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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein wahres Meisterstück,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Um eines gleich am Anfang klarzustellen, meiner Meinung nach lieferten Machine Head nach ihrem großartigen Meister-Debut "Burn My Eyes" nur noch Schrott ab. Der New Metal dominierte und immer wieder gibt es dumme vor allem kommerzbedingte Experimente wie Rap-Parts oder ähnliches. Als die Band dann vor 4 Jahren mit "Through The Ashes Of Empires" zurückkam, war ich sowas von stolz das die Band endlich da weitermacht wo sie mit dem Debut aufgehört haben. Ich vergöttere dieses Album, es ist sicher ein absoluter Metal-Klassiker in einigen Jahren, auch jetzt schon. Nun, wo es "The Blackening" gibt weiss ich nicht mehr weiter, dieses Album toppt alles. Ich wage zu behaupten das es ihr bestes Album ist, sogar besser als das Debut und TTAOE zusammen. Man kann es garnicht mit Worten beschreiben. Aber ich brauchte meine Zeit bis ich so dachte, normal hasse ich Songs mit Überlänge, aber wenn man die Songs so gestaltet wie hier, dann ist das geil. Schon der Opener haut sowas von rein, und bietet Geschwindigkeiten die es bei Machine Head noch nie gab. Es wird alles niedergemetzelt was nur geht. Ganz zu schweigen vom Übersong "Aesthetics Of Hate", wenn am Anfang das Drumming ertönt, und die Strophe, geiler geht es gar nicht mehr. Mit der Single "Now I Lay Thee Down" werden dann auch mal ruhigere Töne angeschlagen, und mit "Slanderous" geht's wieder saugeil ab. Auch das soviel beschimpfte "Halo" zündet bei mir absolut. Insgesamt ist das Album sauschnell, ziemlich brutal und bietet Songs mit 10-Min. Länge, doch davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Trotz der Brutalität und Geschwindigkeit dieses Werkes, kommen die Melodien nicht zu kurz, ich wage auch zu sagen das dies nicht nur das schnellste, härteste und beste sondern auch das melodischste Album der Band ist, wenn man sich mit den Songs auseinandersetzt. Zum Schluss gibt es eine Halbballade die auch keine Wünsche offen lässt, und ein perfektes Album perfekt abschließt. Ich kann nicht verstehen wie man dieses Album schlecht beurteilen kann, da es wirklich ein wahres Meisterstück ist, und Machine Head endlich wieder musikalisch in die Liga zurück bringt, in der sie angefangen haben, schöner, schneller und grooviger Thrash Metal. Jeder Fan der harten Musik und der Rockmusik sollte ein Auge auf dieses Album legen, hier wird bewiesen das die Zeit des Schrotts vorbei ist, und die Zeit des Thrashs begonnen hat.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klassiker für die ewige Bestenliste!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Nachdem ich die neue Machine Head inzwischen ca. 120 mal gehört habe, kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass es sich um einen neuen Metal-Klassiker handelt. Bei den ersten Malen hören sind die komplexen Songstrukturen zunächst noch etwas sperrig. Mit etwas Geduld brennen sich die 8 Songs dann aber dermaßen in die Gehörgänge, dass man einfach nicht genug davon bekommen kann. Und: Gitarrensoli und Powerdrumming werden endlich wieder ganz, ganz groß geschrieben. Schon lange konnte man auf keiner Metal CD mehr so ausgefeilte, aber gleichzeitig nicht ins Frickelige abdriftende Soloparts hören. Downing/Tipton haben mit Rob Flynn und Phil Demmel endlich ebenbürtige Nachfolger gefunden. Im Einzelnen:1. Clenching the fists of dissent Intro à la Battery von Metallicas Master of Puppets und dann gehts voll auf die Zwölf. Double Bass Attacken, aggressives Shouting und geniale Soloparts gehen ineinander über. Der Höhepunkt ist dann ein Mitgröhl-Part wie bei Creeping Death. Einsame Klasse! 2. Beautiful Mourning Ebenfalls im höheren Geschwindigkeitsbereich. Das Startriff erinnert einmal mehr an Metallica, es wird kurz Ride the Lightning zitiert. Ansonsten für mich der schwächste Song dieser bärenstarken CD. 3. Aesthetics of Hate Geil! Wieder wird aufs Gaspedal gedrückt. Inhaltlich gehts um Dimebag's Tod und die respektlose Reaktion eines Journalisten darauf. Klassiker!!! 