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am 18. November 2008
kein Rost seit 2005, alles immer noch im besten Zustand, wenns nicht auf paar Gramm mehr ankommt erste Wahl (vor dem Spirit, das irgendwie "lapprig" wirkt), am besten ist der Bithalter, mit dem man -wenn man ihn mit Torx erweitert hat- für fast alles gewappnet ist (inklusive Inbus, solange man nicht zu fest anzieht).
Wenn man noch einen "normalgroßen" Kreuzbit einsetzt kann man den Kreuzschraubenzieher vom Tool schonen.
Zwei Mankos: man sollte die oberen Nieten vom Lederetui mit Klarlack oder etwas ähnlichem lackieren, da diese sonst bei Haut(Schweiß)kontakt oberflächlich Rost ansetzen. Außerdem gibt es an der Zange paar suascharfe Kanten an denen man sich schneiden kann; mit einer Feile sind die aber schnell entgratet (vielleicht hat sich das auch inzwischen geändert).
Fazit: Durchdacht konstruiert (alle Werkzeuge von außen zugänglich, gute Verarbeitung, gutes Material)

Nachtrag Juni 2011: immer noch im besten Zustand (bis auf die oberen Nieten vom Etui, allerdings eher ein kosmetisches Problem)

Nachtrag März 2012: Das Fach vom Korkenzieher wurde von den Bits aus dem Bithalter durchgewetzt, dadurch ist der Korkenzieher verlorengegangen. Wer ein altes Etui hat (Tool auf der Grütelseite, Bitsatz außen) sollte zwischen das Fach vom Tool und das vom Korkenzieher einen Streifen Kunststoff (mit 28mm Breite, z.B. von nem alten Eiskarton) klemmen. Mal sehen, wie lange das neue Lederetui hält (z.B. sind paar Sachen verklebt, und ich habe schon schlechts gelesen). Aber immerhin bekommt man diese Teile einzeln.
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am 28. Oktober 2010
Nachdem ich zuerst das kleinere Spirit besessen habe und nicht wirklich überzeugt war, ist die Wahl nun doch auf das große Swisstool gefallen. Wenn man beide Modelle direkt vergleicht, sieht man, wo beim Spirit zur Gewichtsreduzierung gespart wurde. Alle Teile sind dünner und filigraner als beim großen Bruder. Das ist erst mal nicht so schlimm. Man merkt aber, wenn man mal fester zupackt, dass sich das Spirit verwindet und ein etwas weiches Feedback hinterlässt. Es geht nicht kaputt, man traut sich aber auch nicht, bis an die Grenzen zu gehen.

Das große Swisstool ist da schon eine ganz andere Hausnummer. Egal ob man versucht mit der Zange eine festsitzende Mutter los zu drehen oder mit dem Kreuzschraubendreher kräftig schrauben muss, da verwindet sich gar nix. Das Tool hinterlässt einen super soliden Eindruck. Stärkeres Material ist nun mal massiver und stabiler, wie bei jedem anderen Werkzeug auch...

Klar, nimmt man das Swisstool samt dem Plus-Zubehör mit, ist das schon ein schwerer Klopper. Vergleicht man aber beide Tools ohne Zubehör und Tasche, stellt man sehr schnell fest, dass der Gewichts- und Größenunterschied gar nicht mal so von Bedeutung ist. Beim Wandern z.B. reicht es, wenn man nur das Tool lose im Rucksack verstaut. Bits, Korkenzieher und Verlängerung muss man ja nicht stets dabei haben.

Beide Tools haben ihre Daseinsberechtigung und sind tadellos verarbeitet. Wer allerdings sein Tool stärker beansprucht und häufiger benutzt, ist mit dem großen Swisstool besser beraten.
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am 29. Juni 2010
Was man beim klassischen Vergleich zwischen den Tools von Leatherman und Victorinox letzten Endes vorzieht, ist sicher auch Geschmackssache. Ich habe, nach dem mein letztes SwissTool bei der Security am Flughafen von New Orleans geblieben ist (fürs Handgepäck eben nicht geeignet), den Schweizern die Treue gehalten, um mein universal-immer-dabei-Werkzeug zu ersetzen. Die Eidgenossen wissen wirklich, wie man Werkzeuge in Taschenformat baut.

Zwar haben die großen Leatherman oft ein paar mehr Features, ja, man kann beim Super Tool sogar die Messer des Hartdrahtschneiders auswechseln ...nur habe ich das bei meinem SwissTool noch nie gebraucht. Und Schwierigkeiten, die einzelnen Werkzeuge auszuklappen, habe ich auch mit meinen kurzen Fingernägeln nicht. Da braucht es deutlich mehr Aufwand, um an die inneliegenden Werkzeuge der Leatherman zu kommen. Den Bithalter nutze ich allerdings ehr selten, also bleibt der meist in der Schublade. Ansonsten trübt kein Spiel an den Gelenken, keine Oxidation und kein Verschleiß den tollen Gesamteindruck.

Mein Fazit: Das handwerkliche Niveau, die Qualität und die Handhabung sind bei Victorinox durchgängig überzeugend. Mein Empfehlung bleibt ohne Einschränkung.
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am 20. Mai 2010
habe 2 Jahre lang ein swisstool besessen und dann leider beim angeln verloren. Habe mir dann mal ein Leatherman bestellt und sofort wieder gegen ein victorinox umgetauscht. Ich benutze das messer jeden tag bei der arbeit als dachdecker. Die klingen sind und bleiben lange scharf, die schraubendreher sind sehr stabil, die zange und der drahtschneider sind der hammer man kann damit sogar kleinere ketten knacken, die Säge ist ein bischen wabbelig aber scharf (für Kleinkram reichts). Wer ein messer zum arbeiten und nicht zum angeben braucht sollte zum victorinox anstatt zum leatherman greifen.
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am 13. Februar 2014
Ich habe mir das Swisstool CS Plus bestellt, um mir ein super solides und qualitativ hochwertiges Multifunktionswerkzeug sowohl für den Beruf als auch den Alltag zu beschaffen.
Der erste Eindruck nach Erhalt der Ware war super (außer dass die Verpackung nicht gerade vertrauenswürdig und sicher wirkte). Das Lederetui sieht gut aus und ist gut aufgeteilt. Einziger Kritikpunkt: Es fehlt ein zusätzlicher Druckknopf.
Der Bitsatz mit dem Bithalter ist der solide. Schade nur, dass statt 10 Bits nur 6 mitgeliefert werden (muss daran gespart werden?).
Das Mutlitool macht einen blitzsauberen Eindruck! Es liegt schön schwer in der Hand, was nicht heißt dass es zu massiv ist, sondern für zuverlässige Schweizer Qualitätsarbeit steht. Die einzelnen Werkzeuge sind sehr gut verarbeitet. Messer und Schere weisen ab Werk eine hohe Schärfe auf. Das Maßband sowie die Nutzungsmöglichkeit des Tools als rechter Winkel sind ganz nette Gimmicks. Die Zange greift an der Spitze sauber, so wie es sein soll. Was mir sehr positiv auffällt ist die Tatsache, dass alle Werkzeuge im geschlossenen Zustand erreichbar sind und dass sie arretieren, wenn man sie ausklappt.
Jetzt kommt jedoch mein großer Kritikpunkt an dem Swisstool, was mich dazu veranlasst hat, es erst einmal umtauschen zu lassen. Es ist die Tatsache, dass sowohl die Zange, als auch einzelne Werkzeuge im arretiertem Zustand zu viel Spiel aufweisen (wackeln leicht). Wahrscheinlich liegt es daran, dass das Tool unsorgfältig zusammengebaut und genietet wurde.
Doch das darf bei einem solchen Qualitätsprodukt mit dem Preis nicht passieren! Und ich besitze selbst auch noch Messer von Victorinox, die allesamt 0 Spiel bei den Werkzeugen aufweisen. Ich hoffe mal, dass so etwas nur bei einem von 100 Swisstools auftritt und ich ausgerechnet ein schwarzes Schaaf erwischt habe.

Ansonsten ist das Victorinox Swisstool CS Plus wirklich überzeugend, was Ausstattung und Material angeht.
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am 30. Januar 2011
Wer sich dafür interessiert kennt eigentlich die technischen Details.
Nach 6 Monaten im Gebrauch kann ich keine Mängel erkennen.
Die Verarbeitungsqualität ist auf dem versprochenem hohen Niveau. Einmal musste ich bisher die Klinge nachschärfen. Aber dass der Swisstoolstahl nicht der Härteste ist ist bekannt aber ein guter Kompromiß zur Flexibilität.
Die Schere ist auf dem Gebiet die Größte und Beste. Die Zange ist sehr genau gefertigt und ermöglicht trotz der Größe und Breite ein sehr präzises Greifen. Der Hartdrahtschneider hat mich positiv überrascht auch wenn man deutlich mehr Kraft ansetzen muss um etwas zu zerschneiden. Nicht so gelungen finde ich die Korkenzieherlösung. Sie funktioniert und wird in der Tat selten gebraucht. Irgendwie sagt mir das Extrateil, was mitgeführt und eingesteckt werden muß, nicht so wirklich zu.

Entgegen vielen anderen habe ich das Teil immer mit und muß schon sagen, dass das Gewicht durchaus "ins Gewicht" fällt.
Gürtelbefestigung ist für diese Kombination mit Extrabits und 6-Kant-Schlüssel eher nicht ratsam.
Für EDC (EveryDayCarry) ist es mit den Extrabits nichts. Die Tasche ist allerdings ohne den Extrakram viel zu voluminös.
Ich suche jetzt wie verrückt nach einer paßgenauen Ledertasche für das Swisstool (only) mit Druckknopf, aber die scheint es kaum noch zu geben :-(
So ein Teil kauft man nicht nur für eine Saison. Es ist ein Dauerläufer und dementsprechend auch sein Geld wert.
Klare Kaufempfehlung.
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am 20. Januar 2015
...was ich vermutlich in meinem Leben kaufen muss. Natürlich habe ich noch ein paar mehr und da werden wohl immer auch noch ein paar dazu kommen, aber wenn ich nur noch ein MT für den Rest meines Lebens haben dürfte, dann wäre es wieder das Victorinox CS Plus!

Grundsätzlich bleibt dazu zu sagen, dass ich das Tool jetzt seit fast 3 Jahren im Einsatz habe und es bei mir nicht in der Vitrine Staub ansetzt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Werkzeugen und Multitools habe ich hier noch nie Bedenken gehabt, es auch einzusetzen. Weder bei Spontanreparaturen am Auto, noch bei Outdoor-Aktivitäten oder Umzügen/Renovierarbeiten habe ich das Teil geschont.
Vorab sei der Hinweis erlaubt: Mit entsprechendem Mutwillen ist sicherlich ALLES kaputt zu kriegen, aber da muss man sich hier schon anstrengen.
Das einzige, was mir nicht wirklich gefällt (am Anfang schon) ist das Etui. Da lösen sich langsam die eingeklebten Innenfächer ab und das Velcro am Verschluss musste ich zwischenzeitlich schon mal etwas "frisieren", da das ausgeplüscht ist und keinen Halt mehr hatte.
Ist aber Jammern auf relativ hohem Niveau.
Das andere, was ich nicht toll finde, aber auch nicht dramatisch, ist dass die Zange keine gerade Auflagefläche bildet, sondern nur an der Spitze direkt aufeinander greift. Für Quetschhülsen oder Stahlvorfächer halt nicht so toll.
Die Vorteile des CS Plus im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern in aller Kürze:
-Verwendbarkeit von Standard-Sechskant-Bits wie in jedem Bitset und Akkuschrauber (kann man auch noch mit einem Bithalter ergänzen, dann hat man zwei lange Seiten was gut für die Kraftübertragung ist, oder eine richtig lange Seite für tiefere Stellen
-Das Zusatzwerkzeug als separates und komplettes Kit. Die Bits sitzen wunderbar stramm mit wenig Spiel auf beiden Seiten des Bithalters, fallen in keiner Lage raus, lassen sich dennoch wieder gut lösen (Spannring). Auch mit einem großen Torx-Bit zum Abschrauben des Schleudersteins einer Waschmaschine und dem Wiedereinbau mit Festziehen keiner lei Mucken oder Verbiegen. Super! Zudem lässt sich der Bitsatz nach eigenen Wünschen ergänzen
-Korkenzieher. Das einzige mir bekannte MT, was einen hat. Schön auch, dass das Anbauwerkzeug ist, ich also im Wald das nackte MT einstecken kann, aber trotzdem im EDC alles dabei habe. Passt auch -wie das Bit-Kit in ein eigenes Fach im Etui

Systemische Nachteile im Gegensatz zu anderen MTs: (nur 2)
-Keine Verwendung von handelsüblichen Stichsägeblättern, sondern Säge und Metallsäge mit Feile grob/fein
-Drahtschneider nicht auswechselbar

Zum Tool selber kann man sagen, dass die Stabilität und Robustheit natürlich mit Gewicht erkauft wird. Da es aber nicht anders geht, sehe ich das nicht als Nachteil, sondern als "so isses eben".
Das Ausklappen der Zange geht einhändig recht gut, für die Bedienung der anderen Werkzeuge benötigt man definitiv beide Hände und mit Handschuhen geht es schwierig bis gar nicht.
Die Verriegelung ist stark und zuverlässig, dennoch einhändig leicht zu lösen und das Werkzeug zu schließen.
Natürlich sind die typischen Victorinox-Elemente auch hier verbaut, also der Dosenöffner, die gerade Klinge, die man von den Offiziersmessern kennt, sowie die bewährte Kombi aus Schlitzschraubendreher und Kapselheber (Flaschenöffner).
Was mir bislang wenig bis nichts genutzt hat, ist der doppelte Abisolierer (in V- und U-Form) mit der Schaber- oder Beitelklinge, aber jeder setzt sein Tool ja auf andere Weise ein.
Ansonsten sind die Werkzeuge schön stabil und wie gewohnt präzise ausgeführt, die große Schere schneidet sogar Leder ohne Murren, allerdings ist sie hier genietet, nicht wie typischerweise verschraubt, also Schärfen und Nachjustieren ist deutlich schwieriger.
Leute mit kleinen Händen sollten das Tool in jedem Fall mal ausprobiert haben, da kann die Bedienung der Zange schon schwierig werden. Schön aber, dass alle Kanten sauber poliert sind, da scheuert oder schneidet nichts ein. Zudem ist nirgends am MT selbst Plastik verbaut, was porös werden oder kaputt gehen könnte.

Mein Fazit:
Wenn es von der Handgröße und vom Gewicht her passt, eine absolute Kaufempfehlung! Das Teil ersetzt mir (unterwegs) einen kompletten Werkzeugkasten, da ich den Werkzeugkasten im Gegensatz zum Multitool im Normalfall nie dabei hätte.
Zudem ist es preislich absolut im Rahmen, da es nicht nur einen hohen Gebrauchsnutzen hat, sondern auch werthaltig ist.
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am 3. März 2012
Wer hats erfunden?
Eigentlich nicht die Schweizer, sondern der Amerikaner Tim Leatherman!
als er mit einem Italienischem Fiat 600 und einem Schweizer Taschenmesser im Gepäck durch Europa fuhr. Der Jung Ingenieur, mußt seinen klapprigen "Seicento"(Fiat) mehrmals reparieren und vermisste dabei hauptsächlich eine Zange an seinem Schweizer Offiziers Werkzeugkasten.
Als er zurück in Portland war verwirklichte er seine geniale Idee: die griffe einer Kombizange ab sägen und einfach zwei Schweizer Messer anstelle dessen hinzukleben.
fertig war der erste "Mr. Crunch" wie in Tim nannte.

soviel zur gloreigen Geschichte des multitools, doch leider hat der geniale Amerikaner vor kurzem beschlossen seine Werkzeuge jetzt nicht mehr in wie bisher, bester Qualität zum reparieren von defekten Fiats unterwegs,
sonder nur noch so billig wie möglich und zum Cool aussehen zu fertigen.
den als ich mir vor 4 Monaten ein neues US multitool bestellt habe, wurde ich schwer enttäuscht. Überall waren scharfe kanten und das gesamte Werkzeug wirke "windig".
und nach einiger zeit brach einfach die Arretierung der Zange ab, beim offnen, einfach so !?! GLUMP! -> geärgert, zurückgeschickt und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen!
Dann bin ich zum globetrotter gegangen und hab mich da fachmänisch beraten lassen und das SwissTool CS in der Plus variante erstanden.
den von der haptik war ich überweltigt keine scharfen kanten, jedes werkzeug wirkte masiv und mit derm Bittsatz war das teil schohn mer werkzeugkasten als taschenmesser (mit 500g leider auch vom gewicht her).

Maghs
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am 17. Juni 2013
Ich habe mir zusätzlich noch ein Leatherman Multitool Charge TTi bestellt und bewerte beide vergleichend.

Der erste Eindruck wird von der Größe und dem Gewicht geprägt. Mit ca. 425 Gramm gegenüber ca. 300 Gramm ist das Victorinox deutlich schwerer und auch voluminöser als das Leatherman. Positiv beim Leatherman fällt der stabile Druckknopf-Verschluss der Tasche auf. Diese Lösung wirkt langlebiger als der Klettverschluss des Victorinox.
Die aus einem Mix aus Leder und textilem Material hergestellte Leatherman Tasche wirkt zudem schicker als die eher behäbig wirkende Tasche des Schweizer Mitstreiters. Bei Gewicht und Tasche punktet das Leatherman.

Nach dem Aufklappen präsentiert sich das Victorinox mit einer massiveren Zange, während diese beim Leatherman durch eine feiner ausgeführte Spitze auch für filigrane Arbeiten geeignet ist. Im Detail verfügt das Leatherman noch über eine Presszange für runde Körper, deren Anwendung in der Anleitung nicht weiter dokumentiert ist.
Ich persönlich halte diese runde Aussparung im Bereich der Klemmbacken für entbehrlich, zumal sich der eh schon filigrane Bereich der Grifffläche nochmals verkleinert.
Im Ergebnis ist das Victorinox das robustere Gerät, während das Leatherman für Feinarbeiten Vorteile bietet.

Ein großer Vorteil des Victorinox besteht darin, dass alle Werkzeuge außenliegend sind und erreichbar sind, ohne das Tool aufklappen zu müssen. In diesem Punkt ist das Leatherman umständlicher zu handhaben und darüber hinaus fällt auf, dass die einzelnen Werkzeuge beim Leatherman deutlich schwerer auszuklappen sind. Hier macht das Victorinox einen besseren Eindruck.

Nicht unerwähnt bleiben soll aber, dass die ausgeklappten Werkzeuge beim Leatherman nahezu perfekt und ohne Spiel einrasten, während beim Victorinox ein leichtes Spiel zu beobachten ist, welches die Funktion aber nicht beeinträchtigt.

Was die Auswahl der Werkzeuge betrifft, muss jeder für sich herausfinden was er für besonders wichtig hält.
Das Victorinox verfügt insgesamt über mehr Werkzeuge, hat aber z. B. keinen Gurtschneider (Sicherheitsgurte/PKW).
Wem der Korkenzieher im Alltag wichtiger ist, findet diesen nur beim Victorinox.

Das Leatherman arbeitet mit speziellen flachen Bit-Einsätzen, während das Victorinox mit klassischen Bits klar kommt und hierfür eine abgewinkelte Verlängerung als Zubehör bereits im Gepäck hat. Im praktischen Bithalter findet man bereits Einsätze für PH0 und PH3 (PH1/2) sind fest im Tool, SW3 und SW4 (Imbus) und Tx10 und Tx15 (Torx), sowie vier freie Plätze für weitere Bits.

Das Leatherman wiederum punktet mit zwei feinen Schraubendrehern (Kreuz/Schlitz) und hat eine Diamant beschichtete Feile.
Wer die Schere lieber etwas größer mag, wird das Victorinox bevorzugen. Vieles ist hier Geschmacksache.

Das Leatherman bietet die Möglichkeit, einzelne Werkzeuge bei Beschädigung oder Abnutzung zu wechseln. Ob dies der Besitzer selber vornehmen kann, oder ob dies nur bei Leatherman möglich ist, ist mir nicht bekannt.
Das Victorinox scheint dies nicht vorzusehen, da das Tool fest vernietet ist.

Ein wichtiger Hinweis betrifft die einhändig ausklappbare Klinge beim Leatherman. Diese führt dazu, dass man sich der Einschränkungen bewusst sein muss, da ein solches Gerät wohl als Waffe (Klappmesser) eingestuft wird. Mit dem eher biederen Victorinox wird man auch im öffentlichen Raum nie Probleme bekommen.

Fazit: Das Leatherman sieht cooler aus, ist deutlich leichter und kompakter, biete etwas weniger Funktionen und ist dennoch das teurere Tool. Schicker ist es – auch Dank der Titan Griffschalen – in jedem Fall.

Das Victorinox ist kein Hingucker, sondern eher das Arbeitstier. Der Kaltblüter unter den Multitools: Schwer, solide, mit vielen Funktionen, preislich attraktiv, aber eben nicht sexy.
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am 16. Oktober 2010
Ich besitze das Gerät seit etwa 4 Jahren und es hat noch kein bisschen Rost oder andere Probleme.
Ich bin Maler- und Lackierermeister und habe das Tool bei jedem Wetter täglich im Einsatz. Sei es bei staubigen Arbeiten im Innenbereich oder im Regen draussen. Kein Problem, alles funktioniert einwandfrei.
Man hat immer alles dabei, so ist man für alles gewappnet, sei es das Demontieren der Türschilder bei Lackierarbeiten oder das Entfernen von Steckdosen- / Schalterabdeckungen. Kabel können gekürzt werden, Kabelbinder geschnitten... Nägel entfernt, etc. Sogar Trockenbau-Alu-Eckschutzschienen habe ich ein paar Mal mit der kleinen Schere geschnitten, da ich meine "richtige" Blechschere gerade nicht zur Hand hatte. Es gab keinerlei Scharten oder Macken.
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