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am 1. Juni 2007
Zwei von Langs besten Filmen überhaupt, "Spione" und "Frau im Mond", gab es seit Jahren nur in spanischen oder englischen DVD-Editionen und entsprechend nur als überteuerte Importware - nun gibt es sie endlich, endlich auch in Deutschland, und das zu einem relativ akzeptablen Preis, denn der Mabuse-Zweiteiler von 1922 ist auch noch dabei. Die Filmdokus im Bonusteil der DVD sind hervorragend, insbesondere die beiden langen, ausführlichen und gut recherchierte Retrospektiven zu "Spione" und "Mabuse", mit vielen Interviews, Ausschnitten und Produktionsinfos. Ansonsten enthält die DVD außer einem schmalen Booklet leider keinen weiteren Lesestoff oder sonstige Beigaben. Trotzdem: Es ist eine gelungene und überfällige DVD-Box. Vielleicht schafft es die Murnau-Stiftung jetzt auch noch, bald den malerisch-schönen "Nibelungen"-Zweiteiler von 1924 (wird gerade restauriert) auf DVD herauszubringen und den Fan nicht allzu lange andere Fritz-Lang-Meisterwerke, wie "Der müde Tod" oder den Action-Klassiker "Die Spinnen" warten zu lassen.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. September 2011
Produktname: Fritz Lang Collection / Herausgeber: Universum Film GmbH / ASIN: B000NP9FS0.
6 DVD-s mit Begleitheft und insgesamt drei Filmen. Die Drehbücher aller drei Filme schrieb die Ehefrau Fritz Langs, Thea von Harbou, die ebenso für die beiden Filme Spione und Frau im Mond die literarischen Vorlagen lieferte. Die Bildqualität in allen drei Filmen ist ausgezeichnet. Originalformat 4:3. Zwischentitel alle deutsch.
Disk 1: Dr. Mabuse, der Spieler (Teil 1 - Der große Spieler. Filmdauer: 155 Min.)
Disk 2: Dr. Mabuse, der Spieler (Teil 2 - Inferno. Filmdauer: 115 Min.) + Specials.
Disk 3: Spione. Filmdauer: 145 Min.
Disk 4: Specials zu Spione
Disk 5: Frau im Mond. Filmdauer: 162 Minuten.
Disk 6: Specials zu Frau im Mond

Disk 1 und 2:
Filmtitel: Dr. Mabuse, der Spieler (Ein Film in zwei Teilen). Gesamte Filmdauer 270 Minuten. Deutschland 1922. Mit: Rudolf Klein Rogge (Mabuse), Bernhard Goetzke (Staatsanwalt von Wenk) Aud Egede Nissen, Gertrude Welker, Alfred Abel, Paul Richter, Robert Forster-Larrinaga, Hans Adalbert von Schlettow, Georg John, Karl Huszar, Grete Berger, Julius Falkenstein, Lydia Potechina, Julius Herrmann u. A. Literarische Vorlage: von Norbert Jacques.
Untertitel: englisch und französisch (auch in den Specials). Genre: Stummfilm > Krimi > Gangsterfilm > Thriller.
Specials auf Disk 2: unter anderem 30 Minuten Doku über Inhalt und Bedeutung des Films, mit integriertem Kommentar von Fritz Lang. Weiters 9 Minuten Porträt des Schrifstellers Norbert Jacques. Auch kleine Doku über die Begleitmusik des zeitgenössischen Komponisten Aljoscha Zimmermann (1944 - 2009).

Teil 1 auf Disk 1: Der große Spieler - Ein Bild der Zeit (155 Minuten)
In zahllosen Masken, Verkleidungen und Rollen bringt Mabuse gehörig die Welt der kapitalistischen Oligarchie durcheinander.
Wieviel vermag der böse Geist eines Einzelnen Schaden anzurichten in der Welt? Ist die technische Struktur des Weltkollektivs ausreichend solide, um die bösen Machenschaften des intelligenten Böslings zu parieren? Bzw., ist das gesellschaftliche System moralisch so integer, dass Angriffe von Außen keine Chance auf Erfolg haben? Fritz Lang offenbart, dass der Diebstahl eines geheimen Dokumentes bereits die Gefahr einer kollektiven wirtschaftlichen Krise in sich trägt. Und hier erkennen wir, dass diese These mit unserer Gegenwart sehr viel Gemeinsamkeit besitzt. Gut dass Lang in der Gestalt des faustischen Marionettenspielers offenbart, dass dieser in der Tat als Einzelner sehr viel erreichen, bzw. in der Welt zerstören vermag, wenn er die technischen Regeln der Weltlenker durchschaut und aufgrund ihrer Regeln manipuliert zu seinen eigenen Zwecken. Wenn ihm die Regeln der Staaten und wirtschaftlichen Netze diese Aktivitäten indirekt ermöglichen und fördern, dann ist Dr. Mabuse der Schuldige nur zur Hälfte. Die zweite Hälfte der Verantwortung trägt das System selbst. Wenn Mabuse in der Verkleidung des stolzen Aktionärs an der Börse seine Kreise zieht, dann symbolisiert Lang in ihm das arrogante System selbst. Mabuse ist ja nur verkleidet. Er selbst ist nicht das System. Aber wenn er in stolzer Pose in der Masse der Börsianer hockt, dann offenbart er in seiner Gestalt, was diese Gruppe von Geschäftemachern ist. Mabuse ist somit der Spiegel der Welt - der bösen Welt, die sich meistens sehr gut als gut tarnen und verkaufen vermag. Nicht anders als Mabuse. Wo ist dann der Unterschied und warum jagen die Weltlenker Mabuse?- Nur damit er als Konkurrent ausgeschaltet wird und sie ruhig ihre Spiele weitertreiben können. Auch das deutet Lang sehr gut an.
Ein Bösling kann nur so viel Böses anrichten in der Welt, wie es ihm das System erlaubt. Je schlechter das System, umso wirksamer das Böse. Die Beiden arbeiten miteinander und gleichzeitig gegeneinander.
Ein aufwändiger Film mit schönen Bildern von suggestiver Kraft und starken Szenen. Ein beeindruckendes Porträt und Dokument seiner Zeit in zeitloser Aktualität. Prächtig die Vielfalt der Maskierungen und Outfits von Mabuse. Der Film ist eine Premiere vieler spezifischer Szenen- und Handlungsmuster, die sich in vielen Produkten der Filmhistorie unentwegt finden werden bis heute: die tickende Wanduhr; der taktisch kluge, wie besessen den Verbrecher jagende Polizist, als eine Art Gegenheld zum intelligenten Schurken; die Verfolgungsjagd mit Autos; der Kamerafokus im EG auf die aufleuchtenden Stockwerknummern während der Liftfahrt. Mabuse ist aber nicht nur gerissen und gescheit, sondern um nichts minder cholerisch und pedantisch, wenn seine Schergen minimalste Fehler begehen, was tatsächlich oft typische Eigenheit eines Diktators ist. Der Untertitel des Films ist: Ein Bild der Zeit. Aber diese Zeit ist immer aktuell. Mabuse spiegelt sie wieder in ihren raffgierigen Begierden. Es ist die unsere. Immer. Mabuse ist noch nicht geschnappt worden.

Teil 2 auf Disk 2: Inferno. Ein Spiel von Menschen unserer Zeit (115 Minuten)
Im zweiten Teil offenbart Lang, dass die Kombination von (wenn auch verbrecherischer) Genialität und animalischer Gier auf Dauer in sich unvereinbar ist, und letztlich das Scheitern vorprogrammiert. Denn die letztlich unkontrollierte, grenzenlose Raff- und Machtgier usurpiert auch den klügsten und weisesten Geist und macht ihn zu einem Sklaven seiner niedrigsten Instinkte. So muß auch Mabuse letztlich scheitern. Zur Strecke gebracht hat ihn am Ende jedoch nicht das selbst gierige System der Reichen, sondern der zähe und redliche Charakter des kleinen Staatsanwalts. Wie gut, dass es solche Typen auch noch gibt in einer korrumpierten Welt.
Man darf wahrlich die Filmfigur von Wenk nicht unterschätzen. Er ist in seiner Unantastbarkeit und Unbestechlichkeit mindestens genauso faszinierend, wie der dämonische Mabuse. Als solch ein schöner Typus wird er in der Filmgeschichte prägend sein für die guten Cops und Gangsterjäger. Lang hat ihn hier als einer der ersten in die klassische Form gemeisselt. Und das schon 1922.
Auch hier beispielgebende Szenen für zahllose Nachahmungen im Krimigenre: als zB. ein verhafteter Gangster als wichtiger Zeuge seitens eines Heckenschützen getötet wird. Und wenn im Finale das ganze Haus durch eine Armada an bewaffneten Polizisten und Soldaten umstellt ist, dann wird fanatisch geschossen aus den oberen Fenstern, weil ein echter Gangsterboss niemals lebend in die Hände seiner Feinde fällt. Der ausgiebig zelebrierte Schußwechsel während der Stürmung des Gangsterhauses ist die klassische Vorlage für spätere Showdowns zwischen Gut und Böse im Stil eines Sam Peckinpah, Walter Hill oder Brian de Palma. Revolutionär dabei die Szene mit der schießenden Gangsterin, die den Männern um nichts nachsteht.
Ein Film als ein Reigen von Innovationen, welche mehrere Genres prägen werden, wie Krimis, Gangsterfilme, Psychothriller, Mystery u.ä. Viele schöne Bilder, gute Szenen, einprägsame Details, spannende Handlung, dramatische Abläufe, bemerkenswerte tricktechnische und ideelle Effekte, interessante Architektur und Ausstattung. Selbstverständlich ein Meisterwerk.