4. Now I Lay Thee Down Der erste Midtempo Track. Super Riff, dass man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ein klasse Refrain mit sphärischer Bassuntermalung. Die Soloparts sind ebenfalls klasse. Hammersong, aber etwas kommerzieller als die ersten 3 Tracks. 5. Slanderous Schimpfwort-Attacke mit klasse Riffing. Im Kontext der Rest CD etwas unspektakulär. 6. Halo DER Klassiker dieser an Höhepunkten nicht armen CD. Super Refrain und in der Mitte ein genial-göttlicher, langer Soloteil, indem Demmel und Flynn sich von einem Höhepunkt zum nächsten treiben. MUSS man gehört haben. Dieser Song ist nicht mehr von dieser Welt! 7. Wolves Ein Riffgewitter. Ebenfalls eher zügig, klasse agressiver Refrain. Ebenfalls ein Hammersong. 8. A Farewall to Arms Super Text (wie überhaupt die ganze CD klasse Lyrics aufweist). Sehr abwechslungsreicher Gesang - von gefühlvoll bis super aggressiv. Die Powerballade der CD. Ebenfalls ein echter Höhepunkt. Alle, die wirklich auf METAL stehen, sollten auf jeden Fall mal mindestens in die CD reinhören. Selten gab es in den letzten Jahren so was Gutes!!!! Anspieltipps sind die Songs 1, 6 und 8. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Verarsche? Diesmal nicht!,
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (Audio CD)
Re-Releases sind oft eine ärgerliche Sache. Vor allem Roadrunner Records hat sich in der Vergangenheit dutzende Male damit unbeliebt gemacht ein Album wenige Monate nach der offiziellen Veröffentlichung nochmal auf den Markt zu bringen, diesmal aber mit ein paar wenigen, für den Fan aber zumeist essentiellen Bonustracks. Korrekterweise wurde das als Verarschung und Abzocke gesehen.Nun, der Re-Release von Machine Heads »The Blackening« ist da eine ganz andere Geschichte. Sicher, das bereits jetzt als Metal-Klassiker gehandelte Album ist erst wenig länger als ein Jahr auf dem Markt, aber hier macht es die Masse und die Klasse des Bonusmaterials, das einen Kauf absolut rechtfertigt: Eingehüllt in ein optisch exzellentes Package gibt es zusätzlich zum Album die doppelte Vollbedienung: zum einen eine Bonus-CD mit 13 Song-Raritäten aus der gesamten Geschichte der Band: etwa den coolen Original-Mix von »Ten Ton Hammer« mit mächtigem Intro, interessante Demos der »Blackening«-Songs, der brillante »Through the Ashes«-Bonus »Seasons Wither«, »My Misery« (deutlich fetter als auf dem »Demon Knight«-Soundtrack), sowie ein Fülle exzellenter Covers: von »Alan's on Fire« (Poison Idea) über »Negative Creep« (Nirvana) und »Colors« (Ice-T) bis hin zum brandneuen und ziemlich göttlichen »Hallowed be thy Name« (Iron Maiden). Eine super Gelegenheit so gut wie alle Raritäten der Band abzustauben, lediglich Metallicas »Battery« fällt mir leider als fehlend ins Auge. Die zweite Bonus-Scheibe ist eine DVD mit allen »Blackening«-Videos, Making-Ofs, sowie 10 Live-Songs von Gelegenheiten wie dem Wacken Open Air und dem Download-Festival. Besonders herausragend, auch in Sachen Soundqualität: das Material von der Show zum 10. Jubiläum von »Burn my Eyes«. »A thousand Lies« etwa zerstört alles! Abschließend bleibt mir zu hoffen, dass sich die derzeitigen, ausufernden Tourneen u.a. im Vorprogramm von Größen wie Metallica und Slipknot, sowie dieses Re-Release dazu beitragen die Verkaufszahlen endlich in Regionen hochzuschrauben, die der Klasse der Band gerecht werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das beste Album in der Bandgeschichte von MH?,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Bis jetzt DEFINITIV!Ich glaube das Problem ist einfach, dass jedes Album von MH gleich mit Burn My Eyes verglichen wird, da es damals etwas neues war und deswegen viele Leute angesprochen hat. Jede Form von Weiterentwicklung wird kritisiert und jede Form von einer neuen Stilfindung wird als Abschwächung oder Gesülze usw. abgestempelt! Das ist nicht nur bei Machine Head so, sondern bei fast allen Bands dass das Debut das beste war, und die anderen Alben