Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
155
3,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. März 2007
Ich verstehe gar nicht, warum so viele sich so über das Album aufregen. Vor allem wenn man sich selbst als Manowar-Fan bezeichnet. Klar es ist kein normales Manowar-Album wie wir es seit 85 bekommen, aber gerade das finde ich ja an diesem Album so interessant. Wenn man die Sprachpassagen nicht gut findet soll man die halt skippen, aber ich persönlich finde, es gehört einfach zum Konzept dieses Albums.

Und das zu wenig Lieder drauf sind, ist lächerlich. Wer das behauptet sollte nochmal an den Fingern zählen üben. Es gibt nämlich insgesamt 9 Songs auf diesem Album, und das ist ziemlich guter Manowar-Standart. Auf vielen alten Alben sind weit weniger Lieder. Außerdem ist die Kritik, dass 3 Tracks schon bekannt sind ebenfalls unbegründet, da so gut wie jede Band auf der Welt vor dem Release des Albums eine Single rausbringt auf der dann noch ein oder mehrere Songs des Albums drauf sind. Die Abzocke ist in dem Fall nicht Gods of War, sondern die EP Sons of Odin. Und wer sich die geholt hat, ist selber Schuld, dass er nicht die Geduld hatte bis zum Album zu warten.

Zu den Liedern muss ich sagen, dass sie alle guter Manowar-Standart sind oder sogar darüber liegen. Ich erwarte nach über 20 Jahren nichts Neues mehr, sondern freue mich auf Altbekanntes. Dafür gibt es für langjährige Fans bei einigen Tracks ein nostalgisches Wiedersehen mit Tracks aus der Manowar-Vergangenheit. Aber erstmal eins nach dem anderen.

1. Overture to the hymn of the immortal warriors

Ein Track den ich ehrlich gesagt selbst immer gerne überspringe. Ist zwar sehr nett zum anhören, aber ich brauchs nicht unbedingt.

2. The ascension

Ein geniales Intro für King of Kings. Als ich es das erste mal in der Rockfabrik hörte wusste ich gleich: Das MUSS ein neues Manowar-Lied sein. Als dann Eric's "I enter this world, born under a sign" erklang hatte ich eine Gänsehaut wie selten zuvor bei einem Manowar-Lied. Wenn man den ersten Track überspringt hätte es wohl keinen besseren Weg gegeben dieses Album einzuleiten.

3. King of Kings

Ein Manowar-Kracher im besten "Power of Thy Sword"-Stil. Harter Anfang, langsamer, stimmiger Mittelteil und harter Ausklang. Eins der besten Lieder der Scheibe.

4. Army of the Dead Part I

Der erste Vorgeschmack auf "Odin" mit Choralem Gesang ohne musikalische Begleitung.

5. Sleipnir

Ein nettes Manowar-Lied über Odins achtbeiniges Pferd Sleipnir, dass ihm von Loki geschenkt wurde. Schön mit einer Geschichte eingeleitet folgt hier ein weiteres Highlight mit einem schönen, einprägsamen Refrain.

6. Loki God of Fire

Erstes Lowlight. Ich weiß nicht, ich kann mit diesem Lied nicht viel Anfangen. Es ist zwar nicht so schlimm wie ältere Ausrutscher (*hust* Animal *hust*) aber nicht so gut wie der Rest des Albums.

7. Blood Brothers

Das obligatorische "langsame Lied" das sich auf fast jeder Manowar CD findet. Nicht schlecht aber Lichtjahre von Liedern wie "Master of the Wind", "Heart of Steel" oder dem genialen "Swords in the Wind" entfernt. Außerdem selbst für Manowar ein bischen zu schmalzig.

8. Overture to Odin

Nächster Hinweis auf das eigentliche Hauptlied des Albums. Kann man aber auch bei Bedarf überspringen.

9. The Blood of Odin

Und weiter geht der Aufbau von "Odin" mit der erzählten Geschichte des Allvaters. Sehr interessant und schön erzählt. Gleichzeitig eine gute Einleitung für "Sons of Odin".

10. Sons of Odin

Ein eher ungewöhnliches Manowar-Lied bei dem der Refrain hart und die strophen eher langsam gespielt werden. Ein toller Song der in einer ähnlichen Klasse wie King of Kings spielt. Zum Ausklang geht die Geschichte weiter.

11. Glory Majesty Unity

Allein der Titel deutet es an: Hier kommt Nostalgie-Feeling. Wer Manowar kennt, wird die Erzählerstimme spätestens hier wiedererkennen. Yep, es ist der Großvater, der vor langer Zeit auf "Kings of Metal" seinem Enkel die Geschichte "Warriors Prayer" erzählte um "Blood of the Kings" einzuleiten. Auch mit dem Gebet werden wir hier wieder konfrontiert.