Disk 3:
Filmtitel: Spione. Deutschland 1928. Mit: Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Lien Deyers, Louis Ralph, Craighall Sherry, Willy Fritsch, Paul Hörbiger, Hertha von Walther, Lupu Pick, Fritz Rasp, Georg John, Julius Falkenstein u. A. Untertitel keine. Filmdauer: 145 Minuten. Genre: Stummfilm > Spionagefilm > Agententhriller.
Spannende und interessante Geschichte um den Kampf gegen eine Agentenverschwörung. Eines vorweg: Dieser Stummfilm besitzt relativ wenige und kurze Zwischentitel, so dass es beim Zuschauen primär um den visuellen Genuß geht. Technisch perfekt durchgestylter Spionagefilm mit tadelloser Schnittfolge und flüssigem Handlungsablauf. Ästhetische Bilder und Kameraeinstellungen in lupenreiner Qualität. Ein in stilistisch zelebriertem Tempo pulsierender Event mit guter musikalischer Begleitung. Der vom Rollstuhl aus agierende Verschwörerboss besitzt sogar eine Art schmalen Wandmonitor, wo ihm wichtige Informationen eingeblendet werden. Sein Arbeitstisch ist eine Kombination aus Telefonanlage, Schaltpult und Schreibtisch - symbolisch stehend für die Schalthebeln der Macht. Per Rohrpost kriegt er auch noch die aktuelle Tageszeitung auf den Tisch geschmissen. Ein Dr. Mabuse modernsten Stils. Fritz Lang war ein fortschrittlicher, seiner Zeit weit vorauseilender Genius. Ein revolutionäres Novum auch die Darstellung des zeremoniell exakt durchgeführten Harakiri seitens des japanischen Diplomaten, der den Reizen einer jungen Agentin erliegt und dabei entscheidende Dokumente verliert. Die Schnittfolgen der finalen Zugfahrt samt Zusammenstoß sind stark. Und das tragikomische Ende des Oberschurken am Ende dramaturgisch effektvoll. Ein Meisterwerk.

Disk 4:
Specials über Spione mit einer ausführlichen Doku von 69 Minuten über die Filmproduktion, Schauspieler, Hintergründe und Filmgeschichte. Zudem Daten, Fotos und Biographien. Untertitel: keine.

Disk 5:
Frau im Mond. Deutschland 1929. Mit: Willy Fritsch, Gerda Maurus, Klaus Pohl, Gustav von Wangenheim, Fritz Rasp, Gustl Stark-Gstettenbaur, Alexa von Porembsky, die Maus Josephine u. A. Untertitel: keine. Filmdauer 162 Minuten. Genre: Stummfilm > Science Fiction > SF-Thriller
Der Film behandelt eine Expedition auf den Mond mit einer Rakete samt Verwicklungen, Konflikten, Problemen und Lösungen. Im Filmtitel ist verdichtet die außergewöhnliche Tatsache, dass eine Frau den Mond betritt, was der dominierenden Männerwelt auf Erden verwehrt bleibt.
Der erste Teil des Films zeigt die Vorgeschichte um die Idee des Mondflugs, in der die verschiedenen Motive der lauteren und unlauteren Teilnehmer der Expedition dargestellt werden.
Ab Minute 64: ausführlich dargestellte Vorbereitungen auf den unmittelbar bevorstehenden Raketenstart samt Countdown. Massen von Zuschauern bejubeln frenetisch die sensationelle Premiere. Eine Frau und vier Männer bilden die offizielle Besatzung. Dazu gehört noch die kleine Maus Josephine (die sich selbst spielt) und der abenteuerverliebte, wagemutige Junge Gustav, der sich unbeobachtet in die Rakete reinschmuggelt (gespielt von Gustl Gstettenbaur, der sich auch selbst spielt).
Ab Minute 90: Abflug und der Aufenthalt in der Rakete.
Ab Minute 115: Landung auf dem Mond und Finale.
Es war der letzte Stummfilm von Fritz Lang. Wieder perfekt inszeniertes Meisterwerk mit einer Fülle von Ideen und Innovationen, Szenen und Details. Fritz Lang muß ein Mensch gewesen sein, aus dem die improvisatorischen und kreativen Einfälle nur so heraussprudelten. Die Darstellung sämtlicher menschlicher Charaktere, ihre genaue Typisierung visuell präsentiert und mittels Bildtechnik intensiviert; die Dynamik der Szenenabfolge, nicht nur in den mobilen Sequenzen, sondern genauso Gesichtsausdrücken, Mimiken, Posen - alles in einer visuell sich harmonisch erschließenden Handlung.
Beeindruckend zu sehen, wie sich die Raketenkapsel authentisch am Raketenkopf befindet, was sich in den tatsächlichen Raumflügen viele Jahre später bewahrheitete. Desgleichen die geometrische Darstellung der Flugbahn; fortschrittlich der riesige, bewegliche Kran auf den Schienen, der die Rakete in ihre Startposition bringt; die vier seitlichen, großen Metallstützen der Rakete, welche sich vor dem Start lösen; das Zählen im Countdown von 10 auf Zero ist eine Erfindung des innovativen Visionärs Fritz Lang; die exakt korrekte Angabe der Fluggeschwindigkeit von 11,2 Kilometer pro Sekunde; die liegenden Astronauten vor dem Start, um den gefährlichen Druck auszuhalten bevor es zum Ausgleich kommt; die fixe, senkrechte Metallleiter unter der offenen Luke im Inneren der Rakete wird spätere SF-Filme prägend begleiten; schöne Einfälle und Tricktechniken auch in bezug auf die Schwerelosigkeit; die markant dramatisierten psychischen Verhaltensveränderungen bei einigen der Personen während des Flugs; die Weltraumanzüge. All das und Vieles mehr ist sensationell und für einen Film von Damals faszinierend.
Die Rakete und Mondlandschaft mit Bergen, brodelndem Schlamm oder dem Höhlenbereich sind toll gestaltet. Das Finale als Höhepunkt des Films äußerst packend und spannend - die Pointe am Schluß romantisch, heldenhaft, bewegend und mit klassichem Ausgang wegweisend für spätere Filmwerke.
Die Schauspieler spielen bis in die kleinsten Rollen ihre Charaktere sehr engagiert, ausdrucksstark und glaubwürdig. Ein echter Filmklassiker.

