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am 25. September 2007
Lange habe ich überlegt mir diesen Film zuzulegen, da unzählige Bewertungen hier LEIDER auf keinen wirklich unterhaltsamen Filmabend hoffen lassen. In einem Satz, 'Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen' hat mich von der ersten bis zur letzten Minute BESTENS unterhalten. Ein großartiger Fantasy-Film, der in der Aufmachung und Wirkung ziemlich an 'Van Helsing' erinnert, und ich meine nun nicht die Story, wobei auch diese vollkommen in Ordnung geht, sondern ich schreibe über die Wirkung der Bilder und die Stimmung in die man versetzt wird, PERFEKT. Dieser Film hat alles andere verdient, nur keine so himmelschreiend negativen Äußerungen! Wer sich einfach nur mal von Bildern und Sound exzessiv treiben und fesseln lassen möchte, der sollte diesen Film unbedingt auf sich wirken lassen. Ein Film den man garantiert nicht nur einmal sehen möchte, es sei denn, man strebt sets nach pseudointellektuellen Ansprüchen. Auch die schauspielerische Leistung, die hier oft angeprangert wird, kompletter Quatsch und vollkommen aus der Luft gegriffen. Sean Connery und Co haben ihre Sache gespielt wie in jedem anderen Film auch, nämlich PERFEKT. Wer anderes behauptet, will aus einem x ein u machen, nichts weiteres.

Perfektes Kino für einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend.
Absolute Kaufempfehlung!
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am 31. Januar 2010
Also, ich kann mich den vielen Verrissen welche Stephen Norringtons Werk über sich ergehen lassen muss beileibe nicht anschließen.
Über mangelnde Figurenzeichnung, physikalische Unmöglichkeiten, und historische Anachronismen wird in der Regel hergezogen. Diese Kritikpunkte sind in mehrere Hinsicht unhaltbar und manchmal auch schlicht lächerlich.
Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr wohl durchdacht, und obwohl es sich um eine Comic-Verfilmung handelt recht eng an die literarischen Vorlagen angelehnt aus denen sie stammen.

Beispiele:In Haggards "König Salomons Diamanten" wird erwähnt das Quatermain einen Sohn hat (zu jenem Zeitpunkt noch im Kindesalter) und angedeutet das er für das UK und das Empire nicht viel übrig hat und das sein Herz an Afrika hängt. Sean Connerys Darstellung des Charakters ist somit eine völlig überzeugende Weiterentwicklung. Ebenso wie die des Kapitän Nemo. War jener in der Urgeschichte von Verne ein von Hass verblendeter und mit seinen Dämonen Ringender, porträtiert der vorliegende Film einen gealterten Nemo der eben doch anfing seine früheren Taten zu hinterfragen, und der eingesehen hat das er viel falsch gemacht hat.
Stewart Townsend spielt Dorian Gray als den selbstverliebten Dandy welcher er auch in Wildes Vorlage ist. Seine Bösartigkeit ist nicht öffensichtlich sondern verbirgt sich hinter einer noblessen Fassade.
H.G. Wells Dr. Griffin wurde hier nicht wiederbelebt. Statt dessen haben wir hier einen cleveren Dieb namens Rodney Skinner der mit seiner Schlitzohrigkeit einen leichten "Arsene Lupin"-Einschlag hat.
Das Tom Sawyer nun als Erwachsener beim Geheimdienst gelandet ist hat mich nicht gestört, da Twains Vorlagen ja mehr seine Kindheit und Jugend portraitieren. Es ist also nicht unmöglich. Das der einzige Überlebende des Kampfes Ahab vs. Moby Dick (sprich Ismael) nun bei Kapitän Nemo angeheuert hat war eine recht lustige Idee, und über Peta Wilson könnte ich seitenweise nur Positives schreiben. Mal abgesehen davon das sie eine Augenweide ist (bin eben ein Kerl) schafft sie es eindrucksvoll ihrer Figur Leben einzuhauchen, und schafft ausgezeichnet den Spagat zwischen der eleganten viktorianischen Schönheit und der zähnefletschenden blutgierigen Untoten.Bei Professor Moriarty ist ebenfalls eine klare Weiterentwicklung zu sehen. Hatte er schon in Doyles Holmes-Geschichten durch seine Taten den Titel "Napoleon des Verbrechens" inne, steht er im vorliegenden Film davor das Ding seines Lebens zu drehen, und man meint sogar zu erkennen wie sich vor seinem geistigen Auge die Funde, die Marken und die Francs stapeln.
Mister Hyde wird häufig als Hulk-Immitat abgetan. Von seiner Größe her mag dies stimmen, aber wenn man sich die Maske genauer ansieht kann man erkennen das diese mit dem Überbiss und der gewölbten Stirn klar an die Maske von Frederick March aus der Verfilmung der 30er angelehnt ist. Und wenn man bedenkt das Dr. Jeckyll alias Mister Hyde die Inspiration für Stan Lees Dr. Banner alias Hulk war kann man sagen das sich hier ein Kreis schließt.
Die Figuren sind also mitnichten bloße Action-Helden, sondern besitzen durchaus Tiefe, welche natürlich zugunsten der Action stark reduziert wurde. Nichts desto Trotz ist sie da.
Die einwände in Punkto Physik und historische Ungenauigkeiten sind geradu zu ein Witz. Da regen sich manche Menschen darüber auf das Nemos Nautilus ungehindert durch die Grachten Venedigs manövriert. Wenn Superman (ja ebenfalls eine Comic-Verfilmung) in "Superman returns" mal eben einen ganzen Kontinent ins All wuchtet oder in "Superman IV" mal eben den Mond verschiebt stört sich doch auch niemand dran, und in puncto Anachronismen scheint es für die Werke bestimmter Regieseure wohl einen Schonbezierk jeder Kritik zu geben.
Beispiele: In "Interview mit einem Vampir" kommen die Vampire Louis und Claudia in das Paris des Jahres 1870. In jenem Jahr stand Paris unter deutscher Belagerung und später Besatzung. Im Film sieht man davon seltsamerweise nichts.
In Indiana Jones sieht man im Jahre 1936 Soldaten des Afrika-Korps welches noch gar nicht gegründet war, sieht man Soldaten mit MP 40ern schießen welche noch gar nicht hergestellt waren, und das die Wehrmacht in Ägypten dieses Jahres hätte buddeln dürfen und obendrein eine U-Bootbasis im Mittelmeer ihr eigen nennt ist nicht weniger falsch.Ebenso wie eine deutsch-österreichische Grenze am Ende des Jahres 1938, ein Wegweiser "Berlin - Venice", eine Bücherverbrennung im selben Jahr an welchen Hitler übrigens niemals selbst teilgenommen hat oder ein Passagierzeppelin nach dem Absturz der Hindenburg. Genauso seltsam ist das der SS-Offizier dessen Rangabzeichen ihn als "Standartenführer" ausweisen den ganzen Film über mit "Obersturmbannführer" angesprochen wird und in der zweiten Hälfte eine Uniform trägt welche an die italienischen Faschisten erinnert welche seltsamerweise in den Venedig-Szenen des Films nicht einmal zu sehen sind.

Aha, denken sich jetzt wohl die meisten Leser dieser Rezession. Dieser Typ meckert auch, aber nur über Filme die er nicht mag. Dem ist aber nicht so. Die angeführten Filme sieht der Schreiber ebensogern wie die "Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen". Er versteht nur nicht warum über solch aufgeführte Punkte bei der "Liga" fröhlich drauf los geknüppelt wird, während bei anderen Filmen einfach drüberweg gesehen wird. Man sollte dann doch die Kathendrale im Dorf lassen und die "Liga" als das sehen was sie ist. Ein rasantes Fanatie-Abenteuer mit literarischen Bezügen das einfach nur unterhalten will. Nicht mehr und nicht weniger.

Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, da sich in der Mitte des Films ein paar kleine Längen eingeschlichen haben. Ansonsten vollauf gelungen.
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am 23. Dezember 2003
I love Connery and REALLY wanted to love this film. I can say I sort of liked it...but that is the strongest emotion evoked by the film, outside of confusion. This movie had SO much going for it. A super premise and the promise of a thinking-man's fantasy-adventure flick. I mean I shall watch Connery in anything; he has a handsome and capable cast backing him, some great special effects...but someone needed to give them a road map!!
It was written sharply, with good dialogue sprinkled here and there, and nice touches like the "You may call me Ishmael" the chauffeur. Filmed with rich detail (a little darkly - sometimes you really had a hard time seeing what is happening!). Movie opens in 1899 where London Peelers are being chased by a Tank. Suddenly, the Bank of England is looted. The Brits blame the Germans in "pre war mentality". But we know there is a criminal mastermind with futuristic toys and he is not playing fair. Cut to a man calling himself M (double joke here!) recruiting Allan Quartermaine to head the League. On the team is Mina Harker, the Invisible Man, Dorian Grey, Dr. Jekyll and his alter ego, Captain Nemo and Tom Sawyer. Supposedly, some voodoo witchdoctor cursed Connery, and Africa will never let him die so, he, too share special powers.
While the idea of superheroes from Literature coming together to battle the Phantom (whose real identity is elementary!)is engaging, there is no real set up for it happening - just IS. Maybe they expect you to know from the comics? Well, excuse me, there is a vast audience out there that does not!! From that point on there is not pace, it is pedal to the metal now stop action. The action is filmed great - even the car chase through Venice?? Highways? I presume there was explanation for this that ended up on the cutting room floor.
In the end, you are left going is that all there is? Back to my original point, the seed is much like Young Sherlock Holmes, but there fantasy/fiction merger came to life with such brilliance. Then ending of LEG leaves room for a sequel, sigh, if they do, I hope they rent Young Sherlock Holmes and pinpoint how it is done RIGHT.
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am 1. Dezember 2003
Film ganz gut, Buch besser. Das könnte man auch über "Die Liga" sagen - nur dass das Buch in diesem Fall ein Comic ist. Oder viele Bücher, denn die Filmhelden sind berühmte Romanfiguren des 19. Jahrhunderts. Schon der Comic ging respektlos mit seinen Romanvorlagen um (worin ein Teil seines Reizes lag). Wo im Comic aber die Charakterisierung der Helden ironisch gebrochen wird, geht der Film, zu Gunsten der Massenkompatibilität und der "political correctness", Kompromisse ein. Und darin liegt seine Hauptschwäche. So hat Quartermain seine Opium-Sucht, für den Zuschauer unbemerkt, überwunden, Käpt'n Nemo kämpft wie "Darth Maul" in "Episode 1" und Mr. Hyde kommt als ein Art viktorianischer Vorläufer des "Hulk" daher. Tricks, Ausstattung und Action hätten vor 10 Jahren noch jeden vom Kinosessel gerissen, entsprechen aber heute nur noch dem Standard und die (wirklich nicht schlechten) Darsteller agieren routiniert aber nicht sehr mitreißend. Die Handlung ist nicht immer logisch und dramaturgisch stringent - wie oft bei solchen Filmen - aber, hey, dies ist Fantasy, Action, Unterhaltung! Wer Realismus und Authentizität erwartet hat, ist definitiv im falschen Film.
Unterm Strich bleibt gutes Standard-Popcorn-Kino aus Hollywood. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
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am 24. November 2003
Insgesamt bietet die Story eigentlich den Hintergrund für ein wirklich düsteres apokalyptisches Szenario. Teils sind die Ansätze auch recht gut gelungen, so zum Beispiel die Feste des Bösen im Eis oder die Gestalt des Dorian Gray. Das der Film letztlich doch nur Mittelmass ist, kann man nicht den Schauspielern ankreiden.
Vielmehr happert es an der Geschichte selbst. Die ist insgesamt doch recht lieblos umgesetzt. Venedig sieht wirklich übel aus, selbst die Animationen aus dem zweiten Teil der Tomb Raider Serie wirken authentischer. Viel schlimmer ist aber, dass dem ganzen Plot nicht nur eine klare Linie fehlt, sondern auch einfach alles wild aneinander gestoppelt wurde.
Hier wurde das gute Potential der Vorlage leider Verschenkt. Immerhin bietet der Film aber dennoch genug für einen netten Kinoabend.
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am 14. November 2003
Die Geschichte um eine Liga, zusammengesetzt aus verschiedenen
Roman-Helden, alle mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten
ausgestattet, ist an sich ja eine ganz nette Idee.
Denn die illustre Truppe, die sich nun in diesem Film
versammelt, um den Bösewicht Professor Moriarty (bekannt
aus Sherlock Holmes) zu bekämpfen, kann sich wirklich sehen
lassen:
Der amerikanische Agent Tom Sawyer (ja, genau der!),
die Vampir-Lady Mina Harker (aus Bram Stokers' Dracula),
Dr. Jekyll aka. Mr. Hyde (von R. L. Stevenson), der unsterbliche
Dorian Gray (aus Oscar Wildes Roman), der indische Seefahrer
Kapitän Nemo (Jules Verne), der unsichtbare Skinner und
zuguterletzt der Abenteurer Allan Quartermain (kennt man z.B.
durch Verfilmungen mit Richard Chamberlain).
Aber ob dieses literarische Staraufgebot allein reicht, um
einen guten Film zu machen? In diesem Falle eher nicht!
Die Darstellerriege ist dabei zwar noch großteils annehmbar,
kann aber dem Film letztlich zu keiner Spitzenwertung verhelfen.
Als "Popcorn"-Movie funktioniert der Film zwar allemal,
die unausgegorene Geschichte und die teilweise recht
zweifelhaften Spezialeffekte (man nehme z.B. die Verwandlung
zu Mr. Hyde) können aber alles in allem eher nicht überzeugen.
Was mir persönlich an diesem Film außerdem nicht gefallen hat,
waren die technologischen Fertigkeiten, die dort im Jahr 1899
schon alle existieren.
Automobile mit RollsRoyce-ähnelnden Karosserien, Raketen,
Schallplatten, sogar Radar usw. Obwohl natürlich der ganze
Film nicht realistisch ist, hat mich soviel technologischer
Anachronismus dann doch gestört.
Einmal angucken ist bestimmt ok, ob man sich aber für dieses
zwiespältige B-Movie eine recht teure Original-DVD anschaffen
will, muss letztlich jeder für sich entscheiden...
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am 12. Februar 2004
Zugegeben, dieser Film zählt nicht zu den aboluten Highlights im Werke des Sean Connery, aber immerhin handelt es sich um einen optisch sehr schön gestalteten Comic-Film. Die Bauten und die Szenenbilder haben etwas für sich und die Action-Sequenzen sind ebenfalls ordentlich. Mir hat der Film jedenfalls Spaß gemacht.
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am 6. März 2008
The year 1899, the world under threat of war. World war. England calls to her hero Allan Quatermain (Sean Connery). Will he head the call? And who else may join to form the league of extraordinary gentlemen

Great concept for a comic book, however never had a chance as a movie.

Where do I start? The story (no plot) had no chance from the start. The graphics were substandard. The dialog was stilted. The fighting was poorly choreographed. The music was forgettable. However the hokey costumes were a quite amusing. I always thought Sean Connery could make any movie work until now.

On the plus side Peta Wilson could be a modern day Emma Peel "The Avengers" (1961 TV series)
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am 20. November 2003
Der Film wurde allgemein verrissen, ist jedoch besser als sein Ruf. Eine durchaus gelungene Comic-Verfilmung. Selbst die starken Veränderungen der Originalstory sind meist Verbesserungen, wenn man einmal von der Einführung eines jugendlichen "Quoten-Amerikaners" absieht. Und natürlich wird aus naheliegenden Gründen die von Sean Connery gespielte Figur ins Zentrum gerückt, die in der Vorlage nur die zweite Geige spielte. Die gut als solche erkennbaren Effekte tragen hier zur Erzeugung einer passenden Atmosphäre bei. Ein sehenswerter Film, wenn auch kein Meilenstein des Genres.
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am 17. Dezember 2003
Man weiß gar nicht, wie man anfangen soll! Sean Connery ist sicherlich einer der Großen des Filmgeschäftes und schauspielerisch von nur wenigen übertroffen. Deshalb ist es unverständlich, weshalb ein Ergebnis wie dieser Film zu Stande kam.
Man kann es sich nur so erklären, dass auf dem Papier alles sehr gut ausgesehen hat. Schließlich waren einige aus diesem Grund im Kino. Allan Quatermain, Tom Sawyer, Capt. Nemo, Dr. Jekyll & Co. als schlagkräftige Gruppe gegen einen Bösewicht, der den Weltfrieden bedroht. Action war in der Vorschau garantiert und auch die Effekte waren durch die Trailer nicht zu kritisieren. Nach dem Film muss jedoch sagen, dass die Charaktere keinen Tiefgang besaßen. Vielleicht lag es daran, dass es zu viele waren oder der Film zu kurz, um diese besser zu differenzieren. Die Story wirkte überdreht - zu viel zu schnell. Da müssen die Helden durch das Wasser, in die Berge, durch den Schnee, Verfolgungsjagden in Städten durchstehen - weniger wäre mehr gewesen. Die Effekte waren teils plump, abgesehen von der Nautilus. Wobei ich mich immer noch frage, wie wenig Tiefgang dieses U-Boot eigentlich hat bzw. wie tief das Wasser in Venedig ist. Über weitere Logikfehler, wie 9mal schießen mit 6-Schuß-Revolver ohne nachzuladen oder unmenschliche Reparaturarbeiten auf dem Meer möchte ich gar nicht sprechen. Die Schnitte waren eine Katastrophe und mit dem Schwenken der Kamera hatte man das Gefühl, man wollte die groben Effekte überspielen - einziges Ergebnis war allerdings eine Art Seekrankheit dank Schwindelgefühl. Alle guten Ansätze und Ideen, die dieser Film von Grund auf hatte wurden schließlich mit Pappe-Venedig komplett zu Nichte gemacht. I-Tüpfelchen war dann noch die Enttarnung und klischeehafte Auslöschung des Bösewichtes und die Möchtegern-Vater-Sohn-Beziehung zwischen Quatermain und Sawyer ohne jeglichen Aufbau von Gefühlen, sowie das dubiose Ende und die „bange" Frage: Lebt Quatermain wieder? Das sich die Macher hiermit eine Option auf einen zweiten Teil gelassen haben, ist wohl aufgrund des Misserfolges an den Kinokassen hinfällig geworden. Eigentlich schade, denn mit mehr Liebe zum Detail, ausdifferenzierteren Hauptfiguren und weniger „Kawumm" (d.h. mehr Story - weniger, aber zum richtigen Zeitpunkt gesetzte Action) hätte der Film mit Connery als Top-Star sicherlich erfolgreicher sein können. Vielleicht lassen die Extras auf dieser DVD, einen Teil der Wunden heilen. Hätte van Damme die Hauptrolle gespielt, gäbe es nur einen Stern. Der wahre 007 hat jedoch zwei verdient.
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