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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Two Worlds-Manche sind enttäuscht,Viele sind begeistert
Two Worlds hat die Zockergemeinschaft in 2 Parteien aufgespalten wie noch kein anderes mir bekanntes Spiel.Die einen lieben es und die anderen pfeffern die DVD schon nach wenigen Stunden in die Ecke.Frust und Ärger sind an der Tagesordnung.Aber halt...das war alles zu Zeiten der Versionen 1.0 bis 1.4.Mittlerweile sind ein Addon (Tainted Blood) und der neue Patch 1.7...
Veröffentlicht am 10. April 2008 von Skawe

versus
103 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen (Noch?) Nicht zu empfehlen
Update: Mittlerweile ist der 3. Patch erschienen. Zwar hat dieser einige wichtige Punkte gefixt, was es eindeutig vergnüglicher macht "TwoWorlds" zu spielen, aber es sind noch lange nicht alle Probleme behoben und auch wenn an den Balancing-Problemen gearbeitet wurde, ist es an vielen Stellen immer noch schlecht ausbalanciert.
Neukunden rate ich daher weiterhin...
Veröffentlicht am 15. Mai 2007 von Lotta


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103 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen (Noch?) Nicht zu empfehlen, 15. Mai 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Update: Mittlerweile ist der 3. Patch erschienen. Zwar hat dieser einige wichtige Punkte gefixt, was es eindeutig vergnüglicher macht "TwoWorlds" zu spielen, aber es sind noch lange nicht alle Probleme behoben und auch wenn an den Balancing-Problemen gearbeitet wurde, ist es an vielen Stellen immer noch schlecht ausbalanciert.
Neukunden rate ich daher weiterhin mit dem Kauf zu warten, da zum einen der Spielpreis mit der Zeit günstiger wird und zum anderen man nach jedem neuen Patch ein neues Spiel anfangen sollte, da ansonsten die Balancing-Verbesserungen nicht wirksam werden.
Leider ist die Informationspolitik von Publisher-Seite weiterhin schlecht, so dass man nur auf Gerüchte bzgl. eines weiteren Patches bauen kann. Offensichtlich gibt sich das Entwickler-Team von Reality Pump aber Mühe die Probleme zu beheben.
Schade ist, dass der Multiplayer, obwohl auch 4 Dinge gepatcht worden sind, nach wie vor in keinster Weise zu empfehlen ist. Um das gemeinsame Spielen wirklich reizvoll zu gestalten, wäre es wenigstens nötig, die zum Großteil "Gott gleichen"-Charaktere noch einmal bei Null anfangen zu lassen, damit jeder denselben Ausgangspunkt hat. Als Anfänger hat man derzeit weder Chance noch Freude. Leider erhält der Kunde auch an dieser Stelle keine Auskunft, wie mit dem Multiplayer weiter verfahren werden soll.
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"TwoWorlds" ist das erste Spiel, das ich direkt am Release-Tag gekauft habe - und ich muss sagen: Ich bereue es mittlerweile sehr. Nicht nur dass mich der höhere Startpreis ärgert, das Spiel ist in seinem jetzigen Zustand schlicht nicht fertig. Auch die beiden bisher erschienen Patches haben daran nichts geändert, von offizieller Seite wurde bisher noch kein dritter Patch angekündigt.
Stünde ich noch einmal vor der Kaufentscheidung, würde ich warten bis es (was es hoffentlich wird) final gepatcht wurde - und dann zugreifen. Potential hat "TwoWorlds" nämlich durchaus.
Anfangs machte mir das Spiel großen Spaß. Die Welt ist hübsch, die Synchronstimmen ausgezeichnet, die Geschichte klingt viel versprechend und genretypisch. Mit Begeisterung und Vorfreude stürzte ich mich ins Abenteuer: Kämpfte gegen wilde Tiere, Banditen und Groms, schlug mich durch unbekanntes Terrain, pflückte Kräuter, experimentierte mit Alchemie, trieb Handel, unterhielt mich mit resignierten Söldnern, zausseligen Einsiedler und blasierten Gildenvorstehern.
Schnell stieg ich im Ansehen der Leute, in fast jeder Kiste am Wegesrand fand ich Unmengen an wertvollen Gegenständen, so dass ich innerhalb kurzer Zeit sehr reich war und eine unwahrscheinlich gute Ausrüstung am virtuellen Leib trug. Mein Charakter verbesserte sich rasend schnell, ich kam mit dem Verteilen der Skill- und Attributspunkte kaum nach. Bis ca. Level 15 fühlte ich mich insgesamt sehr wohl mit dem Spiel.

Dennoch fielen mir natürlich ein paar Bugs und Ungereimtheiten auf. Z.B. haben die Bewohner der Spielwelt Antaloor keinen Tagesablauf, stattdessen laufen sie meist hektisch im Kreis und Frauen gibt es so gut wie gar nicht. Von Landstrich zu Landstrich unterscheidet sich das Aussehen der Bewohner zwar, innerhalb einer Bevölkerungsgruppe gibt es aber leider nur wenige Variationen. Insgesamt hätte ich mir bei der Ausgestaltung der Bewohner Antaloors viel mehr Liebe zum Detail gewünscht, auch die absolut unsynchronen Lippenbewegungen haben mich dann und wann geärgert.
Unverständlicherweise sind wichtige Figuren nicht unsterblich, so kann es vorkommen, dass man Quests verpasst weil der jeweilige Questgeber bereits von einem Rudel Wölfe gerissen wurde. Hat man ganz großes Pech, wird frühzeitig im Spielverlauf eine bestimmte Hauptfigur getötet. Passiert das, ist das Spiel vorbei, egal an welcher Stelle in der Geschichte Sie gerade sind - und es muss ein komplett neues Spiel gestartet werde. Gott sei Dank ist das nicht der Regelfall.

Darüber hinaus fand ich es nervig, dass ich wenn ich z.B. 18 Wolfsherzen verkaufen wollte, diese einzeln ins Inventar des Händlers befördern musste, d.h. ich musste tatsächlich 18-mal Doppelklicken. Zudem versank manch toter Gegner im Boden, so dass es unmöglich war ihn zu durchsuchen. Und häufig lief mein Charakter durch Zäune und Felsen. Von den Pferden und deren "Bewegungskünsten" will ich gar nicht erst anfangen, die habe ich recht bald links liegen lassen. Schade fand ich es, dass es oft nicht möglich war Häuser oder Zelte zu betreten.
Aber das sind in meinen Augen verschmerzbare Minuspunkte gewesen, die zum Großteil der Neuheit des Spiels geschuldet sind. Wenn der Rest weiterhin so gestimmt hätte, wie es am Spielanfang der Fall war, hätte man sagen könne "TwoWorlds" ist ein gutes Spiel, an dem ein paar Kleinigkeiten nachgebessert werden sollten.

