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4.0 von 5 Sternen Man muss schon mehrmals zuhören
Als Erasure-Fan vom Album Wonderworld an bin ich immer gespannt, wie ein neues Album ausfällt. Tatsächlich war Nightbird eine richtig gute Erasure-Platte, der Nachfolger Union Street für mich völlig daneben und jetzt mit Light At The End... gibt es immerhin ein mittelprächtiges Album. Beim ersten Anhören waberten die Songs so vor sich hin,...
Veröffentlicht am 23. Mai 2007 von Volker Lutterb

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade!
Das war dann wohl eine Nummer zu groß - das Niveau von Nightbird toppen zu wollen, denn es ging mehr oder weniger nach hinten los - leider!

Ich besitze alles von Erasure und habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht, und ich stelle fest, dass wir jetzt wieder etwas ins "tief" abgeschmiert sind. Ich will hier gar nicht alle Songs einzeln bewerten, denn...
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von D. Brade


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade!, 11. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Light at the End of the World (Audio CD)
Das war dann wohl eine Nummer zu groß - das Niveau von Nightbird toppen zu wollen, denn es ging mehr oder weniger nach hinten los - leider!

Ich besitze alles von Erasure und habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht, und ich stelle fest, dass wir jetzt wieder etwas ins "tief" abgeschmiert sind. Ich will hier gar nicht alle Songs einzeln bewerten, denn die Höhepunkte sind schnell genannt: Storm in a teacup! Alles andere ist für das, was man von Erasure erwarten kann lediglich Mittelmaß - auch die Auskopplungen, wobei "I could fall in love" nur vom äußerst einfallslosen Refrain "zerstört" wird, der Rest des Songs ist schon echt hörenswert.

Ich dachte eigentlich, mit "Nightbird" sind wir dem Tal, in das uns "Loveboat" und "Other peoples Songs" geführt haben, entstiegen, aber mit dem neuen Longplayer wird dieser tolle Weg des letzten Albums nicht fortgesetzt.Das hat nichts damit zu tun, dass man nörgeln will, aber wenn man die Erasure-Alben qualitativ vergleicht, so kann zumindest ich hier nicht mehr als 3 Sterne geben, wenn ich "Nightbird" fünf gegeben habe.

Musikalisch geht es nun ganz klar wieder einen Schritt zurück. Die Songs bleiben mir nicht im Ohr (und ich hörte mir das Album nun schon oft an), sind zu glatt und man hat das Gefühl, dass es schnell "zusammengeschustert" wurde. Vielleicht hätte eine größere Schaffenspause gut getan --> siehe Nightbird.

Paradox ist, dass "Sucker for love" so dermaßen simpel ist, dass es schon wieder gut ist...!

Wenn man sich das Album dennoch zulegen will, so lege ich dem vermeintlichen Käufer ans Herz, sich die Limited Edition zu kaufen, denn die beiden dort enthaltenen Bonustracks sind echt stark!

Abschließend: Wenn ich die Erscheinungsjahre mal völlig außer Acht lasse und nur vom Sound ausgehe, so stufe ich dieses neue Album irgendwo Anfang des neuen Jahrtausends ein, "Nightbird" würde ich aktueller einschätzen und das neueste Erasure-Album wäre meines Erachtens "Erasure", wo Erasure einfach am reifsten und komplexesten klingen.

Live werde ich mir Clarke/Bell natürlich trotzdem ansehen!

Aber mehr als 3 Sterne gibts hierfür nunmal nicht. Und da muss ich wieder auf den Album-Höhepunkt zurückkommen: Denn mehr als ein "Storm in a teacup" ist dieses Album leider nicht - zu langweilig...!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss schon mehrmals zuhören, 23. Mai 2007
Als Erasure-Fan vom Album Wonderworld an bin ich immer gespannt, wie ein neues Album ausfällt. Tatsächlich war Nightbird eine richtig gute Erasure-Platte, der Nachfolger Union Street für mich völlig daneben und jetzt mit Light At The End... gibt es immerhin ein mittelprächtiges Album. Beim ersten Anhören waberten die Songs so vor sich hin, einer klang doch irgendwie wie der andere. Erst beim 4. Mal haben sich dann ein paar Songs herauskristllisiert, wie Sunday Girl oder How My Eyes Adore You. Allmählich aber haben sich einige Songs in mein Ohr gesungen, so dass ich doch 4 Sterne geben kann. Kommerziell wird diese CD sicherlich wieder ein Flop, denn neue Fans lassen sich damit nicht gewinnen, auch mit der Single nicht, aber ich glaube, Vince und Andy behalten dieses bereits seit 22 Jahren bestehende Konzept aus Spass an der Sache und zur Freude der doch noch grossen Fangemeinde bei. Der Abschluss ihrer Karriere darf dieser Longplayer aber noch nicht sein, da wäre noch eins draufzulegen.

