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5.0 von 5 Sternen Learnt Their Lesson Well
Warum eigentlich muss jedes Album die Revolution des Pop einläuten? Was ist eigentlich gegen ein solides schönes Album zu sagen, das ganz einfach seinen Stil durchzieht, ohne monoton zu werden? Warum darf eine Band auf ihrem zweiten Album nicht ein wenig sanfter daherkommen als das Debut -- solange es nicht zu einer Art Punk-Kitsch verkommt? (das wäre dann...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von weiser111

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lustige Sammlung an Indie-Mitgröl-Nummern
Die aus Leeds stammenden Kaiser Chiefs bieten auf ihrem zweiten Album wieder eine lustige Sammlung an Indie-Mitgröl-Nummern - man höre nur die erste Single "Ruby". Zwischen all der Party gibt es diesmal aber auch ein paar ruhigere und ernsthaftere Momente. Leider nicht so spektakukär wie das Debut, aber ein ordentliches Zweitwerk.
Veröffentlicht am 21. März 2007 von Dieter Hersel


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Learnt Their Lesson Well, 30. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Warum eigentlich muss jedes Album die Revolution des Pop einläuten? Was ist eigentlich gegen ein solides schönes Album zu sagen, das ganz einfach seinen Stil durchzieht, ohne monoton zu werden? Warum darf eine Band auf ihrem zweiten Album nicht ein wenig sanfter daherkommen als das Debut -- solange es nicht zu einer Art Punk-Kitsch verkommt? (das wäre dann zwar doch eine Revolution des Pop, aber eine, die uns gerade noch gefehlt hat). Kommerzieller Erfolg wird gern mitgenommen, das hört man. Aber muss ein Album deswegen schlecht sein?
Die einzelnen Tracks auf "Yours Truly, Angry Mob" sind professionell gemacht, nichts dem Zufall überlassen. Das hört man. Geschadet hat's dem Ganzen nicht: Schließlich ist zwanghafte Ungezwungenheit nicht der Ausweis des Guten, gut gemachte Musik aber schon. Und das hier ist gut gemacht: Eingängige Melodien, keine schlechten Texte; Details, die man erst nach mehrerem Hören bemerkt und würdigt; dazu präzise Details, die die klare Melodielinien nie ertränken in Solisten-Hybris.

"Yours Truly, Angry Mob" ist ganz einfach ein eingängiges Album einer Band, deren Mitglieder was können, die gut miteinander können und sich zum Glück nicht in Bombast und Solisten-Orgien verausgeben müssen. Langweilig ist das Ganze jedenfalls nicht, wenngleich ihr vorangehendes "Employment" etwas mehr Pfeffer hat, und wenngleich Franz Ferdinand ihre Alben "Franz Ferdinand" und "You Could Have It so Much Better" noch etwas pfiffiger eingespielt haben.
Die Kaiser Chiefs sind eine dieser Britpop-Band, die dem Techno mit "richtiger" Musik und schnörkellosem Gitarrenrock den Garaus gemacht haben. Der Titelsong gibt die Richtung vor, mit einer gelungenen Mischung aus harmonischen Akkorden und treibendem, ideenreich variiertem Punk-Rhythmus.
Man kann's immer wieder hören, das ganze Album, ohne dass es einen langweilt. Kein Durchhänger nervt, und kein alter Gaul wird bis zur Erschöpfung durchgeritten, dafür sorgen diese kleinen feinen Ideen: Sei's nun das "Paint It Black"-Zitat am Anfang von "Heat Dies Down", sei's das düstere Intro von "My Kind of You", dessen schlichte Tonreihe sie dann in allen denkbaren Varianten durchspielen (ein Schelm, der hier nicht an die Talking Heads dächte). Oder sei's "Learnt My Lesson Well" mit seinem nachgerade klassischen Piano-Intro und Ricky Wilsons perfekt passendem Gesang -- und dann fegt der ungeschminkte Rock in dem Moment herein, in dem es tragisch zu werden droht. Und dann natürlich "Ruby", ein echter Heuler -- und was ist gegen gelegentliche Heuler zu sagen?
Das Album brettert einfach los, ohne Anspruch zu heischen, ohne Starallüren.
Melodischer Britpop, genau richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig mit Schmirgelpapier bearbeitet. "Variationen über ein Thema", würde man in der Klassik vielleicht sagen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Voll in die Offensive, 19. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Noch vor kurzem war Leeds besonders in Fußballkreisen ein großer Begriff. Die Mannschaft der einstigen Textilmetropole, die nun wirtschaftlich am Boden liegt, brachte es in der Champions League bis ins Halbfinale. Doch fünf Jungs aus dem Norden Englands träumten einen anderen Traum. Im Jahre 2005 sollte sich dieser erfüllen. Die Kaiser Chiefs – benannt nach einem südafrikanischen Fußballvereins, bei dem der damalige Leeds-Verteidiger Lucas Radebe spielte – starteten mit ihrem Debütalbum "Employment" durch in Richtung Rock’n'Roll-Thron. Das Quintett ist mittlerweile eine der größten musikalischen Attraktionen der Insel, während der ortsansässige Fußballverein – ohne Lucas Radebe – auf dem letzten Platz der zweiten englischen Liga herumdümpelt. Nun stürmen sie mit "Yours truly, angry mob" wieder nach vorn.

