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4.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung
Das große Problem heutiger moderner Fantasyfilme lautet "Herr der Ringe" - diese Trilogie hat einfach Standards gesetzt, die für weniger üppig budgetierte Projekte wenn überhaupt nur schwer erreichbar sind. Genau das ist auch das Problem von "Eragon".
Die Handlung des Films unterscheidet sich in Teilen durchaus erheblich vom Buch - und das wird...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Cadian

versus
66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lückenhafter und zu hektischer Fantasy-Familienfilm!
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ERAGON ist sicherlich ein netter Familienfilm. Jüngere oder beginnende Fantasy-Fans dürften begeistert sein - ich als alter "Fantasy-Hase" bin jedoch ziemlich enttäuscht!
Warum?
Nun, der Film ist zwar stellenweise witzig und auch herzerweichend, weist auch einige gute Schauspielleistungen auf ( Brom, Galbatorix, Durza ), aber das reicht...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von Seraphina


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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lückenhafter und zu hektischer Fantasy-Familienfilm!, 17. September 2007
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
*
ERAGON ist sicherlich ein netter Familienfilm. Jüngere oder beginnende Fantasy-Fans dürften begeistert sein - ich als alter "Fantasy-Hase" bin jedoch ziemlich enttäuscht!
Warum?
Nun, der Film ist zwar stellenweise witzig und auch herzerweichend, weist auch einige gute Schauspielleistungen auf ( Brom, Galbatorix, Durza ), aber das reicht noch nicht für eine packende Fantasy-Geschichte.

Ich habe mir hinterher noch die Buchvorlage gekauft. Dessen Story ist zwar auch nichts Weltbewegendes, aber zumindest ist sie im Vergleich zum Film besser ausgearbeitet ( handlungstechnisch, logisch, dramaturgisch, etc ).
Und hier zeigt sich schon der gravierendste Fehler der Filmemacher. Wer macht aus einer 600-seitigen Vorlage einen 100-minütigen Film? Der Debüt-Regisseur hätte sich in diesem Fall einen anderen erfolgreichen Regisseur einer bekannten Fantasybuch-Verfilmung zum Vorbild nehmen sollen und den Streifen zumindest 150 min lang machen sollen.
ERAGON ist nunmal epische Fantasy und ein Epos braucht halt mehr Zeit für eine glaubwürdige Story-Entwicklung. Die Geschiche dieses Films entwickelt sich schnell ... zu schnell, als daß man über das Gesehene zwischendurch auch mal nachdenken könnte.
Weil die Handlung so rasant voranläuft, wirkt sie oft sehr unglaubwürdig ( z.B. ist der Drache innerhalb von Sekunden ausgewachsen oder Eragon ist binnen einer Woche ein großartiger Schwertkämpfer und Meistermagier ) sowie oberflächlich ( viele Storyelemente werden kurz angerissen und dann einfach so im Raum stehen gelassen, z.B. die Wahrsagung der Hexe ).

So nebenbei gesagt, fehlen auch einige Storyelemente, die im ZWEITEN Teil ( es soll ja eine Film-Trilogie werden, wenn`s nach deren Machern geht ) WICHTIG werden z.B. das Mädchen Katrina, der Zwerg Orik, die Magier-Zwillinge und Baby Elva. Mit dem Auslassen dieser Figuren ist eine Verfilmung des zweiten Buches eigentlich nicht mehr möglich ( aber das fällt natürlich nur den Buchlesern auf ... wie mir hinterher ).

Neben der lückenhaften und hektischen Handlung gibt es auch visuell einiges zu bemängeln. Zwar sind die Landschaftsaufnahmen und die Animationen, sowie die Drachenflugszenen sehr gut gelungen, aber der Rest ist sehr dürftig geworden. Hier hat man an den falschen Stellen gespart!
Zunächst einmal sind die Kulissen einfach miserabel!
Es sieht hier nämlich so aus, als würde das Land Alagaesia nur aus einigen Kuhdörfern mit Strohhütten bestehen und als würden sowohl die Rebellen, als auch der König (!) in düsteren Höhlen hausen. Das wirkt einfach so billig wie in einer x-beliebigen Fantasy-Fernsehserie ( früher hab ich sie oft angeschaut, deswegen ist es mir sofort aufgefallen, kaum zu glauben, daß das ein 100 Mio $ Projekt sein soll )!
Entgegengesetzt dazu hat man bei den Kostümen einfach übertrieben: Der - angeblich - bettelarme Bauernjunge Eragon läuft mit einer perfekt sitzenden Frisur in einem geschniegelten, nagelneuen Glanzleder-Wams herum ( kann sich sowas leisten, aber kein Steak? ) und die Rebellen - die abgeschottet sind und Versorgungsprobleme haben - sehen mit all den goldbestickten Seidenkleidern und dem Schmuck aus, als wären die steinreich ( ausserdem unterscheiden sich ihre Klamotten stilmässig extrem von denen der anderen Einwohner des Landes -> sie sehen alle aus als stammten sie vom persischen Kaiserhof, obwohl sie doch kulturmässig eigentlich zu Alagaesia gehören! )
Es ist zwar ein Fantasy-Film ... aber eine gewisse Logik sollte auch hier vorhanden sein! >_<

Und "last but not least" gibt es noch ein Fantasyelement zu bemängeln ... nämlich das Fehlen desjenigen! Es gibt im Film nämlich keine Völkerrassen. Darauf wurde ich auch erst aufmerksam durch das Buch ( Nichtleser bleiben also in gnädiger Unwissenheit ).
Das was ich im Film für ein fremdländisches Barbarenheer gehalten habe, soll in Wahrheit eine Horde von gehörnten, riesenhaften Monstern ( Urgals ) sein.
Das was ich für eine menschliche (!) Kampf-Amazone gehalten habe, soll in Wahrheit eine Elfen(!)Kriegerin darstellen.
Das was ich für einen Unterheerführer hielt, soll in Wahrheit der Zwergenkönig sein! Seine - im Film nur geringfügig kleineren - Untertanen sollten eigentlich auch Zwerge sein *seufz*
Als ob das so schwer wäre, den Schauspielern Hörner oder Spitzohren anzukleben oder sie optisch zu vergrössern bzw. zu verkleinern ... oder sonst was mit denen machen, damit sie sich von den Menschen unterscheiden ... und nein, wenn die Maskenbildner sich eigene Ideen einfallen ließen, sähen die Figuren NICHT automatisch wie aus "Herr der Ringe" aus - es gibt doch noch andere Kreaturen-Designs, Mensch!

