MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Amazon Weinblog Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen20
4,5 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. Dezember 2004
Dieses Album fängt das surreale Element der Doors besonders treffend ein. Allein schon das Cover zeugt von einer abseitigen Stimmung jenseits damaliger Hippy-Mode. Eine seltsame, düstere Stimmung geht von vielen Songs aus. Die Akkordmuster, die hier verwendet werden, sind in doorstypischer Manier außergewöhnlich. Die romantisch anmutenden Songs haben in der Lyrik eine dionysische Dunkelheit. Heitere Stücke wie "Moonlight drive" muten da eher bizarr an. Herzstück des Ganzen ist "When the musics over". Morrison ist düsterer Dichter. Bilder von stampfenden Hufen ertrinkender Pferde, mit weit aufgerissenen Augen; der Schrei des Schmetterlings, eingebettet in einem orgellastigen Blues; das verlorene Mädchen, das gefragt wird: "wer bist du?" geben einen Eindruck der Erlebniswelt des Sängers. Die Pforten sind hier weit geöffnet. Die Artisten auf dem Cover bieten eine Vorstellung an, die Vergnügen suggeriert, aber ihre bizarren Welten halten Erschreckendes bereit.
Seltsame Tage haben uns niedergehen lassen.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2008
Wer in einem einzigen Jahr zwei derartig brilliante Alben wie "The Doors" und "Strange Days" aus dem Ärmel schüttelt, den darf man getrost zu den ganz Großen der Musikgeschichte zählen, unabhängig davon, dass die Band aufgrund der tragischen Lebensumstände Jim Morrisons ohnehin eine legendäre Aura umwehte.

In gerade einmal einer reichlichen halben Stunde Spielzeit entfaltet diese Platte wieder ein ganzes Universum an Empfindungen, Eindrücken, Gedanken und sprachlichen Bildern. Jim Morrisons Texte, mehr Dichtung denn schnöde Rocklyrics, laden ein, auf Tuchfühlung zu gehen, einzutauchen in eine doch fremde Welt.

Mit wabernden Orgelsounds eröffnet der Titelsong das Album, gefolgt vom tieftraurigen "You're Lost Little Girl". Das die Doors auch großartige Blueser waren, beweist einmal mehr "Love Me Two Times", dieser Song läd einfach zum rhythmischen Mitwippen ein. Die für 1967 so typischen psychedelischen Elemente werden bei "Unhappy Girl" ausgepackt, ehe der wohl dramatische Höhepunkt des Albums naht: Das verstörende "Horse Latitudes", ein von bizarren Sounds umrahmter deklamierter Alptraum mit grandiosem Text.

"Moonlight Drive" fängt eher geruhsam an, ehe sich Morrison in immer forderndes Verlangen steigert und die Band den Intensitätshebel umlegt. Das anschließend folgende nur zweiminütige "People Are Strange" ist einer meiner Lieblingssongs der Doors. Das verspielte Geklimper Ray Manzareks im Hintergrund täuscht eine gewisse Harmlosigkeit vor, die aber von den verbitterten Worten Morrisons über Einsamkeit und Abweisung konterkariert wird.

"My Eyes Have Seen You" rockt und stampft voran und steht im krassen Gegensatz zu "I Can't See Your Face", das wieder auf psychedelischen Traumpfaden wandelt.

Wie auch schon auf dem Debütalbum, wo das geniale "The End" die Platte beschloss, gibt es auch hier noch einen ellenlangen Brocken zum Ende - "When The Music's Over", knapp 11 Minuten lang. Dort versammelt sich noch einmal alles, was diese Band so einzigartig machte. Meisterschaft an den Instrumenten, zum Teil in improvisationsartigen Passagen ausgelebt und darüber thronend ein wahrer Monolith Morrison'schen Dichtguts. "Cancel My Subscription To The Resurrection, Send My Credentials To The House Of Detention". Wahnsinn!

Alles andere als volle Punktzahl verbietet sich.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
innerhalb von zwei jahren brachten die doors gleich drei großartige alben heraus, dies ist das zweite nach dem saustarken debut.