Schon mit der ersten Singleauskopplung ließ das Quintett aus der nordenglischen Textilmetropole keinen Zweifel daran, dass auch das neue Werk dort anknüpft, wo "Employment" aufgehört hatte. Wie vormals "Oh my god" setzte sich "Ruby" in den Ohren der geneigten Zuhörer fest. "Wir sind eine großartige Band und wir schreiben großartigen Songs", posaunt Keyboarder Nick Baines und liegt damit nicht gänzlich falsch. Immer dann, wenn die Kaiser Chiefs in die Offensive gehen und die Menge mit rockigen Klängen nach vorne treiben, zeigen sich die Stärken des Albums. Der sich langsam entwickelnde Titelsong "The Angry Mob" ist das beste Beispiel – zuerst scheint der Angriff durch eine mittelmäßige Popattitüde ins Leere zu grätschen, um dann am Ende mit einem fulminanten Schlussspurt aus der Distanz zu treffen. Auch das locker-poppige "Heat dies down", das dennoch nach vorne geht, und das eingängige "Learnt my lesson well" zeugen davon, dass das Hitpotenzial des Erstlingswerks des Leeds-Fünfers kein Zufallstreffer war.

Es zeigen sich in den wenigen, ruhigen Phasen des Albums ("Try your best", "I can do it without you") zwar gewisse Schwächen, doch wer hatte dies von den stürmischen Briten erwartet? Die Kaiser Chiefs überzeugen auf anderem Gebiet: Offensiver Indierock, der durch starke Ohrwurmgefahr und rockige Rhythmen überzeugt, ohne mit der Brechstange zu agieren. Zum Schluss setzt der "Angry Mob" mit "Retirement" noch einen wütendes i-Tüpfelchen auf eine gelungene Platte. "Kaiser" Franz wäre begeistert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Indie/BritRock-Platte, 28. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Gleich zu Anfang: Zu sehr sollte man die neue CD nicht mit "Employment" vergleichen. Ich fand den Vorgägner zu "Yours Truly, Angry Mob" insgesamt besser und, wenn man das bei den Kaiser Chiefs überhaupt sagen kann, innovativer. Die Kaiser Chiefs füllen weiterhin die Lücke zwischen Bands wie Coldplay und Maximo Park (wobei sie von Coldplay weiter entfernt sind!).

Alle neuen Songs haben Elemente, die einem sehr vertraut sind. Von billigen Kopien zu sprechen wäre aber total übertrieben, denn die Songs enthalten allesamt soviel neues bzw neu kombiniertes, dass zumindest ich kein direktes Vorbild ausmachen konnte. Außerdem musste ich das Album ein paar mal hören bevor ich wusste woran ich wirklich bin, was ich eigentlich als positiv ansehe.

Die Songs auf der neuen CD sind allesamt ziemlich gut, mit gefälligen Melodien oder zumindest guten Texten. Es gibt eigentlich keinen richtigen Durchhänger. Die richtig guten Stimmungsmacher fehlen meiner Meinung nach, denn "Ruby" ist zwar gut, aber wie bei den anderen Songs mit Hitpotenzial wie "Heat Dies Down" oder "Everything is average nowadays" fehlt noch etwas - die sind dann doch irgendwie eintönig geraten, auch wenn sie cool klingen.

Die anderen Songs auf dieser CD sind definitiv die besseren - besonders "Learnt my lesson well" mit einem Piano-und-Gesang-Vorspiel des Keyboarders. Nicht nur der Text von "Retirement" ist mit britischem Humor gewürzt: "There are many things that I would be proud of If i'd only invented them such as the wheel, the washing machine and the tumble dryer". Den Brit-Rock neu erfunden haben die Kaiser Chiefs diesmal sicherlich nicht, aber eines der besseren Mainstream-Alben von der Insel wird "Yours Truly, Angry Mob" 2007 sicherlich bleiben!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Zweitling, 23. Februar 2007
Von 
Harald Wishof (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Das zweite Album der Kaiser Chiefs wurde von keinem geringeren als Stephen Street produziert.Den jüngeren sei gesagt, dass dieser Herr seinerzeit maßgeblich am Erfolg der Smiths und Morrissey (dessen erstem Solowerk) beteiligt war.Damit ist die grobe Richtung, Brit-Pop und artverwandtes, vorgegeben und der Hörer wird in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.Etwas von den Eigenarten, die das Debüt der KC zumindest in Punkto Wiedererkennungswert auszeichneten, wurde abgeschliffen und weicht nun einer reiferen und runderen Präsentation.Keine Angst,"Your`s truly,angry mob" wird dadurch nicht zwangsläufig langweiliger als sein Vorgänger.Das zickige und schrullige kommt nur etwas gebändigter daher.Die Kompositionen wissen durchaus zu überzeugen,verleugnen dabei keinerzeit Einflüsse der Achtziger.Neben XTC (natürlich !),Clash und Go-Betweens als musikalische Referenz gibt es textliche (Billy Bragg,wenn er nicht politisiert, bis hin zu Talking Heads) Anleihen, die aber nie aufgesetzt wirken.Einen zweiten Single-Hit wie "Ruby" sucht man zwar vergeblich, doch das kommt der Nachhaltigkeit dieses Albums eher zugute. Sicher liegt hier kein Klassiker vor und erst recht keine moderne Musik des Jahres 2007.

