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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ging leider doppelt unter
Dieser Zweiteiler ging in der von James Cameron ausgelösten Euphorie leider fast unter. Und das ist sehr schade, da dieser Film fast noch historischer ist als der von James Cameron. Die Szenen, die Cameron damals aus seinem Film nahm, um sich auf Jack und Rose spezialisieren zu können, wurden hier untergebracht: wären da die belegten und fundierten...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von cyberhog

versus
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3.0 von 5 Sternen dramatisch - wie immer bei TITANIC
schneller Versand, gut verpackt, gut angekommen - ist alles bestens gelaufen und TOP-Qualität. Perfekt. Eindrucksvoller Film mit guten Schauspielern. Über die TITANIC gibt's ja viele Filme, immer wieder ein bisschen anders erzählt, allerdings immer mit dem gleichen Ende ;-)
Vor 8 Monaten von Miou veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ging leider doppelt unter, 4. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
Dieser Zweiteiler ging in der von James Cameron ausgelösten Euphorie leider fast unter. Und das ist sehr schade, da dieser Film fast noch historischer ist als der von James Cameron. Die Szenen, die Cameron damals aus seinem Film nahm, um sich auf Jack und Rose spezialisieren zu können, wurden hier untergebracht: wären da die belegten und fundierten Gespräche innerhalb der Besatzung und im Funkraum, die Daten der Titanic oder das Geschehen während des Untergangs, wie zum Beispiel das Verhalten der Offiziere und Passagiere oder die grundlegenden Sachen. Man merkt, dass dieser Film die historischen Aspekte auf jeden Fall festhalten will. Der Film basiert übrigens auf dem Roman "Titanic: An Illustrated History".

Außerdem war es eine gute Idee, nicht direkt mit dem Geschehen an Bord anzufangen, sondern erst einmal die Vorgeschichte der Charaktere zu erzählen. Da wäre der mittellose Dieb Jamie, der einem Kohlearbeiter die Fahrkarte klaut, die Familie Allison mit ihrem neuen Kindermädchen oder das anfangs angespannte Verhältnis zweier Menschen, die sich liebten und sich an Bord wieder begegnen. Jede Person hat seine eigene Geschichte, auf die ein größtmöglicher Fokus gerichtet wird, vernachlässigt wird dabei keiner der Protagonisten. Hinzu kommt, dass diese Charaktere von einer Starbesetzung gespielt werden.

Zu loben sind auch die Kostüme, die übrigens eine Emmy-Nominierung enthielten. Außerdem gab es einen Fernseh-Oscar für den "Besten Ton".
Für eine Fernsehproduktion ist der Aufwand zu loben. Regisseur Robert Lieberman ließ Teile der Decks nachbauen, allerdings sind diese leicht verfälscht und demnach auch nicht ganz detailgetreu.

Leider gibt es auch ein paar negative Aspekte. Da wären zum Beispiel die Computersimulationen, welche die Aufnahmen des Schiffes in der totalen Perspektive zeigen. Diese wirken sehr künstlich, selbst auf dem Simulator für den PC würde man diese heutzutage besser hinbekommen.
Da der Film auf dem Roman "Titanic: An Illustrated History" basiert, übernimmt er leider auch den Fehler mit der Person Alice Cleaver. Diese nimmt den Part der verurteilten Kindermöderin ein, allerdings gab es zwei Frauen mit identischem Vor- und Zunamen, auf der Titanic reiste eine andere Alice Cleaver, als die, die im Film gemeint ist, da diese die hysterische Kindermöderin darstellen soll.

