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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur gecovert? trotzdem 100% Patti Smith!
Zuerst war ich etwas enttäuscht. Von der großen Songwriterin Patti Smith ein Album nur mit Coverversionen? Nun ja, auch andere Große des Musikgeschäfts haben sich eine creative Pause gegönnt, indem sie fremde Songs in den Dienst der eigenen Musikalität stellten ... oder umgekehrt die eigene Musikalität in den Dienst des fremden Liedes...
Veröffentlicht am 17. April 2007 von Charly

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ende einer Liebe
Lange Zeit habe ich einen Bogen um diese CD gemacht (und zu Recht, wie ich nun weiß), da ich nur wenige gelungene Cover-Alben kenne. Aber immerhin handelt es sich hier um Patti Smith, sagte ich mir, und obwohl mir schon ihre letzten Alben kaum noch gefielen, habe ich mir aufgrund des wohlfeilen Preises (Doppel-Packet) die CD gekauft. Die Skepsis war groß, das...
Vor 15 Monaten von Amberle veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur gecovert? trotzdem 100% Patti Smith!, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Zuerst war ich etwas enttäuscht. Von der großen Songwriterin Patti Smith ein Album nur mit Coverversionen? Nun ja, auch andere Große des Musikgeschäfts haben sich eine creative Pause gegönnt, indem sie fremde Songs in den Dienst der eigenen Musikalität stellten ... oder umgekehrt die eigene Musikalität in den Dienst des fremden Liedes. Bei den 12 Liedern, die Patti Smith für ihr Album aufgenommen hat, gleicht sich das aus. Mir persönlich gefällt "Gimme Shelter" von Mick Jagger hingerotzt besser als die Smithsche Version, auch "The Boy in the bubble" aus dem Album Graceland gefällt mir im Orginal von Paul Simon besser. Bei "Changing of the guards" von Bob Dylan ist es dagegen wie meist bei diesem Künstler, daß seine Songs duch das Covern gewinnen.

Das große Verdienst Patti Smiths ist es, daß alle Songs der CD einfach nach Patti Smith klingen, und wenn sie nicht so bekannt wären könnte sie die Urheberschaft für sich reklamieren. Mag sein, daß andere kritisieren, daß Smiths Streifzug durch die Rockgeschichte im Jahr 1991 bei Nirvana endet (sie beginnt 1967 mit Hendrix, den Doors, den Beatles und Jefferson Airplane), aber ein anbiedern an den Zeitgeist wäre ihr bestimmt nicht gut bekommen.

Und ganz nebenbei: der CD liegt ein schön gemachtes Booklet mit Anmerkungen Patti Smiths zu ihrer Songauswahl bei - leider auch keine Selbstverständlichkeit.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Patti gives me shelter, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Meine Erwartungen an das Album waren nicht sehr groß, aber ich bin nach dem ersten Hören äußerst positiv überrascht gewesen. Patti hat auf diesem Cover-Album ihren Pathos (der ersten Alben) um einiges zurückgefahren und geht die Songs akzentuiert, kreativ und konkret an. Sie verleibt sich sicher nicht alle ein, wie es ein Johnny Cash mit den American Recordings tat, aber sie gewinnt den Songs neue Aspekte ab. So legt sie bei Helpless den Schwerpunkt nicht auf den sentimentalen Gesang, sonder auf die kalte Schönheit der Melodie. Als Mitglied der Post-Grunge-Generation kann ich auch sagen, dass mir ihre Version von Smells like Teen Spirit durchaus gefällt - jedenfalls hat diese Version mehr Spirit als einige der anderen unsäglich Versuche dieses Lied zu covern. Alle Songs habe ich nicht gekannt (Midnight Rider, Pastine Paradise, Changing of the guards und The Boy in the Bubble), vielleicht erscheinen mir diese Coverversionen gerade deshalb so intensiv - ohne ein Vorbild im Kopf. Der einzige Song, dem sie nach den ersten Hördurchgängen tatsächlich nichts zufügen konnte, scheint mir Everybody wants to rule the world zu sein. Vielleicht gewinnt er bei weiterem Hören aber auch noch an Substanz. Ich kenne bisher nur die frühen Alben von Patti, kann dieses aber wirklich nur weiterempfehlen: Es ist ein schönes Album.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als gelungenes Album voller Coverversionen, 16. Mai 2007
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Die begnadete Songwriterin, die mit ihrem Oeuvre Hundertschaften von SongwriterInnen beeinflusste (Bekanntestes Album "Horses", bekannteste Songs Springsteens "Because The Night" oder ihr eigenes "Dancing Barefoot") nimmt sich mit 60 Jahren einiger Songs ihrer Zeit an. Dabei will sie ihnen keine neue Richtung geben, sondern interpretiert sie so, als wenn es ihre eigenen wären.

Von Hendrix "Are You Experienced" können wir uns nichts neues erwarten, Tears For Fears "Everybody Wants To Rule The World" behält seinen gemütlichen Schunkelrhythmus bei und Stevie Wonders "Pastime Paradise" erinnert zumindest an das unbekanntere Original (naja, Coolio...). Das alles meistert sie mit ihrer neben ihren Singwriterqualitäten einzigartigen Stimme souverän. Interessant wird es jedoch erst bei Nirvanas Hymne "Smell Like Teen Spirit", dem sie eine klare gesangliche Struktur gibt. Oder bei "Gimme Shelter" von den Stones, das wie die anderen - meist den 60ern (Jefferson Airplane, Doors, Beatles) verhafteten Tracks - eine eigene Klangfarbe verpasst bekommt. Eben die von Patti Smith und ihrer charaktervollen Stimme.

Nicht immer jedermanns Sache, doch für meinen Geschmack ein über weite Strecken mehr als gelungenes Album voller Coverversionen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann sie stundenlang hören, 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Ich kann nicht behaupten, ein großer Musikkenner zu sein. Zumindest nicht, was den Rock/Pop Bereich anbelangt. Im Bereich der Klassischen Musik ist es etwas Anderes, aber von dem reden wir hier nicht. Ich weiß nicht einmal, ob Patti Smith nun eher Rockmusikerin ist oder Bluessängerin oder in welchen Bereich man sie einordnen kann. (Aber womöglich erfahre ich es ja durch eure Kommentare. Und überhaupt: man kann ja noch dazulernen. Sogar noch im gesetzten Alter von 57 Jahren.)
Ein Freund spielte mir die CD vor, und danach wusste ich: Die muss ich haben.
Es sind ganz unterschiedliche Songs, die Patti da aufgenommen hat. Und wie ich mittlerweile auch weiß, stammen sie von ganz unterschiedlichen Interpreten. Sie sind mal melancholisch und zart ("Helpless", "Pastime Paradise" "Within You, Without You") mal eher mit rauer und vielleicht sogar aggressiver Stimme vorgetragen. ("Gimme Shelter") Mal sind die Lieder sehr melodisch, mal eher monoton. Auf jeden Fall decken sie ein ganz unterschiedliches Spektrum menschlicher Gefühle ab.
Womöglich ist es ja gerade diese Mischung, die mich anspricht. Aber wie auch immer: Im Augenblick kann ich von dieser Musik nicht genug bekommen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magie der Songs trifft Magie der Künstlerin, 2. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Zwölf Coverversionen ganz unterschiedlicher Art und Herkunft, dargeboten von einer der Ikonen der 70er Jahre Patti Smith. Was gleich auffällt: Die Songs behalten allesamt ihre Identität und erfahren doch spezielle Veredelung durch die fast greifbare Spiritualität der Künstlerin. Dass Patti Smith das kann, hat sie schon vor drei Jahrzehnten mit dem Them-Titel 'Gloria' und mit 'Because The Night', das ungeachtet ihrer Co-Autorenschaft eindeutig die Handschrift Bruce Springsteens trägt, gezeigt. Und so werden die sorgfältig ausgewählten und durchweg wertvollen Titel zu Patti-Smith-Songs: Sparsam aber wirkungsvoll instrumentiert und dargeboten mit dem smithschen Duktus der besorgten, wissenden, von Sendungsbewußtsein durchdrungenen Wanderpredigerin mit dem Anliegen Humanität. Aufhorchen lassen 'Everybody Wants To Rule The World', vormals Tears For Fears und hier von der ursprünglichen poppigen Leichtigkeit geradezu befreit, die Glimmer-Twins-Nummer 'Gimme Shelter', natürlich das stilistisch völlig veränderte 'Smells Like Teen Spirit'. Kein Flop und damit ein zeitlos schönes Coveralbum, auf dem vertreten zu sein jeden der Songs zusätzlich 'adelt'. Man stelle sich vor: Die Smith-Hymnen aus den 70ern wie 'Because The Night', 'Dancing Barefoot' oder 'Frederick' kombiniert mit diesen Klassikern - was für ein Konzerterlebnis....
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Namedropping ... von einem, der zu spät kam., 19. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Auch ich war anfangs skeptisch, als ich von Patti Smiths Album voller Coverversionen las - die Vorabkritiken klangen für mich so, als handele es sich bei "twelve" um ein sprödes Werk (und Patti kann sehr spröde sein). Mein "ich brauche alles"-Spleen hat aber gesiegt, und ich bin erstaunt, wie zugänglich das gesamte Album trotz der gecoverten Originalinterpreten geworden ist. Im Gegensatz zu wohl den meisten Patti Smith-HörerInnen bin ich mit den ganzen "Rockgrößen" nicht vertraut. Beatles, Stones, Dylan, Hendrix, Doors, ... alles nicht meins. Die Musiker aus den 70ern, die ich höre, kann ich fast an einer Hand abzählen, 60er oder noch früher geht ganz selten. Immerhin gehört Patti Smith dazu, und in ihren bisherigen Output reiht sich "twelve" wunderbar ein (wobei es natürlich dem Spätwerk mehr ähnelt als "Horses") - da kann es sogar von Vorteil sein, die Originale nicht zu kennen. Andererseits hat sie "Everybody Wants To Rule The World" unglaublich Leben eingehaucht, ohne den ursprünglichen Geist zu zerstören, und "Smells Like Teen Spirit", das ich Mitte der 90er unzählige Nächte in jedem Indieschuppen ertragen "musste", genießbar gemacht, auch wenn Fiedel und Banjo nach über 6 Minuten ausgereizt sind. ;o) Wobei ich auch gerne das eigentlich geplante "Heart-Shaped Box" gehört hätte ... Hendrix kenne ich nur durch Coverversionen von The Cure, Soft Cell und Tori Amos, die allesamt doch eher anstrengend sind. Ich dachte, das lag an ihm selbst, aber nun hat Patti Smith so einen poppigen Song gezaubert, der richtig Spaß macht! Dylan wiederum ist mir hauptsächlich via Bryan Ferry vertraut - für mich mit durchwachsenem Ergebnis, aber "Changing Of The Guards" hier ist einer meiner Favouriten. Den ollen Stones ihr "Gimme Shelter" kannte ich nur von einer Demoversion Rio Reisers, und jetzt weiß ich auch, woher das unsägliche "Gangsta's Paradise" von Coolio eigentlich stammt: von Stevie Wonder. Und das höre ich gerne! Der Rest der Songs ist komplett neu für mich, und auch ohne Vegleich kann ich nur sagen: ein wunderbares, schönes Album! Was den "Vorwurf" angeht, der Streifzug durch die Rockgeschichte wäre unvollständig: ich hatte nicht den Eindruck, dass dies je das Ziel gewesen sei. Im wirklich lesenswerten (und ansprechend gestalteten) Booklet kann man erfahren, warum welche Songs ausgewählt wurden und wie sie umgesetzt wurden. Da steckt wirklich etwas dahinter, von vorn bis hinten, und das hört man dem gesamten Album an.

Also auch wenn sich der gemeine Smith-Fan ob meiner musikalischen Bildungslücken an den Kopf fassen mag - vielleicht lesen das ja auch noch andere "Zuspätgekommene": "twelve" ist schon jetzt eins meiner liebsten Neuveröffentlichungen des Jahres 2007! Und wenn mir mal eine der Originalversionen über den Weg laufen sollte, werde ich genauer hinhören. Versprochen!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, Gelungen......, 15. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Patti Smith's neue CD ist ein Cover Album.......

Na ja, selbst als Patti Smith Fan stand ich der ganzen Angelegenheit da eher sehr kritisch gegenüber. Was ich aber zu hören bekam war schon sehr gut!!!

Man muß nicht darüber diskutieren welche Klassiker aus 40 Jahren Rock Geschichte fehlen, meine Liste sähe auch anders aus als die Zusammenstellung von Frau Smith.

Was Sie da aber "gecovert" abliefert ist allererste "Sahne" !!!