Dieses Problem ist jedoch ein grundsätzliches und den sympathischen Chiefs

nicht vorzuwerfen, denn die machen ihre Sache anständig.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Musik - super Texte!, 12. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Es kommt ja selten vor, dass man ein Album findet, auf dem man alle Songs gut findet. Dies ist so eines. Daher unbedingt kaufen! Mir persönlich gefällt "The Angry Mob" am besten, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter, also kein "Einheitsbrei", wie bei so vielen anderen Bands, bei denen man oft gar nicht merkt, wenn der erste Track aus ist, weil sich irgendwie alles gleich anhört. Die Kaiser Chiefs heben sich aber auch durch wirklich tolle Texte von der Masse ab - witzig, teilweise sogar sozialkritisch oder einfach nur "Real Life" - auf jeden Fall nicht das übliche "Ich liebe Dich und Du mich nicht"-Gesülze. Der Fußballverein, nach dem sie sich benannt haben, kann wirklich stolz sein!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lustige Sammlung an Indie-Mitgröl-Nummern, 21. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Die aus Leeds stammenden Kaiser Chiefs bieten auf ihrem zweiten Album wieder eine lustige Sammlung an Indie-Mitgröl-Nummern - man höre nur die erste Single "Ruby". Zwischen all der Party gibt es diesmal aber auch ein paar ruhigere und ernsthaftere Momente. Leider nicht so spektakukär wie das Debut, aber ein ordentliches Zweitwerk.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der sicheren Seite, 6. März 2007
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
2007 wird zum Bewährungsjahr für die "Class of 04/05" der Indie-Welle der vergangenen Jahre. Da müssen all die Bands mal zeigen, ob sie musikalisch länger nachbrennen als nur für einen Sommer. Einige Bands hatten wir schon und das Resultat ist durchaus verwachsen. Hauptschuld dafür dürften wohl U2 sein, die fast alle Bands damals als Support mit auf Stadiontour namen. Also fühlt sich von Bloc Party, über die Killers bis eben hin zu den Kaiser Chiefs jede Band nun zu Höherem, Bombastischerem berufen.

Bei den zuletzt genannten Kaiser Chiefs ist das zum Glück nicht so stark ausgeprägt. Stattdessen gehen die 5 Herren aus Leeds auf Nummer sicher und machen auf "Yours Truly, Angry Mob" genau das, was auch auf "Employment" gut funktionierte: Solider Britrock mit unwiederstehlichen Melodien. Aus dem ursprünglichen Ziel, weniger "Na Na Nas" einzubauen und ernster zu klingen wurde dann aber doch nix. Schon beim unwiederstehlichen Opener "Ruby" schmettern die Jungs nach knapp 10sek ein "la la la" nach dem Nächsten heraus. Eine bessere erste Single gibt's gar nicht. Dem kann man nicht wiederstehen. "The Angry Mob" funktioniert dann auch als konsequente 2. Single mit unwiederstehlichem Charme und einem stampfenden Schlussteil, deren "We are the Angry Mob, we read the papers everday..."- Zeile schon jetz ein Live-Klassiker und Indie-Disco-Mitgröhler ist. Und spätestens ab Titel 3, "Head Dies Down" sind die Kaisers zu gewohnter Qualität aufgelaufen. Allerdings ist das auch ein bisschen das Problem der ganzen Platte. Beim ersten Mal waren die netten Melodien der jungen Herren einfach mal was neues, von den bissigen Texten ganz abgesehen... außerdem waren sie wohl DIE Konsens-Indie-Band schlechthin. Das dieses Rezept auf Album Nummer 2 leider etwas zu ausführlich breitgetreten wird macht mitunter den Schwachpunkt der Platte aus. Gut, das da zwischendurch noch Nummern wie die Zauberballde "Love is not a Competition" oder dem unwiderstehlichen "Learned my Lesson well" zu finden sind, um die man einfach nicht herum kommt.

Fakt ist... die Kaiser Chiefs befinden sich nach dem schwierigen 2. Album an einem Scheideweg. Die nächste Platte muss zeigen, was die Band kann. Ist man künstlerisch anspruchsvoll oder will man weiterhin die nette Pop/Rock Kapelle mit dem Schwiegersohn-Image bleiben? Schlechtreden will ich dieses Album aber nicht. Dazu ist es viel zu gut. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Band wirklich mal auf Stadiontour gehen kann oder nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleiner Rückschritt, 27. September 2007
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Wenngleich die Single "Ruby" im Jahre 2007 nicht ungerechtfertigt 1000fach über die Fernsehbildschirme diverser Musiksender flimmerte und ähnlich oft im Radio erklang, so muss man festhalten, dass das 2. Album der Kaiser Chiefs alles in allem doch recht deutlich hinter seinem Vorgänger "Employment" anzusiedeln ist.

