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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieht er so aus, als würde ihn das interessieren?
Nach vier Jahren Pause kehrte der beste Geheimagent aller Zeiten wieder zurück auf die Leinwand. Nachdem die Reihe immer kitschiger und unglaubwürdiger wurde, vor allem mit dem letzten Streifen, beschloss man mit Daniel Craig einen Neuanfang zu starten. Casino Royale erzählt die Geschichte, wie Bond zum Doppelnull-Agenten wird...

Kritik:...
Vor 13 Monaten von filmfreak180 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Bond-Reboot
Dies ist Daniel Craig's erster Bondfilm und als Neuanfang der Reihe gedacht.Es war höchst riskant für die Bondmacher einige
liebgewonnenen Sachen über Bord zu werfen,die immer strikt mit Bond identifiziert wurden und so einige Bondfans zu vergraulen,
aber die Kasse stimmte.
Daniel Craig ist ein exzellenter Darsteller und man kann ihn nicht...
Vor 17 Monaten von jackbauer24fan veröffentlicht


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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Daniel Craig hat noch Potenzial nach oben", 20. Februar 2007
Von 
Alles in allem ist dieser Bond ein sehr guter Einstand von Schauspieler Daniel Craig, ich finde aber das er noch Luft nach oben hat!!! Er hat sein Potenzial als rabiater brutaler Bond noch nicht ausgeschöpft, aber das kann er ja noch besser machen. Ansonsten ein solider Bond- Film.

Handlung:
Sein Name ist Bond, James Bond.
Der berühmteste Geheimagent der Welt kehrt zurück - diesmal in der Gestalt von Daniel Craig. In seinem 21. Abenteuer bekommt es 007 mit einem dubiosen französischen Casino-Besitzer zu tun, der mit seinen Gewinnen Terroristen unterstützt. Nur James Bond kann ihn stoppen...

Basierend auf dem ersten Roman von Ian Fleming, schrieben Neal Purvis und Robert Wade zusammen mit dem Oscar-nominierten Autor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") das Drehbuch. Regie führt erneut Martin Campbell, der schon 1995 mit "Goldeneye" unter Beweis gestellt hat, dass er dem Agenten frischen Wind einhauchen und Bond in eine neue Richtung führen kann. 007 ist bereit für sein nächstes Abenteuer.

Fazit: Daniel Craig ist allen Kritikern zum Trotz ein würdiger Bond- Nachfolger, der dem Agenten ihrer Majestät wieder ein bisschen mehr Härte einhaucht!!!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bondiger gehts nicht, 3. März 2007
Nicht viele selbst ernannte Bond-Experten haben wirklich die Bücher von Ian Fleming gelesen. Wäre dem so, dann müssten sie eingestehen, dass Daniel Craig dem Original-Bond noch näher kommt als seinerzeit der unvergessene Sean Connery.

Casino Royal hat alle Bond-Fans aus dem Dornröschenschlaf geweckt, in den sie Ende der 90er zu Zeiten eines Timothy Dalton gefallen waren und hat aus einer Endlosschleife gut gemachter, aber voraussagbarer Action endlich wieder richtig gutes Kino gemacht. Einen menschlicheren, verletzlicheren und gleichzeitig härteren Bond hat man nie gesehen. Und endlich freue ich mich schon auf einen nächsten Teil.

Die Specialedition bietet neben dem Hauptfilm noch einiges interessantes Hintergrundmaterial, das sich Fans nicht entgehen lassen sollten.
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49 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spielzeug, 24. März 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also über den Film selbst will ich jetzt gar nicht mehr viel sagen. Nur einen Satz: Er ist ein hervorragendes Beispiel, wie man einem mittlerweile 45 Jahre alten Mythos durch eine Anpassung an das aktuelle Zeitgefühl neues Leben einhaucht und ganz nebenbei noch für einen spannenden und unterhaltsamen Abend sorgt. Mehr ist an anderer Stelle dazu schon geschrieben worden, darunter auch von mir.