FAZIT:
Alles in Allem ein recht dürftiger Fantasy-Film ... bestenfalls für die jüngeren Fans oder die Anfänger im Fantasy-Genre geeignet. Alle anderen Fantasy-Fans greifen entweder zum Buch oder zu den "Herr der Ringe"-Filmen! Da wird gezeigt, wie eine gute Fantasybuch-Verfilmung ( trotz fehlenden Szenarien ) auszusehen hat!
Wer trotzdem neugierig ist, kann sich die DVD ja mal ausleihen!

Und noch was für die Zweifler:
Egal ob eine Verfilmung nun nahe an der Buch-Vorlage ist oder nicht, gut ausgearbeitet muß sie sein ... wenn sie Erfolg haben will. Das ist hier leider nicht der Fall!

PS:
Die zusätzlichen Szenen auf dieser DVD hätte man lieber in den Film integrieren sollen. Er wäre um einiges logischer und damit auch besser geworden. Tja!
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145 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Eragon-Parodie?, 23. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Das in etwa war der Gedanke der mir durch den Kopf ging als ich aus dem Kinosaal kam. Ich hatte das Buch zur Hälfte gelesen und den Trailer zum Film immer wieder angeschaut, aber ich hätte nicht gedacht so enttäuscht zu werden. Der Film ist schlecht.

Das fängt bereits mit der Musik an, die so unpassend zu den Szenen ist, das man sich fragt ob da jemand die falsche Tonspur reingeschnitten hat. Weiter geht es mit der veränderten Handlung, die aus irgendeinem Grund so kitschig inszenierd wurde, dass man die Story nicht mal mehr ansatzweise ernst nehmen kann. Das liegt vielleicht daran, dass man versucht hat einen Kinderfilm aus dem Stoff zu machen.

Außerdem kommt es den ganzen Film über zu Fehlern, die einfach nicht in einem Film passieren dürfen in den so viel Geld gesteckt wurde.

Das schlimmste sind jedoch die völlig Sinnlosen und unlogischen Änderungen in der Handlung.

Die Urgals werden im Buch als gehörnte Ungeheuer bezeichnet, die einen beim Lesen sofort an Orcs erinnern. Im Film sind es augenscheinlich "nur" Menschen mit roten Augen (und selbst die haben nur ein paar glaub ich) und lächerlicher Kriegsbemalung.

Arya ist im Buch eine Elfe, mit dunklen Haaren. Im Film ist sie ein Mensch mit blonden Haaren und indianischem Federschmuck. Falls sie auch im Film eine Elfe sein soll, dann hat man wohl übersehen, dass ungefähr 100 mal im Buch darauf hingewiesen wird was für spitze Ohren Elfen doch haben. Und spitze Ohren haben Elfen nicht erst seit Herr der Ringe.

Das Dorf von Eragon liegt so abgeschieden, dass man dort nie Soldaten oder andere Anzeichen des Imperiums sieht. Das ist ja auch einer der Gründe warum Brom sich dort versteckt. Im Film ist die Stadt regelrecht von Soldaten besetzt.

Saphira wächst zwar schnell aber es dauert trotzdem mehrere Monate bis sie groß genug ist um auf ihr zu reiten. Dies hätte man ganz leicht auch filmisch darstellen können, aber der bereits angesprochene Kitsch verlangt, dass sie durch ein "Gewitter" fliegt und auf einmal groß ist. Zu allem überfluss sagt sie Eragon auch noch ihren Namen, obwohl es im Buch Eragon ist der sie tauft. Ich meine woher hat sie den Namen? Sie ist frisch geschlüpft! Insgesamt wurde der Charakter von Saphira im Film komplett geändert.

Angela die Hellseherin ist im Film eine exotische, geheimnisvolle Sexbombe und im Buch eine etwas exzentrische und schusselige Person.

Ihre Werkatze Solembum fehlt vollständig.

In der ganzen Vardenfestung befindet sich im Film nicht ein einziger Zwerg, obwohl laut Buch die Varden quasi nur geduldete Untermieter der Zwerge sind.

Warum sieht Durza in der zweiten Hälfte des Films komplett anders aus als in der Ersten?

Ich könnte ewig mit dieser Liste weitermachen, aber dann würde ich Gefahr laufen die Leute zu spoilern, die sich diesen Film tatsächlich noch anschauen wollen. Ich denke man kann froh sein, dass Ajihad wenigstens schwarz geblieben ist. Hätte mich nicht gewundert wenn man aus ihm einen blonden, weißen Prinzen gemacht hätte.

Aber ein Zeichen dafür das hier lieblos gearbeitet wurde und das der Regisseur, und der Rest der beteiligten entweder inkompetent oder lustlos waren, ist die Szene in der man eine Drachenrüstung zu sehen bekommt, die für Saphira bestimmt ist. In der nächsten Szene hat Saphira zwar eine computergenerierte Rüstung an, diese sieht aber komplett anders aus als die, die vom Requisiten-Team gebaut wurde. Hier war weder Kommunikation zwischen den Teams vorhanden, noch hat der Regisseur es für nötig gehalten dies zu überprüfen bzw. für eine Zusammenarbeit seines Teams zu sorgen. Wenn das nicht zeigt wie wenig man sich für diesen Film angestrengt hat dann weiß ich es nicht.

Zuletzt sei noch gesagt, dass man wohl auch von einer Verfilmung des zweiten Buches nicht viel erwarten darf. Denn wie mir verschiedene Leute die die Bücher kennen gesagt haben, fehlen im Film tonnenweise Geschehnisse und Figuren, die im zweiten Buch eine zentrale Rolle spielen werden.