Leider kippt "TwoWorlds" aber ab einem gewissen Punkt - bei mir war dieser Punkt mit Level 17 erreicht - und das Spiel verliert sämtliche Balance. Es wird so unwahrscheinlich einfach, dass es überhaupt keinen Spaß mehr macht. Ich hatte als Schwierigkeitsgrad übrigens nicht "Einfach" gewählt.
Obwohl ich mich nicht durch das Ausnutzen der vorhandenen Bugs bereichert habe, hatte ich trotz der kurzen Spieldauer soviel Geld, dass ich nicht wusste wohin damit. Aber selbst wenn ich arm wie eine Kirchenmaus gewesen wäre, ich hätte mich mit einer Highend-Ausrüstung schmücken können. Die Gegenstände in "TwoWorlds" sind zum einen mit viel zu guten Eigenschaften aufgerüstet und zum anderen findet man selbst im kleinsten Banditenlager noch die krassesten Dinge.
Eine ansehnliche Skelettarmee samt Skelettmeister und treffsicherer Bogenschützen war kein Problem mehr: Ein paar Schläge in die Menge und selbst der riesige Meister war hin.
Durch meine gelernten und geskillten Fähigkeiten war ich mit Level 17 bereits so gut geworden, dass ich kaum mehr in die Bredouille geriet, doch auch wenn ich mal getroffen wurde, verfügte ich ohne diese Fähigkeit sonderlich gesteigert zu haben (als Schwertkämpfer wohlgemerkt!) über einen so starken Heilzauber, dass ich umgehend komplett geheilt war.
Selbst die angeblich für Anfänger überstarken Bären konnte ich mit drei Schlägen killen, ohne dass mir ein Hauch Lebensenergie flöten ging. Geister, vor denen ich ganz am Anfang flüchten musste, lösten sich nach einem Schlag meiner Zwei-Hand-Waffe in Luft auf. Jeder Bandit, Zwerg oder sonstiges Getier starb nach einem Keulenschlag. Kurzum es gab in ganz Thalmont keine Herausforderung mehr.
Ich konnte Tränke brauen die ein Plus von mehreren 10.000 auf Eigenschaften wie Stärke oder den Schutz vor bestimmten Waffen bewirkten - verkaufte man einen solchen Trank erhielt locker mehrere Millionen. Auch durch das unbegrenzte Stapeln von Gegenständen wuchsen sowohl die Attribute als auch der zu erzielende Preis ins Uferlose.

Da ab diesem Punkt das Balance-Problem von "TwoWorlds" nicht mehr zu übersehen und mir dadurch der Spielspaß vollkommen abhanden gekommen ist, habe ich es erst einmal bei Seite gelegt und warte nun mit dem Weiterspielen auf einen Patch, der sich dieser Probleme annimmt. Zwar weigert sich ZuxxeZ bisher offizielle Stellung zu beziehen, dennoch darf man wohl auf einen Patch hoffen der die gravierenden Balancing-Probleme behebt.
Deshalb rate ich jedem potentiellen Käufer vorher in den einschlägigen Foren (bspw. das offizielle ZuxxeZ-Forum oder auf den verschiedene Fanseiten) nachzulesen, ob das inzwischen getan wurden. Denn zurzeit ist es noch möglich, selbst die imposanten Dämonenlords und Drachen mit einem einzigen Klick auf die Maustaste zu töten.

Potentielle Käufer die sich vor allem auf den kostenlose und als "revolutionär" beworbenen Multiplayer freuen, rate ich dringend mit dem Kauf zu warten bis und ob die Balancing-Probleme behoben werden, da besonders der Multiplayer durch diese Probleme unspielbar ist.
Vor allem droht wegen des bestehenden Ungleichgewichts jederzeit ein vollkommener Multiplayer-Reset, d.h. sämtliche bestehenden Accounts müssen gelöscht werden. Des Weiteren ist es derzeit sinnlos in einer Spielergruppe gemeinsam zu kämpfen, da die erreichten Erfahrungspunkte nicht unter den Spielern aufgeteilt werden. Und auch, dass man im allgemeinen Kampfgetümmel weniger die Gegner als vielmehr die eigenen Mitspieler killt schmälert den Spielspaß extrem.

Fazit: Trotz der erheblichen Mängel vergebe ich nicht die schlechteste Wertung, da das Spiel Potential hat und ich noch Hoffnung, dass ZuxxeZ und Reality Pump "TwoWorlds" mit der Zeit doch noch zu dem Spiel machen, als das es beworben wird. Und auf das ich mich gefreut habe.
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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassenziel leider verfehlt!, 27. Mai 2007
Von 
D. Stuckart "Der_Alerion" (2000 Meilen unter dem Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
(Patchstand 1.3)

Das Spiel wurde als wahrer Sturm angekündigt, geblieben ist allerdings ein eher laues Lüftchen.

Warum im einzelnen:

Grafik:

Auf höchsten Grafikeinstellungen sieht das Spiel wirklich fantastisch aus. Ich selber musste mich allerdings mit den mittleren Grafikeinstellungen zufrieden geben. Auf die Schatten kann man wirklich verzichten, denn diese sehen wirklich sehr pixelig aus. Die Charaktermodelle leiden an fortgeschrittener Polygonarmut, die Animationen sind teilweise sehr hölzern.

4/5 möglichen Punkten

Sound:

Die SFX sind gehobener Standard, die deutsche Sprachausgabe ist gut. Nur die Nebencharaktere kommen manchmal etwas laienhaft gesprochen daher.

Die Hauptcharaktere (inklusive des Spielercharakters) sind aber meist sehr ansprechend und professionell vertont. Der Titelsong ist ganz nett, allerdings vom Text ein wenig zu kitschig und klischeebehaftet. Aber das zieht sich durch das ganze Spiel. Irgendwie alles Standardfantasykost. Einige Musikstücke wirken allerdings sehr unpassend für ein Fantasy-Rollenspiel...

2,5/5 möglichen Punkten

Gameplay:

Wie es sich für ein zünftiges Hack'n Slay gehört ist die Steuerung recht simpel und effektiv. Die Kampfanimationen sehen hier auch meist recht passabel aus. Es gibt auch eine ganze Palette an Specialmoves, die man allerdings aufgrund des sehr schlechten Balancings (mehr dazu später) seltenst braucht, da die meisten Gegner eh nach spätestens 3 Schlägen Geschichte sind.

Die Skillvergabe ist ebenso einfach gestrickt, man bekommt pro Level einige Attributspunkte, die man auf die genreüblichen Werte wie z.B. Stärke (mehr Schaden, höhere Tragkraft) und Willenskraft (stärkere Zauberkraft) verteilt. Für die Skills gibt es dann auch Skillpunkte. Auch für die Erfüllung einiger Aufgaben und gewisse Aktionen des Spielers, gibt es Skillpunkt, damit ist das Spiel wirklich nicht geizig.

Es ist in Anbetracht der Fülle an Skill- und Attributspunkten somit problemlos möglich einen Char zu schaffen, der sowohl gut zaubern (auch in Plattenrüstung) als auch kämpfen kann.

Balancing:

Durch die an für sich tolle Innovation Gegenstände der gleichen Art zu verschmelzen (stacken) wird der Charakter überproportional viel zu stark. Dazu kommen noch einige, viel zu starke Zauber. Das Spiel bringt quasi einen Zwangsgodmode mit. Man kann natürlich auf diese Features verzichten und sich somit das Spiel künstlich erschweren, aber das kann ja nicht das Ziel sein.

Ebenfalls ist das Spiel viel zu freigiebig mit den erwähnten Skill- und Attributpunkten, was gottgleiche Charaktere zu einem viel zu frühen Zeitpunkt ermöglicht. Mit LvL 20 ist man schon nahezu unbesiegbar.

Wer sowas mag ist bei diesem Spiel natürlich besten aufgehoben, ich finde das allerdings ausgesprochen schlecht und spielspasszerstörend.

2 von 5 möglichen Punkten (weil das Spiel anfang durchaus zu gefallen weiss)

Questen und Story:

Die Ziele der Nebenquesten, die durchaus recht zahlreich sind, beschränken sich meist auf das genreübliche "Lauf-/Suche-/Töte-/Hol's Stöckchen" es gibt allerdings einige Ausnahmen.