wegen einer Weiterentwicklung nicht an das Debut rankommen. Bei vielen Alben ist die Weiterentwicklung wirklich des öfteren negativ. Dass einige Käufer dieses Albums die Weiterentwicklung von MH(die bei diesem Album beträchtlich ist) als negativ empfinden kann ich persönlich nicht nachenpfinden. Gerade musikalisch hat sich die Band stätig verbessert und bei The Blackening sind sie an einem Höhepunkt angelangt. Diese Spielfreude und diesen Abwechslungsreichtum, der bei keinem der 8 Songs langweilig wird, sucht man bei vielen Künstlern und deren Alben(auch bei wirklich alten und im Metalbereich bekannten Bands) leider vergeblich! Wenn man sich das Album anhört bemerkt man dass sich MH jetzt als Band gefunden hat und sie jetzt einen eindeutigen Kurs einschlagen, der schon bei TTAOE erkennbar war und jetzt in The Blackening seine Perfektion findet. Darf Rob Flynn nicht clean singen? Muss die Gitarre immer rauh sein und darf nicht melodiös sein? Nur weil sie an Melodie gewonnen haben, heißt das doch noch lange nicht, dass sie verweichlicht sind. Gerade die Abwechslung zwischen melodiösen Teilen und den rauhen Thrash Parts machen dieses Album aus. Durch die melodiösen Teile werden die rauhen Parts auch besser hervorgehoben und kommen auch meiner Meinung nach noch härter rüber. Und wenn sich hier Leute die sowieso keine Solos mögen über die Solos der beiden Gitarristen aufregen frage ich mich ob man diese Kritik ernst nehmen soll. Und wer sagt das die beiden keine Solos spielen können der hat meiner Meinung nach schlechte Ohren. Ein Solo soll zur Musik passen. Dass Flynn und Demel keine Solos ala Dragonforce hinbrettern ist klar, da es nicht zu ihrer Musik passt. Und gerade das macht gute Musiker aus, dass sie das spielen das zu ihrer Musik passt und nicht einfach jeder in jedem Stück zeigt was er kann. Das ist dann Bands wie Dream Theater überlassen. Wenn Flynn und Demel einfach nur schnelle Solos spielen würden, wären sie sicher der Kritik ausgesetzt, dass es ihnen nur um Schnelligkeit usw. geht! So wie sie es auf diesem Album spielen passt es perfekt! Jedes Stück für sich ist für mich ein Genuss und meiner Meinung nach bringt es nichts, einen Song herauszuheben und extra zu bewerten weil jeder Song einzigartig ist und trotzdem perfekt in das Schema des Albums passt! Wie gesagt, für mich ist es das beste MH Album bis jetzt und jetzt schon ein Meilenstein in der Rock/Metalgeschichte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
back...in blackening,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Machine Head! Sie haben alles durchlaufen. Vom Killer-Debut-Album "Burn my Eyes", über ein von ihnen selbst kritisiertes Werk "the more things change" (zu unrecht, wie ich finde. Die Platte geht nach vorne!), dem Nachfolger "the burning red" und anschließend der "supercharger", die ihnen letztendlich den roadrunner-deal kostete. Doch sie kamen eindrucksvoll zurück mit der "through the ashes of emires"...und jetzt das! Machine Head hat sich neu entdeckt. Phil Demmel tut der Band richtig gut. Er und Robb ergänzen sich perfekt und die "Metal-Guitar-Battles" zwischen den beiden machen einfach nur Spaß. Der alte Wiesbadener Dave McClain haut mal wieder drummings vom aller feinsten raus und Adam Duce ist solide wie immmer. Ich kann nur DANKE sagen, das Album ist der Hammer! Es bietet einfach alles. Ausgefeilte Gitarren-Riffs, die man teilweise in der Form von Machine Head noch nicht gehört hat, enden in harmonischen Solo-Parts, die für jeden Musiker und Metaller ein Genuss sind. Schöne Melodien und absolutes Geballer runden das gitarrenbetonte Album ab. Endlich traut sich eine Major-Label-Band mal wieder, zehn Minuten Songs zu schreiben, und davon gibt's nicht nur einen! Das muss man sich antun!