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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treppenhaus ins Verderben, 10. November 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Eine Frau erwacht, desorientiert, voller Angst in einem fahrenden Zug (nach Boston). Sie erinnert sich nicht dort hineingestiegen zu sein. Ihre letzte Erinnerung ist, in ihrem Haus am Sutton Place, NY, einer noblen Adresse gleich neben der Brooklyn-Bridge, friedlich geschlafen zu haben. Alison Courtland ist verängstigt, wie kam sie in den Zug? Zumal es nicht das erste Mal ist, dass sie schlafzuwandeln scheint. Ihr Mann Robert (Dom Ameche) hat bereits die Polizei informiert. Mit Unterstützung der Bostoner Kollegen gelangt Alison sicher am Flughafen an. Dort trifft sie unverhofft ihre alte Freundin Barby und deren Bekannten Bruce Elcott (Robert Cummings), der von der entzückenden Alison sehr angetan ist und ihr das Versprechen abringt ihn in NY auf eine Party zu begleiten.

Der Einstieg ist rasant: ein Zug, eine verwirrte Frau, die Enge des Zuges und die Angst der Frau stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die Enge des Ganges und Dunkelheit im Schlafabteil verleihen der zur Düsternis und Verzweiflung der Frau/ der Szenerie weiteren Nachdruck.

Szenenwechsel New York: Man lernt das Haus der Courtlands kennen. Das enge hohe, verwinkelte Treppenhaus, dessen düstere Schatten an ein Gefängnis erinnern. Der Skeptiker des Lichtes vgl. Läufer versteht es, eine bedrückende Atmosphäre stimmungsvoll in Bilder zu kleiden. Genial die Szene, als Alison auf der Treppe zusammenbricht und die Schatten des Geländers sie zur Gefangenen im eigenen Haus machen; in die bedrückende Atmosphäre platzt gleich einem Lichtstrahl die lebenslustige Freundin Barby. Oder aber die Schlingen, am Betthimmel, durch Schatten erzeugt, als ihr Mann ihr Schlafzimmer betritt. Schatten dominieren wie so oft bei Sirk das gesamte Geschehen. Da wird selbst eine angestrahlte Kommode zum konvexen Monstrum.
Dem Treppenhaus folgt ein überladenes Wohnvergnügen, das wenig geschmackvoll in seiner Opulenz anmutet. Als Kontrapunkt zu der Enge der Räume gibt es einen Wintergarten, von Alison liebevoll "Dschungel" genannt, den sie hegt und pflegt. Durch die helle halbrunde Öffnung des Wohnraumes im Gegensatz zur dunklen Überladenheit des Raumes, entsteht zusätzlich Beklemmung. Sogar die Wandbeleuchtung/ die Kerzen erscheinen bedrohlich.
Licht, Heiterkeit und Freude kommt hingegen durch eine chinesische Hochzeit, zu der Robert Alison einlädt, in das triste Leben der betrogenen, aber ahnungslosen Ehefrau. Viel weiß statt schwarz, einschließlich weißer Blumen - Leichtigkeit gegenüber Schwere. Gelungen gesetzter Kontrapunkt!
Auch Sirks Vorliebe für geometrische Strukturen ist allgegenwärtig. Sei es in den geteilten Fenstern, der Schatten des Geländers, oder auch in der Kleidung Colberts: besonders bezaubernd: die Blätter-/Rankenmotive auf Alisons Kleid. Überall finden sich Quadrate und Rauten, auch auf dem Bettgestell.