12. Gods of War

Das namensgebende Lied startet direkt mit Ende des vorherigen Tracks. Ein schleppendes Lied im Stil von "Secret of Steel". Ziemlich gut.

13. Army of the Dead Part II

Noch einmal bekommen wir die Passage von Part I in abgewandelter Form zu hören und damit den letzten Vorbeireitungstrack für "Odin"

14. Odin

Und die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Hier bekommen wir das wohl genialste Lied der Scheibe serviert, und ich rate allen die Vorbereitungstracks anzuhören, weil das Lied dadurch nochmal an Größe gewinnt. Das Lied startet mit der gesungenen Geschichte Odins die wir schon zum Teil aus "Blood of Odin" kennen. Das Besondere ist, dass dieses Lied keinen Refrain hat. Dann kommt ein kurzes Solo und schließlich die diesmal musikalisch untermalte Passage die man bereits aus "Army of the Dead" kennt und deshalb auch sofort lauthals mitsingen kann. Eins der besten Lieder die Manowar je gemacht hat und meiner Meinung nach auf einem Level mit Sachen wie "Guyana".

15 Hymn of the Immortal Warriors

Auch hier gibts wieder Nostalgie. Schon der Text verrät, dass es sich hier sozusagen um die direkte Fortsetzung von "Swords in the Wind" handelt. Aber auch in der Melodie hört man Anzeichen dafür. Zum Beispiel hört man ziemlich zum Anfang, wenn die Drums einsetzen das Thema von "Valhalla" welches damals die Einleitung für "Swords in the Wind" war.

Ein nettes Lied für Neulinge und ein tolles Nostalgie-Feeling für Fans. Bin aber immernoch der Meinung man hätte das Album mit Odin enden lassen sollen.

16 Die for Metal

Ein Bonus-Track und das hört man auch. Dieses Lied hat rein gar nichts mit dem Konzept des Albums zu tun sondern ist eins der typischen Heavy Metal-Lifestyle Lieder, wie wir sie von Manowar schon seit ewigen Zeiten gewöhnt sind. Nichts außergewöhnliches.

Also ich finde das reicht auf jeden Fall für ein gutes Manowar-Album. Und ich bin gespannt ob die Vier ihren Plan in die Tat umsetzen und uns noch andere Götter auf diese Weise Vorstellen. Mein Typ für die nächste Scheibe ist der gute alte Thor mit seinem Hämmerlein.
0Kommentar| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2012
Wenn man mit einigem zeitlichen Abstand an "Gods Of War", das 2007er Album der True Metal-Institution Manowar denkt, fallen einem spontan drei Songs ein: "King Of Kings", "Sleipnir" und "Sons Of Odin". Aufgrund einer lustig-peinlichen Anekdote aus dem Rock Hard wird insbesondere im deutschsprachigen Raum der eine oder andere vielleicht auch noch den Bonustrack "Die For Metal" in Erinnerung haben - gewidmet einem gewissen Götz K. Der fand es seinerzeit nämlich nicht so glaubwürdig, dass ein gewisser Joey D. behauptete, "notfalls für den Metal sterben" zu wollen und wurde dafür immerhin im Booklet gewürdigt.

Auch wenn (oder gerade weil?) seit der Veröffentlichung von "Gods Of War" mittlerweile einige Zeit ins Land gezogen ist, ist das Album nach wie vor nur als "durchwachsen" zu bezeichnen. Dabei sieht es optisch zunächst sehr gut aus (und mit "optisch" meine ich nicht das Cover, das mehr als alle bisherigen zum Fremdschämen einlädt...): 16 Songs, eine Spielzeit von fast 74 Minuten, Manowar-Rekord! Ähnlich umfangreich ist von allen bis dato erschienenen regulären Alben der Amis lediglich "The Triumph Of Steel" (1992, ca. 69 Minuten) ausgefallen. Das ist auch schon eine gute Überleitung, denn gerade auf jenem Album befand sich mit dem berüchtigten 28-Minüter "Achilles, Agony And Ecstasy In Eight Parts" eine Art Hörspiel, wie es "Gods Of War" auf Albumlänge bietet.

