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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieht er so aus, als würde ihn das interessieren?
Nach vier Jahren Pause kehrte der beste Geheimagent aller Zeiten wieder zurück auf die Leinwand. Nachdem die Reihe immer kitschiger und unglaubwürdiger wurde, vor allem mit dem letzten Streifen, beschloss man mit Daniel Craig einen Neuanfang zu starten. Casino Royale erzählt die Geschichte, wie Bond zum Doppelnull-Agenten wird...

Kritik:...
Vor 13 Monaten von filmfreak180 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Bond-Reboot
Dies ist Daniel Craig's erster Bondfilm und als Neuanfang der Reihe gedacht.Es war höchst riskant für die Bondmacher einige
liebgewonnenen Sachen über Bord zu werfen,die immer strikt mit Bond identifiziert wurden und so einige Bondfans zu vergraulen,
aber die Kasse stimmte.
Daniel Craig ist ein exzellenter Darsteller und man kann ihn nicht...
Vor 17 Monaten von jackbauer24fan veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieht er so aus, als würde ihn das interessieren?, 13. Juli 2013
Nach vier Jahren Pause kehrte der beste Geheimagent aller Zeiten wieder zurück auf die Leinwand. Nachdem die Reihe immer kitschiger und unglaubwürdiger wurde, vor allem mit dem letzten Streifen, beschloss man mit Daniel Craig einen Neuanfang zu starten. Casino Royale erzählt die Geschichte, wie Bond zum Doppelnull-Agenten wird...

Kritik:

Der Film öffnet ungewohnt. Wo ist die berühmte Gunbarrel"-Sequenz? Warum ist alles schwarz-weiß? Zunächst macht sich Verunsicherung beim Bond-Kenner breit. Völlig unbegründet. In der Eröffnungssequenz wird gezeigt, wie James Bond sich den Doppel-Null Status des MI6 verdient: durch zwei Auftragsmorde. Das ist nicht der Bond, den wir bis jetzt kannten. Es geht sofort hart zur Sache. Schon in den ersten Minuten zeigt sich, dass Casino Royale brutaler und bodenständiger als alle anderen Bondfilme zusammen ist.

Der Regisseur Martin Campbell hat einen perfekten Mix aus Action und Story geschaffen. Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend, flüssig und tiefgründig inszeniert wurden. Endlich gibt es eine Storyline in einem Bondfilm, die Haken schlägt und überraschen kann. Statt dem Hightechspielzeug von "Q" gibt es nun knallharte Agentenaction. Die Kameraführung ist genial und fällt besonders positiv bei der Verfolgungsjagd in Madagaskar, sowie in den Pokerszenen auf.

Die Macher haben sich dazu entschlossen viele weltbekannten Sprüche Bonds wegzulassen oder zu veralbern. So trinkt er z.B. im Film nicht mehr seinen heißgeliebten, geschüttelten Wodka Martini. Nur ein einziges Mal bestellt Bond nach einer herben Niederlage im Pokern an der Bar einen Martini und auf die bekannte, traditionelle Frage des Barkeepers "Geschüttelt oder gerührt?", antwortet Bond genervt: "Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?".
Auf altbekannte Figuren wie "Q" oder "Monneypenny" wurde ganz verzichtet, was meiner Meinung nach den Film sehr an Realität bereichert.

Daniel Craig als James Bond ist hart, ernst, sportlich und lässig-zynisch. Man nimmt ihn die Rolle als den harten Hund" voll und ganz ab. Er ist ein Mann dem es nichts ausmacht zu töten. Er kennt keine Gefühle und Emotionen. Genau so sollte ein Agent des 21. Jahrhunderts aussehen. Wenn er in eine Schlägerei gerät, dann blutet er und kommt nicht ungeschadet davon. Gegen Ende des Films gerät Bond sogar in eine unausweichliche Lage, was bei den Vorgängern, die in einem Kampf keinen einzigen Tropfen Martin verschüttet haben, nie der Fall war. Genau diese veränderten Eigenschaften machen den Geheimagenten nun viel glaubwürdiger.

Das Bongirl Vesper Lynd wird dargestellt von Eva Green. Die Wortgefechte zwischen Bond und ihr sind ein wahrer Genuss, die geradezu vor Ironie sprühen. Vesper ist zunächst eine undurchschaubare Persönlichkeit, deren ungewohntes und abweisendes Verhalten umso anziehender auf Bond wirkt. Hier haben die Dialogschreiber sehr gute Arbeit geleistet! Punkten kann der Film darüber hinaus mit einem wunderbar-fiesen Bösewicht. LeChiffre, dargestellt von Mad Mikkelsen, ist ein richtig guter Gegenspieler für Bond, viel besser als die sonst mehr oder weniger austauschbaren und größenwahnsinnigen Superschurken, die sich die Weltherrschaft unter den Nagel reißen wollen. Das Besondere an diesem Charakter ist, dass es für ihn ebenfalls um das nackte Überleben geht. Er tritt nicht gegen Bond an, weil er es will, sondern weil er es muss!

Bild (Blu-ray):

Klasse Schärfe, vor allem in Nahaufnahmen. Schöne und vorallem kräftige Farben und ein guter Kontrast. Berüksichtigt man, dass der Film 2006 veröffentlicht wurde und damit schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist das Bild schon sehr nahe an der Referenznote.

Fazit:

Casino Royale ist meiner Meinung nach nicht nur ein gelungener Neuanfang der Reihe und der beste Bondfilm aller Zeiten, sondern einer der besten Action-Thriller der Jahrzehnte. Der Film glänzt vor allem mit den gut gecasteten Schauspielern, allen voran Daniel Craig , der den Charakter des James Bond völlig neu definiert, und der grandiosen Story. Martin Campbell hat es geschafft den perfekten Mix aus Story und Action zu finden. David Arnold hat den Film mit seiner Musik gut untermalt.

Ich verleihe deshalb 10 von 10 Punkten und kann jedem nur raten, den Film in seine Filmesammlung aufzunehmen. Diesen Film sollte man auf keinen Fall verpasst haben!
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles Neu, 30. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) (DVD)
Vorab:

Lassen Sie sich nicht durch Kommentare irreleiten, die behaupten, dies sei KEIN Bond-Film. Es ist nämlich sehr wohl einer.

Wie immer ist es für viele schwer eingefahrene Wege zu verlassen und sich Neuem hinzuwenden.

Es handelt sich hier um einen völlig neuen BEGINN der erfolgreichsten Kinoserie aller Zeiten. Nichts bezieht sich mehr auf frühere Filme. Insofern befinden wir uns im Jahr 1962, als Dr.No in die Kinos kam und wie damals wurde hier ein (neuer) Stil festgelegt. Was keine Floskel ist. Düsterer, die Szenen in denen getötet wird härter und ein Geheimagent, der auch mal blutet und dem eben nicht alles leicht von der Hand geht. Jemand der Bond nur in der Vergangenheit gestreift hat mag das nicht interessieren. Bond-Fans, oder solche die sich dafür halten, haben damit schon ihre größeren Schwierigkeiten.

Eben ein Bond, der im Casino selber mal schnell ausgetrickst wird und all seine schönen Chips verliert und sich mit Müh und Not wieder einkaufen muß... Das wäre Roger Moore nie passiert.

Und genau deswegen ist der Film klasse. Ein Film der für die Zukunft alle Türen offen läßt und die Möglichkeit gibt den Charakter Bond sich mal ENTWICKELN zu lassen. Mit all seinen Stärken und Schwächen. Deshalb bin ich als echter Bond-Fan wirklich von diesem enormen Bruch mit der bisherigen Serie und so wie es umgesetzt wurde sehr begeistert.

Zum Schluß noch eine Anmerkung: Wer behauptet die Actionszenen seien unrealistisch, der hat sich nicht mal die Mühe gemacht das Making of zu sehen. Der Kampf auf dem Kran hat tatsächlich in 60m Höhe stattgefunden. Also mehr als realistisch.

Auch hier sind die Macher zur "Handarbeit" zurückgekehrt.

Wenn etwas explodiert, gehts wirklich hoch. Wenn jemand über Krokodile läuft, läuft dort wirklich jemand über Krokodile. Auch dies macht alle Bondfilme einzigartig.

Auch hier bin ich froh das man von Mickey Maus computeranimierten(noch dazu grottenschlecht) Surfriesenwellen nach Eisabbruch des Vorgängers weggekommen ist.

Daniel Craig hat tatsächlich, schauspielerisch und auch finanziell an den Kinokassen, das geschafft was Tim Dalton in den 80ern versuchte, aufgrund der Konzeption der damaligen Filme aber nicht leisten konnte.

Nämlich einen völlig anderen Bond zu zeigen, der den Büchern fast 1:1 entspricht.
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83 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Wiedergeburt eines Kino-Mythos, 21. Februar 2007
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) (DVD)
Der neue Bond überzeugt fast auf ganzer Linie. Es ist schwer zu sagen, ob "Casino Royale" nun der beste Bond aller Zeiten ist, denn dann würde man Filmen wie "Goldfinger", "Dr. No" oder "Feuerball" u.a. Unrecht tun.

Dennoch schlägt dieser ganz andere Bond richtig ein, wie schon lange keiner mehr. Der Film ist im Prinzip genau das, was man erwartet hat: Ein roher, sachlich gemachter Actionfilm im Stil der "Bourne" Filme, der größtenteils ohne Spielereien auskommt und Figuren aufweist, mit denen man sich tatsächlich identifizieren kann. Trotzdem kommen, wie bei Bond-Filmen üblich, die Schauwerte definitiv nicht zu kurz.

Das Highlight des Films ist jedoch ganz unbestreitbar Daniel Craig, ein echter, maskuliner Charakterdarsteller mit unglaublich kantigen Gesichtszügen. Er bringt eine große Verletzlichkeit in die Rolle ein, man hat jedoch trotzdem immer das Gefühl, das er im nächsten Moment explodieren kann. Dies gibt ihm eine menschliche, aber zugleich auch ungemein gefährliche, animalische Aura. Im Grunde trägt er diesen Film mit seiner wuchtigen Präsenz und gerade deswegen überzeugt "Casino Royale" auch am meisten. Sein Gegenspieler Mads Mikkelsen ist allerdings ebenso faszinierend und der Film wirkt durch ihr Zusammenspiel ausgesprochen dynamisch. Auch er ist ein nachvollziehbarer, menschlicherer Bösewicht, der auch Schwächen hat und nicht nur Bond fürchten muss. Eva Green als Vesper Lynd überzeugt ebenfalls, obwohl sie trotzdem eher Beiwerk bleibt.

Die Actionszenen sind hervorragend und routiniert inszeniert, ganz besonders die erste Verfolgungsjagd, die eine regelrecht atemlose Intensität besitzt. Der Film wirkt alles in allem ernster und clever konstruiert, auch wenn manche Wendungen vielleicht etwas vorhersehbar sind.

Der Unterhaltungswert ist natürlich enorm hoch, die stattliche Laufzeit von 145 Minuten verfliegt eigentlich ganz schnell und man ist nicht eine Sekunde gelangweilt. Großartig sind auch die vielen komischen Momente, die zu keiner Zeit aufgesetzt wirken, sondern die Handlung unterstützen.

Vielleicht hätte der Film noch etwas härter sein können, dennoch ist "Casino Royale" eine starke Wiedergeburt der Reihe, auch wenn einige Fans vielleicht zurecht kritisieren, dass dies zwar ein guter Actionfilm ist, aber dafür ein weniger guter Bond. Aber diese neu eingeschlagene Richtung ist meiner Meinung nach sehr willkommen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Seite von 007 schlägt ein wie eine Bombe!, 19. März 2007
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eins vorweg:

Ich mochte Bond nie so wirklich. Zu platt, zu dumpf, zu inhaltslos.

Gerade die letzten beiden Teile haben meine Meinung bzgl 007 stark beeinträchtigt. Materialschlacht und Effektorgien aber miese Stories und lächerliche Gimmicks, wie zB. der Aston Martin "Vanish" lassen die letzten Teile meiner Meinung nach zu einer reinen Zeitverschwendung werden.

Ich hatte nicht gerade die allerhöchsten Erwartungen an den neuen Bond, auch, weil ich ein paar unschöne Dinge über Daniel Craig gelesen hatte.

Doch dann kam kurz vor dem Kino-Release die "Cinema" mit exklusiven Fotos etc. raus und machte mir wieder Lust auf Bond, denn was ich da las ging genau in die Richtung, die 007 nötig gehabt hatte.

Also war ich am Premierenabend im Kino und habe ihn gesehen.

Und ich muss sagen:

Allerallerallererste Sahne!

Erstens macht Craig seinen Job verdammt gut, er ist smart, britisch-unterkühlt, aber nie unsympathisch und ein bißchen verschmitzt und geheimnisvoll. Dennoch ist er ein deutlich schmutzigerer und rauherer Bond als seine Vorgänger. Und immer mit ein bißchen Selbstironie.

Toll! Besser als Brosnan auf jeden Fall!

Die Story hat mir sehr gefallen, keine Weltuntergangs-Szenarien, alles etwas mehr down to earth. Klischees werden vermieden, so sind die Bösewichte keine Nazis, Moslems oder Russen, sie tragen nicht permanent Sonnenbrillen und schwarze Anzüge, sie haben nicht Geld en masse.

Eine Stelle hat mir besonders gefallen, in der Bond nun endgültig mit alten Zeiten aufräumt.

Er bestellt einen Martitni. Der Barkeeper fragt: "Geschüttelt oder gerührt?"

Bond entgegnet: "Seh ich so aus, als würde mich das interessieren?"

Das lies mich doch schmunzeln.

Mit einem Satz mit allen antiquierten Bond-Klischees aufgeräumt!

Natürlich ist der Film absolut bondgerecht inszeniert, allein die Anfangssequenz ist spektakulär und absolut fesselnd, kommt jedoch, wie fast der ganze Film, ohne visuelle Effekte aus. Absolut sympathisch, handfeste und nicht gerade zimperliche Action (Bonds "Folterung", heissa....), keine Effekt-Orgien. Timing und Kamera sind toll, der Film hat wirklich Spaß gemacht.

Nur eins hat den Spaß getrübt:

007 hat seinen Aston Martin DB-S nach etwa zwei Minuten Fahrt zerschrotet, aber wie! Spektakulär!

Der schöne Wagen....

Seht ihn euch an, es lohnt sich. Der beste Bond, den ich je gesehen habe!
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137 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er lebt und schwitzt, 11. Januar 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) (DVD)
Vier Jahre (gefühlte acht) später ist es soweit: endlich wieder ein neuer Bond-Film! Und dann auch noch mit einem Blond Bond. Frevel! Aber was soll ich sagen: es funktioniert!

Nach gut zweieinhalb (gefühlten anderthalb) Stunden kann man nur feststellen, dass die Wiederbelebung und Reinvention des langlebigsten Seriencharakters der Filmgeschichte perfekt gelungen ist. Anstelle der smarten Womanizer vom Schlage Brosnan und Moore, die auch während der heftigsten Fights kaum einen Tropfen Martini verschütteten, erleben wir mit Daniel Craig einen blutenden, schwitzenden und kompromisslos grimmigen Bond. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Craig die physisch forderndste und erkennbar oft ohne Stuntdouble auskommende Performance der Serie abliefert. So kommt der erste Akt, der eine spektakuläre Actionsequenz nach der anderen in im Bond-Universum selten gesehener Rasanz aufbietet, über weite Strecken ohne viel Dialog aus.

Ab dem Schauplatzwechsel zum titelgebenden Casino macht sich dann die Verpflichtung des oscargekrönten Drehbuchautoren Paul Haggis (MILLION DOLLAR BABY, L.A. CRASH) bemerkbar, der eine Handvoll der (in den vergangenen 2-3 Bondstreifen vermissten) geschliffensten Dialoge der Serie geschrieben hat, die der Klasse eines bspw. GOLDFINGER in nichts nachstehen. So findet Bond in Kollegin Vesper Lynd (schön und klug: Eva Green) kein weiteres williges Laken-Opfer, sondern eine komplexe, zunächst undurchschaubare Persönlichkeit, deren für das Alphatier Bond ungewohnt abweisendes Verhalten umso anziehender wirkt. Ihr verbaler Schlagabtausch sprüht vor Ironie und tatsächlich Erotik. Ähnliche ironische Brechung sorgt auch dafür, dass eine für empfindsame Gemüter zu lang geratene Foltersequenz - der fiese Gegenspieler Le Chiffre traktiert den nackten Bond mit einem Schiffstau an des Mannes sensibelster Stelle - nicht die komplette Stimmung des bereits ernster als die unmittelbaren

Vorgänger ausgefallenen Films kippt.

Im Schlussakt werden noch einmal die Schauwerte aufgeboten, die der Fan erwartet und die für erhöhten Puls und freudigen Glanz in den Augen sorgen. Der Mann-gegen-Mann Schlussfight in einem zusammenstürzenden Gebäude hebt sich dabei wohltuend ab von den zu oft gesehenen, abgehobenen Materialschlachten in Raumstationen, Flugzeugen oder U-Booten, die bis dato zwangsläufig den Rahmen jedes 007 Showdowns bildeten. Und wenn in der letzten Filmsekunde endlich die magischen Worte "Mein Name ist Bond - James Bond" gesprochen werden, wird hoffentlich auch der letzte Zuschauer überzeugt sein, der ersten und sicher nicht letzten Mission des einzig wahren Doppelnullagenten mit dem Namen Craig, Daniel Craig beigewohnt zu haben.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuauflage mit Mehrwert, 17. September 2008
Schade das hier ohne weitere Recherche schlechte Bewertungen abgegeben werden. Denn diese Neuauflage bietet wirklich etwas Neues, das Tonformat. Denn im Gegensatz zur ersten Blu-ray-Version ist auf der Deluxe Edition auch High-Definition-Ton vorhanden, nämlich Dolby True HD 5.1 in Deutsch und Englisch.
Mir reicht das als Begründung für eine Neuauflage eines hervorragenden Films.
Casino Royale (2 Disc Deluxe Edition) [Blu-ray]
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ärgerlich, 27. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) (DVD)
Ich lese die Rezessionen und bin bei einigen schon etwas erstaunt. Mein Titel bezieht sich auf all die, die meinen über den Fortschritt, den Preis und die diversen Aufmachungen der DVD-Editionen herziehen zu müssen.

Zum ersten: Ich bin selber großer Bond Fan und das, seit den 80er, als ich zum ersten Mal vor den Ferseher durfte. Ich habe alle Bonds gesehen und ich muss sagen, so gut Connery, Moore und Co. auch waren, es musste etwas passieren. Die Generationen verändern sich, so auch der Bond. Wie soll ein Filmreihe über die Zeit (sogar Kalter Krieg) bestehen, wenn sie nicht mitwächst / mitwandelt? Kein Jugendlicher schaut sich mehr einen Agentenfiln mehr an, wenn "Gentleman" mitspielen. In Zeiten von Videogames muss jemand ran, der realistisch austeilen und auch einstecken kann, aber ebenso elegant und schnittig ist.

Zweitens: Der Preis hat sich bei Neuerscheinen auf 20€ - 25€ eingependelt. Klar, es ist heftig, aber man kann ja auch warten. In ca 3 Monaten ist die Specialedition bei 12€ - 16€, es bleibt also jedem überlassen ob er sofort den Film haben muss oder nicht.

Drittens: Warum nicht verschiedenen Editionen? Es gibt verschiedene Player, verschiedene Geschmäcker und gerne Leute, die einfach Backgroundinfos oder nur den Film haben möchten. Man muss ja nicht alles haben. Also hört auf zu wettern, es schreibt an Sony und beschwert euch, aber lasst die User hier in Ruhe die qualifizierte Rezessionen lesen wollen und wissen, ob sich der Film lohnt.

Viertens: Ich habe die DVD noch nicht gesehen, also kann ich werder über Bild und Ton etwas sagen, geschweige denn, was die Macher auf die Bonusscheibe gepackt haben. Ich war aber im Kino und das 2x und ich kann jedem Interessierten sagen, es ist ein anderer Bond, modernere Waffen, geniales Auto und gerade soviel Gimmicks, dass die Mission erfolgreich verläuft. Keine überflüssigen Spielereien. OK, Q und Moneypenny fehlen, ist gewöhnungsbedürftig aber wer einen, meiner Meinung nach, sehr guten Actionkracher und runderneuerten Bond sehen will, legt euch die Disc egal in welcher Version zu. Kleiner Tip noch am Rande: Wer den Film im Kino nicht gesehen und Skepsis hat, es gibt so viele Videotheken im Land, schaut den Film und geht dann einkaufen, ein Muss in jeder Filmsammlung.

In diesem Sinne, geht viel ins Kino und wenn euch ein Film gefällt, holt ihn euch!
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein guter Bond!, 9. Mai 2007
Casino Royale hat mich von der ersten Minute bis zum überraschenden Ende gefesselt. Ich habe ihn damals im Kino gesehen und kann nur eins sagen: Vergessen sie die ganzen Pierce Brosnan Bond's der letzten Jahre mit all ihren lächerlichen Stunts, völlig übertriebenen Special Effects und total abgedrehten und unglaubwürdigen Handlungssträngen!

Casino Royal ist wieder ein Bond der alten Schule. Er hat wieder Stil, eine Seele, so wie z.B. Goldfinger oder Jagt auf Dr. No.

Zugegeben, ich war am Anfang auch sehr am zweifeln, ob dieser Daniel Craig einen guten Bond abgeben würde, aber am Ende des Filmes war ich fest davon überzeugt, dass sich Craig direkt hinter Sean Connery und Roger Moore in der Ahnengalerie einreihen wird.

Nun zur Technik: Die Blu Ray Disc kann man wohl als Vorzeigebeispiel des neuen Mediums BR-Disc nennen. Sowohl das Bild als auch der Ton sind brilliant. Der Film ist im hochwertigen VC-1 Format auf der Disc gespeichert und nicht (wie viele andere frühe BR-Discs) im veralteten MPEG-2 Format.

Mein Fazit: Endlich wieder ein überzeugender Bond, der auch die Menschen wieder fesseln wird, die durch die Brosnan Bond's abgeschreckt wurden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Casino Royale, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Casino Royale (DVD)
Der 1. James Bond Film mit Daniel Craig ist einfach super. Tolle Aktion Super Spannung einfach toll. Ich bin sehr überascht.
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35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Zeichen der Zeit, 13. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) (DVD)
Vorab muss ich sagen, dass ich mit riesen Erwartungen in den Film gegangen bin und es der Streifen schon vorher schwer hatte bei mir zu landen...aber man irrt sich nur allzuoft.

Kurz gesagt: Good-old-Style

Mir haben die letzten Filme zwar immer noch gefallen, aber seid mal ehrlich, was war der Unterschied zu anderen Mainstream-Action-Filmen? Richtig, das James Bond draufsteht und drin ist, aber mehr nicht.

Dieser Film ist zwar immer noch actionlastig, die sich aber in maximal 50% des Filmes zeigt, der Rest besticht durch das gute alte Agentenflair, also ein richtiger Spionagefilm.

Insgesamt ist der Film wesentlich realistischer (und mit wesentlich meine ich wesentlich) als die zum Teil etwas grotesken Anmutungen in einigen Vorgängern (Tarnauto) und kann eigentlich als gekonter Mix aus Thriller, Spionage und Action bezeichnet werden.

Endlich wurden auch die zahlreichen Gadgets wie z.B. das unsichtbare Auto aus dem letzten Teil, fast zu 100% entfernt, eigentlich sind sie garnicht mehr drinnen.

Craig besticht durch seine unheimlich britische Interpretation des Englischen und zeigt genau dir richtige Mischung aus Härte, Gefühl und Witz. Genau Witz. In den letzten Filmen kam der Witz sehr oft plump rüber, hier nicht. Hier ist er wie zu Connery`s Zeiten geschickt in teilweise anspruchsvolle Dialoge eingebaut und erzeugte so in mir das gleiche wohltuende Gefühl, dass ich bei Connery`s Wortspielen genieße.

Der mehrfach oskarprämierte Paul Haggis hat mit seinem Drehbuch großen Anteil am Erfolg.

Weiterhin interpretiert Craig den Bond wesentlich härter als der fast schon zu charmante Brosnan und ich würde ihn folglich zwischen dem eiskalten Bond Dalton`s und dem Macho-Gentleman Connery einordnen.

Ihr könnt mich darauf gerne festnageln, aber ich würde trotzdem sagen, dass Craig, der Connery der Neuzeit ist. Falls heute noch ein Connery-Bond rauskommen würde, dann würde er wahrscheinlich nicht so gut ankommen, v.a. weil sich der Humor etwas geändert hat. Craig transportiert die Chic und Teile des machohaften Gehabes elegant in die Neuzeit ohne dabei den Witz und Charme zu vergessen und zollt der heutigen Zeit durch einen höheren Grad an Härte Tribut.

Darum kann ich einige Kommentare hier nur schmunzeln. Diese Leute vergessen einfach, dass die 60er und 70er vorbei sind und James Bond über die mehr als 40 Jahre schon immer im Zeichen der Zeit stand. Allein schon die Tatsache, dass manche nach Q schreien ist geradezu grotesk und kann nur wie folgt kommentiert werden: Desmond ist tot und die Rolle wird zu seinen Ehren nicht mehr vergeben.

Manche Menschen sind nunmal konservative Traditionalisten und sind in ihrer verklärten Verliebtheit in die alten Zeiten nicht zu einem Wandel fähig. Meine Lieblingsbonds kommen auch aus den 60ern, dennoch ist mein Horizont breit genug um mich auf die Figur, nicht einen bestimmten Schauspieler zu konzentrieren.

Ich persönlich kenne auch niemandem, dem der Film nicht gefallen hat und mein Kreis geht vom 12jährigen Schüler bishin zu 55jährigen Moore-Fan.

Die fast schon schleimig anmutende Art der Brosnans (Ausnahme: Goldeneye) und der Grad an mangelndem Realismus führte dazu, dass viele begannen sich über die Reihe lustig zu machen. Die ist seit diesem Teil vorbei.

Die Kameraführung entspricht dem Stil der Connery`s und auch die Musik greift auf klassische Elemente (Mix aus Connery`s und Moore`s) zurück.

V.a. die Szenen am Spieltisch sind nomen es omen szenisch brilliant. Was soll man auch anderes von Martin Campbell erwarten, hat er doch schon Goldeneye vorzüglich insziniert.

Nicht vergessen darf man natürlich den Bösewicht, der von Mads Michelsen alias Le Chiffré genau richtig gespielt wurde.

Während in der amerikanischen TV Produktion des Romans der 50er (noch vor Dr.No!) der Schauspieler fast schon sympatisch-dicklich rüberkommt, gelingt es dem Dänen, v.a. durch seine rauchige Stimme und durch seine Mimik den Zuschauer fast "anzueckeln".

Was mir auch noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Film nicht wie ein üblicher Film in Sache Spannungskurve aufgebaut ist, sondern ein erfrischend ungewöhnliches Auf und Ab präsentiert.

Durch die deutsche Synchronisation gingen zwar große Teile des Witzes verloren, jedoch ist der Film dann immer noch ansehnlich.
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