihr Album "Alligator" aufmerksam wurde, erwartete ich dieses Album mit großer Spannung.

Aber auch mit Zweifel: würde diese Band aus Brooklyn das Niveau des Vorgängers halten können? Antwort: Sie kann. Und wie. Wahrscheinlich hat sie die Messlatte sogar noch ein paar Zentimeter höher gelegt, also in Sphären, wo sich nur ganz wenige Bands bewegen, vielleicht noch Modest Mouse, Arcade Fire und ein paar andere wenige Ausnahmen...

Elegische, hypnotische Melodien mit unfassbar gelungenen, intelligenten und fließenden Texten, die wirklich die Bezeichnung "Lyrics" verdienen und Matt Berninger endgültig in den Olymp der besten Songwriter unserer Zeit hieven.

Laute, verzerrte Passagen wie bei "Abel" oder "Lit up" auf dem letzten Album (die aber nicht minder genial waren!) machen Platz für entspannte, süchtig machende Hooklines und treibende Beats, die wie ein schlagendes Herz klingen. Darüber legen sich wundervolle Passagen mit Piano, Hörnern und Glockenspiel, sogar bei zwei Songs begleitet vom nicht hoch genug einzuschätzenden Sufjan Stevens (was für eine Kollaboration!).

Fazit: Eine Band, die zwischen 29. Mai und 2. Juni 2007 an fünf aufeinander folgenden Abenden das legendäre Bowery's Ballroom in New York City ausverkauft hat, darf wohl mit Fug und Recht als das nächste große Ding gehandelt werden. Und wer Songs für die Ewigkeit wie "Fake Empire", "Brainy" und "Apartment Story" aus dem Ärmel schüttelt, lässt Epigonen und Möchtegern-Bands wie The Bravery verdammt alt aussehen.

Kaufen, hören, träumen und sich treiben lassen!!
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am 12. August 2008
durch Zufall bin ich auf dieses Album gestossen und seit diesem Zeitpunkt bin ich infiziert von dieser Art melancholischer und gefühlvoller Musik. Stilmäßig nur schwer einzuordnen - lehne Vergleiche mit anderen Musikern/Bands ab - denn The National ist was einmaliges - ein Lichtblick in einer Szene, in der es immer nur noch auf Chartplatzierungen und Verkaufszahlen ankommt.
Ein Song wie Fake Empire - Schmerz, Hoffnung und Zuversicht - eine Melodie, bei der man weinen, lachen und singen gleichzeitig möchte...
The National .... goes worldwide!!! hopefully!!!
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am 24. März 2010
...und seitdem begleitet mich diese Platte mit einer noch nie dagewesenen Konsequenz. Das ist meine erste Rezension (und vielleicht auch für lange zeit einzige), aber ich muss doch endlich loswerden, wie sehr mich diese lieder berühren, immer wieder, wie sie dabei nie langweilig geworden sind, über so lange zeit immer weiter gewachsen sind und damit auch irgendwie nicht mehr aufhören. Ich kann (und will auch eigentlich gar nicht) herausarbeiten, was es jetzt genau ist, warum ich beim tausendsten mal "Slow Show" immer noch gänsehaut bekomme, wenn das schlagzeug den zusätzlichen schlag setzt, warum ich beim zweitausendsten mal "guestroom"-hören im Auto so in den song tauchen kann, dass ich kaum noch dem Straßenverkehr folgen kann. Bisherige Rezensionen haben sowieso inhaltlich-analytisch schon alles gesagt; sogar sehr präzise und treffsicher formuliert (ich empfehle zur Unterhaltung das Wortgefecht bei den Anmerkungen zur Zweisternerezension).
Was ich sagen will - Boxer blieb wie keine andere CD vorher (von meinen 1400 Stück)über Jahre eine meiner besten und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die neue CD am 11. Mai!
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am 1. November 2008
wurde ich vor ein paar Wochen von einem Bekannten gefragt. Ja, mag ich. "Dann hör dir mal >Boxer< von >The National< an, ich bin sicher, die Scheibe wird dir gefallen", so sein Tipp.
Nun, mein Bekannter lag nicht richtig. Jedenfalls nicht zwingend mit dem Vergleich zu Tom Waits. Parallen gibt es allenfalls im ausgereiften Storytelling und den teils verschrobenen, teils wunderbaren Lyrics. Musikalisch halten sich die Ähnlichkeiten nach meinem Dafürhalten doch in Grenzen. Am ehesten noch mit der frühen "Closing Time-Zeit". Aber womit der Bekannte absolut recht hat : Die Scheibe gefällt mir. Und zwar großartig.
Schade, dass diese Band es so lange geschafft hat, sich vor mir zu verstecken, sehr schön, dass dieses Versteckspiel nun beendet ist. "Boxer" ist eine grandiose Scheibe, deren hervorragende Melodien keinesfalls, wie es ein Rezensent hier behauptet, in einem akkustischen Klangbrei versumpfen. Die Melodien sind teilweise vielleicht etwas sperrig und roh, sie kommen vergleichsweise dezent daher und fräsen sich nicht zwingend beim ersten Mal hören in den Gehörgang - dafür bleiben sie bei intensiverer Beschäftigung mit der Scheibe dort um so nachhaltiger.
Wer immer gute, moderne Musik mag und zufällig hier gelandet ist - reinhören. Unbedingt. Eigentlich kann man das gar nicht bereuen.
Großartig.
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am 6. Juni 2007
Ich habe diese Band durch Zufall im Netz entdeckt. Da ich ständig auf der Suche nach ganz großer Musik bin, höre ich am Tag bestimmt 3 bis 4 neue Alben. Die meisten davon vergesse ich so schnell wie ich sie entdeckt habe - nicht so "Boxer". Dieses Meisterwerk lässt einen nach dem ersten Hören nicht mehr los. Eine wundervolle Stimme, Assoziationen zu Interpol-Sänger Paul Banks stellen sich unwillkürlich ein, die zu genial unaufdringlicher aber harmonischer Instrumenierung leicht melancholische Melodien säuselt - welch großartige Kombination! Und auch wer ein Faible für sinnige Lyrics hat, kommt hier vollends auf seine Kosten.