Das bedeutet im Klartext: Von 16 Stücken auf der Platte sind gerade mal acht als Songs im eigentlichen Sinne zu bezeichnen. Der Rest besteht aus Intros, Overtüren und Spoken-Word-Titeln. Nun sind solche Dinge zur Schaffung einer gewissen Atmosphäre ja durchaus geeignet, nur übertreiben es Manowar auf "Gods Of War" damit gnadenlos. Am Beginn der Platte bietet die erste Overtüre, passend betitelt mit "Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors" einen dramatischen, wagnaresken Auftakt - und ist gleichzeitig symptomatisch für das Problem der ganzen Klassik, die sich auf "Gods Of War" zwischen den anderen Liedern befindet: Zu lang, zu sperrig, zu sehr Konserve und einfach zu viel des Guten. Ich wage kaum, es zu schreiben, aber sowas bringen "kleine" Symphonic-Bands wie Rhapsody (Of Fire) besser und dramatischer zustande... Dass darauf mit "The Ascension" auch noch ein Intro folgt, strapaziert die Geduld dann schon beinahe über Gebühr. So dauert es dann insgesamt fast neun (!) Minuten, bis der erste "richtige" Song beginnt, der leider nur 4:17 Minuten dauert. Dafür ist "King Of Kings" einer der stärksten Manowar-Tracks überhaupt. Tatsächlich ist das Stück sogar so gut, dass es über den Anfangsärger locker hinwegtröstet und man auch mit dem darauf folgenden Zwischenspiel "Army Of The Dead, Part I" (langsam, bedächtig, mit Chorgesang, insgesamt gar nicht so übel) ganz gut leben kann. Danach befürchtet man in "Sleipnir" zunächst auch eine Art Intro, der gesprochene Text ist aber zum Glück "nur" knapp über eine Minute lang und leitet einen echten Hammer-Song ein. Vor allem der Refrain ist traumhaft, auch wenn er zum Schluss ein wenig zu oft wiederholt wird! Im kurzen "Loki God Of Fire" geht es dann im Midtempo ganz gut, wenn auch nicht essentiell zur Sache, bevor mit "Blood Brothers" eine typische Power-Ballade folgt, die jedoch qualitativ bei weitem nicht an andere Manowar-Großtaten dieser Kategorie heranreicht.

Die zweite Hälfte der Platte wird - standesgemäß - von einer Overtüre ("Overture To Odin") und einem äh... Intro... ("The Blood Of Odin", mit eher gelangweiltem Erzähler) eingeleitet. Wer sich das öfters anhören soll, weiß ich nicht, aber nach insgesamt rund acht Mintuen folgt mit "The Sons Of Odin" wieder ein richtiger Kracher der "Kings Of Metal" - ein schöner Stampfer mit gutem Refrain und überhaupt allem, was das Herz begehrt. Ganz im Gegensatz zu "Glory Majesty Unity", das - man ahnt es schon - eine Art Fortsetzung von "The Warriors Prayer" (auf "Kings Of Metal, 1988) darstellt. In meinen Ohren ist das überflüssig wie ein Kropf, war es auch 1988 schon, wenn man ehrlich ist. Gleich darauf hört man im Titeltrack "Gods Of War" wieder metallischere Klänge, episch angereichert durch orchestrale Begleitung. Gar nicht so schlecht, aber wohl kein zukünftiger Klassiker. Schließlich folgt noch die "Army Of The Dead, Part II" (Erinnert sich niemand mehr an "Part I" auf diesem Album? So ähnlich klingt nämlich auch dieses Stück...). Im vorletzten Song kommt dann noch Odin selbst zu Ehren, und zwar in einer guten Power-Ballade, die "Blood Brothers" locker übertrifft. Gefällt! Den Schlusspunkt des Konzepts setzt dann die "Hymn Of The Immortal Warriors", die weder ganz Klassik noch ganz Metal ist und somit zwischen den Stühlen sitzt. Halbgar, irgendwie, und auch ein bisschen symptomatisch für "Gods Of War" als Gesamtalbum. Das 16. und finale Stück gehört dann nicht mehr zum Konzept und ist - wie schon erwähnt - die Huldigung an den Rock Hard-Chef in Form von "Die For Metal", das wohl nur aufgrund der zugehörigen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten ist. Oder vielleicht auch aufgrund des geklauten "Kashmir"-Riffs (Led Zeppelin), aber das haben ja schon ganz andere Kapazunder verwendet.

