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Kundenrezensionen

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am 26. Dezember 2009
Es war im Plattenladen meines Vertrauens irgendwo in Essen, als ich plötzlich "Bastards" als limitierte Picture-Vinyl in der Hand hatte... Ich nahm sie mit und legte sie unter die Nadel...

Was da aus den Boxen röhrte ließ mich so schnell nicht mehr los: Rock'n'Roll ohne Ende. Jeder Song regt zum mitwippen, -wackeln oder -"singen" an - Besonders "Bad Woman" mit dem für Motörhead ungewöhnlichen Einsatz eines Honky-Tonk-Pianos hat es mir dabei angetan. Ein rotziger Blueskracher der sofort in die Beine geht.
Auch "I Am The Sword" oder "Born To Raise Hell" lassen sich besonders gut beim Autofahren hören.

Der Sound ist meiner Meinung besser als man es von Motörhead zuvor oder danach gewohnt war - ein echtes Kuntstück, röhren die Briten doch unaufhaltsam durch das Album.

Die Ballade "Don't Let Daddy Kiss Me" sticht dabei besonders heraus, da sie wirklich hörbar ist und ausnahmsweise ein ernsthaftes Thema behandelt.
Gegen Ende der Platte wird es aber wieder rockig und rollig, so wie in "We Bring The Shake", der auch ein 80er-Jahre-Hair-Metal-Song sein könnte.

Alles in Allem eine sehr gute Rock'n'Roll-Platte von einer Band, die in den letzten 15 Jahren ohnehin (fast) nur gute Alben herausgebracht hat - wobei "Bastards" sicherlich zu den besseren zählt! Pflichtkauf für Rock'n'Roll-Sympathisanten!
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am 28. August 2009
Wer Motörhead kennt, kennt auch das Bastards - Album, das Lemmy quasi wie Phönix aus der Asche aufsteigen ließ. Nach "March or Die" hat wohl niemand mehr damit gerechnet, aber: Die Titel sind durch die Bank vom allerfeinsten, wie man es auch heute noch von Motörhead kennt und hört.Für mich ist Bastards ganz klar das beste Album von Motörhead.
Da freut sich der Metalfan über diese Neuauflage, und vor allem sein alter Plattenspieler - auch wenn die Aufmachung als Picture LP eher nach einem Rahmen für die Wand schreit. Ganz klar 5 Sterne !
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am 17. November 2007
Was hat sich gegenüber der '93er Originalveröffentlichung geändert, die ich im Schrank stehen habe? Im Grunde genommen nicht viel, "Bastards" ist für mich immer noch das beste Motörhead-Album der 90er, ja so weit würde ich mich aus dem Fenster lehnen: rotziger als die etwas bluesige "1916", origineller als "Overnight Sensation". Die einzige Änderung betrifft den Wegfall des Bonustitels, nämlich des Stones-Coversongs "Jumpin' Jack Flash", den ich schon immer für überflüssig hielt und inmitten all der Kracher, welche die "Bastards" zu bieten hat, fast wie ein Fremdkörper wirkte. Vielleicht hat man hier die Chance vertan, den Platz für einen Bonustitel sinnvoll zu nutzen; ich spreche v.a. von der Version von "Born To Raise Hell", die Lemmy zusammen mit Whitefield Crane und Ice-T eingesungen hat und nur separat als Maxi bzw. auf dem Airheads-Soundtrack veröffentlicht wurde, die hier zu findende Albumversion singt Lemmy alleine. Aber sei's drum: Bastards ist immer noch so gut wie damals und stellt das Album dar, das "March Ör Die" werden sollte, sowohl was die Songs angeht - wobei jeder mit seinem eigenen Charakter und hohem Wiedererkenntnungswert aufwarten kann und auch die ganze Palette von Uptempo-Double-Bass-Gebolze bis hin zur obligatorischen Ballade abgedeckt wird - als auch was das Coverartwork betrifft: Motörhead pur! Einlegen, aufdrehen, Rock'n'Roll!
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am 9. Mai 2015
"Bastards" von 1993 ist das erste Motörhead Album mit Schlagzeuger Mickey Dee, der den zwar sehr geschätzten aber technisch doch leider etwas limitierten Philthy Animal Taylor ersetzt hat.

Um es gleich vorweg zu nehmen, so gut wie auf "Bastards" waren Motörhead danach nie wieder. Hier sitzt jeder markante Gitarren-Riff, jeder eingängige Refrain, der Sound ist perfekt und es ist eine Power zu spühren, die einen gegen die übernächste Wand drückt. Auch wird eine musikalische Bandbreite geboten, die selbst "1916" diesbezüglich hinter sich lässt.
Vom brachialen Speed-Metal ala "Burner" über den Heavy-Rocker "Bad Woman", das Riff-Monster "I'am the Sword", das Lemmy-typische "Death or Glory", das rotzige "Liar" oder das schaurig gewaltige "Devils", bis hin zu den sehr gefühlvollen Balladen "Don't let Daddy kiss me" und "Lost in the Ozone".
Jedes einzelne Lied macht auf seine Art totalen Spaß und ist ein Volltreffer, wenn man auf klassischen Metal steht.
Technisch dürfte "Bastards" das sauberste aller bisherigen Motörhead-Alben sein, weshalb es ein bisschen vom bisherigen Sound der Band abweicht, was aber zu keiner Sekunde stört.
"Bastards" - eine Sternstunde in der Lemmy-Karriere! 1000 Punkte.
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2015
Nachdem es "Motörhead" mit "1916" und "March ör die" eher ruhiger angehen ließen und ihr Augenmerk verstärkt auf melodische und eingängige Songs legten, überraschten sie die Fangemeinde auf "Bastard" mit einer wahren Highspeed-Attacke. Schon vom Start weg entfesselten "Lemmy" und Konsorten ein richtiges Stahlgewitter, da wurde das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt und aus allen Rohren geballert. Auch auf "Bastards" bleiben sich "Motörhead" treu, die Songs sind schlicht und simpel, dennoch unglaublich einprägend, mitreißend und beeindruckend. Das würde ich als typische "Motörhead"- Trademarks bezeichnen, das liebe ich an "Motörhead"!
Die Alben variieren gelegentlich was Machart oder Härtegrad betrifft, dennoch zieht sich ein roter Faden durch sämtliche Alben der Briten. Kurz gesagt, "Motörhead" sind sich in all den Jahren treu geblieben.
Wie gesagt wurde auf "Bastards" das Tempo ganz gewaltig angezogen, gleich vom Start weg wird man mit "On your feet or on your knees", "Burner", "Death or glory", "Í am the sword" und "Born to raise" unter Dauerfeuer genommen - feinstes Ohrenfutter für alle die auf Geschwindigkeit und Härte stehen. Das "Lemmy sein Herz für balladeske Songs entdeckt hat, beweist er mit "Don't let Daddy kiss me". Ein sehr trauriges Thema, dass durch "Lemmy's" rauhe Stimme noch etwas beklemmender wirkt als es ohnehin schon ist. Auch "Lost in ozone" lässt sich in die inzwischen sehr beachtliche Reihe beeindruckender "Motörhead"- Balladen einreihen - ganz großes Kino!
Aber auch auf die typischen "Motörhead-Midtempo-Stampfer" muss man auf "Bastards" nicht verzichten, "I'm the man", "Liar" und "Devil" währen hier besonders zu erwähnen. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Coverversion des "Stones"- Klassikers "Jumpin`Jack Flash" der in ein ganz feines "Motörhead"- Mäntelchen gehüllt wurde, allerdings gefällt mir das Original dann doch besser.