Disk 6:
Specials zum Film Frau im Mond. 14 Minuten Doku über die historisch-wissenschaftlichen Aspekte der filmischen Umsetzung. Dazu Daten, Fakten, Fotos und Biographien.

Insgesamt betrachtet ein wertvoller Filmschatz in bester Qualität.
Mladen Kosar
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Keine Frage: Als Filmfan und (vor allem) Fritz-Lang-Fan ist diese Kollektion ein MUSS.
Auch, was das Zusatzmaterial betrifft (insgesamt 6 DVDs!) lässt diese Sammlung keine Wünsche offen!
ABER: Wer sich, so wie ich, auch die andere Box ("Metropolis", "M" und "Das Testament des Dr. Mabuse") zugelegt hat, wird feststellen, dass diese Edition nicht ganz mit der Vorgängerbox mithalten kann.

Grundsätzlich sind hier einige der wirklich frühen Filme Langs zu finden:

"Dr. Mabuse - der Spieler (1 + 2)"
Wer sich für die Mabuse-Reihe interessiert, kommt am Beginn der Mabuse-Filme keinesfalls vorbei. Teilweise ein GRANDIOSES Werk, stellenweise allerdings auch etwas langatmig.

"Spione"
Auch dieser Streifen ist durchwegs gefällig. Trotzdem handelt es sich hierbei am ehesten um die schwächste DVD der Kollektion. Nachdem "Metropolis" 1927 in den Kinos gefloppt war, ging Herr Lang auf Nummer sicher und schaffte diesen, für seine Verhältnisse, "kurzen" Film (keine Sorge - er dauert trotzdem an die 2 Stunden!).
Außergewöhnlich scheint für die damalige Zeit die geballte Action, die dieser Streifen wiedergibt. Für seinerzeit höchstwahrscheinlich "unerhört brutal". Das Ende ist übrigens phantastisch - aber ich möchte ja nicht zu viel verraten...

"Frau im Mond"
Mein persönlicher Favorit dieser Box. Eine tolle Story, gepaart mit tollen Schauspielern (was aber grundsätzlich auf Fritz-Lang-Filme zutrifft). Das Schöne an diesem Film ist die phantasie- und liebevolle Kulissengestaltung. Lang spart hier keine Details aus. ABER es wird nicht langweilig, denn: Es ist spannend, die Vorstellungen vom Weltraum aus dem Jahre 1929 per Spielfielm präsentiert zu bekommen. SUPER!!

Insgesamt ist auch diese Kollektion eine Bereicherung fürs Filmliebhaberregal. Man sollte jedoch ein Stummfilmfreund sein, da in dieser DVD-Box ausschließlich Stummfilme enthalten sind. Die musikalische Neufassung scheint durchaus geglückt.
Für Filmfreunde sind hier UNVERGESSLICHE Momente festgehalten. Für Neueinsteiger behalte ich es mir vor, die Vorgaänger-Box zu empfehlen!

GELUNGEN!!
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am 22. Mai 2007
Nachdem bereits eine Fritz Lang Sonderedition mit seinen besten Tonfilmen ("M", "Das Testament des Dr. Mabus") und dem wohl bekanntesten Stummfilm (neben Nosferatu) "Metropolis" erschienen ist, ist hier nun die Fritz Lang Collection mit weiteren Stummfilmmeisterwerken. Neben den beiden Stummfilmen "Dr. Mabuse, der Spieler Teil 1 und 2" von 1922 (welche bereits auf DVD erschienen sind) sind hier auch die bisher in Deutschland unveröffentlichten Klassiker "Spione" von 1928 und "Frau im Mond" von 1929 enhalten. Die Filme sind restauriert und mit neuer Musik versehen. Außerdem enthält die Collection sehr viel Bonusmaterial zu jedem der vier Filmen.

Zu "Dr. Mabuse, der Spieler Teil 1 und 2"
Dr. Mabuse ist der Prototyp des Bösen im Menschen. Durch Hypnose verschafft er sich Geld und Macht. Er macht so andere Menschen willig und schafft andere wiederum mittels seiner geistigen Fähigkeiten aus dem Weg. Doch bei all seiner Überlegenheit, ist er selbst nicht vor Übermut geschützt und so kommt ihm allmählich die Staatsanwaltschafft auf die Spur. Er selbst wird nachlässig und verfängt sich in seinem Netz immer mehr. Am Ende verliert er den Verstand.

Der Stummfilm ist in zwei Teile gegliedert. Es heißt nicht umsonst im Untertitel "Ein Bild der Zeit". Der Film liefert ein wunderbar überzogenes Bild der Menschen der Weimarer Republik. Er hat zwar eine Gesamtlänge von fast vier Stunden, verliert aber nie an Spannung und ist daher sehenswerter als manch Hitchcockfilme aus dieser Zeit.

Zu "Spione"

Ein ähnlicher Plot wie bei Mabuse, doch noch viel abstrakter. Der Chef eines Bankhauses führt ein Doppelleben, da er zugleich Chef eines internationalen Spionageringes ist.

