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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schätzenswertes Zeitdokument des kalten Krieges als erstklassige Neuauflage der DVD
Zunächst zum Film selbst: Als ich THE DAY AFTER das erste mal sah (zu der Zeit als das Privatfernsehen noch in den Kinderschuhen steckte) war ich ca. 10 Jahre alt und völlig schockiert und fasziniert zugleich. Heute ist der Film Kult und wohl einer der bekanntesten Endzeit-Szenario Filme, der thematisiert welche drastische Folgen eine Eskalation zwischen den...
Veröffentlicht am 25. März 2007 von 101

versus
36 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist nicht "The Day After"!
Diese Version von "The Day After" ist ihr Geld nicht Wert - Denn der Film hat mit der kühlen, nüchternen TV-Version nichts gemeinsam. Es fehlen sämtliche authentische Szenen, welche den routinierten Ablauf des militärischen Selbstzerstörungs-Apparates aufzeigen. Diese wurden stattdessen durch 'schnulzige' Familien-Szenen ersetzt, die den Film...
Veröffentlicht am 21. Februar 2003 von T. Schmitt


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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schätzenswertes Zeitdokument des kalten Krieges als erstklassige Neuauflage der DVD, 25. März 2007
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
Zunächst zum Film selbst: Als ich THE DAY AFTER das erste mal sah (zu der Zeit als das Privatfernsehen noch in den Kinderschuhen steckte) war ich ca. 10 Jahre alt und völlig schockiert und fasziniert zugleich. Heute ist der Film Kult und wohl einer der bekanntesten Endzeit-Szenario Filme, der thematisiert welche drastische Folgen eine Eskalation zwischen den damaligen Supermächten USA und UDSSR gehabt haben könnte.

Die Story baut darauf auf, dass es zu Spannungen an der deutsch-deutschen Grenze kommt und infolge dessen sich langsam eine Kriegssituation entwickelt. Das ganze kann man aus der Sicht des alltäglichen Lebens der Bewohner des Städtchens Lawrence/Kansas (USA) mitverfolgen. Hier wird eine Hochzeit geplant, da werden die Kühe in den Stall gepfercht ... und nebenbei werden die zunehmenden besorgniseregenden Nachrichten in Funk und Fernsehen verfolgt. Die lauernde Gefahr rückt immer mehr in den Mittelpunkt des Alltags der Menschen und veranlasst sie zu Vorsichtsmaßnahmen (Hamsterkäufe, Keller präparieren etc.). Der "Showdown" wird unverblümt und in all seiner Härte gezeigt und auch die Tage / Wochen danach zeigen auf, wie tragisch die Folgen eines Atomschlags sein können.

Eine Neuauflage von THE DAY AFTER auf DVD ist längst überfälltig: Im Gegensatz zur Erstauflage (im blauen Cover), die arg gekürzt ist, im Low Budget Verfahren auf DVD gebannt wurde und keine Extras hat; schöpft Eurovideo nun aus den vollen und bringt eine erstklassige Neuauflage: Der Hauptfilm ist ungeschnitten und knapp 122 Minuten lang ... 7 Minuten länger als auf der alten DVD. Das Bild ist überarbeitet und 16:9 anamorph ... 4:3 Vollbild wars auf der Erstauflage. Als Bonus gibt es drei Kurzfilme: Duck and Cover, Let's Face it und The Day Called 'X'. Diese sind insgesamt rund 50 Minuten lang, englisch mit deutschem Untertitel und passen sehr gut zur Thematik, welche THE DAY AFTER aufgreift.