Fazit: Ein für Fantasy Fans und Fans des Buchs sehr dürftiger Film. Aber wer auf Trash und Kitsch steht, dem könnte der Film vielleicht gefallen.

PS: Zur Verteidigung des Films höre ich immer wieder, dass man Bücher ja nicht 1:1 umsetzen kann. Das weiß ich auch, aber dann kann man wenigstens versuchen die Story so zu kürzen bzw. leicht(!) abzuändern, dass sie aus filmischer Sicht einen Sinn ergibt (Bsp: Herr der Ringe, einige Harry Potter-filme, Parfum, Interview mit einem Vampir usw.). Aber im Fall von Eragon hat man aus einer guten Story, die mit einigen, gut überlegten Kürzungen und längerer Laufzeit zu einem tollen Film hätte gemacht werden können, eine schlechte Story für einen viel zu kurzen Film gemacht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leitfaden: Wie setze ich eine tolle Buchvorlage in den Sand?, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Es ist schon eine ganze Weile her, dass dieser Film in den Kinos lief. Als ich aber dass ich kürzlich Eragon 4 beendet hatte und mich wieder daran zurückerinnerte, wie dieser Film war und was aus ihm hätte werden können, schauderte ich.
Denn selten wurde eine an und für sich tolle Buchvorlage so dermaßen in den Sand gesetzt.
Manch einer wird zwar sagen, dass auch die Bücher von Christopher Paolini sich arg an vielen Fantasyvorlagen bedienen. Dennoch wohnt ihnen ein ganz bestimmter Zauber inne, den ich so doch irgendwie nur von Paolini gelesen habe.
Sei's drum.

Warum dieser Film nicht funktioniert, und warum - abgesehen vom miserablen Einspielergebnis - keine Fortsetzung entstanden ist, entnimmt man bitte folgendem Leitfaden, der da lautet "Wie setze ich eine tolle Buchvorlage in den Sand?":

1. Beginnen Sie beim Hauptcharakter: Stellen Sie ihn sich vor, wie ihn der Autor äußerlich beschrieben hat... Fertig? Super. Dann nehmen Sie nun das exakte Gegenteil und fertig ist der Hauptcharakter des Buches, "blendend" besetzt von Ed Speelers [der mit Eragon maximal den ersten Buchstaben des Vornamens gemein hat]

2. Vergegenwertigen Sie sich die Haupthandlung der Geschichte. Welche Punkte sind wichtig? Vor allem für das Fortführen der Geschichte in den nachfolgenden Büchern. Welche Charaktere, Szenen, Orte und Handlungsverläufe sind unentbehrlich?
- Solembum? Check.
- Jeod? Check.
- Saphiras Aufwachsen in Carvahall? Check.
Führen Sie diese Liste fort...Fertig? Super. Dann nehmen Sie diese Liste und schmeißen Sie sie weg. Ihr Film braucht diese unwichtigen Dinge überhaupt nicht. Ist ja schließlich nur ein Fantasyfilm, den alle auch so toll finden, schauen ja eh nur kleine Kinder an.

3. Doch was ist das eigentlich für eine Welt, in der der Film spielt. Es gibt Elfen, Zwerge, Menschen, Urgals. All diese Geschöpfe, die eine Fantasywelt ausmachen. Braucht's das? Überlegen Sie es sich gut, stellen Sie sich den Aufwand vor, haben Sie beispielsweise die Anhänge des Herrn der Ringe gesehen? Da dauerte es Stunden (!) bis ein haariger Hobbitfuß in der Maske war. Ob das überhaupt Ihre Schauspieler über sich ergehen lassen würden.
Und überhaupt. Wozu handelt es sich hier denn bitte um Fantasy, wenn die Zuschauer nicht mal mehr die Fantasie besitzen, sich einfach vorzustellen, wie diese verschiedenen Rassen aussehen könnten? Eben.
Also lassen Sie Elfen einfach Menschen bleiben, und Zwerge - ja, die lassen sie auch einfach Menschen bleiben. Achten Sie bei der Auswahl des Casts auch keineswegs auf die Körpergröße der Zwergendarsteller. Irrelevant. Gibt sicher auch Riesen unter den Zwergen, irgendwo in dieser erfundenen Welt.
Bleiben noch die Urgals. Beschrieben als Geschöpfe mit Hörnern auf dem Kopf, an Größe die Menschen weit überragend. Sicher ahnen Sie es schon. Lassen Sie es bleiben, hernach gibts noch Schwierigkeiten mit der USK. Menschen mit bemalten Gesichtern tuns auch. Fürs erste.

4. Nun, da Sie einen vollkommen umpassenden Hauptcharakter in einer absolut nicht mehr funktionierenden Hauptquest in einer absolut unstimmigen Welt haben, können Sie sich auf Details fokussieren, u.a.:
Die Frau, die der Held der Geschichte anhimmelt. Das zentrale Objekt seiner Begierde. Wie wird sie beschrieben? Haben Sie es vor geistigem Auge? Gut, dann siehe Punkt 1: Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und spielen ein bisschen "Die Sims". Sie mögen blonde Haare? Prima, dann nichts wie druff auf den Kopp von Elfendame Arya. Spitze Ohren hat sie ja ohnehin nicht, da Elfen und Menschen in ihrem Film ja absolut identisch aussehen.