Um was es hier gehen soll, ist eher die Frage, was einen dazu treibt, gerade diese DVD-Edition zu kaufen. Denn die Einzel-DVD kostet aktuell (Stand 24.3.07) 10 Euro, während diese Edition mit Pokerset immerhin 30 EUR macht. Machen wir also das gerade gelieferte Paket auf und schauen, was drin ist. Los geht's. Nun ja, die äußere Verpackung ist aus Pappe. Pappe in Zellophan. Pappe nett bedruckt, aber doch Pappe. Soviel Platz ist bei mir nicht im Regal, also weg damit. Das Paket ist etwas flacher und dafür breiter als ich es erwartet hätte.

In dieser Pappschachtel finden sich dann zwei Pakete mit etwas Luft dazwischen. Eines ist das "Pokerset". Wobei auf dem Paket nur vermerkt ist: "Casino Royal, Casino Quality, Playing Cards" Wo ist jetzt der versprochene Spielchip? Das ganze wieder in Zellophan. Auspacken kann Arbeit sein. Daher erst einmal ein Blick auf das zweite Paket. Ein Glück, kein Zellophan, einfach eine DVD-Verpackung im üblichen Format. Ja, es passt in mein Bücherregal. Aber was ist das? Ein Schuber mit nur einer offenen Seite. Man muss erstmal fummeln, um an die DVDs selbst zu kommen. Es gibt bessere Lösungen. Ah, jetzt haben wir endlich die DVDs befreit. Und auch noch ein Booklet (verdient eine einmal gefaltete Seite diesen Namen?), das einen kurzen Text und die Kapitel des Films enthält. Bisher nichts Besonderes. Dann die erste kleine Zugabe: Fünf Postkarten. Na gut, ich werde sie beim nächsten Urlaub aus Monaco an gute Freunde versenden. Oder auch nicht. Le Chiffre schaut wirklich böse drein. Hübscher ist allerdings die Rückenansicht von dieser Dame im roten Kleid, die im Film viel zu früh gestorben ist. Hätten Sie das nicht als Poster beilegen können? Judi Dench mag ich sehr, brauche sie jedoch nicht als Postkarte. Also auch weg damit. Dann auf zum Pokerset.

Im Zellophan ist erst einmal wieder Pappe. Diesmal lässt sich das alles einfacher öffnen (sorry, ich habe zwar eigentlich schlanke Finger, aber so geschickt bin ich nicht). Drinnen sind zwei einzeln noch einmal in Pappe eingepackte Sets von Spielkarten, diesmal im üblichen Format für einzelne Decks. Aufschrift ist erneut "Casino Royale, Casino Quality, Playing Cards". Und schon kann ich die äußere Umverpackung des Pokersets ebenfalls der Entsorgung zuführen. Aber halt, beim Wurf in den Papierkorb klappert es. Der Chip! Stimmt, eigentlich hatte ich mir diese Edition ja bestellt, damit ich endlich auch einen schönen Glücksbringer beim Pokerspielen habe, mit dem ich meine Karten abdecken und damit vor übereifrigen Hobbydealern schützen kann. Scheint ein üblicher Profichip zu sein. Format ist jedenfalls in Ordnung. Die Farbkombination ist Rot, Orange, Weis. Nicht so elegant. Aufgedruckt sind "5$" und natürlich "Casino Royale". Das Gewicht ist bei Chips ein wichtiges Kriterium, ich habe keine Briefwaage, schätze aber den Chip als unwesentlich leichter ein als meine eigenen 14g Chips.