Fazit: Ist gekauft !
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heimliches Zeitdokument, 17. September 2002
Von 
Jens Scholz "blogger" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (DVD)
Ich glaube "The Day After" dürfte einer der meistgesehenen Filme meiner Generation ('68) gewesen sein, auch wenn er nicht der Film ist, der einem bei der Frage danach einfällt (da fiele einem wohl eher "Star Wars" sein). Schulklassenweise ging man ins Kino, um den Film zu sehen, der die Auswirkungen des Atomkrieges so realistisch zeigte, wie kein anderer Film zuvor. Anfangs ist er ein wenig aufgemacht wie ein normaler Katastrophenfilm: Es gibt die Riege verschiedener Protagonisten wie die verkrachte Familie, das verliebte Paar, den Intriganten, die nette alte Dame und so weiter, fast also wie die Passagierliste von "Airport".
Letztlich aber trügt dieses Bild, denn bei "normalen" Katastrophenfilmen überleben die guten (bis auf den einen, der sich heldenhaft opfert) und die unsympathischen gehen drauf oder werden geläutert.
Nicht hier: Im Verlauf der Handlung wird die absolute Beliebigkeit der Handlungen immer offensichtlicher, denn egal was getan wird, wie sehr sich die Helden anstrengen, was die Personen auch versuchen, um sich zu retten, es überlebt keiner.
TdA ist ein klarer Propagandafilm für den Frieden und gegen den Krieg, egal mit welcher Begründung. Er ist für mich wie für viele meiner Altersgenossinnen und -genossen ausschlaggebend gewesen, mich mit Politik zu beschäftigen, mit Umweltschutz und Friedensaktionen zu solidarisieren.
Unterhaltsam freilich ist der Film nicht. Er tut nur eine Weile so.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erschreckend, 28. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
dieser film ist absolut wichtig in einer welt, in der die aufrüstung nach einer kurzen zeit der euphorie und entspannung wieder düstere und unheilvolle blüten treibt. in der trivialität des fortschritts der geschichte sowie in erschreckenden bildern und dialogen wird dargestellt, was von unserer zivilisation nach einem atomschlag übrigbleibt. sehenswert ist ebenso das bonusmaterial, in dem in kurzen filmen beschrieben wird, wie man sich vor der a/h-bombe im offenen gelände schützen kann...
denken sie über folgende worte nach: duck & cover
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst Reagan war beeindruckt und der Außenminister nahm Stellung, 4. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
Wer diesen Film gesehen hat, wird schockiert sein. Kein Wunder, das Meyer diverse Probleme bei den Dreharbeiten und dem Releasetermin hatte. Reagan selbst äußerte sich zum Film mit den Worten, so etwas darf nicht passieren. Sein Außenminister trat am Tag nach der Fernsehveröffentlichung vor die Presse und gab bekannt, dass die USA alles tun wird, um so etwas zu verhindern.
Die Folgen eines Atomkrieges werden hier von Meyer sehr intensiv und prägend dargestellt, der verzweifelte Kampf ums Überleben nimmt den Zuschauer voll ein. Die Kulisse und die Darsteller selbst übertreffen sich in ihren Ausführungen, der Film wirkt realistisch und daher so wirksam.
Es steht zu hoffen, dass die Bilder und die Geschichte dieses Filmes die Nationen und ihre Anführer dieser Welt bewegen, dieses Ereignis nie stattfinden zu lassen. Mit diesen Worten endet der Film.
Die Menschheit darf sich nicht selbst zerstören.Aber nicht nur die USA hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt. So drehten z. B. sowjetische Akteure einen ähnlichen Film, dessen deutscher Titel Briefe eines Toten war.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückend, 2. Januar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (DVD)
Ein außerordentlich bedrückender Film, der den Atomkrieg als das zeigt, was er ist: totale und umfassende Vernichtung der Menschheit, Zusammenbruch aller gesellschaftlichen Strukturen, praktisch ohne Hoffnung auf Rettung. Sehr wohltuend, daß sich Hollywood hier beinahe jeglicher Schnulzerie und unangebrachtem Pathos enthält. Wie das vergehende Leben nach der Bombe hier dargestellt wird ist zwar drastisch, aber man kann davon ausgehen, daß die Realität unsere Phantasie noch weit überbieten dürfte. Die Botschaft, die dieser Film übermitteln soll, kommt an.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... der wahrscheinlich wichtigste Film aller Zeiten ..., 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
... so empfinde ich es wenigstens ...

... zeigt er doch (oder besser gesagt zeigte er doch damals in einer sicherlich noch recht kritischen Phase des "Kalten Krieges"), was der Mensch himself so alles falsch machen kann - nämlich mal so ganz nebenbei den ganzen Planeten Erde zu vernichten.