Am Ende bleiben also auch nach neuerlichen Hörversuchen nur wenige Volltreffer auf der Habenseite von "Gods Of War". Vor allem "King Of Kings" und "Sleipnir" sind zwar auch im Manowar-Gesamtkontext ganz vorne einzuordnen, das reicht mir persönlich aber nicht. Joey DeMaio hat für dieses Album typische Manowar-Zutaten genommen, seiner Vorliebe für Wagner freien Lauf gelassen und den Pathos, der beidem zu Grunde liegt, auf die Spitze getrieben. Das mag sich auf den ersten Blick interessant anhören, führt aber bei mir nur dazu, dass ich alle Zwischenspiele überspringe, um die Dinge zu hören, die mir an Manowar immer gefallen haben. Denn Leidenschaft und Spielfreude ist aus den klassischen Einschüben nicht herauszuhören, wenn ich mir auch nicht herausnehme, ein großer Klassik-Spezialist zu sein. Bombast und Dramatik erkennt man schon, aber damit allein kann man eben keinen Blumentopf gewinnen, schon gar nicht, wenn alles nach Konserve, statt nach richtigem Orchester klingt. Es ist letztlich auch dieser Qualitätsunterschied, an dem das Album meiner Meinung nach scheitert. Die Metal-Songs sind großteils einfach saustark und super-eingängig, da können die klassischen Ambitionen eines Joey DeMaio einfach nicht mithalten. Wenn man keine Hörspiele mag und nur die "normalen" Songs herausnimmt, bleibt übrigens eine Spielzeit von rund 43 Minuten - was dann doch wieder im normalen Manowar-Schnitt liegt. Nicht näher beleuchten möchte ich den Umstand, dass fünf der 16 Stücke auf "Gods Of War" zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits von der EP "The Sons Of Odin" bekannt waren.

Was man "Gods Of War" allerdings zu Gute halten kann: Das Konzept wurde in sich recht stimmig und auch atmosphärisch brauchbar umgesetzt. Es ist von Track 1 bis 15 ein roter Faden zu erkennen, man kann zumindest die Vision, die dahinter steckt, erahnen. Mehr leider nicht. Damit reicht es bei mir für ganz knappe drei Sterne, drei sehr starken Stücken und der einmal mehr herausragenden Gesangsleistung von Eric Adams sei dank. Ohne ihn hätte es wesentlich düsterer ausgesehen...
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2007
Also zunächst muss ich hier mal was los werden (Rezension weiter unten): Wer die Platte so schlecht macht, der wird Manowar einfach generell nicht mögen! Denn diese Audio Inszenierung eines pathetischen Hollywood Fantasy Streifens ist einfach nur typisch Manowar!!! So, es gibt bei diesen recht lustig anmutenden Zeitgenossen sowieso nur zwei Möglichkeiten, entweder man mag, oder man hasst sie. Ich habe noch nie jemanden sagen hören Manowar sei solala! Ich mag sie, was weder an den "lyrisch wertvollen Texten" noch an der höchstkomplizierten Riffolge und den vertrakten Songteilen liegt. Nein, Manowar ist einfach gestrickt! Aber bombastisch, eingängig und einfach bestens geignet zum mitgrölen.

Zum Album: Man bekommt hier 8 Songs geliefert, was zugegebenermaßen ein bischen wenig ist (aber nicht unnormal). Der Rest der insgesamt 16 Tracks sind Ein-/Überleitungen zu Selbigen bzw. kleine Zwischengeschichtchen. Musikalisch wertvoll finde ich hier nur das erste Stück(auch wenn es zu lang ist) da es einfach herrlich auf den ersten Kracher "King of Kings" einstimmt! Ansonsten sollte man eifach auf die Taste der Fernbedienung mit dem Vorwärtspfeil drücken (Vorsicht bei Sleipnir, der Song kommt erst nach 50 Sekunden und ist verdammt ordentlich). Die restlichen 6 Stücke sind durchweg nicht schlecht (allesamt relativ langsamer aber sehr bombiger Metal) und lassen Einen förmlich mit nach Ragnarök marschieren (oder auch einfach nur durch Valhallas Pforten). Man muss sich hier einfach auf die für Viele alberne Phantasie Welt der nordischen Göttersagen einlassen und den albernen Touch übersehen...sonst sollte man Manowar eifach ignorieren!!!!!!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2007
Bin ich langjähriger Manowar-Anhänger? Nein, keineswegs. Nachdem von 1994 bis 2002 lange Funkstille um ein neues Album herrschte, wurde ich nie so richtig von Manowar eingefangen. An ihren Klassikern kommt man als "Szeneaktivist" natürlich nicht vorbei, dennoch wollte ich mich nie als Fan bezeichnen. "Warriors of the world" hatte ein paar gute Nummern, aber öfter als 5-6 Mal habe ich mir die Scheibe nicht zu Gemüte geführt. Gute Mucke, aber auch nicht weltbewegend. Als ich vor 2 Jahren oder so mal ein Interview mit Joey gelesen habe und er davon sprach, dass sich Manowar noch ganz am Anfang ihres künsterlischen Schaffens stehen, führte ich diesen (meiner Meinung nach absurden) Gedankengang auf sein immenses Ego zurück. Tja, aber jetzt kenne ich GODS OF WAR und sehe manches anders.

Bein ersten Mal Hören hat mich die Scheibe mit ihrer Wucht schlichtweg umgehauen. Erstklassige Produktion, beneidenswert klar und eindringlich abgemischt und grandios in Szene gesetzt. Manowar erzählen vom Anbeginn der Zeit, der Entstehung der Welt und den Krieg der Götter nach Vorlage der nordischen Mythologie - und das Konzept geht nahtlos auf, ohne in Kitsch abzudriften! Es ist ganz großes Kino, das da aus den Boxen dringt, unglaublich intensiv und bewegend. Wobei man mit GODS OF WAR natürlich kein gefiltertes Metal-Album erwarten darf, denn beinahe die Hälfte der Spielzeit machen Zwischenspiele und orchestrale Overtüren aus. Doch gerade diese Overtüren, getragen von Streichern, Pauken und Chören (nicht etwa Synth und Keyboard), bauen einen eindrucksvollen Spannungsbogen auf, der sich dann Song für Song entlädt und sich doch auch noch weiter entfaltet. GODS OF WAR ist ein Album, dass man sich am Stück anhören sollte, nicht Stückchenweise. Der einzige außerkonzeptionale Song names "Die for Metal" (der Bonus Track) ist in meinen Ohren auch der einzig minderqualitative Song des Albums. Doch das wird jeder Hörer wohl etwas anders empfinden. Mit GODS OF WAR muss ich Manowar jedenfalls ihren Titus "Kings of Metal" wohl neidlos wieder anerkennen (mit dem entsprechenden Augenzwinkern, versteht sich). Der Gitarren-Sound ist weiterhin Manowar-like, aber in Sachen Epik haben sie sich erstaunlich weiter entwickelt, wie ich es Manowar eigentlich nicht zugetraut hätte. GODS OF WAR ist ein gewaltiges Album, das sich in seinem Bombast auf treibenden Heavy-Metal-Riffs reitend, darunter auch balladeske Anleihen erklimmend in seinen hymnenhaften Ausschweifungen unter unverkennbarer Richard-Wagner-Verehrung irgendwo zwischen Hel und Valhalla nach Midgard ergießt und einem nachhaltig in die Gehörgänge jagt. Ein musikalisches Erlebnis.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2007
Hier ist es also, das seit Jahren angekündigte und immer wieder verschobene, neue "Meisterwerk" der selbsternannten Könige des Metals.

Haben die Metalkrieger in der Vergangenheit tatsächlich einige Klassiker abgeliefert, so ist dieses Vorhaben diesmal mächtig in die Hose gegangen.

- Jeder Song wird durch ein nerviges "Klassik"(Casio/Bontempi)-Intro eingeleitet, so dass sich die Skip Taste meines CD-Players ziemlich abgenutzt hat.

- 3 Songs + 2 Intros/Instrumentals waren bereits seit geraumer Zeit bekannt. (Gods of War, King of Kings, Sons of Odin, The Ascension, Prelude to Odin)

- Die restlichen neuen Songs können nur bedingt überzeugen. (Sleipnir, Loki). "Blood Brothers" z.B. ist ein extrem peinlicher Schunkelschlager

- Die Produktion ist ein Ärgernis (unüberhörbarer Drumcomputer, kaum Gitarren)...

Für die jahrelange Wartezeit ist das Ergebnis mehr als dürftig...

Wer es immer noch nicht bemerkt hat: Manowar gehen die Ideen aus. Schade !
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2015
Kurz vorweg: Diese Kritik fällt mir schwer. Bin mit Manowar groß geworden und habe bisher alles ungehört bei Erscheinen gekauft. Damit ist nun definitiv Schluss. Früher hieß es bei Manowar mal "No synths, no pedals, no wimps - Just Power, Metal and Might." Wirklich gestimmt hat das ja nie... Aber nun bezeichne ich Manowar lieber als Jugendsünde, statt dazu zu stehen.

Nun haben sie sich selber zu den Posern, die man sonst doch so verabscheut. Die Qualität der Produktion ist derart miserabel, dass ich es gar nicht fassen kann. Der große Klassikfan und Wagner-Verehrer Joey DeMaio dokumentiert hier entweder eindrucksvoll sein kompositorisches Unvermögen oder die mangelnde Wertschätzung gegenüber seiner eigenen Musik. Jedes (wahrscheinlich kostenlose) Schülerorchester wäre zur Einspielung der epischen, schweren Orchester- und Orgel-Sequenzen die bessere Wahl gewesen. Die hier abgelieferte Synthesizer und Keyboard-Orgie als Metal und/oder handgemacht Musik zu verkaufen ist völlig verblendet und eine Frechheit. Das ganze wirkt beim anhören über ein höherwertige Anlage derart billig und peinlich, dass man sich fremdschämen möchte. Dazu kommt, dass die Abmischung fast nur noch aus Bass-Gitarre besteht. Herr DeMaio richtet Manowar zu Grunde. Er will große und pathetische Musik machen. Dass der das musikalische Rüstzeug nicht hat, nimmt man ihm nicht einmal übel. Nicht jeder kann ein Wagner sein. Aber dass er ernsthaft versucht, uns eine Verherrlichung von Wagner'scher Musik und nordischen Göttern mit billigst produzierten Synthesizer Sounds glaubhaft zu machen. Boah, ich finde keine Worte.

Wenn man mir vor 15 Jahren gesagt hätte, dass ich ein Manowar-Album mal so bewerte, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Aber sorry, was hier vorgelegt wird, ist an Lieblosigkeit und Unvermögen nicht zu überbieten. Mit den Texten und diesem ganzen Odin- und Walhalla-Quatsch konnte ich ja noch nie etwas anfangen, aber bitte, das ist eben so. Wenn es dann gut und konsequent umgesetzt würde, könnte ich damit leben und vier Sterne vergeben. Aber um in diesem Bild zu bleiben: es ist den Herren von Manowar dringend abgeraten, dieses Album Ihrem Odin als musikalisches Opfer darzubringen. Unendliche Höllenqualen wären die Folge - der Gott käme sich verarscht vor!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. Juli 2007
Okay, kurz vorweg: Von Manowar hab ich recht wenig Ahnung (bin mit 31 zu jung ;), daher geh ich recht unvoreingenommen da ran:

Hier wird musikalisch-erzählerisch ein wenig aus der nordischen Edda erzählt. Bei der ganzen Platte steht meiner Meinung nach die Atmosphäre im Vordergrund. Und das ist absolut gelungen. Sicher, für Hardcore-Mettaller ist es sicher eine Enttäuschung, weil die orchestralen Chor und Orgelteile nicht so viel mit Metal zu tun haben, aber wer über den Metal Horizont schauen kann und auch ein bisschen Klassik mag und PopRock nicht als Schimpfwort benutzt, wird gefallen finden (können).

also insofern: Ja, man sollte Probehören, aber nein: ein großer Mist ist die Platte nicht.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2012
Dieses Album war das erste Manowar-Album, das ich mir je gekauft habe. Inzwischen sind sie zu einer meiner Lieblingsbands aufgestiegen, was unter anderem auch an diesem Album legt.
Das Album würde sich gut in einem Rutsch durchhören lassen, wären da nicht "Lieder" wie Overture to Odin, The Blood Of Odin, die nur aus Orgelmusik oder gesprochenem Text bestehen. Nichts gegen klassiche, epische Musik, aber dadurch wird dieses eigentlich großartige Album sehr in die Länge gezogen.
Dabei sind auch wirkliche Ohrwürmer wie Sleipnir oder King Of Kings auf der Platte.
Würde sich das ganze Album so anhöre, würde ich ihm ohne zu zögern 5 Sterne geben. Da jedoch einfach zu viele "Nicht-Metal"-Lieder zu finden sind, muss ich leider 2 Sterne abziehen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2010
Eines muss man den Jungs von Manowar lassen: Sie schaffen es immer wieder, im Gespräch zu bleiben und die Gemüter zu erhitzen. "Gods of War", ihr zehntes und bislang letztes Studiowerk von 2007 war - wenn nicht das Highlight des Metal Jahres 2007 - doch immerhin das meistdisktutierte Album der Szene. Die einen höhnten es wäre mehr Hörspiel als Metal, einfallloses Songwriting und der Tiefpunkt der Band. Andere (wenn auch die kleinere Masse) lobten es als episches Meisterwerk in den Himmel.

Nach rund 3 Jahren wage ich nun auch meine Bewertung des Albums.
Eines vorweg: Manowar bleiben Manowar. Auch wenn es ein Konzeptalbum ist und die Jungs epischer zu Werke gehen - der unverkennbare Stil der Band ist da. Und es geht textlich halt nur um eines ihrer zwei Themen (Metal und nordische Sagengötter). Die Geschichte dreht sich um 4 unsterbliche Krieger und ihre Schlachten bis sie schließlich nach Valhalla gelangen. Also praktisch "Conan" als Metal-Märchen ;)

Das Album versteht sich als Konzeptwerk und besteht aus Instrumentalparts, Erzählparts und Songs.
Das alles ist nicht besonders neu und von anderen Metal Bands, u.a. Blind Guardian, ebenfalls schon durchgezogen worden. Da sich "Gods of War" als Gesamtwerk versteht, will ich dieses auch so bewerten ohne zu sehr auf einzelne Songs einzugehen. Daher ein...

