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4.0 von 5 Sternen Erntezeit
Werden ja richtig flott, die Schweden. Nachdem früher Wartezeiten von vier Jahren ziemlich üblich waren für ein neues Album der Band, bescheren uns NAGLFAR seit der Sheol (2003) alle zwei Jahre mit einem neuen Werk. Kann die neue Scheibe den hohen Anforderungen gerecht werden, die spätestens seit der Kracher-Scheibe Sheol an die Band gestellt werden...
Veröffentlicht am 10. März 2007 von Platino

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The darkest road
Es ist ja nun schon fast drei Jahre her, dass Naglfar "Harvest" veröffentlicht haben und somit bin ich mit meiner Rezension ziemlich hinterher, aber ich möchte auch gar keine großen Reden schwingen und die Platte im Ganzen bewerten, sondern nur auf einen Song eingehen. Und zwar "The darkest road". Den Song insgesamt finde ich eher unspektakulär,...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von Greifer


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erntezeit, 10. März 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Werden ja richtig flott, die Schweden. Nachdem früher Wartezeiten von vier Jahren ziemlich üblich waren für ein neues Album der Band, bescheren uns NAGLFAR seit der Sheol (2003) alle zwei Jahre mit einem neuen Werk. Kann die neue Scheibe den hohen Anforderungen gerecht werden, die spätestens seit der Kracher-Scheibe Sheol an die Band gestellt werden? Schauen wir mal...

Das teuflisch-schöne Cover der Harvest mit dem Sensenmann (?) auf der Grasfläche voller Schädel ordne ich jedenfalls direkt nach dem genialen, dämonischen Cover der Sheol auf Platz 2 ein. Sehr gelungen. Gut, wenn man die CD aufklappt bemerkt man direkt, dass Kristoffer Olivius immernoch einen auf "Böses Männlein" macht, was ihm aber auch hier nur mäßig geling und eher niedlich als bedrohlich wirkt. Nichtsdestotrotz weist das Booklet eine stilvolle Aufmachung auf, da gibt's nix dran zu rütteln. Von der Gestaltung her hat mich die Scheibe hat es mich in jedem Fall vorab überzeugen können.

Aber wie steht es mit der Musik? Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass die ersten beiden Nummern beim ersten Hören nicht wirklich so in mein Ohr geballert haben, wie ich es gerne hätte. Wo "Into The Black" noch ein halbwegs stimmungsvoller (wenn auch nicht übermäßig aufregender) Opener ist, enttäuscht "Breathe Trough Me" insgesamt eher, obwohl dieser mit dem richtigen Tempo loslegt. Einfach nicht umhauend genug. Beide Songs sind ohne Frage gute Songs, aber nicht für das Niveau von Naglfar - das können sie besser. Die Entschädigung für den nicht so grandiosen Start gab's dann bei "The Mirrors of My Soul". Ein Song, der von der ersten Sekunde lang mit der genialen Melodie und den druckvollen Lyrics zur Sache geht und in den Bann zieht. Zwar ist der Refrain anfangs leicht gewöhnungsbedürftig, daher gibt's auch keine volle Punktzahl, aber danach knallt der wirklich gut, auch wenn das Tempo eher im Midtempo-Bereich liegt - so wie die meisten anderen Stücke übrigens auch. Scheppernd und kreischend geht's dann mit dem hymnenhaften "Odium Generis Humani" weiter. Nach dem einminütigen, ballernden Intro bekommt man mit dem nachfolgenden Chorus einen der genialsten Refrains aller Zeiten serviert, worauf das Tempo wieder kurze Zeit angezogen wird. Ein Song, der durch hohen Kontrast gänzt, alleine schon durch das recht melodische Outro. Einfach eine coole Nummer. Ähnlich gut geht's dann mit "The Darkest Road" weiter, auch wenn ich diesen Song öfters hören musste, um seine Stärken erkennen zu können. Hier überzeugen wieder Lyrics und Melodie. Leider Gottes finden wir dann bei "Way Of The Rope" wieder einen leichten Durchhänger. Wieder kann man sagen: Prinzipiell ein guter Song, aber nicht Naglfar-like - dafür überzeugt der gesamte Aufbau des Songs einfach nicht gut genug, die Melodie ist meines Erachtens zu... larifari. Nichts hammermäßiges. Glücklicherweise folgen von diesem Punkt an keine Ausfälle mehr, denn der Rest ist einfach genial. Angefangen bei "Plutonium Reveries", welches zwar nicht extrem schnell, aber dennoch mitreissend einem den nuklearen Holocaust ein wenig näher bringt. "Feeding Moloch" ist dann für mich der "heftigste" Song des neuen Albums, insbesondere bei der Stelle vor dem Refrain "To feed... the flames", woraufhin kurz ein kataklysmisches Inferno entzündet wird. Die perfekte Hymne der alles verschlingende Gegebenheit - sogar mit einem netten Gitarrensolo zum Schluß hin. Getoppt werden aber alle Songs vom abschließenden Titeltrack des Albums. Perfektion wie sie im Buche steht, mehr kann man kaum dazu sagen. Möglicherweie NAGLFARs bester Song auf der Midtempo-Sparte, denn hier stimmt einfach alles: Die Melodie ist der Ohrwurm schlechthin, die Lyrics sind einfach cool verfasst und abgeschlossen wird dieses Meisterwerk durch eine wirklich, man mag es im Zusammenhang mit NAGLFAR kaum sagen, wunderschöne Schlußmelodie, mit der dann das Album ausklingt.

