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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2008
Mit "Nine Destinies and a downfall" ist es Bandleader und Ex-Tristania Member Morten Veland gelungen, eine etwas melodischere Variante zu seinen bisherigen Werken zu veröffentlichen. Mit Monika Pedersen hat er eine zauberhafte und zugleich starke Sängerin an seiner Seite. Die Stücke orientieren sich noch weitläufig an Tristania oder auch älteren Sirenia Werken. Allerdings versucht man sich nun an etwas eingängigerem Material. Mir fällt hier spontan der Begriff "Dark-Pop" ein. Irgendwie eine Symbiose von Metal/Pop/Gothic. Perfekt umgesetzt, weil die Musiker ihr Handwerk verstehen und Monika Pedersen nicht nur bezaubernd ausschaut, sondern auch eine unglaublich faszinierende Stimme hat. Mir gefällt dieses Werk sehr und ich hoffe, dass diese Band den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzt und letztendlich auch erfolgreich sein wird.
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am 4. Februar 2007
Irgendwie scheinen die Zeichen für bombastische Gothic Metal Kunst im Jahre 2007 schlecht zu stehen. Hatte ich nach den Totalausfällen von THERION und TRISTANIA ja noch schwer auf Erlösung in Form von SIRENIAS Drittgeborenen gehofft, setz ich spätestens jetzt die Flaggen auf Halbmast! Die Elite des Genres versagt auf voller Länge!

Wo ist all die packende Dramatik, die SIRENIA ausmachte? Wo ist die herrlich düstere Atmosphäre, all die schmerzlich schöne Romantik, die der Band um Kopf Morten Veland vorhereilte? Weg, alles verloren gegangen auf der Strecke zum Mainstream. Was sofort auffällt ist der fehlende Tiefgang und die weit weniger packende Stimmung. Hingegen dominieren von Start an die, sicher nicht schlecht, leider aber recht dünn und ausdrucksschwache Stimme von Frau Monika Pedersen, poppige Melodien und harmlose Riffs. SIRENIA goes WITHIN TEMPTAION könnte einem in den Sinn kommen, während man sich die harmlos netten Songs so durchkaut. Hierfür meine Herrn und Damen fehlt ihnen nebst Songwritingkünsten und notwendigem Hitfaktor, jedoch auch das nötige Stimmvolumen. (...eine Sharon Den Adel steht eben auch nicht an jeder Kreuzung!) . Und genau jetzt, genau zu diesem Zeitpunkt der heiteren Eintippens meiner Hirnwindungen, muss auch dem Promozettelchen widersprochen werden. SIRENIA 2007 klingen weit weniger episch, weit weniger symphonisch und verdammt weniger metallisch als je zuvor. Einzig und allein recht geben kann ich dem Verfasser dieser Zeilen darin, dass die Band weit melodischer klingt. Darauf kann ich aber getrost verzichten, wenn das Resultat über weite Stecken poppig, harmlos und kitschig klingt!

Nun aber genug der Schelte, denn sonst ist die Note unter diesem Text für keinen Außenstehenden nachvollziehbar, SIRENIA sind zwar leider nicht mehr jene Band, die ich bislang so schätzte, alles ist aber auch nicht schlecht im Hause Verland. Klar gibt mir der gebremst langweilige Opener, mit seiner „nicht-Fisch-nicht-Fleisch“ Gothic Metal Anbahnung, seine Rätsel auf. Trotz netter Melodien, dezenten Chören und einem sehr eingängigen Refrain, weiß diese Nummer ebenso wenig zu überzeugen, wie seine ähnlich gelagerten Kumpanen der Marke „Absent Without Love“ oder das auf eingängig poppiger Hitmelodie einherchartende „My Minds Eye“. Objektiv allesamt super Nummern, die mit ihren schmeichelhaften Melodien und zarten Ohrwurmrefrains auch schwer hitverdächtig scheinen, am Ende leider aber nicht jede niveauvolle Metal Kunst mit Tiefgang bieten, die ich mir von SIRENIA erwarte. Dominiert von Female Vocals, die nicht schlecht, sicher aber nicht sonderlich charismatisch und zwingend klingen, erschallen die teils recht drucklosen Gothic Pop Rock Songs, mit verhaltenen Chören, wie man sie von alten Tagen zwar kennt, sie hier aber leider viel zu selten ihre Wirksamkeit erfahren. Harmlos nett heißt das Fazit. Einige lichte Momente wie das durchaus groovige „Sundown“ oder das massiv und bombastisch gute „The Other Side“ sind zwar ohne Frage alle Ehren wert, zerschallen aber leider an Totalnieten wie „One By One“ und lassen den sehr durchschnittlich, wenig berührend und noch weniger mitreisend Nachgeschmack keinesfalls verschwinden..