5. Ein guter Film braucht gute Bösewichte. Nachdem Sie die Urgals ja schon erfolgreich in den Sand gesetzt haben, konzentrieren Sie sich bitte auf den Schatten Durza sowie Galbatorix, das ominöse Böse, der in Buch 1 in gar keiner Szene vorkommt, da der Autor bewusst die Spannung auf diese Person schüren will. Papperlapapp. Lassen Sie Galbatorix schon in der ersten Hälfte des Films auftreten und ihn ungeachtet des Faktums, dass er in der schillernden Hauptstadt Urû'baen residiert, in einem dunklen schwarzen Erdloch sitzen, unbewacht und in einer Rüstung, um die ihn die Power Rangers beneiden würden. Andernfalls fürchtet sich am Ende noch eins der Kiddies, die Ihren Film schauen werden, vor dem Bösewicht und muss weinen.
Bei all der Mühe, die Sie sich bis dato um Ihre ganz persönliche Inszenierung von "Eragon" gemacht haben, können Sie Durza ja mal einigermaßen so lassen, wie man ihn sich möglicherweise aus dem Buch vorstellen würde. Aber Vorsicht: bloß keine Langeweile aufkommen lassen: Dichten Sie dem Schatten unbedingt eine völlig hirnlose und zusammenhangslose Zusatzeigenschaft an. Ein Gadget. Wie zum Beispiel? ... Drachen. Drachen sind immer gut, v.a. in einem Film, der von Drachen handelt. Lassen Sie Durza einfach ein Feuerflugdings beschwören. Kommt immer gut. Geile Specialeffects!

6. So, nun zum letzten Punkt, den Drachen Saphira. Weil außer Ihnen doch auch ein paar wenige Profis an diesem Film mitarbeiten durften, ist dieser echt überraschend gut computeranimiert worden.
Lassen Sie das bloß nicht auf sich sitzen. Geben Sie dem Drachen einfach eine absolut lächerliche Stimme. Fertig.

Fazit: Selten einen so dämlichen Film gesehen. Außer Saphiras Aussehen wurde hier alles verhunzt, was es zu verhunzen gab. Schon arg mittelmäßige Fantasyfilme wie "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" oder gar das ebenfalls an den Haaren herbeigezogene "Erdsee" sind zwar ebenfalls lausige Verfilmungen ihrer Vorlagen, trotzdem aber besser gemachte Filme als "Eragon", dazu auch noch früher entstanden.
Wenn Sie Fantasyfilme (mit Drachen) mögen, dann lege ich Ihnen gerne "Dragonheart" ans Herz, oder aktuell Peter Jackson's Hobbit-Verfilmung. Wer mehr Ausdauer mitbringt und zudem gerne mal eine exzellente Buchumsetzung sehen möchte, der schaut bitte die Staffeln von Game of Thrones, der Verfilmung von G.R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer"-Zyklus. Auch dort werden Drachen auftreten, die vor dem Hintergrund, dass es sich hier um eine Fernsehproduktion handelt, bombastisch in Szene gesetzt werden.
Was die Eragon Bücher betrifft, so kann man nur hoffen, dass sich in einigen Jahren möglichweise noch einmal jemand komplett neu an den Stoff heran traut. Zu wünschen wäre es den Büchern (trotz ihrer Schwächen gerade in Band 3+4).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend schlecht!, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Ich muss gestehen, ich finde diesen Film wirklich schlecht. So schlecht, dass ich ernsthaft anzweifel, dass er aus der Hollywoodschmiede stammt. Ich liebe die Bücher. Sie sind mit soviel Liebe und Deteilsfreude geschrieben, dass der Film eine regelrechte Beleidigung darstellt. Das Buch ist um minimum 90 prozent gekürzt worden und die 10 prozent, die verbleiben, sind verdreht, aus dem Zusammenhang gerissen und selbst so gute Schauspieler wie Jeremy Irons und John Malkovitz reißen den Film nicht mehr aus der Tonne.
Ich meine, wie kann man die Urgals, besonders die Kull als Weiße mit abstruser Kriegsbemalung, Kontaktlinsen und dem Intelligensquotienten eines Stück Brotes darstellen? HALLO? Hat da überhaubt einer der Drehbuchautoren die Bücher gelesen???? Bevor ich mich hier weiteraufrege eine Warnung für Spoiler.
Also: warum zum Teufel ist Aria (Elfenprinzessin im Buch mit schwarzen Haaren und, jawohl, spitzen Ohren) blond mit runden Ohren und sieht aus wie die kleine Schwester von Xenas Freundin Gabrielle? Im Buch werden die Elfen als übermenschlich stark beschrieben... muss im Film irgendwie verloren gegangen sein...
Carvahall? Im Buch ein Kaff am A.... der Welt, vom Imperium vergessen ( was einer der Gründe ist, warum Brom sich da versteckt hat). Und der Film setzt einfach ne halbe Armee in dieses 100 Seelen Bauerndörflein. Wo ist die verdammte Logik?
Farthen Dur? Und vorallem die prächtige Zwergenstadt Tronchheim? Nichts! Gar nichts! Der Vulkan ist im Buch höher, als ein Drache fliegen kann. Seinen Wände sind hunderte von Metern dick und sein Inneres ist dämmerig bis zappendüster! Nur Tronchheims Lichter erleuchten ihn. Deshalb wurde die Zwergebhaubtstadt ja in diesen Vulkan gebaut, weil kein Drache (+Reiter) ohne Erlaubnis der Zwerge den Stadtberg betreten kann. Das verdammte Ding ist einfach zu hoch!!!!
Und wo wir gerade bei Zwergen sind. Wo sind die im Film?? Ich habe nicht einen gesehen! Und das im Zeitalter der Computertechnik. Da konnten die noch nicht einmal ein paar (tausend- ist schliesslich die Zwergenhauptstadt) Schauspieler "schrumpfen"???
Über die Urgals und die fehlenden 90 prozent habe ich mich vorher schon aufgeregt, von einem Hollywood Fantasy Streifen erwarte ich einfach viel, viel mehr!!!
Um alle Fehler, Ungereimtheiten, Verdreher und katastrophaler Fehlbesetzungen hier aufzulisten, nun ja, sagen wir es würde den Rahmen echt sprengen!
Allerdings muss ich sagen, dass ich Ed Speleers nicht unbedingt als Fehlbestzung ansehe. Auch der beste Schauspieler scheitert an einem grauenhaften, miserabeln Drehbuch... Wirklich enttäuschend. Und schade... man hätte mit dem Büchermaterial eine tolle Vorlage für eine grandiose Filmreihe gehabt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seelenlos, 22. Mai 2013
Von 
Jake L. (Ludwigsburg, Baden Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Natürlich wissen wir alle, dass Romanverfilmungen selten der Vorlage gerecht werden. Bei dieser Eragonverfilmung wurde jedoch wirklich komplett danebengelangt. Zu kurz, zu hektisch, keine Stimmung, keine Entwicklung der Charaktere, und und und. Dies alles lässt den Film auf mich richtig seelenlos erscheinen. Er hat keine Substanz und kein Fantasy-Flair.
Kein Wunder, dass es keine Fortsetzung gibt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, 13. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Das große Problem heutiger moderner Fantasyfilme lautet "Herr der Ringe" - diese Trilogie hat einfach Standards gesetzt, die für weniger üppig budgetierte Projekte wenn überhaupt nur schwer erreichbar sind. Genau das ist auch das Problem von "Eragon".
Die Handlung des Films unterscheidet sich in Teilen durchaus erheblich vom Buch - und das wird für Puristen und Fans der kapitalste Fehler dieser Produktion sein. Der Geschichte an sich tut dies keinen Abbruch - auch Nicht-Belesene werden sich in der Handlung problemlos zurecht finden.