Erfreuten die KAISER CHIEFS ihre Hörer einst mit einer Vielzahl von aufrüttelnden und gleichermaßen melodisch-poppig-rockigen Klängen, so bleibt dies gegenwärtig eher die Ausnahme.

Natürlich ist auch "Yours truly, angry mob" insgesamt eine hörenswerte Platte, allerdings eben auch eine relativ herbe Enttäuschung für diejenigen, die eine weitere Steigerung der Band erwartet haben.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Kaiser Chiefs bei ihrem dritten Versuch mehr als nur eine Hitsingle zu bieten haben. Ansonsten könnte es leicht passieren, dass sie in den "Niederungen" durchschnittlicher Kommerzmusik ein Dauerticket gebucht haben, was wir ihnen ja allen nicht wünschen...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schon mal da gewesen, aber gut, 26. Februar 2007
Von 
Julia Deuble (Konstanz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Ich gehe in ein Kaufhaus, sehe die neue der kaiser Chiefs und beschließe sofort, sie anzuhören.
Beim ersten Titel frage ich mich "Kaiser Chiefs?", er scheint etwas ungewohnt poppig im Vergleich zum vorherigen Album und sofort wird mir klar, warum das der Song ist, der gerne im Radio läuft. Eingängig ist er.
Der zweite Song scheint mir schon wesentlich typischer, gefällt gut, die Übergänge und Tempiwechsel sind gelungen, meiner Meinung nach der musikalisch wertvollste Song der CD.
Es folgen Songs, die nicht neu zu sein scheinen, nichts Herausragendes, aber gut. Nichts Langweiliges, aber auch nichts, was das Album zum Album des Jahres küren würde.
Immer wieder schön: langsame Passagen, die geschickt in schnelle übergehen. Zeitweise bemerkt man die Freundschaft zu "Franz Ferdinand" in ihren Songs, auch "The Killers" scheinen einen leichten Einfluss ausgeübt zu haben.
"Love's not a competition" ist ein gelungener ruhiger Song, verleiht dem Album Vielseitigkeit.
"My kind of guy" beginnt wunderbar schräg, die Stimme des Sängers gut eingesetzt mit Abwechslung zum Instrumentalen.
Insgesamt gesehen ist das Album gelungen und keineswegs eine Enttäuschung zum vorherigen. Jedoch rate ich, ihm die Chance zu geben es wirken zu lassen und es nicht nur einmal anzuhören.
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5.0 von 5 Sternen Trotz aller Unkenrufe, 10. Oktober 2008
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Yours Truly, Angry Mob (Audio CD)
Also, bei den Kaiser Chiefs, da traut man sich, vor lauter wohlfundierter Kritik ja gar nicht seinem Bauchgefühl recht zu geben und die Platte einfach gut zu finden. Ich muss ja zugeben, mein erster Eindruck war auch - was für ne langweilige glatt produzierte Soße. Aber bei mehrfachem Hören bin ich dieser ausserordentlich gelungenen Rockscheibe doch noch auf den Leim gegangen. Nennt mich musikalisch einfach gestrickt, meinetwegen. Die unrasierten Gesellen erfinden jetzt nicht das Rad neu, aber es rockt und man erkennt, dass ihnen zumindest im abkupfern keiner was vormacht. Bei Lied Nr. 3 dachte ich auch am Anfang jetzt wirds aber peinlich. Aber das Paint-it-Black-Cover war zum Glück nur angetäuscht. Lustiger Zug. Kommerz hin und her - ich geb auch gleich zu, dass ich die erste CD nicht kenne - aber mich haben sie schon überzeugt. Nur eins: Diese modernen CD-Hüllen mit den abgesetzten Ecken - macht das mal nicht mehr - da kann man sich schön die Pfoten klemmen...
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Yours Truly, Angry Mob
Yours Truly, Angry Mob von Kaiser Chiefs (Audio CD - 2007)
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