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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uncut!
ACHTUNG! Leider werden hier die Rezensionen zu unterschiedlichen Fassungen vermischt. Diese Rezi betrifft: Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray].

1. Diese Blu Ray enthält sowohl die geschnittene Kinoversion als auch die UNGEKÜRZTE Unrated Version.

2. Ton ist (unter anderem) in Deutsch DTS 5.1 (ca 770 kbps) und Englisch DTS 5.1...
Veröffentlicht am 24. Januar 2011 von N. I. Body

versus
177 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Film - unnötige Ext. Edition
So, nun habe ich mich dazu durchgerungen diesen Film ein zweites Mal zu kaufen. Ich hatte mir damals direkt beim Erscheinen die Extreme-Edition inkl. Comicheft gekauft. Ich will gar nicht zu sehr auf den Film selber eingehen, der meines Erachtens nach eine klassische Action-Kurzweil bietet und den ich bereits im Kino sehr mochte (Film in der Kino / Extreme Edition 4...
Veröffentlicht am 16. September 2006 von Cord


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177 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Film - unnötige Ext. Edition, 16. September 2006
So, nun habe ich mich dazu durchgerungen diesen Film ein zweites Mal zu kaufen. Ich hatte mir damals direkt beim Erscheinen die Extreme-Edition inkl. Comicheft gekauft. Ich will gar nicht zu sehr auf den Film selber eingehen, der meines Erachtens nach eine klassische Action-Kurzweil bietet und den ich bereits im Kino sehr mochte (Film in der Kino / Extreme Edition 4 Sterne, diese Fassung 3 Sterne da handlungsverzögert und noch etwas unlogischer).

Wichtiger ist es mir, die Unterschiede der alten Extreme-Edition gegenüber der jetzt vorliegenden erweiterten Fassung darzustellen. Dazu habe ich beide DVD's mehrfach an bestimmten Stellen gewechselt und mehrfach angesehen.

1. Der Anfang mit der Walfängerstation vor 100 Jahren ist auf der Extreme Edition bereits enthalten gewesen.

2. Die erweiterte Scene in der Satellitenüberwachungsstation ist völlig zurecht im Schneideraum hängengeblieben (Pizzabote kommt, Laborratte wird gefüttert, kein Dialog).

3. Die erweiterte Scene im Opferraum (Auffinden einer Schädelkammer, Text "Schauen Sie, diese Wirbelsäule wurde sauber durchtrennt") macht für den weiteren Verlauf des Film keinen Sinn. Wer sammelt Schädel, die Aliens? Die Predatoren sammeln hier auch eher Alienschädel, als sich mit Menschen zu begnügen. Fazit: wieder ein Lückenfüller.

4. Die Kämpfe zwischen Predatoren und Aliens wurden nicht erweitert.

5. Auf der Piper Maru (Eisbrecher von Weyland Industries) streiten sich vor dem Briefing durch Weyland einige Forscher und Hauptakteure mit Wachpersonal. Gute Scene und für die weitere Handlung eine nette Ergänzung. Die einzige Scene die ich in der Extreme Edition vermisse.

6. Als die schwarze Hauptdarstellerin mit dem italienischen Forscher das Ritual des einzelnen Predators beobachtet, kommt in der erweiterten Scene der Satz vor "Dies ist also ein Initiationsritus, deshalb müssen die Predatoren also am Anfang ohne ihre Hauptwaffen kämpfen". Dies ist ein neuer Logikfehler der erweiterten Version, denn in einer anderen kurzen erweiterten Scene sieht man, wie die Predatoren ihre Waffen holen wollen (ohne vorher in Kampfhandlungen verwickelt gewesen zu sein), die aber die Menschen bereits mitgenommen hatten. Also wären die Predatoren sehr wohl mit voller Bewaffnung angetreten.

7. In einigen Scenen wurde per Computereffekt ein wenig Blut hinzugefügt. In der Scene in der das Alien aus der toughen kurzhaarigen blonden Leibwächterin schlüpft ist jetzt etwas mehr Blut zu sehen (keine Splattereffekte, nur rote Farbe auf die vorhandenen Bilder). In der Scene, in der der schwarze Leibwächter von Weyland von einem Predator mit dem Speer durchbohrt wird, läuft jetzt recht viel Blut den Speer entlang.

In Weylands Todesscene sieht man am Ende sein totes Gesicht, dies wirkt in der Extreme Edition kalt und unbehaglich, in der erweiterten Version lässt man ihm einen Tropfen Blut aus dem Mund rinnen. All diese Bluteffekte wirken künstlich und sehr computerisiert, damit unreal. Es ist, als wollte man all denen, die die blutigen Scenen der beiden alten Predator-Filme vermisst haben einen Gefallen tun, der meines Erachtens nach aber daneben geht und die Stellen des Films etwas lächerlich wirken lässt.

So, das soll reichen um sich einen Eindruck von dem vorhandenen Extra-Filmmaterial zu machen. Noch kurz zur Aufmachung, hier gewinnt die Extreme Edition um Längen. Leider hat man für die Verpackung ein nettes aber nicht überragendes Design benutzt. Silberner Schuber mit blauschwarzem Einschub, die zwei DVDs im extrem dicken Plastikschalen liegend. Der Einschub für das Booklet wird dieses allerdings nie mehr halten, da die Pappe durch das reichlich vorhandene Werbematerial bereits auf ewig aufgebogen ist. Die Gesamte Box ist dicker als 2 Amaray Boxen. Wenn das Schule macht, werden DVD Hersteller demnächst vom Schrankherstellern gesponsort. Für mich ist da die schlanke Extreme Edition in der Breite einer Amaray Box mit Hochglanz-Prägeschuber deutlich ansprechender. Auch das Comic fehlt in der erweiterten Version natürlich (war nur ein Special zum Erscheinen des Film auf DVD).

Fazit: Die erweiterte Edition ist sicher ein guter Kauf (gerade wenn man den Film noch nicht hat) und auch recht günstig, aber durch die m. E. nach meist überflüssigen bis ärgerlichen erweiterten Scenen für Besitzer der Extreme Edition vollkommen uninteressant.

Der Bonus dieser Neuauflage ist schlicht als sehr gering einzuschätzen. Auch ist es eine Überlegung wert, ob man die Politik der Firmen unterstützt, statt kompletter Versionen erstmal eine leicht erweiterte Fassung herauszubringen um nach einem halben bis ganzen Jahr mit einer 7 min längeren Version nochmals die Fanschaar finanziell abzuernten.

Ich für meinen Teil habe die erweiterte Version bereits wieder an einen damit glücklich gewordenen Freund verkauft. Also überlegt es euch, welche Version es sein soll.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verpasste Chance, 18. Januar 2007
Zugegebenermaßen bin ich mit den AVP Comics nicht vertraut, aber als Fan der Alien Reihe, sowie der Predator Filme habe ich mich eigentlich sehr darauf gefreut, dass diese beiden Kreaturen endlich aufeinander treffen.

Das Resultat war leider etwas enttäuschend, da keine Spezies ihren Charme in diesen Film hinüber retten konnte. Die Predatoren sind längst nicht so bedrohlich wie gewohnt, was vermutlich daran liegt, dass sie kaum Anstalten machen sich zu tarnen und auch sonst eher etwas plump wirken. Jedenfalls scheinen sie entweder nicht in der Lage oder nicht Willens zu sein, ihre eigenen Stärken auszuspielen.

Die Aliens wurden zwar diesbezüglich deutlich besser umgesetzt, dennoch sind sie zumindest für mich noch problematischer. Denn hier hat sich Regisseur und Drehbuchautor Paul Anderson bei einem entscheidend zur Glaubwürdigkeit beitragenden Detail doch sehr vom Original gelöst: Der Zeit. Genauer gesagt der Inkubationszeit der Aliens. Was in der Originalreihe noch Tage gedauert hat passiert hier in wenigen Minuten. Die Haupthandlung findet in nur einer Nacht statt, in der Menschen von Facehuggern "infiziert" werden, um wenige Momente darauf endgültig durch Chestbuster dahingerafft zu werden und nur kurze Zeit später sind die Aliens dann auch schon voll ausgewachsen.

Offensichtlich sollte hier die Handlung gestrafft werden, aber in meinen Augen ist ein solch inkonsistentes und vor allem unlogisches Vorgehen absolut unverzeilich.

Dennoch gebe ich diesem Film drei Sterne, denn insgesamt war er bis auf die angesprochenen Mängel und ein paar kleineren Details dennoch ein sehr gut gemachter Sci-Fi Action film. Und auch die Idee dahinter und die Art und Weise wie hier die Geschichte der beiden Filmaliens zusammengeführt wird halte ich für sehr gelungen. Das ist gleichzeitig aber auch der traurige Teil, denn die Geschichte hätte eindeutig mehr Potential gehabt.

Fazit: Unterhaltsamer Sci-Fi Actionfilm der insbesondere Fans der beiden Reihen ansprechen sollte, sofern sie mit ein paar Abweichungen leben können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alien vs. Predator, 10. Juni 2007
Ja, da ist er! Der Film, auf den man lang wartete. Mit Spannung sieht man sich diesen Film an, in der Hoffnug, oder vielleicht in der Erwartung, ein paar weitere Teile im großen Puzzle des AvP-Universums zu ergattern und richtig zusammen zu setzen.

Vorab möchte ich meinem Vorredner kurz widersprechen: AvP ist nicht nur eine Videospielverfilmung. Denn vor den Spielen gab es bereits Comics und Romane. Und wollen wir mal nicht vergessen, wie das alles begann: ein simpler Alienschädel in einem Predatorraumschiff in Predator 2, der erst nur als eine Art Insidergag gedacht war. Und schon dachte man sich: das muss doch zusammengehören! Also zeichnete irgendjemand Comics dazu. Irgendwann kamen immer mehr Medien hinzu, und ein Film sollte eigentlich den krönenden Abschluss darstellen, nicht wahr?

Einige der Widersinnigkeiten, die hier bereits aufgezählt worden sind lassen sich verschmerzen (der Androiden-Konstrukteur könnte ein Nachfahre von Weyland sein oder geklont, da finden sich Möglichkeiten). Anderes hingegen ist sehr Merkwürdig. Nicht nur das die Aliens nach viel kürzerer Zeit ihren Wirt verlassen, sie wachsen auch noch innerhalb von wenigen Minuten zu beachtlicher Größe heran, und zwar OHNE DAS SIE WAS FRESSEN!!! Oder könnt ihr mir sagen, wo zum Henker man in einer Pyramide, 600 Meter unter dem Eis, die seit mindestens 100 Jahren abgeschottet ist, was zum futtern findet? Seht ihr?

Allerdings muss ich sagen, dass die Effekte wirklich das beste sind, was ich jemals bei einem Alien oder Predator Film gesehen habe, und das will schon was heißen. Auch wenn man mit dem Einsatz dieser Effekte etwas übertrieben hat, so ist doch die Durchführung einfach erste Sahne.

Alles in allem schönes Actiongemetzel, aber es fehlt die Spannung (und die sollte bei diesen Kreaturen wirklich vorhanden sein!!!) und die Story ist nicht sehr Weltbewegend.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uncut!, 24. Januar 2011
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray] (Blu-ray)
ACHTUNG! Leider werden hier die Rezensionen zu unterschiedlichen Fassungen vermischt. Diese Rezi betrifft: Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray].

1. Diese Blu Ray enthält sowohl die geschnittene Kinoversion als auch die UNGEKÜRZTE Unrated Version.

2. Ton ist (unter anderem) in Deutsch DTS 5.1 (ca 770 kbps) und Englisch DTS 5.1. HD MASTER (ca. 5 Mbps) vorhanden. Sowohl deutsche als auch englische Untertitel sind auswählbar. Habe den Film mit englischem HD MASTER Ton gesehen und war sehr beeindruckt. Eine geeignete Surround-Anlage vorausgesetzt, bläst einem der glasklare englische Originalton fast die Birne weg.

3. Die Bildqualität ist erstklassig. An Schärfe und Helligkeit gibt es nichts auszusetzen.

4. Die Story von AvP ist keine billige 08/15 Abzock-Marketing-Nummer, sondern es hat sich jemand bei Verfassung des Drehbuches tatsächlich Mühe gegeben. Man hat es ziemlich gut geschafft, die Alien-Reihe mit der Predator-Reihe zu verbinden und daraus eine eigene weiterführende Story zu machen. Nur soviel: Es gibt Jäger, Gejagte und es gibt Futter...welches davon sind wir Menschen?

5. FAZIT: Besser gehts nicht.

6. Anmerkung am Rande: Leider gibt es derzeit weder in D noch im UK eine ungeschnittene Unrated-Version des zweiten Teiles. Die ganzen Teil 1+2 Boxen enthalten keinen ungeschnittenen Teil 2. Den müsste man sich aus den USA besorgen.
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81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen VIEL ERWARTET, WENIG BEKOMMEN, 12. September 2006
ALIEN VS. PREDATOR (AVP) ist ein Meilenstein, handelt es sich doch bei diesem Film um einen kreativen Verschmelzungsprozess zweier Universen. Leider verhindern Urheberrechte aller Art und die damit verbundenen finanziellen Interessen in der Regel kreative Höhenflüge, wenn es um die gekonnte bzw. legale Kombination verschiedener lizenzrechtlicher und geistiger Eigentümer geht.

Nicht auszudenken, was Drehbuchautoren und Regisseure entwickeln würden, wenn jegliche Filmmaterie für die Erschaffung gigantischer Crossover genutzt werden könnte! Leider wird wohl nie eine Enterprise auf einen imperialen Sternenzerstörer treffen oder die Aliens aus INDEPENDENCE DAY den Planet der Affen besuchen. Hirngespinste ? Mitnichten! Entstand doch die Idee von AVP aufgrund einer Comicreihe (ALIENS VS. PREDATOR) und fanbasierter Spekulationen über den Alienschädel in einem Predatorenschiff der gleichnamigen Filmreihe. Die Comicserie waren nur ein Vorbote der AVP-Filmreihe, die 2007 in die zweite Runde geht.

MEINUNG

AVP war mir zuvor vor allem als Jaguar-Videospiel in Erinnerung geblieben und jagte mir später mit der Fortsetzung auf dem PC erneut kalte Schauer über den Rücken. Vielleicht ist genau dieser Umstand das Manko, welches dem ersten Film der Reihe einen schweren Stand beschert. Er ist, milde ausgedrückt, der harmloseste Teil aller ALIEN bzw. PREDATOR-Filme. Zudem gibt es nur drei Predatoren und eine kleine Horde an Aliens, die in dem Film aufeinander losgelassen werden. Wer mit der Erwartung, einen groß angelegten extraterrestrischen Krieg zu erleben, ins Kino gegangen ist, konnte daher nur enttäuscht werden. Mehr als ein arktischer Todesausflug, vor allem für die menschlichen Forscher, war es in Prinzip nicht. Dennoch ist der Film kurzweilig, die originalgetreuen Effekte hervorragend und die neue Hauptdarstellerin (Sanaa Lathan) ein Glücksgriff. Nur die hektischen Schnitte in den Kampfsequenzen und die oberflächliche Handlung stören den Filmgenuss etwas.

Löblich ist vor allem die Kontinuität, die der Autor und Regisseur, Paul W.S. Anderson (u.a. EVENT HORIZON, RESIDENT EVIL und MORTAL KOMBAT), als Bindeglied zum über 100 Jahre später spielenden ersten Teil von ALIEN in die Handlung hat einfließen lassen. Allein der Auftritt von Lance Henriksen, der in den Nachfolgefilmen ALIENS und ALIEN3 den Androiden Bishop bzw. einen der menschlichen Nachfahren von Weyland verkörperte, stellt eine gekonnte Verbindung her.

DIE CENTURY3 CINEDITION

AVP ist der einzige Film der Century3 Cinedition-Reihe, der gegenüber der letzten Veröffentlichung hinzugewonnen hat. Während ALIEN 1 – 4 lediglich als Director's Cut bzw. als 2003er Special Edition neu aufgelegt wurden, ist AVP hierzulande nun erstmals in der ungeschnittenen 104 Minuten-Fassung erhältlich. Allerdings hat sich am Bonusmaterial der zweiten Disk gegenüber der Erstauflage nichts verändert. Auch die DTS-Tonspur und die animierten Menüs gab es bereits.

Ein großes Lob verdient die aktuelle Preispolitik der Century3 Cineditions. Für rund 15 Euro pro Film bekommt man die Special Editions zumeist großartiger Filme in einer ansprechenden, wenn auch nicht übermäßig spektakulären Verpackung mit Prägedruck und Silberoptik. Die Größe verdankt die Box lediglich der ungewohnt dicken Plastikhalterungen für die zwei DVDs, die im Normalfall einer ganzen Serienstaffel Platz bieten würden.

Die innenliegende Broschüre offenbart ein erstes Manko. Gerade einmal sechs magere Seiten umfassend, bieten die inhaltlich zum Teil völlig falsch recherchierten Fakten für Filmkenner keinerlei Überraschung. So wird Lance Henriksen die Teilnahme am ersten ALIEN-Film bescheinigt oder ein Auftritt in der „Serie“ MILLENNIUM – DIE 4.DIMENSION - einem Spielfilm, der nichts mit der Chris Carter-Serie MILLENNIUM zu tun hat. Auch designtechnisch liegt das Heft weit hinter den heutigen Standards (z.B. DER HERR DER RINGE). Weitaus mehr Mühe gab man sich mit dem 25-Seitigen Werbeprospekt, welches der Box beiliegt. Insgesamt ein Armutszeugnis für eine ultimative Superedition!

DIE NEUEN SZENEN

Ebenfalls äußerst unspektakulär fallen leider die beworbenen erweiterten Szenen des Films aus, die sich per Menü auch separat anschauen lassen. Lediglich sieben Minuten an durchaus verzichtbaren Material ergänzen die Kinofassung, wobei der erweiterte Anfang auch bereits auf der ersten DVD-Version enthalten war. Die restlichen fünf Minuten rechtfertigen meiner Meinung nach keinen Neukauf des Films. Wer glaubt, dass diese wichtige Informationen zur Geschichte oder gar ungeschnittene, gewalttätige Effekte enthalten wird enttäuscht!

DIE ALIEN / PREDATOR KINOREIHE

1979 Alien

1986 Aliens – Die Rückkehr

1987 Predator

1990 Predator 2

1992 Alien3

1997 Alien – Die Wiedergeburt

2003 Alien – Director's Cut

2004 Alien vs. Predator

2007 Alien vs. Predator 2

200X Alien 5

FAZIT

AVP hat viele Kritiker, vor allem jene, die an dem inoffiziellen Prequel zur ALIEN-SAGA bzw. dem drittem Teil der PREDATOR-Reihe kein gutes Haar lassen wollen. Für meine Teil kann ich sagen, dass ich damals mit dem Gefühl aus dem Kino gegangen bin, bestens unterhalten worden zu sein. Das hat sich auch mit der erneuten Sichtung auf DVD (Erstauflage) nicht geändert.

Die erweiterte Langfassung fällt hingegen ab, da diese für den Betrachter kaum Neues zu bieten hat. Die längeren Szenen sind allesamt wenig handlungsrelevant und dienen nur der allgemeinen Verlängerung des Films. Wer bereits die Doppel-DVD der Erstveröffentlichung im Schrank zu stehen hat, braucht die Century3-Cinedition nicht, auch wenn der Preis der Box angenehm günstig ausgefallen ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz unterhaltsamer Film, schöne Box!, 6. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was haben wir uns alle gefreut, als bekannt wurde, das zwei der besten außerirdischen Monster aufeinander treffen sollen...

Alien, ein absolut fieses und ekelig aussehendes, mit Säure in den Adern fließendes, Ungeheuer, welches in gleich 4 Filmen sein Unwesen treiben durfte.

Ein Predator, der sich durch seine technischen Waffen und taktisch absolut überragenden Fähigkeiten nicht nur mit Arnold Schwarzenegger im Dschungel, sondern im zweiten Film auch mit Danny Glover durch die Großstadt kämpfen durfte.

Soweit die wirklich gute Idee, welche ja eigentlich mehr aus einer Comicvorlage stammt.

So schlecht ist die Idee im Film auch eigentlich nicht, den Predatoren ein Übungsgebiet zu bieten, in dem Aliens ausgebrütet werden und als Jagdopfer dienen dürfen.

Aber musste es aussgerechnet eine Pyramide unter der Arktis sein? Und musste es aussgerechnet ein Regisseur drehen dürfen, der nur mit "Event Horizont" einen brauchbaren Film abgeliefert hat?

Ok, einige Szenen, allen die etwas spärlich gesähten Kämpfe der beiden Rassen gegeneinander, sind wirklich gut inszeniert. Allerdings fehlt allen Schauspielern die Motivation. Auch wurde keine Person wirklich soweit gut eingeführt, als das man sich mit ihnen identifizieren könnte. Es ist so ziemlich egal, wer auf welche Weise sterben darf, soll oder nicht!

Gute Unterhaltung hat der Film zu bieten, gar keine Frage, aber Anspruch darf man nicht stellen. Auch wirkt alles viel zu blutarm, vor allem, da beide Monsterarten eigentlich absolut kompromisslos sind.

Und gerade das Ende, wo sich einer der Predatoren mit einem Menschen im Kampf um die Alienkönigin zusammenschließt, ist dann doch viel zu unglaubwürdig, auch wenn es sich hier um reine Science-fiction handelt!

Da bin ich wirklich mal auf den Director's Cut gespannt, der ja laut Aussage des Regisseurs übehaupt nicht existieren sollte.

Nunja, für einen ganz unterhaltsamen Filmabend auf der Couch ist der Film gut geeignet. Die wirklichen Fans werden allerdings mehr als enttäuscht sein!

Die Boxen der Century3 Edition sind gelungen kreiert worden und machen sich im DVD-Regal richtig schick!

Diesen Film im nun vorliegenden Director's Cut machen ihn allerdings nicht besser, da weder mehr auf die Story eingegangen wurde, noch wurden großartig mehr Action- und Splatter-Szenen eingebaut, wie man sie aus den Originalfilmen kennt. Lediglich hier und da wurde CGI-Blut in die Bilder gebaut. Und das noch nicht mal wirklich gut.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die (Eis)wüste lebt !, 18. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Handlung sollte bekannt sein: in einer unter dem Eis liegenden Pyramide geraten die Forscher zwischen die Fronten von Alien und Predatoren. Bis zum Ende wird es erwartungsgemäß sehr blutig...

Wer sich bei Filmen wie Tomb Raider etc. nicht langweilt, kommt bei diesem Film auch auf seine Kosten. Sofern man zuhause das entsprechende Equipment hat (Plasma/LCD - besser Beamer- und eine gute bassfähige Anlage, kommt man auf seine Kosten. Sicherlich ist die Rahmenhandlung konstruiert, aber das gehört nun mal zu solch einem action-SciFi-Film dazu.

Das Bild kann durchaus zufriedenstellen, insbesondere auf dem Beamer fällt dabei aber auch ein gewisses Bildrauschen auf, in Nahaufnahemn wirkt das Bild gg. der DVD aber deutlich plastischer, hier erkennt man den Vorteil der Blu-ray deutlich, Farben wirken auch lebendiger.

Tonal habe ich keine Probleme festgestellt. Der Sound ist auch ohne Subwoofer bei soliden Frontlautsprechern schon fulminant, mit dem "Subi" kommt noch mehr Bassdruck in den entsprechenden Szenen rüber. Probleme im Sprachbereich (gg. Surround /sonstigem Ton) habe ich nicht festgestellt, ein Nachpegeln war nicht nötig. Diese Probleme können aber tatsächlich in Einzelfällen auftreten; bei einem anderen Film auf DVD hatte ich dieses Phänomen leider auch.

Man kann sicherlich bei diesem Filmtitel von keiner Referenz sprechen, das kann man auch gar nicht erwarten. Wer aber action mit einem gewissen Grad an "Gemetzel" und triefenden Alien, die mit Predatoren kämpfen erwartet, wird nicht enttäuscht. Der Film wurde bekanntlich auch von Kritikern, ich will nicht sagen verrissen, aber nicht gerade gelobt. Hier muss sich jeder sein eigenes Bild machen.

Für den Preis und die Qualität ist der Film ansonsten i.O.

Ach ja, eine Besonderheit (für Blu-ray) ist übrigens, dass auch eine erweitere Version vorliegt. Sofern man den Film kennt, kann man sich über neue Szenen freuen (in gleicher Qualität wie der Restfilm). Außerdem lässt sich im Menü einstellen, dass die neu eingefügten Szenen angezeigt werden. Das ist doch mal ein gewisser Mehrwert.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie man zwei Filmreihen auf einmal zerstört, 10. Mai 2007
Von 
Jens-Christian Seele (Minden, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zunächst einmal sei gesagt, dass die Century3 Edition wohl die fetteste Edition ist, die man bekommen kann - sei es von Aliens, Predator oder eben diesem Film, der beide verbindet. Wer also auf Specials und Hintergrundinfos steht und nach einer Edition von AvP sucht, sollte zugreifen.

Aber worum geht's in diesem Film eigentlich? Ganz einfach:

Die Weyland Corporation findet im Eis der Antarktis eine alte Pyramide, die sich langsam aufheizt. Zusammen mit einem unschuldigen (und völlig hilflosen) Forscherteam untersucht man das Teil und findet heraus, dass es sich um einen Tempel der außerirdischen Trophäenjägerrasse der Predators handelt, die hier ihr Männlchkeitsritual abziehen: Kämpfen gegen Aliens als Männlichkeitsbeweis. Eigens dazu ist eine Alienbrutstätte der fiesen Viecher im Bauch der Anlage integriert. Dass die Königin der Aliens aus ihrem "sicheren" Gefängnis abhauen kann, sollte man sich an zwei Fingern ablesen können, genauso wie das zeitige Ableben der Forschergruppe und der Tatsache, dass die Story hier nur Mittel zum Zweck ist.

Der Film spricht auf jeden Fall jeden an, der die Predator- und Alienfilme mochte. Allerdings sollte man sich darauf gefasst machen, eine Comciverfilmung zu konsumieren und nicht in Gigerschen Bilderwelten zu schwelgen oder beinharte Action abzufeiern. AvP ist nicht annähernd so spannend, nicht im Ansatz so atmosphärisch und bestimmt auch nicht so anspruchsvoll wie Mama und Papa (ich unterstelle Predator 1 an dieser Stelle mal irgendeinen Anspruch... vielleicht den Anspruch konsistent zu sein?).

Bevor der Film negativ kritisiert wird, hier jedoch zunächst einmal die positiven Seiten des Streifens: Zunächst einmal punktet er wegen seiner Hauptfiguren - nicht der menschlichen, versteht sich - die man endlich mal wieder auf der großen Leinwand bestaunen darf. Dann macht es einfach Spaß mitanzusehen, wie sich diese Hauptfiguren gegenseitig prügeln als wären sie Hulk Hogan und der Undertaker. Außerdem wird die Fusion von Aliens und Predatoren ganz gut plausibilisiert. Kurzum: Der Film macht irgendwie Bock.

Nun zur subjektiven Klugscheißer-Kritik eines Alien- und Predator-Fans: Abgesehen davon, dass, wie erwähnt, keine Atmosphäre aufgebaut wird, kommt der Film teilweise lächerlich rüber. Ich konnte mir im Kino ein Lachen nicht verkneifen, als die Hauptdarstellerin zusammen mit einem Predator Seite an Seite in Slowmotion durch einen Korridor rannte. Das sieht zu sehr nach amerikanischem Pathos aus. Die schlechte Story hatte ich damals schon erwartet und mich drauf gefreut. Eigentlich mag ich auch Paul W. Anderson (den Regisseur des Films), der so gnadenlose Brüller wie "Mortal Kombat", "Resident Evil: Apocalypse" oder (ganz groß) "Starforce Soldier" abgeliefert hat. An den Alienstoff hätte ihn Bern Eichinger jedoch nie ran lassen dürfen. Die Alienfilme sind anerkannte Kunstwerke und ich hänge mich mit dieser Behauptung nicht weit aus dem Fenster. Paul Anderson einen Alienfilm anzuvertrauen ist ungefähr so wie ein vierjähriges Kind die Fluchtpunktperspektive zeichnen zu lassen: Es malt trotzden alles zweidimensional. Dieser Film ist ebenfalls zweidimensional und zwar in jeglicher Hinsicht: Die Charaktere sind zweidimensional, wenn überhaupt, die Handlung ist so linear, dass ich ihr die zweite Dimension aus Mitleid schenke und die Optik ist irgendwie auch nicht wirklich tiefsinnig. Hinzu kommen Dialoge, die eigentlich gar keine sind, sondern nur leere Phrasen ohne tieferen dramaturgischen Sinn. Naja, egal, denkt sich meine Tüte Popcorn und leert sich wie von selbst weiter - die verträgt sich nämlich ganz gut mit dem Streifen. Was dem geneigten Fan der verwursteten Filmreihen jedoch böse aufstößt sind die zahlreichen Brüche mit den Originalfilmen.

Hier spricht der Nerd:

- In Alien 1 bis 4 ging es unter anderem darum, die Biester von der Erde fern zu halten. In AvP sind sie schon seit Jahrtausenden dort - so what?

- Lance Henriksen, der in AvP den Gründer der Weyland Corporation spielt, spielte auch schon in Aliens und Alien3 mit: Als Bishop, ein Androide der Weyland-Yutani Corporation. Eigentlich eine nette Idee, Bishops Modell als Hommage an den Gründer der Firma darzustellen - geht nur nicht auf. Weil Henriksen in Alien3 zudem den KONSTRUKTEUR des Androiden spielte. Und der lebte leider ein paar hundert Jahre NACH AvP! Argh...

- Aliens brauchten in den Original-Filmen mindestens einen Tag zum Brüten. In AvP schaffen sie das in nicht mehr als 15 (!) Minuten...

- In Alien 4 clonen Wissenschaftler Ripley mit altem Genmaterial von Fury 161 (der Planet aus Alien3). Damals schon nicht 100%ig konsistent zu den Vorgängern, jetzt noch bescheuerter: Auf der Erde befindet sich ja anscheinend pfundweise Genmaterial der Aliens. Warum macht sich die Corporation die nächsten vierhundert Jahre also all diese Mühe an die Viecher dran zu kommen? Gut, der Kritikpunkt schlägt in die Kerbe des ersten...

- Trotzdem noch so einer: Aliens überleben das Vakuum des Weltraums, haben einen verflucht dicken Panzer, sind so ziemlich der perfekteste Organismus, den sich kranke Hirne je ausgedacht haben. In AvP (alle die den Film noch nicht gesehen haben die nächsten Zeilen überspringen!!!) wird die Königin jedoch endgültig fertig gemacht, indem man sie eine Klippe runter wirft. Sie fällt ins Wasser und... erfriert? Ertrinkt? Stirbt beim Aufprall? Okay... Aber he! Is doch cool für die Corporation, sie hätte die Jahrhunderte über einfach mal tauchen müssen, um eine Alienqueen zu bekommen, die in der Zwischenzeit sicherlich einen Unterwasserhive angelegt hat, mit Pinguinen und Robben als Wirten für ihre Brut!

- Die Predatoren kommen immer nur in den GANZ HEISSEN Sommern auf die Erde. Gut, dass sie in ihren Tempel eine Zentralheizung eingebaut haben, schließlich liegt der unter hundert Meter Antarktiseis begraben.

- Predatoren sind ziemlich weit fortgeschritten. Sie reisen durch den Weltraum und ballern mit Plasmakanonen und können sich nahezu unsichtbar machen. Sie sehen die Wärme von Lebewesen, können sogar auf verschiedene Sichtarten zurückgreifen, um kalte Lebewesen zu erkennen (siehe z.B. Predator 2). Blöd, dass sie trotzdem ÜBERSEHEN, dass einer ihrer Leute von einem Alien infiziert wurde und ihn seelenruhig mit in ihr Schiff nehmen - medizinische Standartuntersuchung wo bist du?

Nun gut, genug gemeckert, weil der Film trotzdem bockt und auch trotzdem gesehen werden sollte. Allerdings sei jedem, der die Originalreihen nicht oder nur teilweise gesehen hat befohlen, vorher die Wissenslücken zu füllen und dann diesen Streifen mit dem nötigen humoristischen Abstand zu betrachten.

Freuen wir uns auf AvP Teil 2, der für Dezember 07 angekündigt ist und sich näher an den Originalen orientieren soll. Der ist dann auch R-Rated (also FSK ab 18) und nicht ab PG-13, wie Teil 1. Also wieder Stoff für große Jungs und Mädels...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Duell der Mittelklasse, 2. Januar 2007
Machen wir uns nichts vor. Alien 1 - 2 sind Kult, Alien 3 ist gut und Alien 4 ist höchstens Durchschnitt. Predator 1 war ein klasse Action Streifen, während Predator 2 jeden Charme vermissen ließ. Doch bereits in Predator 2 gab es eine nette Anspielung am Ende im Predator Raumschiff, dort hängt nämlich ein Alienschädel an der Wand. Fans forderten von da an: Hetzt die beiden Außerirdischen endlich aufeinander! Und siehe da, es kam das Duell im Jahre 2004, was man sicherlich auch dem 2003er Legenden Duell Freddy vs Jason zu verdanken hat.

Die Story: Ein Satellit der Weyland Cooperation entdeckt in der Arktis plötzlich eine ungewöhnliche Struktur. Natürlich geht Weyland mit einem Team der Sache nach und stößt in den Tiefen der Arktis auf einen gewaltigen Tempel. Schnell wird den armen Menschen klar das dieser Tempel ihr Untergang sein wird. Es ist eine Brutstätte für Aliens und Jagdgebiet für junge Predators die sich ihren Titel dort verdienen müssen. Einige der armen Menschen werden als Brutstätte benutzt, die schlüpfenden Aliens machen Jagd auf die Menschen. Dann tauchen die Predators auf und der Krieg ist eröffnet, bei dem die armen Menschlein zwischen den Fronten abgeschlachtet werden.....

Obwohl abgeschlachtet ist das falsche Wort, im Grunde ist der Film verdammt blutleer. Für einen Alien Streifen sicherlich OK, aber für einen Film mit einem Predator? Mehr als nur dürftig, verdammt dürftig sogar. In der Unrated die hier auf der DVD ist, fließt zwar mehr CGI Blut aber irgendwie wirkt das ganze total unecht. Der Gore Faktor ist minimal höher. Nichts berauschendes, ich hätte mehr erwartet. Aber im Grunde, gehen wir davon aus das der Film überwiegend ein Alien Film ist, kann man das verschmerzen denn es kommt auf die Atmosphäre an.

Diese kann man als durchwachsen bezeichnen. Die Kulissen wirken billig, manchmal gekünstelt. Die Aliens wirken ein wenig ungelenker als sonst, das Predator Design wirkt billig. Da kann die düstere Amtosphäre kaum was retten, auch die musikalische Begleitung hebt sich kaum über das Mittelmaß. Letzten Endes bleibt in diesem Punkt der Film ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

Jetzt zum Hauptpunkt: Das Duell. Im Grunde wird alles pfeilschnell abgehandelt. Die wenigen Moment wo die Predators auf die Aliens treffen sind sehr rar und viel zu selten. Wer Videoclips auf MTV gesehen hat, weiß wie die Kämpfe ablaufen. Lediglich der Endkampf Predator vs Alien Queen ist ein wenig spektakulärer, aber dennoch nicht das gelbe vom Ei. Auch hier büßt der Film viel ein, denn ein wahres Duell der Monster gibt es in diesem Film nicht. Eher ein erstes Beschnuppern mit etwas intensiverem Kontakt. Wäre ich fies würde ich sagen das mich die Begegnung der beiden Außerirdischen ein wenig an Petting erinnert: Es macht Spaß, ist aber viel zu schnell vorbei und man will mehr.

Retten tut sich der Film durch etliche Querverweise auf diverse Alien und Predator Filme. Außerdem durch eine wirklich beeindruckende Flashback Sequenz in der Vergangenheit. Der Sturm der Aliens auf eine Pyramide! Beeindruckend, so habe ich mir eigentlich den ganzen Film gewünscht. Das wäre ein geiles Duell gewesen.

So bleibt nur zu sagen das der Film Durchschnitt ist, weder Alien noch Predator Streifen. Eher nette Actionkost für Zwischendurch mit einem überraschenden Ende. Kaufen lohnt sich in meinen Augen durchaus. Also Kaufempfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So macht der Film gleich noch mehr Spaß!, 28. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich mag den Film. Punkt. Klar, man kann über so manches Logikloch oder über die ein oder andere Unwahrscheinlichkeit diskutieren. Aber wem klar ist, auf was er sich mit "AvP" einlässt und wer mit dieser Art von Film etwas anfangen kann, der erlebt diesen Streifen mit dieser BluRay in noch nie dagewesener Qualität!

Zwar ist der Streifen nur in MPEG-2 kodiert, die vielen dunklen Szenen machen es den Produzenten der BD auch nicht ganz leicht, das Ergebnis ist dennoch extrem gut gelungen. Schön scharf, satter Schwarzwert und eine sehr schöne Detaildarstellung zeichnen das Bild von "AvP" aus. Hinzu kommt ein toller Ton, der die Bude ordentlich wackeln lässt.

"AvP" ist Actionkino ohne jedweden Anspruch, welches auf dem neuen HD-Medium gleich noch viel mehr Spaß macht!
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Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray]
Alien vs. Predator (Erweiterte Fassung) [Blu-ray] von Paul W.S. Anderson (Blu-ray - 2009)
EUR 8,99
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