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5.0 von 5 Sternen Bruce Willis als krasses Gegenteil von McClane
Bruce Willis als Cop, der mal eben einen Gefangenen die titelgebenden 16 Blocks zum Gericht bringen soll. Ist ne Kleinigkeit, wenn bedenkt, wieviel Blocks er in "Stirb langsam 3" mal eben in wenigen Minuten schaffte???
EBEN NICHT!!! Mit Schnauzer und diversen Kilos zuviel, sichtlich auf älter getrimmt, wirkt Willis wie alles mögliche, aber absolut nicht,...
Veröffentlicht am 2. Mai 2011 von S. Simon

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Action-Thrill auf schwacher Blu-ray
Rezension bezieht sich auf Warner Blu-ray von 2007 (EAN 7321983000300).

Über den Film:

"16 Blocks" ist ein kleiner, feiner Actionthriller von Regisseur Richard Donner ("Lethal Weapon I - IV"). In den Hauptrollen finden sich u. a. Bruce Willis als alkoholkranker, völlig kaputter Cop auf dem Abstellgleis und der oftmals mit Schurkenrollen...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 von Ramon Rodriguez


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Action-Thrill auf schwacher Blu-ray, 3. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks [Blu-ray] (Blu-ray)
Rezension bezieht sich auf Warner Blu-ray von 2007 (EAN 7321983000300).

Über den Film:

"16 Blocks" ist ein kleiner, feiner Actionthriller von Regisseur Richard Donner ("Lethal Weapon I - IV"). In den Hauptrollen finden sich u. a. Bruce Willis als alkoholkranker, völlig kaputter Cop auf dem Abstellgleis und der oftmals mit Schurkenrollen belegte Richard Morse als Willis böser Gegenspieler. Die Story ist recht einfach gestrickt und erinnert an den 1977er Klassiker "Der Mann, der niemals aufgibt" mit Clint Eastwood. Man braucht also nicht viel nachzudenken, der Unterhaltungsfaktor beruht in erster Linie auf Action.

Rahmenhandlung:

Polizist Bruce Willis soll einen inhaftierten Zeugen für eine Aussage vor Gericht abliefern, welches 16 Blocks entfernt liegt. Währenddessen versuchen korrupte Cops eben jenen Zeugen aus dem Weg zu räumen, was Bruce aber mit allen Mitteln zu verhindern versucht. So kommt es zu einem rasanten, actiongeladenen "Katz-und-Maus-Spiel".

Umsetzung auf Blu-ray:

Für das junge Alter dieser aufwändigen Hollywood-Produktion kann die HD-Bildqualität der Blu-ray nicht voll überzeugen. Zwar ist das Bild nicht generell schlecht, aber dennoch eher detailarm und flach. Man hat mehr das Gefühl eine gute DVD zu schauen. So richtig will kein HD-Feeling aufkommen. Außerdem sind die Farben recht trübe und kalt, was aber natürlich am Film selbst liegen kann. Im Trailer sind die Farben allerdings kräftiger, knalliger, einfach schöner. Das Bild wirkt hier plastischer und viel mehr wie natives HD. So hätte "16 Blocks" besser ausgesehen. Der Sound ist für einen Actionfilm relativ unspektakulär, zwar ok, aber mit deutlich weniger "Wumms" als bei anderen Actionkrachern.

Die Extras:

Kaum vorhanden! Nur der Kinotrailer, ein alternatives Ende in schlechter Qualität (kein echtes Breitbild, nur 16:9 letterboxed und unscharf) und einige Deleted Scenes. Letztere zumindest mit kurzen Erläuterungen von Richard Donner. Kein Audiokommentar, kein Making-Of, keine Dokus - eben praktisch keine Hintergrundinformationen zur Entstehung des Filmes. Interviews mit den Schauspielern wären auch schön gewesen. Da ist man von anderen Blu-rays doch mehr gewohnt.

Das alternative Ende (kein Spoiler):

In Donners kurzer Einführung zum alternativen Ende erfährt man, dass dieses eigentlich der von ihm gewollte Schluss für den Film ist. Der passt auch tatsächlich besser und hätte "16 Blocks" noch aufgewertet. Man merkt deutlich, dass Donners favorisiertes Ende der filmkünstlerisch wertvollere Schluss wäre, wenn er auch traurig und glücklich zugleich ist. Die Kinoversion enthält dagegen ein typisches, vom Studio durchgesetztes Hollywood-Happy-End nach Schema F. Warum hat man den besseren Schluss für die Blu-ray nicht direkt mit in den Film gepackt? So dass man vor Filmstart zwischen Kinoversion und Director's Cut hätte auswählen können!