Fazit: Es ist ein Fehler dieses Album mit genialen Scheiben wie Sheol oder Vittra zu vergleichen. Es ist kein Meilenstein, aber schon eine gewisse Gratwanderung zu dem, was NAGLFAR in vergangenen Jahren abgeliefert haben. Wo Pariah noch versucht hat an die Sheol heranzukommen und dabei auf Grund des eher schlechten Sounds und der insgesamt mäßigen Songgestaltung meiner Meinung nach scheiterte, geht die Harvest andere Wege. Die Schweden sind nicht still geworden, aber langsamer. Wie bereits erwähnt liegen die meisten Songs im Midtempo-Bereich, was man von der Truppe nun wirklich nicht gewöhnt ist. Hat man diesen Fakt mental überwunden, kriegt man ein wirklich cooles Album serviert, welches zwar an der einen oder anderen Stelle überarbeitungswürdig gewesen wäre, nichtsdestotrotz aber viele Fans des stark melodiebetonten, aber dennoch weitgehend keyboardfreien Blackmetals voll überzeugen wird.

Anspieltipps: Harvest, The Mirrors Of My Soul, Plutonium Reveries
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der Schweden, 3. März 2007
Von 
Alois Wagensonner "Metalhead" (Rottenburg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Jetzt ist der lang erwartete Nachfolger der letzten Platte "Pariah" endlich erschienen. Und eines gleich vorweg: Mit "Harvest" dürfte Naglfar endgültig an der Spitze des Black-/Death-Metal Bereichs angekommen sein. Denn so viel steht schon mal fest, das Album ist ein Kracher geworden.

Als erstes fällt auf, dass die Schweden zum Quintett angewachsen sind, da man nun dauerhaft auf die Dienste des Bassisten Morgan Lie zurückgreift. Kristoffer Olivius kann sich nun ganz und gar auf die Vocals konzentrieren. Und da kann man ihm große Fortschritte attestieren. Wurden auf der Vorgängerscheibe noch kritische Stimmen wegen des Weggangs von Jens Rydén laut, so ist Olivius spätestens jetzt voll und ganz in seine Rolle als Frontmann hineingewachsen. Eine derart intensive und aggressive Performance bringen in diesem Musik-Sektor nur wenige.