Kommen wir zu den Karten. Belastungsprobe: Jetzt mischen wir mal ausgiebig. Das Ergebnis ist eher mittelmäßig. Bei normaler Belastung halten sie die Form, geht mal etwas daneben (ja, meine ungeschickten Hände), bleiben die Karten etwas gebogen. Sie machen einen deutlich dünneren und flexibleren Eindruck als meine eigenen Karten. Für größere Pokerrunden würde ich auf jeden Fall stabilere Karten verwenden. Ich sage mal vorsichtig: Für Hobbyspieler geeignet. Mich stört ferner, dass es auf der Rückseite der Karten keinen weißen Rand um das Motiv herum gibt. Auch wenn ich auf den ersten Blick keinen Fehler finde: Dadurch können aufmerksame Spieler, die weniger kurzsichtig als ich sind, einzelne Karten von hinten identifizieren, wenn der Schnitt nicht ganz sauber war. Aber dies ist ja ein Pokerset für Anfänger. Es gibt nämlich noch eine kurze Einführung in Hold'em, etwa im Format eines Waschzettels in der Pillenschachtel. Man muss allerdings Englisch können, um sie zu verstehen. Na ja, für den Anfänger ist das besser als nichts. Die Vorschläge zur Strategie sind immerhin nicht falsch. Ob sie aber wirklich helfen? Ich weis ja nicht.

So, mein Papierkorb ist jetzt voll, und was liegt noch auf meinem Tisch? Der Film selbst, die Bonus-DVD (Zusatzmaterial sehe ich mir selten an, ich habe aber die enthaltene Dokumentation über die Bondgirls im amerikanischen Fernsehen gesehen und fand sie sehr unterhaltsam) und der Chip. Hat sich das gelohnt? Ich fürchte, auf den Sammlerwert zu setzen, ist hier zu hoch gepokert...
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5.0 von 5 Sternen Daniel in Hochform und insgesamt ein mehr als nur gelungenes Neuerfinden der Filmreihe, 25. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Casino Royale (DVD)
Mit sportlichem Einsatz und einer an Timothy Dalton erinnernden Härte in der Darstellung, meldete sich Craig 2006 zum Dienst.

Klassische Klischees ala Miss Moneypenny, Q und der geschüttelte (nicht gerührte) Martini wurden ignoriert oder gar verspottet.
Vielmehr erfand man die Serie neu, wo diese doch in der Ära Brosnan zunehmend an Realitätsferne gewann. Und nachdem EON production vor geschätzten 10 Jahren endlich die Filmrechte an Flemings Erstroman in der Hand hatte/n, vermochte man dann Ende 2005 mit einem neuen Darsteller und einem ebenso neuen -wenn auch dank Dalton nicht unbekannten- Stil zu beginnen.
Es entstand einerseits der längste Bondfilm aller Zeiten, der damit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" überholte, andererseits aber auch ein Film mit weiteren Bezügen zu letzterem, etwa dass Bond Hochzeitsplänchen schmiedet. Interessant ist auch, dass ein Spiel im Casino selten so fesselnd filmisch inszeniert war. Womöglich vielen Fans sehr willkommen war es auch, dass man in Anlehnung an Goldfinger einen 64er Aston Martin DB5 herbeiführte, der die gewohnte Eleganz nicht verloren hat.

Der Film kam raus, ich war erst 10 und die Begeisterung schoss aus allen Adern. Ein hochinteressantes Werk, sehr sehenswert!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond aller Zeiten, 13. April 2007
Der neue Bond ist kein Gentleman, der jeden Konflikt souverän meistert und daraus ohne einen Kratzer hervorgeht. Der Inhalt des Films ist hart, rau und blutig. Das Gesamtbild wirkt realistischer und glaubwürdiger als jeder andere Bond zuvor. Auf technischen Schnickschnack wurde offensichtlich bewusst fast komplett verzichtet. Schluss mit Raketenzigaretten, Magnetuhren, getarnten Autos und dem ganzen Hightech-Gerümpel. Dafür gibt es einen ehrlicheren, wirklichkeitsnäheren Inhalt. Bond ist erstmals ein Mensch, der fühlt, liebt, blutet und trotzdem die Fassung behält. Er wirkt nicht so künstlich wie seine Vorgänger und genau das macht Eindruck. Wer die Bond-Serie schon immer mochte, wird auch diesen Teil mögen. Wer Bond noch nie mochte, sollte sich trotzdem diesen Film ansehen, denn er ist nicht nur deutlich besser, sondern auch ganz anders.

Viel Spaß damit!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auch wenn Bond drauf steht, ist kein Bond drin, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD) (DVD)
Bevor ich hier eine Rezension schreibe, wollte ich den Film noch einmal sehen. Aber ich habe es nur bis zu der Stelle geschafft, als Le Chiffre Bond beim Poker besiegt.