Während "Mabuse" noch ein sehr deutscher Film ist, zielt es "Spione" auf den internationalen Filmmarkt ab. Auch hier ist das Drehbuch von Fritz Langs Ehefrau Thea von Harbou. Der zwar immer etwas "schwülst" nachgesagt wird, aber in Langs Regiearbeit ergänzen sich beide und erschaffen Meisterwerke, wie sie später, als sie getrennte Wege gehen, nicht mehr erreichen.

Zu "Frau im Mond"
Ist der erste wissenschaftlich beleuchtete Film über die Raumfahrt. Sechsen Menschen, fünf Männer und eine Frau, brechen zum ersten Flug zum Mond auf. Natürlich kommt es zu den üblichen Verwicklungen unter den Geschlechtern. Jeder fliegt aus einem anderen Grund mit. Am Ende entschließt sich die Frau, aufgrund eines Unfalls - es können nicht mehr alle zurück zur Erde - mit auf dem Mond zu bleiben.

Langs letzter Stummfilm. Er ist im Gegensatz zu "Metropolis" ein kommerzieller Erfolg, auch in den USA, obwohl hier kaum noch Stummfilme laufen. Im Übrigen hat Lang den Countdown erfunden.

Alles im Allem eine wunderbare Box. Jetzt müssen wir nur noch auf "Die Nibelungen", "Der müde Tod", "Spinnen" usw. warten.
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am 4. Dezember 2014
Als Nostalgiker sowie en­thu­si­as­tischer Filmesammler & sowohl auch eingefleischter Fan des Schwarz-Weiß-Film, insb. in den Film-Genren Krimi / Mystery / Grusel, als auch Eig­ner von Fritz Langs Mabuse-Reihe Dr. Mabuses Meisterwerk - Digipak (Die berühmten sechs Dr.-Mabuse-Filme der 60er Jahre) [6 DVDs] aus den 60er Jahren habe ich mich nicht zuletzt auch wegen der hier vorliegenden guten Resonanzen meiner geschätzten Mitrezensenten zu diesem Produkt als vielmehr aus Passion zum Erwerb dieser Stummfilm-Box entschieden.
Ich war begeistert & bins noch heute.

Liebe Interessierte an dieser Auswahl antiker Filmwerke, nachfolgend gebe ich Euch mal einen kl. Einbick hinsichtl. der Zusammenstellung incl. mitangehängter Fotos sowie einige wissenswerte Infos bzgl. Ausstaffierung dieser Filmbox insgesamt & ich beurteile meine erworbenen Media-Artikel immer als Gesamtprodukt.
Die Filme an sich bewerte ich stets gesondert !

► ZUM KLASSIKER № Eins : Dr. Mabuse, der Spieler ( D 1922 ) ★★★★

Dieses sehr gute Werk Langs wurde seinerzeit als 2-Teiler in je sechs Akten ausgestrahlt. Restauriert im Jahre 2000 !
Der un­be­re­chen­bare, ruchlose Psychoanalytiker Dr. Mabuse ( Spitze: Rudolf Klein-Rogge ) führt als renommierter Arzt ein ganz perfides Doppelleben.
Als Meister der Verwandlung hat er es sich zu seinem Lebenswerk gemacht, mit dem Menschen sowie deren Schicksal zu spielen & betuchtere Personen im Glückspiel zu ruinieren. Dabei bedient er sich einer äußerst hin­ter­häl­tig lu­k­ra­tiven Methode.
Doch die jüngsten, gemeldeten Ereignisse aus Kreisen an­rü­chiger Zocker-Etablissements rufen den Staatsanwalt von Wenk ( Bernhard Goetzke ) auf den Plan & von nun an hat der Superverbrecher einen ganz hartneckigen Spürhund auf den Fersen, welcher Mabuse selbst nebst seinen zwielichtigen Vasallen bis zum alles entscheidenden & brisanten, finalen Schluß ordentlich einheizt.

In diesem klassischen Stummfilmwerk vom Autoren-Duo Thea von Harbou & Fritz Lang, letzterer inszenierte diesen auch als Regisseur, bekommt der Betrachter Einblick in das verbrecherische Ansinnen eines Genies, welcher in die Mühlen zwischen Bösartigkeit, Begierde & dem un­er­läss­lichen Verlangen nach egozentrischer Herr­schafts­ge­walt geraten ist.
Für Nostalgiker einer längst vergangen sowie auch Wehmut erzeugenen Epoche eine, trotz einiger Längen, überaus gelungene TV-Unterhaltung mit einer dichten als auch düster anmutenden Atmosphäre.