Die Grundstimmung der Platte ist, wie könnte es auch anders sein, sehr düster ausgefallen. Aber durch den stellenweisen Einbau von Synthies (immer klischeefrei) und Akkustik-Gitarren haben die Jungs es geschafft, abwechslungsreich zu klingen. Auf der ganzen Scheibe kann man eigentlich keinen Ausfall verzeichnen. Besonders hervorzuheben ist in meinen Augen der schon länger bekannte Song "The darkest road" und natürlich der Titeltrack "Harvest". Dieser Song dürfte das bisher beste sein, was Naglfar bisher fabriziert haben. Atmosphärisch, düster, aggressiv aber trotzdem hochmelodisch. So muss Metal klingen.

Die Produktion lässt keine Wünsche offen. Klar und trotzdem druckvoll: Perfekt. Über die Fähigkeiten der Musiker muss ich mich kaum auslassen. Kenner der Band wissen Bescheid: Stets abwechslungsreiche und technisch anspruchsvolle Riffs, treibende Bassläufe und was der Drummer hinter der Schießbude treibt ist auch bemerkenswert.

Komplettiert wird das Werk durch das äußerst stimmungsvolle Cover-Artwork von der Szene-Größe Travis Smith, der schon Alben von Nevermore, Iced Earth und Opeth veschönert hat.

Die Bonus-DVD kann noch mit einem Live-Mitschnitt, einem Promo-Video und einem knapp zwanzigminütigen Interview mit dem Fronter Kristoffer Olivius aufwarten. Vor allem die Live-Aufnahmen vom Party.San können sich sehen lassen.