Fazit:

"16 Blocks" liefert kurzweilige, unkomplizierte Unterhaltung. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Action und Dynamik. Aufgrund guter Produktion und überzeugender Schauspieler Popcornkino der besseren Art. Technische Umsetzung, Ausführung und Extras der Blu-ray überzeugen dagegen nicht uneingeschränkt, hier wäre mehr drin gewesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruce Willis als krasses Gegenteil von McClane, 2. Mai 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
Bruce Willis als Cop, der mal eben einen Gefangenen die titelgebenden 16 Blocks zum Gericht bringen soll. Ist ne Kleinigkeit, wenn bedenkt, wieviel Blocks er in "Stirb langsam 3" mal eben in wenigen Minuten schaffte???
EBEN NICHT!!! Mit Schnauzer und diversen Kilos zuviel, sichtlich auf älter getrimmt, wirkt Willis wie alles mögliche, aber absolut nicht, wie ein John McClane. Doch gerade deshalb beweißt Willis hier mal wieder seine Wandlungsfähigkeit und man kann fast sagen, in seiner ersten Altersrolle.
Das Salz in der Suppe ist, dass der Gefangene gegen einen Polizisten aussagen soll und diverse Polizisten da etwas dagegen haben.
Regiealtmeister Richard Donner ("Lethal Weapon 1-4") liefert hier einen Film ab, in dem Bruce Willis zwar wie gesagt das krasse Gegenteil eines McClane ist, aber bietet trotzdem actionreiche Unterhaltung gepart mit Spannung und Dramatik. Und besonders letzteres kommt sehr oft zum Tragen, wenn es ausweglos erscheint, dass die beiden das Gericht lebend erreichen. Zudem gibt es, wenn die beiden hier in einem Bus, der böse zusammengeschossen wird, sitzen, eine kleine Anspielung auf den Clint Eastwood-Film "Der Mann, der niemals aufgibt".
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der besten Bruce Willis Filme, 26. Juni 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
kann mich beim besten Willen nicht den negativen Rezensionen hier anschließen! Der Film bietet meiner Meinung nach eine schlüssige Story, sehr viel Spannung und einen Bruce Willis, den man den versoffenen Cop, der eigentlich ursprünglich nur nach Hause wollte, zu 100% ab.

Normalerweise kaufe ich mir extrem selten einen Film auf DVD.

16 Blocks ist eine der Ausnahmen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter spannender Film mit ebenso guter Umsetzung!, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks [Blu-ray] (Blu-ray)
Bruce Willis spielt in überzeugender Art den versoffenen New Yorker Polizisten Jack Mosley, der einen Zeugen vom Gefängnis ins Gericht transportieren soll. Klingt eigentlich nach einer leichten Aufgaben, doch spätestens nach einem Attentat ist klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Jemand will mit aller Macht verhindern, dass der Zeuge vor Gericht aussagt... Eine Jagd durch New York beginnt!

"16 Blocks" ist stellenweise schwer zu schlucken, denn es mangelt an vielen Ecken an Logik. Aber der Film ist nicht Copland und will es auch nicht sein, sondern viel mehr ein kurzweiliger Action-Thriller mit zahlreichen guten Darstellern. Willis spielt seine Rolle überzeugend und zeigt, dass er es noch drauf hat. Der Film hat eine simple Moral, die dem Zuschauer auch alle fünf Minuten unter die Nase gerieben wird. Aber das stört nicht, denn letztlich bleibt ein turbulenter Actionfilm übrig, der vorallem durch Atmosphäre überzeugt, die auch dadurch entsteht, dass der Film wie in Echtzeit gedreht wirkt. Für einen gemütlichen Abend lohnt sich "16 Blocks"!

Die Bildqualität liegt im oberen Bereich ohne aber den großen Eindruck zu hinterlassen. Nahaufnahmen sind scharf, etwas Filmkorn liegt vor, aber in der Summe ein guter Transfer.

Der Sound ist identisch mit dem Bild. Gut, ohne große Effekthascherei.

Die Extras dagegen sind etwas spärlich. Ein angeblich "schockierendes" Alternatives Ende, das allerdings absolut ungefährlich ist und zudem auch die absolut falsche Wahl gewesen wäre. Dazu ein paar Deleted Scenes. Zu wenig!

Bewertung (BluRay)
Film: ****
Bild: ****
Ton: ****
Extras: **1/2
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruce Willis mal ein bisschen anders - gut dargestellt!, 23. August 2006
Von 
MaBo "M.B." - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
In "16 Blocks" spielt Bruce Willis einen alkoholabhängigen Polizisten, der einen jungen Mann über 16 Blocks zum Gerichtsgebäude fahren soll, weil dieser dort eine Aussage zu machen hat. Doch korrupte Polizisten haben etwas dagegen und machen diese Strecke zu einer actionreichen Achterbahnfahrt.

Die gute Idee wurde sehr gut und kreativ umgesetzt! Die Spannung in dem Streifen ist ebenfalls wahnsinnig ergreifend, zudem wurde noch alles mitreissend dargestellt.

Gute Schauspielerleistungen führen zu einem überlegten Happy End.

Fazit: Bruce Willis hebt die Qualität dieses guten Films nochmals an! Sehr unterhaltsam!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solid as a Rock, 23. Oktober 2006
16 Blocks.

"Nur so weit" soll ein New Yorker Cop - nebenbei auch Versager, gescheiterte Existenz und Alkoholiker in einem - einen stereotyp dauerlabernden Afroamerikaner "um die Ecke(n)" bringen. Das ist wahrlich keine fesselnde Geschichte - und ebenso wenig beginnt der Film seine Zuschauer zu fesseln, als ein korrupter Cop samt Helfershelfern dies im "wahrsten Sinne" versucht. Das er dennoch als solider "Cop-Film" gut unterhält - Actionfilm oder Thriller wäre als Bezeichnung völlig irreführend - liegt zum Hauptteil am sehr guten Spiel seiner Hauptprotagonisten. Ob es sich nun um "Bad Cop" David Morse oder um "Suff Cop" Bruce Willis handelt - sie überzeugen bei weitem mehr, als der von Mos Def verkörperte klischeebehaftete Durchschnitts-Quotenkriminelle, der ausserdem noch schwarz ist. Die dem Film die eigentliche Richtung gebende Konfrontation zwischen beiden Polizisten, in deren Verlauf sich Bruce Willis fast eher unbeabsichtigt für das Richtige entscheidet, ist in jedem Fall einer der Höhepunkte des Films.

Vor dem Zuschauer entspinnt sich alsbald ein Polizeifilm der guten alten Schule. Es wird mehr geredet als geschossen, die Hauptpersonen sind alle nicht wirklich gut - beziehungsweise richtig schlecht, selbst der "Bösewicht" wird seine Anhänger finden, sind doch seine Argumente eigentlich nicht von der Hand zu weisen, wie gesagt nur eigentlich. Auf der anderen Seite bleibt festzustellen, dass es nicht wirklich Spass macht, Bruce Willis zuzuschauen. Natürlich beweist er einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit, man würde sich nur wünschen, es kämen dabei auch Filme mit besserem Drehbuch heraus. Für den echten Fan ist er natürlich über jeden Zweifel erhaben.

So bleibt einem am Ende nur eine allzu moralische Schlusssequenz im Gedächtnis haften, dass jeder Mensch sich ändern kann. Wobei das "kann" doch recht dick aufgetragen wird! Und trotzdem ist man froh, dass es das alternative Ende nicht in die fertige Fassung geschafft hat.

Wer auf "Cop Filme" wie "Copland", "Dark Blue" oder ähnliches steht, der wird sicherlich mehr als nur drei Sterne vergeben! Ob nun dem Steelbook oder der normalen Fassung. Den anderen bleibt immer noch "Stirb langsam - Jetzt erst recht", in dem John McClane alias Bruce Willis ähnlich verkatert in die Handlung geschludert - pardon geschleudert - wird!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Korrupte Bullen..., 25. Februar 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
Früher Morgen im Polizeirevier. Der alkoholkranke New Yorker Polizist Jack Mosley (Bruce Willis) möchte Schluß machen und ist bereits auf dem Weg nach draussen, da gibts von seinem Boss noch eine kleine Aufgabe zu erledigen. Er soll, da kein anderer Kollege abkömmlich ist, schnell einen Zeugen namens Eddie Bunker (Mos Def) vom Knast ins Gerichtsgebäude begleitet. Dort wartet die Richterin McDonald (Brenda Pressley)auf die Aussage dieses Zeugen.
Hört sich an wie ein Routineauftrag, der schnell erledigt ist, denn zwischen Knast und Gerichtsgebäude liegen nur 16 Blocks.
Widerwillig nimmt der alkoholisierte Cop diese Aufgabe an und hofft sie schnell hinter sich zu bringen, zumal auch der Durst plagt.
Bunker entpuppt sich als nervende Quasselstrippe, die nicht länger als 30 Sekunden das Maul halten kann. So wird Mosley noch nervöser und parkt seinen Wagen schnell vor einer Bar. Der Verkehr läuft auch nur schleppend voran. Während Mosley etwas trinkt, schwebt allerdings sein Zeuge in höchster Lebensgefahr, denn die beiden Männer wurden bereits von einem Lieferwagen verfolgt. Die Insassen mit bösen Absichten, sie wollen Eddie Bunker tot sehen.
Mosley gelingt es trotz Alkoholpegel mit dem Zeugen zu Fuß zu fliehen und sich in einer anderen Bar zu verschanzen und bittet per Funk um Verstärkung. Dort trifft auch bald sein Kollege und ehemals bester Freund Detective Frank Nugent (David Morse) mit seinem Männern ein, die ab hier den Zeugen übernehmen wollen und Frank nach Hause in den wohlverdienten Feierabend zu gehen...
Richard Donner (Superman) drehte den Actionfilm "16 Blocks" 2006. Die Kritiken waren eher verhalten, Zumal der Film stark an seiner erfolgreichen und hochgelobten "Lethal Weapon" Reihe gemessen wurde.
Dabei hat der Actionthriller einen ganz guten Spannungsbogen, zumal er zeitlich begrenzt an einem ganz bestimmten Ort (zwischen 16 Blocks) spielt und somit die Verfolgungsjagd auch dicht inszeniert werden kann.
Alles geschieht innert 2 Stunden Echtzeit.
Mos Defs Redezeit hätte man vielleicht etwas limitieren können, aber insgesamt bleibt ein ganz guter Genrebeitrag, bei dem Bruce Willis auch mal den Antihelden spielen darf und maskenbildnerisch 10 Jahre älter und kaputter als Wrack zurecht gemacht wurde.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bruce Willis und David Morse in Höchstform, 28. November 2006
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
Mit „16 Blocks“ beweist Bruce Willis noch einmal, dass ihm der Übergang vom knallharten Actionstar zum vielschichtigen Dramaschauspieler ausserordentlich gut gelungen ist. Anders als es die Thematik vielleicht vermuten lassen würde, bietet der Film nämlich nur sehr wenige Actionszenen, sondern fokussiert sich vielmehr auf den Charakter und die Wandlung Jack Mosleys, sowie auf dessen Interaktion mit Eddie Bunker und seinem ehemaligen Partner Frank Nugent. Demgemäss wird der Film auch von den schauspielerischen Fähigkeiten der drei Hauptakteure getragen, welche eine fantastische Darstellung abliefern.

Besonders Bruce Willis spielt seine Rolle sehr überzeugend und mit viel Tiefgang. Sein Portrait des heruntergekommenen Cops ist kraftvoll, ausdrucksstark und strahlt eine düstere Ehrlichkeit aus, wie man sie selten in derartigen Filmen zu sehen bekommt.

Gleiches kann man über David Morse sagen, der mit seiner nuancierten Darstellung ein deutliches Zeichen setzt, dass er zu mehr taugt als nur zum Sidekick des Hauptcharakters.

Vor allem die Chemie zwischen diesen beiden Schauspielern funktioniert exzellent und ihre vielschichtige Beziehung kommt plastisch zum Vorschein.

Als schauspielerischen Fauxpas kann man wohl nur Mos Def anführen, der zwar als Charakter durchaus gut passt, dessen Stimme aber leider derart nuschelig und nervig ist, dass sie viel von der ansonsten wunderbaren Atmosphäre zerstört. Dies ist doppelt schlimm, da er in klassischer Eddie-Murphy-Manier den ganzen Film hindurch ohne Unterbruch plappert.

Die Inszenierung ist sehr realistisch und ein wenig düster, ohne dabei aber übertrieben depressiv zu wirken. Der ganze Film wirkt wie aus einem Guss und eröffnet eine faszinierende Perspektive in die Welt der Korruption.

Die Storyline wirkt stellenweise zwar sehr konstruiert und kann auch einige Logiklöcher nicht verhindern, ist dafür aber zumindest innovativ und ausserordentlich spannend. Langeweile kommt den ganzen Film hindurch nicht für eine Sekunde auf, und auch die Emotionen kommen mit einigen wunderschönen Szenen nicht zu kurz.

Viele kleine Nebenfiguren oder Ereignisse, die eigentlich für die Story irrelevant wären, verleihen dem Film zudem eine beeindruckende Tiefe und Atmosphäre.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Thriller mit bekannten Klischees, 3. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: 16 Blocks (DVD)
Insgesamt recht gelungener, unterhaltsamer und innovativer Thriller.

Packend von Anfang an, lässt 16 Blocks den Zuschauer nicht so schnell wieder los. Lediglich gegen Ende des Filmes muss man Abstriche machen (möchte an dieser Stelle nicht weiter verraten). Zu konstruiert und Klischee bedeckt - das hätte nicht sein müssen!

Wirklich gelungen ist die Story, die zwar nicht sonderlich originell ist, aber duchaus voll überzeugen kann. [5/6]
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film in unnötiger und wenig umfangreicher Special Edition:, 11. Oktober 2006
Lieferumfang / Extras:

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Das Bonusmaterial alleine rechtfertigt diese Special Edition nicht. Das Steelbook macht natürlich schon einiges her. Die 33 Minuten Extras wären wie folgt: Beim Start der DVD gleich zwei Trailer zu Poseidon und Superman Returns (ca. vier Minuten). Die nicht verwendeten Szenen belaufen sich auf ca. 20 Minuten und das Alternative Ende nicht ganz auf sieben Minuten. Ansonsten nur noch der Original US-Kinotrailer und ein 16-seitiges Booklet, welches sicherlich heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Bild- und Tonqualität:

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Das Bildformat ist in 2,40:1 (anamorph / 16:9). Der Ton ist in Dolby Digital 5.1 (Deutsch und Englisch) verfügbar. Desweiteren noch Dolby Digital 2.0 Surround (Englisch). Untertitel gibt's in Deutsch und Englisch - beides auch für Hörgeschädigte. Der Film ist in 25 Kapitel unterteilt und besitzt ein animiertes und mit Musik hinterlegtes Hauptmenü.

Erwartungserfüllung / Fazit:

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Wer bei "16 Blocks" unter der Regie von Richard Donner ("Lethal Weapon I,II, IV", "Assassins - Die Killer") auf einen reinen Actionfilm in typsicher Bruce Willis Manier hofft, wird wohl ein klein wenig enttäuscht werden. Umso stärker ist er geprägt von zum Teil guten Dialogen, läuft dabei aber Gefahr auf manch einen Betrachter ein klein wenig Langatmig zu wirken.

Die Darsteller um Bruce Willis bilden mit Mos Def ("The Italian Job") und David Morse ("The Green Mile", "The Rock") ein gutes Gespann. Insbesondere Bruce Willis stellt als abgebrannter, ausrangierter Cop durchaus unter Beweis das er nicht nur der harte Action - Kerl ist. Er wirkt in seiner Rolle sehr glaubhaft und trägt somit wesentlich zum gelingen von "16 Blocks" bei. Labertasche Mos Def besitzt tatsächlich das Talent sein nerviges aber doch irgendwie sympathisches Getue auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Ebenfalls sehr gut in seiner Rolle als korrupter Cop und 20-Jähriger Partner von Jack Mosley (B. Willis) macht sich David Morse.

Mit dem Ziel die 16 Blöcke schnellstmöglich hinter sich zu lassen, bietet der Film jedoch nicht viel neues was Ablauf und Handlung betrifft. Es geht von Polizeistation über Chinatown durch Keller und über Häuser. Alles diesbezüglich nichts neues. Jedoch wurde dieses Katz und Maus Spiel sehr gut in Szene gesetzt und wirkt im großen und ganzen sehr real und glaubhaft. Auf großartige Überraschungsmomente wurde genauso wenig viel Wert gelegt wie auf plötzliche Wendungen im Plot, bis hin zum vorhersehbaren Ende. Leider bleiben einige Fragen bzw. Hintergründe unbeantwortet, über was man aber gerade noch so hinweg sehen kann.

Ein kleine Botschaft übermittelt "16 Blocks" dann doch noch, indem Cop Jack Mosley erkennen muss dass auch Menschen sich ändern können. Vielleicht ist dies auch auf die Person Bruce Willis zutreffend, da er sich schauspielerisch wirklich sehr gut zeigt und damit beweist dass er wohl der noch einzig wahre Filmheld aus der Stallone/Schwarzenegger/Willis - Zeit ist. Man möchte fast meinen er hätte die Zeichen der Zeit erkannt und will beweisen dass er sich auch in anderen Genres sehr gut einfügen kann. Dies ist ihm allemal gelungen, wobei ich wirklich nichts gegen eine weitere Fortsetzung von Stirb Langsam hätte.

Alles in allem bietet "16 Blocks" jedoch gute Unterhaltung mit sehr guten Darstellern, einer gelungen und realitätsnahen Atmosphäre in üblicher Polizei - Manier trotz einer etwas dünnen und vorhersehbaren Story.
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16 Blocks [HD DVD]
16 Blocks [HD DVD] von Richard Donner (HD DVD - 2007)
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