Insgesamt überwiegen aber auf jeden Fall die positiven Aspekte, auch wenn das Drehbuch gegen Ende ein wenig nachlässt. Der Aufwand ist beachtlich für eine Fernsehproduktion, die Besetzung lässt für eine solche auch keine Wünsche offen und immerhin wurde versucht, den Film so originalgetreu und authentisch wie möglich wirken zu lassen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide gearbeitete Titanic-Verfilmung, 15. Dezember 2005
Von 
Christine Grüter (Emden, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
Dieser Film enthält zwar ein paar historische Ungenauigkeiten (z.B. über Ismay, der zwar den Kapitän zur Höchstgeschwindigkeit animierte, nicht jedoch selbst in den Kesselraum ging, um ordentlich "einzuheizen" oder es fehlt die Figur des Schiffskonstrukteurs Andrews, der dem konsternierten Kapitän die "mathematische Gewißheit" erläutert, mit der die Titanic innerhalb der nächsten Stunden sinken wird - stattdessen spricht Captain Smith selbst) - deshalb 1 Stern Abzug; für den Sachverhalt und die Darstellung des Untergangs sind dies jedoch recht unwesentliche Details.
Es werden Passagiere der ersten sowie der dritten Klasse auch in ihren Einzelschicksalen gezeigt, wobei etliche der bekannten Legenden eingewoben wurden, z.B. die "unsinkbare" Molly Brown oder die Geschichte des Kindermädchens der Familie Ryerson. Es wird allerdings auch das auf dem Schiff herrschende Klassensystem veranschaulicht, das - kombiniert mit Desorganisation - den Tod so vieler Menschen aus der dritten Klasse verursacht hat.
Wenngleich die bildliche Umsetzung des Schiffes und seines Untergangs etliche Etagen "bescheidener" angesetzt ist als der Cameron-Film, so hat er mich auf der emotionalen Ebene dennoch weitaus tiefer berührt als jener. Hier gibt es keine "herzzerfetzende" Liebesgeschichte wie die zwischen Rose & Jack - aber dafür gibt es (und das halte ich für weitaus wichtiger)Liebe in deren unterschiedlichsten Erscheinungsformen, es gibt Pflichtgefühl, Feigheit und auch Niedertracht - halt die ganze Skala menschlichen Seins. All dies so nachvollziehbar dargestellt, daß ich mir auch im Jahre 2005 gut vorstellen kann wie es 1912 war.
Sollte ich eine "Hitliste" der bisherigen Titanic-Verfilmungen aufstellen, so käme dieser solide gearbeite Film an die zweite Stelle nach "A night to remember" und erst danach das vielgepriesene Cameron-Spektakel (und letzterer nur wegen der minutiös geschilderten Untergangssequenz und der erstklassigen Wrackaufnahmen)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerter Zweiteiler, in einer anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Untergangs veröffentlichten DVD-Box, 28. Juni 2012
Von 
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(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Titanic - Die komplette Miniserie

Anlässlich des im April 2012 einhundertsten Jubiläums des Untergangs, der die Menschen mit deren Schicksal bis heute hin noch beschäftigenden Titanic, bringt das Label "Fernsehjuwelen" den ungekürzten TV-Zweiteiler aus dem Jahr 1996 zur Veröffentlichung auf DVD. Die nach Motiven des Buchs "Titanic: An Illustrated History" unter der Regie von Robert Lieberman im Auftrag der CBS entstandene Produktion wurde bereits ein Jahr vor dem furiosen Kino-Blockbuster von James Cameron fertiggestellt. Verstecken braucht er sich hinter diesem aber keineswegs.

Natürlich kann die von den beiden DVDs der hier vorliegenden Veröffentlichung zur Ansicht kommende Miniserie schon allein rein ausstattungsmäßig nicht mit der 200 Millionen Dollar Produktion von James Cameron mithalten. Das fehlende Budget macht sie aber mit einer, wenn auch zum Teil fiktiven, so sich doch in wesentlichen Punkten an die Originalgeschichte des Schiffsunglücks und der mit ihm einhergehenden menschlichen Einzelschicksale und Begebenheiten haltende filmische Umsetzung allemal wett. Auch wenn einige der in dem Zweiteiler gemachten Aussagen und Szenen mit dem heutigen Wissen und neuesten Forschungsergebnissen zum Titanic-Unglück nicht mehr ganz übereinstimmen, besticht die Miniserie dennoch mit zahlreichen liebevoll gezeichneten und erzählten Details in sich.

Sehr gefiel mir dabei, der sich aus mehreren Handlungsebenen und den in ihnen vorgestellten verschiedenen Charakteren und deren Verbindungen zueinander entwickelnde "rote Faden", der sich durch den Zweiteiler zieht. Die erzählte Geschichte in dem Zweiteiler beginnt dabei bereits vor dem eigentlichen Auslaufen der Titanic und geht über das Aufzeigen des reinen Untergangsszenariums hinaus. So bekommt die eigentlich bekannte und dadurch vorhersehbare Geschichte zusätzliche Brisanz und legt dadurch, für meinen Geschmack, noch einmal deutlich an Unterhaltungswert und Dramatik zu.

