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am 20. Februar 2008
... und das sage ich nicht einfach so. Ich habe in meinem Leben über 300 Filme gesehen. Gute, schlechte, berührende, witzige, tragische, geniale.
Und dann kam "Man muss mich nicht lieben". Und als der Abspann lief wusste ich, dass es einer der besten, wenn nicht sogar DER beste Film war, den ich je gesehen habe.

Worum geht's? Um einen Mann, der in einem Leben gefangen ist, das er nicht ausstehen kann, aber keinen Ausweg daraus sieht. Er leitet den Familienbetrieb, wo er als Gerichtsvollzieher arbeitet. Obwohl er eigentlich nicht fies ist. Er besucht jeden Sonntag seinen Vater im Altersheim, erträgt geduldig die Launen des senilen Patriarchen und spielt mit ihm Monopoly. Obwohl er seinen Vater nicht ausstehen kann, weil er ihm nie Liebe und Zuneigung entgegengebracht hat. Und das Liebesleben des Mannes gleicht eher dem einer Mumie - nämlich angestaubt und praktisch nicht vorhanden.

Alles ändert sich schlagartig, als er eines Tages mit gesundheitlichen Problemen zum Arzt kommt und der ihm Bewegung verschreibt, aber bitte schön schonende Bewegung. Der Mann entschließt sich, sich zum Tangokurs anzumelden. Die Tanzschule liegt gleich gegenüber seinem Büro und er hat die Tänzer schon oft beobachtet. Nach den ersten zaghaften Schritten stellt sich heraus, dass er ein durchaus talentierter und sensibler Tänzer ist! Und dann trifft er in diesem Tanzkurs eine junge Frau ...

Der Film hätte ein einziges Klischee werden können, wäre da nicht ein geniales Drehbuch und ein noch genialerer Regisseur. Er stellt das vielleicht-vielleicht-aber-auch-nicht-Liebespaar zwar in den Mittelpunkt, umschifft es aber dennoch elegant, sich nur auf sie zu konzentrieren und alle anderen Charaktere zu simplen Nebenfiguren zu degradieren. Hier werden alle Schicksale beachtet, von dem lästigen Lover bis hin zur lebensweisen Sekretärin. Und schließlich ist der Film voller schöner Überraschungen, bei denen man als Zuschauer nur staunt und genießt.

Am Schönsten fand ich an diesem Film aber seine Stille und Anmut. Während andere Liebesgeschichten viel Tamtam und Bombastik brauchen, widmet sich dieser Film den leisen (Zwischen-)Tönen. Die beiden Protagonisten kommen sich mit Blicken, Bewegungen und Berührungen, weniger mit Worten näher. Und gerade diese Stille ist eine Wohltat für den Zuschauer.

Ein abschließendes großes Kompliment an die beiden Hauptdarsteller. Patrick Chesnais spielt den verschlossenen Protagonisten mit einer Prise Ironie und ohne es vielleicht zu wollen, erobert er ganz heimlich, still und leise alle Herzen. Anne Cosigny ist einfach nur bezaubernd als seine Eroberung, berührt tief unter der Haut und ist wunderschön.

Fazit: Am Liebsten zehn Sterne für diesen wunderbaren, leisen, kleinen großen Film. Und ich möchte ihn unbedingt weiterempfehlen, an alle, die sich mal wieder von der Magie des Films verzaubern lassen wollen.
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am 13. März 2007
Ein herrlich ruhiger ,sinnlicher Film , der sich um die zu kurzgekommenen kümmert. Der Zuschauer hat das Gefühl , ja sowas ist möglich . Wer Tango tanzt , weiß wie stark dieser Tanz Einfluß nimmt und das er verändert. So auch die beiden Hauptdarsteller. Niergendwo sonst hätte ein fast 51 jähriger Mann der sich vom Leben nichts mehr erhofft, so leicht jemand kennengelernt. Da erkennt auch er , daß sein Leben nicht abgeschlossen sein muß, daß auch für ihn noch etwas möglich ist. Auch die junge Frau spürt, daß Hochzeitspläne wieder geändert werden können, daß man auch so spät erst begreifen kann , daß man ein zukünftiges Leben falsch eingeschätzt hat. Leise Töne , feinfühlig, sehr gut beobachtend. Ein herrlicher Film.
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am 26. Februar 2007
Der Protagonist Jean-Claude ist um die fünfzig und Gerichtsvollzieher. Von seiner Frau geschieden stellt er seinen Sohn in seiner Kanzlei ein. Er besucht regelmäßig seinen Vater im Altersheim und spielt mit ihm Monopoly. Der alte verbitterte Mann lässt nie ein gutes Haar an seinem Sohn.

Als der Arzt Jean-Claude zu mehr Bewegung rät, entschließt er sich einen Tanzkurz für lateinamerikanische Tänze zu belegen. Dort lernt er eine jüngere Frau kenne. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch sie ist dabei einen anderen Mann zu heiraten. Nachdem Jean-Claude dies bekannt wird zieht er sich zurück und kapselt sich ab. Die Frau sucht Jean-Claude im Büro auf und es kommt zur Aussprache. Sein Vater stirbt in dieser Zeit und er erkennt, das sie beiden sich doch gemocht haben. Daraufhin spricht er mit seinem Sohn und schlägt ihm einen anderen Beruf vor.

Nach längerer Pause wagt sich Jean-Claude wieder in den Tanzkurs und findet seine Liebe dort wieder.

Der Film kommt auf leisen Pfoten daher und erzählt die Romanze zweier einfühlsamer, guter Menschen, die sich aus der lauten Welt zurückgezogen haben. Sehr angenehme Filmunterhaltung mit natürlich wirkenden Schauspielern.
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am 19. Januar 2007
Räuspern, Drucksen, Schweigen - das ist der Stoff, aus dem Stéphane Brizés empfindsame Komödie ist. Ein herrlich lakonischer Reigen der verhaltenen Gefühle, verlegenen Zutraulichkeiten, aufbrechenden Sehnsüchte und schmerzlichen Erinnerungen im schwungvoll melancholischen Tangotakt. Mit zärtlichem Blick verfolgt der Humanist die Kapriolen zweier zerbrechlicher Herzen - und entdeckt zwei großartige Schauspieler, Patrick Chesnais als kummerfaltensteifen Verführer wider Willen und Anne Consigny als leuchtenden Engel des unschuldigen Doppelspiels. Die musikalische Seele dieses Meisterwerks? Mitreißende Elektro-Tangos von Christopher H. Müller und Eduardo Makaroff der Kult-Truppe GOTAN PROJECT - eigens komponiert für MAN MUSS MICH NICHT LIEBEN! Über 30 Minuten nur hier veröffentlichte Tangos und dazu im starken Bonusmaterial exklusive Beobachtungen von den Musikaufnahmen und Gespräche mit den beiden Komponisten - ein Leckerbissen für alle Fans. ZDF-ASPEKTE brachte es auf den Punkt: "Tango als federleichter Lebensretter" ! Ach so, der Bonus umfasst Gespräche mit Brizé, Consigny, Chesnais: 21 min, Casting: 24 min, Musikaufnahmen und Gespräch mit Komponisten 9 min, Unveröffentlichte Szenen: 17 min
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am 20. September 2008
ein film fern ab der idealen us-amerikanischen hollywood-welt - und dies ist gut so!

wenn das herz für französische werke schlägt, dann ist man hier vollkommen richtig aufgehoben. chesnais & consigny sind brilliant, auch alle anderen charakter sind hervorragend besetzt.

der film nimmt durch seinen realismus gefangen und zeigt zugleich, dass schicksale und das leben gestaltbar sind. durch den tango verändert sich die welt in diesem film. frau/mann muss kein fan der musk und des tanzes sein, um sich von diesem film (im positivsten sinne) gefangen nehmen zu lassen.

fazit: absolute kaufempfehlung!

