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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 2007
Sicherlich, sollte jemand der einen spektakulären Hollywood-Streifen über das Ableben und die letzten Tage von Kurt Cobain sehen möchte, sich doch andersweitig umgucken. Hier liefert einer der größten Regisseure des 21. Jahrhunderts, Gus van Sant, seine Hommage an Kurt Cobain ab. Dieser Film ist Kunst, daher für die meisten Menschen auch schwer zugänglich, denn der Film zeigt auf verschiedenen Ebenen einen einsamen, zutiefst traurigen Menschen - Blake. Blake ist nicht Kurt und Kurt ist nicht Blake. Blake ist lediglich eine Anlehnung and Kurt. Man erkennt es optisch, die Kleidung, die Haare. Dies ist bewußt so gewählt, denn niemand weiß wirklich wie es im inneren von Kurt Cobain ausgesehen hat. Er hatte es zu lebzeiten stets betont, wie es ihn anwiedert, dass alle Welt versuche ihn zu analysieren, ihm irgendwelche Traumata anzudichten und wer weiß was sonst noch alles. Dieser Film versucht dies nicht. Er erklärt nichts, klärt nichts auf, will nirgends hin. Last Days fühlt sich an wie die Stille nach einem Konzert, wie der Kater an einem Sonntagmorgen. Man ahnt welches lautes Leben Blake geführt hat, man könnte es als die Ruhe vor dem Sturm bezeichnen.

Gus van Sant führt uns durch die letzten Tage in langen Kamerafahrten und sich teilweise wiederholenen Szenen. Keine schnellen Schnitte, keine aufwendigen Musikarrangements. Jede Szene wirkt wie ein kleiner Kurzfilm und jede Musik ist sorgfältig ausgewählt und akribisch eingesetzt. Blake flieht in seine eigene Welt, er versucht den Menschen in seiner Umgebung aus dem Weg zu gehen, versucht unsichtbar zu sein. Die Kamera beobachtet ihn dabei, er wird wie ein Gespent verfolgt - durch den Wald, durch sein Haus und eben seine letzten Tage. Er spricht nicht, und wenn dann nur wenig und das auch nicht verständlich. Das einzige mal wo er wirklich seine Stimme erhebt, ist als er sein Instrument in die Hand nimmt und singt: "it's a long lonely journey from death to birth". Blake war schon tot, bevor er es wirklich, also rein biologisch war.

Es findet kein Gespräch statt, es scheint sinnlos, sie scheitern an ihrer belanglosigkeit. Einzig die Vertreterin seiner Plattenfirma (gespielt von Kim Gordon: Sonic Youth) tritt in einen ernsthaften Dialog mit Blake, der aber genauso schnell wieder schwindet. "You're living a rock'n roll klischee" Der Film endet genauso wie er angefangen hat: still.

Ich möchte hier betonen, dass es sich um einen Film handelt, der meiner Meinung nach, das erste und bis jetzt einzige Mal wirklich eine Verbeugung vor Kurt Cobain darstellt. Seit seinem Tod 1994 wird seine Person, sein Tod und sein angeblicher Mord, in den Medien derart ausgeschlachtet, dass mir schlecht wird. Kurt Cobain hat mehr Respekt verdient und Gus van Sant zollt ihm solchen und deswegen 5 Sterne...
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am 25. April 2015
Es ist erstaunlich mit wie wenig Worten ein Film doch auskommen kann. Ein sehr sanfter und leiser Film der Kurts Melancholie und sein sich oft nicht verstanden fühlen von den Mitmenschen zeigt. Der Film hat gerade deshalb Wirkung, weil er so ruhig ist und ganz ohne Hollywood-Action auskommt. Manchmal wird minutenlang kein Wort gesagt oder die Kamera endlos auf eine Stelle gehalten. Manche mögen das vielleicht als langweilig empfinden, ich finde es versetzt einen in diese ruhige Melancholie, die den ganzen Film umgibt. Michael Pitt sieht Kurt Cobain stellenweise wirklich zum verwechseln ähnlich, das ist gut gelungen. Auch wenn Kurt in diesem Film nicht Kurt sondern Blake heißt, weiß doch jeder Nirvana-Fan um wen es hier geht. Der Film zeigt Situationen, Minuten ohne etwas zu erklären. Die Melancholie und das vorbeiziehen der letzten Tage wenn man schon abgeschlossen hat. Für die, die sich noch nicht mit Kurt Cobain beschäftigt haben wird dieser Film sicher zuviele Fragezeichen hinterlassen. Deshalb -1 Stern Abzug.

Das Bonus Musik Video von Michael Pitt im Nirvana-Style ist ebenfalls sehr gelungen.
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am 18. Dezember 2014
Für jeden Nirvana Fan eine absolute Zumutung. Schlechte schauspielerische Leistung, seltsame Dialoge und einige fragwürdige Szenen. Wird dem großen Kurt Cobain leider nicht gerecht. Nicht sehenswert!
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am 11. Januar 2016
Find den Film ziemlich langweilig und war daher sehr enttäuscht.
Würde den Film nicht noch einmal angucken geschweige denn kaufen
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am 3. November 2009
"Last Days" erfüllt nicht die Erwartungen an eine Hollywood-Verfilmung eines Rockstar-Lebens (oder -Todes), wie ja am enttäuschten Grundton einiger Rezensionen zu erkennen ist.
Im Gegenteil: "Last Days" versucht gar nicht erst, scheinbar eindeutige Fakten zu einem scheinbar authentischen Portrait Cobains zusammenzukleben; stattdessen bewegt sich Blake (Cobains Alter Ego in diesem Film) wie in einer endlosen Spirale der Vereinsamung, löst sich immer mehr von den Regeln der Kommunikation. Sein langsamer Abschied vom Leben wird nicht geschönt, nicht verklärt, nicht mit Bedeutung versehen. Der Zuschauer muß sich selbst ein Bild machen, ob Blake womöglich zu wenig geliebt, von seinen Freunden zu wenig wahrgenommen wird, oder ob er schon zu weit von Drogenexzessen zerstört ist. Van Sant entzieht sich jeder Bewertung, jeder Moral. Das macht "Last Days" zu einem klugen, sensiblen, behutsamen Film; die Besetzung und die filmische Umsetzung machen ihn zum Meisterwerk.

Dabei velangt der Film dem Zuschauer einiges ab: Sehr langsam erzählt er von Blakes latzten Tagen, fast unerträglich lang erscheinen manche Einstellungen, wo die Akteure erst im Lauf der Handlung in den Bildausschnitt geraten und ihn wieder verlassen, bevor dann sehr spät in die nächste Szene geschnitten wird; so wirken manche Szenen roh, fast ungestaltet, wie von einer zufälligen Beobachterposition aus aufgenommen. Doch das macht den Reiz des Filmes aus: Man muß sich dem ruhigen Rhythmus der Szenen anvertrauen, genau hinsehen und hinhören. Mancher wird das langatmig finden, mich hat es völlig gepackt.

Was van Sant mit seinen Schauspielern durch Ausprobieren, durch Improvisation erreicht hat, ist überraschend und originell. (So ist eine der stärksten, absurdesten Szenen, und zwar die mit dem "Gelbe Seiten"-Vertreter, mit einem Laiendarsteller entstanden, der tatsächlich für die "Gelben Seiten" arbeitet.) In dem Zusammenhang ist auch das Making-Of sehr zu empfehlen, da hier van Sants Arbeitsweise verständlich wird.
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am 15. September 2006
Ich hab mir den Film gekauft als klar wurde, das er es in Deutschland wohl erstmal nicht in die Kinos schaffen wird.

Und man kann die Kinobesitzer auch durchaus verstehen, denn für große Zuschauerzahlen würde dieser Film bestimmt nicht sorgen.

Doch wem Gus van zandts frühere Filme wie Elephant gefallen haben und wer gleichzeitig noch die Geschichte von Kurt Cobain kennt, dem wird dieser Film gefallen.

Der Film zeigt dann doch eher einen Film mit Kurt Cobain als eine genaue Dokumentation seiner letzten Tage.

Doch das wird in einer sehr fesselenden und mysthischen weise getan. Besonders zum Ende hin entwickelt der Film eine gewisse poetische art.

Wie gesagt der Film ist nicht was für jeden. Typisch Indie.

Aber meiner Meinung nach doch sehr zu empfehlen.
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am 6. August 2010
Fabelhaft gespielt, verzweifelt, einsam, verrückt...Gus Van Sant hat es wie oft in seinen Filmen hingekriegt, großen Platz für das zu schaffen, was in Nachrichten, offiziellen Publikationen nicht gleich offensichtlich wird.
Sollten die letzten Tage von Kurt Cobain wirklich so oder so ähnlich gewesen sein, dann muss er einsam, verrückt und verzweifelt gewesen sein. Dennoch steckt eine gewisse Kreativität in alle dem. Vor solchen Situationen fürchten sich die meisten Menschen, es sei denn sie haben sie schon er- oder überlebt. Ein fabelhaft spielender Michael Pitt.
Der Film verdient mehr als 5 Sterne!
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am 28. März 2014
Ehrlich gesagt dacht ich bei einlegen der DVD sie sei defekt, da direkt am Anfang des Films für einige Zeit nicht gesprochen wird.
Wer sich außerdem etwas mit Kurt Cobain und seinem Leben beschäftigt hat, wird diverse ungenauigkeiten bemerken.
War im großen und ganzen kein schlechter Film jedoch nichts was man sich regelmäßig zuhause ansieht.
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am 24. November 2010
Habe mir diesen Film über die Legende Kurt Cobain heute angeschaut.Ich bin total enttäuscht.Dieser Film soll die letzten Tage von der Musik-Legende Kurt Cobain wiederspiegeln.Bin bei diesem Film mehrmals eingeschlafen.Es gibt meiner Meinung nach keinen Film der langweiliger ist.Es gibt keine richtige handlung,es wird mehrmals ein Gebüsch oder so gezeigt und Minutenlang drauf gehalten.So einen Fim habe ich noch nie gesehen.Mich würde mal interessieren was Kurt Cobain zu diesem Streifen gesagt hätte.Ich würde mir diesen Fim nicht noch mal anschauen oder geschweige denn kaufen.Schade Schade Schade,hätte man mehr draus machen müssen...
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am 29. Mai 2007
Eine sehr eigenwillige Darstellung. Kurt Cobain ist nur zu wünschen, dass dieser Film mit seinen wirklichen letzten Tagen nichts zu tun hat. Die Figur Blake (Cobain) vegetiert sich konsequent durch den Film. Besonders krass dabei: Dem Hauptdarsteller Blake ist es nicht vergönnt, nur einen einzigen vernünftigen und zusammenhängenden Satz zu sprechen. Dieser Typ wird als völlig fertige Person dargestellt. Dadurch sind leider auch keine ernsthaften Rückschlüsse auf sein Seelenleben und seine Motivationen möglich. Meiner Meinung eine sehr unrealistische Interpretation. Allein die Art und Weise der dargestellte Kommunikationsunfähigkeit ist völlig überzogen. Die Figur Blake mit Kurt Cobain zu vergleichen, wäre respektlos und unwürdig.
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