Die Miniserie, die auch mit einer Emmy-Nominierung für das "Bestes Kostümdesign" geehrt wurde, überzeugt aber nicht nur mit der in ihr so trefflich in Szene gesetzten und erzählten Geschichte. Sie wartet auch mit einigen in ihr zu erlebenden sehr bekannten und beliebten Darstellern auf. So schafft sie es dann auch in den immerhin beinahe drei Stunden Laufzeit, in der sie zur Ansicht kommt, ganz ohne Längen auszukommen und den Zuschauer mit in das Geschehen emotional einzubinden und zu fesseln.

Den Zuschauer erwartet in dem Zweiteiler ein interessant umgesetzter Erzählstil, der in der vorliegenden Verfilmung die Schicksale von Menschen der verschiedenen Gesellschaftsschichten auf der Jungfernfahrt der "Titanic" zeigt. Ein jeder hat seine eigene Geschichte und Art des Umgangs, als man das tatsächliche Ausmaß und den bevorstehenden Untergang des Luxusliners für sich persönlich gänzlich realisiert und wahrnimmt.

Zum einen wäre da zb. die junge und recht vermögende "Isabella" (Catherina Zeta-Jones), welche als verheiratete Frau mit Kind auf der Titanic ihren früheren Geliebten "Wynn" (Peter Gallagher) wiedertrifft und sich aufkeimender erneuter Gefühle zu diesem nicht erwehren kann. Oder auch Taschendieb "Jaime Perse" (Mike Doyle), welcher sich in die streng Gläubige "Osa Ludvigsen" (Sonsee Ahray Floetmann), die mit ihrer ganzen Familie in Amerika, dem gelobten Land einen Neuanfang wagen will, verliebt. Mit "John Jacob Astor" (Scott Hylands) und der ihm frisch angetrauten "Madeline" (Janne Mortil), die zudem ein Kind erwartet, ist einer der reichsten Geschäftsleute jener Tage mit auf der Titanic.

Sie alle haben ihr Schicksal in die Hände von Kapitän "Edward John Smith" (George C. Scott) und seiner Crew, wie in die des Direktors der Schifffahrtslinie "Bruce Ismay" (Roger Rees) gelegt. Noch ahnt niemand, was ihnen allen in nur wenigen Stunden bevorsteht auch nicht Kabinensteward "Simon Doonan", der wunderbar böse von Tim Curry gespielt wird. Dieser versucht den Gelegenheitsdieb "Jaime Perse" zu erpressen, um mit diesem zusammen einige der zahlungskräftigen Passagiere auf der Titanic um deren Vermögen zu erleichtern.

Die beiden DVDs der hier vorliegenden Veröffentlichung finden sich einzeln lagernd und entnehmbar in zwei Klar-Sicht-Amaray-Case. Diese kommen, zur sicheren wie auch repräsentativen Aufbewahrung in einem schmucken und stabil gefertigten Pappschuber ohne FSK-Flatschen.

Das Bild der DVDs kommt laut Cover im Format 4:3 (1,33:1) und mit einer Gesamtlaufzeit von in etwa 175 Minuten zur Ansicht. Im Gesamteindruck kann es als passend einer TV-Produktion zum Ende der Neunziger hin beurteilt werden und wenn auch nicht reverenzweisend so doch als durchaus akzeptabel. Eine bisweilen zu bemerkende leichte Unruhe, wie auch leichtes Rauschen, lassen sich in den zu sehenden Bildern nicht ganz leugnen. Die Farben zeigen sich zumeist recht natürlich wenn bisweilen, bedingt durch die etwas schwachbrüstigen Einstellungen bei der Schärfe und im Kontrast, der rechte Biss zu fehlen scheint.

Die DVD-Menüs zeigen sich mit einigen Collagen und zum Teil im Hintergrund zu hörender Musik gestaltet sehr übersichtlich und nutzerfreundlich gehalten. Neben des unmittelbaren Starts der Wiedergabe, des jeweils gewünschten Teils, bietet ein weiteres Menüfenster eine in Textform dargestellte Kapitelauswahl. Über "Einstellungen" gelangt man zu den angebotenen Audioformaten für die Wiedergabe. Neben einigen Trailern von den beiden DVDs, zu weiteren Veröffentlichungen aus dem Hause "Fernsehjuwelen", bietet ein zwölfseitiges Booklet zudem interessante Informationen zur Geschichte der Titanic wie auch zur Serie und deren Entstehung selbst.