Zu der Vertriebstechnik mit 10 Songs in der Standart- und 12 Songs in der Deluxe-Version fällt mir nichts ein, ausser dass es purer Blödsinn ist. Die Fans kaufen eh die längere Version und die 10er-CD bleibt sicherlich liegen, so gross ist der Preisunterschied nicht. Aber mit Bonustracks haben Erasure ja schon immer auf ihren Singles nicht gespart, so dass der treue Fan die dann auch noch kauft.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Krise im Mid-Tempo, 16. April 2007
Ich hatte so etwas wie eine Mid-Tempo-Krise - irgendwie schien es so, als wären unsere Alben immer langsamer geworden", hat Vince Clarke neulich gesagt. Nun, wenn man die neue Single des Pop-Duos aus dem Album Light At The End Of The World" (Mute, VÖ: Mai 2007) hört, weiß man: Diese Krise ist überstanden. I Could Fall In Love With You" ist eine absolut packende Popnummer, ein Ohrwurm, wie ihn eben nur Vince Clarke und Sänger Andy Bell schreiben können. Der Sound knüpft nahtlos an die erlesenen Synthetik-Klänge früherer Alben an, etwa an Cowboy", I Say I Say I Say" und gelegentlich auch an das legendäre Album Chorus", einem Meilenstein der elektronischen Musik. Das gesamte Album indes kann nicht ganz die Erwartungen erfüllen, die sein Vorgänger Nightbird" (Januar 2005) geweckt hat, zu simple, zu belanglos klingen die Stücke von Light At The End Of The World" bisweilen. Die Eleganz mit der die Nightbird"-Stücke nicht nur loyale Erasure-Enthusiasten, sondern auch etliche andere Freunde des synthetischen Pops begeistert haben, ist dieser Studioproduktion abhanden gekommen. In ihrer Naivität erinnern die neuen Songs gelegentlich an das Debütalbum Erasures, Wonderland" (1985). Die Stücke im einzelnen:

Sunday Girl

Vocoder-Effekte, dann ein brillanter Auftakt mit röhrendem Synthie-Sound à la Vince Clarke. Packender, treibender Beat, tolle Melodie, die sofort mitreißt. Man freut sich auf einen tollen Popsong. Doch dann ertönt der Refrain: Is This The Way To Amarillo?". Ja, tatsächlich klingt der wichtigste Teil des Stückes wie jener Oldie von Tony Christie, den wohl jeder schon mal auf einer rauschenden Karnevalsparty oder bierseligen Schlagerparade mitgegrölt hat. Wer das Christie-Machwerk einmal im Ohr hat, der wird sich an Sunday Girl" nie wieder erfreuen können. Was für eine Schande.

I Could Fall In Love With You

Ohne Frage eine Klasse-Single und die perfekte Auftaktauskopplung. Jedoch reichen die Radio-Versionen von Jeremy Wheatley und Monteverde längst nicht an die geniale Albumversion heran, die wesentlich markanter, erdiger und erasure-iger daherklingt. Eine packende Popnummer, die nur so vor Energie und guter Laune sprüht und sich mit erlesenen Vince Clarke-Sounds im Gehörgang festsaugt.

Sucker For Love

Billiger Techno-Pop von der übelsten Sorte, schnödes Gestampfe, schauerlicher Refrain - ein Song, den die Welt nicht braucht. Sucker For Love" ist wohl der schnellste Song des Albums - Hotte! Hotte! Hotte!" - und daher ist zu befürchten, dass die für Missgriffe bekannte Plattenfirma von Erasure dieses Highspeed-Galopp-Geblubber zur zweiten Single kürt. Erbarmen, bitte nicht! Billiger und blöder geht's nicht. Ein überflüssiger Song".

Storm In A Teacup

Ohne Frage, die beste Ballade, die Erasure jemals geschrieben haben, und mithin einer der besten Erasure-Songs aller Zeiten. Fantastischer Gesang über brodelnden Synthesizer-Soundlandschaften, die ständig in Bewegung sind und beim Anhören über Kopfhörer ständig Neues offenbaren. Ein betörender Song, der nicht mehr aus dem Kopf gehen will, nahezu hypnotisch ist er. Bewegend aber auch der sehr persönliche Text, in dem sich Andy Bell mit seiner offenbar schwierigen Kindheit auseinandersetzt. Neben I Could Fall In Love With You" eine Perle auf diesem Album.

