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Kundenrezensionen

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am 11. März 2009
Nachdem ich jahrelang mit Kopfhörern kaum noch etwas im Sinn hatte, weil mein Schwerpunkt sich in Richtung Heimkino verlagert hatte, bin ich in den letzen zwei Jahren doch wieder deutlich mehr in Richtung Musik und Stereo zurückgekommen.

Da ich aber über sehr ordentliche Lautsprecher verfüge, war meine Neigung meinen alten Kopfhörer (Beyerdynamic DT 990), den ich Mitte der 80er Jahre bereits gekauft hatte, zu ersetzen eher gering.

War ich doch das ein oder andere mal dazu genötigt Musik zu hören, ohne jemand anderen zu stören - ich mag es recht laut, Hintergrundgedudel ist nichts für mich - musste ich natürlich auf den Kopfhörer setzen. Und da stellte sich immer mehr heraus, dass der alte Beyer nicht mehr das Gelbe vom Ei ist. Irgendwie ist seine Klangcharakteristik zu wenig ausgewogen und in den Höhen verzerrt er auch für meine Begriffe zu stark. Kurz, was Neues musste her.

Meine Wahl fiel zunächst auf den vor kurzem ausgelaufenen Beyerdynamic DT 990 pro 250 Ohm. Dieser ist, trotz Namensgleichheit und ziemlich ähnlichem Aussehen tonal anders, als der 'uralte' DT 990. Er spielt deutlich klarer und weniger verzerrt, als der alte. Mit dem Kauf war ich bisher auch ziemlich zufrieden.

Aber so ganz ausgeglichen und linear ist der neue Beyer auch nicht, für Pop und Rock ist er wirklich eine Wucht, im Sinne des Wortes aber für Klassik und rein akustische Musik und Gesang spielt er mir einen Tick zu vordergründig und aggressiv. Viel ist es nicht aber mit der Zeit wuchs der Wunsch nach etwas neutralerem.

Da ich von dem AKG K 701 gelesen hatte, dass er sehr linear abgestimmt sein soll, habe ich ihn mal ausprobiert. Und tatsächlich, den aggressiven Unterton erspart er sich praktisch vollkommen. Dabei ist er sehr fein räumlich auflösend und dabei sehr präzise, was die Ortung einzelner Instrumente und Stimmen betrifft. Seine Detaildarstellung ist noch mal besser, als beim Beyer. Auch bei hohen Pegeln verliert er nicht die Übersicht oder neigt zur Aggressivität.

Allerdings, rund 250 bis 300 Marktpreis, wenn man ihn günstig bekommt, sind schon ein Wort, und für jemanden wie mich, der nur gelegentlich einen Kopfhörer nutzt, nicht ganz einzusehen. Zum Vergleich, mein neuer Beyer hat gerade mal rund 140 gekostet, auch hier bei Amazon.

Dann kam mir der 'kleinere' K 601 in den Sinn. Dieser Hörer fristet leider ein Schattendasein in der Presse und in der Werbung, zu Unrecht, wie sich später herausstellte. Ich habe den 701er und den 601er immer wieder im direkten Vergleich gegeneinander gehört, tonal gleichen sie sich nach meinem Empfinden wie ein Ei dem anderen. Allenfalls die Basskraft ist beim 701er noch einen kleinen Tick größer.

Da sie sich auch äußerlich kaum unterscheiden (der 701er verfügt über ein noch zusätzlich abgepolstertes Kopfband und hat weiße, statt schwarze Gitter zur Hörmuschelabdeckung) fiel mir die Entscheidung am Ende nicht schwer.