über den inhalt dieser mit klassikern gespickten veröffentlichung muss vermutlich nicht viel gesagt werden, meiner meinung nach ein wildes, starkes album, ja vielleicht ihr bestes...

daher zum klang. aus meiner sicht ist der remix gelungen und ich halte es für obsolet, über original oder nicht original zu debattieren. die abmischung der ursprünglichen LP ist ja ebenfalls keine 1:1 abbildung der damaligen studioarbeit.

faktum ist, der klang ist knackig und frisch, die sounds haben viel luft und vor allem das schlagzeug überzeugt mit entsprechender dynamik. keinesfalls ist der sound der späten 60er und das typische doors-feeling auf der strecke geblieben.

um ganz wenig geld kann man sich hier über eine sehr gelungene aufarbeitung des vielleicht besten albums einer der innovativsten bands der späten 60er jahre freuen.

ohne wenn und aber kann ich hier nur eine dicke empfehlung aussprechen.
77 Kommentare|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2007
Ich kenne und liebe "Strange Days" mittlerweile seit fast 30 Jahren und halte es nach wie vor für das insgesamt schlüssigste Album der Doors.

Für die Musik gäbe es jederzeit 5 Sterne.

Aber Achtung:

Diese "40th Anniversary Edition" ist nicht das Originalalbum, sondern ein Remix.

Wiewohl die Klangqualität insgesamt erwartungsgemäß recht gut (wenn auch nicht sensationell) ist, wurde der Klangcharakter des Albums komplett verändert. Somit ist das eigentlich nicht mehr die selbe Platte.

Es wurden nämlich nicht nur (wie z.B. bei den "Yellow Submarine"-Remixes der Beatles oder den Dylan-Neuauflagen, die ich alle für sehr gelungen halte) die ursprünglich verwendeten Multitrack-Spuren neu abgemischt, sondern auch welche verwendet, die ursprünglich nicht am Master waren.

Fragt sich nur: Muss das sein?

Mir persönlich hat z.B. das Händeklatschen, das "Moonlight Drive" hinzugefügt wurde, bisher nicht gefehlt. Auch die zusätzlichen Gitarrenspuren und Chöre (ja, Chöre!!!!) habe ich eigentlich nie vermisst.

Extrem problematisch finde ich in dem Zusammenhang, dass die alte Ausgabe dieses Albums (die von 1988, die eh auch sehr gut klingt) wohl irgendwann ausläuft und diese verfälschten Versionen dann die einzig regulär erhältlichen sein werden. Was tragisch ist.
66 Kommentare|59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2005
Das zweite Album der Doors unterscheidet sich doch um einiges zum ersten; natürlich haben die Doors ihen typischen Stil beibehalten - es gibt wohl auch kaum eine Band, die einen derart eigenen und kaum zu kopierenden Stil hat wie die Doors.
Trotzdem ist "Strange Days" doch ein ganzes Stück anders als der Erstling, meiner Meinung nach vielseitiger und weiter entwickelt und vor allem noch düsterer.
Natürlich gab es schon auf dem Debütalbum dunkle Stücke wie "End Of The Night", aber diese Stimmung zieht sich bei "Strange Days" fast durch das gesamte Album. Außerdem ist "Strange Days" vielleicht das poetischste Album, wie die Lyrics des Gänsehaut-Gedichts "Horse Latitudes" oder des vor Erotik knisternden "My Eyes Have Seen You" beweisen.
Letzteres ist von der Melodie noch einer der helleren Songs, genau wie "Moonlight Drive" - einer der ersten Songs, den Morrison verfasste.
Ich liebe auch das kurze "People Are Strange", mit dem sich wohl jeder, der mal einsam ist, identifizieren kann, das mystisch klingende "Can't See Your Face In My Mind" und - einer meiner Lieblingssongs der Doors überhaupt - das melancholische "You're Lost, Little Girl" mit dem herrlichen Gitarrensolo von Robby Krieger; unglaublich, was der da spielt!
Das Highlight aber ist zweifelsfrei das dramatische Epos "When The Music's Over" - was für ein poetisch formulierter Weckruf an die Gesellschaft, auch an die Hippie-Generation, die leider trotz gut gemeinter, friedvoller Ziele zu sorglos lebte und sich letztlich nicht vom Fleck bewegte.
Jim Morrison, der nie Gesangsunterricht hatte, beweist hier, was für ein unglaubliches Charisma seine Stimme hatte - es kann wohl auch niemand so markerschütternd schreien wie er. Das geht einem wirklich durch und durch!
Ein ganz großes Werk der Doors und für mich zusammen mit "L.A. Woman" ihr bestes Album.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2015
glänzend in sattem Schwarz, abspielbar per 45rpm - da lacht das Herz jedes gestandenen Vinylisten -
einigermaßen belastbares Budget vorausgesetzt.

