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72 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!
Die Story von "Identität" ist äußerst raffiniert. Einen Teil von dieser Story kann ich verraten: Da ist ein gigantisches Unwetter in Nevada, und 10 sich unbekannte Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten landen im selben Motel, ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt. Die Telefone funktionieren nicht, Funk und Radio auch nicht, und...
Veröffentlicht am 22. Juli 2004 von Amazon Kunde

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein nett gemachter Gruselthriller
Die Grundidee des Films ist schon recht alt, soviel sei an dieser Stelle schon mal gesagt ohne es zum Spoiler werden zu lassen. Technisch ist der Film gut umgesetzt, und die Handlung ist clever aufgebaut, aber teilweise schon recht langatmig. Gegen Ende des Films wird die Spannung dann relativ schlagartig weggenommen, und die letzten 10 Minuten sind nur noch Formsache...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von black sheep


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72 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!, 22. Juli 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Die Story von "Identität" ist äußerst raffiniert. Einen Teil von dieser Story kann ich verraten: Da ist ein gigantisches Unwetter in Nevada, und 10 sich unbekannte Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten landen im selben Motel, ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt. Die Telefone funktionieren nicht, Funk und Radio auch nicht, und es gibt keinen Weg raus aus dem tristen Betonklotz. „Gefangen" in diesem Motel sind ein Ehepaar mit Kind, ein Callgirl, ein Ex-Cop jetzt Limo-Fahrer, der Motelmanager, ein Cop und sein Sträfling, ein frisch verheiratetes junges Pärchen und eine alternde Schauspielerin. Die Nacht beginnt und somit auch die schockierenden Morde an den Motelgästen. Jeder könnte der Täter sein. Und ab diesem Punkt hat der Film eine clevere Wendung nach der anderen. Und leider kann ich nun auch nicht viel mehr zur Handlung sagen, denn sonst verrate ich ZU viel. Aber auf jeden Fall kann sich der Zuschauer auf ein Ende mit „Kinnlade-fällt-auf-den-Boden-Effekt" freuen. Und gerade, wenn man meint, man hätte DIE Überraschung überhaupt erlebt, wird noch mal eins draufgesetzt. Das Ende beschert dem Zuschauer einen Adrenalinschub nach dem anderen. Absoluter Wahnsinn! Es gibt keine nennenswerten Spezialeffekte in diesem Film...nur eine gute Geschichte, ein gutes Script und gute Schauspieler.
Besonders fasziniert hat mich die Tatsache, dass sich 98% des Films an ein und demselben Schauplatz zutragen. Eine nette Idee ist auch, dass einige Szenen in rasanten und teilweise leicht verwirrenden (aber so soll es sein!) Rückblenden gezeigt werden. Außerdem hat mir sehr gut die Szene gefallen, in der in einer ruhigen Minute jeder Charakter kurz gezeigt wird, und man feststellt, dass jeder von ihnen sein Problemchen und/oder Geheimnis hat. Die Atmosphäre zieht einen sofort in den Bann. Das düstere in dem Film ist perfekt inszeniert, man gruselt sich sehr oft, es gibt einige Schreckmomente, und die Schauspieler sind durch die Bank großartig. Besonders erwähnen möchte ich John Cusack, der die Rolle des „irgendwie melancholischen" Ex-Cops hervorragend spielt, und Ray Liotta ist genauso großartig in der Rolle des leicht überreagierenden Cops. Aber auch alle anderen haben super Arbeit geleistet.
„Identität" ist ein weltklasse Horrorthriller, der den Zuschauer ständig rätseln lässt, und ihn dann letzten Endes doch total überraschen wird. Genauso, wie es eben sein soll. Und auch beim dritten, vierten und fünften Mal ansehen ist man immer noch genauso gefesselt, und entdeckt neue Details, die einem vorher vielleicht entgangen sind. Selten hat mich ein Film gleich auf Anhieb dermaßen begeistert. Absolut klasse!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, der den eigenen Verstand auf die Probe stellt!, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Es gibt nicht mehr viele Filme, die so spannend sind, dass sie dem Zuschauer keine Wahl lassen als ganz und gar in die Handlung einzutauchen und mitzufiebern.

