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TOP 1000 REZENSENTam 31. Juli 2007
''Identität'' empfehle ich allen, die auf exzellent spannende und packende Thriller stehen, die sehr gut gemacht sind und eine üerragende Story bieten. Zeit zum Durchatmen bleibt keine, denn bis zum Schluss weiß man nicht, was Sache ist, oder man denkt zumindest, dass alles vorbei ist, doch man ist auf dem Holzweg bis zur letzten Minute. Ziemlich nervenaufreibend!

Die Story:
Eine Gruppe von Personen mit den verschiedensten Lebensgeschichten trifft während einer stürmischen Nacht in einem Hotel auf einander und sitzt dort fest. Dann geschehen plötzlich mysteriöse Ereignisse und anscheinend haben sie mehr gemeinsam, als man vermuten könnte... Unglaublich interessant.

Das einzig störende an diesem Film war meiner Meinung nach John Cusack, ein anderer Schauspieler hätte die Arbeit vermutlich noch besser erledigt. Ansonsten wartet "Identität" mit überzeugenden Schauspielern wie dem aus "GoodFellas" bekannten Ray Liotta auf.

Insgesamt ist "Identität" ein sehr guter Film, den man einfach sehen muss; wie immer wird nichts verraten, doch man darf gespannt sein wie es ausgeht. Großartige Unterhaltung!

Definitive Kaufempfehlung!
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HALL OF FAMEam 22. Juli 2004
Die Story von "Identität" ist äußerst raffiniert. Einen Teil von dieser Story kann ich verraten: Da ist ein gigantisches Unwetter in Nevada, und 10 sich unbekannte Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten landen im selben Motel, ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt. Die Telefone funktionieren nicht, Funk und Radio auch nicht, und es gibt keinen Weg raus aus dem tristen Betonklotz. „Gefangen" in diesem Motel sind ein Ehepaar mit Kind, ein Callgirl, ein Ex-Cop jetzt Limo-Fahrer, der Motelmanager, ein Cop und sein Sträfling, ein frisch verheiratetes junges Pärchen und eine alternde Schauspielerin. Die Nacht beginnt und somit auch die schockierenden Morde an den Motelgästen. Jeder könnte der Täter sein. Und ab diesem Punkt hat der Film eine clevere Wendung nach der anderen. Und leider kann ich nun auch nicht viel mehr zur Handlung sagen, denn sonst verrate ich ZU viel. Aber auf jeden Fall kann sich der Zuschauer auf ein Ende mit „Kinnlade-fällt-auf-den-Boden-Effekt" freuen. Und gerade, wenn man meint, man hätte DIE Überraschung überhaupt erlebt, wird noch mal eins draufgesetzt. Das Ende beschert dem Zuschauer einen Adrenalinschub nach dem anderen. Absoluter Wahnsinn! Es gibt keine nennenswerten Spezialeffekte in diesem Film...nur eine gute Geschichte, ein gutes Script und gute Schauspieler.
Besonders fasziniert hat mich die Tatsache, dass sich 98% des Films an ein und demselben Schauplatz zutragen. Eine nette Idee ist auch, dass einige Szenen in rasanten und teilweise leicht verwirrenden (aber so soll es sein!) Rückblenden gezeigt werden. Außerdem hat mir sehr gut die Szene gefallen, in der in einer ruhigen Minute jeder Charakter kurz gezeigt wird, und man feststellt, dass jeder von ihnen sein Problemchen und/oder Geheimnis hat. Die Atmosphäre zieht einen sofort in den Bann. Das düstere in dem Film ist perfekt inszeniert, man gruselt sich sehr oft, es gibt einige Schreckmomente, und die Schauspieler sind durch die Bank großartig. Besonders erwähnen möchte ich John Cusack, der die Rolle des „irgendwie melancholischen" Ex-Cops hervorragend spielt, und Ray Liotta ist genauso großartig in der Rolle des leicht überreagierenden Cops. Aber auch alle anderen haben super Arbeit geleistet.
„Identität" ist ein weltklasse Horrorthriller, der den Zuschauer ständig rätseln lässt, und ihn dann letzten Endes doch total überraschen wird. Genauso, wie es eben sein soll. Und auch beim dritten, vierten und fünften Mal ansehen ist man immer noch genauso gefesselt, und entdeckt neue Details, die einem vorher vielleicht entgangen sind. Selten hat mich ein Film gleich auf Anhieb dermaßen begeistert. Absolut klasse!
55 Kommentare|112 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2016
IDENTITÄT, ist ein packender Psychothriller, mit einer intensiven Bildsprache.
Eine guten Regie, professioneller Inszenierung und klasse Schaupieler bieten einen spannenden Film.
Das schwache Ende kostet den 5. Stern.
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am 14. März 2007
Auf den ersten Blick beginnt "Identität" wie ein gewöhnlicher, wenn auch gut gemachter Genre-Reißer. Aber schon die grandios geschnittene Einführungssequenz weist darauf hin, dass der Regisseur Mangold mehr ist als ein solider Regie-Handwerker. Es enden Szenen in Frozen Frames, es wird mit kleinen aber feinen Zeitsprüngen gearbeitet und der Zuschauer wird in die richtige Stimmung für das doppelbödige Verwirrspiel versetzt, das folgen wird. Je mehr die Haupthandlung mit der Nebenhandlung um den Serienkiller Rivers verschmilzt, desto besser wird der Psychotrip.
Am Ende des zweiten Drittels lässt der Regisseur dann die Katze aus dem Sack und rückt die Story in ein komplett neues Licht. Doch nach dieser überraschenden Wendung weiß der Zuschauer immer noch nicht hundertprozentig, was gespielt wird. Erst nach und nach fügen sich die Puzzlestücke des Skripts zusammen, das sein wahres Geheimnis erst in den letzten Szenen preisgibt. Weitere Details darüber zu verraten wäre verwerflich.