Die Handlung (Achtung, Spoiler!)

Eragon wächst bei seinem Onkel auf einem ärmlichen Hof auf und trägt durch die Jagd zum Lebensunterhalt bei. Bei einem seiner Streifzüge fällt ihm ein großer blauer Stein in die Hände, welchen die Prinzessin Aria, die vor den Häschern des bösen Königs Galbatorix flieht, mittels Magie in Sicherheit gebracht hat. Eragon ahnt jedoch nicht, dass es sich hierbei um das Ei eines Drachen handelt... bis das Tier eines Tages schlüpft. Nun beginnen für Eragon die Probleme: Der Drache geht mit ihm eine geistige Bindung ein, die nicht nur von dem heruntergekommenen Brom, der als Wirrkopf im Dorf gilt, bemerkt wird - auch König Galbatorix verspürt, dass ein Drache geboren wurde. Galbatorix schickt erneut seine Häscher aus, um Eragon und den Drachen zu töten. Indessen wird ein völlig verblüffter Eragon Zeuge, wie sein Drache flügge wird - und zu einem wahren Prachtexemplar heranwächst, dessen Name Saphira lautet. Eragon und Saphira versuchen sich in einem gemeinsamen Ausflug (im wahrsten Sinne des Wortes), als Galbatorix' Schergen das Dorf erreichen und auf brutale Weise den Aufenthaltsort Eragons in Erfahrung zu bringen, wobei auch Eragons Onkel den Tod findet. Eragon vermag zu fliehen und will seinen Onkel warnen, doch er kommt zu spät, worauf er Saphira die Schuld am Tode seines Onkels gibt. Als er um seinen Onkel trauert, findet ihn Brom, der ihn rügt und auf rüde Weise in Sicherheit bringt.
Brom plant mit Eragon ins Reich der Vargen zu reisen, wo sich der letzte Widerstand gegen Galbatorix hält, der, wie Brom erzählt, das Land in die Tyrannei gestürzt hat. Nach und nach erkennt Eragon, dass Brom nicht der alte Wirrkopf ist, für den ihn alle gehalten haben - im Gegenteil, Brom erweist sich als ehemaliger Drachenreiter, der Eragon von einer vergangenen Zeit erzählt: Einst schützten die Drachenreiter das Land, doch eines Tages wurden sie zu selbstherrlich. Einer von ihnen - Galbatorix - wandte sich gegen die anderen und zog weitere Abtrünnige auf seine Seite. Er ließ die Drachenreiter töten, da mit deren Tod auch ihre Drachen sterben. Somit blieb Galbatorix als einziger Drachenreiter übrig - bis Eragon Saphira fand.
Unterdessen sind Galbatorix' Schergen immer noch hinter den dreien her, gelenkt von dem Schwarzmagier Duraz. Nachdem die drei einem Überfall kanpp entgehen, träumt Eragon von Aria, die ihm von ihrer Gefangenschaft durch Duraz berichtet. Eragon beschließt gegen den Rat Broms und Saphiras, Aria zu retten. Er weiß nicht, dass der Traum lediglich ein Trugbild gewesen ist, welches von Duraz geschickt wurde, um ihn in eine Falle zu locken, in die Eragon auch gerät. In letzter Sekunde wird der von Brom gerettet, der dabei sein Leben verliert, allerdings dadurch auch Arias Flucht ermöglicht. Eragon kämpft gegen Duraz und glaubt, ihn getötet zu haben. Nachdem Brom auf ehrenvolle Weise bestattet ist, gelangen Aria, Eragon und Saphira ins Reich der Vargen, die Eragon allerdings misstrauen.
Als das Reich der Vargen von Duraz' Ungeheuern auf Geheiß Galbatorix' angegriffen wird, können Eragon und Saphira jedoch ihre ehrenhaften Absichten beweisen und kämpfen auf Seite der Vargen. Es kommt hier auch zum finalen Zweikampf zwischen Eragon und Duraz, wobei letzterer einen Schattendrachen beschwört, sodass Saphira ihren Reiter nicht beschützen kann. Auch wenn Eragon am Ende seiner Kräfte angelangt, vermag er Duraz jedoch schließlich endgültig zu besiegen. Saphira ist jedoch schwer verwundet und schwebt in Lebensgefahr. Eragon, der vorher bereits mit der Magie, welche ihm von seinem Drachen verliehen wurde, Bekanntschaft gemacht hat, entschließt sich zu einem Heilzauber, der Saphira zu retten vermag, ihn aber selber sehr wohl überfordern könnte. Er wirkt den Zauber, fällt danach aber in Ohnmacht.
Als er wieder erwacht, weiß er nicht, was mit Saphira geschehen ist. Nach einem kurzen Moment der Sorge erscheint jedoch Saphira wohlbehalten an Eragons Lager und berichtet von dem Sieg über Duraz und seine Unholde. Eragon verabschiedet sich nach seiner Genesung von Aria, welche in ihre Heimat zurückkehrt, wo das Volk Hoffnung im Kampf gegen Galbatorix geschöpft hat.
Indessen zerteilt ein wutentbrannter Galbatorix in seiner Zitadelle einen prächtigen Wandteppich, welcher die Karte seines Reiches zeigt, mit dem Schwert... und dahinter kommt Galbatorix' schwarzer Drache zum Vorschein...

Kritik:

Wie Christopher Paolini, der Autor des dem Film zu Grunde liegenden Buches, frei eingesteht, ist er bei der Entwicklung der Handlung von diversen Quellen beeinflusst - am deutlichsten tritt bei Eragon - das Vermächtnis der Drachenreiter wohl der Einfluss von STAR WARS zu Tage: Bauernjunge verliert seinen Onkel, wird vom mysteriösen alten Mann, der ein berühmter Krieger war, gerettet und ausgebildet, macht sich auf, eine Prinzessin aus Gefangenschaft zu befreien, wobei sein Mentor den Tod findet und es letztlich zur finalen Schlacht kommt, bei der dem vormaligen Bauernjungen die entscheidende Rolle zufällt.

Was soll man sagen - das Konzept funktioniert!

Das einzige Manko, was hierbei kritisiert werden kann, ist die Kürze, in der das Geschehen vorangebracht wird. Genau wie bei STAR WARS geschieht dieses im Eiltempo, wobei Luke Skywalker noch genug Fehler machen durfte. Eragon in diesem Film jedoch wird sehr schnell erwachsen, was dem Betrachter dieses Films das Gefühl einer gewissen Hektik vermittelt.
Ein anderer Punkt, der Eragon von STAR WARS und erst recht von HERR DER RINGE unterscheidet, ist die optische Aufmachung, in der sich ERAGON präsentiert: Alles wirkt sehr sauber und durchaus modern. Das wäre an sich kein Problem, allerdings verstärkt das saubere Erscheinungsbild das bereits erwähnte Gefühl der Hektik - wenn Brom von einer Fünf-Tages-Reise spricht, so hat man nicht den Eindruck, dass diese Reise besonders beschwerlich oder gar gefährlich sein könnte, weil am Ende Eragon genauso sorgfältig gekleidet und sauber am Ziel ankommt wie beim Aufbruch. Einzig Brom, der von vornherein einen heruntergekommenen Eindruck macht, ist hier die löbliche Ausnahme.

Fotografiert und inszeniert ist das Ganze recht solide. Die Dialoge werden mit Sicherheit keinen Oscar gewinnen, aber wozu auch? Sie erfüllen ihren Zweck und sind nicht dümmer als in vergleichbaren Filmen. Wir haben es hier schließlich nicht mit der Verfilmung eines literarisch zur Weltspitze zählenden Buches zu tun, sondern mit der Verfilmung eines Buches, das unterhalten soll... da dürfen die Dialoge schon einmal von der Buchvorlage abweichen. Sie sind mit Sicherheit nicht anspruchsvoll, aber peinlich werden sie auch wieder nicht.
Keineswegs peinlich, sondern wirklich gut geraten sind die Effekte. Saphira wirkt wesentlich lebendiger und lebensechter als Draco in DRAGONHEART, einzig auf einem kleinen Bildschirm zeigt sich hier und da die Computeranimation - aber das war auch bei den geflügelten Schatten in HdR so. Die Musik untermalt das Geschehen passend, allerdings bleiben die einzelnen Motive nicht so im Ohr des Zuschauers haften, wie dies etwa bei John Williams' fantastischem Soundtrack zu STAR WARS der Fall war.

Fazit:

Alles in allem ist ERAGON ein recht solider Film, der bestimmt nicht am Thron von Peter Jacksons HdR rütteln kann. Andererseits ist er auch nicht so schlecht, dass man ihn in die tiefste Hölle verbannen sollte - er ist gesundes Mittelmaß und von der Originalität her bestimmt nicht schlechter als J. K. Rowlings HARRY POTTER - Reihe, die ja auch freimüttig die unterschiedlichsten Vorbilder zitiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das kommt davon, wenn der Regisseur das Buch nicht liest..., 17. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Also vorweg: Ich habe die Bücher gelesen und fand vor allem den ersten Band einfach toll.

Daher habe ich mich auch sehr auf den Film gefreut. Doch schon der Trailer hat mir klar gemacht: Das war ein Schuss in den Ofen (hab mir den Film dann auch nicht im Kino angeguckt, sondern mir die DVD geliehen). Da hat wohl weder der Autor noch der Regisseur oder die Maskenbilder das Buch gelesen. Warum ist Eragon blond statt brünett? Wieso schaut Murtagh aus, als wäre er in seinem gesamten Leben noch nie mit Seife oder Wasser in Berührung gekommen? Und wieso hat die Elfe runde Ohren und ist auf einmal blond, obwohl im Buch ausdrücklich steht, dass Elfen nur silberne oder schwarze Haare haben? Klar soweit alles nur Kleinigkeiten, aber dazu kommt noch, dass der Inhalt einfach nicht stimmt. Er ist total lückenhaft. Wichtige Figuren fehlen, die Kulissen sehen alle total billig und lieblos aus und überhaupt nicht wie im Buch. Auch die Story wurde einfach mal unlogisch zusammengebastelt und ergibt, wenn man das Buch nicht kennt, beim Drübernachdenken einfach keinen Sinn. Ich hab mir den Film mit einer Freundin, die das Buch noch nicht kannte, angeschaut und sie hat gar nicht verstanden, dass das da eine Elfe sein soll oder das im Film gar Zwerge (okay ein (!) Zwerg) vorkamen, oder dass diese fetten, bemalten Menschen da Urgals sein sollen. Auch die Charaktere sind allesamt einfach so nicht richtig dargestellt, sowohl was Verhalten als auch die Beziehung untereinander angeht. Ich könnte ewig so weiter machen...selbst wenn man das Buch nicht kennt, macht einem dieser Film einfach keinen Spaß...die wenig guten Schauspieler, die es gibt (Brom, Durza und Galbatorix sind ganz okay)können auch nicht vertuschen, dass dieser Film einfach schlecht ist.