Wegen der Story ist man mal wieder damit beschäftigt Teile eines, natürlich weltenrettenden Artefaktes zusammenzusuchen. Nichts neues also, leider flacht die Story zur Hälfte auch noch mehr ab, obwohl sie recht interessant beginnt.

Die Gegner-KI bietet leider auch keine Überraschung. Diese beschränkt sich, wie immer, darauf das die Monster den direkten Weg zum Spielcharakter suchen um ihn, ohne Rücksicht auf Verluste, zu töten.

Einzig unb allein die Bogenschützen scheinen einen Funken Verstand zu besitzen, gehen diese doch einer direkten Konfrontation aus dem Weg, suchen sich erhöhte Punkte um den Spieler aus den Hintergrund zu erschiessen. Bogenschützen waren am Anfang die häufigste Todesursache für meinen Char. Inzwischen sind diese aber nur noch lästig wie Moskitos, denn es gibt viel zu mächtige Schutzzauber die einem Multiphasen-Schild gleichen auf das die Besatzung der Enterprise stolz wäre ^^

Ist alles bestenfalls standard

3 von 5 möglichen Punkten

Spielwelt:

Die Spielwelt ist groß, sehr groß sogar. Allerdings wirkt alles generiert und nicht natürlich gewachsen. Die Monster tun auch nichts anderes als auf den Spieler zu warten, der sie von ihrem jämmerlichen Unleben erlöst. Wölfe, Banditenlager, Gromlager, Wölfe, Wölfe, Wölfe, Banditenlager... Das wird irgendwann vorhersehbar und langweilig. Später werden die Wölfe halt durch Wyvern o.ä. ersetzt die aber genauso taktisch unklug vorgehen, wie die Lumpis ^^

Die Städte sind von der Architektur her schön und es gibt beim betreten glücklicherweise keine Ladezeiten (sowie in Oblivion zum Beispiel) leider haben die Einwohner keinen nennenswerten, logischen Tagesablauf. Händler laufen genauso wirr herum, wie der Rest, haben aber ihren gesamten Lagerbestand immer griffbereit. Sehr merkwürdig das Ganze.

Die Dungeons sind zwar vorhanden, aber schienen ein absolutes Stiefkind der Entwickler gewesen zu sein. Sie sind klein und bis auf ein paar Monster völlig kahl und unbelebt. Da will einfach keine beklemmende Atmosphäre aufkommen, wie in anderen Rollenspielen.

3 von 5 möglichen Punkten (mit gutem Willen)

Bugs:

Spielverhindernde oder technische Bugs gibt es bisher kaum, das Spiel ist mir in weit über 30 Spielstunden nur einmal abgestürzt. Naja man sollte halt nicht während des Spieles zu oft an den Grafikeinstellungen herumspielen ^^

Es gibt allerdings einige Logikfehler und mE schlechte Spieldesignentscheidungen die zwar eine Bugs sind, aber doch dafür sprechen, das auch dieses Spiel überhastet, weil nicht vernünftig gebetatestet, auf den Markt geworfen wurde.

4 von 5 Punkten, denn rein vom technischen Standpunkt her gibts wenig zu bemängeln.

Fazit:

+ Gute Grafik (mit einigen Abstrichen, die Schatten sehen einfach schlecht aus)

+ Story (zum Teil)

+ Hübsche Stadte, Waffen und Rüstungen

+ simples Hack'n Slay Gameplay (für mich eher ein minus, aber ich will mal nicht so sein ^^)

+ ohne nennenswerte technische Bugs

- schlechtes, nicht vorhandenes Balancing

- simples Hack'n Slay Gameplay

- generiert wirkende Spielwelt

- kahle Dungeons

- kaum vorhandene KI

- sich monoton und ständig wiederholende Gegnerscharen

- Tagesabläufe der NPC nicht glaubhaft/nicht überzeugend rübergebracht.

- keine richtigen, arbeitenden Schmiede, Bogenbauer etc., nur irgendwie geklont wirkende Händler, die man kaum auseinanderhalten kann!

- unausgegorenes, sperriges Reitsystem

- teils hölzerne Animationen, fehlende Lippensynchro

Ich hoffe jedenfalls das da noch einige Patches kommen werden, leider muss man wohl für jeden kommenden patch neu anfangen, um alle Verbesserungen im Spielbalancing zu bekommen. War jedenfalls mit dem derzeit aktuellen Patch (1.3) so.

Das Spiel macht in den ersten Stunden Spass, leider reisst die Motivation bei mir ab. Derzeit habe ich gar keine Lust mehr zu spielen, sondern warte auf einen finalen Patch, der hoffentlich bald kommen wird. Solange wird das Spiel bei mir im Regal wohl verstauben :(

Mein System:

AMD64 XP 3500+, 2 GB RAM, 256 MB ATi X800XL Grafikkarte, Sound: Creative Audigy 2 ZS, Maus, Tastatur ;)

Aktuelle Treiber

Spiel ist bei mir in mittel-hohen Einstellungen (und einigen Konsolentweaks) gut spielbar
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gemischter Eindruck, 15. November 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Ich habe dieses Spiel direkt nach Gothic 3 gespielt. Darum werde ich öfter den Vergleich zwischen diesen beiden Spielen herstellen.

POSITIV:

Die Grafik:
Sie wirkt zwar im ersten Moment enttäuschend flach, das fällt aber schon nach kurzer Zeit nicht mehr negativ auf. Mir gefällt die G3-Grafik besser, aber zu welchem Performance-Preis!! Insgesamt ist die TW-Grafik sehr schön, wenn auch längst nicht so abwechslungsreich wie bei G3.

Fehler:
Ich habe erst mit Version 1.5 begonnen und da ist das Spiel weitgehend fehlerfrei - von dem öfter mal hakelnden Pferd einmal abgesehen (finde ich trotzden ein Spaß machendes Feature) - G3 ist in Punkto Fehler selbst nach den neuesten Community-Patches noch viel fehlerhafter!

Steuerung:
Ist einfach und direkt - mir etwas zu langweilig - aber das war G3 auch (im Gegensatz zu früheren Versionen).

Kampfsystem:
Viele Waffen und interessante Zauber - was allerdings durch das miserable Balancing an Interesse verliert (wie schon öfter beschrieben wird der Held sehr schnell viel zu stark)

Performance:
Die Performance ist ziemlich gut. Ich spiele bei gehobenen Details mit AMD64 4000, 2GB Ram und Gforce 7600GT quasi ruckelfrei) - G3 ist in dieser Beziehung grauenvoll!

Schöne Animation der Kampfbewegungen

Große Welt mit vielen Quests und viel Freiheit

NEGATIV:

Dialoge:
Die Dialoge sind unsäglich langweilig und humorlos und bei den Sprechern stellt sich öfter der Eindruck von sprechenden Schlaftabletten ein (Der Held ist da noch am Besten) - da ist die Gothicserie (besonders G1 und G2) um Längen besser und lebendiger

Musik:
Die Musik empfinde ich als belangloses, ödes Gedudel - auch da ist Gothic um ein Vielfaches besser

Story:
Die Hauptstory ist etwas unlogisch und nicht besonders originell (finde ich aber nicht so wichtig - bietet meist sowiso nur Vorwand für Action)

ZUSAMMENFASSUNG:
Two Worlds macht eine Zeit lang wegen der schönen Grafik, der guten Spielbarkeit und der großen Welt wirlich Spass - wird dann aber doch wegen der öden Dialoge, der langweiligen Dudelmusik und dem schlechten Balancing recht bald langweilig - so lange wie die Gothic-Spiele werde ich es mit Sicherheit nicht spielen. Das Spiel bleibt trotz hübscher Details irgendwie unlebendig!