Mein Fazit: Eines der besten "Motörhead"- Alben, stilistisch ging es mit "Bastards" wieder ein Stück weit "back to the roots". Geschwindigkeit und Härtegrad wurden deutlich nach oben gefahren und somit durften alle Kritiker die "Motörhead" bei den letzten Alben "Massenkompatibilität" und ein abdriften in den "Mainstream" vorgeworfen hatten wieder versöhnt gewesen sein.
Tolles Album das besonders für Freunde von schnelleren Stücken ein richtiges Schmankerl sein dürfte.
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am 2. Januar 2016
Viele Motörhead - Alben der 70er und 80er leiden ja leider an einer schwachen Produktion - schwachem Sound mit wenig Druck, trotz guter bis sehr guter Songs. Hiermit liefern sie ein Album ab, was den hohen Standard der Hard N`Heavy Produktionen Anfang der 90er (als noch richtig Geld in die Hand genommen wurde für ein Album) absolut gerecht wird. Nicht nur deshalb ist "BASTARDS" für mich meine Lieblingsscheibe - "Death or Glory" einfach nur geil, mit Burner und Liar sind 2 Ihrer härtesten Songs überhaupt vorhanden, sowie starken Rockern u. Halbbaladen. Die perfekte Mischung - die Scheibe die am besten die alten Vorwürfe wiederlegt - Motörhead würden immer gleich klingen. Übrigens war "Bastards" auch Lemmys Lieblingsscheibe, wie man in alten Roch Hard bzw. Metal Hammer Interviews lesen konnte. -R.I.P. Lemmy-
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Keine Ahnung warum das 1993er Album "Bastards" von Motörhead jetzt noch mal neu aufgelegt wurde. Ich schätze mal das gute Teil ist ausverkauft. Für mich ist "Bastards" das beste Album in der vier Mann Besetzung mit Würzel nach dem legendären "1916"! Da wird mit Biss, Schlagkraft und mehr Eingängigkeit als sonst gerockt, was deftige Songs wie "Burner" oder "Death Or Glory" zeigen. Aber auch rock'n'rollige Tracks a la "I Am The Sword" oder "We Bring The Shake" rocken superb. Der Ohrwurm aus dem Film "Airheads" nennt sich "Born To Raise Hell" und ist einer der kommerziellsten Rocker von Lemmy & Co. Einfach cool! Anspruchsvoll wird es bei der Mißbrauchballade "Don't Let Daddy Kiss Me".
Fazit: Wer "Bastards" noch nicht hat, sollte sich das Teil jetzt endlich zulegen. So geil wie hier sind Motörhead erst wieder auf "Inferno" geworden!!
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Nachdem der Versuch, sich mit "March or die" im kommerziellen Rockolymp verkaufszahlenmäßig neben den damaligen Superstars Guns'n'Roses und Alice Cooper zu etablieren, zu den Akten gelegt werden musste, kamen Lemmy & Co. zurück zu dem, was sie am besten konnten: Dreckig und heavy drauflos rocken. Bereits das "Bastards"- Cover deutet eine rohere und gröbere Vorgehensweise an als der comichafte Piratentotenkopf des Vorgängers vor geschmackvoll texturiertem Hintergrund. Und gleich der Opener "On your Feet or on your Knees" offenbart die Rückkehr zur alten Takenoprisoners- Attitüde, die dem knorrigen Engländer so gut steht. "Burner" ist ein Song, der ganz klar den "Neuen" Mikkey Dee in den Vordergrund rückt - der Kerl kann fantastisch heavy trommeln, auch wenn langjährige Fans die Kultfigur "Animal" Taylor hinter der Schießbude nicht vergessen. Dee drückt auch den anderen Songs eine größere Heaviness auf; unterstützt wird er dabei von der drückenden Produktion Howard Bensons - den verpflichteten Motorhead gleich für die nächsten paar Alben. Death or Glory, I am the Sword... diese CD enthält keine Durchhänger, sondern straightes Spitzen- Songwriting. "Born to raise Hell" ist Rock'n'Roll, "Don't let Daddy kiss me" eine erschreckend ruhige, bitterböse und zutiefst verzweifelte Beschreibung eines Kindesmissbrauchs... echt fieser Stoff, den man Lemmy kaum zugetraut hätte. Der Übergang zum Honkytonkpianorocker "Bad Woman" ist stimmungsmäßig ein Sprung, den man dann erst mal verkraften muss, "Liar" ist hart und zornig mit verzerrtem Gesang, bevor mit "Lost in the Ozone" eine lupenreine Powerballade kommt. Zum Schluss noch zwei orntliche Rocker, und gut ist - in den Coda des Closers "Devils" hat Lemmy dann noch einen Haufen Beatles- mäßige Backgroundgesangsspuren eingebaut.

Fünf Sterne. Super- Album. Eins der Highlights aus dem Bandschaffen. Dieses Niveau wurde erst wieder mit "Inferno" erreicht. Kauftipp.
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am 9. Oktober 2015
Hab mir kürzlich wieder mal alle Motörhead-Alben, die ich besitze (und das sind fast alle), nach und nach reingezogen und festgestellt (was ich eigentlich schon immer wußte), daß "Bastards" eine der besten Veröffentlichungen von Motörhead ist. Neueinsteigern sei diese Platte besonders ans Herz gelegt. Kein Durchhänger, "Bastards" fängt stark an und hört extrem stark auf. Ein absoluter Meilenstein, eine DER Lieblingsplatten meiner Metal-Sammlung (und da ist nicht nur Motörhead drunter). Klasse Sound, klasse Songwriting, ein zeitloses Meisterwerk!
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am 28. Juli 2008
Motörhead rocken mit Bastards was das Zeug hält.
Gleich der Opener On your feet or on your knees" geht ab wie die Feuerwehr.
Und so geht es weiter wie "Burner","Death or glory" oder Iam the sword" u.s.w.
Bad Women" ist ein ordendlicher Rock`n Roller.
Kein Ausfall ist zu beklagen - auch Fans der ruhigeren Töne werden mit dem Song Don`t let daddy kiss me" in den Bann gezogen.
Sänger Lemmy und seine Männer haben ganze Arbeit geleistet
5 Sterne für 13 Tracks die einmalig abrocken.
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