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am 16. Februar 2013
Mit dem Wort "perfekt" sollte man immer sehr sparsam umgehen, aber bei dieser Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion komme ich um dieses Wort kaum herum.
Die Originalinstrumente von Harnoncourts Concentus Musicus schaffen einen geradezu "heiligen" Klang, aus dem man auch die allerkleinste Nuance jedes Instruments klar heraushören kann.
Der Arnold Schönberg Chor ist für mich ohnehin der beste Chor der Welt. Wenn sich die zwei Chorgruppen im Eingangschor gegenüberstehen und im Wechsel singen, ist das ein einzigartiges Klang- und Gefühlserlebnis.
Alle Solisten singen großartig und interpretieren die einzelnen Stücke dieses einzigartigen barocken Meisterwerks grandios.
Ein Wort noch zu den vom Dirigenten gewählten Tempi. Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man beispielsweise die langgezogenen Interpretationen des Schlusschores "Wir setzen uns mit Tränen nieder" bei den Aufnahmen eines Karajan oder Richter schön finden kann, wenn man dies mit der vorliegenden Aufnahme von Harnoncourt vergleicht.
Hier ist ein Experte am Werk, der die barocken Meister studiert hat und weiß, wie man Bach spielen muss!
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am 17. November 2013
Von einer erneuten Harnoncourt-Matthäus-Passion muss man etwas Großes erwarten können, aber, um es vorwegzunehmen: Es reicht nicht für den Olymp!

Harnoncourt wählt neben zweifacher Chor-, Orchester- und Continuobesetzung auch eine Doppelung der Gesangssolisten, was der Qualität nicht zuträglich ist.

Christine Schäfer und Bernarda Fink fehlt es an stimmlicher und sängerischer Klasse, um als ganz große Besetzungen gelten zu können. Ohne lange überlegen zu müssen, fallen mir zahlreiche überlegene Sängerinnen ein (aus neuerer Zeit bsw. Christiane Oelze, Anne Sofie von Otter...).

In der Arie „Gebt mir meinen Jesum wieder“ misslingt Oliver Widmer mit seinem begrenzten Stimmvolumen der Spagat zwischen Trauer und Wut im Ausdruck.
Auch Matthias Goerne, eigentlich eine Bank als Jesus, bleibt mit angezogener „Ausdrucksbremse“ hinter seiner hervorragenden Vorstellung in der Rilling-Aufnahme zurück (vgl. z. B. „Eli, Eli, lama asabthani?, Nr. 61a).

Vortrefflich dagegen erneut Christoph Prégardien als in allen Lagen stimmlich sattelfester Evangelist mit sowohl lyrischen als auch dramatischen Talenten für diese Rolle reichlich gesegnet und Michael Schade, vorzüglicher Evangelist bei Rilling, hier ebenso überzeugend in den ihm übertragenden Tenorpartien.

Wie bei manchen Sängern will leider auch beim Chor der letzte Funke nicht überspringen: Schon der Eingangschor enttäuscht: Wo ist hier der Dialog? „Sehet...-Wen?!!!!“ Das muss viel trennschärfer dialogisch herausgearbeitet werden. Harnoncourt lässt die Einzelchöre hier, anders als eigentlich im Begleittext der CD postuliert, zu sehr ineinanderfließen.

Im weiteren Verlauf gelingt den Chören jedoch harmonisch und dynamisch Großes; die Wiener Sängerknaben fügen sich sehr schön in ein prächtiges Klangbild ein.

Der Concentus Musicus erweist sich als ein routiniertes Ensemble der historisierenden Spielweise auf Originalinstrumenten - zu routiniert, um den Atem anzuhalten und das Herz schneller schlagen zu lassen.
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am 6. April 2007
Harnoncourt hat- historisch korrekt- in den sechziger Jahren seine erste Matthäus-Passion mit Knaben besetzt. mulier tacet in ecclesia hiess dann, auch die Solopartien wurden mit Knaben besetzt. Schon damals war allerdings nicht korrekt, die Männerpartien mit älteren Männern zu besetzen. Wenn man historisch sein wollte, waren das sicher Thomaner, und das waren keine älteren Männern. Das Ergebnis war allerdings nicht überzeugend. Knaben haben heutezutage früher einen Stimmbruch und sind durch die Solopartien einer Matthäus-Passion schlicht überfordert,nicht nur stimmlich,auch intellektuell. Aus Liebe will mein Heiland sterben, aus dem Mund eines 11jährigen ?

Harnoncourt hat dies schon lange eingesehen, und macht seit langer Zeit diese Werke mit normal gemischten Chören und Frauen-Solisten. Seine zweite Aufnahme war eine live-Aufnahme mit dem concertgebouw orkest. Meine Erinnerung daran ist vage, präzise aber im Gesamturteil, oh, wie grauenhaft. Diese Ausgabe ist ein Remake seiner dritten Matthäus-Passion, von seinen Versionen die beste ( die anderen beiden waren allerdings auch nicht überzeugend).Harnoncourt hat viel Bach in seinem Leben dirigiert, aber weniges davon ist ganz überzeugend und angesichts der überwältigenden Fülle von Aufnahmen der Matthäus-Passion ist diese nicht als besonders zu bezeichnen. Anders als bei Händel oder Telemann gelingt es Harnoncourt bei Bach eher nicht, einen vom Hocker zu reissen und in seinen Bann zu ziehen.

Die detailliertere Beschreibung dieser Aufnahme hatte ich bei einer früheren Ausgabe dieser Version schon geliefert. Heute ist Karfreitag. Harnoncourt würde ich an diesem Tag nicht hören.
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am 31. Januar 2015
Nikolaus Harnoncourt ist immer eine Bank bei Werken von Johann Sebastian Bach, sehr gefühlvoll dirigiert, sowohl das Orchester als auch die Chöre.
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