Bedingte Kaufempfehlung!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Immer die gleiche Leier.., 6. Juni 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Two Worlds hat mir gefallen, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen.

Die Grafik ist stellenweise - vorallem was das Charakterdesign angeht - missraten, nah dargestellte Szenen wirken idyllisch, beim Blick in die Ferne auf Bitmap-Baum-Attrappen und matschigen Boden tritt schnell die Ernüchterung ein.

Viel besser gelungen ist der Soundtrack - vorallem der Titelsong! -, die Soundeffekte und die Stimmen der Sprecher. Die Atmosphäre des Spiels wirkt erst nachhaltig nachts, wenn zum Beispiel die Geister der vom Helden erlegten Tiere und Monster umherstreifen, tagsüber stört vor allem in Städten eine gewisse Sterilität und ein "Chaos".

Die Balance im Spiel ist meiner Meinung nach nie ausgewogen - Zu Beginn muss man auf das Erlegen von Tieren verzichten, da man nachts kaum eine Chance gegen die hiernach erscheinenden Geister hat - vorallem da man nicht schlafen kann oder den zeitlichen Ablauf beschleunigen kann -, später wird das Spiel, wenn man zu viel gelevelt hat und durch "Stapeln" seine Ausrüstung gegen unendlich verbessert hat, lachhaft einfach. Kämpfe laufen - sofern man nicht fast ewig unerreichbaren Bogenschützen hinterherschnauft - auf Hack-and-Slay Niveau ab, die Zauber sind größenteils Standardzauber wie man sie überall kennt, dafür muss man sich nicht extra spezialisieren, jeder der mit der Schwert kämpft, darf auch zaubern.

Nichts für Abenteuer und Schatzsucher: Wer nach individuellen, epischen Truheninhalten und Gegenständen sucht, wird vergeblich suchen - Fast alle Inhalte sind zufallsgeneriert, das hat auch schon Gothic 3 eine Menge Flair gekostet. Die wenigen Dungeons die existieren, sind bis auf Standardgegner belanglos und öde. Da sich durch Stapeln und Ausstattung mit magischen Gegenständen fast jede Waffe und jede Rüstung gegen unendlich aufleveln lässt, verliert jeder Gegenstand an Individualität und Wert, vorallem da es nicht schwer ist, innerhalb kurzer Zeit sechsstellige Beträge auf sein Konto zu schaufeln. Es laufen ja genug Händler - und deren Kopien und Kopiekopien - herum, die sich auch nicht wirklich immer auf eine Gegenstandsgattung spezialisiert haben.

Die Story ist spannend und mitreißend, alternative Enden gibt es auch, die Nebenquests sind großenteils Standardkost, nehmen aber auch mal größere Ausmaße an und schicken einen quer durch Antaloor.

Die große - für meinen Geschmack dennoch zu große - Spielwelt ist abwechselungsreich und lässt sich dank Pferd, mobilen Teleportsteinen und festen Teleporteinrichtungen rasch durchziehen, Überblick bietet eine vorbildlich schöne und informative Karte, die der Verpackung beigelegt ist. Apropos Verpackung - Hierzu gibt es nicht viel zu sagen, ein ausgezeichnetes Handbuch und eine schön dekorierte Schachtel - wenn doch auch nur die Schwester im Spiel so hübsch wär wie auf dem Titelkarton!

Warum "Immer die gleiche Leier"? Weil Two Worlds mit ähnlich vielen Fehlern - unter anderem gravierenden - auf den Markt gekommen ist, wie Gothic 3 und TES4: Oblivion. Positiv zu bemerken ist an dieser Stelle die rasche Entwicklung und Veröffentlichung von guten Patches. Der Kopierschutz durch Aktivierung funktioniert problemlos.

Seltsamer Weise bemerke ich des öfteren Performanceeinbrüche, die scheinbar unbegründet sind, und welche ich bei vergleichbaren Spielen nicht hatte (z.B. Oblivion - höhere Einstellungen, jedoch flüssig), bis auf diese läuft der Rest flüssig.

Für Actionadventure- und Rollenspielfans durchaus interessant - Jedoch nichts für Augentiere.

Mein System:

- 3.00 GHz Intel Pentium IV

- 2,5 GB DDR400 RAM

- Gainward Geforce 7800GS+ Bliss Silent 512 MB VRAM

- 4 GB Auslagerungsdatei auf 7200RPM 160GB Seagate Barracuda
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Two Worlds-Manche sind enttäuscht,Viele sind begeistert, 10. April 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Two Worlds hat die Zockergemeinschaft in 2 Parteien aufgespalten wie noch kein anderes mir bekanntes Spiel.Die einen lieben es und die anderen pfeffern die DVD schon nach wenigen Stunden in die Ecke.Frust und Ärger sind an der Tagesordnung.Aber halt...das war alles zu Zeiten der Versionen 1.0 bis 1.4.Mittlerweile sind ein Addon (Tainted Blood) und der neue Patch 1.7 erschienen.Das Balancing ist nun besser und es ist einfach nur erfreulich nicht mehr 3 Stunden nur gegen Wölfe kämpfen zu müssen bis man sich einem Wildschwein entgegenstellen kann,sondern man kann sich auch schon mal auf größere Brocken stürzen.Die Story ist einfach nur fesselnd und sehr lobenswert finde ich auch die deutsche Synchronisation.Nach wenigen Stunden habe ich auch den Multiplayer ausprobiert.Mit seinen Freunden zu acht in die Schlacht ziehen zu dürfen ist einfach nur prima,auch wenn die Quests keinen Zusammenhang haben und nach einiger Zeit langweilig werden.Aber das entschädigt das neue Addon Tainted Blood,welches einige neue Gebiete ins Spiel implementiert.Diese neuen Gebiete und auch 35 neuen Quests sind so wie es sich gehört.Es wird in jedem neuen Gebiet eine kleine Geschichte erzählt und es gibt nun eine zusammenhängende Questsreihe mit ein oder zwei Nebenquests.Es gibt am Ende jedes Gebietes sogar einen Endboss,den es zu besiegen gilt.Das steigert die Motivation weiterzuspielen!!!In der Anfangsphase des Spiels konnte ich nur jedem meiner Freunde abraten dieses Spiel zu kaufen.Aber da sich die Spielmechanik wesentlich verbessert hat und man Feierabend für Feierabend in der Spielwelt Antaloor versinken kann,sowohl im Singlemodus als auch im Multiplayer,kann ich nur jedem der gute Rollenspiele mag raten,sich dieses Spiel zu kaufen.Die fantasievoll gestaltete Welt lässt einen auch über die kleinen Macken wie die schwache Ki hinwegsehen.Eine der genialsten Ideen der Entwickler war die Rüstungsaufwertung.Hat man eine gute Rüstung und sieht eine neue die besser ist,aber nicht so gut aussieht,so muss man diese nicht zwingend kaufen,da sich die Rüstungsteile vom gleichen Rüstungsset stapeln lassen um den Effekt zu vergrößern...also einfach die gleiche Rüstung kaufen die man schon hat und auf die alte packen.Gleiches gilt auch für Zauber.