John Cusack beweist einmal mehr die unglaubliche Vielseitigkeit seines Könnens. Über die Handlung muss nicht mehr gesagt werden als ohnehin schon gesagt wurde.
Selten hab ich einen Film gesehen, der so eine dichte Atmosphäre beim anschauen erzeugt hat, dieser Film bringt einfach nur Freude in die Herzen der Fans von Schockelementen. Der Film hat durchaus das Potenzial einen Kultstatus zu erreichen wie es mit „Psycho" schon der Fall war. Ich bin der Meinung, dass der Film sogar noch weiter in die Abgründe eines verrückten Verstandes vorstößt als es bei „Psycho" der Fall war, einfach mal anschauen und herausfinden was ich damit meine ;)
Die Technische Ausstattung der DVD ist auch gelungen. Die DD 5.1 Tonspuren (Deutsch, Enlisch) kamen sehr gut auf der Heimkinoanlage rüber.
Für Fans von Hintergrundinfos sind auch Features wie: Regiekommentare vom Regisseur und vom Autor enthalten, sowie Entfallene Szenen, ein Making of und natürlich auch Filmographien zur Besetzung des Films.
Fazit:
Ein Film, der einen nicht so einfach loslässt!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit knöcherner Hand, 15. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Identität [VHS] (Videokassette)
Es gibt Tage, da sollte man das Bett gar nicht erst verlassen. Einen solchen erleben die Protagonisten von James Mangolds „Identität", als sie nacheinander aufgrund eines tobenden Unwetters in Larry's (John Hawkes) gottverlassenem Motel stranden. Und als wären die Begleitumstände noch nicht schlimm genug, beginnt eine brutale Mordserie, die Gäste nacheinander dahinzuraffen. Cop Rhodes (Ray Liotta) und Ex-Cop Edward (John Cusack) versuchen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Doch anstatt sich der Lösung des Falles zu nähern, verstricken sie sich und den Zuschauer immer tiefer in ein mysteriöses Ratespiel, in dem alles möglich scheint.
„Identität" ist ein spannender Thriller, in dem Regisseur James Mangold alles richtig gemacht hat. Straff, in knapp 90 Minuten, erzählt er seine Geschichte, die mit allerhand Hackenschlägen den Zuschauer bis zuletzt im Unklaren lässt. Die Auflösung ist überraschend, genial und beängstigend. Hitchcocks „Psycho" grüßt mit knöcherner Hand.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!!!!, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Es gibt Thriller die schaffen es nicht mehr heutzutage was sensationelles in diesem Genre zu leisten!
Das liegt zum einen daran das es verdammt viele gute und somit wegweisende Thriller gibt und ausser wenigen Ausnahmen (wie diese!) verlassen sich die Nachkömmlinge auf bereits abgegrastem Terrain.
"identität" betritt storytechnisch zwar nicht gerade Neuland aber die Umsetzung ist einfach meisterlich!
Spannend bis zum Schluß und mit einer absolut perfiden und überraschenden wendung fesselt der Film die Zuschauer an die Bildschirme!
Zudem besitzt der Film mit John Cusack und dem wie immer großartigen Ray Liotta zwei hervorragende Hauptdarsteller die dazu beitragen das dieser Film sich in die Kategorie Meisterwerke hineinbefördert! Ansehen!!! JETZT!!!

Die DVD ist dem Film sehr würdig, perfektes plastisches Bild trifft auf einem klaren und druckvollen Ton.Die Extras sind nett und kurzweilig und beinhalten auch den Directors Cut des Films der aber grad mal nur 5 Minuten länger geht!

Film:*****
Bild:*****
Ton:****
Extras:***
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Psycho-Horrorthriller !, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Auf den ersten Blick beginnt "Identität" wie ein gewöhnlicher, wenn auch gut gemachter Genre-Reißer. Aber schon die grandios geschnittene Einführungssequenz weist darauf hin, dass der Regisseur Mangold mehr ist als ein solider Regie-Handwerker. Es enden Szenen in Frozen Frames, es wird mit kleinen aber feinen Zeitsprüngen gearbeitet und der Zuschauer wird in die richtige Stimmung für das doppelbödige Verwirrspiel versetzt, das folgen wird. Je mehr die Haupthandlung mit der Nebenhandlung um den Serienkiller Rivers verschmilzt, desto besser wird der Psychotrip.
Am Ende des zweiten Drittels lässt der Regisseur dann die Katze aus dem Sack und rückt die Story in ein komplett neues Licht. Doch nach dieser überraschenden Wendung weiß der Zuschauer immer noch nicht hundertprozentig, was gespielt wird. Erst nach und nach fügen sich die Puzzlestücke des Skripts zusammen, das sein wahres Geheimnis erst in den letzten Szenen preisgibt. Weitere Details darüber zu verraten wäre verwerflich.