Beide besitzen ansonsten das gleiche Design, in wie weit sie sich technisch unterscheiden (Treiber) kann ich nicht sagen. In jedem Fall dürften sie nicht weit auseinander liegen, sonst wären sie sich klanglich nicht so ähnlich. Ihre halboffene Bauweise (zwar komplett ohrumschließend, aber mit offener Hörmuschel) sorgt einerseits für einen luftigen und räumlichen Klang und andererseits dafür, dass man sich auch bei langen Hörsitzungen keinen Satz 'heiße Ohren' einfängt. Der Tragekomfort ist gut, die sehr großen Hörmuscheln umschließen komplett das Ohr, können aber ein wenig auf die Wangenknochen drücken, da muss man ihn ein bisschen hin- und herschieben. Sein Gewicht ist durchschnittlich, zu schwer wird er mir nicht. Lediglich das selbsttätig einstellende Lederkopfband drückt etwas auf den Kopf, was man aber durchaus ertragen kann. Ich hätte mir zwar Leder- anstatt Velourpolster gewünscht, aber da ist man dann wohl gleich in einer anderen Preisliga. Die Velourpolster können abgenommen und gewaschen und wenn nötig auch ersetzt werden. Die sonstige Verarbeitung ist einem guten Markenpremiumprodukt absolut angemessen. Der Kopfhörer kommt nicht aus billiger fernöstlicher Fertigung - wie das leider bei vielen aktuellen Sennheiserprodukten der Fall ist - sondern ist made in Austria.

Damit war meine Kaufentscheidung klar, am AKG K 601 führte kein Weg mehr vorbei...

Am Ende möchte ich betonen, dass sich dieser Kopfhörer vor allem für den Genuss (im besten Sinne des Wortes!) von akustischer Musik (Klassik, Orchester, Gesang, Jazz usw.) absolut hervorragend eignet, viel mehr 'High-End' geht da nicht. Vielleicht setzt da ein Elektrostat (Stax) noch einen drauf, das kann ich aber nicht beurteilen. Außerdem bewegt man sich dann preislich gleich in einer ganz anderen Liga.

Bei knackigem Rock bevorzuge ich immer noch leicht meinen Beyer. Und für Leute mit ausgeprägtem Basstrieb, ist der AKG auch eher nicht zu empfehlen. Weil er einfach sehr linear und 'ehrlich' spielt. Ein fetter Kickbass ist definitiv nicht sein Ding.

Auch benötigt er recht potente Kopfhörerendstufen, da sein Wirkungsgrad nicht der beste ist. Meine Pro-Ject Headbox SE II jedenfalls muss ich schon sehr weit aufdrehen, fast bis an den Anschlag. Dann aber wird es richtig laut. Mit den üblichen eingebauten Kopfhörerendstufen in Verstärkern, CD-Spielern usw. könnte er ein wenig zu leise spielen und für iPod und Co. Ist er definitiv ungeeignet. Auch am PC könnte es ohne separate Verstärkung Probleme geben.

Zum Ende bleibt zu sagen, die Lieferung von Amazon war perfekt!

Vorteile:
+ klanglich sehr nahe an der absoluten Spitze, positive Charakteristik:
neutral, weder Bass noch Höhen werden übertrieben und in der Mitte fehlt auch nichts
extrem feine Detailauflösung, man hört wirklich alles
bleibt auch bei hohen Pegeln locker und lässig ohne Kompressionseffekte
Sehr saubere und ausgeprägte räumliche Abbildung, trotzdem ohne Übertreibung
+ insgesamt guter Tragekomfort
+ gute Verarbeitung. Hochwertige Materialien und sehr gute Passgenauigkeit aller Teile. Es
klappert und knarzt praktisch nichts
+ Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu übertreffen

Nachteile:
- braucht kräftige Kopfhörerendstufen. Ggf. ist ein separater Kopfhörerverstärker erforderlich
- empfindliche Naturen könnte das automatische Kopfband ein bisschen zu stark drücken
(lässt sich nicht manuell einstellen)
- insgesamt recht groß

Unter dem Strich aus meiner Sicht alle fünf Sterne, weil es m.E. zu dem Preis nichts Besseres gibt.