Fazit: Eine der besten Scheiben der letzten Zeit und zumindest bei mir in Dauerrotation!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Album Nummero Zwo nach Jens Ryden, 12. Mai 2012
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Album Nummero Zwo nach Jens Ryden - offensichtlich können wir uns definitiv endgültig von dem charismatischen ehemaligen NAGLFAR Sänger verabschieden. Somit singt zum zweiten Mal der ehemalige Bassist Kristoffer W.Olivius, zumal auch Morgan Lie ihn würdig an seinem alten Posten vertritt. "Harvest" nennt sich übrigens die neue Scheibe und ist wie auch "Pariah" sehr gut ausgefallen. Nostalgie Schwenks in Richtung "Vittra" erspar ich mir jetzt an dieser Stelle, denn diese Zeiten sind ebenso vorbei - leider. Auch wenn man aber nicht mal an "Sheol" heranreicht, zeigen die Schweden, dass sie mittlerweile einen neuen Weg eingeschlagen haben, den man bereits mit "Pariah" geebnet hat. Man zeigt sich mittlerweile deutlich Black Metallischer denn je. Vor allem "Breathe through me" klingt wie ein fieser Bastard aus MARDUK und DISSECTION, wobei auch "Odium Generis Humani" deutlich in diese Richtung tendiert. Dass man aber nicht nur voll aufs Gas tritt beweisen NAGLFAR sehr gut mit langsameren Stücken wie dem sehr genialen "The Mirrors of my Soul", dem sehr melodischen "Way of the Rope" (mit sehr majestätischem Schluss!) oder das treibende "Feeding Moloch". Einen besonderen Stellenwert hat jedoch das abschließende 7 minütige Titelstück "Harvest", dass vor allem durch seine leicht melancholische Atmosphäre besticht. Zur Abwechslung kommt man hier völlig ohne Blasts oder Hyperspeed Doublebass aus, sondern legt sehr viel Wert auf Harmonie und griffige Melodien - sehr geil!! Fans von melodischem Black Metal sollten nicht lange zögern sondern sofort zugreifen!
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5.0 von 5 Sternen Genial, 11. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harvest [Explicit] (MP3-Download)
Diese Platte lohnt sich definitiv.
Harvest reicht nicht ganz eine meine persönlichen Favoriten -Diabolical & Sheol heran, ist aber sehr abwechslungsreich und durchgehend interessant.
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4.0 von 5 Sternen Naglfar rocken, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Bei "Harvest" handelt es sich um melodischen Black Metal mit einer transparenten Produktion und eingängigen Refrains, die vielen anderen Black Metal-Bands leider abgehen, weil sie dann ja um ihren "True-Status" fürchten müssten. Nein, nein, ich möchte nicht wieder diese ewig-währende Diskussion um "Trueness" vom Zaun brechen, aber die Musik hat trotz der genannten Eigenschaften nichts mit Dimmu Borgir zu tun. Ich frage mich oft, wieso dieser Vergleich so häufig geäußert wird. Schließlich werden die Keyboards hier nur selten aber dafür effektiv eingesetzt und Experimente hat man hier auch nicht zu befürchten. Wie in diesem Genre üblich gibts selbstverständlich auch Blastbeats, die immer wieder an passenden Stellen eingesetzt werden, aber man darf von Anfang bis Ende des Albums keine nordische Raserei erwarten, denn dafür sind immer noch zu viele Mid-Tempo-Parts in die musikalische Struktur der Songs eingeflochten. Auch toleranten Fans des traditionellen Black Metals empfehle ich zumindest mal, in die Musik von Naglfar reinzuhören. Mag sein, dass sie enttäuscht werden, aber die Qualität werden auch sie der Musik nicht absprechen können. Um den Thron des Melodic Black Metal zu erklimmen, fehlt es Naglfar allerdings an der epischen Atmosphäre, wie sie Bands vom Schlage Emperor zu Stande brachten, daher können sie sich nicht ganz vorne einreihen. Auch die frostige Stimmung der meisten traditionellen Black Metal-Bands kommt hier leider etwas abhanden. Empfehlenswert und auch düster ist dieses Album aber allemal.
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3.0 von 5 Sternen The darkest road, 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Es ist ja nun schon fast drei Jahre her, dass Naglfar "Harvest" veröffentlicht haben und somit bin ich mit meiner Rezension ziemlich hinterher, aber ich möchte auch gar keine großen Reden schwingen und die Platte im Ganzen bewerten, sondern nur auf einen Song eingehen. Und zwar "The darkest road". Den Song insgesamt finde ich eher unspektakulär, typisch Naglfar eigentlich. Doch das Intro dieses Songs ist meiner Meinung nach so unfassbar GEIL, dass ich es durchaus für erwähnenswert halte. Und gerade weil Naglfar, zumindest auf den letzten Alben, ziemlich einheitlich klingen sticht diese Sequenz um so deutlicher hervor.
Dieses morbide, verstörende Riff, begleitet durch das rasselnde SChlagzeug klingt einfach verdammt cool (erinnert finde ich ein bisschen an Sorgens kammer von Dimmu Borgir) Es gebiert irgendwie eine Erwartungshaltung auf etwas total Abgefahrenes, gerade auf Grund seiner Disharmonie - und dann noch dieser krass geile SChrei dazu, der passt an dieser Stelle einfach wie die Faust aufs Auge. Wie gesagt, absolut fantastisch. Man denkt sofort, dass muss ein Hammerstück sein.
Umso enttäuschender, dass diese Passage dann in ein absolut belangloses Durchschnittsriff übergeleitet wird. Ich weiß noch, wie ich beim erstmaligen Hören des Liedes völlig fassungslos war und mich fragte, wie die Band so ein geiles Intro derart grässlich verstümmeln konnte. Was hätte man aus dieser Grundstimmung nicht alles machen können, sie weiterentwickeln. Denn der Rest des Songs stellt dann, wie ich finde, nichts Aufregendes mehr dar. Vielleicht hatten Naglfar da einfach keine Lust den Faden weiterzuspinnen oder es war ihnen nicht bewusst, was sie da geschaffen hatten und was man aus dem Song noch hätten machen können. Na ja, alles Spekulation. Und narürlich alles leicht daher geredet, ich weiß. Auch kann man darüber streiten, ob solch ein kurzes Stück Musik überhaupt eine Rezension wert ist.
Scheiß drauf, ich wollt es trotzdem mal los werden
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Harvest
Harvest von Naglfar (Audio CD - 2007)
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