Meine Filmwertung ⋙ 8 von 10 Punkte

▸ Disc № Eins : Der große Spieler - Ein Bild der Zeit ( D 1922 )
1. Akt: Die Wahl der Maske ( 20.35 Min. ) in vier Kapiteln
2. Akt: Mabuses Vortrag ( 19:57 Min. ) in vier Kapiteln
3. Akt: Besuch bei Hugo Balling ( 26:52 Min. ) in sechs Kapiteln
4. Akt: Der nächste Morgen ( 30:34 Min. ) in sieben Kapiteln
5. Akt: Retter u. Versager ( 27:32 Min. ) in sechs Kapiteln
6. Akt: Die Zeit läuft ab ( 27:16 Min. ) in acht Kapiteln

Die Gesamtlaufzeit beträgt exakt 155:17 Min. sowie reine 154:49 Spielminuten ohne Abspann
≫ Erster Teil mit Kapitelmenü von 1 bis 36
⋙ Der Streifen wurde am 27.04.1922 in Berlin uraufgeführt

▸ Disc № Zwei : Inferno, ein Spiel von Menschen unserer Zeit ( D 1922 )
1. Akt: Menschen, die nicht schlafen können ( 13:47 Min. ) in drei Kapiteln
2. Akt: Mabuses Bedingung ( 23:27 Min. ) in fünf Kapiteln
3. Akt: Die Konfrontation ( 20:54 Min. ) in fünf Kapiteln
4. Akt: Die schreckliche Nachricht ( 14:05 Min. ) in drei Kapiteln
5. Akt: Sandor Weltmann ( 18:00 Min. ) in vier Kapiteln
6. Akt: Schusswechsel ( 22:36 Min. ) in vier Kapiteln

Die Gesamtlaufzeit beträgt exakt 115:13 Min. sowie reine 114:47 Spielminuten o. A.
≫ Zweiter Teil mit Kapitelmenü von 1 bis 25
⋙ Dieser Streifen wurde am 26.05.1922 in Berlin uraufgeführt

DARSTELLER ( Auswahl ) : Alfred Abel, Aud Egede-Nissen, Georg John & Gertrud Welcker sowie Paul Richter
PRODUKTION : Wagner u. Taunusfilm
PRODUKTIONSJAHRE : 1921/22
GENRE : Krimi / Drama
FILMMUSIK : Die wunderbaren, begleitenden Tonstücke wurden Anfang 2001 im „ violet sound Tonstudio München “ aufgenommen & stammen vom Komponisten Aljoscha Zimmermann ( top )
HINWEIS : Die Rekonstruktion beider Werke erfolgte auf der Grundlage zweier Original-Kamera-Negative aus deutscher & ausländischer Verleihfassung
GESAMTSPIELZEIT : 270:30 Min.

#############
SPECIAL FEATURES : nur auf Disc № Zwei ( siehe auch Foto № 6 )
#############

+ Bildergallerie ( 32 Stück )
+ 16 Biografien auf insg. 88 Seiten ( Disc )
+ Produktionsdaten ( 4-seitig auf Disc )
+ Impressum ( 4-seitig auf Disc )
+ Mabuses Musik ( 12:57 Min. lt. Player )
+ Norbert Jacques, der literarische Erfinder des Dr. Mabuse ( 09:35 Min. lt. Player )
+ Mabuses Motive ( 29:55 Min. lt. Player ) & in 6 Kapiteln anwählbar
sowie mit einem animierten Hauptmenü samt Soundtrack & mit je einem separaten Kapitelmenü

► ZUM KLASSIKER № Zwei : Spione ( D 1928 ) ★★★★★

Der junge Geheimagent № 326 ( Willy Fritsch ) wird von seinem Abwehrdienstchef Jason alias Craighall Sherry für einen höchst brisanten & nicht ganz ungefährlichen Spezialauftrag eingesetzt. Er soll die kriminellen Machenschaften eines international agierenden Spionagerings aufdecken & sprengen.
Kopf der Bande ist ein überaus betuchter Banker, welcher mit sowohl wissenschaftlich sowie politisch wichtigen Informationen als auch mit militärischen Geheimnissen der Länder einen illegalen Handel betreibt & zeitgleich sein bestes Pferd im Stall auf den dy­na­mischen Geheimdienstler jagt. Doch dabei hat sich der Oberganove verrechnet, denn sein ausgeschickter Kundschafter schießt quer & so droht am Ende die Ent­lar­vung der gut getarnten Zentrale der Spionageorganisation.

Fritz Lang's Spione ist ein absolut superbes Liebesdrama,, welches die dt. Drehbuchautorin Thea von Harbou & Regisseur Fritz Lang hier geschaffen haben. An herrlich schaurig-schönen Schauplätzen in die Szene umgesetzt unterhält dieser Agenten-Thriller seinen Betrachter zum einen mit viel Leidenschaft im grandiosen Agieren der Protagonisten Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Fritz Rasp sowie auch einem Paul Hörbiger in einer kleinen Nebenrolle & zum anderen ebenso mit einem hohem Anteil im Bezug auf Anspruch durchweg hervorragend. 100% Nostalgie !
Für die gelungene & m. E. sehr stimmige, musikalische Untermalung war hier der britische Komponist Neil Brand zuständig.
Die Laufzeit beträgt lt. Player exakt 143:59 Min. & zeigt ledgl. den Schriftzug ' ENDE '.