Gelungen besetzt mit einer naiv-trinkfreudigen (über Ngape bis hin zu heißer Schokolade) Claudette Colbert, die als einzige nicht merkt, was für ein Spiel ihr Ehemann treibt. Don Ameche als recht konturloser Bösewicht, dem man nicht sooo richtig böse sein kann, da er sich in den Fängen einer äußerst lasziven Schönheit namens Daphne (Hazel Brooks) befindet, einer Femme fatale, die ihr Netz um den engelsgesichtigen, ich-kann kein-Wässerchen-trüben Don Ameche spinnt. Er ist ihr verfallen, gar keine Frage. Sie scheint die wahrhaft Böse zu sein, die ihn lenkt.
Die beiden Frauen könnten gegensätzlicher nicht sein. Daphne oberflächlich, berechnend, eiskalt, neidisch, geldgierig und voller Schatten und Unzufriedenheit, dabei aber wunderschön anzusehen. Dagegen die reiche Alison, die zwar nicht so reizvoll ist, dafür fernab allem Bösen, gutgläubig und freundlich, liebenswert aufgrund ihres Wesens.
Robert Cummings überzeugt als der Gute, als aufrechter Freund, der dem Geheimnis rund um Sutton Place nachgeht, nicht ganz uneigennützig, hat er sich doch in Alison verguckt.
Einziger kleiner Kritikpunkt: die "Kunstfigur" Claudette Colbert überzeugte mich nicht so 100%ig, eben weil sie so artifiziell wirkt - ich meine C.C. als Person, nicht ihre Rolle.
Gelungen auch der unechte "Rhinehart" mit seiner Monsterbrille. So stellt man sich den Psychiater doch gemeinhin vor, zumindest anno 1947. All das erinnert an "Gaslight" ist aber zugleich kein Abklatsch, sondern viel mehr. Warum der Meister des Melodrams, der hier einen Ausflug in den Film Noir unternimmt, sein Werk selbst nicht sonderlich schätzte, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Von mir glatte 5* für eine atmosphärisch sehr dichte und gelungene Umsetzung. Auch die Storyline überzeugt. Gut aufgebaut, mit überraschenden turns and twists, vor allem der Höhepunkt und zugleich das Ende.

Auch die DVD überzeugt voll und ganz. Gestochen scharfes Bild, einen sehe interessanten Audiokommentar. Die dt. UT sind hier ganz nützlich, redet Cummings im O. manchmal sehr schnell und verwaschen, dass ich sonst nicht alles mitbekommen hätte. Die deutsche Synchro hat mir nicht zugesagt, den Colberts Stimme ist hier viel zu hoch und unpassend.
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4.0 von 5 Sternen Douglas Sirk einziger und auch überzeugender Psycho-Thriller!!!, 19. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Es ist mitten in der Nacht und Alison Courtland (Claudette Colbert) erwacht im Abteil eines von New York nach Boston rasenden Zuges. Dummerweise kann sie sich nicht erinnern, wie sie dorthin kam und weshalb sich in ihrer Handtasche eine Pistole findet, denn sie hat ihres Wissens keine Reise antreten wollen. Eine ältere Dame (Queenie Smith) hilft der verwirrten Frau, die in Boston den Zug verlässt. Richard (Don Ameche), ihr Ehemann, der bereits die Polizei alarmierte, ist einerseits beruhigt, als er von ihr hört, andererseits ist es nicht das erste Mal, dass Alison Hals über Kopf davon rennt und sich später an nichts zu erinnern vermag. Auf dem Flughafen in Boston trifft Alison zufällig ihre Freundin Barby (Rita Johnson) in Begleitung von Bruce Elcott (Rober Cummings), die beide mit ihr nach New York zurück reisen. Hier ist Richard W. Courtland von der alten und von der neuen Bekanntschaft Alisons offenbar wenig begeistert, die auf sein Wirken hin nicht bei ihrer kranken Freundin im Haus nächtigen. Auch Detective Sgt. Strake (Raymond Burr), der sich routinemäßig um die Untersuchung des Vorfalls kümmert, wird von Courtland auffallend kühl abgefertigt. Kurz darauf erfährt Alison, dass es im Zug nach Boston für die Pistole in ihrer Handtasche einen Grund gab, den ihr Richard am liebsten verschwiegen hätte…

Leider kann, so wie ich finde, Claudette Colbert nicht so ganz als eine in den Wahnsinn zu treibende Frau, welche von geglaubten Angstzuständen verfolgte Frau überzeugen - auch konnte mich Robert Cummings nicht so ganz überzeugen.
Don Ameche mag zwar seine Rolle, als psychischkranker Ehemann sehr solide und überzeugend spielen, aber kommt er an eine Darstellung von Charles Boyer in "GASLIGHT" oder eine Darstellung von Laurence Olivier als Mr. de Winter aus "REBECCA" nicht heran.

Gewiss fallen auch dem Zuschauer beim Ansehen dieses Thrillers viele Parallelen zu Hitchcock-Filmen und ganz besonders auch zu dem von mir bereits genannten Film "DAS HAUS DER LADY ALQUIST" mit Bergman, Boyer & Cotten auf - welcher bis zum Schluss hin interessant zu folgen ist und nicht wie "SCHLINGEN DER ANGST" ... - ... welcher nach seinem gelungenen Auftakt zu viel Zeit benötigt, um das ebenfalls genial inszenierte Finale zu erreichen!!!

Wenn sich auch die Inhaltsangabe dieses Films etwas spannender liest, als bei anderen Film-Noirs - aber dann selber nicht ganz so spannend ist - so ist das aber allenfalls kein Grund diesen Film von Sirk nicht als einen guten und soliden Psychothriller zu bezeichnen.

Der Film besitzt eine gute Bild- und Tonqualität.

Als Extras bietet diese DVD:
-einen Audiokommentar
-eine Fotogalerie
-Biografien
& verschiedene Trailer
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Noir-Thriller des Melodram-Meisters Douglas Sirk, 4. August 2009
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Ein Motorboot / ein gelber Sportflitzer / ein Zug prescht durch das Bild, durchschneidet es brutal, mit hoher Geschwindigkeit, und wer darin ist, ist ziellos, haltlos, rastlos, orientierungslos. Drei Eröffnungen von Sirk-Filmen, immer wieder dieses Motiv, immer wieder interessant. Das letztgenannte ist aus dem hier rezensierten Streifen, die Orientierungslose ist Claudette Colbert, elegant, verwirrt, panisch. Es geht gleich gut los, packend, geheimnisvoll. Wie kommt sie in den Zug? Warum hat sie eine Pistole? Willkommen in einem sehr effektiven, temporeichen, gelegentlich angenehm skurrilen Film Noir von Douglas Sirk, eigentlich eher als Meister des Melodrams bekannt. Doch er kann es auch hier, und er schafft es, einerseits typisch Sirk zu sein, andererseits aber auch nicht das fremde Genre mit Füßen zu treten. Die melodramatischen Elemente, die er geschickt einwebt, trüben nicht die unheilvolle Spannung und passen auch optisch zu der Schwärze des Film Noir sehr gut. Bald schon ist klar, dass der Gatte von Claudette Colbert (Don Ameche) sie trickreich in den Wahnsinn treiben und um die Ecke bringen will. Dazu wird er angestachelt von einem Flittchen, die so abgrundtief verdorben und billig, aber auch sexy ist, dass das noch die Rollen übertrifft, die Joan Bennett für Fritz Lang gespielt hat. Daneben gibt es einen ganzen Sack herrlich skurriler Nebenfiguren. Und es gibt eine gegenüberstellende Charakterisierung verschiedener Milieus und Personen per Kleidung und Ambiente. Das übervolle Haus der wohlhabenden Hauptpersonen (Colbert/Ameche), das wie ein Gefängnis mit dem ganzen Nippes wirkt, der wuchernde Garten, den die Colbert immer "meinen Dschungel" nennt, das ist gut gemacht und braucht den Vergleich mit "Das Haus der Lady Alquist" nicht zu scheuen. Aber auch nicht den mit anderen, bekannteren Sirk-Werken. Ungemein interessant ist die für die Handlung scheinbar sinnfreie Darstellung einer chinesischen Hochzeitsfeier als gutes Gegenbild zu dieser morbiden Welt des Establishments, Sirk nimmt hier schon eine ähnliche Gegenüberstellung zweier Welten vorweg, die es noch in dem bekannten "Was der Himmel erlaubt" geben sollte. Dies führt er mit Sorgfalt auch optisch durch, einfachere Dekors, einfachere Kleidung, hier stimmt jedes Detail. So wie man sich auch an der symbolischen Bedeutung von vertikalen Linien als Schatten, Treppengeländer etc. erfreuen kann: My home is not my castle, but my prison, das macht Sirk öfter.

Der Meister hat diesen seinen Film nicht gemocht. Interviewer John Halliday auch nicht, der nicht mal verstehen konnte, warum Sirk ihn gemacht hat. Autor Michael Stern, der ein Buch über Sirk geschrieben hat, hält dagegen, und ich bin mit ihm einer Meinung: Dieser Film muss gegen seinen Schöpfer verteidigt werden. Schon allein der Vorwurf, dass dem Melo-Mann eher das Schicksalhafte als die Detektion des Krimis gelegen habe, ist etwas, das sich nicht gegen "Schlingen der Angst" ins Feld führen lässt (ein bißchen jedoch gegen den Vorgängerfilm "Angelockt", was aber eine andere Geschichte ist). Zwar wird Detektion auch hier wichtig, aber am Ende ist es doch wieder das Schicksal, das zuschlägt. Wie, verrate ich aber nicht. Sirk gelingt meines Erachtens die Quadratur des Genrekreises. Andererseits lässt sich der Film auch einfach nur als guter Thriller genießen, ohne dass man sich sonderlich in Sirkville auskennt. Von den Hauptpersonen sind insbesondere Don Ameche als schleimiger Böser und Claudette Colbert als verunsicherte Dame der besseren Gesellschaft herausragend; dem irgendwie immer jugendlich wirkende Robert Cummings (z.B. auch in Hitchs "Saboteure") nahm ich seine Wandlung zum Hobby-Helden und -Sherlock Holmes nicht so ganz ab. Macht nicht viel, es gibt tolle Sidekicks bei den Bösen wie Guten, skurril, pervers, manchmal auch ein bißchen lustig. Der tolle Eindruck wird durch einen Audiokommentar von Marek Bringezu abgerundet; es ist schön, dass wir auch hierzulande gute Kommentatoren haben. Insgesamt ein glänzender Film Noir, der meines Erachtens dringend dem Vergessen entrissen werden muss.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier ist alles etwas anders !, 9. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Die zwei Erzkomödianten aus "Enthüllung um Mitternacht" ( 1939 ), Claudette Colbert und Don Ameche, sehen sich hier acht Jahre später wieder und sind total gegen ihren Typ besetzt.

Den Regisseur Douglas Sirk kennen wir vor allem aus den Fünfziger Jahren, wo er mit seinen Vorstadt-Melodramen Furore machte.

Manches wird einem an diesem Film bekannt vorkommen.

"Bei Anruf Mord"? Ja, so ungefähr, denn auch hier hat die Frau das Geld und der Mann muss sie umbringen, um da ran zu kommen.
Und Robert Cummings ist auch hier der edle Retter in der Not.

"Das Haus der Lady Alquist"? Die Macht der Suggestion. Charles Boyer treibt seine Frau ( Ingrid Bergman ) in den Wahnsinn, um dann ungehindert in ihrem Hause nach Juwelen suchen zu können.

Unterschied zu "Schlingen der Angst": Boyer macht alles alleine, während Don Ameche im vorliegenden Film Helfer hat.

Das Motiv, dass eine Frau im Hintergrund wartet, ob sie nun direkt beteiligt am Verbrechen ist oder nicht, kennt man auch irgendwie.
"Die zwei Mrs. Carrolls" mit Barbara Stanwyck und Humphrey Bogart: Hier wartet Alexis Smith, die wenigstens noch Klasse hat.

Das kann man bei "Schlingen der Angst" von Hazel Brooks als Daphne leider nicht behaupten. Sie kommt viel zu billig und herzlos rüber. Unverständlich, dass Courtland ( Ameche ) sich wegen ihr solche Mühe macht.

Hier ist die Waffe die Hypnose in Verbindung mit Medikamenten. Ich finde, es ist eine originelle Idee.

Don Ameche hat ein paar beunruhigend gute Auftritte, wo einem eiskalt wird. Das hätte man dem "himmlischen Sünder" ( 1943 )
gar nicht zugetraut.
Wer also auf diese Art Film steht, sollte zuschlagen. Handwerklich gut gemacht,Hochspannung pur mit einer Top-Besetzung und toller Kameraarbeit.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute DVD, 13. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Ob diese Schauspieler wirklich für so einen Film geeignet waren. Dieses Casting war sicher nicht perfekt... Für Liebhaber von Claudette Colbert ist dieser Titel natürlich Pflicht. Gerade auf deutsch gibt es derzeit ja nicht gerade eine großen Auswahl.
Der Film ist durchaus ansprechend. Etwas zu übertrieben gespielt, aber vom Drehbuch gelungen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender als alle hitchcocks dieser zeit, 25. Juni 2007
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Schlingen der Angst (DVD)
Dieser 1948 von Douglas Sirk gedrehte und selten zu sehende Schwarz-weiß Film ist hier in gestochen scharfen (dank Arthaus!) und sehr stimmungsvollen Bildern zu sehen. Das Haus in New York in dem Claudette Colbert lebt, ist fast ein richtiges Spukschloß; und es regnet fast ständig - wie so oft in den Filmen dieser Zeit. "Schlingen der Angst" ist spannender als alle Hitchcock Filme der späten 40er und frühen 50er Jahre (die heute auch wegen ihrer Anbiederung an die amerikanische Politik dieser Zeit schaal schmecken!). Der Zuschauer wird von anfang an in den Sog dieses Mordkomplotts hineingezogen und zum Mitwisser gemacht. Claudette Colbert ist die einzige Nicht-Wissende (und zugleich natürlich das Opfer!). Und Claudette Colbert ist ein Kunstgeschöpf - durch und durch. Das jedoch nimmt man dem Film nicht übel.
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Schlingen der Angst
Schlingen der Angst von Douglas Sirk (DVD - 2007)
EUR 12,67
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