+Charaktersystem
+Alchemiesystem zum Tränke herstellen einfach genial
+viele verschiedene Gegnertypen
+sehr gute Grafik und schöne Effekte
+spannende und packende Story
+Mutiplayer
+fesselnde und realistisch gestaltete Welt
+einige Aufrüstungsmöglichkeiten für Waffen
+gutes Aufwertungssystem für Rüstungen und Ringe
+tolles Zauber- und Boostersystem

-unglaubwürdiges NSCverhalten
-schwache Gegner-KI
-im Mehrspielermodus lahme Quests
-Balancing noch nicht ganz perfekt(im höheren Levelbereich 50+)

um nochmal ganz klar zu sagen:meine Rezension bezieht sich auf version 1.7 mit Tainted Blood und die normale Version 1.6 ohne das Addon.Wer sich dieses Spiel kauft und nicht patched ist selber schuld ;-)
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut aber technisch noch verbesserungswürdig, 24. Mai 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Gleich vorab, ich habe das Spiel bisher noch nicht allzu lang gespielt und kann daher nur mit meinen ersten Eindrücken aufwarten.

Two Worlds kommt gleich bei der Installation mit dem ersten Fehler daher. Der Autostart kann nicht ausgeführt werden. Diverse Meldungen im offizielen Forum haben mich zu der Erkenntnis kommen lassen, dass ich hier kein Einzelfall bin. Das ist aber garnicht weiter tragisch. Kurz das CD Verzeichnis geöffnet und die Setup.exe angeklickt, fertig.

Nach der Installation eben registrieren und los kann es gehen.

Die Charakterwahl lässt einem jetzt nicht wirklich viel Einstellungsvielfalt. Kinn, Wangenfülle, Augenfarben, Mundwinkel, Augen, Nase, gefühlte 8 Frisuren, ein paar Haar- und Hautfarben, Größe, Brustumfang, Arm- und Beinlänge stehen zur Auswahl. Weniger ist manchmal mehr, so bin ich wenigstens nicht wie bei Oblivion über 2 Std. damit beschäftigt zu überlegen was ich für einen Charakter erstellen soll sondern in 5 Minuten fertig. Allerdings hätten es ein paar Frisuren mehr und die Wahlmöglichkeiten mehrerer Bärte auch getan. Menschlich und männlich ist im Singleplayer gesetzt und lässt sich aufgrund der vorgegebenen Geschichte nicht ändern.

Den Multiplayer habe ich noch nicht gespielt, aber ich weiß dass man hier auch Frauen und Elfen nehmen kann. Ob Männer hier auch die Auswahl mehrer Bärte zur Verfügung stehen habe ich noch nicht geschaut.

Das Spiel an sich wartet mit einer großen Welt auf dessen Grafik sich doch äußerst gut sehen lassen kann. Bereits gelesene Vergleiche mit Gothic I und II finde ich hier sehr weit hergeholt. Auch wenn man sich über diverse Macken echauffiert sollte man doch bei den Tatsachen bleiben.

Einziger Eckpunkt sind die doch sehr starren, leblosen und nicht wirklich schönen Gesichter. Juckt mich nicht weiter, am Ende stecke ich meinen Krieger sowieso in eine Ganzkörperdose. Und hier holt Two Worlds dann wieder das raus, was sie bei den Gesichtern vergeigt haben. Es gibt eine wahre Rüstungs- und Waffenvielfalt die optisch äußerst gut daherkommen. Manko sind die Cutscenes bei Interaktionen mit anderen NPC. Sie sind optisch nicht das non plus ultra und man bekommt die gerade schon angesprochenen Gesichter äußerst nah vor aus Auge. Die Synchronisation ist gut und viele der Stimmen durchs Kino bekannt, blöd nur dass die Lippen sich nicht Synchron bewegen und auch nicht aufhören nach dem das letzte Wort gesprochen.

Die gesamte Flora kann sich sehen lassen. Die von mehreren Spielern beschriebene Ähnlichkeit der Bäume ist mir bisher nicht aufgefallen, was aber nicht bedeutet dass es nicht tatsächlich so ist. Mich interessiert es nur einfach nicht, daher werde ich es blos noch nicht bemerkt haben. Die Spielewelt inkl. der Gräser, Blumen und Bäume kommt für mich otisch passend daher und vermittelt ein angenehmes Gefühl für diese Spielewelt. Hierzu trägt natürlich die enorme Sichtweite bei.

Das Kampfsystem ist in Ordnung, könnte aber besser sein. Das langweilige ausholen und schlagen, entweder von oben oder der Seite, wie es bei Oblivion vorkommt übertrumpfen die Kämpfe in Two Worlds aber bei weitem. Dennoch hätte ich mir gewünscht dass nicht automatisch geblockt wird sondern so wie es in Gothic II gelöst ist. Rechte Maustaste im richtigen Moment und man kann einen einzigen Schlag blocken. Allerdings sind wir hier nicht bei einem Wunschkonzert und Gothic I und II sind für mich weiterhin im Genre unerreichte Maßstäbe, auch heute, trotz etwas veralteter aber akzeptabler Grafik, noch. Die Kampfchoreographien sind schön und stimmig. Leider kann der Charakter nicht gehen sondern nur rennen. Man nutzt es zwar kaum würde sich aber trotzdem freuen wenn es da wäre. Ist ja immer so, gerade das was man nicht haben kann, hätte man gerne.

Geritten bin ich bisher nur kurz. Sollte an dem Genöhle über die Pferde und deren Kollissionsabfrage bzgl. kleiner Steine oder leichtem Gefälle im offizielen Forum was dran sein ist das zwar nicht im Sinne des Erfinders, aber ich bin es aus allen anderen Rollenspielen, Ausnahme Oblivion, ja gewohnt Fußgänger zu sein.

Das Skillsystem welches mich nicht zu Anfang zwingt mich festzulegen und alle Kombinationen für den Spielverlauf offen lässt weiß zu gefallen. Auch kann ich, im Gegensatz zu Oblivion, hier kämpfen wie ich will und dann meine erlernten Fertigkeits- und Attributspunkte nach Levelaufstieg frei verteilen. Stelle ich fest dass mir die Pfad auf den ich mich begebe doch nicht zusagt kann ich mir meine Fertigkeitspunkte wieder freikaufen und umverteilen. So muss das sein. Vorbildlich geregelt. Da kann einem Erfahrungsgemäß mancher Frust erspart bleiben.

Kommen wir nun zu einem wesentlichem Problem welches ich selber noch nicht erfahren habe, weil ich einfach noch nicht weit genug bin, aber welches in den Foren doch verständlicherweise sehr breitgetreten wird. Das Balancing. Es besteht die Möglichkeit sich in Two Worlds selber tränke zu brauen die Dauerhaft Werte verbessern, auch Waffen können unendlich gedoppelt werden. Sprich zwei gleiche Waffen kann man zusammfügen und bekommt eine bessere. So wird der Hauptcharakter immer stärker aber die Gegner bleiben da wo sie sind. Das kann zu langeweile führen wenn ein Pfeil, Zauber oder Schlag reicht um selbst den härtesten Monstern das Ende zu verkünden. Meine Hoffnung beruhen aber darauf, dass dieses Problem per Patch angefasst wird. Es ist ja hinlänglich bekannt.

Der Mehrspieler scheint auch in jeder Hinsicht noch unausgeglichen zu sein. Ob PVP oder RPG. Hier mache ich derzeit noch einen Bogen drum bis ein Patch Abhilfe leistet. Gekauft habe ich es im Grunde genommen auch nur wegen dem Einzelspieler. Eine LAN Funktion hätte mich dennoch sehr gefreut. Wer den Mehrspieler nutzen möchte kann nur ins World Wide Web.

Nun zur Leistung. Die im Vorfeld durch diverse Tests verkündete Grafikpracht, die man auch auf den ganzen offizielen Screenshots zu sehen bekommt, sind zwar schön, aber mit dem sparsamen Ressourcenanforderungen wollte uns wohl jemand ins Boxhorn jagen.

