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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2012
Es war im Jahre 1971, als eine weltberühmte Familie aus Entenhausen unerwartet ein weiteres Mitglied bekam: Fuzzy Duck war kleidungsmäßig sowie mit cooler Sonnenbrille und Umhängetasche ganz offensichtlich ein Hippie.

Hinter dem Albumcover mit der 'flauschigen Ente' verbarg sich eine vierköpfige Londoner Rockband, die sich musikalisch im direkten Umfeld von Deep Purple und Uriah Heep bewegte. Der unverwechselbare Klang der berühmten Hammond-Orgel, mit der Jon Lord und Ken Hensley damals für Aufsehen sorgten, wurde bei Fuzzy Duck von Roy Sharland genauso virtuos erzeugt.

Gitarrist Grahame White hatte ebenfalls Klasse. In jedem der acht Stücke brachte er irgendwas Neues. Sein Sound in dem von ihm komponierten Stück "In Our Time" dürfte einen gewissen Ritchie Blackmore direkt zu dessen großartigem Einsatz in "Pictures Of Home" aus dem Purple-Album MACHINE HEAD von 1972 inspiriert haben.

Das Bassspiel von Mike Hawksworth - vor allen Dingen auf der ersten LP-Seite - erinnert hingegen stark an den unvergessenen Gary Thain, der 1972 bei Uriah Heep einstieg.

Die Songs auf FUZZY DUCK vermitteln den Eindruck, als seien sie in einem einzigen Take aufgenommen worden; als handele es sich um längere, improvisierte Live-Versionen von bereits zuvor veröffentlichten Studionummern. Grahame White und Mick Hawksworth lösen sich als Leadsänger ab. Ihre Stimmen sind sich ähnlich und klingen sehr angenehm, stechen aber nicht sonderlich hervor.

Schon bald entstand in der Band eine Abneigung gegen Gitarrist White, was zu seinem Rausschmiss führte. Mit dem neuen Mann Garth Watt-Roy veröffentlichten sie 1972 noch zwei erfolglose Singles und verschwanden dann fast unbemerkt von der Bildfläche.

Als das Album in England erschien, wurden angeblich nicht mehr als hundert Exemplare davon verkauft. Originalausgaben bringen heute vierstellige Summen. Später wurde es immer mal wieder als Vinyl-LP (zuletzt 2001) und seit 1993 auch mehrfach als sehr gut remasterte CD mit den A- und B-Seiten der beiden erwähnten Singles als Bonusstücke veröffentlicht. Heute haben Fuzzy Duck sehr viel mehr Anhänger als in der Zeit ihres kurzen Bestehens.

Ein Kritiker schrieb einmal kurz und treffend über das Album FUZZY DUCK: 'Nice and expressive hard rock with progressive leanings'. Bingo!

PS: Schön laut hören!
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