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5.0 von 5 Sternen 40 Jahre Begeisterung, 20. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family That Plays Together (Audio CD)
Die Gruppe Spirit gehört zu den Legenden der Rockmusik. Schön und gut. Wenn man sich dieses Album anhört, erübrigt sich jede Frage, was das wohl bedeuten mag. Für mich stellt es sich so dar: ich möchte, dass die Musik so bald nicht endet. Jedes Stück passt zu dem vorherigen, jedes macht neugierig auf das nächste, die Musik fließt ohne Bruch und ohne Halt. Zu gut für den Kommerz wahrscheinlich, denn bekannt oder gar chartverdächtig war Spirit nie; durch den Rockpalast-Auftritt in den späten 70ern erlangten sie in Deutschland so eine Art "Kultstatus". Ihr Sound darf ohne Übertreibung als einzigartig gelten, Spirit nahm vieles vorweg, was später kam: wenn man genau hinhört, hört man manchmal sogar etwas Sgt. Pepper, und viele, die berühmter geworden sind, berufen sich auf Spirit.

Die Songs sind perfekte Prototypen der Rockmusik, ohne dass einer nun besonders hervorstäche. Zwischen geradlinigem Rock ("I've Got a Line On You") und melodischer Ballade ("Darlin' If") wird eine große stilistische Bandbreite abgedeckt, die bis zu hebräischem Gesang reicht ("Jewish"); auf diesem Stück hört man auch die typische, melodische E-Gitarre, wegen der Gitarrist Randy California oft mit Jimi Hendrix verglichen wurde. Manchmal erklingen die Songs schön und einfach zu hören ("Drunkard"), aber nie banal. Manchmal erscheinen sie komplex und herausfordernd ("Poor Richard" im Übergang von "It Shall Be"), nie aber überkandidelt oder schwierig.

Wer einen Überblick über die Musik dieser Zeit haben möchte, "muss" dieses Album kennen. Das beste Zeugnis aber: die Scheibe ist von 1968, und ich höre sie 2010 mit ungebrochener Begeisterung. Vielleicht gefällt sie mir sogar besser als damals, weil sie alle Wellen und Moden überdauert.
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