Ein kompletter "Durchhörer" ist das Werk für mich dennoch nicht, denn leider können die letzten 3 Songs das, zugegeben, sehr hohe Niveau nicht ganz halten. Soviel musikalisches Gespür muss bei einen so hohen "Hitdichte" trotzdem mit 5 Sternen honoriert werden. So bleibt der Eindruck eines sehr starken Albums, das wohl kaum noch zu toppen sein wird. Für mich eine, wenn nicht gar "die" Platte des Jahres.

Meine Favoriten: Track 1-9 :-)
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am 4. September 2007
Das dritte Album von The National kann mit dem hochgelobten Vorgänger "Alligator" vollkommen mithalten, und so durfte die Band auch dem breiten Publikum bei David Lettermann vorgestellt werden. Spex urteilte treffend: "Ein Album voll feiner Arrangements und kluger Texte, daß sich bedächtig entfaltet. Edle Schwermut, würdevoll im Vortrag und meisterhaft in der Ausführung." Die meisten Titel sind von starken Melodien geprägt, die sich erst bei mehrmaligem Hören einprägen dürften. Natürlich eher langsam und passend zu der unglaublich schön-tiefen Stimme des Leadsängers, keine Tanzmusik. Gar nicht mal so schwermütig wie man auf den ersten Blick meinen mag, ein par Titel vielleicht ein wenig zu weich. Wird trotz Rauf-und Runterhörens nicht langweilig.
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ist diese Platte. Für mich und wahrscheinlich auch viele andere die schönste, beste und stimmigste Platte der Band. Ich besitze die Scheibe jetzt schon so viele Jahre und es ist faszinierend dass sich die Songs in keinster Weise "abgenutzt" haben. Ich kann die Platte jeden Tag hören und es fühlt sich immer noch an als wäre es das erste mal, wunderschön.

Zur Musik haben die anderen Rezensenten bereits eigentlich alles gesagt, deshalb noch ein kurzes Wort zur Vinylversion. Diese kommt, zumindest in meinem Fall, in einem schicken, gelben Vinyl mit Downloadcode. Und das für momentan um die 15 Euro. Besser kann man Geld kaum anlegen, denn The National von Platte macht gleich nochmal doppelt Spaß.
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am 20. Februar 2009
Es gibt Alben, die gehen sofort ins Ohr, laufen dann im iPod auf schwerer Rotation und nach ein paar Tagen (häufiger) oder Wochen (schon seltener) hat man sich sattgehört. Doch auch nach über einem Jahr bleibt das Clickwheel erstaunlich oft auf The National/Boxer stehen...
Nun muss ich zugeben, dass ich diese Band lange nicht bemerkt hatte. Wäre nicht irgendwann auf den Seiten von NPR eine Band vorgestellt worden, die "thoughtful, mostly melancholy rock in the spirit of Joy Division or Leonard Cohen" macht - es hätte wohl noch länger gedauert. So aber wurde reingehört, kurz darauf die CD gekauft und seitdem befinde ich mich im Bann dieser Musik.
Interessant ist, wie die Songs dieses Albums altern - einige, die am Anfang sofort ein Feuer entzündet haben (z.B. das erste Stück 'Fake Empire'), brennen inzwischen ruhiger, andere, anfänglich weniger bemerkte wie z.B. Guest Room, schmiegen sich von Mal zu Mal mehr an.
Vielleicht hilft es, andere große Namen (die meist aus der melancholischen Ecke kommen) zu nennen, um Interessenten neugierig zu machen - nötig hat die Musik von The National diese Vergleiche aber nicht. Wer sie nicht kennt, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen und reinhören - dafür ist "Boxer" sicher eine gute Wahl.
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