Es gibt wenig zu bemängeln an "Identität". Der düstere Schocker besticht durch eine atmosphärisch dichte Inszenierung, ein brillantes, innovatives Skript und gute Darstellerleistungen. Der Film verbindet Horrorelemente mit Schauwerten des Psychothrillers. "Identität" präsentiert sich als moderne Genreperle.

8 von 10
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Pflichtfilm für jeden Bluray-Besitzer, 30. Januar 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Identität [Blu-ray] (Blu-ray)
Bild:
Jetzt hab ich endlich die erste Referenzscheibe auf Bluray gefunden. Ein Wahnsinn wie detailliert und scharf das Bild ist. Obwohl der Film grösstenteils im halbdunkel spielt, wird selbst dort noch jedes kleinste Detail gestochen scharf dargestellt. Ein Wahnsinnsbild
10 / 10

Ton:
Der Umgebungssound (Gewitter, Regen usw.) verschafft dem Film die nötige Atmosphäre. Idealer Ton für diesen Film
9.5 / 10

Ich hatte den Film bisher nie angeschaut wegen dem faden Filmtitel, aber da ist mir bis jetzt einer der genialsten Thriller(?) entgangen. Dafür durfte ich den jetzt aber gleich in HD sehen. Wahnsinnsbild, Wahnsinnston, Wahnsinnsfilm!
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich ging die Treppe rauf - und sah, 24. November 2004
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
dort einen Mann - der war nicht da
Er war auch heute nicht mehr dort
Ich wollt' - ich wollt' - er währe fort
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
1. Strang: 10 charakterlich sehr unterschiedliche Menschen (3köpfige Familie, ein Cop und sein zu transportierender Strafgefangener, eine Millionärin samt Fahrer, eine Professionelle, außerdem ein junges Paar) finden sich in schauriger Sturmnacht in einem Motel der schlechteren Art ein, wo sie mehr oder weniger freundlich vom Betreiber empfangen werden.
Fort können sie dort vorerst nicht mehr, denn das Unwetter spülte alle Straßen weg. Umso bedauerlicher, da eine der Protagonistinnen dringend ärztlicher Hilfe bedarf. Sehr schnell wird das zweitrangig, denn einer der Anwesenden beginnt seine Mitbewohner zu dezimieren.
2. Strang: Zeitgleich versucht an anderer Stelle ein Psychiater die Exekution eines Serienmörders zu verhindern, indem er einen Richter, sowie dem Vertreter des Gouverneurs (kann in Amerika Todesurteile aufheben, bzw. eine erneute gerichtliche Prüfung des Urteils veranlassen) beschreibt, warum sein Patient nicht schuldfähig ist. Problem dabei - der Delinquent steht noch gar nicht zur Begutachtung zur Verfügung weil sein Transport wegen des schlechten Wetters irgendwo aufgehalten wurde.
Erst zum Schluss des Films finden die beiden Stränge zueinander und für den geneigten Zuschauer gibt es mehrere dicke Überraschungen in Serie.
State:
"Identität" ist einer dieser Streifen bei denen ein Rezensent höllisch aufpassen muss nicht zu viel zu verraten, daher muss ich im Folgenden leider ein wenig "schwammig" bleiben.
Für mich war "Identität" zwar nicht der beste (bin auch HdR-Fan), dafür aber eindeutig der spannendste und vielleicht auch der intelligenteste Film Anno 2003. Regisseur James Mangold bewies bereits in "Cop Land" wie gut er es versteht seinen Filmcharakteren mit Hilfe erstklassiger Schauspieler glaubhafte Tiefe zu verleihen. Damals wurde selbst ein Sylvester Stallone zum Charakterdarsteller.
Diesmal lässt Mangold John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet, Jake Busey, Clea DuVall, John Hawkes (Der Verkäufer aus der Anfangsszene von "From Dusk Till Dawn"), Rebecca de Mornay und vier weitere gute Darsteller im Hotel, sowie Alfred Molina als Psychiater zur Hochform auflaufen, liefert einen vollkommen neuen - durchgängig spannenden - Plot, der sich mit keinem mir bekannten Film vergleichen lässt und setzt dabei gekonnt eine Vielzahl verschiedener Stilmittel (Zeitsprünge, Ortswechsel, Unwetter, Schockeffekte) ein ohne dabei zu überfrachten. Allein schon die Vorstellung der 11 Hotelinsassen ist genial geraten, sehr schnell erkennen wir die typischen Charaktereigenschaften der Protagonisten: Da haben wir u. a. den Unentschlossenen, den Macher, den Blender, den Filou, die Diva, die Abgeklärte, die Eifersüchtige - eine Konstellation, die bereits für sich allein vielschichtige Probleme zwischen den Eingeschlossenen verspricht - auch ohne Mörder.
Das Ende dann - ein überraschender Knaller, der uns den Film direkt nochmals von Vorne starten lässt.
Die DVD:
Vorab: Auf der DVD befindet sich sowohl die Kinoversion (1:26:26 Min.) als auch eine verlängerte Fassung (1:27:34 Min.). Zwischen den Beiden kann man leider erst wechseln, nachdem der Player vom Strom getrennt wurde. Empfohlen wird von mir (natürlich) die Langfassung.
Bild (anam. Widescreen im Verh. 2:40.1) und Ton (Englisch und Deutsch DD5.1) sind ganz klar Referenz. Alle Boxen werden voll ausgereizt, effektiv und intelligent eingesetzt. Wir sitzen quasi selbst im Unwetter, und spielen dabei gelegentlich mit dem Gedanken vorsichtshalber die Regenjacke aus dem Schrank zu kramen. Apropo Unwetter, an dieser Stelle noch ein dickes Lob an Kameramann und Ausleuchter. Trotz Dunkelheit und Regen müssen wir nichts erahnen, sondern sehen zu jeder Zeit was gerade vorgeht.
Alle Menüs sind animiert und mit Ton unterlegt.
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch und Türkisch - zu den Extras nur auf Deutsch
Die Extras:
--- Audiokommentar des Regisseurs
--- Audiokommentar des Autors
--- die deutschen Trailer zu "13 Geister", "Der Fluch von Darkness Falls", "Hollow Man" und "Identität"
--- interessantes Making Off (14:31 Min)
--- 3 Storyboardvergleiche (oben Zeichnung - unten Film) ohne UT
- Ginny verbarrikadiert sich im Bad (3:26 Min.)
- (Name wird nicht verraten) Tod (0:37 Min.)
- Rhodes Vorgeschichte (0:31 Min.)
--- Unvollständige Filmografien von James Mangold, Michael Cooney (Drehbuch), Amanda Peet, Ray Liotta und John Cusack
--- 4 entfallende Szenen, wahlweise mit Audiokommentar des Regisseurs (mit dt. UT, entweder für die Szenen an sich oder den Audiokommentar)
- Der Haussegen hängt schief (1:08 Min.) - (Die Szene hätte unbedingt in den Film gehört)
- Zimmer 9 ist belegt (0:56 Min.) - (Hätte auch im Film sein dürfen)
- Ein beunruhigender Schrei (2:47 Min.)
- Der Spiegeltest (1:05 Min.) - (erweiterte Szene)
Vor kurzem hatte ich das Vergnügen "The Missing" zu rezensieren. Da wie hier gilt: Technisch gesehen gibt sich Columbia Tristar wohl die meiste Mühe mit der Herstellung von DVDs.
Fazit (5 Sterne für den Film/ 5 Sterne für die DVD):
Bei diesem intelligenten Thriller muss man mit Beginn des Vorspanns durchgängig aufpassen, nebenbei Kreuzworträtseln, Bügeln, etc entfällt also.
Er ist definitiv nichts für Leutz die Dank MTV und Co. nur noch über ein bescheidenes Konzentrationsvermögen verfügen.
Gleiches gilt für Konsumenten die sich nur - was ja durchaus legitim ist - vor dem Fernseher entspannen wollen.
Auch Liebhaber von purem Action oder Popcorn Kino könnten enttäuscht werden.
Wer aber wieder einmal einen spannenden, den Zuschauer auch intellektuell fordernden Spitzenthriller mit großartig agierenden Schauspielern sehen möchte - der sollte sich "Identität" unbedingt anschauen.
Tipp: In geselliger Runde zu Gemüte führen - Diskussionen über das übliche "Boah Ey" hinaus sind vorprogrammiert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film zum mitdenken!!!, 4. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Identität was soll ich zu diesem Film sagen??? Einfach mal Genial. Dieser Film ist ein Psycho Katz- und Maus Spiel der besonderen Art. Er ist super spannend, düster, hat auch grusel Elemente zu bieten und ein Genialen Schluss. Das ist ein Film zum mitdenken. "Wer ist den nun der Mörder???" wird man denken. Hat man dann einen verdächtigen kommt schon die Wendung und die Rätselei geht von vorne los. Also dies ist ein Film für alle die die gerne mitdenken oder auf einen spannenden Film hoffen. Und ich muss sagen: "Das ist einer und hier habt ihr ihn gefunden!!!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super spannend, 7. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Identität [VHS] (Videokassette)
Ich bin eigentlich sehr überrascht gewessen über diesen Film das er so spannend ist hätte ich nicht erwartet. Was mich am meisten faziniert hatte war der sehr sehr gut gemachte schluss der sogar zwei Überraschungen in sich hat. Ich habe mal wieder seit langer zeit einen Film gesehen in dem ich nicht nach einer halben Stunde wusste wär der Täter ist(weder der Gärnter noch der Butler). Also ich empfehle nur ansehn...
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5.0 von 5 Sternen Das menschliche Gehirn als fragile Theaterbühne, 17. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
In einer heruntergekommenen Herberge treffen sich in verregneter Nacht abgeschieden verschiedene Leute, u.a. eine Schauspielerin, ihr Chauffeur (John Cusack), ein Polizeiwagen mit einem Schwerverbrecher als Fracht, ein junges problembehaftetes Pärchen, eine schwerverwundete Frau mit schwieriger Familie. Man kommt natürlich nicht wirklich miteinander klar. Schlimm wird es, als nach und nach einzelne abgeschlachtet werden. Wer ist der Mörder? Es muss jemand von der Herberge sein, da sie aufgrund des Regens und der überschwemmten Straßen total isoliert ist. Und es wird noch unerklärlicher und unschöner, denn zum einen sind die Leute nicht zufällig zusammengekommen, etwas verbindet sie, und zum anderen passieren Dinge, die mehr Fragezeichen aufwerfen als Antworte zulassen. Parallel sehen wir eine andere Geschichte: Nachts wird der Richter aus dem Schlaf gerissen, er soll über einen psychisch schwer kranken Schwerberbrecher entscheiden, ob dieser schuldunfähig ist oder ob er hingerichtet werden soll. Diese zwei Geschichten werden ineinander überführt und man versteht, was in der Herberge in der regnerischen Nacht geschah.