Chad Kassem, Mastermind und Eigentümer von Analogue Productions hat sich unter Assistenz des
ehemaligen Elektra-Recording-Engineers Bruce Botnick und Mastering-Guru Doug Sax die Doors
vorgeknöpft.

Nun, das Ergebnis kann sich hören lassen! Bislang nie gekanntes Detailreichtum, Transparenz und Dynamik
rechtfertigen den Aufwand. Dass die schwarzen Scheiben absolut plan auf dem Teller liegen, vinylbedingte
Störgeräusche so gut wie nicht vorhanden sind, sowie Cover und Innenhüllen State of the Art entsprechen,
versteht sich von selbst.

Einzig über Jim Morrison`s Stimme liegt - verglichen mit den original US-Monoausgaben - ein klitzekleiner Schleier.
Für glückliche Besitzer einer gut erhaltenen US-Gold-Label Kopie, ist diese Luxusausgabe nicht unbedingt ein Muss,
wobei keinesfalls in Abrede gestellt wird, dass es sich dabei um exzellentes Reissue handelt.
Ein Vergleich der beiden Ausgaben ist interessant und lohnt sich allemal!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2013
Die Musik der DOORS steht für sich und ist entsprechend gewürdigt.

Meine Bewertung gilt der LP Edition RHINO Elektra.

Die LP- Neuauflage von Elektra bietet hervorragende Qualität mit 180 g Rhino Vinyl.

Die Pressqualität, das Remastering, sich daraus ergebend der glasklare, detailierte Klang,
mit der LP typischen Räumlichkeit und Wärme macht richtig Spass.
Abgerundet, geerdet mit entsprechendem Baßfundament, absolut erstklassig.
Besonders überrascht hat mich die originale Stereoabmischung.
Bisher habe ich habe ich das musikalische Wechselspiel so ( deutlich) nicht erleben können.
Einfach Klasse !
Dies gilt für dieses, wie gleichermaßen für alle anderen fünf Lps der DOORS aus der RHINO/ELektra Edition.
Für mich vom Höhrerlebnis, kein Vergleich zur CD.
Lediglich die sündhaft teure 24 Karat Gold DCC CD kommt Beschriebenem sehr Nahe.

Klare Kaufempfehlung mit fünf Sternen für jeden Vinyl-Liebhaber.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2015
1967 hauten die Doors nicht nur ihr legendäres Debütalbum 'The Doors' raus, sondern lieferten nicht lange danach dieses Meisterwerk ab: 'Strange Days'. Wie der Name es sagt, ist dieses Album anders, seltsam, 'strange''
Und das zeigt gleich mal, wie wandlungsfähig die Doors sind, denn sie gehen direkt beim zweiten Album in eine andere Richtung. Mit Erfolg! Wieder waren Fans und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ich persönlich brauchte zwar zwei Anläufe für das Album, aber jetzt wird es nicht nur von Mal zu Mal besser, es hat auch einige der besten Doors-Songs.

In 'Strange Days' gibt es eine musikalische Neuerung in Bezug auf die Band: Douglas Lubahn spielte in fast allen Stücken den Bass, was sonst Ray Manzarek parallel zu seinem Orgelspiel erledigte.