Gruß

RD
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am 31. August 2009
Nach langem überlegen, habe mir nun endlich den AKG K601 zugelegt (schenken lassen) und bin was Design und die Klangqualität angeht restlos begeistert. Den Klang würde ich am ehesten als "analytisch" bezeichnen, d.h. ich kann damit viele Details wahrnehmen, die ich mit meinem Beyerdynamics DT911 und auch mit meinen Standboxen (A.R.E.S. Column) vorher nicht wahrgenommen hatte. Besonders bei Klassik und Jazz mit akustischen Instrumenten spielt der K601 seine Stärken aus (Clare von Fairground Attraction, Rossinis Ouvertüre des Barbier von Sevilla, Hey Hey von Eric Clapton). Auch Electronic (God Is a DJ von Faithless) hört sich sehr gut an. Obwohl ich die teilweise geäußerte Kritik an den schwachen Bässen nicht komplett nachvollziehen kann, ist basslastige Musik (z.B. Seeed Grosshirn) sicherlich nicht seine Stärke. Was mir aufgefallen ist, ist dass der K601 sehr hohe Anforderungen an die Quelle stellt. MP3s mit niedriger Abtastrate oder verstaubte LPs machen damit nicht wirklich Spaß.

Der K601 hat eine hohe Dämpfung und wird daher am besten an Verstärkern betrieben, klingt aber auch an MacBook Pro noch sehr gut, zumindest bei Apple's Lossless Audio Format, allerdings muss man wegen der hohen Dämpfung des Kopfhörers die Lautstärke sehr weit aufdrehen, mir ist er aber noch laut genug.

Einziger Nachteil den ich sehen würde, ist dass der K601 sehr "offen" ist. D.h. man nimmt selbst Gespräche um sich herum noch wahr, und die Umwelt kann die Musik auch sehr gut mithören. Wen das stört, sollte es dann wohl eher mit In-Ears oder geschlossenen Kopfhörern probieren.
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am 8. Mai 2009
Seit gut sechs Monaten nenne ich den K 601 nun mein Eigen. Der Umstieg von meinem alten Sennheiser 545 Reference zum AKG war sehr gewöhnungsbedürftig. Der "Alte" sorgte nämlich dafür dass ich immer wie durch eine Wand hörte und mich daran gewöhnte. Plötzlich aber öffnete sich der (akustische) Vorhang und legte musikalische Details frei, die mir bis dato verschlossen blieben. Der "badewannige" Frequenzgang des "Alten" brannte sich so stark in meine Ohren dass ich kurz davor stand den K 601 zurückzugeben. Gut dass ich es nicht tat.
Besonders im so kritischen Mittelhochtonbereich spielte der K 601 richtig luftig auf. Gesang klang auf nicht mehr nur hörbar, sondern mit ein wenig Enthusiasmus sogar fühlbar. Gehaucht gesungene Frauenstimmen bewirkten regelrecht Gänsehautfeeling (ALICIA KEYS "Falling"). Instrumente mit hochfrequenten Transienten (z.B. Gitarre) werden sauber wiedergegeben (CHRIS REA "Blue Cafe"). Die Atmosphäre bei PHIL COLLINS' "In The Air Tonight" ist deutlich spürbar. Bei "Summer Madness" von KOOL & THE GANG kann man sich mit geschlossenen Augen lebhaft vorstellen, was gerade geschieht.

Was den Bassbereich angeht, der 601er wirkt etwas schlanker (im Vergleich zum 545er, der war wirklich "fett"), aber der AKG geht trotzdem gut in die Knie, die passende Aufnahme und Equipment vorausgesetzt. Tiefe Frequenzen gibt der 601er also ohne Probleme und nicht übertrieben wieder (BILLY IDOL "Flesh For Fantasy"; CRAIG ARMSTRONG feat. ELIZABETH FRASER "This Love").

Der K 601 ist ein wenig wählerisch was den Verstärker angeht. Am besten klingt der 601er mit älteren Geräten, die noch ordentlich Dampf auf dem Kopfhörerausgang haben. Meine Abhöre ist ein 17 Jahre alter Technics SU-VX 720 mit "Source Direct"-Einstellung und ein SONY STR-DB 1080QS. Der Technics ist bei mir die erste Wahl.