Der Film ist leicht brutal, muss aber so sein, damit die Geschichte rund wird. Und das ist sie. Dem Film gelingt es, eine obskure Geschichte mit der Realität zu verweben und sie für die Erklärung der Wirkweise einer kranken Psyche heranzuziehen. Das gelingt ihm auch deswegen, weil sowohl die Atmosphäre als auch die Schauspieler überzeugen. Die Herberge ist wirklich ein Gefängnis, in dem die zweifelhaften Charaktere - im Prinzip sind alle irgendwo Not und Elend - gefangen gehalten und in die Enge getrieben werden, drückend und ohne Ausweg. John Cusack gibt dieser bedrückenden Beklemmnis eine starke Dynamik, auch die anderen Schauspieler sind klasse. Jeder verkörpert mit seinem Charakter Problemherde und widerstreitende, sich gegenseitig nivellierende Lösungsansätze. Gut finde ich auch, dass die Problematik fragiler Psychen, die aus ihr resultierenden Gefahren sowie der Umstand, dass die Komplexität des menschlichen Gehirn, insbesondere bei Zerrüttungen, hinter manche vereinfachende und Folgen ignorierende Behandlungslösungen ein Fragezeichen setzt, ohne den Film dahingehend überbewerten zu wollen. Der menschlichen Psyche ist nicht mit einem kategorischen und kategorisierenden Terminus Technicus geholfen, eine Lösung, die der Komplexität des Problems, ihren Möglichkeiten und den Kämpfen der Psyche nicht vollends gerecht wird und auf sie nicht angemessen reagieren kann, wird nicht ausreichend sein. Da zeigt der Film, dass es nicht mehr so läuft, wie gewünscht, sondern dass es auch mehrere Alternativen geben und sich die nicht gewünschte realisieren kann.

Dem Film ist es gelungen, die verschiedenen Ebenen zuzuordnen, gut miteinander zu verweben und daraus eine Aussage zu entwickeln oder zuzulassen, zu der man stehen kann, wie man will, die man (ohne sie zu verallgemeinern) jedoch in Betracht ziehen darf. Das menschliche Gehirn ist immer noch eines der spannendsten und unberechenbarsten Gegenstände unserer Betrachtung und Darstellung.
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