Ich bin froh, dass es keine Fortsetzung gibt. Wer sehen will, wie man ein Fantasy-Buch richtig verfilmt, dem empfehle ich Herr der Ringe..die hätte sich der Regisseur von Eragon vlt auch mal anschauen sollen, damit er sieht wies richtig gemacht wird. HdR, Harry Potter etc. zeigen, dass man auch einen Epos (wie eben auch Eragon einer ist) auch mit inhaltlichen Kürzungen sehr gut umsetzen kann. Und das entsprechende Budget dafür(100 Mil.) hätte Eragon ja auch gehabt...Also an alle Regisseure da draußen: Bitte lest vorher das Buch! Und an alle anderen: Kauft euch bloß nicht diesen Film...wenn, dann leiht ihn euch aus und macht euch mit euren Freunden darüber lustig^^
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111 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buch und Film, 19. Mai 2007
Das Buch "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" ist der Auftakt zu sehr phantasievoll und detaillierten dargestellten Geschichte von Eragon in der Welt von Alagaesia. Das Buch erstaut vor allem durch seine gute Darstellung der Charaktere und ihrer Beweggründe, die den Leser zu eigenen Überlegungen anregen und ihn somit indirekt in die Handlung mit einbezieht. Die Spannung bewegt sich konstant auf einem sehr hohen Niveau und wird durch gekonnte Andeutungen auf zukünftige Ereignisse immer aufrechterhalten und endet selbst nach der siegreichen Schlacht am Ende nicht, da die Zukunft von Eragon durch die schwere Verletzung von Durza ungewiss ist.

Allem in allem ist es dieses Buch eines der spannensten und fantasiereichsten Werke die ich persönlich gelesen habe, leider ist die Filmumsetzung alles andere als eine gelungene Umsetzung.

Viele Situationen werden einfach abgeändert oder hinzugedichtet, die Charaktere wie Eragon, Brom und Aria sind einfach falsch in ihrem Verhalten, in ihrem Denken und ihren Handlungen dargestellt. Es ist so als hätte der Regisseur das Buch nicht gelesen, sondern den Film anhand einer kurzen fehlerhaften Zusammenfassung wiedergegeben und dabei alle fantasievollen Darstellungen der Landschaften, der Wesen und der Hintergründe missachtet.

Der Film enthält soviele inhaltliche Fehler, dass es einem Kenner des Buches einfach nur die Haare sträubt.

Jeder der das Buch nochnicht kennt, sollte die Geschichte nicht anhand dieses Filmes beurteilen, sondern das Buch lesen.

Fazit: Wer das Buch kennt wird den Film hassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Luft nach Oben, 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Gemessen an dem, was im Buch steht und das, was der Film draus macht, ist das eine ziemlich schwache Leistung. Im Vergleich zu anderen Buchverfilmungen wurde hier viel zu krass an der Story gedreht, um sie "kinotauglich" zu machen.
Egal ob Herr der Ringe oder Harry Potter - Eragon fällt hinten runter...
Die Geschichte von "Das Vermächtnis der Drachenreiter" wird nur im weitesten Sinne verwendet, es gibt viel zu viele Änderungen, die zu schwer ins Gewicht fallen.
Beispiele hierfür wären, dass das 'Erwachsenwerden' von Saphira nicht über Monate hinweg andauert, sondern innerhalb von 10 Sekunden passiert ist - im Jungfernflug nämlich. Zwerge (zentrale Figuren im Buch) gibt es nicht, Urgals sind keine gehörnten Monster, sondern "Wilde" und Angela, eine zentrale Figur im Buch, wird quasi im Vorbeigehen erwähnt. Der Film presst 700 Seiten in 105 Minuten - und das nicht wirklich gut. Da Herr der Ringe und Eragon ohnehin einige Parallelen aufweisen, hätte man sich auch in Sachen Spieldauer daran orientieren können. Hätte bestimmt nicht geschadet.
Trotzdem gibt es von mir 2 Sterne.

1. Die Grafik als auch die Animationen von Saphira sind sehr gut. Das steht den heutigen Grafikspielereien in nichts nach. Zudem sind viele Drehorte gut ausgewählt.
2. Die Darsteller sind super! Die können ja schließlich nichts für das verkorkste Drehbuch. Ed Speelers passt gut als Eragon, Jeremy Irons ist als "gereifter" und weiser Mentor Brom die perfekte Wahl, Sienna Guillory (ihre Figur, Arya, hat eigentlich schwarze Haare und spitze Ohren -.-) ist bildschön und wird toll in Szene gesetzt und John Malkovich - als Antagonisten Galbatorix gibt es wohl kaum eine bessere Wahl. Auch "Durza" Robert Carlyle und Joss Stone (die als Angela viel zu wenig Zeit spendiert bekommen hat) sind nicht nur namhaft, sondern auch überzeugend.
Dazu kommt, das Rachel Weisz im Original Saphira spricht - super!

Aber man hätte viel mehr draus machen können. Schade drum.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Enttäuschung!, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (DVD)
Reine Filmbewertung!

Nach "Der Herr der Ringe" und "Die Chroniken von Narnia" kam pünktlich zu Weihnachten 2006 der nächste Fantasy-Streifen ins Kino!
Und auch hier scheint uns wieder ein Epos immensen Ausmaßes vor die Leinwand zu locken. Immerhin war der erste Teil einer geplanten Literatur-Trilogie, ein großer Erfolg, obwohl dem damals 15-jährigen Autor einiges an geistigem Diebstahl nachgesagt worden war. Trotz alledem bildete sich schnell eine große Fangemeinde, wonach natürlich die entsprechende Hollywood-Verfilmung nicht lange auf sich warten ließ.