Tonbewertung:

An dieser Stelle ein Lob an das veröffentlichende Label, dass sich neben der deutschen Synchronfassung auch der englische Originalton mit auf den DVDs findet. In beiden Sprachfassungen kommt dieser im Format Dolby digital 2.0 zu Gehör. Vom Klang, wie auch dem Volumen, sind beide Versionen stimmig gemischt und überzeugen mit einer guten Verständlichkeit der in dieser Miniserie zu Gehör kommenden Dialoge. Leider gibt es aber auch Anlass zur Kritik, die sich in diesem Fall auf eine besonders in ruhigen Momenten und Augenblicken nicht zu überhörende Brummschleife im Hintergrund äußert. Schon etwas bedauerlich, erhielt der Film 1997 doch immerhin sogar einen Emmy in der Kategorie "Bester Ton". Untertitel für Hörgeschädigte wie auch Gehörlose fehlen leider auf den zwei DVDs dieser Veröffentlichung.

Gesamteindruck:

Ohne Abstriche kann der hier durch das Label der "Fernsehjuwelen" zur Veröffentlichung gebrachte Zweiteiler, über eines der nachhaltigsten und die Menschheit hundert Jahre später noch immer beschäftigende Schiffsunglück, ganz klar für sich punkten. Die bekannte Geschichte mit der Konsequenz des Untergangs des Luxusliners auf seiner Jungfernfahrt, wird interessant und spannend erzählt. Eine beachtenswerte Besetzungsliste und die trotz aller Fiktion sich recht nah an die tatsächliche Geschichte haltende Umsetzung in diesem Zweiteiler machen diese Miniserie durchaus sehenswert und interessant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend gemacht, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
Ein Jahr vor James Cameron's Titanic, erschien dieser TV Zweiteiler. Auch hier wird die Geschichte der Titanic anhand von erfundenen Personen beschrieben, spannend nacherzählt und wird nicht langweilig. (Da schon andere über die Handlung geschrieben haben, verzichte ich hier darauf.)

Gerne wird immer wieder hervorgehoben, dass der Film auf den Roman "Titanic - Königin der Meere" [Titanic - An Illustrated History] basiert. Zum einen handelt es sich bei dem genannten Buch nicht um einen Roman, sondern einem Sachbuch. Zum anderen basiert er nicht auf diesem Buch, denn der Film zeigt eine andere Geschichte und es reiht sich ein historischer Fehler nach dem anderen. So beginnt auch die Geschichte vor dem 10. April 1912, bevor die Titanic Southampton verlässt. Ein amtsmüder Kapitän muss sich der Presse an Bord stellen, welche von einem arroganten Bruce Ismay (Präsident der White Star Line und Eigner der Titanic) durch das Schiff geführt wird. Im Grunde wird Ismay in dieser Verfilmung zum Ultra Bösewicht gemacht, welcher den armen Kapitän Smith drängt, schneller zu fahren. Nicht nur dieses wurde hier übertrieben dargestellt, sondern auch auf die Spitze getrieben als Ismay sich in den Kesselraum begibt und dem Chefingenieur Bell, über den Kopf des Kapitäns hinweg, den Befehl gibt noch mehr Kessel zu beheizen und somit die Geschwindigkeit zu erhöhen. Der erste Offizier William McMaster Murdoch kommt hier ebenfalls schlecht davon und wird eher als inkompetenter Offizier dargestellt. So ist es unter anderem seine Schuld, dass der Ausguck keine Ferngläser hat, da er dem 4. Offizier Boxhall befehlt, das Fernglas aus dem Krähennest zu nehmen, damit die Offiziere auf der Brücke sich nicht eins Teilen müssen. Dieses führt dann dazu, dass der Ausguck den Eisberg zu spät sichtet. Leider ein weit verbreiteter Irrtum, den die Ferngläser waren nur dazu da um etwas zu identifizieren und nicht den Horizont abzusuchen, welches mit bloßem Auge gemacht wurde. Nach der Kollision macht Kapitän Smith Murdoch Vorwürfe, dass er falsch reagiert hätte. So eine Diskussion fand niemals statt und genau wie Smith selber kam Murdoch von der Olympic, dem Schwesterschiff der Titanic. Murdoch wusste wie er das Schiff zu steuern hat. Auch weitere Ereignisse werden falsch Dargestellt und weitere Legenden, wie die, dass Notraketen rot sein müssten, finden hier ihren Platz. Aber auch die üblichen Legenden, wie die bereits erwähnten Ferngläser und Notraketen oder das ausgebuchte Schiff, der Tod des Funker Philips auf Faltboot B etc. werden hier gezeigt.
Am meisten gestört hatte mich bei diesem Film die Szene mit der Vergewaltigung! Nicht nur das es auf der echten Titanic keine Duschkabinen gab (für die dritte Klasse standen 2 Badewannen zur Verfügung und die Türen konnten abgeschlossen werden) es wäre für einen Steward auch alleine von seinen Arbeitszeiten her schwer gewesen etwas Derartiges durchzuführen.

Dennoch ist der Film gut gemacht und ist auch der erste welcher das brechen des Schiffes zeigt. Die Untergangszene wurde hier interessant umgesetzt. Anscheinend wollte man auf die Gefühle des Zuschauers ansprechen, als einen spektakulären Untergang zu zeigen. Da für diese Produktion weniger Geld zur Verfügung stand konnte nur ein kleines Set gebaut werden und nur einige wenige Räume. So befindet sich der Speisesaal der 1. Klasse auf dem Bootsdeck und die große Treppe wurde auf dieses Deck reduziert. Schön ist allerdings, dass man dabei versucht hat, es dem original nach zu mache, was bei der Treppe gut funktioniert hat. Der Speisesaal mit seiner Tanzfläche erinnert allerdings dabei, so wie der Speisesaal der Olympic in den 1920ern aussah. (Eine Tanzfläche gab es 1912 nicht.) Allerdings gilt es nicht für alle Räume, den der Rauchsalon, die Lounge oder Funkraum sowie die Brücke und Kesselräume, haben keine große Ähnlichkeit mit dem Original.
Die Kostüme sind sehr gut und passen um die Zeit von 1912. Und auch die Schauspieler sind meiner Meinung nach sehr gut. Da es sich um einen Spielfilm handelt, gebe ich 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Schatten von Cameron, 22. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Miniserie steht tatsächlich im Schatten von Camerons Titanic. Dieser Film ist selbstverständlich technisch weiter entwickelt. Die Fernsehproduktion kann da nicht mithalten. Auch gibt es in der Miniserie einige historische Ungenauigkeiten. Ich verzichte mal darauf, alle aufzuzählen. Die Geschichte die sich aber um den Untergang herum entwickelt bleibt fiktiv, ist aber glaubwürdiger als Camerons Liebesgeschichte, dabei nicht weniger interessant. Die Verhältnisse in den verschiedenen Klassen werden glaubhaft geschildert und es werden Sichtweisen angeboten, die man sonst in den Titanicfilmen so nicht zu sehen bekommt. Außerden macht es Spaß den Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen. Und das ist schließlich das wichtigste bei einer Serie.
Wer absolute historische Wahreheiten erwartet, ist jedoch mit Dokumentationen besser bedient owohl auch die kritisch hinterfragt werden sollten. Manchmal wird nämlich auch dort nachweislich Falsches gesagt. Aber ich schweife vom Thema ab.
Fazit: Gut gemachte Titanicverfilmung die man nur weiterempfehlen kann und die völlig zu Unrecht im Camerons Schatten steht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse!, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Movie ist für Titanic Fans ein muss. In ungekürzter Fassung was sonst im TV nicht der fall ist. Mit einer bekannten Hollywood Schauspielerin in der Hauptrolle und einen bekannten Nebendarsteller Tim Curry (The Rocky Horror Picture Show).

Ton- und Bildqualität ist gut. Filmmenü ist einfach zu bedienen, dort kann man sich ein paar Trailers von anderen Filmen anschauen.
Von mir gibt es nur 4 Sterne, weil teilweise die Bildqualität nicht so gut ist vom Film wie bei den Hollywood Streifen. Trotzdem ist die Ton- und Bildqualität gut. Des weiteren ist kein Making Of bzw. Dokumentation .

Trotz kleine fehlende Details ist dieser Film für Titanic Fans ein muss.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schöner Fernsehfilm, 19. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
Der Film kann zwar technisch nicht mit James Camerons Meisterwerk mithalten, dafür aber inhaltlich. Vor allem, weil es in jeder Titanic-Verfilmung um die an Bord herrschenden Klassenunterschiede geht.
Die Besetzung ist auch erstklassig allen voran Tim Currey als schmieriger Stewart.
Auf jeden Fall empfehlenswerter Fernsehfilm zum guten Preis.
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5.0 von 5 Sternen Lorraine Allisons Geschichte in US-Miniserie: „TITANIC“ mit George C. Scott u. a.!, 7. April 2013
Von 
Anja Hentrich (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zu diesem Film fand ich einen bemerkenswerten Bericht im News-Ticker Nr. 262 vom 05. April 2013 des TITANIC-MUSEUM-GERMANY. Ich stimme dem voll und ganz zu.

(Zitat:) ,,Im Jahre 1996 erschien in Amerika die US-Miniserie „TITANIC“, die für CBS gedreht wurde. Als Kapitän E. J. Smith hatte man den damals 69-jährigen George C. Scott (1927 – 1999) verpflichtet. Schon damals wartete die Serie mit einer Geschichte auf, die noch heute spannend verfolgt wird. Man hatte die Geschichte der Familie Allison mit als Handlungsstrang eingebaut. Das Kindermädchen Alice Cleaver ging dann auch mit dem kleinen Trevor Allison von Bord, als die Familie noch an Bord umherirrte. Heute ist das Thema der Familie Allison wieder aktuell: Debrina Woods versucht aktuell zu beweisen, dass ihre Großmutter doch überlebte und jene Lorraine Allison war, die durch Thomas Andrews gerettet worden sein soll (wir berichteten!). Bei der US-Miniserie ist dann auch zu sehen, dass das Kindermädchen Alice Cleaver bei ihrer Rettung (nach ihrem Namen befragt) den Nachnamen „Andrews“ angibt. Was hatte das Filmteam da recherchiert? Folgerichtig beginnt daher der Film mit dem Kindermädchen, welches die Stellung bei der Familie Allison in London antritt. Der Rest ist Geschichte … Die Miniserie erschien inzwischen in der Reihe „Fernsehjuwelen“ auf DVD, mit Booklet und interessanten Infos zu den Dreharbeiten! + + +"
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schöner TV-Film, 12. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
Zur Handlung: Ich habe den Film vor gut 4 Jahren zuletzt gesehen, also kann es sein, dass ich ein paar Handlungsbögen etwas ungenau wiedergebe. Zu einem ging es um eine Passagierin der ersten Klasse (Cathrine Zeta Jones), die ihre alte Jugendliebe (Peter Gallagher den Namen habe ich garantiert falsch geschrieben, sorry) trifft. Es funkt zwischen den beiden und die Frau will sich von ihrem Mann scheiden lassen.
Dann gibt es auch noch den symphatischen Taschendieb, der sich in eine Mitreisende verliebt. Diese wird später von einem Stewart (Tim Curry) vergewaltigt. Dieser Stewart zwingt den Taschendieb dann auch, während des Untergangs die Kabinen in der ersten Klasse auszurauben.
Ach ja, ein Eisberg kommt auch drin vor. ;-)
Der Film ist zwar nicht so gewaltig wie James Camerons Meisterwerk, aber das macht nichts. Er ist gut besetzt und für TV-Maßstäbe sehr gut gemacht. Da kann man nichts verkehrt machen.
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5.0 von 5 Sternen Top Top Top, 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Titanic [2 DVDs] (DVD)
...sogar eigentlich der beste Film über die Titanic! Natürlich ist camerons Titanic ein Meisterwerk den ich auch mittlerweile 200 mal gesehen habe und jedes mal rotz und Wasser geheult habe.. Aber dieser Film steht camerons bis auf die Grafik in nichts nach. Ein absolut bewegender Film der mehr auf bestimmte passagiere eingeht als Cameron. Es sind beides Top Filme wo jeder in irgendeiner Art und weise besser ist. Aber leider wurde über diesen hier unverständlicherweise kaum bis garnich berichtet! Eine klasse Film wie ich finde!!!
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The Titanic [2 DVDs]
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