Der AKG ist keine Boombox (wie z.B. der Sennheiser HD595) sondern vielmehr ein musikalischer Feingeist, ideal für lange Hörsessions, ohne dabei gestresst zu wirken. Auch nach stundenlangen akustischen Ausflügen fühle ich mich immernoch entspannt, adäquate Lautstärke vorausgesetzt. Schlechte Aufnahmen werden vom K 601 gnadenlos aufgedeckt und machen wenig Spaß. Der 601er übertreibt und reduziert auch nicht. Der "Alte" verschleierte Fehler doch ganz deutlich. Jazz klingt richtig intim und fein, Rock kräftig und laut, Dance etwas schlank aber mit richtig "drive" und die guten 80er... naja, so verschieden wie 80er halt produziert wurden.

Durch den 545 klang jegliche Musik "gleich". Durch den K 601 hat die Musik wieder ihren eigenen Charakter zurückbekommen. Ist der Klangcharakter z.B. hell gibt der K 601 das so wieder. Ist das Stück dick im Bass hört man das auch. Brachialdynamik kann der 601er genausogut wie Feindynamik. Ja sogar Emotionen werden übertragen...

Wo Lob ist ist auch Kritik. Durch die geringe Nennimpedanz von 120 Ohm laut Hersteller ist der Kophörer nicht der Lauteste. Im Vergleich zum 545er und den kurz besessenen HD 595 ist der K 601 deutlich leiser und somit nicht wirklich geeignet für tragbare Geräte. Dafür gibt es geeignetere Kopf- bzw. Ohrhörer.

Die Qualität finde ich gelungen. Weiche Ohrpolster, feines Lederbügel und wertige Kabel habe ich gefühlt. Das selbstverstellende Band reicht für meinen Kopf aus und die Polster drücken nicht unangenehm.

Wichtig zu wissen ist dass der Kopfhörer eine sog. "Einspielzeit" braucht. Die beträgt ca. 30 Stunden, am Besten am Stück und ohne Unterbrechung. Dafür gibt es spezielle "Einbrenn-CDs". Anfangs klang er etwas reserviert und harsch, aber mit der Zeit wurde das Klangbild offener und freundlicher. Im Hochtonbereich nahm die Schrärfe deutlich ab und im Tieftonbereich legte der K 601 (bei gleicher Klangeinstellung) ein Pfündchen zu.

Mein Fazit:

Ein feiner, ehrlicher und audiophiler Kopfhörer der mich erst nach der Einspielphase glücklich gemacht hat. Ich glaube es gibt kaum einen Musikstil die der K 601 nicht gut beherrscht. Natürlich gibt es bessere Kopfhörer, aber diese kosten dann gut und gerne €100,- mehr. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt. Mit dem AKG K 601 beweget man sich aber am Anfang von High-End und der Preis ist sicher nichts für Sparfüchse. Ich würde aber immer wieder soviel Geld für so einen guten Kopfhörer ausgeben.

Ich würde den Kopfhörer all denen empfehlen die keine komprimierte Musik wie zB. MP3, WMA oder AAC hören da der AKG die Kompressionsartefakte nicht versteckt, sondern brav darstellt, so wie er gut produzierte Musik darstellt. Internetradio ist damit unter 160 kBits nicht hörbar. Mit hochauflösenden Quellen wie CD (z.B. REBECA PIDGEON "Spanish Harlem") oder Audio in 24 Bits spielt der Kopfhörer sein volles Potential aus.
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am 5. Januar 2009
Mit dem AKG K601 hat sich ein langjähriger Wunsch erfüllt. Ich wollte mal einen richtig anständigen Kopfhörer, mit dem man sich mal hinsetzen und aktiv Musik genießen kann.

Der Klang gibt meines Erachtens sehr ehrlich das wieder, was der Tonträger her gibt. Je besser die Produktion desto besser der Klang. Ich höre damit von R'n'B, Funk, Jazz bis Rock alles. Tipp: "A Thousand Years" von Sting. Dabei kann man auch schön hören, dass es dem K601 nicht an Bässen fehlt. (Kann die Kritik diesbezüglich nicht nachvollziehen.)

