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5.0 von 5 Sternen Strange days have found us...
Dieses Album fängt das surreale Element der Doors besonders treffend ein. Allein schon das Cover zeugt von einer abseitigen Stimmung jenseits damaliger Hippy-Mode. Eine seltsame, düstere Stimmung geht von vielen Songs aus. Die Akkordmuster, die hier verwendet werden, sind in doorstypischer Manier außergewöhnlich. Die romantisch anmutenden Songs haben...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2004 von Apogaeum

versus
56 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen seltsamer remix
Ich kenne und liebe "Strange Days" mittlerweile seit fast 30 Jahren und halte es nach wie vor für das insgesamt schlüssigste Album der Doors.

Für die Musik gäbe es jederzeit 5 Sterne.

Aber Achtung:

Diese "40th Anniversary Edition" ist nicht das Originalalbum, sondern ein Remix.

Wiewohl die Klangqualität...
Veröffentlicht am 6. April 2007 von D. Petschl


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strange days have found us..., 5. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Dieses Album fängt das surreale Element der Doors besonders treffend ein. Allein schon das Cover zeugt von einer abseitigen Stimmung jenseits damaliger Hippy-Mode. Eine seltsame, düstere Stimmung geht von vielen Songs aus. Die Akkordmuster, die hier verwendet werden, sind in doorstypischer Manier außergewöhnlich. Die romantisch anmutenden Songs haben in der Lyrik eine dionysische Dunkelheit. Heitere Stücke wie "Moonlight drive" muten da eher bizarr an. Herzstück des Ganzen ist "When the musics over". Morrison ist düsterer Dichter. Bilder von stampfenden Hufen ertrinkender Pferde, mit weit aufgerissenen Augen; der Schrei des Schmetterlings, eingebettet in einem orgellastigen Blues; das verlorene Mädchen, das gefragt wird: "wer bist du?" geben einen Eindruck der Erlebniswelt des Sängers. Die Pforten sind hier weit geöffnet. Die Artisten auf dem Cover bieten eine Vorstellung an, die Vergnügen suggeriert, aber ihre bizarren Welten halten Erschreckendes bereit.
Seltsame Tage haben uns niedergehen lassen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich Nummer Zwei, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Wer in einem einzigen Jahr zwei derartig brilliante Alben wie "The Doors" und "Strange Days" aus dem Ärmel schüttelt, den darf man getrost zu den ganz Großen der Musikgeschichte zählen, unabhängig davon, dass die Band aufgrund der tragischen Lebensumstände Jim Morrisons ohnehin eine legendäre Aura umwehte.

In gerade einmal einer reichlichen halben Stunde Spielzeit entfaltet diese Platte wieder ein ganzes Universum an Empfindungen, Eindrücken, Gedanken und sprachlichen Bildern. Jim Morrisons Texte, mehr Dichtung denn schnöde Rocklyrics, laden ein, auf Tuchfühlung zu gehen, einzutauchen in eine doch fremde Welt.

Mit wabernden Orgelsounds eröffnet der Titelsong das Album, gefolgt vom tieftraurigen "You're Lost Little Girl". Das die Doors auch großartige Blueser waren, beweist einmal mehr "Love Me Two Times", dieser Song läd einfach zum rhythmischen Mitwippen ein. Die für 1967 so typischen psychedelischen Elemente werden bei "Unhappy Girl" ausgepackt, ehe der wohl dramatische Höhepunkt des Albums naht: Das verstörende "Horse Latitudes", ein von bizarren Sounds umrahmter deklamierter Alptraum mit grandiosem Text.

"Moonlight Drive" fängt eher geruhsam an, ehe sich Morrison in immer forderndes Verlangen steigert und die Band den Intensitätshebel umlegt. Das anschließend folgende nur zweiminütige "People Are Strange" ist einer meiner Lieblingssongs der Doors. Das verspielte Geklimper Ray Manzareks im Hintergrund täuscht eine gewisse Harmlosigkeit vor, die aber von den verbitterten Worten Morrisons über Einsamkeit und Abweisung konterkariert wird.

"My Eyes Have Seen You" rockt und stampft voran und steht im krassen Gegensatz zu "I Can't See Your Face", das wieder auf psychedelischen Traumpfaden wandelt.

Wie auch schon auf dem Debütalbum, wo das geniale "The End" die Platte beschloss, gibt es auch hier noch einen ellenlangen Brocken zum Ende - "When The Music's Over", knapp 11 Minuten lang. Dort versammelt sich noch einmal alles, was diese Band so einzigartig machte. Meisterschaft an den Instrumenten, zum Teil in improvisationsartigen Passagen ausgelebt und darüber thronend ein wahrer Monolith Morrison'schen Dichtguts. "Cancel My Subscription To The Resurrection, Send My Credentials To The House Of Detention". Wahnsinn!

Alles andere als volle Punktzahl verbietet sich.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neuabmischung, aber..., 22. Mai 2013
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
innerhalb von zwei jahren brachten die doors gleich drei großartige alben heraus, dies ist das zweite nach dem saustarken debut.

über den inhalt dieser mit klassikern gespickten veröffentlichung muss vermutlich nicht viel gesagt werden, meiner meinung nach ein wildes, starkes album, ja vielleicht ihr bestes...

daher zum klang. aus meiner sicht ist der remix gelungen und ich halte es für obsolet, über original oder nicht original zu debattieren. die abmischung der ursprünglichen LP ist ja ebenfalls keine 1:1 abbildung der damaligen studioarbeit.

faktum ist, der klang ist knackig und frisch, die sounds haben viel luft und vor allem das schlagzeug überzeugt mit entsprechender dynamik. keinesfalls ist der sound der späten 60er und das typische doors-feeling auf der strecke geblieben.

um ganz wenig geld kann man sich hier über eine sehr gelungene aufarbeitung des vielleicht besten albums einer der innovativsten bands der späten 60er jahre freuen.

ohne wenn und aber kann ich hier nur eine dicke empfehlung aussprechen.
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56 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen seltsamer remix, 6. April 2007
Von 
D. Petschl "deedee" (Vienna, Vienna Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Ich kenne und liebe "Strange Days" mittlerweile seit fast 30 Jahren und halte es nach wie vor für das insgesamt schlüssigste Album der Doors.

Für die Musik gäbe es jederzeit 5 Sterne.

Aber Achtung:

Diese "40th Anniversary Edition" ist nicht das Originalalbum, sondern ein Remix.

Wiewohl die Klangqualität insgesamt erwartungsgemäß recht gut (wenn auch nicht sensationell) ist, wurde der Klangcharakter des Albums komplett verändert. Somit ist das eigentlich nicht mehr die selbe Platte.

Es wurden nämlich nicht nur (wie z.B. bei den "Yellow Submarine"-Remixes der Beatles oder den Dylan-Neuauflagen, die ich alle für sehr gelungen halte) die ursprünglich verwendeten Multitrack-Spuren neu abgemischt, sondern auch welche verwendet, die ursprünglich nicht am Master waren.

Fragt sich nur: Muss das sein?

Mir persönlich hat z.B. das Händeklatschen, das "Moonlight Drive" hinzugefügt wurde, bisher nicht gefehlt. Auch die zusätzlichen Gitarrenspuren und Chöre (ja, Chöre!!!!) habe ich eigentlich nie vermisst.

Extrem problematisch finde ich in dem Zusammenhang, dass die alte Ausgabe dieses Albums (die von 1988, die eh auch sehr gut klingt) wohl irgendwann ausläuft und diese verfälschten Versionen dann die einzig regulär erhältlichen sein werden. Was tragisch ist.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster und atmosphärisch, 7. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Das zweite Album der Doors unterscheidet sich doch um einiges zum ersten; natürlich haben die Doors ihen typischen Stil beibehalten - es gibt wohl auch kaum eine Band, die einen derart eigenen und kaum zu kopierenden Stil hat wie die Doors.
Trotzdem ist "Strange Days" doch ein ganzes Stück anders als der Erstling, meiner Meinung nach vielseitiger und weiter entwickelt und vor allem noch düsterer.
Natürlich gab es schon auf dem Debütalbum dunkle Stücke wie "End Of The Night", aber diese Stimmung zieht sich bei "Strange Days" fast durch das gesamte Album. Außerdem ist "Strange Days" vielleicht das poetischste Album, wie die Lyrics des Gänsehaut-Gedichts "Horse Latitudes" oder des vor Erotik knisternden "My Eyes Have Seen You" beweisen.
Letzteres ist von der Melodie noch einer der helleren Songs, genau wie "Moonlight Drive" - einer der ersten Songs, den Morrison verfasste.
Ich liebe auch das kurze "People Are Strange", mit dem sich wohl jeder, der mal einsam ist, identifizieren kann, das mystisch klingende "Can't See Your Face In My Mind" und - einer meiner Lieblingssongs der Doors überhaupt - das melancholische "You're Lost, Little Girl" mit dem herrlichen Gitarrensolo von Robby Krieger; unglaublich, was der da spielt!
Das Highlight aber ist zweifelsfrei das dramatische Epos "When The Music's Over" - was für ein poetisch formulierter Weckruf an die Gesellschaft, auch an die Hippie-Generation, die leider trotz gut gemeinter, friedvoller Ziele zu sorglos lebte und sich letztlich nicht vom Fleck bewegte.
Jim Morrison, der nie Gesangsunterricht hatte, beweist hier, was für ein unglaubliches Charisma seine Stimme hatte - es kann wohl auch niemand so markerschütternd schreien wie er. Das geht einem wirklich durch und durch!
Ein ganz großes Werk der Doors und für mich zusammen mit "L.A. Woman" ihr bestes Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Platte, 30. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strange Days [Vinyl LP] (Vinyl)
Früher stand ich nicht so auf Doors, sont hätte ich deren Platten schon. Das hat sich wie sovieles gottseidank gändert, somit ist das meine zweite Doors - LP, die mir noch einen Tick besser als die erste gefällt. Einziger Kritikpunkt - die Innenhüllen sind nicht gefüttert und das Vinyl war schon etwas staubig, deshalb der Punktabzug.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende DOORS LP Neuveröffentlichungen von RHINO/Elektra, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strange Days [Vinyl LP] (Vinyl)
Die Musik der DOORS steht für sich und ist entsprechend gewürdigt.

Meine Bewertung gilt der LP Edition RHINO Elektra.

Die LP- Neuauflage von Elektra bietet hervorragende Qualität mit 180 g Rhino Vinyl.

Die Pressqualität, das Remastering, sich daraus ergebend der glasklare, detailierte Klang,
mit der LP typischen Räumlichkeit und Wärme macht richtig Spass.
Abgerundet, geerdet mit entsprechendem Baßfundament, absolut erstklassig.
Besonders überrascht hat mich die originale Stereoabmischung.
Bisher habe ich habe ich das musikalische Wechselspiel so ( deutlich) nicht erleben können.
Einfach Klasse !
Dies gilt für dieses, wie gleichermaßen für alle anderen fünf Lps der DOORS aus der RHINO/ELektra Edition.
Für mich vom Höhrerlebnis, kein Vergleich zur CD.
Lediglich die sündhaft teure 24 Karat Gold DCC CD kommt Beschriebenem sehr Nahe.

Klare Kaufempfehlung mit fünf Sternen für jeden Vinyl-Liebhaber.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen We want the world, and we want it...NOOWWW, 23. August 2006
Von 
Thom Berscheid (Andernach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Strange days have found us...naja, möglicherweise kam das zweite Doors-Album im Herbst 1967 mit seiner melancholischen Stimmung und Jims düsteren Poesie etwas seltsam daher. Es war immerhin der "Summer of love", es war "Monterey Pop Festival", es war "Orange Skies" und "Sgt.Pepper". Die Doors jedenfalls liefern hier ohne Zweifel einen absoluten Meilenstein ihrer Karriere ab. In Morrisons Texten geht es um Einsamkeit(Strange Days, You're Lost Little Girl, People Are Strange, I Can't See Your Face In My Mind), Liebe(Love Me Two Times, Unhappy Girl, Moonlight Drive, My Eyes Have Seen You), Tod und Verzweiflung(Horse Latitudes, When The Music's Over). Und alles zusammen und vieles dazwischen -:) Musikalisch besticht dieses Album durch diesen dichten, dräuenden und kühlen Sound, den im vorliegenden Katalog eben nur Strange Days zu bieten hat. Die letzten Songs vor dem Goldrausch, (obwohl der schon vorher, nach "Light My Fire" stattfand) mit unbekümmerter Frische eingespielt. Danach war selbst bei den Doors vieles Kommerz und Geschäft. Cancel my subscription to the resurrection.....
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..auf ein zweites meine herren!!..., 8. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
auch wenns angeblich das am schlechtesten verkaufte album sein soll, ists für mich doch unter den top3 einzuordnen.

das zweite werk ist in meinen augen weniger roh, etwas gefühlvoller und musikalisch durchaus großartig...

in meinen augen haben sie hier etwas an reife gewonnen, textlich gibts sicherlich mehr (verständliche) aussage als im erstlingswerk.

meiner meinung nach hat sich vor allem densmore sehr gesteigert im vergleich zu "the doors".
das gitarrenspiel von krieger hat an feinheit gewonnen, teilweise fließst hier schon seine blues-seele ein.
die teils sehr elegische morrison stimme find ich grad auf diesem album ganz große klasse....

mit die wichtigsten nummern:

"strange days" -der starter, einew ganz wichtige doors-nummer

"love me two times"- großartige manzarek-orgel

"moonlight drive"- diese nummer zeigt welche fähigkeit krieger als gitarrist besitzt

"my eyes have seen you"- eine meiner doors-lieblinge

"when the musics over"- ein epischer klassiker, mit fülle, kraft und unerschöpflichen lyrics

die remasters bieten einen hervorragenden klang, absolut spitze

fazit: ein wichtiges geniales album. überhaupt in der remaster-ausgabe ein muss!!!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen let's swim to the moon..., 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Strange Days (Audio CD)
Auch heute noch, viele Jahre nach dem Tode Jim Morrisons, sind die Platten der Doors noch aktuell und Kult. Morrisons Texte werden in einem Atemzug mit Gedichten von Baudelaire, Rimbaud, Byron, Poe, Dylan Thomas genannt (zu recht), war er doch eher ein Dichter denn ein Rockstar - als der er dennoch weit und breit gilt. Nicht zu vergessen ist auch William Blake, den Morrison oft zitierte. Auch wenn Morrison die Band dominierte, nicht zu vergessen sind Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore. Auf "Strange Days" finden wir das bekannte "People are strange" und natürlich "When the Music's over", Morrisons Kündigung des Abos für die Auferstehung. "When the still sea conspires an armor And her sullen and aborted Currents breed tiny monsters True sailing is dead...." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Strange Days
Strange Days von The Doors (Audio CD - 2007)
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