Two Worlds wartet mit einem Hardwarehunger auf der über dem von Oblivion liegt. Auch die Einstellungsmöglichkeiten im Grafikmenü lassen zu wünschen übrig.

Detaillevel in 3 Stufen: Anzahl und dichte des Grünzeugs, Qualität und Anzahl der Schatten

Antialiasing von 0 bis 8 fach: Kantenglättung

HDR: Lichteffekte

Texturdetails in ca. 4 Stufen: Charakter- und Objektqualität

Sichtweite

Grasdistanz

Hier hätte man die Einstellungen des Detaillevels nochmal splitten müssen. Nur weil ich die Schatten ausstellen will oder deren Qualität runterschrauben, muss ich gleichzeitig auf die Gemüsedichte verzichten? Alternativ bleiben mir Konsolenbefehle. Die kenne ich aber nicht und ich weiß nicht welche es alle gibt. So etwas finde ich sehr ungünstig gelöst. 3 Schieberegler mehr im Menü hätten die Programmierer ja wohl nicht vor eine unlösbare Aufgabe gestellt.

Kurz zur Performance auf meinem System, damit sich hier einige ein Bild machen können wie es denn wohl bei ihnen laufen könnte.

AMD Athlon 64 X2 3800+

nVidia GeForce 7800 GT

2 Gig DDR2 Ram

Einstellungen

Auflösung 1680 * 1050

Texturdetails: Voll

Sichtweite: Voll

Grasdistanz: Voll

Detaillevel: Hälfte

AA: Aus

HDR: Aus

In dieser Zusammenstellung liegen meine Frames pro Sekunde in freier Wildbahn bei 18 bis 23.

Die größte Framebremse ist AA gefolgt von HDR. AA ist bei hohen Auflösungen aber nahezu witzlos. Daher eher AA aus und die Auflösung etwas höher. HDR weiß mich sowieso nicht wirklich zu überzeugen.

Den Detaillevel hätte ich lieber auf voll dafür nur seperat die Schatten aus bzw. schlechter eingestellt. Das lässt die mangelnde Einstellungsvielfalt aber nicht zu und so musste ich halt die Grätsche zwischen Optik und Leistung machen.

Alles in allem also ein sehr schlüssiges Spiel welches sich durch diverse technische Macken aber ein Stück weit selber ausbremst. Ein Monat Entwicklungszeit mehr hätte vielleicht wahre Wunder gewirkt. Ich gehe davon aus dass hier noch der ein oder andere Patch kommt der das Spiel ausbessert, sollten diese nicht kommen ist das Spiel auf Dauer nicht zufriedenstellend.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Two Worlds, Three Stars, 12. Mai 2007
Von 
S. Schumacher (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Ich habe mich von Previews und der Verpackung des Spiels überzeugen lassen und mir, trotz eigentlichem Widerwillen, das Spiel gekauft.

Ein kurzer Abriss über die ersten ca. 5 Stunden (reine Spielzeit, d.h. nicht vor dem PC verbrachter Zeit): Frust pur!

Zu den Gründen:

Ich hatte anfangs versucht, wie in bisher jedem Spiel aufzuleveln, Geld zu sammeln und evtl. neue Items zu finden, aber nicht zu kaufen. Das Problem an der Sache bei Two Worlds ist:

Es gibt weder ein "Startgebiet", noch designierte Anfängermonster. So trifft man gleich anfangs unter anderem auf Gegner, die man nicht mal mit Level 25-30 leicht besiegen kann (und man ist ja gerade mal Level 2-5).

Dann, nach einiger Zeit an frustriertem Sterben etc. hat man es auf ca Level 10 geschafft und man kann endlich mal weiter herumlaufen. Man bekommt sogar endlich ein Pferd! Doch die Freude darauf ist so schnell wieder verschwunden wie sie da war, denn:

Das "Reitsystem" ist so unausgegoren und schlecht umgesetzt, dass man Pferde in Two Worlds nur benutzt, um seine Inventartaschen zu erweitern (da jedes Pferd eine 500 Items umfassende Satteltasche hat), d.h. man stellt sie in die Städte und lässt sie dort.

Ich habe dann im weiteren Verlauf einiges von der Welt gesehen, alles mögliche an Quests erledigt (natürlich noch lange nicht alles) und mich dann an die Hauptstoryline gemacht, die ich auch abgeschlossen habe, d.h. das Spiel komplett durch. Mein Fazit:

+ Wirklich sehr belebte und schön anzusehene Welt, jedoch nicht wirklich mit der grafischen Feinheit von Oblivion zu vergleichen

+ Itemsystem mit "Doppeln" (d.h. zwei gleiche Gegenstände können sozusagen verschmolzen werden, um die Qualitätsklasse zu erhöhen) ist eine super Sache, um dem sonst bekannten Ansturm auf "Elite-Items" vorzubeugen und jedem die Chance zu geben, sehr gute Ausrüstung zu bekommen

+ Abwechslungsreiche Quests und teilweise sehr interessante (weil komische) Dialoge

- Pferde sind ein Gimmick, was niemand nutzen will und keiner tun sollte, da sie weder zum Reiten, noch zum Kämpfen taugen

- Die Storyline ist mehr als nur bescheiden, sondern eigentlich eine Frechheit. Es gibt 5 Reliktstücke, die man zusammensucht, einen Bosskampf und fertig (übrigens: Das Endvideo ist ca 30 wahnsinnige Sekunden lang... Entschuldigung, aber dagegen war sogar das Ende von Gothic3 Hollywood..)

- Viele, viele Fehler, die den Eindruck einer Beta-Version vermitteln (Beispiele: Story-relevante Gebäude, in die man aufgrund von Textur- oder Hitboxbugs nicht betreten kann, obwohl man es müsste, bestimmte Waffentypen, die einfach nie treffen, etc.)

- Soundsteuerung in den Optionen ist grauenhaft (für jemanden, der mehr als eine OnBoard-Karte mit Stereoboxen hat). Ich betreibe ein 5.1 System von Creative an einer Audigy2 ZS und kann die Lautstärken in den Einstellungen zwar regeln, es verändert sich jedoch rein gar nichts an folgendem Phänomen: Gespräche im Spiel sind leise, Gespräche im Video sind extrem leise, die Musik ist auf normalem Level und die sonstigen Effekte wie Umgebung, Flora und Fauna, Waffen, etc. sind extrem laut.

- Installation des Spiels ist eine Zumutung. Der Autostart ist falsch geschrieben worden, d.h. Windows Fehlermeldung und nach abgeschlossenem Kopieren der Dateien etc. werden 3 Setups auf einmal gestartet (PhysX, DirectX, C++ Redistributable) anstatt nacheinander, was evtl. zu extremen Problemen führen kann.

- Einige Quests, NPCs und Gegenstände sind noch nicht einmal richtig übersetzt worden, da sie noch englische Platzhalter-Namen haben

- Extrem unrealistische "Fähigkeiten", d.h. man kann kleine Hänge bspw. fast nur im Schneckentempo hochlaufen, während man aber im selben Tempo nahezu senkrechte Berge hinaufklettert (Logik?!)

- Unlogische Möglichkeiten wo man hinsieht. Es gibt bspw. eine orkische Camouflage-Rüstung, die einen komplett als Ork aussehen lässt - man bekommt extra die Warnung, diese Rüstung NICHT in von Menschen bewohnten Gebieten anzulegen, warum ist wohl logisch... das Schöne an der Geschichte ist jedoch, dass man diese Rüstung ÜBERALL bedenkenlos tragen kann, da man einfach ganz normal mit den Leuten spricht, handelt, etc.