gaspardgroening (hamburg)
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am 21. Februar 2008
Dieser Film ergreift durch schlichtheit,durch wesentliche Gefühle,durch Stille,durch ein ganz eigenes Tempo.Dem Regisseur Stephane Brizé gelingt es durch das ausbreiten der Hauptfiguren,wirklich mitfühlen zu lassen und freizusetzen,was jeder Zuschauer auch in sich fühlt und entdeckt.Ich konnte mich gleich mit mehreren Figuren des Films identifizieren.Die Sehnsucht ist es,welche diese Menschen antreibt,traurig macht,unbeweglich werden lässt.Der Film zeigt,wie sehr die allermeisten Menschen nicht ihr eigenes Leben leben,sondern das eines Elternteils.Jean-Claude kann die erstickende,vermeindliche Lieblosigkeit seines Vaters nicht mehr ertragen.Er wurde nie von ihm gesehen.Sein eigenes Leben zeigt,das er auch nicht zu mehr in der Lage ist,als sein Vater.Er wiederholt unbewußt seines Vaters Gefühle und Handlungen...bis eine Frau zu seinem Schicksal wird.Francoise lebt ebenfalls das Leben anderer und für andere,die Familie.Sie ist ebenfalls überfüllt von Sehnsucht und scheu ihren eigenen Weg zu gehen.Der Tango als "Geburtshelfer" passt zum Film,ist für mich aber nicht das Hauptthema.Das Elematare des Films ist das,was Brizé im interview (Bonus) sagt: "Der Film handelt von der Suche nach dem eigenen Platz im Leben".Für alle die sich durch einen Film bereichern lassen wollen,für jene die sich damit beschäftigen ihren ganz eigenen Weg zu finden und sich auf feines Schauspiel einlassen wollen,kann dieser Film ein Meisterwerk sein.Der Film ist voller Bewegung und kann sehr bewegen.Es ist ein Aufruf zur Selbstliebe und dazu sich aus der inneren Mauer zu befreien,auf andere zuzugehen und zu lieben!Nicht dort auf Liebe zu warten,wo es keine gibt und alles vergebens ist.Ich bin sehr beeindruckt davon wie Brizé mit dem Vater zum ende kommt.Jeder liebt wie er kann,diese Sicht ist versöhnlich.Es heisst "Filme können kein Leben verändern,nur Impulse geben.Verändern muss der Zuschauer selbst".Dieser Film ist voller positiver Impulse.Wer sich oberflächlich bespielen lassen will,kitsch und klischees wünscht,der wird sich bei diesem Werk langweilen,dann lieber Finger weg!
Allen anderen wünsche ich einen sehr guten französischen Film,einen Gewinn,ein Erlebniss!!!
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am 5. Februar 2008
Ich bin nicht da, um geliebt zu werden. Der Titel ist doppeldeutig. Zunächst spielt er auf den Beruf des 50-jährigen Jean-Claude an, der Gerichtsvollzieher ist. Allerdings hat der Titel auch eine nihilistische, etwas depressive Note. Jean-Claude fühlt sich ungeliebt, einsam, unnütz, verloren in dieser Welt. Das zeigt sich auch in der Beziehung zu seinem Vater, den er im Heim besucht und der ihm egal ist. Auch mit seinem eigenen Sohn kann er es nicht. Sein Leben ändert sich erst, als er aus medizinischen Gründen etwas für seine Gesundheit tun muss. Da bietet sich ein Tangokurs im Nebenhaus an. Und dort trifft er auf Françoise, eine Seelenverwandte.
"Man muss mich nicht lieben" ist ein relativ kurzer, auf den Punkt gespielter und sehr liebenswerter Film. Emotional anrührend, aber ohne jeglichen Kitsch. Über weite Strecken ist der Film aber auch sehr melancholisch, denn es ist im wirklichen Leben nicht so einfach, das Glück zu ergreifen. Grossartige Schauspieler, besonders Patrick Chesnais. Toll auch die Tangomusik vom Gotan Project. Das Bonusmaterial (75 Min.) ist auch sehr interessant. So erklärt z.B. Stéphane Brizé anhand von geschnittenen Szenen sehr anschaulich, wie ein Regisseur einen Film gestaltet.
Wer diesen Film mag, sollte sich die liebenswerte Liebeskomödie "Irène" mit Cécile de France anschauen. Dort spielt in einer prägnanten Nebenrolle auch der phänomenale Patrick Chesnais mit.
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am 18. Mai 2009
Ich habe den Film auf ARTE zuerst gesehen. Leider habe ich die erste halbe Stunde verpasst. Deshalb wollte ich den Film noch einmal komplett sehen, und habe ihn über AMAZON bestellt. Es ist ein gefühlvoller und schöner Film; ein älterer Mann lernt in einem Tango Kurs eine wesentlich jüngere/attraktive Frau kennen und beide verlieben sich ineinander. Jean-Claude, an sich schon symphatisch, verändert sich positiv durch die Bekanntschaft zu der jungen Frau. Ein schön gemachter Film, untermalt mit stimmungsvoller Tango-Musik und -Tanz. Einfache (franz.) Filme sind oft mehr wert als zehn Action-Filme aus der Traumfabrik.
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am 26. Oktober 2011
.... ist ein verlorenes Leben.
Wer kennt das nicht, wie schwer es in bestimmten (Lebens-) Situationen oder Umständen ist, seine Gefühle und Gedanken "nach außen" zu tragen, diese jemanden mitzuteilen? Zu Leben?
Dieser Film bringt dies sehr anschaulich auf die Leinwand. Ich bin fassungslos gerührt.
Von meiner Seite ganz klare Kaufempfehlung!
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am 25. Juli 2013
Dieser Film ist wunderbar! Sinnlich, komisch und Mitgefühl auslösend! Wirklich sehr sehenswert. Die beiden Schauspieler bieten eine tolle schauspielerische Leistung.
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