“Nine Destinies And A Downfall“ ist sehr poppig, sehr seicht, sicher nicht schlecht, in Summe und – um unsren Kanzler erneut zu zitieren – am Ende des Tages, nach THERION und TRISTANIA, jedoch die dritte Enttäuschung am 2007er Gothic Himmel und nicht mehr als ein durchschnittlich gutes Gothic Rock Album mit nicht abzustreitender MTV-VIVA Qualität.

Von einer Band wie SIRENIA hätte ich mir aber definitiv mehr erhofft.
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am 3. Juni 2007
Drei übermäßig tolle Alben hat Herr Veland aus Stavanger abgeliefert, doch was ist DAS jetzt? Einbruch der Kreativität?
Auf keinen Fall!

Wenn man als Mastermind und Alleingänger an einem Projekt arbeitet, stetig große und komplexe Arrangements in seine Songs einfließen läßt, an allem bis zur Perfektion feilt und ohne Probleme weniger als zwei Handvoll Tracks entstehen läßt, die locker die 7-Minuten-Grenze überschreiten, dann hat die Plattenfirma ein Problem:
In Zeiten von zu vielen Raubkopien verdient die Plattenfirma kaum mehr was durch Plattenverkäufe, und so muß der Künstler auf Tour. Das hat Morten Veland bislang vereinzelt auch getan, aber dann natürlich mit 'gemieteten' Musikern, weil eine Live-Situation naturgemäß sehr von der im Studio abweicht und er nicht alles hätte selbst machen können. Minutenlanges Headbanging der Musiker, die in weiten Passagen der Songs nichts zu tun haben, weil sich gerade ein Kollege auf dem seinen Instrumenten verausgabt, kommt live aber nicht so gut. Genauso wenig wie wechselndes Personal. Und schon gar nicht haben Minderjährige, die heutzutage einen Großteil der Konzertbesucher darstellen, für so etwas Verständnis.

Also dürften die Vorgaben geheißen haben: Festanstellungen für andere Musiker (besonders die Sängerin durfte nicht mehr cool durchgepierct und -tätowiert sein und sich immer mit Jack-Daniels-Flasche ablichten lassen), Trackspielzeit auf 3,5 chartkompatible Minuten runter, 'klassischen' Songaufbau wie bei 'normalen' Pop- und Rocksongs, einen Teil des Bombasts über Bord werfen, Album produzieren, Sängerin in den Vordergrund stellen, ab auf Tour, Geld reinholen.

Auf der Stecke bleiben dabei sowohl das Zur-Geltung-kommen-Lassen des Talents eines Morten Velands, eine charismatische und talentierte Sängerin namens Henriette Bordvik, die durch das kids-kompatible, blonde Stimmchen Monika Pedersen abgelöst wurde... und der Sirenia-eigene Sound.

Zusätzlich hat sich die Plattenfirma selbst ins Knie geschossen, als sie die Veröffentlichungstermine weltweit nicht einheitlich gehalten hat: das Ende 2006 schon fertiggestellte Album wurde im Laufe des März zuerst nur in Griechenland veröffentlicht und mit einigen Wochen(!) Verzögerung schrittweise in anderen Ländern.
Klar, daß da die Tauschbörsendrähte heißliefen, denn wer war denn nicht gespannt auf die neue Platte, vor allem nach der Umstrukturierung der Band!? Und wenn sich einige Leute mal erst die Platte illegal besorgt haben, dann wird auch schnell 'vergessen', sich das Original zu kaufen. Das wäre sicherlich anders gewesen, wenn jeder auf der Welt am selben Tag die Chance gehabt hätte, in den Laden gehen zu können und die Platte legal zu erwerben.