Fly Away

Ein schöner Popsong mit Ohrwurm-Charakter und vielen herrlichen Sounds, die allerdings von etwas zu viel Bass getrübt werden. Insgesamt ein sehr simples Arrangement - kein Song, den man erst nehmen muss. Spaß macht er trotzdem, vor allem der Refrain gefällt.

Golden Heart

Eine Erasure-Nummer, wie sie auf dem Cowboy"-Album hätte auftauchen können - treibend, schnell, kribbelnd mit prägnantem Refrain. Immer wieder baut sich dieser Song neu auf und setz sich so unweigerlich im Gehörgang fest. Zum Schluss gibt es Vince Clarke-Sounds, wie sie schöner kaum sein könnten.

How My Eyes Adore You

Ui, was ist das denn? Erasure? Tiefer Groove, beinahe schon Drum'n'Bass, dazu gospelartiger Gesang - eine echte Hymne, sehr elegisch, elektrisierend, euphorisierend. Gehört - mit I Could Fall In Love With You" und Storm In A Teacup" - zu den Top-Drei dieses Albums. Ein völlig neuer Sound für Erasure - grandios.

Darlene

Reiht sich perfekt an How My Eyes Adore You" an - pumpende Bassbeats, sparsame Instrumentierung, ganz auf Andy Bells großartigen Gesang hin produziert. Eine für Erasure erneut sehr ungewöhnliche Mid-Tempo-Nummer mit schönem Text und eingängigem Chorus. Auch darf Andy Bell mal wieder Falsett singen ...

When A Lover Leaves You

Perlender Auftakt, signalartige Synthie-Sounds, die schnell in den Song leiten, eine schöne Melodie baut sich auf, eine klassische Erasure-Ballade im Stil von I Bet You're Mad At Me", Surreal", I Love You" oder Because You're So Sweet", zartschmelzender Refrain - simpel und schön.

Glass Angel

Schwer zugänglicher, komplizierter Song mit sperrigem Sound, der erst nach mehrfachem Hören Zugang gewährt - erneut ein intimes Spiegelbild des Seelenlebens von Andy Bell. Musikalisch ist Glass Angel" schwer einzuordnen - rauschende Sounds, treibende Beats, spärliche Instrumentierung - vom Stil her erinnert das Stück an Treasure" vom Cowboy"-Album, hat etwas Epochales. Glass Angel" im Ohr zu behalten, fällt ziemlich schwer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Album wie Lollypop, süss, verträumt und süchtig machend, 22. Mai 2007
Das neue erasure Album ist allein schon wegen der 2. Single Auskopplung "Sunday girl" sein Geld wert. Dieser Song erstürmt mein Herz beim Hören immer wieder aufs Neue. Der Song hat absolut Suchtpotential und ist für mich der Höhepunkt des Albums.

Beim Hören der Songs fällt auf, dass Andy Bells Solo Projekt Spuren bei erasure hinterlassen hat. Wahrscheinlich liegt es an ihm, dass Vince Clarke wieder vermehrt frische und tanzbare up tempo Nummern abliefert.

Auch dieses Album wird sicher kein kommerzieller Erfolg werden, dazu sind die Jungs zu wenig präsent in den Medien. Ich würde es als Glück bezeichnen, erasure mal wieder im Radio zu hören. Die beste Synthie Band der Welt macht und verkauft die Platten mittlerweile wohl primär für ihre treue Fangemeinde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Soundbrei, über den eine glatte Haut gewachsen ist, 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Light at the End of the World (Audio CD)
Anspieltipps:
- Darlene
- Sunday Girl
- Glass Angel

Die Lieder auf dem aktuellen Album "Light at the end of the World" gehören zu dem schlechtest produzierten Songmaterial, dass Erasure je veröffentlicht haben. Was natürlich nichts heißen muss, denn Erasure haben schon allerhand großartigen Pop kreiert. Überall spüre ich die Qualität früherer Synthi-Pop-Hymnen, aber bei keinem Song wurde Wert auf das gewisse Etwas gelegt. Die Tracks sind einfach zu glatt. Wie ein Soundbrei, über den eine Haut gewachsen ist. Wisch und weg.

Dabei ähneln die Melodien früheren durchaus. Der Sound orientiert sich etwas am (besseren) Album "I Say, I Say, I Say". Vielleicht liegt das zu sehr schlagerhafte allein am lollisüßen Soundgewand, das eine starke Tendenz zu Eurotrash aufweist und reichlich unmotiviert und ohne jeden Schwung die Platte rauf- und runterbumpert?

Klingt ein bisschen, als hätte Vince Clark auf Autopilot gestellt. Auf Andys Stimme liegt zu allem Überfluss einfach zuviel Zuckerguss, gruselig! Das ist Musik für den vermeintlichen Seniorensender Ihres Landesfunkhauses. Die kann man mögen, na klar, das hat aber nicht mehr viel mit den furiosen Erasure der 80er und 90er zu tun.

Sehnsüchtig warte ich umso mehr vorerst auf EBX5 und EBX6.

Für mich sind Erasure derzeit an einem Tiefpunkt angelangt. Ihr grandioser Umgang mit alten Songs auf ihren Konzerten lässt mich allerdings darauf hoffen, dass es jederzeit wieder bergauf gehen kann.

Fazit: Wenn Sie noch nicht alle anderen Erasure-Alben kennen, sollten Sie dieses hinten anreihen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pop!, 19. Mai 2007
Seichter Synthipop. Allerdings finde ich nicht, dass Erasure wieder so klingen, wie in den 80ern, denn da hatten sie bedeutend mehr Energie.

Das vorliegende Album ist nett, kommt lieb daher, ihm fehlen jedoch neben "I could fall in Love with You" noch zwei, drei weitere Kracher.

Als begeisteter Erasure Fan hatte ich nach der ersten Single einfach Lust auf mehr, aber diese Single war wohl soetwas wie die besten Filmausschnitte in einer Kinovorschau. In Summa bereue ich den Kauf nicht, es wird jedoch keine Scheibe werden, die tagelang auf und ab läuft. Und auch wenn ich hier keine Lobeshymne für das Album anstimme, so vergebe ich dennoch vier Sterne, weil ich das Album trotz der nicht erfüllten Erwartungen ansprechend finde. "How my Eyes adore You" finde ich sogar sehr interessant, da in sich abwechslungsreich.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Licht...., 7. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...am Ende der heutigen qualitativ "hochwertigen" Musikwelt eröffnet sich einem wenn man Fan eingängiger Popmusik ist. Nach der musikalischen Auferstehung des Longplayers "Nightbird" wird dieses Konzept auf dem aktuellen Album konsequent weitergeführt. Vorbei die Zeiten der Experimente (Loveboat, Unionstreet) Erasure sind einfach Erasure und das ist auch gut so. Die Sounds sind ein Mix aus dem 94er Album "I say, I say, I say" und und dem wohl besten Album "Chorus". Man wird mit vielen Retrosynthiesounds verwöhnt die aber frisch und unverbraucht klingen. Die 1. Single "I could fall in love with you" ist eingängig und hat absoluten Ohrwurmcharakter. Sehr zu empfehlen ist die 12" Version der Maxi. Der Opener "Sunday Girl" verwirrt zunächst, ein sehr einfach gestrickter Song, der aus den 70ern stammen könnte in einer entsprechenden Countryversion. "Sucker For Love" lässt den Drumcomputer stampfen und hat auch diesen old-fashioned Touch wie "Sunday Girl" im Technopopgewandt. Man merkt, dass sich Andy und Vince doch sehr viel von ihrem Coveralbum "Other Peoples Songs" abgeguckt haben. Der 4. Song "Storm in a teacup" zählt zu den Höhepunkten des Albums. Synthietranceflächen und Vibes umschwirren den Song und lassen einen nicht mehr los. Gefühlvoller und eingängiger Gesang von Andy - Melancholie - ein Hörgenuss. "Fly away" eine flotte Popperle mit einer treibenden Bassline erinnert wieder stark an den erfolgreichste Zeit Erasures Anfang der 90er Jahre wie auch das Folgestück "Golden Heart" im musikalischen Discolook. So richtig groovy sind Erasure mit "How my eyes adore you" Da gibts nur eins, die Anlage aufdrehen und dem sauberen Klang der Drumcomputer lauschen. Die Up Tempo Nummer "Darlene" mit süßer Melodie leitet einen weiteren Höhepunkt mit einer der schönsten Balladen von Clark/Bell ein. "When a lover leaves you" bietet durch die vielen Sounds eine Vielschichtigkeit wo das Drücken der "Repeat"-Taste wohl nicht auszuschließen ist. Die positive Grundstimmung die das Album trägt wird mit dem letzten Song "Glass Angel" gedreht. Düstere Piano-Fill-Ins bedrohlich wirkende Echo Synthiechöre erinnern an Science Fiction Thriller oder Horror Schocker. Ein weiterer absoluter Höhepunkt des Albums auch wenn diese musikalisch völlig überraschend kommt. Erasure klingen herrlich bedrohlich wie nie. Düstere Kreaturen entsteigen der Schattenwelt...Inspiration für ein Horrormärchen... Fazit: Nach einigen Durststrecken in jüngerer Vergangenheit sind Erasure nicht zuletzt durch die Produktion "Nightbird" wieder qualitativ in der 1. Liga des Synthiepop angekommen. Retro ist wieder in. Also dürfen Erasure das erst recht sein, denn durch Künstler wie Clarke/Bell kann man ja erst überhaupt von Retro sprechen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Soundbrei, über den eine glatte Haut gewachsen ist, 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Light at the End of the World (Audio CD)
Anspieltipps:
- Darlene
- Sunday Girl
- Glass Angel

Die Lieder auf dem aktuellen Album "Light at the end of the World" gehören zu dem schlechtest produzierten Songmaterial, dass Erasure je veröffentlicht haben. Was natürlich nichts heißen muss, denn Erasure haben schon allerhand großartigen Pop kreiert. Überall spüre ich die Qualität früherer Synthi-Pop-Hymnen, aber bei keinem Song wurde Wert auf das gewisse Etwas gelegt. Die Tracks sind einfach zu glatt. Wie ein Soundbrei, über den eine Haut gewachsen ist. Wisch und weg.

Dabei ähneln die Melodien früheren durchaus. Der Sound orientiert sich etwas am (besseren) Album "I Say, I Say, I Say". Vielleicht liegt das zu sehr schlagerhafte allein am lollisüßen Soundgewand, das eine starke Tendenz zu Eurotrash aufweist und reichlich unmotiviert und ohne jeden Schwung die Platte rauf- und runterbumpert?

Klingt ein bisschen, als hätte Vince Clark auf Autopilot gestellt. Auf Andys Stimme liegt zu allem Überfluss einfach zuviel Zuckerguss, gruselig! Das ist Musik für den vermeintlichen Seniorensender Ihres Landesfunkhauses. Die kann man mögen, na klar, das hat aber nicht mehr viel mit den furiosen Erasure der 80er und 90er zu tun.

Sehnsüchtig warte ich umso mehr vorerst auf EBX5 und EBX6.

Für mich sind Erasure derzeit an einem Tiefpunkt angelangt. Ihr grandioser Umgang mit alten Songs auf ihren Konzerten lässt mich allerdings darauf hoffen, dass es jederzeit wieder bergauf gehen kann.

Fazit: Wenn Sie noch nicht alle anderen Erasure-Alben kennen, sollten Sie dieses hinten anreihen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist ERASURE !!!, 24. Mai 2007
Zugegeben: Auch nach dem ersten Hören von diesem Album LIGHT AT THE END OF THE WORLD dachte ich mir, als riiiiesen Erasure Fan: "Na toll ..., das war wohl nix ...!" Doch nach dem zweiten Mal hören, änderten sich die Gedanken schon, die Lieder öffneten sich mehr und mehr und mitlerweile läuft das Album nur noch, Zuhause, im Auto, aufem MP3 Player, und und und ... Denn, dieses Album ist ein absolut typisches Erasure Album. Es hört sich genauso verträumt an, wie der Titel LIGHT AT THE END OF THE WORLD schon sagt und klingt typisch verspielt, wie letztere Alben. Jeder Titel hat etwas süchtig machendes. Abgesehen von Lied 3 SUCKER FOR LOVE, da muss ich als Erasure Fan doch sagen, der Titel ist echt etwas Gewöhnungsbedürftig ... Das wars aber schon ... Alle anderen Lieder sind Top. Für mich persönlich auch nicht wirklich Dancelastig, eher, wie oben schon erwähnt verträumt und romantisch (wie das Glitzergeräusch, wenn Andy "All that glitters" bei SUNDAY GIRL singt, I could fall in love with you ist auf dem Album tausend mal besser und Erasurischer als die Single Version, der Sound bei Storm in a teacup einfach verträumt, Andy muss bei FLY AWAY nur "fly away" singen, das regt schon zum träumen an, Golden heart regt die Gänsehaut an, How my eyes adore you einfach nur GENIAL (mein neuer Handy-Klingelton :), Darlene ist auch eine dieser verträumten Baladen, When a lover leaves you einfach romantisch, Glass angel total geheimnisvoll und mysterischer Sound). Einfach klasse Album. Man taucht ein, wie es Erasure mit ihrem ersten Album schon vermittelt haben: Ins WONDERLAND. Das ist ERASURE !!! Top, Top, Top !!!
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Cd, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe schon sehr viele Cd`s von Erasure . Wie gewohnt ist auch diese light at the End of the World sehr gut. Sehr zu empfehlen. Läuft zu Hause rauf und runter.
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