- Itemhandling und Inventarsystem, sowie Hotkeyleisten sind grauenhaft umgesetzt. Einige Beispiele: Hotkeyleiste ist derart klein, dass man kaum etwas erkennt; das Hinüberziehen von Fertigkeiten geht nur in neu angelegte, komplett leere Leisten, nicht in die Standardleiste; Itemstacks kann man zwar innerhalb des Inventars nun (1.2) problemlos hin- und her bewegen, jedoch nach wie vor nur EINZELN an Händler/Spieler verkaufen, d.h. bei 100 Wolfsfleisch mag sich jeder ausrechnen, wie lange es dauert, bis das mal beim Händler ist; usw.usf.)

- Multiplayer ist frei von Anti-Cheat-Massnahmen, d.h. jeder kann, wenn er kann, auch cheaten, mulen, doublen, etc.pp.

Fazit, bevor es zu viel wird:

Viel Potential, was leider verschenkt wurde. Dazu kommt der Beta-Status (den das Spiel meiner Meinung nach einfach aufgrund der vielen Fehler noch hat), die verschenkte Story, die grausamen Pferde und komischen NPC-Wege und -handlungen.

Ich würde mir, wenn ich nochmal die Wahl hätte, das Spiel nicht mehr kaufen und bereue den Kauf, da es zwar, wie schon Gothic 3, ein schönes und eigentlich gutes Rollenspiel ist, jedoch das Geld nur um die Hälfte wert wäre (wenn überhaupt).

Die 3 Sterne gibt's aufgrund der positiven Aspekte und schönen lebendigen Welt, die man sonst wirklich selten gesehen hat, sowie deswegen, weil es einfach zum Durchspielen schöne 12-15 Stunden Vergnügen bereitet (insgesamt gesehen), in denen man morden, klauen, einbrechen und Tränke brauen kann, wie man es möchte.
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45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hack n Slay statt RPG, 31. Mai 2007
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Sie wollen kreative Quests, ein ausgefeiltes Skillsystem? Sie wollen in das Spiel hineintauchen und die Atmosphäre geniessen?

Dann kaufen Sie sich besser nochmal Morrowind statt Two Worlds!

Im Prinzip läuft es so ab: Erst einmal den Charakter erstellen. Nachdem man dieses erledigt hat fällt einem auf, dass er genauso aussieht wie in der Voreinstellung. Na gut, Haut, Haare und Augenfarbe sind anders, aber im Grunde kann man diesen Schritt überspringen. Dann schaut man sich erstmal die lieblos gemachten Videos an die es nichtmal mit denen von Warcraft2 aufnehmen können, bekommt eine Hauptquest und legt los.

Mit loslegen meine ich Schlachten. Man prügelt sich durch die durchaus schöne Landschaft und skillt sich einfach hoch. Naja... wenn das Skillsystem denn mal Spaß machen würde. Denn viele Auswahlmöglichkeiten hat man nicht.

Hauptquest müsste eigentlich sein: Beseitige alles was in Blickreichweite ist. Einfach? Ganz und gar nicht, denn es gibt auf der gesamten Insel keine Stelle, an der man sich erst einmal ausruhen kann. Es wird einfach immer und überall geschlachtet.

Die Städte sind ja ganz nett anzuschauen, aber anscheinend schläft jeder NPC nachts auf der Strasse. Denn es lässt sich kaum eine Tür öffnen. Also lohnt es auch nicht als Dieb durch die Stadt zu schleichen. Auch nicht als Bogenschütze ins Bild zu treten, denn man hat das Gefühl dass die Entwickler diese Funktion nur eingebaut haben, damit es sie gibt. Und nicht damit sie benutzt wird.

Es möchte einfach keine richtige Atmosphäre bei diesem Spiel aufkommen.

-Ich rieche nicht den Sand, spüre nicht die Sonnenstrahlen oder erfahre nicht die schlechte Laune in den Städten.

-Ich kann nicht akrobatisch herunturnen und aus dem Sprung einen Pfeil abfeuern.

-Spannung, Enttäuschung, Ärger... bei diesem Spiel sind keine Emotionen möglich.

Tut mir leid: Two Worlds ist Serious Sam in einer Rollenspielwelt.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Two Worlds ist wider erwarten besser als viele hier schreiben, 27. Juni 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Zuallererst muss man natürlich den neuesten Patch installieren.

Aber mal ehrlich, es ist doch so langsam an der Tagesordnung, dass die Firmen ihre Spiele halbfertig auf den Markt schmeissen.

Das stört mich nicht, solange die Programmierer an den Bugs arbeiten und sogar neue Ideen der Fans in den Patches einfließen lassen.

Anders als bei Gothic 3 (wo sich Piranha Bytes und Jowood im Streit getrennt haben und es deshalb wahrscheinlich kein Patch mehr gibt) ist das bei Two Worlds der Fall.

Natürlich ist es sehr ärgerlich, wenn man nach nem neuen Patch wieder komplett neu starten muss. Deshalb hab ich es mir angewöhnt, neue Spiele nicht sofort beim Verkaufsstart zu kaufen.

So, jetzt zum Spiel selber:

Der Charakter ist wirklich keine Schönheit. Ein dünner Typ mit extrem breiten Schultern. Egal, ich will ja keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern Orks vermöbeln. ;-)

Der Start ist recht öde. Aber schnell hat man das erste Dorf erreicht und die ersten Quest angenommen, und dann merkt man, dass da eine recht große Welt vor einem liegt, die man nach Lust und Laune entdecken kann.

An dieser Stelle kommt die Grafik zur Geltung. Zwar ist sie im Detail vielleicht nicht so schön wie bei Oblivion oder beim ruckligen Gothic 3, aber bei der Fernsicht wirkt alles viel homogener und es gibt nicht dieses unschönen Aufeinandertreffen von gut texturierten und eklig schwammigen Flächen wie bei den zwei anderen Spielen.

Es kommt richtig gut, wenn man in der Ferne ein Gebäude entdeckt, und dann einfach mal hingeht und nachschaut, was da ist.

Wenn hier einer schreibt, dass die Grafik nicht mit Gothic 1 mithalten kann, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Junge, geh mal ins Optionsmenü und stell die Regler nach rechts, nicht nach links!

Dass Questgeber und Händler nur irgendwo dumm rumstehen finde ich persönlich auch schade. Da kommt kein richtiges Flair à la Gothic 1 auf. Unnötig ist auch, dass manchmal 4 Händler auf einer Stelle zu finden sind.

Sehr gut gelungen sind dagegen nicht nur die Quests an sich, sondern auch das Questbuch. Schön aufgegliedert nach Orten und auch sofort sichtbar auf der Karte. Davon kann man in Gothic 3 nur träumen.

Das Magiesystem mit den kauf- und findbaren Magiekarten finde ich richtig gelungen und endlich mal was neues bei Rollenspielen dieser Art.

Trotz allem muss man sich natürlich in der jeweiligen Magieklasse weiterentwickeln, wenn man die richtig guten Sprüche benutzen will.

Auch etwas neues und richtig gut gelungen ist das Verbessern der Ausrüstung. Zwei gleiche Teile aufeinander verstärken sich.

Finde ich sehr gut. Früher hat man nach nem Kampf mit 5 gleichen Gegner meist mindestens drei gleiche Klamotten gefunden und sie verkauft, hier kann man allerdings aus den drei Teilen etwas besseres machen, das man dann vielleicht sogar gebrauchen kann.

Das Kampfsystem ist leider nicht zu vergleichen mit Gothic 1+2 oder den Bethesda-Spielen, bei denen man auch ein wenig taktisch vorgehen muss. Man klickt halt wie wild auf die Maustaste und springt im richtigen Moment nach hinten.