Das zeigt wohl schon, dass ich nicht wirklich begeistert von dem Film bin. Als ich ins Kino ging, war ich sehr gespannt, denn ich mag die Filmfigur James Bond - zumindest den James Bond, der er vor diesem neuen Bond einmal war. Von den Kritiken im Vorfeld habe ich mich nicht beeindrucken lassen, denn ich mache mir lieber ein eigenes Bild. Als der Film zu Ende war, war ich mehr als enttäuscht. Nicht unbedingt von der Geschichte, sondern von der Loslösung der Figur James Bond 007 von all dem, was ihn vorher ausgemacht hat. Als ich aus dem Kino dachte: Das ist ein Actionheld wie jeder andere. Da braucht er sich nicht James Bond zu nennen.

Mir fehlt der smarte, englische Charme und Witz, den bisher alle Bond-Darsteller hatten. Ab und zu gönnt man Craig auch einen Witz, aber er hat nicht das Flair ihn wie ein James Bond zu sagen. Ich weiß auch nicht, was an einem brutaleren, kaltblütigerem Agenten soviel besser sein soll. Dass Bond ein kaltschnäuziger Killer ist, war doch schon jedem klar. Verletzungen hatte Bond auch in anderen Filmen! Pierce Brosnan wurde doch gefoltert und war danach verletzt. Craig hingegen hat zwar ab und zu eine Schramme, diese verheilen aber auch erstaunlich schnell wieder. Ganz davon abgesehen, dass es immer noch sehr unwahrscheinlich ist, dass zwei Menschen sich auf einem Kran prügeln können, ohne dass sie herunterfallen. Oder jeglichen Schmerz ignorieren können, den sie erleiden, wenn sie gegen ein Gerüst oder eine Mauer springen und stattdessen noch gefühlte zwanzig Minuten weiter kämpfen können. Soweit zur angeblich neuen Realitätsnähe.

Ich vermisse die technischen Spielereien, den trockenen britischen Humor von Q bzw. R. Es ist doch ziemlich langweilig, wie Bond der Sender in den Arm geschossen wird. Oder wo sind die technischen Raffinessen, welche sonst die Bond Autos haben. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob ein unsichtbares Auto wirklich Sinn macht, aber die Verfolgungsszenen hatten immer etwas besonderes! Ich sehne mich sogar nach den Bond-Girls, obwohl man Bond wohl nicht in seinen Macho-Ambitionen unterstützen sollte. ;) Aber die Frauen gehörten nun einmal zu ihm dazu. Diese Liebesgeschichte wirkt sehr seltsam, gerade weil Bond als kaltblütiger Mörder dargestellt wird. Selbst wenn das Morden teilweise noch nicht so einfach ist. Kein Vergleich zu James Bond, der in einem Film sogar geheiratet hat. Auch die netten Wortgefechte zwischen Miss Moneypenny und Bond waren auch immer ein Highlight, auch welches man ganz verzichten muss.

Im Grunde genommen hätte ich mit diese DVD nicht gekauft, wäre ich nicht zu einem Mads Mikkelsen-Fan geworden, welcher Le Chiffre verkörpert. Seinetwegen schaue ich den Film alle Jubelzeiten an, jedoch stelle ich den Film auch immer nach seinem Tod in der Mitte des Filmes ab. Mir ist bis heute nicht klar, warum man Le Chiffre nicht zum großen Bond-Gegner ausgebaut hat, sondern ihm alles in allem recht wenig Spielzeit gegönnt hat. Gerade weil Mikkelsen ein großer Charakterdarsteller ist und ein würdigeres Ende verdient hätte, als einfach so erschossen zu werden. Wo bleibt der finale Endkampf, bei dem James Bond als Sieger hervorgeht? Der durfte wahrscheinlich auch nicht sein, weil es zu sehr an den alten James Bond erinnert hätte. So darf Mikkelsen gerade mal am Pokertisch glänzen, was ihn wahrscheinlich gefreut hat, weil er ein begeisterter Pokerspieler ist. Alle anderen, die nicht einmal die Pokerregeln kennen, werden sich vermutlich dabei recht gelangweilt haben.