Das Album beginnt mit dem Titelgebenden 'Strange Days', welches gleich zu Beginn der anderen Klang der Musik zeigt. Morrisons Stimme scheint etwas verzerrt und generell wirkt alles sehr träumerisch mit Klängen, die sich mit jeder Sekunde weiter zu verlieren scheinen.
'You're Lost Litte Girl' ist ein wunderschöner, aber auch traurig, manchmal etwas unheimlicher Song. Definitiv eins der unterschätztesten Doors-Werke.
'Love Me Two Times' geht dann wieder deutlich schneller und Doors-typischer weiter und zeigt einen Klassiker der Band!
'Unhappy Girl' ist von der Atmosphäre ähnlich zu 'Lost Little Girl', hat aber eine deutlich ungewöhnlichere Instrumentation.
Dann wird es richtig düster mit 'Horse Latitudes', welches kein Song ist, sondern eher ein unheimlicher Klangteppich mit schmerzerfüllten Schreien im Hintergrund und Morrisons dunkler Stimme im Vordergrund.
Dann geht es weiter mit einem weiteren Klassiker: 'Moonlight Drive'! Schmissig, rhythmisch, fetzig und immer wieder ein Genuss!
Und auch 'People Are Strange' dürfte gerade unter Fans bekannt und besonders beliebt sein. Nicht nur der geniale Text sticht heraus, auch der Song an sich ist wunderschön und nachdenklich gesungen.
'My Eyes Have Seen You' lässt Ray Manzarek wieder im Hintergrund mitsingen und gibt uns zugleich wieder einen lauten, knalligen Doors-Song.
'I Can't See Your Face In My Mind' wird dann wieder ruhig und besinnlich, bis es an einigen Stellen zu einem langsamen Samba wird. Experimentell und typisch Doors halt, ich mag es!
Dann gibt es wieder ein großes Finale mit 'When The Musics Over', das wie auch 'The End' im Vorgänger das Album sehr opulent und doch besinnlich abschließt, grandios!

Fazit: Gerade mal 35 Minuten bietet das Album (zehn Minuten weniger als noch 'The Doors'), doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. In diesen 35 Minuten bekommt man wieder eins der besten Rockalben der Welt. 'Strange Days' ist das nächste Meisterwerk der Doors, voll mit düsterer Atmosphäre, großen Klassikern, Gefühl und dem einzigartigen Doors-Sound!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2012
Früher stand ich nicht so auf Doors, sont hätte ich deren Platten schon. Das hat sich wie sovieles gottseidank gändert, somit ist das meine zweite Doors - LP, die mir noch einen Tick besser als die erste gefällt. Einziger Kritikpunkt - die Innenhüllen sind nicht gefüttert und das Vinyl war schon etwas staubig, deshalb der Punktabzug.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2010
auch wenns angeblich das am schlechtesten verkaufte album sein soll, ists für mich doch unter den top3 einzuordnen.

das zweite werk ist in meinen augen weniger roh, etwas gefühlvoller und musikalisch durchaus großartig...

in meinen augen haben sie hier etwas an reife gewonnen, textlich gibts sicherlich mehr (verständliche) aussage als im erstlingswerk.

meiner meinung nach hat sich vor allem densmore sehr gesteigert im vergleich zu "the doors".
das gitarrenspiel von krieger hat an feinheit gewonnen, teilweise fließst hier schon seine blues-seele ein.
die teils sehr elegische morrison stimme find ich grad auf diesem album ganz große klasse....

mit die wichtigsten nummern:

"strange days" -der starter, einew ganz wichtige doors-nummer

"love me two times"- großartige manzarek-orgel

"moonlight drive"- diese nummer zeigt welche fähigkeit krieger als gitarrist besitzt

"my eyes have seen you"- eine meiner doors-lieblinge

"when the musics over"- ein epischer klassiker, mit fülle, kraft und unerschöpflichen lyrics

die remasters bieten einen hervorragenden klang, absolut spitze

fazit: ein wichtiges geniales album. überhaupt in der remaster-ausgabe ein muss!!!!
1212 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen