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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen9
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am 9. November 2010
Ich kann mangels SACD-Spieler nur etwas zum Stereo-Klang sagen. Dass das Originalmaterial neu gemastered und wohl auch neu gemischt wurde, ist schon nach den ersten Takten von Behind The Lines unüberhörbar: Teilweise absurd zischelige Höhen und eine für heutige Maßstäbe leider übliche Kompression machen das Hören zu einer irritierenden Erfahrung, in deren Verlauf man sich mehr und mehr nach dem (sicherlich nicht perfekten) Originalmaster von 1980 zurücksehnt. Dass die Herren Banks, Collins und Rutherford zur Entstehungszeit von Duke mit dem Sounddesign der Band nicht (mehr) zufrieden waren und dann kurz darauf mit Abacab neben einer für viele Fans eher schmerzhaften stilistischen Neuausrichtung auch eine radikale klangliche Auffrischung ihres Sounds erreichten (man denke nur an das Schlagzeug), ist bekannt. Auf dem Livealbum Three Sides Live, das nach Aussagen der Bandmitglieder zum Teil als Widmung an das eher untergegenagene Duke gedacht war, zeigt sich gerade bei Behind The Lines die positive Wirkung dieser klanglichen Frischzellenkur. Wer nun aber (wie ich) auf eine ähnliche Verbesserung bei dieser vorliegenden Remaster-Edition von Duke gehofft hatte, wird enttäuscht. Wie schon bemerkt verderben überzogene Höhen, niedrige Dynamik und merkwürdige Kompressionsartefakte den Spass an dem teilweise sehr gelungenen und interessanten Material. Oh je.
Aber (und dafür gibt es 2 Sterne): Der auf der DVD enthaltene Livemitschnitt aus London von 1980 bietet einige Highlights für Fans bei akzeptabler Klang- und Bildqualität (etwa auf dem Niveau einer guten VHS-Fernsehaufnahme). Ob man dafür den relativ hohen Preis für diese Ausgabe zu zahlen bereit ist, muss man natürlich selbst entscheiden...
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TOP 500 REZENSENTam 31. Oktober 2015
Duke aus dem Jahr 1980 ist das zweite Genesis-Album in der Trio-Besetzung Banks/Collins/Rutherford. Es war ihr erstes Nr. 1-Album in ihrer Heimat.

Das Album schlägt eine Brücke zwischen den 70ern und 80ern. So richtig poppig ist Duke noch nicht geraten. Da kann man höchstens Collins Solo-Komposition Misunderstanding anführen, die sich auch gut in den amerikanischen Singles-Charts behaupten konnte. Mit Please Don't Ask und Alone Again gibt es dazu noch zwei ruhigere Songs. Ersterer hätte besser auf Collins' Solo-Album Face Value gepasst. Mit den Banks-Songs Heathaze und Cul-De-Sac konnte ich noch nie etwas anfangen. Beide klingen so als wären sie noch von den 3 Vorgängeralben übrig geblieben.

Der Rest ist gut gelungen und es ist sehr bedauerlich, dass die Band die Duke-Suite auf dem Album nicht so präsentiert hat wie später in ihren Live-Shows. Diese bietet nämlich einen tollen Spannungsbogen, bei der sich Instrumental-Passagen, Arrangements und Melodien wiederholen. Dazu muss man sich Behind The Lines, Duchess, Guide Vocal, Turn It On Again, Duke's Travels und Duke's End hintereinander programmieren. Höhepunkt des Albums ist, wenn Duke's Travels die Melodie von Guide Vocal aufnimmt.
Sehr gut gefällt mir auch noch das mit wuchtigen Drums aufgepeppte Man Of Our Times von Rutherford.

Auffällig an Duke ist der deutlich verschlankte Sound. Das Album hat schon leichte New Wave Anklänge und bis auf Duke's Travels gibt es kaum ausgeprägte Soloexkursionen. Dafür gibt es erste Experimente mit Drum-Machines.

Mit dem Stereo-Remix/Remaster von 2007 kann ich mich wegen der Dynamikkompression und der teilweise anderen Betonung der Instrumente bis heute nicht anfreunden. Diesbezüglich bevorzuge ich das Original auf Vinyl oder das Definitive Edition Remaster aus den 90ern. Der Surround-Mix der DVD kommt dafür aber gut rüber. Neben Interviews und Videoclips gibt es dort noch einen Auszug vom Lyceum Konzert 1980 in guter Tonqualität und (im Vergleich zur DVD Live In London) verbesserter Bildqualität.

Fazit:
Ähnlich wie Abacab, aber noch nicht so extrem, ist Duke ein Album des Umbruchs. Es gibt noch einige Verweise auf die 70er, die 80er machen sich aber schon bemerkbar. Nicht alles funktioniert, aber die Duke-Suite, Man Of Our Times und das kommerzielle Misunderstanding gefallen mir immer noch gut, der Remix und das Remastering von 2007 dagegen weniger. 4 Sterne sind drin.
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am 9. November 2008
Das Duke-Album von 1980 hat in meiner (vollständigen) Genesis-Albensammlung bislang er ein "Schattendasein" geführt. Dies lag zum großen Teil daran, dass mir der Sound der Vinyl-Ausgabe nie so wirklich zugesagt hatte. Einen Nachkauf als CD habe ich bislang auch nie wirklich in Erwägung gezogen. Die nun seit geraumer Zeit auf dem Markt befindliche 5.1-Neuabmischung hat mich nun dieses Album im wahrsten Sinne "Neu" entdecken lassen. Vermutlich dürfte kaum ein anderes Genesis-Album der Post-Gabriel-Phase so von dieser Form der Neuveröffenlichung profitieren wie eben Duke. Die Songs erblühen geradezu im neuen Soundgewand und entfalten, zumindest in meinen Ohren, erst ihre ganze Pracht. Höhen, Bässe, Dynamik - alles erstrahlt erst jetzt in einer den Songs angemessenen Klangqualität, die zumindest mir das Gefühl vermittelt, gerade ein neues und dabei richtig gutes Genesis-Album gekauft zu haben. In dieser Version gehört Duke für mich zu den stärksten Werken der "Collins-Äera"!
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am 20. August 2010
ich bewerte nun mehrere GENESIS alben die unter dem SACD/DVD (doppel disc) label erschienen sind, da ich folglich auch mehrere bestellt habe.
die klangqualität ist genial, ich bin sicherlich ein großer fan der 60er, 70er und 80er, erfreue mich sogar oft an "alten" monoklängen oder damals handelsüblichen stereosounds, doch ich sehe keinen fehler darin ein kunstwerk an musik (geschmäcker mögen sich da himmelweit unterscheiden, ganz klar) neu und in derartiger SACD / DTS quali auf den markt zu bringen !
ich habe mir eben den nachmittag versüsst indem ich meine klipsch lautsprecher nebst 5.1 speaker etc. mal wieder in leistungszwang gebracht habe, während GENESIS in DTS und SACD durch die bude rockten,..... genial. ein neues hörerlebnis und neben den origina bekannten master spuren ein super extra.
es mag leute geben die diese auflagen kritisieren , aber ich weis nicht WAS daran kritikfähig ist, denn die musik ist nicht verändert, nur eben aufpoliert worden. man kann zur not ja auch hingehen den booster auf stereo und oder mono zunen, die mitten anheben und die höhen senken wenns denn unbedingt anders klingen soll, aber diese aufgefrischten master cd's zu haben gibt einem schon ein gutes gefühl

ein lob an die produzenten, vielleicht schicke ich denen mal meine eigene musik zum abmischen auf dts vorbei
;-)

11 von 10 möglichen sternen.

gruß
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am 3. April 2008
An dieser Stelle sei Grundsätzliches zu den 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis Alben durch und von Nick Davis gesagt. Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
So ist beim Intro von Duchess die Drum-Box fast bis zur Unhörbarkeit in den Hintergrund gemischt. Egal wie man zu diesem Klangwerkzeug der 80er stehen mag, es war ein Teil dieses Liedes.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen des Liedes 'Pigeons' von der EP 'Spot the Pigeon' oder auch auf dem Song 'Knife', der bisher nur auf der Platinum-Collection erhältlich ist. Auch andere Aufnahmen der Alben 'A Trick of The Tail' oder 'Wind And Wuthering' klingen eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar. Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben.
Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die schon eh alles auswendig kennen.
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am 12. November 2010
Ich habe die SACD mehr aus Sammelleidenschaft, als aus wahrem Interesse gekauft. Als Gabriel Fan habe ich mich lang nicht an die Genesis der 80er herangetraut. Nach and then there were three, der m.E. belanglosesten Genesis Veröffentlichung, habe ich mich bisher um alle Folgealben gedrückt. Duke ist als SACD allerdings eine erstaunlich gute Scheibe, da ersten Collins Vocals aber auch Banks Keyboard Sound mich doch an "alte" Zeiten zurück erinnern. Besonders hervorheben möchte ich Duchess, Cul de Sac und Man of our times, dass aus der Feder von Mike Rutherford stammt. Der Klassiker "Turn it on again" haut mich dafür weniger vom Hocker.
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am 20. April 2007
Über die Musik von Duke hier noch ein Wort zu verlieren hieße Eulen nach Athen tragen. Dazu ist alles gesagt und geschrieben worden. Und über die Klangqualität: ja, ja, jetzt noch einmal remasterd, noch transparenter, schöner, besser schneller. Viel interessanter -besonders bei dieser Wiederveröffentlichung- ist das Video Material. Es zeigt einen, bislang nur als Bootleg erhältlichen, Ausschnitt des 1980er Konzerts in London. Gezeigt werden hier und guter Ton- und Bildqualität die Stücke "Behind The Lines", "Duchess", "Guide Vocal", "In The Cage/Afterglow", "Dance On A Volcano" und "Los Endos". Insgesamt 40 Minuten, darüber hinaus neueste Interviews von Banks/Collins/Rutherford. Leider ohne Untertitel. Wenigstens englische Untertitel wären hilfreich gewesen, weil die 3 Jungs von der Tankstelle auch in diesem Interview wieder furchtbar nuscheln und wenig Rücksicht auf "non native speakers" nehmen. Egal. Allein die DVD ist den Kauf wert - der wirkliche Fan hat Duke als Vinyl, als CD und als CD Definitve Remaster sowieso schon im Schrank, oder? Und wer nicht: dann halt jetzt.
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am 1. April 2007
Das Warten ist beendet - und vor allem: belohnt worden! Über die Musik von Genesis hier noch etwas zu schreiben hieße die sprichwörtlichen Eulen nach Athen tragen. Also kurz zu dieser exzellenten Edition: Das Album als überarbeitete CD (auf jedem Gerät abspielbar), als SACD (beeindruckend, was durch behutsames aber sehr gekonntes Überarbeiten aus den alten Aufnahmen herausgeholt wurde) sowie auf DVD in Dolby und dts. Und als Sahnehäubchen noch Video-Material, das für sein Alter ebenfalls top auf den Silberling gebannt wurde. Der einzige Kritikpunkt - es gibt zu wenig zu sehen.

In Anbetracht der Rundum-Versorgung und wirklich erstklassigen Überarbeitung (man hat nie das Gefühl, "neue" Stücke zu hören sondern endlich die Titel so zu hören, wie sie aufgenommen wurden) ein auch sehr fairer Preis.
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am 13. Dezember 2013
Nur was für etwas abgefahrene Typen. Mit Sicherheit kein 'Ohrwurm'; aber wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig.
Rezensionen sind eine Bewertung und keine literarischen Abhandlungen.

Wenn ihr euch damit nicht zufrieden geben könnt, dann lass' ich es künftig bleiben.

Euer Peter Lukassek - und nicht 'Lukassekanitzky'
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