Das Königreich Alagaesia wird nach einem großen Krieg der Drachenreiter vom finsteren Galbatorix (John Malkovich) regiert, dem letzten Überlebenden aller Drachenreiter. Nun kommt ein 15-jähriger Bauernsohn namens Eragon (Edward Speelers), findet ein Drachenei, lässt den Drachen Saphira schlüpfen, zieht in groß (mehr oder weniger) und wird dadurch selbst zu DEM Drachenreiter, der das Land befreien soll. Ihm zur Seite stehen der Dorfaussenseiter Brom (Jeremy Irons), der jedoch (welch ein Wunder) mehr zu sein scheint, als er vorgibt, sowie die Elfe Arja (Sienna Guillory), die ehemalige Hüterin des Dracheneies.

Das Buch habe ich im Vorfeld leider nicht gelesen. Allerdings dachte ich mir schon, das es vielleicht ein Fehler sei, ein über 700 Seiten starkes Buch in nur knappen 100 Minuten Laufzeit zu verpacken. Vor allem, wenn diverse Parallelen zum großen Vorbild "Der Herr der Ringe" nicht von der Hand zu weisen sind.
Und genau da liegt das größte Manko am Film. Alles wird viel zu hektisch und schnell abgehandelt (der Drache wächst während eines knapp drei Minuten langen Fluges vom Baby zum ausgewachsenen Kolloss), so das absolut null Atmosphäre entsteht und man zu keinem Zeitpunkt auch nur mit einer Person des Filmes sich zu identifizieren weiß, bzw. mitfiebert! Und das ist so ziemlich der größte Fehler, den ein Film begehen kann.
Die Dialoge sind auf einem sehr niedrigen Niveau, entweder um der jungen Zielgruppe auch wirklich alles verständlich zu machen, oder einfach nur, weil der Drehbuchautor viel zu dilletantisch mit der Buchvorlage umgegangen ist und unter Zeitdruck stand.
Ich habe mir von Kennern des Buches erzählen lassen, das so ziemlich alles im Film verändert oder komplett fallengelassen wurde. Auf Details kann ich allerdings nicht eingehen, weil mir die Vorlage dazu fehlt.
Wenn man den Film dann aber auch als ein Einzelwerk ohne berühmte (!) Vorlage sieht, wird er trotzdem nicht besser. Ganz im Gegenteil. Die Schauspieler, allen vorran John Malkovich, Jeremy Irons und Robert Carlyle, waren von ihren Managern wohl gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben. Man merkt ihnen förmlich an, das sie schon während des Drehs wussten, wie das Endergebnis ausschaut. Vor allem John Malkovich wird und wirkt total unterfordert. Ob das nun an der kaum vorhandenen Screentime liegt, oder an seinen drei bis vier zu sprechenden Texten... Es tat mir für diesen wirklich genialen Schauspieler fast schon in der Seele weh.
Die guten Tage von Jeremy Irons scheinen auch gezählt. Erst seine absolut miese Darstellung in "Dungeons & Dragens", gefolgt von einem kleinen Lichtblick in "Königreich der Himmel", kommt nun wieder eine absolut unterfordernde Arbeit für ihn. Schade drum...
Bei Robert Carlyle kann man dann aber sehen, das er es, trotz des dämlichen Drehbuchs, wenigstens versucht hat, seinem Charakter einen gewissen Stempel aufzudrücken.
Von den restlichen Darstellern möchte ich jetzt nicht sprechen. Beim Casting müssen einige unter wirklich komischen Drogen gestanden haben. Selbst Djimon Hounsou spielt weit unter seinem Niveau, aber auch ihm wurde sehr wenig Screentime gewährt.

Absolut negativ, und noch mehr auf die Stimmung drückend, war die deutsche Synchronisation des Drachens durch unsere Rock-Göre Nena. Eine absolute Fehlentscheidung. Wenn man den Drachen sprechen hört, meint man, eine 10-jährige liest mitten im Deutschunterricht gelangweilt einen Text vor.
Und auch wenn der Drache ein Weibchen ist, die Stimme braucht Präsenz und muß/sollte, wenn auch wenigstens nur ansatzweise, bedrohlich wirken.

Die Effekte empfand ich nur als absolutes Mittelmaß. Sah so ganz nett aus, aber hat mich weder die Kinnlade nach unten fallen lassen, noch kam bei mir das Gefühl auf, hier wurde mit viel Liebe zum Details gearbeitet. Auch der Score blieb mir nicht in Erinnerung und bildet bloß leichtes Beiwerk im Gesamtbild. Gerade für einen Film, der sich mit einem großen Vorbild versucht zu messen, äußerst arm.

So wirklich viele positive Dinge fallen mir zu diesem Film nicht ein. Einzig die Animation des Drachen als Baby fand ich süß und putzig. Da kamen wenigstens ein paar Lacher aus mir heraus.

Auch wenn der dritte Teil des Buches noch nicht veröffentlicht wurde, und man davon ausgehen kann, das alle drei Bücher verfilmt werden sollen, kann ich mir nicht vorstellen, das beim nächsten mal die Fehler dieses Machwerkes ausgebügelt werden, so das man die komplette Trilogie als einen guten Film ansehen kann. Dafür wurde der Film meines Erachtens nach total in den Sand gesetzt.
Stellen wir uns einfach mal vor, "HDR - Die Gefährten" würde so ausschauen wie "Eragon", und die beiden nächsten Teile einfach so, wie sie jetzt sind, das würde doch alles über den Haufen werfen?

Wie auch immer, für die mit Sicherheit folgenden beiden Fortsetzungen, werde ich weder Geld ausgeben noch meine bescheidene Freizeit opfern. Hier hat der Regisseur Stefen Fangmeier, der sich gerade in Sachen Special Effects einen guten Namen in Hollywood gemacht hat, ein sehr schlechtes Objekt für sein Debüt ausgesucht. Ich wünsche ihm allerdings, das er sich in Zukunft bessert. Auch wenn bei dieser Trilogie schon nach dem ersten Teil für mich Schluß ist!
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Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter von Stefen Fangmeier (DVD - 2007)
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