So wußte ich z.B. gar nicht das ich mich mal zu einem Tears For Fears Sympathisanten zurückentwickeln könnte......

Und ansonsten sind "fast" alle Rockgrößen mit einem Stück vertreten, ob Hendrix, Doors, Stones, Nirvana oder Young, jeder bekommt eine Ehrerbietung von Frau Smith!!!

Und das Dylan eh ihr großes Vorbild in Sachen Songwriting ist sollte bekannt sein.

Abschließend kann ich diese CD nur empfehlen und mich ansonsten dem Urteil der Amazon Redaktion anschließen, bis auf eins: SOOOOOO schlecht ist der Ferrysche Dylan Cover-VERSUCH nun auch nicht......
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ratlos Ratlos Ratlos ..., 31. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
... sitze ich vor meiner Anlage und staune. Warum in aller Welt ein Album mit Coverversionen - und wenn denn schon - warum ausgerechnet diese Songs? Laut Booklet eine Mischung aus Lieblingssongs und spontanen Entscheidungen beim Frühstück im Café. Nicht, das mir die Auswahl nicht gefällt, aber "everybody wants to rule the world" ??? Und das auch noch weichgespült und zarter Stimme gesungen???? Patti ... Jedenfalls bleibt es (für mich) der einzige ernsthafte Ausrutscher. Dazu gibt es eine Auswahl von Songs, die teils sehr gut funktionieren, weil sie in der Interpretation nah am Original bleiben (Gimme Shelter, White Rabbit), andere die durch die Distanz gelungen sind (Are you experienced, Teen Spirit). In jedem Fall erfahren die Songs durch Pattis Stimme eine Bereicherung. Dazwischen liegen Within Without you, ohne Harrisons Sitar ein völlig neuer Song, und Soul Kitchen als Blues, extrem gut gelungen. Dazu kommen 4 Songs, die mir nicht bekannt sind, und - und jetzt wird es schwierig - Helpless von Neil Young. Eine logische Auswahl - dachte ich - der Song und Pattis Stimme, das muß einfach passen? Stattdessen gibt es statt einem mit brüchiger Stimme gesungenem Hilferuf eine Art Wiegenlied - schön - aber nicht das was ich erwartet / erhofft hatte - tja - ratlos ... aber schließlich bin ich ja nur das "Opfer" meiner eigenen Wünsche ...

Es bleibt noch die Frage nach dem Warum? Auch wenn Patti mit einem Cover (Gloria) ihre Karriere begonnen hat, so blieben doch echte Cover eher die Ausnahme (When doves cry). Because the Night ist übrigens kein Cover, sondern eine Smith/Springssteen-Komposition und der gute alte Bruce hat sich nicht ganz zu unrecht nie an eine Studio-Version getraut ...

Warum also? Vielleicht wegen der Aufnahme in die Rockn Roll Hall of Fame? Liebe Plattenfirma, dieses "Beipack"-Zettelchen hättest Du Dir sparen können ... auch wenn die Nebenwirkungen dieser Scheibe langandauernd und durchaus stimmungshebend sein könnten. Bei entsprechender Lautstärke können einiger dieses Songs jedendalls die Fähigkeit zum Autofahren beeinträchtigen. Feed your Ears !!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hoffnung stirbt zuletzt, 13. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Es ist lange her, dass wir zum 'horses'-Album abgerockt haben und bis auf 'trampin' habe ich danach die lang unterbrochene Karriere von Patti kaum verfolgt... und nun dieses Meisterwerk, das die pure Liebe zur Musik und den großen Respekt vor den gecoverten Künstlern zum Ausdruck bringt ! Da zeigt sich bis ins letzte Detail der hervorragenden Arrangements und originellen Instrumentierungen die ganze Klasse einer Generation, die noch etwas mitzuteilen hatte ! Meine Hoffnung angesichts dieses Albums bezieht sich dabei nicht nur auf meinen Widerwillen gegenüber vielen Strömungen der Popmusik in den letzten 30 Jahren, sondern auch darauf, dass der 'Fluch der späten Geburt' kein Schicksal sein muss: Also, ihr heute 20-jährigen: Kauft euch die Originale und lasst euch nicht erzählen, dass es sich hier um Weihnachtsgebäck von vorgestern handelt. Ich will die Einzelstücke nicht weiter kommentieren; nur so viel: Warum keine böse 13 ? - bei all den Herren, die da gecovert werden, hätte doch auch Lou Reed noch Platz gehabt - oder ?`P.S.: Spaß an Instrumental-Cover-Alben der gleichen Qualität ? Dann hört bitte: 1) Come together - guitar tribute to The Beatles und 2) blue haze - songs of jimi hendrix (danach kann auch der Rezensent, der Hendrix nicht kennt, seine CD-Sammlung deutlich aufstocken)
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk, 1. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Twelve (Audio CD)
Ich habe das Album gestern bei unserer Lagerfeuerparty abgespielt und damit heftige Diskussionen ausgelöst. Diese Rezension ist ein Querschnitt der Meinungen mehrerer Leute. Allerdings waren die Meinungen ziemich einheitlich und entsprachen im Großen und Ganzen auch meiner Sicht, was mir das Schreiben dieser Rezension sehr erleichtert.

Natürlich hat der Opener "Are You Experienced" erstmal für Ratlosigkeit gesorgt. Wie kann man sich überhaupt an einem solchem Song vergreifen? Man kann! Wenn man nicht versucht, Jimi Hendrix zu imitieren, sondern etwas ganz Neues daraus macht. Sicher gewöhnungsbedürftig, aber bereits nach wenigen Durchläufen erkennt man die Schönheit dieser Interpretation, in der nun Streicher statt Jimis Gitarre dominieren.

Was Patti zu der Popnummer "Everybody wants to rule the world" inspiriert haben könnte, bleibt mir allerdings verschlossen. Das ist simpler Radiopop, der auch in Pattis Interpretation nicht viel dazugewinnt. Kann man überspringen. Der Song bleibt glücklicherweise die einzige Schwachstelle des Albums. "Helpless" höre ich mir zwar immer noch lieber im Original an, da Patti Smith meiner Meinung nach etwas an Gefühl und Kraft vermissen lässt. Aber diesen Song kann einfacht nichts zerstören. Auch hier wieder Streicherbegleitung und Akustikgitarre. Schön aber verzichtbar.

Beim nächsten Titel sitzt man erstmal kerzengerade und traut seinen Ohren nicht. Man merkt sofort, daß Patti die Stones seit Ewigkeiten verehrt und ihre Musik versteht. Mit "Gimme shelter" verhält es sich ähnlich, wie damals mit ihrer Version von "Gloria". Pure Power und Energie. Hier ist Patti Smith Patti Smith und keine Stones-Imitation. Grandios.

Als nächstes folgt ein Song von George Harrison. "Within You, Without You" stammt im Original vom überschätzten Beatles Sgt. Peppers Album. Sicher einer der am wenigsten bekannten Beatles-Songs. Pattis Version ist nicht besonders originell, hört sich aber gut an.

Dafür folgt jetzt wieder ein Knaller. Einer der größten Hits der 60er Jahre. "White Rabbit" von Jefferson Airplane.

Man hätte denken sollen, daß dieser Nummer nichts mehr hinzuzufügen ist. Patti Smith tut es trotzdem. Besser und ausdrucksstärker kann "White rabbit" nicht gesungen werden, auch nicht von Grace Slick. Sensationell!

Natürlich darf auf einem Album mit Coverversionen auch Herr Dylan nicht fehlen. Aber nicht etwa "Blowing in the wind" oder "Just like a woman" hat Patti Smith sich hier vorgenommen, sondern "Changing of the guard". Diesen Song muss Bob Dylan Patti Smith auf den Leib geschrieben haben. Ab sofort ist das ein Kandidat für "The Best Of Patti Smith". Gänsehaut pur. Mir fehlen die Worte.

Ich will jetzt nicht weiter auf alle Titel eingehen. Nur soviel: Ob "Boy in The Bubble" von Paul Simon, "Smells like teen spirit" von Nirvana, oder "Soul Kitchen" von den Doors, man entdeckt jeden dieser Songs neu und spürt, über welche Möglichkeiten doch die musikalische Sprache verfügt, wenn man sie so zu sprechen vermag, wie es Patti Smith vermag.

Fazit: Ein Album, welches in keiner Sammlung fehlen und immer wieder aufgelegt werden sollte. Einfach ein Meisterwerk.
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Twelve
Twelve von Patti Smith (Audio CD - 2007)
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