Für mich ein Volltreffer ⋙ 10 von 10 Punkte

▸ Disc № Drei : Der Film „ Spione “ ( ca. 144 Min. )
Inklusive eines animierten Hauptmenüs samt Soundtrack & mit einem separaten Kapitelmenü von 1 bis 19
PRODUKTION : Erich Pommer für Universum Film AG ( UFA GmbH )
PRODUKTIONSJAHRE : 1927/28
GENRE : Spionagefilm / Thriller / Drama
RESTAURATION : 2003/2004

▸ Disc № Vier : Das komplette Bonusmaterial zum Steifen „ Spione “ ( Laufzeit insg.: 68:42 Min. )
Inklusive mit einem interaktiven Hauptmenü ohne Animation bzw. auch ohne Soundtrack. Siehe hierzu beigefügtes Foto № 8
Bildformat der Doku: 1.66:1 - 16:9

► ZUM KLASSIKER № Drei : Frau im Mond ( D 1929 ) ★★★★

Der sowohl gescheiterte als auch von Wissenschaftlern geschasste Mondforscher Prof. Manfeldt ( Kaus Pohl ) lebt zurückgezogen & mittlerweile zudem auch verarmt auf einem Dachboden. Er ist davon überzeugt, daß auf der anderen, nämlich der Erde abgewandten Mondseite Sauerstoff & Wasser sowie auch größere Vorkommen des Edelmetalls Gold vorhanden sind. Einzig sein wohlhabender Freund Wolf Helius alias Willy Fritsch, seines Zeichens Ingenieur sowie auch Eigner einer Flugwerft, schenkt dieser Theorie Glauben.
Er plant daraufhin eine Forschungsreise zum Mond & beschließt, sich gemeinsam mit Prof. Manfeldt als auch zusammen mit einem ihm angefreundeten Pärchen ins Universum schiessen zu lassen. Doch dahinter kommen auch profitgierige Wirtschaftsbosse & drücken dem Quartett mit hinterhältigen Nachdruck einen weiteren unliebsamen Reisebegleiter aufs Auge.
Für dieses kurz bevorstehende Unternehmen hat Helius eigens eine Raumfahrtrakete entworfen & diese im Anschluß daran auch bauen lassen. Die Rakete ist nun startklar & damit beginnt für alle Beteiligten das große Abenteuer Mondexpedition.

Eine durchaus gelungene sowie abermals nach einer Idee der dt. Schriftstellerin & Drehbuchautorin Thea von Harbou vefasste, wenngleich auch höchst fantastische, Science-Fiction-Geschichte über die Fahrt zum Mond, welche seinem Betrachter mit einer Menge an seinerzeit machbaren technischen Know-how & auch mit einem allgemein ausgezeichneten Schauspiel der hierin mitwirkenden Akteure Gustav von Wangenheim sowie Gerda Maurus & Fritz Rasp eine höchst nostalgische TV-Unterhaltung bietet.
Die passige, futuristische Filmmelodie zur Untermalung dieses Abenteuerstreifen stammt vom Pianisten Javier Pérez de Azpeitia.
Die Laufzeit beträgt lt. Player exakt 162:08 Min. & endet bei 162:01 leider mit Schwarzbild & ohne Abspann.

Meine Filmwertung ⋙ 7,5 von 10 Punkte

▸ Disc № Fünf : Der Film „ Frau im Mond “ ( ca. 162 Min. )
Inklusive eines animierten Hauptmenüs mit Soundtrack & mit einem separaten Kapitelmenü von 1 bis 20
PRODUKTION : Fritz Lang für Universum Film AG ( UFA GmbH )
PRODUKTIONSJAHRE : 1928/29
GENRE : Abenteuer / Mystery / Sci-Fi
RESTAURATION : 2001

▸ Disc № Sechs : Das komplette Bonusmaterial zum Steifen „ Frau im Mond “ ( Laufzeit: 14:04 Min. )
Mit einem interaktiven Hauptmenü ohne Animation bzw. auch ohne Soundtrack. Siehe hierzu beigefügtes Foto № 11
Bildformat der Doku: 1.33:1 - 4:3

ANMERKUNG : Alle Laufzeitangaben habe ich laut Player ermittelt

► ZUR AUSSTATTUNG : Die DVD-Box mit FSK ab 6 J.

ANMERKUNG : Einzig der Film № 2 auf Disc Zwei ist mit einer FSK ab 6 J. versehen worden & der Rest ist ohne Altersbeschränkung
Zu Händen bekommt man hiermit einen optisch sehr ansprechend gestalteten, stabilen Schuber aus robusten Karton. ABER ...
SCHLECHT ≫ ... leider mit einem unansehnlichen, völlig entstellenden FSK-Flatschen auf dem Frontcover ( siehe beigefügtes Foto № 2 )
Rückseitig mit Inhaltsangaben sowie vorhandenem Bonusmaterial zu allen 3 Streifen & mit techn. Angaben zu den DVDs.
Das im Schuber befindliche, schmucke Mediabook mit Booklettasche ist 4-fach aufschlagbar & enthält sechs Silberlinge in drei stabilen Kunstoff-Trays.
SCHLECHT ≫ Leider sind dabei unschöner Weise jeweils zwei Scheiben überlappend eingebettet
Das informative, höchst anschauliche 24-seitige Booklet enthält zudem eine Vielzahl an wunderschönen s/w-Motiven.

TONFASSUNGEN : Stummfilm, untermalt mit neu komponierter Filmusik in Dolby Digital & mit deutschen Einblendungen versehen
Desweiteren untertitelt in Englisch & Französisch bei „ Dr. Mabuse, der Spieler “.
Die neuen, melodischen Töne sind qualitativ soweit sauber & klar verständlich.
Das Zeitfenster der Untertitelungen ist großzügig bemessen. Ein bedächtiges Durchlesen der Zeilen ist stets möglich !