Ob das Ziel »zurück zu den Wurzeln« geglückt ist oder nicht, kann ich schwer einschätzen, weil ich die Bücher nie gelesen habe. Doch einem Vergleich mit Sean Connery hält der durch Daniel Craig verkörperte Bond nicht stand. Wie auch, denn damals war die Weltordnung ganz anders und die politischen Gegebenheiten hatten einen immensen Einfluss auf das Geschehen der Filme. Heute lässt sich die Welt viel schwerer in schwarz und weiß einteilen und die Zusammenhänge sind komplexer. Außerdem sind die technischen Möglichkeiten viel größer und da kracht und knallt es an allen Ecken und Enden, während man über die Explosionen in alten James Bond Filmen eher grinsen muss. Aber man schaut sie eben doch gern, weil Bond noch Bond ist.

An der schauspielerischen Leistung von Daniel Craig liegt es übrigens nicht. Es sind die Vorgaben, die er bekommen hat und er setzt sie nur um. Da kann man ihm keinen Vorwurf machen. Und verglichen mit »Ein Quantum Trost«, welchen ich überraschenderweise auch im Kino gesehen habe, obwohl ich nach diesem Film keine Lust mehr darauf hatte, ist »Casino Royale« ein guter Film. Da kann man fast froh sein, dass aufgrund der Wirtschaftskrise kein Geld für den nächsten James Bond übrig war. Leider wird es jedoch so bald keinen neuen James Bond Darsteller geben, weil die Medien sich entschieden haben den neuen Bond in den Himmel zu loben. Doch sollte es in ein paar Jahren wieder einen Bond-Darsteller geben, der im Stile von Brosnan (Goldeneye) und Connery spielt, dann werde ich Bond-Filme auch wieder mit Freuden schauen.

Wer einen spannenden Action-Film mit einem muskelbepackten Helden sehen möchte, der darf gern zu dieser DVD greifen und wird zufrieden sein. Allen James Bond Fans würde ich raten, die DVD erst einmal in der Videothek auszuleihen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Sonst ist man Ende enttäuscht, weil kein Bond drin ist, wo Bond drauf steht.

Einen Stern gibt es für die Geschichte an sich und den anderen für Mads Mikkelsen. Die anderen Sterne gibt es nicht, weil es leider kein Bond-Film ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Edition zu einem der besten Bond-Filme der letzen 10 Jahre!!!, 27. Februar 2007
Ich kann meinen Vorrednern nur bedingt zustimmen. Natürlich ist es immer ärgerlich, wenn z.B. diese Edition nicht zur Ultimate Edition passt, aber ich bin mir sicher, dass so eine DVD auch noch rauskommt.

Aber sind es nicht gerade diese DVD-Versionen, die ein echtes Sammlerstück ausmachen? Passende Pokerkarten zu einem Film der 50% fast nur aus Poker spielen besteht find ich ne klasse Idee. Besser hätte ich es noch gefunden, wenn ein richtiges Set + DVD auf den Markt gekommen wäre. Aber das hätte den Preis natürlich sehr weit nach oben befördert.

Der Preis an sich sieht bis jetzt sehr angenehm aus. Zur normalen Collector's Edition sind es maximal 9€ die man mehr zusammenkratzen müsste, um diese schöne Edition zu erhalten.