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Über eine Stunde lang Hochspannung,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Machine Head heben sich allein schon wegen ihrem unverwechselbarem Sound wohltuend vom restlichen Metal-Allerlei ab. Haben sie bisher meiner Ansicht nach nur gute Alben (mit Formschwankungen) abgeliefert, übertreffen sie sich mit dieser Scheibe nochmal selbst.Man merkt, dass sie bei dem Album freie Hand hatten und fernab jeglicher Kommerzkonventionen ein an Ideen nur so übersprudelndes Gitarrenfeuerwerk zünden. Allein der Titel "Wolves" enthält über 70(!) verschiedene Riffs, die jeden selbst ernannten Gitarrenhero erblassen lassen sollten - viele Bands strecken solch eine Anzahl von Ideen auf ein ganzes Album aus, ohne den Druck und Groove von Machine Head zu erreichen. Alles in allem kommen viele positive Faktoren zusammen: Druckvoller Sound, tolles Songwriting, abgefahrene, passend eingestreute Soliduelle, toller Drummer (DaveMcClain - auf den Punkt genau, variantenreich und mit vielen Facetten gespickt), guter Sänger (ok, manchmal mag das Shouting etwas aufgesetzt oder eintönig wirken, dennoch hat Flynns kraftvolle und wandlungsfähige Stimme eigenständigen Charakter). Es ist öfters der eher unangebrachte Vergleich mit (der Haltbarkeit) von Metallicas Master of Puppets augeworfen worden, man kann eher sagen, dass The Blackening das ist, was das unsägliche St. Anger hätte werden sollen. Hier werden wenige Ideen unnötig in die Länge gezogen, während Machine Head hier auch bei 10 Minuten dauernden Titeln die Spannung halten können. Auch nach geschätzten 100 Durchläufen verliert The Blackening kaum an Faszination. Wohl die wichtigste seriöse Metalscheibe 2007. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bloß keinen Vergleich mehr mit Master of Puppets...,
Von hirnlego (graz.at) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Glaubt doch nicht alles, was ihr lest! Vor allem, wenn Leute schreiben, wie sehr 'The Blackening' doch 'Master of Puppets' ähnelt. Was für ein Blödsinn! Die einzige starke Ähnlichkeit ist auf der CD+DVD Edition die Covervesion von 'Battery' (hört sich im Wesentlichen nach Original an), die schwächere Ähnlichkeit ist die ausgeprägte Tendenz zu langen Songs, und damit hat es sich.Woher ich die Gewissheit nehme, und die Frechheit mir dieses Urteil zu bilden? Naja, nachdem ich am Wochenende abwechselnd 'Blackening', 'Master of Puppets' und 'Ride the Lightning' gehört habe, kann ich zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen. Den Sound kann und soll man nicht vergleichen, abgesehen davon, dass sich die Metallicasachen auch nach 20 Jahren noch recht gut anhören. Erstens sind MH um Ecken schneller, und in Punkto Speed und Wut eher mit Slayer zu vergleichen, das Riffing eher mit frühen Megadeth oder Anthrax. Auf MoP gibts bloß 2 Stücke, die da mithalten könnten: 'Battery' und 'Damage Inc.'. Zweitens besteht 'The Blackening' aus hochkomplexen Nummern mit unzähligen Riffs, und ist somit eher, wenn man schon ein Metallicalbum zum Vergleich heranziehen will, ein '...and Justice for all'. Und überhaupt hinkt die ganze Vergleicherei, da dieses Album ganz allein von sich aus im Raum stehen bleiben kann, ohne dass man es, kaum frisch gepresst, gleich mit einem 20 Jahre alten Klassiker auf eine Waagschale wirft. Drittens, und dies nun die Quintessenz meines persönlichen Vergleiches, ist dieses Album am meisten von allen mit Pantera zu vergleichen - der ähnliche Sound, die Wut von 'Vulgar Display' und Melodie von 'Cowboys' lauert hinter allen Ecken. Und doch bringen MH mit 'The Blackening' eine gewisse Modernität in den Thrash-Metal, was natürlich manche Puristen vor den Kopf stoßen wird. Mit Modernität meine ich den Crossover traditioneller brachialer thrashiger Gewalt mit Nu Metal Elementen und 'System of a Down'-artiger Melodizität, der den Jungs ausgezeichnet gelingt. Zwar wird ordentlich gebrüllt, manchmal auch fast gesungen, aber Vollgas gibt es immer, von Akustikteilen mal abgesehen (Und jetzt sagt bitte niemand, die gabs auf MoP auch...). Die Länge der Songs wird nicht mit endloser Widerholung von Riffs gefüllt, sondern sie entwickeln sich in alle Richtungen, werden schneller & langsamer, lauter und leiser - und fertig ist der Progressive Melodic Emo Thrash Metal. (Ja, den Namen habe