FORMATE : Das Schwarz-Weiß-Bild wird bei allen Werken im Originalformat 1:33:1 - 4:3 ( Vollbild ) wiedergegeben
Die gebotene Qualität ist nach digitaler Restauration durchaus zufriedenstellend, wenngleich auch in einigen Filmszenen, nicht alle Streifen sind davon betroffen, mitunter mal ein ganz leichtes Korn wahrnehmbar ist. Dieses Phänomen fällt ganz besonders bei „ Frau im Mond “ auf !
Kontrastverhältniss & Bildschärfe sind soweit durchweg okay. Ganz im Allgemeinen betrachtet ist die Restaurationsarbeit dem Label gelungen & daher qualitativ auch absolut akzeptabel.
Beste Filmqualität m. E. beim Streifen „ Spione “ !

LABEL : Universum Film
GESAMTLAUFZEIT : exakt 576:37 Minuten insgesamt zzgl. Bounusmaterial

► FAZIT

Gelungen & wirklich sehr sehenswert !
Den Unterhaltungswert aller hier vorhandenen 3 Werke beurteile ich mit 8,5 von 10 Punkte.
Dafür gibt es auch von meiner Seite aus noch 5 Sterne !
BTW : Der Streifen „ Spione “ ist in dieser Filmbox mein persönlicher Favorit

Auch hinsichtlich der guten Bestückung dieses Media-Artikels mit zum einen reichlich & vor allem interessanten Bonusmaterial als auch zum anderen in einer annehmbar gut vorliegenden Filmqualität bzgl. Bild u. Ton könnt ihr mit der Wahl dieser Filmbox letzten Endes auch nicht wirklich viel falsch machen.
Einzig der absolut unansehnliche FSK-Flatschen auf dem/meinem schmucken Schuber ist für mich als leidenschaftlicher Filmesammler ein absoluter Graus. Mir ist immer noch übel !!!
Hier hätte man das FSK 6-Logo auch auf die Verpackungsfolie pecken können, wie es bereits einige Labels, z. Bsp. AL!VE, handhaben & für dieses Unding vergebe ich selbst­re­dend auch einen Strafpunkt ( halber Stern ).
Daher abgewertet 4 Sterne für das Gesamtpaket. Vier ganz starke allerdings & nichtsdestotrotz ist dieses Produkt für getreue Fans des Stummfilms sehr empfehlenswert !

Mit nostalgischen Grüßen,
Der Dirk

7,5 von 10 Punkte für den Gesamteindruck
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am 7. März 2016
In der Box sind die Filme "Dr. Mabuse, der Spieler - in zwei Teilen" , "Spione" und "Die Frau im Mond" enthalten.

An der ersten Dr. Mabuse-Verfilmung gefällt mir gut, dass auch ein wenig Zeitgeschehen in den Film eingebaut wird. Gemeint sind hier die Verhältnisse mancherorts in der Weimarer Republik. Auf der einen Seite teilweise entsetzliche Armut der Bevölkerung, auf der anderen Seite die rasante Entstehung eines neureichen Bürgertums. In den "Beilagen" zum Film erläutert Fritz Lang dann auch in einem Interview, dass zur Zeit der Entstehung des Films das Wort "Raffke" in Berlin aufkam - eine Bezeichnung für eben jene schnell und extrem reich gewordene kleine Bürgerschicht. Die Geschichte selbst ist für mein Empfinden nur mäßig interessant: Ein verbrecherisches "Genie" beinflusst die Menschen per Hypnose und Suggestionen, damit in dessen Sinne Handlungen vorgenommen werden, die letztlich in der Ausübung der Weltherrschaft durch Mabuse gipfeln sollen. Der selbsternannte Herrscher verkalkuliert sich jedoch, so dass ihm die Staatsanwaltschaft auf die Spur kommt...
Trotz allem ein dennoch sehenswerter Film, der an manchen Stellen aber etwas langatmig ist. Auch verstehe ich nicht ganz, warum der Film auf 4.5 Stunden Spielzeit angelegt wurde. Waren solch lange Filme in der damaligen Zeit gerade Mode, oder handelt es sich lediglich um eine Marotte des Regiseurs, bzw. der Drehbuchautorin?

Auch der Film "Spione" ist durchaus sehenswert. Mein Lieblingsfilm in dieser Box ist aber der Streifen "Frau im Mond". Hierzu haben auch schon andere Rezensenten recht treffende Ansichten geäußert. Darum möchte ich überflüssige Wiederholungen vermeiden und wünsche allen Interessierten viel Spaß mit den Filmen!
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am 25. Februar 2016
Man muss natürlich Fan sein, solch alter SchwarzWeiß und Stummfilme. Aber jeder einzelne ist eine sehr interessante Studie der damaligen FilmKUNST Vorstellungen. Allein der Film "Frau im Mond" ist eine Wucht!!!! Auch die hochwertige Qualität (restauriert?) macht ihn zu einer Augenweide - für Liebhaber unbedingt zu empfehlen👍👍👍
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am 17. Oktober 2011
Für Filmliebhaber ist Fritz Lang ein absolutes Muss in der Sammlung. Seine Filme sind aussagekräftig und immergültig. Die Technik für die damalige Zeit ist einmalig.
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am 8. Januar 2013
Die Filme von Fritz Lang sind halt Klassiker. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod
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