Was ein Atomkrieg bedeutet, war vermutlich schon im Produktionsjahr 1983 den meisten Interessierten klar. Jedoch hatte man solche "hübsche Atompilze" bis dato jedenfalls im Kino bzw. TV in einen, wenn auch fiktiven, Streifen noch nie zu Gesicht bekommen.

Und dann noch die lästige Sache mit dem Sterben. Befindet man sich nahe genug am Einschlagsort, mag es ja schnell gehen bzw. man bekommt überhaupt nichts davon mit. Was aber, wenn man an Verbrennungen oder noch schlimmer an der kurz darauffolgenden "Strahlenkrankheit" dahinsiechen muss.

Oder noch schlimmer; man stirbt erst Monate später an Krebs, verursacht durch die Strahlung und den radioaktiven Niederschlag.

Oder noch noch schlimmer; man stirbt an zuvor beschriebenen Krebs und versucht zuvor noch, in einer total verseuchten Umgebung, sich eine neue "Existenz" aufzubauen.

Oder noch noch noch schlimmer; man stirbt zuletzt und muss zuvor Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn oder Tochter beerdigen. Einem einst hübschen jungen Mädchen fallen die Haare aus ... die Haut wird schwarz und fault einfach weg ... bei einem jungen Mann beginnen, die Zähne zu wackeln ...

Das alles bekommt man in diesem Film zu sehen. Was einem aber am meisten nachdenklich macht, ist diese wahnsinnige Hoffnungslosigkeit, die Ausweglosigkeit - jeder wankt nur noch apathisch seinen eigenen nahen Ende entgegen.

Diesen Film sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben, auch wenn's wehtut.

Ein Film, der Gott sei Dank, sogar die damaligen Machthaber (z.B. R. Reagan) zum Nachdenken angeregt hat.

"Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter!" oder "Einen Atomkrieg kann man nicht gewinnen!"

5 hoffnungsvolle Punkte für einen wichtigen Film, der vor Traurigkeit nur so strahlt.
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36 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist nicht "The Day After"!, 21. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (DVD)
Diese Version von "The Day After" ist ihr Geld nicht Wert - Denn der Film hat mit der kühlen, nüchternen TV-Version nichts gemeinsam. Es fehlen sämtliche authentische Szenen, welche den routinierten Ablauf des militärischen Selbstzerstörungs-Apparates aufzeigen. Diese wurden stattdessen durch 'schnulzige' Familien-Szenen ersetzt, die den Film unnötig in die Länge ziehen und die eigentliche Schrecklichkeit der nuklearen Katastrophe als störende Nebensache erscheinen lassen.
Schade, dass hier die eigentliche Anti-Kriegs-Botschaft durch einen Familienfilm ersetzt werden soll! So greife ich wieder zur guten alten Video-Kassette, um mir vor Augen zu halten, wie die Welt am 'Tag danach' aussehen könnte!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütterndes Dokument über den Kalten Krieges, 24. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
Äusserst gelungen Neuauflagen im limitierten Schuber.

Vor allem nun endlich ungekürzt auf DVD erschienen.

Alles anderen DVD - Auswertungen waren um ca. 7 Min geschnitten.

Desmal mit mehr Mühe und mit Bonusmaterial (3 Kurzfilme zum Thema Atombombe).

Gehört in jede gutsortierte Filmsammlung.
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5.0 von 5 Sternen Abgrundtief akkurat!, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
Die Filmhandlung lässt sich in drei Phasen gliedern:

Die Vorgeschichte des Filmes zeigt ein während des Kalten Krieges denkbares Szenario, das zum Ausbruch eines Krieges zwischen den Supermächten führt. Die Zuschauer erfahren die politischen Hintergründe nur indirekt durch Radio- oder Fernsehberichte; gleichzeitig werden die Hauptpersonen vorgestellt, die in verschiedener Weise auf die politische Krise reagieren und das atomare Wettrüsten kritisieren.