PRO UND CONTRA

PRO: Als Gesamtes funktioniert "Gods of War" tatsächlich. Die Ouvertüre, die instrumentalen Zwischenparts und die Erzählungen des Warrior Prayers (wobei der zwischenzeitlich verstorbene Orson Welles bei ähnlich aufgebaut Werken Manowar's wie "Defender" und "Dark Avenger" die bessere Wahl war) erzeugen Atmosphäre. Die nordische Mythologie wird vereinfacht, aber korrekt dargestellt. Der Großteil der Songs wissen zu überzeugen. Sei es nun die Doublebass-Nummer "King of Kings", das schnelle "Loki God of fire", das hymnische "Sons of Odin" oder die beiden epischen Nummern "Gods of War" oder "Hymn of the immortal warriors".

CONTRA: Wenn man den schon Orchester haben will, dann doch bitte ein richtiges. Lieber Joey de Maio, als Wagner Fan solltest du wissen, dass die Kraft, der Klang und die Virtuosität eines klassischen Ensembles nie und nimmer durch ein Keyboard erzeugt werden kann. Zum zweiten verlieren gerade die schnelleren Songs durch den Zuckerguß aus Chören, Fake-Orchester und Erzählparts viel von ihrer Power. Und zu guter Letzt: Es wäre besser gewesen, die Erzählparts als seperate Tracks zu gestalteten und nicht vor, danach oder mitten in den Songs zu platzieren. So muss man sich z.B. knapp eine Minute Hufgetrappel und Geschwafel anhören, bevor der Song "Sleipnir" startet.

Fazit: Licht und Schatten liegen bei diesem Album nah beeinnander. Ich vergebe aus Symphatie für meine Lieblings-Metal-Band 4 Sterne (für Nicht-Fans wohl eher 3). Manowar haben - der jüngst veröffentlichten "Thunder in the sky" nach zu urteilen - von den Kritikpunkten gelernt, und sich wieder auf einen erdigeren Sound geeinigt. Mal gespannt wie das nächste Album wird.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2011
MY ENEMIES RISE AND LOOK TO THE SKIES
THEY PRAY I WILL NEVER APPEAR
(Joey DeMaio)

Joey DeMaio ist ein glühender Verehrer von Richard Wagner.
Er ist Musiker und möchte seine Variante des RING DES NIBELUNGEN realisieren.

War Wagners Ring thematisch schon an die Sagen der nordischen Götterwelt angelehnt, so geht DeMaio gleich direkt zur Sache und erzählt die Götterdämmerung komplett aus Sicht der Asen.
Während sich Wagner in seinem Vorabend der Ereignisse, DAS RHEINGOLD, damit beschaftigt, wie Wotan aka Odin den Nibelungenschatz klaut um damit seine Schulden zu begleichen, beschäftigt sich DeMaio mit Odins Aufstieg und seiner Stellung als Göttervater.
Wagner komponierte sein Musikdrama für Theaterorchestra und Sängerensemble; DeMaio schwebte mehr die klassische Rock'n'Roll-Band, unterstützt von Sinfonieorchester und Chor, vor.
DER RING DES NIBELUNGEN ist eine, hauptsächlich in der Kulturepoche der Romantik entstandene, Oper, während GODS OF WAR der zeitgenössischen Rockmusik mit Hörbuchelementen zuzuordnen ist.
Wagner hat zur Vollendung des seines Zyklus 26 Jahre gebraucht; seit 2007 ist nur der erste Teil von DeMaios geplanter Tetralogie erschienen, d.h. er holt kräftig auf.

Den Wrestlern in der Sportszene entsprechen die Vertreter des Metal im Musikbusiness. Beide Gruppen bestehen aus harten Kerlen, die aber doch nur spielen wollen.
Beide Gruppen werden vom Rest der Welt eher belächelt.
Doch genauso wie es auch im Wrestling ernstzunehmende Leistungssportler gibt, so spielen auch etliche hervorragene Musiker am liebsten Metal in jeder Ausprägung.
Manowar ist eine Heavy Metal Band, die mit dem sogenannten True Metal sogar eine eigene Schule des Metal begründet hat, als Abgenzung zu Glam Metal und Pop Metal - den ganzen Posern halt:-)
Joey DeMaio ist der Kopf von Manowar.

Unschwer zu erraten, dass Freunde der E-Musik DeMaio entweder ignorieren oder erst gar nicht kennen. Doch auch bei der eigenen Klientel wurde GODS OF WAR nicht nur mit Freude aufgenommen. In der Tat wurden die Alben von Manowar immer theatralischer und GODS OF WAR kann man schon fast dem Klassikrock zurechnen. Vor allem die nicht unerheblichen orchstralen und die, mit viel Dramatik in der Stimme, erzählten Teile stoßen beim gemeinen Headbanger auf ungläubiges lange Haareraufen.

Da aber mein Haar ziehmlich kurz ist empfinde ich das Album als sehr gelungen und einfallsreich, auch von der lyrischen Seite.
Eric Adams (Gesang), Karl Logan (Gitarre, Komposition), Joey DeMaio (Bassgitarre, Kompsition) und Scott Columbus (Schlagzeug) zeigen mit Unterstützung von Joe Rozler (Dirigent Orchester & Chor), dass sie mehr können als nur Draufhauen.

OVERTURE TO THE HYMN OF IMMORTAL WARRIORS: Schon die Eröffnung, nur getragen von Orchester, Chor und Orgel, bringt einen in die richtige Stimmung.

THE ASCENSION: Erst gesprochen, dann gesungen, bereitet uns diese kurze Stück auf das nächste Lied vor.

KING OF KINGS: Ein Metalsong, in dem Odin und DeMaio klarstellen wo der Hammer hängt. Die Gitarren klingen, Eric Adams spricht und singt langsam, schnell, hoch und tief und Scott Columbus bearbeitet seine "Drums of Doom", dass der rostfreie Stahl nur so vibriert.

ARMY OF THE DEAD, Part 1: Adam besingt zusammen mit dem Chor die Einherjer, also das Heer der gefallenden Krieger.

SLEIPNIR: Erzählt die Geschichte von Odins achtbeinigen Pferd. Gesprochene Einleitung mündet in nächsten Metalsong.

LOKI GOD OF FIRE: Blutsbruder und Erzfeind Odins in einer Person. Der Gott des Unheils ist bestimmt der schillernste Charakter am Nordhimmel. Ein geradliniger Rocksong mit Gitarrensolo.

BLOOD BROTHERS: Astreine Powerballade. Handelt von unvergänglicher Freundschaft, wobei es nicht ganz klar wird, ob sich hier Loki an Odin wendet oder umgekehrt.

THE BLOOD OF ODIN: Mit Musik unterlegter gesprochener Text, der von Odins Leben und der mühsamen Suche nach Weisheit erzählt.

THE SONS OF ODIN: Metalsong über Kampf, Blut, Ehre, Berserkern und dem Einzug in Walhall. Von Odins leiblichen Söhnen wird nur Thor, der Gott des Donners, namentlich erwähnt.

GLORY MAJESTY UNITY: Mit Soundeffekten unterlegter gesprochener Text, der erzählt wie eine zahlenmäßig unterlegene Gruppe ihren Gegner besiegt, indem die Götter des Krieges angebetet werden.

GODS OF WAR: Das Titellied vereint Band mit Orchester und Chor. Ein opernhaftes Stück mit Gitarrensolo.

ARMY OF THE DEAD, Part 2: Entspricht musikalisch und vom Text dem ersten Teil. Der Unterschied besteht darin, dass hier auch eine Orgel zum Einsatz kommt.

ODIN: Nächster Metalsong. Vereint Odins Geschichte mit dem Thema von ARMY OF THE DEAD.Im ersten Teil benutzt Adam Sprechgesang.

HYMN OF IMMORTAL WARRIORS: Das große Finale. Eingeleitet mit akustischer Gitarre wird die Geschichte eines gefallenen Kriegers erzählt, der in Walhall seinen Platz zwischen den Einherjer einnimmt, um dort zusammen mit den Asen auf die letzte aller Schlachten, während des Ragnarök, zu warten.

DIE FOR METAL: Bonussong. Gehört eigentlich nicht zum Zyklus, ist aber ein Statement für den Heavy Metal als Lebensgefühl. Joey DeMaios augenzwinkernde Reaktion auf ein Streigespräch mit Götz Kühnemund, einem Redakteur der Zeitschrift ROCK HARD. Eine nette Zugabe.

Jedes der Lieder ist ausdrücklich einer anderen Person gewidmet. DIE FOR METAL geht natürlich an Götz Kühnemund:-)

Ich hätte wirklich nichts dagegen, wenn DeMaio sein unterschätztes Musikdrama weitererzählen, und am besten sogar beenden, würde.
Ja, ich denke auch Richard Wagner hätte seine Spaß an diesem Werk gehabt. Schließlich war er gemäß DeMaio der erste Metaller.

Wie dem auch sei, Scott Columbus wird nicht mehr mit von der Partie sein, denn der Schlagzeuger hat selbst am 04. April dieses Jahres die Regenbogenbrücke Bifröst in Richtung Asgard beschritten. Auf das Heimdall ihn passieren lasse!

THINK OF ME WHEREVER YOU ARE
WHEN IT SEEMS LIKE YOU'RE REACHING THE END
CALL ON ME, KNOW IN YOUR HEART
ON ONE YOU CAN ALWAYS DEPEND
I AM THY FRIEND
(Joey DeMaio)
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden