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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sieht er so aus, als würde ihn das interessieren?
Nach vier Jahren Pause kehrte der beste Geheimagent aller Zeiten wieder zurück auf die Leinwand. Nachdem die Reihe immer kitschiger und unglaubwürdiger wurde, vor allem mit dem letzten Streifen, beschloss man mit Daniel Craig einen Neuanfang zu starten. Casino Royale erzählt die Geschichte, wie Bond zum Doppelnull-Agenten wird...

Kritik:...
Vor 21 Monaten von filmfreak180 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Bond-Reboot
Dies ist Daniel Craig's erster Bondfilm und als Neuanfang der Reihe gedacht.Es war höchst riskant für die Bondmacher einige
liebgewonnenen Sachen über Bord zu werfen,die immer strikt mit Bond identifiziert wurden und so einige Bondfans zu vergraulen,
aber die Kasse stimmte.
Daniel Craig ist ein exzellenter Darsteller und man kann ihn nicht...
Veröffentlicht am 5. April 2013 von jackbauer24fan


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bond mit Herz und (vergleichsweise) hohem Gewaltgrad, 2. April 2007
Im Vorfeld wurde ja viel über den Bondfilm geschrieben. Während der Dreharbeiten las man immer wieder, was für ein Weichei und eine Fehlbesetzung Daniel Craig in der Rolle des Geheimagenten doch sei und als der Film schließlich raus gekommen ist, konnten sich einige Kritiker wohl gar nicht mehr zusammenreißen und sprachen vom "besten Bond-Film aller Zeiten!" (so oder so ähnlich heißt es ja auch auf dem DVD-Cover). Der Film wirkt irgendwie gar nicht wie ein richtiger Bond-Film, aber was ist schon ein "richtiger" Bond-Film?! Abgesehen vom Wechsel in der Besetzung hat Bond hier keine Q-Spielereien, die Anfangssequenz wurde verändert und alles wirkt etwas roher und (auf seine Art) realistischer als noch bei den letzten Vorgängern, in denen er ja u.a. in einem unsichtbaren Auto herumgekurvt ist. Der Gewaltgrad ist teilweise auch ziemlich hoch. Ich würde (im Vergleich zu anderen Filmen) nicht wirklich von gewalttätig reden, aber es geht schon ordentlich zu Sache und ich wundere mich etwas darüber, dass der Film ab 12 freigegeben ist. Wer mich kennt der weiß, dass ich kein Fan von überzogenem Jugendschutz bin, aber andere Film mit dem selben Gewaltgrad wurden erst ab 16 oder gar 18 freigegeben. Aber das untermauert nur wieder meine Meinung, dass man die Altersfreigaben nicht wirklich ernst nehmen kann. Aber nun wieder zurück zum Film ;)) Mich nervt ehrlich gesagt die vielen Poker-Events, die zur Zeit im TV laufen und daher freut es mich, dass das Glücksspiel zwar eine zentrale Rolle im Film einnimmt, jedoch nicht zu lange ausgefallen ist. Die Handlung hat für einen Bond-Film erfreulicherweise viel Herz und Bond selbst kommt menschlicher rüber. Überhaupt finde ich Daniel Craig eine sehr gute Besetzungswahl und seine Verkörperung des Geheimagenten gelingt ihm sehr gut. Genauso passt auch die Action und einige der Stunts sehen wirklich stark aus (wenn auch etwas überzogen). Einige Elemente wie etwa der Vergiftungsszene fand ich außerordentlich gelungen und sorgen für Spannung. Einzig die ersten Minuten fand ich etwas daneben, da darin der Hauptdarsteller total unsympathisch gezeichnet wird und irgendwie unnötig wirkt. Viel besser wäre es gewesen, gleich zu Anfang die Verfolgung des Bombenlegers inkl. Stürmung der Botschaft zu zeigen und dann zur Musik überzublenden. Aber dann bitte eine andere, denn das Titellied ist wirklich kein Hit.

Insgesamt hat mit der Film wirklich gut gefallen, auch wenn natürlich wieder viele sagen werden, dass es neben Sean Connery eh keinen besseren Bond gibt. Aber ich bin wohl zu jung um das sagen zu können ;)
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er lebt und schwitzt!, 6. März 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Vier Jahre (gefühlte acht) später ist es soweit: endlich wieder ein neuer Bond-Film! Und dann auch noch mit einem Blond Bond. Frevel! Aber was soll ich sagen: es funktioniert!

Nach gut zweieinhalb (gefühlten anderthalb) Stunden kann man nur feststellen, dass die Wiederbelebung und Reinvention des langlebigsten Seriencharakters der Filmgeschichte perfekt gelungen ist. Anstelle der smarten Womanizer vom Schlage Brosnan und Moore, die auch während der heftigsten Fights kaum einen Tropfen Martini verschütteten, erleben wir mit Daniel Craig einen blutenden, schwitzenden und kompromisslos grimmigen Bond. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Craig die physisch forderndste und erkennbar oft ohne Stuntdouble auskommende Performance der Serie abliefert. So kommt der erste Akt, der eine spektakuläre Actionsequenz nach der anderen in im Bond-Universum selten gesehener Rasanz aufbietet, über weite Strecken ohne viel Dialog aus.

Ab dem Schauplatzwechsel zum titelgebenden Casino macht sich dann die Verpflichtung des oscargekrönten Drehbuchautoren Paul Haggis (MILLION DOLLAR BABY, L.A. CRASH) bemerkbar, der eine Handvoll der (in den vergangenen 2-3 Bondstreifen vermissten) geschliffensten Dialoge der Serie geschrieben hat, die der Klasse eines bspw. GOLDFINGER in nichts nachstehen. So findet Bond in Kollegin Vesper Lynd (schön und klug: Eva Green) kein weiteres williges Laken-Opfer, sondern eine komplexe, zunächst undurchschaubare Persönlichkeit, deren für das Alphatier Bond ungewohnt abweisendes Verhalten umso anziehender wirkt. Ihr verbaler Schlagabtausch sprüht vor Ironie und tatsächlich Erotik. Ähnliche ironische Brechung sorgt auch dafür, dass eine für empfindsame Gemüter zu lang geratene Foltersequenz - der fiese Gegenspieler Le Chiffre traktiert den nackten Bond mit einem Schiffstau an des Mannes sensibelster Stelle - nicht die komplette Stimmung des bereits ernster als die unmittelbaren

Vorgänger ausgefallenen Films kippt.

Im Schlussakt werden noch einmal die Schauwerte aufgeboten, die der Fan erwartet und die für erhöhten Puls und freudigen Glanz in den Augen sorgen. Der Mann-gegen-Mann Schlussfight in einem zusammenstürzenden Gebäude hebt sich dabei wohltuend ab von den zu oft gesehenen, abgehobenen Materialschlachten in Raumstationen, Flugzeugen oder U-Booten, die bis dato zwangsläufig den Rahmen jedes 007 Showdowns bildeten. Und wenn in der letzten Filmsekunde endlich die magischen Worte "Mein Name ist Bond - James Bond" gesprochen werden, wird hoffentlich auch der letzte Zuschauer überzeugt sein, der ersten und sicher nicht letzten Mission des einzig wahren Doppelnullagenten mit dem Namen Craig, Daniel Craig beigewohnt zu haben.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Daniel Craig hat noch Potenzial nach oben", 20. Februar 2007
Alles in allem ist dieser Bond ein sehr guter Einstand von Schauspieler Daniel Craig, ich finde aber das er noch Luft nach oben hat!!! Er hat sein Potenzial als rabiater brutaler Bond noch nicht ausgeschöpft, aber das kann er ja noch besser machen. Ansonsten ein solider Bond- Film.

Handlung:
Sein Name ist Bond, James Bond.
Der berühmteste Geheimagent der Welt kehrt zurück - diesmal in der Gestalt von Daniel Craig. In seinem 21. Abenteuer bekommt es 007 mit einem dubiosen französischen Casino-Besitzer zu tun, der mit seinen Gewinnen Terroristen unterstützt. Nur James Bond kann ihn stoppen...

Basierend auf dem ersten Roman von Ian Fleming, schrieben Neal Purvis und Robert Wade zusammen mit dem Oscar-nominierten Autor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") das Drehbuch. Regie führt erneut Martin Campbell, der schon 1995 mit "Goldeneye" unter Beweis gestellt hat, dass er dem Agenten frischen Wind einhauchen und Bond in eine neue Richtung führen kann. 007 ist bereit für sein nächstes Abenteuer.

Fazit: Daniel Craig ist allen Kritikern zum Trotz ein würdiger Bond- Nachfolger, der dem Agenten ihrer Majestät wieder ein bisschen mehr Härte einhaucht!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn aus dem Dandy ein böser Junge wird, 17. Juli 2008
Über das PSP2 Format ist viel geschrieben worden...ich jedenfalls finde diese Technik faszinierend...sie paßt zu James Bond....aber noch interessanter finde ich Craig als Bond.
Endlich ein Bond ohne Hypertechnikschmu, ohne diese laszive Dummyerotik. Knallharte und brutale Actionszenen und ein athletischer Draufgänger, der selber hart einstecken muß (Eierfolter!). Schluß mit dieser Übermannmentalität. Jeder Fightsieg ist hart erkämpft! Die Dialoge und selbst die Flirts haben semantischen Tiefsinn und sind beispiellos. Auf diesen "abgespeckten" Bond kann endlich dem Genre passend und zeitgemäß eine neue Type von Geheimagent aufgebaut werden, was den Romanen von Flemming gerecht würde aber auch der Geschichte der "Assault 30 Unit".
Einen ähnlichen "harten cut" am typischen Bondklischee versuchte man in den 60er mit "Im Geheimdienst ihrer Majestät", was kläglich scheiterte. Heute gehört dieser Streifen wohl zu den besten "007". Hoffen wir, daß die Umgestaltung von James (heißen nicht üblicherweise Butler in England so?;-)) auf fruchtbaren Bo(n)den fällt, damit die Männer der Mittelstandsgesellschaft neue nachahmenswerte Bondage-Imagos gestellt bekommen. Aber vorsicht, Craig hat etwas "Underdogmäßiges" in seinen Augen schillern, er ist bestimmt kein Butler mehr!!! ;-)Er ist diametral z.B. zu Pierce Brosman (der eine Mischung aus Conery und Moore war) angelegt und sein Charme ist mit nem Schredder zu vergleichen: Ein Hooligan im Auftrag der Queen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "The name's Bond. James Bond.", 14. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vier Jahre nach Pierce Brosnan's letztem Auftritt als eine der bekanntesten Filmfiguren aller Zeiten trat 2006 mit Daniel Craig ein neuer Darsteller für die "James Bond 007"-Reihe auf den Plan. Sein erster Film in dieser Rolle trägt den Titel "Casino Royale" und stellt den 21. Film des Franchises dar.

Die Handlung beginnt damit, dass Bond, nach der Ermordung eines untreuen MI6-Agents sowie dessen Kontaktmannes in Prag, vom Britischen Geheimdienst in den 00-Status befördert wird.
Darauf scheint die Beförderung Bond zu Kopf zu steigen, sodass er in Madagaskar den Bombenleger Mollaka tötet und dabei eine drotige Botschaft aufmischt.
Bond's Chefin M, die ursprünglich ausschließlich eine Festnahme Mollakas geplant hatte, zeigt sich erbost und lässt Bond ab sofort bei seinen Missionen mittels Chip überwachen.
Doch Bond verfolgt weiter seine Ziele und kommt dem Ziel seiner Mission, dem für Terroisten arbeitenden Börsenspekulanten Le Chiffre, immer näher.
Über Le Chiffre's Mittlesman Alex Dimitrios, den Bond auf den Bahamas beobachtet und in Miami tötet, gelangt 007 auf die Fährte von Mollaka's Ersatz Carlos der am Flughafen Miamis einen Bombenattentat während dem Jungfernflug des Skyfleet-Prototypen durchführen soll.
Bond kann den Mann aufhalten und erfährt, dass das missglückte Attentat mit Le Chiffre's nun ebenfalls verpatzten Börsenspekulationen zusammenhängt.
Dieser ist nun aufgrund des Drängens seines Kunden, einem ganzen Netzwerk von Terroristengruppen, dazu gezwungen in der Spielbank Casino Royale in Montenegro die ihm geliehenen Millionen zurückzuerspielen.
James Bond soll an diesem Pokerspiel ebenfalls teilnehmen. Dazu werden ihm eine Mitarbeiterin des Britischen Schatzamts, Vesper Lynd, und ein MI6-Kontaktmann, René Mathis, zur Seite gestellt.
Doch im Spiel um Leben und Tod verwischen allmählich die Grenzen zwischen Freund und Feind.

Regiesseur Martin Campbell wollte mit diesem Film einen neuen James Bond erschaffen und die Geschichte des Agenten von Anfang an erzählen.
Dies gelingt ihm in Großen Teilen auch, da er gut das moderne Kino mit kleinen Anspielungen spickt. Wobei zweiteres hin und wieder doch etwas zu kurz gerät, so hätte man z. B. niemals Miss Moneypenny oder gar Q aus der Rollenlisten streichen sollen. Aber immerhin M sowie Felix Leiter dürfen auftreten und Q wird wenigsten mit einer Erwähnung geehrt.
Die Rolle des James Bond wurde hingegen passend besetzt, auch wenn die Coolness sowie Härte der Rolle manchmal etwas zu sehr aufgesetzt oder erzwungen wirken mag und den gewohnt spritzigen Humor vermissen lässt.
Doch wie auch immer, grundsätzlich ist "Casino Royale" ein überdurchschnittlich guter Teil der Reihe, die in vorhergehender Zeit zu fiktionell wirkte und nur noch simple Gegner hervorbrachte.
Das ist in diesem Film anders, denn Le Chiffre stellt nicht den Bösewicht dar, der die Welt beherrschen will sonder viel mehr einen Menschen der sich mit den falschen Partnern eingelassen hat und nun sein Leben vor eben diesen retten will sowie mittels seiner Arbeit rund um die Börse auch noch einen brandaktuellen Bezug hat.
Dargestellt wird Bösewicht Le Chiffre wunderbar fies und lässt in einigen Szenen storytechnisch sowie auch schauspielerisch James Bond gerne mal im Schatten verschwinden.
Besonders die Pokerszenen bieten ausgezeichnete Dialoge und Mimikspielchen der beiden Darsteller und die schmerzhafte Folterszene lässt Le Chiffre endgültig zu einem meiner Lieblingsgegner avancieren.
Die Geschichte, die titelmäßig an Ian Fleming's gleichnamigen Roman angelehnt ist, zeigt sich überraschend verwinkelt und wendungsreich, sodass man wirklich aufpassen muss um der Handlung folgen zu können. Dies ist man von vorherigen "James Bond 007"-Filmen nicht gerade gewohnt und erzeugt hohe Spannung in herrlich klischeehaft edler Casino-Atmosphäre.
Auch hier sind erneut die Pokerspiele zu betonen die mit den Mimikduellen brillieren und den Film einen einzigartigen Touch geben.
In direkter Kooperation mit der Spannung steht diesmal außerdem die Gefühlsebene, für die Vesper Lynd verantwortlich ist. Diese wirkt zwar durch tendenziell blaser als andere Charaktere, stellt aber Gott sei Dank nicht mehr das Dummchen dar, das Bond nur zum zwischenzeitlichen Nümmerchen benötigt. Bond meint die Beziehung mit Vesper ernst und liebt sie, er ist reifer als in den vorherigen Filmen. So stellt das Bond-Girl nicht mehr nur einen eigentlich unnötigen Cast dar. Vielmehr wird sie direkt in die Story eingebunden, bringt für einen Agentenfilm vergleichsweise sehr viel Gefühl in die Handlung und übernimmt im Finale quasi die bedeutungsvollste Rolle.
Wobei ich direkt von diesem Punkt zum nächsten, der Action, überleiten möchte. Diese ist in einem "007"-Film ohne Frage Pflicht, doch was uns in zuletz veröffentlichten Franchises mit Pierce Brosnan präsentiert wurde war eigentlich nur noch Action ohne viel anderes, vor allem ohne Spannung und ohne realitätsbezogenen Plot.
Das macht "Casino Royale" daher an sich perfekt. Denn man bindet hier die Action sinnvoll und dosiert in die Handlung ein und beweist ein fast perfektes Timing zu welchem Zeitpunkt eine Prise real inszenierte Action gemischt mit frischen Effekten in coolem Look notwendig ist. Fans von ausgesprochenen Actionern sowie Freunde der Filme mit Pierce Brosnand könnte es allerdings ein wenig an Explosionen und Ausmaß der Rasanz mangeln. Mir geht es zwar nicht so, jedoch kann ich mir vorstellen, dass es eben jenen Personen derart ergehen kann.
Nur in der anfänglichen zweiten Hälfte des Films hätte man auch aus meiner Sicht eine Actionsequenz mehr einbauen können um die packende Spannung im Casino rasant zu unterstreichen. Doch das ist Kritik auf höchstem Niveau.
Spätestens mit dem spektakulären Showdown in Venedig, der allerdings nicht over the Top zielt sonder eine bewusste Schlichtheit beibehält, und der tragischen Entscheidung Vespers, die sehr zu Herzen geht, wird die kleine Actionflaute nahezu ausgebügelt.
Untermalt wird das Geschehen von einem guten Soundtrack von David Arnold und dem stylischen Theme-Song "You Know My Name" von Chris Cornell, der thematisch sowie stimmungsbezogen eine gelungene Verbindung mit der Story eingeht.
Letztendlich bleibt noch die Bewertung der Schauspieler offen, die ebenfalls recht positiv ausfällt.
Die Rolle des legendären James Bond wird von Brite Daniel Craig solide ausgefüllt und machte ihn zum Weltstar, auch wenn es mit anderen Rollen erfolgsbezogen noch nicht funktionieren wollte. Wie bereits erwähnt wirkt seine kühle Art ab und zu aufgesetzt, dient aber der Neupolung Bonds doch recht gut.
Vesper Lynd wird von Eva Green ebenfalls könnerisch durchschnittlich verkörpert, wobei sie jedoch das Potenzial ihrer Figur nicht ganz ausschöpft oder ausschöpfen konnte.
Großartig hingegen finde ich den Charakter Le Chiffre und erst recht die Darstellung durch Mads Mikkelsen. Der Schauspieler verkörpert den Mensch der zwischen Bösartigkeit, Gledgier und Angst um sein eigenes Leben steht so facettenreich und nahezu erschreckend glaubwürdig, dass seine Rolle als besten des Films anzusehen ist.
In weiteren Rollen sind Judi Dench als M, Jeffrey Wright als Felix Leiter, Giancarlo Giannini als René Mathis, Simon Abkarian als Alex Dimitrios, Caterina Murino as Solange Dimitrios, Ivana Milièeviæ als Valenka, Isaac de Bankolé als Steven Obanno, Jesper Christensen als Mr. White, Sébastien Foucan als Mollaka, Tobias Menzies als Villiers, Ludger Pistor als Mendel, Claudio Santamaria als Carlos, Richard Sammel als Gettler, Clemens Schick als Kratt, Joseph Millson als Carter, Ben Cooke als Williams, Darwin Shawh als Fisher und Diane Hartford als Card Player. Allesamt liefern gute bis durchschnittliche Leistungen ab.
Desweiteren erhielten Richard Branson am Miami Airport sowie Jürgen Tarach im Hotel auf den Bahamas jeweils ein Cameo.

Den Kinogängern und Fans schien, trotz großer Diskussiondebatten um die Güte des neuen Bonds, "Casino Royale" zu gefallen, sodass dieser mit einem Einspielergebnis von $599,045,960 zum bis dato erfolgreichsten "007"-Thriller gepusht wurde.
Der $150 Millionen teure Film spielte alleine in den, eher weniger "James Bond"-begeisterten, USA immerhin $167,445,960 ein, weltweit konnte man dazu sehr gute $431,600,000
verzeichen.
In Deutschland kam der Film übrigens offiziell als "James Bond 007: Casino Royale" in die Kinos.

Die Blu-ray-Umsetzung ist mit scharfem Bild und glasklaren Ton in puncto Technik einwandfrei. Die Auswahl der Extras ist ordentlich geraten, so sind diese zwar interessant aber eben nicht sonderlich umfangreich oder gar ausgefallen.
In zahlreichen Ländern wie Deutschland, Großbritanien, China und den USA wurde der Film für die Kinoveröffentlichung zensiert. Auf DVD und Blu-ray wurde jedoch die Originalversion veröffentlicht.

Bewertung:
Film:
Story: 4/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 4/5 Sterne
Humor: 1/5 Sterne
Action: 3/5 Sterne
Spannung: 4/5 Sterne
Gefühl: 3/5 Sterne
Anspruch: 1/5 Sterne
Effekte: 1/5 Sterne
Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 3/5 Sterne
Gesamt: 4/5 Sterne

Fazit: Daniel Craig's cooler Einstand "Casino Royale" überzeugt durch einen genialen Gegenspieler, endlich mal einen spannenden Plot, gut getimte Action, viel Gefühl und eine edle Optik. Trotzdem fehlt dem 007-Fan wohl doch ein wenig die Spritzigkeit sowie einige Kultfiguren der Reihe.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bondiger gehts nicht, 3. März 2007
Nicht viele selbst ernannte Bond-Experten haben wirklich die Bücher von Ian Fleming gelesen. Wäre dem so, dann müssten sie eingestehen, dass Daniel Craig dem Original-Bond noch näher kommt als seinerzeit der unvergessene Sean Connery.

Casino Royal hat alle Bond-Fans aus dem Dornröschenschlaf geweckt, in den sie Ende der 90er zu Zeiten eines Timothy Dalton gefallen waren und hat aus einer Endlosschleife gut gemachter, aber voraussagbarer Action endlich wieder richtig gutes Kino gemacht. Einen menschlicheren, verletzlicheren und gleichzeitig härteren Bond hat man nie gesehen. Und endlich freue ich mich schon auf einen nächsten Teil.

Die Specialedition bietet neben dem Hauptfilm noch einiges interessantes Hintergrundmaterial, das sich Fans nicht entgehen lassen sollten.
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4.0 von 5 Sternen Gelungener Einstand!, 15. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD) (DVD)
Das Menü dieser DVD gliedert sich in Film starten, Sprachen, Untertitel, Szenenauswahl. Der Hauptfilm hat eine Spieldauer von ca. 139 Minuten, er ist damit der bisher längste Bondfilm.

M. E. kann (und sollte) man die verschiedenen Bonddarsteller seit 1962 nicht miteinander vergleichen - jeder von ihnen hatte seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Das Gleiche gilt im Großen und Ganzen auch für die bis dato 22 Abenteuer (inklusive des Remakes "Sag niemals nie") an sich.

Dieser Film bietet einen gelungenen Mix aus einer guten Story, rasanten Verfolgungsjagden, spektakulären Stunts, atemberaubenden Locations und der üblichen Prise trockenen Humors. Entgegen allen Befürchtungen ist Daniel Craig ein würdiger Nachfolger in der Rolle des 007. Dass Daniel Craig gut schauspielern kann, ist ja bereits bekannt. Aber hier zeigt es sich, dass er auch in physischer Hinsicht dieser Rolle voll und ganz gewachsen ist.

Zu kritisieren ist aus meiner Sicht lediglich, dass zwei der sonst typischen (und auch beliebten) Figuren eines Bondfilmes dieses Mal gar nicht vorkommen - wer den Film gesehen hat, wird schon wissen, welche ich meine. Aber auch die Musik von David Arnold finde ich nicht ganz so gut wie bei seinen vorherigen 007-Filmen, dies gilt insbesondere für den Einsatz des bekannten Bondthemas.

Obwohl es hier um eine Single-Disc handelt, hätte man ruhig Bonusmaterial mit aufspielen können - Platz hierfür wäre noch genug vorhanden gewesen.
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49 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spielzeug, 24. März 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also über den Film selbst will ich jetzt gar nicht mehr viel sagen. Nur einen Satz: Er ist ein hervorragendes Beispiel, wie man einem mittlerweile 45 Jahre alten Mythos durch eine Anpassung an das aktuelle Zeitgefühl neues Leben einhaucht und ganz nebenbei noch für einen spannenden und unterhaltsamen Abend sorgt. Mehr ist an anderer Stelle dazu schon geschrieben worden, darunter auch von mir.

Um was es hier gehen soll, ist eher die Frage, was einen dazu treibt, gerade diese DVD-Edition zu kaufen. Denn die Einzel-DVD kostet aktuell (Stand 24.3.07) 10 Euro, während diese Edition mit Pokerset immerhin 30 EUR macht. Machen wir also das gerade gelieferte Paket auf und schauen, was drin ist. Los geht's. Nun ja, die äußere Verpackung ist aus Pappe. Pappe in Zellophan. Pappe nett bedruckt, aber doch Pappe. Soviel Platz ist bei mir nicht im Regal, also weg damit. Das Paket ist etwas flacher und dafür breiter als ich es erwartet hätte.

In dieser Pappschachtel finden sich dann zwei Pakete mit etwas Luft dazwischen. Eines ist das "Pokerset". Wobei auf dem Paket nur vermerkt ist: "Casino Royal, Casino Quality, Playing Cards" Wo ist jetzt der versprochene Spielchip? Das ganze wieder in Zellophan. Auspacken kann Arbeit sein. Daher erst einmal ein Blick auf das zweite Paket. Ein Glück, kein Zellophan, einfach eine DVD-Verpackung im üblichen Format. Ja, es passt in mein Bücherregal. Aber was ist das? Ein Schuber mit nur einer offenen Seite. Man muss erstmal fummeln, um an die DVDs selbst zu kommen. Es gibt bessere Lösungen. Ah, jetzt haben wir endlich die DVDs befreit. Und auch noch ein Booklet (verdient eine einmal gefaltete Seite diesen Namen?), das einen kurzen Text und die Kapitel des Films enthält. Bisher nichts Besonderes. Dann die erste kleine Zugabe: Fünf Postkarten. Na gut, ich werde sie beim nächsten Urlaub aus Monaco an gute Freunde versenden. Oder auch nicht. Le Chiffre schaut wirklich böse drein. Hübscher ist allerdings die Rückenansicht von dieser Dame im roten Kleid, die im Film viel zu früh gestorben ist. Hätten Sie das nicht als Poster beilegen können? Judi Dench mag ich sehr, brauche sie jedoch nicht als Postkarte. Also auch weg damit. Dann auf zum Pokerset.

Im Zellophan ist erst einmal wieder Pappe. Diesmal lässt sich das alles einfacher öffnen (sorry, ich habe zwar eigentlich schlanke Finger, aber so geschickt bin ich nicht). Drinnen sind zwei einzeln noch einmal in Pappe eingepackte Sets von Spielkarten, diesmal im üblichen Format für einzelne Decks. Aufschrift ist erneut "Casino Royale, Casino Quality, Playing Cards". Und schon kann ich die äußere Umverpackung des Pokersets ebenfalls der Entsorgung zuführen. Aber halt, beim Wurf in den Papierkorb klappert es. Der Chip! Stimmt, eigentlich hatte ich mir diese Edition ja bestellt, damit ich endlich auch einen schönen Glücksbringer beim Pokerspielen habe, mit dem ich meine Karten abdecken und damit vor übereifrigen Hobbydealern schützen kann. Scheint ein üblicher Profichip zu sein. Format ist jedenfalls in Ordnung. Die Farbkombination ist Rot, Orange, Weis. Nicht so elegant. Aufgedruckt sind "5$" und natürlich "Casino Royale". Das Gewicht ist bei Chips ein wichtiges Kriterium, ich habe keine Briefwaage, schätze aber den Chip als unwesentlich leichter ein als meine eigenen 14g Chips.

Kommen wir zu den Karten. Belastungsprobe: Jetzt mischen wir mal ausgiebig. Das Ergebnis ist eher mittelmäßig. Bei normaler Belastung halten sie die Form, geht mal etwas daneben (ja, meine ungeschickten Hände), bleiben die Karten etwas gebogen. Sie machen einen deutlich dünneren und flexibleren Eindruck als meine eigenen Karten. Für größere Pokerrunden würde ich auf jeden Fall stabilere Karten verwenden. Ich sage mal vorsichtig: Für Hobbyspieler geeignet. Mich stört ferner, dass es auf der Rückseite der Karten keinen weißen Rand um das Motiv herum gibt. Auch wenn ich auf den ersten Blick keinen Fehler finde: Dadurch können aufmerksame Spieler, die weniger kurzsichtig als ich sind, einzelne Karten von hinten identifizieren, wenn der Schnitt nicht ganz sauber war. Aber dies ist ja ein Pokerset für Anfänger. Es gibt nämlich noch eine kurze Einführung in Hold'em, etwa im Format eines Waschzettels in der Pillenschachtel. Man muss allerdings Englisch können, um sie zu verstehen. Na ja, für den Anfänger ist das besser als nichts. Die Vorschläge zur Strategie sind immerhin nicht falsch. Ob sie aber wirklich helfen? Ich weis ja nicht.

So, mein Papierkorb ist jetzt voll, und was liegt noch auf meinem Tisch? Der Film selbst, die Bonus-DVD (Zusatzmaterial sehe ich mir selten an, ich habe aber die enthaltene Dokumentation über die Bondgirls im amerikanischen Fernsehen gesehen und fand sie sehr unterhaltsam) und der Chip. Hat sich das gelohnt? Ich fürchte, auf den Sammlerwert zu setzen, ist hier zu hoch gepokert...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Edition zu einem der besten Bond-Filme der letzen 10 Jahre!!!, 27. Februar 2007
Ich kann meinen Vorrednern nur bedingt zustimmen. Natürlich ist es immer ärgerlich, wenn z.B. diese Edition nicht zur Ultimate Edition passt, aber ich bin mir sicher, dass so eine DVD auch noch rauskommt.

Aber sind es nicht gerade diese DVD-Versionen, die ein echtes Sammlerstück ausmachen? Passende Pokerkarten zu einem Film der 50% fast nur aus Poker spielen besteht find ich ne klasse Idee. Besser hätte ich es noch gefunden, wenn ein richtiges Set + DVD auf den Markt gekommen wäre. Aber das hätte den Preis natürlich sehr weit nach oben befördert.

Der Preis an sich sieht bis jetzt sehr angenehm aus. Zur normalen Collector's Edition sind es maximal 9€ die man mehr zusammenkratzen müsste, um diese schöne Edition zu erhalten.

Also ich werde mir DIESE Edition holen, weil es wirklich ein schönes Mitbringsel ist für einen klasse Film.
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4.0 von 5 Sternen Neuer Bond, neues Glück, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Casino Royale (Steelbook) [Blu-ray] (Blu-ray)
Anfangs war ich ziemlich skeptisch, was Daniel Craig betrifft. Nach der genialen Kran-Verfolgungsjagd war ich von ihm als Actiondarsteller zumindest überzeugt, als Bond passt er meiner Meinung nach aber trotzdem nicht so wirklich.
Als Actionfilm hat mir "Casino Royale" auch ziemlich gut gefallen, vor allem die gut inszenierte Action und die recht spannende Handlung (inkl. den Pokermatches) konnten mich überzeugen. Was dem Film aber eine Menge von seinem Bond-Flair genommen hat, war die kitschige Romanze mit dem Bond-Girl - eine der vielen Sachen in dem Film, die einfach nicht hätten sein dürfen. So verkommt der Film stellenweise zu einer fürchterlich kitschigen Schnulze, die ich ich einfach nicht sehen wollte - da hätte man die Szenen besser rausgenommen und einen etwas kürzeren Film gehabt.

Dass ein Wiener den Croupier gespielt hat, fand ich ganz nett, die Idee, dass er sich selbst synchronisiert hat, auch - allerdings können gewisse Sätze eines nicht ausgebildeten Schuspielers mit Akzent dennoch für unfreiwillige Komik sorgen und der Atmosphäre der Szene nicht gerade gut tut.

Woran ich mich aber weniger gestört habe, waren die vielen Anspielungen an die typischen "Bond-Klischees" ("Geschüttelt oder Gerührt?" - "Sehe ich so aus, als würde mich das interessiern?") die James Bond an sich mehr persiflieren als zitieren.
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