Es gibt wenig zu bemängeln an "Identität". Der düstere Schocker besticht durch eine atmosphärisch dichte Inszenierung, ein brillantes, innovatives Skript und gute Darstellerleistungen. Der Film verbindet Horrorelemente mit Schauwerten des Psychothrillers. "Identität" präsentiert sich als moderne Genreperle.

8 von 10
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am 17. Januar 2016
Richitg guter Film! Bis zur letzten Sekunde fesselnd, man kann mit rätseln und das Ende ist wirklich genial. Ein Film zum mitdenken. Kann ich jedem nur empfehlen. Mischung à la Shutter Island und Beautiful mind mit dem gewissen Horror.
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am 23. Juni 2016
sollte aber vielleicht eine Warnung sein für Psychiater, die glauben mit der recovered memory therapy (eine Modeerscheinung Mitte der 90er Jahre) eine so schwere dissoziative Störung heilen zu können, wie sie der Protagonist des Filmes hatte. Die Anfangssequenzen sind nicht schlecht, ich fühlte mich an Bates' Motel erinnert, dann wird eine billige Horrorversion daraus, und spätestens wenn eine Person nach der anderen weggeploppt wird, fühlt man sich im Reich von Fantasy.
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am 29. März 2016
'Identität' ist ein genialer Film, wenn man ihn a) aufmerksam ansieht und b) etwas Köpfchen hat. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, MUSS man ihn lieben!

Handlung ohne Spoiler:
Zehn Menschen sitzen in einer stürmischen Nacht in einem Motel in Nevada fest, begegnen sich, sterben nacheinander und verschwinden. Doch nicht nur das: Nacheinander bemerkt man seltsame 'Zufälle' wie Schlüssel, die bei den Leichen auftauchen, Nachnamen, die US-Bundesstaaten entsprechen und den 10. Mai als Geburtstag aller Personen. Nach und nach wird die Befürchtung größer, dass einer der zehn der Mörder ist und niemand damit rechnet, doch in diesem Film ist nichts, wie es scheint und erst in der LETZTEN Minute versteht man als Zuschauer, was eigentlich passiert ist.

Erklärung für die, die es nicht kapiert haben (Ich versuche mich kurz zu fassen, aber das ist schwierig!):
Keine der zehn Personen im Motel ist real, sondern nur ein Produkt von Rivers' Fantasie im Rahmen seiner durch seine Mutter ausgelösten multiplen Persönlichkeitsstörung (NICHT Schizophrenie), weswegen er in einem Amoklauf mehrere Menschen ermordet (die Bilder der Mordopfer werden am Anfang gezeigt). Er wird gefasst und soll hingerichtet werden, doch in der Nacht vor der Vollstreckung will der Psychiater ihn davor bewahren, indem er in einer Anhörung die zehn Identitäten zerschlagen will, damit Rivers selbst wieder die Kontrolle über seinen Verstand erlangt und als unzurechnungsfähig in eine Anstalt eingewiesen werden kann (und nicht umgebracht wird). Schließlich hat in einem Kopf nicht er selbst die Morde begangen, sondern eine dieser fiktiven Identitäten, was ja klar auf eine Störung zurückzuführen ist und somit ein Beweis für seine Unzurechnungsfähigkeit ist. Das Problem an der ganzen Sache: Am Ende des Films hat nicht Rivers selbst, sondern die letzte seiner zehn Identitäten, der Mörder, die Kontrolle: der kleine Junge. Deshalb stranguliert Rivers bzw. der kleine Junge ganz am Schluss den Psychiater bei seiner Einlieferung in die Anstalt und deshalb hört man auch wiederholt das Kindergedicht, das in seinem Kopf der 'böse' Junge gedichtet hat und für den Zuschauer einen Hinweis auf die multiple Persönlichkeitsstörung darstellt. All das versteht man (oder sollte man zumindest verstehen), wenn der kleine Junge die letzte Überlebende aufsucht und umbringt, nachdem sie den letzten Schlüssel (die Zimmernummer 1) aus der Erde ausgegraben hat. Diese Szene zeigt nämlich, dass diese eine fiktive Identität alle anderen ausgelöscht und die Kontrolle über den (in der realen Welt) Mörder Rivers erlangt hat.
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am 21. April 2010
Zehn Fremde sitzen aufgrund eines überraschenden Unwetters in einem einsamen Motel fest und müssen bald feststellen, dass einer nach dem anderen ermordet wird. Auf der Suche nach dem vermeindlichen Mörder verstrickt sich die Gruppe in ein Netz aus gegenseitigen Verdächtigungen und Misstrauen...

Der Film beginnt damit, dass er in einer sehr guten Sequenz erzählt, wie es die verschiedenen Charaktere überhaupt in das Motel verschlägt. In dieser Anfangssequenz springt der Film zeitlich, wie auch räumlich hin und her. Verknüpft die einzelnen Stränge miteinander, die sich im Motel dann zusammenfügen. Diese Anfangssequenz zeigt schon auf, worauf sich der Zuschauer bei dem Film einlassen darf. Immer wieder gibt es kleine zeitliche Sprünge, die die Handlung spannender und interessanter machen. Das ist eine der großen Stärken des Films. Als die Morde geschehen, mag man ein wenig den Eindruck bekommen, dass sich nun der Film in das übliche "Eine-Gruppe-von-Leuten-wird-der-Reihe-nach-ermordert"-Schema verfällt. Der Eindruck wird auch eine Zeit lang untermauert, aber kaum hat man sich fast schon damit abgefunden, dreht die Handlung noch einmal sehr deutlich auf, so dass man am Ende gar nicht weiß was man zuerst unter Kontrolle bringen muss, seine Gänsehaut oder den erhöhten Pulsschlag ;o)

Untermauert wird das Ganze zusätzlich noch durch die düstere, gar bedrohliche Atmosphäre die sich von der ersten Minute an aufbaut. Das Unwetter und die abstoßende Einsamkeit des Motels sind der perfekte Nährboden für eine angenehme Gänsehaut.

Aber nicht nur die trägt zum positiven Gesamteindruck bei, auch das überzeugende Schauspielerensemble mit u. A. John Cusack, Alfred Molina, Ray Liotta oder Amanda Peet fügt sich nahezu perfekt in den Film ein. Das natürlich die eine oder andere Person unter den zehn Menschen ist, die alles Besser weiß und/oder den Helden spielen möchte, ist genrebedingt natürlich auch gegeben. Stört aber meiner Meinung nach kein bisschen.

Fazit:
"Identität" von Regisseur James Mangold empfand ich zu Beginn, wie alles schon mal da gewesen. Aber irgendwann hat mich der Film vollkommen gefesselt, spätestens dann wenn man die Erkenntnis hat, dass dieser Film doch nicht dem Schema-F-Genre entsprungen ist. Die geniale Atmosphäre, die gute Besetzung und vor allem das grandiose, wie überraschende und spannende Finale, macht diesen Film zu einem Highlight des Genres und verdient sich damit 5 Sterne!
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am 12. Juli 2007
Man könnte "Identität" als James Mangolds horroreske Hommage an Alfred Hitchcock oder Agatha Christi verstehen. In dem hervorragend besetzten Psychothriller des routinierten Regisseurs (u.a. "Copland" und "Walk the Line") geht es heftiger und blutdurchtränkter zur Sache, als es die FSK-Einstufung zunächst vermuten ließe. Zehn sich fremde Menschen finden in einer grausigen Regennacht in einem abgelegenen Hotel zusammen und stellen sowohl fest, dass sie alle am gleich Tag Geburtstag haben, als auch, dass jeder von ihnen etwas zu verbergen hat - und schon beginnt die zu erwartende Dezimierung der ungleichen Gruppe durch einen geheimnissvollen Mörder. So einfach die Story zunächst erscheint, so effizient und verstrickt wurde sie durch eine exzellente Dialogregie und erzählerische Nebenstränge inszeniert. Insbesondere John Cusack und Ray Liotta 'schenken' sich in diesem fesselnden Verwirrspiel der Extraklasse darstellerisch wirklich nichts und präsentieren dem Zuschauer ein packendes Duell. Tricktechnik, Schnitt, Kameraführung und Synchronisation sind von hervorragender Qualität. Fazit: Unheimlich und spannend, verwirrend und intensiv - "Identität" ist ein brillianter und sehr unterhaltsamer Film mit Gänsehautgarantie. Genreübergreifend empfehlenswert!
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am 24. November 2004
dort einen Mann - der war nicht da
Er war auch heute nicht mehr dort
Ich wollt' - ich wollt' - er währe fort
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
1. Strang: 10 charakterlich sehr unterschiedliche Menschen (3köpfige Familie, ein Cop und sein zu transportierender Strafgefangener, eine Millionärin samt Fahrer, eine Professionelle, außerdem ein junges Paar) finden sich in schauriger Sturmnacht in einem Motel der schlechteren Art ein, wo sie mehr oder weniger freundlich vom Betreiber empfangen werden.
Fort können sie dort vorerst nicht mehr, denn das Unwetter spülte alle Straßen weg. Umso bedauerlicher, da eine der Protagonistinnen dringend ärztlicher Hilfe bedarf. Sehr schnell wird das zweitrangig, denn einer der Anwesenden beginnt seine Mitbewohner zu dezimieren.
2. Strang: Zeitgleich versucht an anderer Stelle ein Psychiater die Exekution eines Serienmörders zu verhindern, indem er einen Richter, sowie dem Vertreter des Gouverneurs (kann in Amerika Todesurteile aufheben, bzw. eine erneute gerichtliche Prüfung des Urteils veranlassen) beschreibt, warum sein Patient nicht schuldfähig ist. Problem dabei - der Delinquent steht noch gar nicht zur Begutachtung zur Verfügung weil sein Transport wegen des schlechten Wetters irgendwo aufgehalten wurde.
Erst zum Schluss des Films finden die beiden Stränge zueinander und für den geneigten Zuschauer gibt es mehrere dicke Überraschungen in Serie.
State:
"Identität" ist einer dieser Streifen bei denen ein Rezensent höllisch aufpassen muss nicht zu viel zu verraten, daher muss ich im Folgenden leider ein wenig "schwammig" bleiben.
Für mich war "Identität" zwar nicht der beste (bin auch HdR-Fan), dafür aber eindeutig der spannendste und vielleicht auch der intelligenteste Film Anno 2003. Regisseur James Mangold bewies bereits in "Cop Land" wie gut er es versteht seinen Filmcharakteren mit Hilfe erstklassiger Schauspieler glaubhafte Tiefe zu verleihen. Damals wurde selbst ein Sylvester Stallone zum Charakterdarsteller.
Diesmal lässt Mangold John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet, Jake Busey, Clea DuVall, John Hawkes (Der Verkäufer aus der Anfangsszene von "From Dusk Till Dawn"), Rebecca de Mornay und vier weitere gute Darsteller im Hotel, sowie Alfred Molina als Psychiater zur Hochform auflaufen, liefert einen vollkommen neuen - durchgängig spannenden - Plot, der sich mit keinem mir bekannten Film vergleichen lässt und setzt dabei gekonnt eine Vielzahl verschiedener Stilmittel (Zeitsprünge, Ortswechsel, Unwetter, Schockeffekte) ein ohne dabei zu überfrachten. Allein schon die Vorstellung der 11 Hotelinsassen ist genial geraten, sehr schnell erkennen wir die typischen Charaktereigenschaften der Protagonisten: Da haben wir u. a. den Unentschlossenen, den Macher, den Blender, den Filou, die Diva, die Abgeklärte, die Eifersüchtige - eine Konstellation, die bereits für sich allein vielschichtige Probleme zwischen den Eingeschlossenen verspricht - auch ohne Mörder.
Das Ende dann - ein überraschender Knaller, der uns den Film direkt nochmals von Vorne starten lässt.
Die DVD:
Vorab: Auf der DVD befindet sich sowohl die Kinoversion (1:26:26 Min.) als auch eine verlängerte Fassung (1:27:34 Min.). Zwischen den Beiden kann man leider erst wechseln, nachdem der Player vom Strom getrennt wurde. Empfohlen wird von mir (natürlich) die Langfassung.
Bild (anam. Widescreen im Verh. 2:40.1) und Ton (Englisch und Deutsch DD5.1) sind ganz klar Referenz. Alle Boxen werden voll ausgereizt, effektiv und intelligent eingesetzt. Wir sitzen quasi selbst im Unwetter, und spielen dabei gelegentlich mit dem Gedanken vorsichtshalber die Regenjacke aus dem Schrank zu kramen. Apropo Unwetter, an dieser Stelle noch ein dickes Lob an Kameramann und Ausleuchter. Trotz Dunkelheit und Regen müssen wir nichts erahnen, sondern sehen zu jeder Zeit was gerade vorgeht.
Alle Menüs sind animiert und mit Ton unterlegt.
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch und Türkisch - zu den Extras nur auf Deutsch
Die Extras:
--- Audiokommentar des Regisseurs
--- Audiokommentar des Autors
--- die deutschen Trailer zu "13 Geister", "Der Fluch von Darkness Falls", "Hollow Man" und "Identität"
--- interessantes Making Off (14:31 Min)
--- 3 Storyboardvergleiche (oben Zeichnung - unten Film) ohne UT
- Ginny verbarrikadiert sich im Bad (3:26 Min.)
- (Name wird nicht verraten) Tod (0:37 Min.)
- Rhodes Vorgeschichte (0:31 Min.)
--- Unvollständige Filmografien von James Mangold, Michael Cooney (Drehbuch), Amanda Peet, Ray Liotta und John Cusack
--- 4 entfallende Szenen, wahlweise mit Audiokommentar des Regisseurs (mit dt. UT, entweder für die Szenen an sich oder den Audiokommentar)
- Der Haussegen hängt schief (1:08 Min.) - (Die Szene hätte unbedingt in den Film gehört)
- Zimmer 9 ist belegt (0:56 Min.) - (Hätte auch im Film sein dürfen)
- Ein beunruhigender Schrei (2:47 Min.)
- Der Spiegeltest (1:05 Min.) - (erweiterte Szene)
Vor kurzem hatte ich das Vergnügen "The Missing" zu rezensieren. Da wie hier gilt: Technisch gesehen gibt sich Columbia Tristar wohl die meiste Mühe mit der Herstellung von DVDs.
Fazit (5 Sterne für den Film/ 5 Sterne für die DVD):
Bei diesem intelligenten Thriller muss man mit Beginn des Vorspanns durchgängig aufpassen, nebenbei Kreuzworträtseln, Bügeln, etc entfällt also.
Er ist definitiv nichts für Leutz die Dank MTV und Co. nur noch über ein bescheidenes Konzentrationsvermögen verfügen.
Gleiches gilt für Konsumenten die sich nur - was ja durchaus legitim ist - vor dem Fernseher entspannen wollen.
Auch Liebhaber von purem Action oder Popcorn Kino könnten enttäuscht werden.
Wer aber wieder einmal einen spannenden, den Zuschauer auch intellektuell fordernden Spitzenthriller mit großartig agierenden Schauspielern sehen möchte - der sollte sich "Identität" unbedingt anschauen.
Tipp: In geselliger Runde zu Gemüte führen - Diskussionen über das übliche "Boah Ey" hinaus sind vorprogrammiert.
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