ich erfunden!) Als Anspieltips sei jedenfalls der Opener erwähnt, die Perlen erstrecken sich jedoch ohnehin über das Gesamtwerk. Um noch eine weitere Konfrontation zu tätigen: Ich bin überzeugt, dass diese Scheibe auch auf lange Zeit mich nicht so langweilen wird wie 'Burn my Eyes'. Die DVD bietet noch 10 Minuten Ausschnitte von der Tour (wenig aufregend) und 25 Minuten 'Making of', wo die einzelnen Aufnehmeschritte gezeigt werden (z.B. wurde als allererstes 4 Tage lang nur das Schlagzeug aufgenommen). Wohlan, 5 Punkte für den Versuch, Glasnost und Perestrojka im Thrashmetal unterzubringen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
So muss moderner Metal klingen!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (Audio CD)
"The Blackening" mit "Master of Puppets" zu vergleichen ist vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt, aber letztlich wird man das auch erst in einigen Jahren tatsächlich beurteilen können. Fest steht, daß Rob Flynn und seinen Mannen hier ein wirklich geiles Album gelungen ist!Die Produktion ist gewohnt erstklassig. Die Songs verbinden moderne Riffatacken mit herrlichen oldschool-Soli und durch all die wütende Härte blitzen vereinzelt sogar richtig schöne Melodien. Dass hier mehrmals die 10 Minuten Grenze überschritten wird, ist nicht nachteilig. Insbesondere beim Opener hat man aufgrund der Vielfältigkeit des Stücks das Gefühl, es wäre viel kürzer. Meine persönlichen Highlights sind "Slanderous" und "Halo". Auch der Bonus Track "Battery" weiß zu gefallen und man bekommt einen Eindruck, wie es hätte klingen können, wenn Lars Ulrich nicht nur eine große Persönlichkeit, sondern auch ein großer Drummer wäre. ;-) Ich hoffe wirklich inständig, dass den großen Vorbildern Metallica ein auch nur ähnlich Spaß machender Wurf gelingt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kunstvoller Thrash,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Nachdem ich das Album nun etliche Male gehört und kennengelernt habe, will ich an dieser Stelle auch mal meinen Senf dazugeben...Man gestatte mir etwas weiter auszuholen... "Burn my eyes" war songtechnisch ein räudiger Hardcore Thrash Hammer, der mittlerweile Kultstatus genießt! Als mit "the more things change" eine sogenannte Weiterentwicklung (längere abwechlungsreichere Kompositionen) angekündigt wurde, war ich als Freund der etwas komplizierter klingenden Musik sehr neugierig und gespannt. Umso größer war dann die Enttäuschung (keine zwingenden Ideen - no asskickin` music!) über den damaligen angeblichen Fortschritt, der immer noch in meinem Regal zustaubt... Nach Jahren der Mißachtung kam ich 2005 über einen Zufall an "TTAOE" heran und war begeistert! Melodisch und doch wieder wie ein Tritt in die Fresse (Verzeihung...) klangen sie. Die Wiedergeburt einer alten Liebe! Anno 2007 dann kam im Vorfeld von THE BLACKENING die erneute Ankündigung Rob Flynns ein sehr progressiv ausgerichtetes Album (mit Longtracks) veröffentlichen zu wollen...Das kann doch nix werden, das hatten wir doch schon mal...dachte ich. Wissend um sehr positive Rezensionen aus den üblichen Medien, legte ich mir die CD+DVD dann doch (an-)gespannt zu. Der Opener "Clenching the fists of dissent" ließ meine Befürchtungen mit einem Mal verschwinden. Stimmig und abwechslungsreich im Songaufbau, musikalisch über alle Zweifel erhaben und vor allen Dingen emotional (wie nie da gewesen) und heavy (!!!) wie man es sich von Machine Head wünscht! Ein äußerst gewagtes Unterfangen mit einem 10Minüter zu starten, aufgrund der Kurzweiligkeit aber ein sensationeller Einstieg! Darüber hinaus stellt dieser Song ein perfektes Stilmittel dar, um die gegenwärtigen Trademarks der Band herauszustellen. Mit "Beautiful mourning" folgt ein weiterer sehr emotionaler und im Refain äußerst ohrwurmtauglicher Song. Flynn leidet hier (wie auch auf dem restlichen Material) die Lyrics authentisch mit, die melodischen Gesangslinien stellen überdies einen krassen Gegenpol zu den mächtig bösen, harten und vertrackten Breaks, Soli und vocalakrobatischen Wutausbrüchen dar, wodurch diese in ihrer Wirkung nochmals verstärkt werden. Dieses "Gut vs. Böse" Spiel zieht sich wie ein roter Faden mehr oder weniger durch das gesamte Album und funktioniert für meine Begriffe ausgezeichnet. Langeweile kommt aufgrund des Ideenreichtums in den Songs zu keiner Zeit auf. Bei jeder Nummer bekommt der Hörer irgendein neues Schmankerl zu hören: Einprägsame Refrains, zahlreiche Breaks und Tempiwechsel, Gitarrenduelle wie ich sie lange nicht mehr gehört habe, intelligente und anklagende Lyrics; das Album ist gespickt davon und bietet auch nach fünfundzwölfzig Durchläufen Raum für Neuentdeckungen, wenn man sich darauf einlässt. Simpel strukturierten Thrash mit Hardcore Elementen sucht man vergebens; daher ist die Kritik der Burn-My-Eyes Jünger berechtigt. Gerade wegen dieser Neuausrichtung des Soundgewands, die zwangsläufig die Fangemeinschaft verändert hat (und weiter wird), bin ich gespannt, wie über diese Scheibe in ein paar Jahren geurteilt wird. Ich prophezeie ihr aber ein anderes Schicksal als TMTC! Anspieltipps: das aus progressiver Sicht sehr gelungene Highlight "Halo", das harte "Wolves" und der "Rausschmeißer" "A farewell to arms" als weiterer Longtrack wegen seines spannenden Songaufbaus. Da das Ganze auch von der Produktion her (Flynn mit C. Richardson) einer Abrißssbirne gleickommt eine rundum gelungene Angelegenheit.................. ................abgesehen vom Bonus Material der Limited Edition. Die kann man sich meiner Meinung nach getrost sparen, denn "battery" kommt zwar technisch ohne jeden Zweifel erhaben rüber - kann aber niemals (wie auch?)die Qualität des Originals erreichen - und passt überdies gar nicht in den Machine Head Kosmos 2007. Die DVD mit seinem Making Of ist ein gelungener Langeweiler, allenfalls für Englischschüler und Nachwuchsmukker empfehlenswert, die an ihrem american Akzent rumschrauben wollen... Die acht "echten" Tracks stellen in meinen all-time-classics aber ein neues Highlight dar; daher volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
mit diesem Album haben sich Machine Head ein Denkmal gesetzt,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (Audio CD)
Ich weiß gar nicht, wo ich mit meiner Rezension für dieses Metalepos anfangen soll, so überschäumend ist meine Begeisterung.Wir schreiben das Jahr 2006: Metallicas Master of Puppets feiert Geburtstag und das weiß auch eine Us Metalband aus der Bay Area, die sich Machine Head nennt. Und das der Klassiker aus dem Jahre 1986 für die arbeiten am neuen Album herhält, ist eine kleine Sensation. Dachte man doch bis dahin, das Metallica immer die Band mit den längsten Stücken ist. Doch das ändert sich mit The Blackening, dem 6. Studioalbum von Machine Head gewaltig. Beim ersten Hören dieser 8 Songs, muss man erst einmal schlucken: Der Opener Clenching the fist of dissent donnert mit über 10 Minuten Laufzeit aus den Boxen. Respekt!!! Der Song kann mit Shouts und Gesangseinlagen von Robb Flynn aufwarten, die sich gewaschen haben. Interessanter ist jedoch der Mittelteil, wo die Gitarren nur so fliegen. Weiteres Highlight des Songs der Chor und das langsame Outro des Stücks. kurze Verschnaufpause mit Beatiful Mourning und dann kommt Asthtics of Hate, der sich thematisch mit dem Tod von Dimebag Darell bzw. mit der Reaktion eines Journalisten darauf, befasst. Ich könnte jetzt hier jedes Stück einzeln beschreiben, doch das ist in diesem Falle vollkommen überflüssig. Fest steht jedoch, dass Machine Head sich mit dieesem Album ein Denkmal gesetzt haben. Kein Wunder schließlich haben die Herren aus einem Klassiker einen Klassiker gemacht. Jeder Metallicafan sollte dieses Werk einmal gehört haben, denn es trägt glasklar die Handschrift der besten Heavymetalband der Welt. Obey the master of Puppets and listen to The Blackening. Ganz großes Kino Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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The Blackening von Machine Head (Audio CD - 2007)
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