Der Hauptteil des Films, der „Atomkrieg” wird durch den Einsatz von Nuklearwaffen eingeleitet. Nach der Zerstörung des Nato-Hauptquartiers entscheidet sich der amerikanische Oberbefehlshaber zum Atomschlag und übermittelt die Abschusscodes. Die Mannschaften in den Atomsilos fahren ein „Nato-Programm”, die Sowjetunion führt einen Gegenangriff mit 300 Interkontinentalraketen durch, wobei offengelassen wird, welche der beiden Supermächte den Erstschlag durchführt. Die Detonation der Atomwaffen verwandelt die Innenstadt von Kansas City und das Umland in eine Wüste und hinterlässt einige Überlebende, die entweder Schutz in Bunkern fanden oder hilflos im Freien umherirrten. In einem intakt gebliebenen Krankenhaus versuchen nun einige Ärzte die Verwundeten zu versorgen.

Der Schlussteil des Films zeigt die begrenzten Auswirkungen des atomaren Schlags und spielt zwei Wochen nach dem Atomkrieg, den viele Menschen überlebten. Doch gelingt es in diesen vierzehn Tagen nicht, das Land wieder unter eine staatliche Autorität zu bringen. Anomie regiert das Land, viele Menschen leiden an der Strahlenkrankheit. Der Film hat ein offenes Ende und prophezeit eine düstere und hoffnungslose Zukunft für die westliche Gesellschaft: Die Überlebenden sind mit den Herausforderungen einer zerstörten Gesellschaft konfrontiert. Amerika verwandelt sich in ein vorindustrielles Gebilde, dessen Bewohner sich mit primitiven technischen Mitteln behelfen müssen, weil die Infrastruktur vernichtet ist. Die Städte sind unbewohnbar, viele Häuser zerstört. Überall entstehen Flüchtlingslager, deren Bewohner nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden können. Es fehlt an Medikamenten in den verbleibenden Krankenhäusern, Seuchen drohen auszubrechen. Die Armee übernimmt die Kontrolle und lässt willkürlich Menschen ohne Gerichtsverfahren erschießen. Der Präsident und sein Kabinett haben überlebt und arbeiten undurchführbare Gesetze aus, mit denen das Land wiederaufgebaut werden soll. Menschen bewaffnen sich und töten einander, um zu überleben.

Der Film zeigt uns, was in uns schlummert. Das wir, wenn es drauf ankommen sollte, immernoch wissen, wie wir uns verteidigen. Das, wenn wir dazu gezwungen werden, töten so leicht wie atmen ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bleibt hoffentlich nur ein Film !!!, 17. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Day After - Der Tag danach (Limited Uncut Edition) (DVD)
Es gibt Filme, die zeigen den wirklichen Horror, das Unglaubliche und Unvorstellbare, das was hoffentlich niemals Wirklichkeit werden wird. "THE DAY AFTER" ist ein Film, der uns zeigt was passiert, wenn die Supermächte sich einen Schlagabtausch mit Atomwaffen liefert. Dabei geht der Film weniger auf das Politische ein, sonder befasst sich mit der Befölkerung der Stadt Kansas City. Man lernt die verschiedenen Bewohner kennen, erlebt wie ihr Tagesablauf aussieht und wie sie ihrer Arbeit nachgehen. Im Hintergrund immer present, die Angst vor einen Krieg. Man verfolgt, wie es an der deutsch-deutschen Grenze zu Spannungen kommt, was mehr und mehr zur Kriegssituation wird. Jeder geht anders mit seiner Angst um und jeder trifft eigene Vorsichtsmaßnahmen wie Hamsterkäufe, das Haus verriegeln... Doch die politische Situation spitzt sich zu und die Bewohner müssen mit ansehen, wie ihr Land die Atomlangstreckenraketen abschießt. 30 Minuten später kommt es zum Atomschlag. Atompilze steigen auf, Druckwellen bringen verheerende Zerstörungen und die enorme Hitze läßt Mensch und Tier in Millisekunden verbrennen... Die wenigen Überlebenden sind jetzt der radioaktiven Strahlung ausgesetzt und versuchen in den Trümmern zu überleben. Doch sie beginnen schon bald die Toten zu beneiden.
Dieser Film zeigt das Geschehen schonungslos und ist durch das ständig aktuelle Thema der Aufrüstung und Abrüstung auch pädagogisch wertvoll.
Ein Film den man unbedingt besitzen sollte. Bild- und Tonqualität sind sehr gut, und das Bonusmaterial befasst sich mit dem Thema Atomwaffen und ist sehr interesant.
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