Nichts daran wird aber Schuld des Morten Veland sein: die Eingeengtheit, die ihm die Plattenfirma aufgezwungen haben wird, muß er genauso wie das Vorhandensein der neuen Musiker als 'Weiterentwicklung' verkaufen... zähneknirschend, wie ich vermute.
Das Album ist kein Sirenia-Album mehr sondern ein chartkompatibler Silberling, der nach von der Plattenfirma akzeptierten drei genialen Egotrips namens "At Sixes and Sevens", "An Elixir for Existence" und "Sirenian Shores" nun endlich die erhoffte, vielleicht schon überfällige Kohle für die Plattenfirma ranschaffen soll, damit sich die Investition in Veland lohnt.

Bleibt zu hoffen, daß Mortens Originalität bald wieder zum Ausdruck kommen darf.

Drei Sterne allein für Morten Velands in Ketten gelegtes, großartiges Talent!!!
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am 14. Februar 2011
Schade das dieses Album von 2007 nicht so gut ist wie die beiden nachfolger alben von Sirenia. Es liegt für mich gesprochen an denn Liedern viele klingen nicht so gut und manche wiederum gehen schon. Es liegt auch an der sängerin die stimme der sängerin kann manchesmal ganz schön Nerven aber trodtzdem kann man einen Blick riskieren.
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am 17. August 2007
Zuerst allgemein zum neuen Album von Sirenia: es handelt sich um geradlinigen, epischen Gothic-Rock mit Frauengesang, der auch Einsteigern gut ins Ohr gehen dürfte. Die Lieder sind nach dem Schema Strophe/Refrain/Strophe/Refrain/Brücke/Refrain aufgebaut und daher mit den Vorgängeralben weniger zu vergleichen, die dagegen sehr komplex waren.

Zu meiner persönlichen Ansicht: die Aufmachung der CD und die Komposition des Albums lässt erkennen, dass sich die Band anscheinend ein breiteres Publikum erschließen möchte. Wer genau das Interesse daran hat ist fraglich (ich möchte nichts unterstellen, man steckt ja nicht darin), aber Morten Veland ist meiner Ansicht nach ein Genie, das hier seine Kapazitäten nicht nutzt. Statt dessen sind alle Lieder nach Schema X aufgebaut, und eine Radio-Edition sowie ein Sirenia-Mediaplayer werden gleich mitgeliefert. Für mich persönlich ist etwa "At Sixes And Sevens" ein Album gewesen, das haargenau meinen musikalischen Nerv getroffen hat, weil die Songs alle für sich kleine Kunstwerke waren. Sie hatten einfach "das gewisse Etwas". Dieses neue Album schafft die düster-melancholische, abgründige Veland-Atmosphäre einfach nicht. Die Growls sind komplett rausgenommen worden (bis auf zwei Lieder), es gibt weniger Tempowechsel und mehr sich ähnelnde Parts. Zudem werden kaum noch Violinen eingesetzt. Sprich, man versucht, ein breiteres Publikum anzusprechen und die Lieder leicht hörbar zu gestalten. Böse Zungen würden sagen, die Band verkommt zur Kommerzband. Das soll jeder für sich entscheiden, aber für mich kommt das Album lange nicht an die genialen Vorgänger heran. Ich finde, wenn man seine Musik zu sehr an die breite Masse anpasst, wird sie künstlich und aufgesetzt. Wenn Sirenia ihren eigenen Stil wie vorher wirklich mit Muße weiter durchzöge, liegt es nahe dass sie kaum nach Fans zu fischen bräuchten.

Insgesamt auch für Einsteiger gut zugängliches, straightes, immer noch recht solides Gothic-Rock (kaum noch -Metal) Album mit melodischen Refrains und einer zur Musik passenden Frauenstimme. Wer "Within Temptation" mag und gerne Charts hört, kann damit sicher etwas anfangen und wird es mögen. Wer komplexere, tiefergehende Materie wünscht und auf eine Fortsetzung der Vorgänger hofft, wird vermutlich enttäuscht oder gelangweilt. Wer die Vorgängeralben noch nicht beisammen hat, möge lieber dort zugreifen, wo sich Veland für mich persönlich in absoluter Bestform präsentiert hat. Da es keine 2,5 Sterne gibt, greife ich nach langer Überlegung zur Drei, denn die Texte sind meiner Ansicht nach recht gut gelungen.
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am 14. März 2007
Viele hatten sich ja schon über die schwachen Alben von Tristania und Therion beschwert. In diesen Fällen war und bin ich anderer Meinung - die Alben sind vielschichtig und erzeugen teilweise richtig Gänsehaut.

Bei dieser Scheibe (immerhin nach eine meiner absoulten Favoritenbands mit Morten ;) bin ich leider anderer Meinung.

Genau wie vorher schon Within Temptation scheint die Gruppe immer mehr Richtung seichten Pop-Goth abzutrifften, bis nur noch Pop übrig ist :(

Die spärlichen Passagen, auf denen tatsächlich noch etwas härtere Riffs oder Gesänge (und ein paar Alibi-Chöre) eingespielt werden wirken schon fast wie deplaziert um den Sänger doch noch die Chance zu geben etwas beizutragen.

Wenn ich an die ersten beiden wirklich erstklassigen Alben von Sirenia denke könnte man fast heulen .... die Ex-Kollegen von Tristania schaffen es wenigstens sich weiter zu entwickeln, aber hier wird einfach nur dem Massengeschmack gefröhnt um vielleicht doch noch beim Grand Prix mitzumachen oder mal auf M-TV gespielt zu werden.

Alle die auf seichten Pop-Goth stehen, können bedingungslos zugreifen. Die Fanbasis bleibt aber leider auf der Strecke.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Januar 2011
Exakt 3 Jahre nach ihrem letzten Full Lenght Album "An Elixir for Existence" veröffentlichen die Norweger SIRENIA um Frontmann Morten Veland (Ex-TRISTANIA) mit "Nine Destinies and a Downfall" endlich mal wieder ein neues Album, nachdem die EP "Sirenian Shores" (2004) nicht wirklich viel Neues bot. Mit neuer Sängerin Monika Pedersen und einem neuen größeren Label im Rücken (Nuclear Blast), sowie vor allem der langen Pause erwartet man auch zugleich frischen Wind im Bandgefüge. Dies wird auch mit eingängigeren Arrangements und weniger Brachialität, dafür mehr Epik und Bombast geboten, so dass man hier fast schon von einer norwegischen Version von NIGHTWISH sprechen kann. Zwar gibt es hier und da auch noch eine Grunt vom Meister selbst oder auch einige Doublebass Parts, aber so heftig und brachial wie auf den vorigen Alben geht man leider nicht mehr zu Werke. Die extremen Elemente dienen lediglich als Kontrast, um die ansonsten eher normalen Parts aufzulockern und nicht ganz im Schmalz versinken zu lassen, um es mal überspitzt auszudrücken. Wer jedoch gerade auf die schnelleren und derberen Parts bei SIRENIA stand, sollte deswegen lieber die Finger weg lassen von "Nine Destinies and a Downfall". Allen anderen, die vor allem die düstere Atmosphäre lieben, wie auch allen TRISTANIA Fans kann diese Scheibe bedenkenlos weiter empfohlen werden.
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am 25. November 2010
My mind's eye - ein wirklich klasse und wahrer song für Fans dieses Metal-Genres.
Das ganze Album ist hörenswert und geht meiner Meinung nach auf jeden Fall in den Bereich melodic metal / Gothic Rock.(die Abgrenzung der Bereiche ist ja allgemein schwierig und umstritten)

Die Titel sind überwiegend eingängig, beinhalten aber auch typische gothic oder auch symponic metal Elemente. Die Stimme von Monika Pedersen ist einzigartig. Dazwischen immer wieder gute Riffs, zeitweise eingespielte electronic elements,auf die ich auch verzichten könnte, aber gut!