Aber allein durch die Möglichkeit des Ausweichens ist das Kampfsystem deutlich besser als das vermurkste Gothic 3-Kämpfen.

Dort drückt man auch nur die Tasten wie wild, sollte man sich aber dort verdrücken, dann läuft man automatisch in eine gegnerische Kombo, aus der man oft nicht mehr lebend herauskommt. Die Kämpfe bei Gothic 3 laufen meistens so ab, dass man entweder ohne einen Treffer abbekommen zu haben gewinnt, oder halt stirbt.

Bei Two Worlds kann man sich bewegen, kann man ausweichen, sich schnell heilen, ne Feuerkugel auf den Gegner schießen...

Es macht einfach Spaß!

Schade, dass man nicht aktiv Schläge mit dem Schild abwehren kann, wie bei Oblivion, das immer noch das beste Kampfsystem hat.

Die Bogenschützen sind seit dem letzten Patch eigentlich kein Problem mehr, dem man hinterher rennen muss. Bis die sich umdrehen und wegrennen, machen sie schon Bekanntschaft mit meinem Schwert.

Noch kurz angesprochen:

- Die Dialoge sind nicht lippensynchron, manchmal fehlt der Ton ganz.

+ Ladezeiten sind nahezu nicht vorhanden, das Speichern und Laden von Spielständen geht sehr schnell

+ Gegner kommen vereinzelt wieder, belebt die Gegend und gibt Erfahrungspunkte

- Das Reiten ist eine Qual.

+ Wenn der Gaul doch mal galoppiert, dann kommt man schnell rum.

++ Das Pferd als Truhe ist genial. Stellt eure Pferde einfach in eine Stadt mit Teleportern, dann könnt ihr euer Inventar schnell umschichten.

++ das Teleportersystem + zusätzlich tragbare Teleporter ist grandios (seit Divine Divinity warte ich auf tragbare Teleporter)

- leichtes Ruckeln in der Grafik (dürfte bei meinem PC eigentlich nicht sein)

++-- Der Charakter wird schnell stark. Wobei es natürlich immer noch genügend Gegner gibt, die einem das Leben schwer machen. Für die einen ist es ein Nachteil, für mich macht es einfach nur Spaß. Ich muss doch nicht bei jedem Kampf mit dem Tod ringen müssen. Ich habs gerne, wenn man es lässig angehen darf (wie z.B. auch bei Morrowind und Gothic 1+2)

Mein Fazit:

Ein gelungenes Spiel mit Höhen und Tiefen. Viele gute Neuerungen, aber leider ohne den nötigen abschließenden Feinschliff.

Auf jeden Fall ein Spiel, dass es mit Gothic 3 aufnehmen und auch mal bei Oblivion anklopfen kann.

Und mal ehrlich, Muss es immer heißen, Spiel A und B sind schlecht, Spiel C ist vielviel besser???

Ich freu mich mit allen drei Spielen.

Ich bin ein durchunddurch-Zocker und ich bin froh, dass es richtig gute Einzelspieler-Rollenspiele wie Oblivion, Gothic 3 und Two Worlds gibt.

Ich spiel sie alle gerne, trotz Bugs und manchen schlechten Features und die gibt es bei allen drei.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht gut, 26. Dezember 2007
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Computerspiel)
Seit mich der Action-RPG-Virus befallen hat, habe ich folgende Spiele durchgespielt: Gothic 2 inkl. DNdR, Oblivion inkl. KotN und SI, Gothic 3, The Witcher und eben Two Worlds. Auch wenn es mich nicht so sehr gelangweilt hat, dass ich es nicht zu Ende gezockt hätte, so war es doch mit Abstand das schlechteste Spiel meiner Laufbahn.

Dabei steht es mit einigen Details besser da als der Rest: Vom Inventarsystem könnten sich die genannten Spiele gerne eine Scheibe abschneiden, die Auswahl an Waffen und Rüstungen ist einfach herrlich und die Anwendung von Magie und Alchemie hat mir sehr gut gefallen. Die Möglichkeit, Fallen zu stellen, kann auch viel Spaß bereiten (willst du 10 Orks fliegen sehen? Leg eine Höllentorbombe!)

Bezüglich Spielwelt erinnert TW doch etwas an Gothic 3: Schneewüste im Norden (aber nicht so viel wie in G3), Sandwüste im Süden (auch nicht allzu viel) und hauptsächlich grüne Wiesen und Wälder dazwischen. Grafisch vielleicht nicht ganz so hübsch wie bei der Konkurrenz, aber durchaus OK.

Aber die genannte Winterlandschaft wirft schon die erste Fragen auf: Warum führt kein Quest dorthin? Ich hätte die verschneite Gegend nicht bemerkt, wenn ich nicht auf Entdeckungsreise gegangen wäre. Warum ist im Norden eine Stadt, die man aber nicht betreten kann? Warum begegneten mir in den vielen Stunden des Spielens unzählige Wölfe, Bären und Wildschweine, jedoch nur ein einziger Hirsch (ja, den gibt es!)? Warum gibt es im Singleplayer den Skill "Aus dem Sattel holen", wo einem doch nicht ein einziger berittener NPC begegnet?

Die Quests sind ohne jeden Reiz, die Dialoge zwar gut vertont, aber schlecht geschrieben und zum gähnen langweilig. Die Skills "Meuchelmord" und "Taschendiebstahl" sind in der Praxis so fummelig, dass ich sie nie anwenden mochte. Die gesamte Handlung ist dermaßen klischeebehaftet und subintelligent gestaltet, dass man sich nach Lösung des Hauptquests vorkommt, als hätte man gerade einen italienischen Zombiefilm gesehen.

Und die Videosequenzen sind qualitativ das mieseste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Das ging vor 7-8 Jahren schon besser.

Und dann das Balancing. Man liest, dass manche mit Level 20 schon unbesiegbar sind. Als ich aufhörte zu spielen, hatte ich Level 75 und ein Schwert in der rechten Hand, das so ziemlich jeden Gegner mit einem Schlag von den Füßen holte. In der linken Hand hatte ich noch so ein Ding. Völlig ohne Reiz, man kann in die Hauptstadt der Orks marschieren und braucht nicht mal einen Heiltrank/-zauber.

Das Reiten hingegen fand ich gar nicht so schlecht. Ich habe zwar erst mit Patch 1.5 begonnen und kenne den Urzustand daher nicht. Außerdem nutze ich meist Teleportsteine. Aber gefühlt hat das Reiten mehr Spaß gemacht als in Oblivion und eigentlich auch ganz gut funktioniert.

Ich habe mich mehr geärgert über Truhen, die nicht aufzuschließen waren, und über Gegner, die Steilwände geschwind erklimmen, die man selbst nicht im entferntesten hochkommt.

Das Hochleveln von Waffen und Rüstungen ("Stapeln") mag zwar neu sein, ich habe es aber als relativ blödsinnig empfunden. Es hat nicht nur keine logische Erklärung, sondern ist auch ein Hauptverursacher des Balancing-Problems.

Two Worlds hat durchaus gute Ansätze, scheitert aber kläglich. Bei Gothic 3 hat man den Termindruck deutlich bemerkt, Two Worlds riecht in meiner Nase penetrant nach Fantasielosigkeit, Ideenarmut und einem Hauch Lustlosigkeit seitens der Entwickler. Das kommende Addon soll ja grundlegende Änderungen mit sich bringen, und ich wäre fast neugierig genug, zu sehen, ob sie es besser können.
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Two Worlds
Two Worlds von Topware Entertainment GmbH (Windows Vista / XP)
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