In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die AKG Referenzklasse Kopfhörer nicht für den Gebrauch am Computer und iPod geeignet seien. Ich kann das nicht bestätigen. Höre auch mit Macbook (Pro) und meinem iPod Nano und habe nichts zu beanstanden. Lautstärke ist völlig ausreichend. Lauter würde ich meinen Ohren nicht antun wollen.
Natürlich läuft man mit so einem Kopfhörer nicht auf der Straße rum und so ein kleiner iPod sieht schon lustig aus an so einem Kopfhörer. Aber wenn störts zu Hause. ;)

Bei langem Hören wird einem schon ein bisschen wärmer an den Ohren. Aber auch das habe ich nicht als störend empfunden.
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am 18. Dezember 2009
Hallo,

ich habe mir den AKG k601 gekauft, da mein alter AKG k241 ( müsste über 25 Jahre aufm Buckel haben ) leider langsam nicht mehr das Gelbe vom Ei ist. Aufgrund vieler positiver Meinungen, beschloss ich, das ich den k601 haben wollte.
Ich war mir bei der Bestellung nicht sicher, ob er denn für meinen Musik-Geschmack geeignet ist.
Trotzdem bestellt, bei Amazon, 1 Tag Lieferzeit, wunderbar.

Direkt ausgepackt, und schon beim erste Kontakt war klar, das dieser Hörer sein Geld wert ist.
Die Materialqualität ist sehr gut, genau wie die Verarbeitung.
Erwartungsvoll an meinen Yamaha Verstärker angeschlossen, mal Musik angemacht, un er war zu dem Zeitpunkt schon viel besser als der alte.

Zu meinem Musikgeschmack:

Rock/Metal/punk/Grunge/Acoustic

Als erstes hab ich Serj Tankian angemmacht, Höhen klar, Bässe leicht lasch.
Also Kopfhörer etwa 4 Tage mit Verschiedener Musik "einspielen lassen" und siehe da, ein ganz anderes Hörerlebnis.
Der Kopfhörer hatte einen viel kräftigeren Bass, Tiefgang war gut vorhanden, die Mitten absolut Top, und die Höhen auch da :D .

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Der Hörer löst extrem hoch auf, braucht aber zum Betrieb ordentlich saft.
Am MP3 Player war er sehr leise.
Mp3 Player an Anlage, und er hat die Qualitätsmängel der Mp3 Musik gezeigt.

Dieser Hörer ist nichts für Leute, die ihn Mobil einsetzen wollen.
Dies hat nicht nur etwas mit dem niedrigem Wirkungsgrad zutun, sondern auch damit, das er nicht abschirmt.
Wenn man den Hörer aufsetzt, hört man die Umgebung sehr gut, und wenn man die Musik an hat, kann einen die Umgebung gut hören.

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Ich muss dazu sagen, das ich kein Mensch bin, der Bass-lastig hört.

Ich habe mal von nem Bekannten ne Cd ausgeliehen, mit Techno drauf.
Und da muss ich klar sagen, dazu eignet sich der AKG nicht.

Auch Klassik hab ich mal angetestet, dazu mss ich nicht viel sagen, das ist seine Spezialität.
Drüber steht da nur noch der k701.

Als nächstes Scorpions "Acoustica" eingelegt, und ich hab gestaunt.
Auch hier kann der k601 seine Stärken wieder voll ausspielen.
Man fühlt sich, als wenn man im Publikum sitzen würde.

Denke, man sollte verschiedene Hörer vergleichen,
dabei ist meine Wahl auf diesen gefallen.

Fazit:

- Positives:

- Gute Verarbeitung
- Material Qualität sehr gut
- Klang ist sehr gut, nach der Einspielzeit.
- Zwar mehr für Klassik, aber auch für Rock/etc.
- PReisleistung Hervorragend

- Negatives :

- leider geringer Wirkungsgrad
- nicht für pop,Techno geeignet ( für mich irrelevant )

Grüße
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am 27. März 2012
Ich benutze den Hörer seit über einem jahr, ich hab ihn immer lange auf (E-Piano, Musik) und finde daher, dass er sehr bequem ist. Der Klang ist astrein, sehr offen und sehr transparent. Da gibts gar nichts, das ist einfach Referenzklasse. Ich muss mich immer wieder mal davon überzeugen, dass der Klang nicht doch von außen kommt. Umgebungsgeräusche werden nicht stark gedämpft, das ist Geschmacksache. Es trägt dazu bei, dass man gern vergisst, einen Kopfhörer zu tragen. Erwähnenswert ist auch, dass man den Klang recht schnell nach außen hört. Im Büro oder so bekommt der Kollege oder so also recht schnell was von der Musik mit. Leider kann man mit einem Hörer dieser Größe nicht mehr sehr bequem den Kopf anlegen z.B. an der Couch oder im Bett, da drückt dann schnell was. Das ist halt so. Ich würd ihn wieder kaufen und im Bekanntenkreis ists der beste Kopfhörer, den ich kenne.
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am 6. Juni 2015
Nun besitze ich diesen Kopfhörer schon 5 Jahre und kann nur positiv über ihn sprechen/schreiben. Die Verarbeitung ist sehr gut (abgesehen von den beiden Kunststoffbügeln/-führungen). Das Design ist immer wieder schön anzusehen und liegt bei mir angemessen auf einem Elvis Presley Glaskopf im Wohnzimmer. Die Auflagen an den Ohren sind sehr weich und nach dem ersten Lied merkt man das vermeintlich klobige Teil nicht mehr auf dem Kopf. Nun zum Wichtigsten, der Sound (der Kopfhörer wird vom 2.0 Verstärker A9 der Marke Pioneer angesteuert) ist glasklar und sehr räumlich manchmal weiß ich ganz genau wo John, Paul George und Ringo sich in meinem Wohnzimmer aufhalten wenn ich die Augen schließe. Weiß Gott ich bin kein audiophiler Nerd und ich denke diese Typen befassen sich mit anderen Preiskategorien, doch der AKG war für mich mehr als sein Geld wert.
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am 8. Februar 2012
Nachdem mein Headset defekt war, wollte ich mir eigentlich ein neues bestellen. Ich habe mich ob der großen Auswahl in diversen Foren umgesehen. Einhellige Meinung in diesen Foren war, lieber hochwertigere Kophörer kaufen und ein separates Mikro dazu. Okay. Also nach guten Kophörern gesucht. Da ich sehr gerne Musik höre und auch eine dementsprechende Anlage zu Hause habe, wollte ich natürlich auch diesen Klang in den neuen Kopfhörern haben. Als audiophile wurden dann Marken wie AKG beschrieben. Beyerdynamic als Bassbomber usw. Also in den bekannten Märkten probegehört. Sennheiser fiel wegen ungenügenden Komfort und etwas langweiliger Abbildung raus. Also waren nur noch der AKG und der Beyer in der Auswahl. Da aber in so einer Umgebung kein guter Vergleich möglich war, habe ich das zu Hause nachgeholt. Letzlich habe ich mich für den AKG 601 entschieden, da er ehrlicher und natürlicher die Musik wiedergibt, als der Beyer. Sicherlich ist der Beyer bassbetonter. Das fällt extrem am heimischen PC mit der Onboard Soundkarte auf. Hier geht der AKG garnicht. Ebenso mit stark komprimierter Musik. Das macht keinen Spaß. Der kommt erst, wenn man den AKG an den CD Player oder mit einem Ipod betreibt. Da AKG den Hörer aus dem Programm genommen hat, sollten Interessenten schnell zuschlagen. Ich habe ihn sogar für 149€ bekommen. Für den Preis gibt es für mich z.Z. nichts vergleichbares. Absolute Kaufempfehlung.
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am 2. Januar 2013
Ich benutze diesen Kopfhörer für ein elektronisches Klavier. Ausschlaggebend für den Kopfhörer war neben dem guten Klang der hohe Tragekomfort. Beim Klavierspielen vergesse ich schon fast, dass ich einen Kopfhörer aufsitzen habe. Ich war es stets gewohnt, auf akustischen Klavieren zu spielen - natürlich ohne Kopfhörer ;-). Das elektrische Klavier soll einem akustischen möglichst nahe kommen. Neben der Auswahl des EPianos ist der Kopfhörer eine besonders wichtige Komponente. Mit dem AKG 601 hat man das Gefühl, der Klang füllt den Raum, sodass ich den Kopfhörer anfangs immer wieder mal abgenommen hatte, weil ich kaum glauben konnte, dass die Lautsprecher des Klaviers wirklich stumm sind.

Ich kann mich jedoch den Meinungen hier anschließen, was die hohe Dämpfung des Kopfhörers betrifft. Ich muss den Volumenregler schon recht weit aufdrehen, damit ich in den Lautstärkebereich komme, der für mich optimal ist. Bis zum Anschlag muss ich aber nicht drehen und so reicht es auch.

Der Kopfhörer ist offen, sodass Geräusche nach außen dringen. Ggf. ist je nach Anwendungszweck dies ein Kriterium gegen diesen Kopfhörer und stattdessen, die Wahl eines geschlossenen. Für mich war es kein Argument.

Alles in allem für meine Zwecke voll zufrieden!
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am 21. Mai 2010
Update (10.06.2014): Leider brach nun einer der Holme der Größenverstellung des sonst problemlosen Hörers. Dieser Defekt konnte leicht mit Sekundenkleber repariert werden.

Nach mehr als einem Jahr der täglichen Benutzung hier mein Fazit zum AKG K 601
Ein wunderbar zu tragender Kopfhörer, der zwar bei exzessivem Gebrauch warm wird, aufgrund seiner offenen Bauweise aber nie unbequem ist. Die sehr gute stufenlose Justage empfiehlt ihn für fast jeden Kopf. Trotzdem: Leute mit großen/abstehenden Ohren sollten ihn unbedingt probeweise tragen!

Vom Design her läßt sich viel drüber streiten, ich bin sehr angetan von dem überzeugend schlichten Auftreten und den wertigen Materialien. Kein Tupperplastik ;-). Sehr robuste Ausführung, mehrfache Stürze und ungewolltes Ziehen am Kabel verkraftet der Österreicher mühelos. Aufgrund der Bauweise bitte nur in Räumen genießen! Schallisolation ist fast nicht vorhanden (nicht fur LAN Partys!!!), wasserschäden beim Außengebrauch vorprogrammiert!

Zum Klang kann ich nicht viel guten Gewissens beisteuern, denn ich hatte schlicht noch keinen Kopfhörer dieser Preisklasse zum Vergleich. Ich kann nur sagen das jedes Genre (von Klassik (Smetanas Moldau) über Trip-Hop (Rob D's Clubbed to Death 1&2, Massive Attack's Mezzanine) und Electro (AsoT, IsoS)) sehr neutral und detailliert wiedergegeben wird. Bässe sind trocken, die Höhen verzerren nicht. Ein sehr umfassendes, feines und treues Klangbild, einzig ein bisschen mehr Räumlichkeit wäre schon drin gewesen.

Wo ich mich meinen Vorrednern anschließen muss: Es ist äußerst stark auf eine gute Quelle und deren hochwertige Wiedergabe zu achten. Selbst kleine Artefakte und Komprimierungsfehler zeichnet der K 601 sehr stark heraus. Vergleiche zwischen FLAC VBR-9 (very high quality) und Lame MP3 256kb/s (high quality) fallen schon ziemlich drastisch aus! Youtube Videos kann man vergessen, das ist einfach nicht mehr anzuhören.

Alles in allem ein herausragender Kopfhörer für den Genuss von Aufnahmen in Studioqualität in den heimischen vier Wänden. Freunden des mobilen Musikgenusses kann ich nur den 272 HD aus dem gleichen Hause ans Herz legen. Kein Adapter notwendig und geschlossen.
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