Also ich werde mir DIESE Edition holen, weil es wirklich ein schönes Mitbringsel ist für einen klasse Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektion ist alles..., 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Probleme mit der Disziplin hat, soll sich einfach an James Bond halten. Ob in der Liebe, im Spiel oder im Beruf: Nie verliert er die Fassung und ist zudem immer korrekt angezogen. Das ist der James Bond, den wir lieben!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bond mit Herz und (vergleichsweise) hohem Gewaltgrad, 2. April 2007
Im Vorfeld wurde ja viel über den Bondfilm geschrieben. Während der Dreharbeiten las man immer wieder, was für ein Weichei und eine Fehlbesetzung Daniel Craig in der Rolle des Geheimagenten doch sei und als der Film schließlich raus gekommen ist, konnten sich einige Kritiker wohl gar nicht mehr zusammenreißen und sprachen vom "besten Bond-Film aller Zeiten!" (so oder so ähnlich heißt es ja auch auf dem DVD-Cover). Der Film wirkt irgendwie gar nicht wie ein richtiger Bond-Film, aber was ist schon ein "richtiger" Bond-Film?! Abgesehen vom Wechsel in der Besetzung hat Bond hier keine Q-Spielereien, die Anfangssequenz wurde verändert und alles wirkt etwas roher und (auf seine Art) realistischer als noch bei den letzten Vorgängern, in denen er ja u.a. in einem unsichtbaren Auto herumgekurvt ist. Der Gewaltgrad ist teilweise auch ziemlich hoch. Ich würde (im Vergleich zu anderen Filmen) nicht wirklich von gewalttätig reden, aber es geht schon ordentlich zu Sache und ich wundere mich etwas darüber, dass der Film ab 12 freigegeben ist. Wer mich kennt der weiß, dass ich kein Fan von überzogenem Jugendschutz bin, aber andere Film mit dem selben Gewaltgrad wurden erst ab 16 oder gar 18 freigegeben. Aber das untermauert nur wieder meine Meinung, dass man die Altersfreigaben nicht wirklich ernst nehmen kann. Aber nun wieder zurück zum Film ;)) Mich nervt ehrlich gesagt die vielen Poker-Events, die zur Zeit im TV laufen und daher freut es mich, dass das Glücksspiel zwar eine zentrale Rolle im Film einnimmt, jedoch nicht zu lange ausgefallen ist. Die Handlung hat für einen Bond-Film erfreulicherweise viel Herz und Bond selbst kommt menschlicher rüber. Überhaupt finde ich Daniel Craig eine sehr gute Besetzungswahl und seine Verkörperung des Geheimagenten gelingt ihm sehr gut. Genauso passt auch die Action und einige der Stunts sehen wirklich stark aus (wenn auch etwas überzogen). Einige Elemente wie etwa der Vergiftungsszene fand ich außerordentlich gelungen und sorgen für Spannung. Einzig die ersten Minuten fand ich etwas daneben, da darin der Hauptdarsteller total unsympathisch gezeichnet wird und irgendwie unnötig wirkt. Viel besser wäre es gewesen, gleich zu Anfang die Verfolgung des Bombenlegers inkl. Stürmung der Botschaft zu zeigen und dann zur Musik überzublenden. Aber dann bitte eine andere, denn das Titellied ist wirklich kein Hit.

Insgesamt hat mit der Film wirklich gut gefallen, auch wenn natürlich wieder viele sagen werden, dass es neben Sean Connery eh keinen besseren Bond gibt. Aber ich bin wohl zu jung um das sagen zu können ;)
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond aller Zeiten ..., 12. Februar 2007
... und eine Neugeburt der Serie ist hier durch Daniel Craigs intensives Spiel, das coole Drehbuch, die geniale Regie von Martin Campbell (der schon mit der Regie bei Golden Eye, dem ersten Bond mit Pierce Brosnan bewiesen hat, dass er einen neuen Bonddarsteller furios und angemessen einführen kann) und die gelungene Besetzung des gesamten Casts geschaffen worden. Auch die deutschen Synchronisationen tun dem Witz des Skripts keinen Abbruch (z.B. wenn Bond gefragt wird, ob er seinen Wodka Martini gerührt oder geschüttelt haben möchte und antwortet: "Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?"), in dem übrigens zum ersten Mal auch das Thema Romantik im Bond-Universum eine neue Tiefe bekommt ... Tempo, Action und schöne Frauen sind in geschmackvoller und passender Weise im Plot integriert, so dass auch die lange Laufzeit von fast 2 1/2 Stunden nie negativ ins Gewicht fällt. Nicht nur für eingefleischte Bondfans ein echter Kauftipp!
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