Der absolute Hammer ist jedoch "the other side", Titel 6. Viel Spaß beim hören. Dazwischen Choros-Elemente und typische, aber eingängige metalriffs.

Die CD kommt im Digi-pack also in Pappe, mit einem gefaltetem Plakat und mit Songtexten.

Freunden des symphonic metals, die auch wirkliche growling-Passagen und einen Sopran vertragen, kann ich an dieser Stelle auf Epica verweisen, wirkt irgendwie sehr routiniert, die growling-passagen sind "echter". Die Stimme von Simone ebenso einprägsam...Fans von Monika mögen es verzeihen!

Was kommt nach "Nine destinies...":

Das neueste Album von Sirenia erscheint im Januar (the enigma of live) aber auch das aktuelle Album "The 13th Floor" ist hörenswert!
Die "Neue" Sängerin Ailyn hat ebenfalls eine hörenswerte und passende Stimme, weiter so!!!
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am 11. März 2007
Meine Bewertung von gerade mal 2 Sternen soll nicht gleich heißen, dass man es hier mit einem schlechten Album zu tun hat, allerdings hat diese CD nicht mehr viel mit den älteren Alben von Sirenia gemeinsam. Ich vermisse sehr stark die Stimme von Mortan Veland, denn er kommt auf diesem Album so gut wie nie zum Zug. Die Lieder sind dominiert von der emotionslosen und immer gleich klingenden Stimme von Monika. Die Songs auf diesem Album finde ich textlich fast noch besser als auf dem Vorgänger "An Elixier For Existence", allerdings geht bei der musikalischen Umsetzung so einiges verloren. Wo auf den Vorgängern melancholische Düsternis vorherrschte, wird man hier mit Pop-Gothic wie er von etlichen anderen Bands gespielt wird (Liv Kristine, Leaves Eyes, Mortal Love usw.) konfrontiert und das leider nicht mal besonders gut. Dieses Album geht in der Welle des momentan vorherrschenden Pop-Gothic gnadenlos unter und ich muss auch gestehen, dass ich dieses mal eher zu der Neuerscheinung von Tristania greife, als zu diesem schwachen Album. Allerdings sei auch gesagt, dass Freunde der etwas popigeren Klänge hier keinen Fehlkauf tätigen. Nur für Fans der älteren Sachen fehlt eindeutig etwas...
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am 20. Februar 2007
...und das ist nicht nur Morten Veland mit seiner unverwechselbaren Stimme, sondern auch der ganze "Zug" fehlt hier, nichts mehr mit hartem Metal!

Und eines ist eindeutig zu viel: Die Stimme von Monika! Denn die klingt in jedem Song monoton gleich, ohne große Leidenschaft oder Gefühlsregung!!!

Das macht auf Dauer keinen Spaß, denn mal gerade in 4 Songs ist Morten kurz bzw. phasenweise "vorhanden" mit seiner traumhaften Stimme! Das läßt immer Hoffnung wachwerden, aber dann isses auch schon aus damit, die Gänsehaut, die sich vorrübergehend einstellt, ist gleich wieder weg!

Rein von der Musik her und der Performance hätte die Scheibe 100pro volle 5 Sterne verdient, aber das alles wird abgewertet durch immer der selben Stimmlage und Emotionslosigkeit der Sängerin! Ob das so ein tolles Debüt- Album für sie ist, da habe zumindest ich persönlich so meine Zweifel!

Phasenweise bzw. für einzelne ausgewählte Songs würde sie in das Album hervorragend reinpassen, wie auf den letzten Werken die Sängerinnen auch, aber nicht für ausnahmslos alle Songs!

Schade, diese Stiländerung tut echt unheimlich weh, hatte man doch in Morten Veland nach Tristania große Hoffnungen gesetzt, aber das 3. Album hat um Längen meine Erwartungen und den persönlichen Geschmack komplett verfehlt!

Ich hätte es mir nicht träumen lassen, dass ich jemals nochmal ein Tristania- Album - wie das gerade aktuelle - diesem Werk hier bevorzuge!!!
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