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am 23. September 2012
Das ist eine sehr warmherzige und leise Komödie ohne große Brüller - aber die braucht eine gute Komödie auch nicht. Bjarne Mädel zeigt, dass er auch anders kann - anders gut! Den Rezensenten, die Vergleiche zu großartigen britischen Sozialkomödien (Full Monty, Brassed of ua.a.) ziehen, schließe ich mich an. Dies ist ein Film, dessen Macher ihre Figuren lieben und dessen Schauspieler alles tun, um der Liebe gerecht zu werden. Da sag noch jemand, der deutsche Film schaffe keine gute Unterhaltung!
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TOP 500 REZENSENTam 29. Juli 2012
Wie eine andere hier zu lesende Rezension bereits sehr treffend feststellte: dieser Film gleicht in Vielem dem weitaus bekannteren "The Full Monty" (dt. "Ganz oder gar nicht") frappierend.

Im Prinzip sind die Rollen und die Ausgangspositionen exakt gleich - nur wurde die Handlung weg von den Industriewüsten Englands in ein kleines Dorf im Ostharz verlegt, und natürlich geht es nicht um Stripper, sondern um Holzfäller. Ansonsten ist aber vieles wie beim offenkundigen Vorbild: von der Arbeitslosigkeit geplagte Männer (inklusive Selbstmordgedanken), kaputte Ehen, entfremdete Kinder, eine heruntergewirtschaftete Umgebung... und ein etwas durchgeknallter Taugenichts mit einer nicht minder durchgeknallten Idee, welche nach vielen Wiederständen letztlich allen neuen Mut gibt.

DIE KÖNIGE DER NUTZHOLZGEWINNUNG hat dennoch eine sehr eigenständige Atmosphäre. Er ist womöglich etwas melancholischer als das Vorbild und natürlich, dem Setting und dem Thema entsprechend, deutlich bodenständiger, anstelle eine Chippendaleshow will man "nur" eine Holzfäller-Meisterschaft ausrichten. Die Dialoge sind mitunter sehr fies, und der Film lebt natürlich von Bjarne Mädel, der die Hauptfigur, den chronisch unzuverlässigen aber sympatischen Spinner Krischan einfach grandios gibt. Stark auch die Kamera, welche die gesamte Szenerie und die Stimmung des Dorflebens im Ostharz sehr gut einfängt.

Der Film weis absolut zu gefallen, ich fand lediglich den Erzählfluss etwas holprig - die Handlung braucht ziemlich lange, um anzulaufen, im letzten Drittel passiert dem gegenüber dann sehr viel, die Geschichte wirkt gegen Ende ein kleines bisschen zu rasch erzählt. Hier hätte das Buch ein wenig "Finetuning" vertragen können, was aber nicht weiter stört.

Alles in allem: ein kleiner, feiner Film, wer zynische aber letztlich sympatische Geschichten und natürlich "The Full Monty" mag sollte hier auch auf seine Kosten kommen.
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am 7. März 2007
Durch den ungewöhnlichen Titel bin ich vor einiger Zeit auf den Film aufmerksam geworden. Ohne große Erwartungen habe ich ihn im Komunalen Kino angeschaut und war begeistert.

Trotz des sehr ernsten Themas der Arbeitslosigkeit muss man doch immer wieder Schmunzeln und Lachen. Und doch schaft es der Film die Menschen die er darstellt, sehr ernst zu nehmen. Den Arbeitslosen Würde zu geben die sie verdienen. Es werden eigentlich Antihelden dargestellt für die man aber immer mehr Bewunderung empfindet. Großartig wie der Film nicht nur die Oberfläche der Menschen betrachtet. Es zeigt sich das in jedem Menschen Energien stecken etwas Positives zu ereichen. Die man aber erst durch Zusammenhalt wecken kann. Der Individuelle Ausweg entpupt sich immer wieder als Sackgasse.

Sehr gut gelungen ist auch das Ende des Films. Kein wirkliches Happy End. Aber das hätte zu diesem Thema auch nicht gepasst. Es ist Würde und etwas Hoffnung die zurückbleibt, ohne plötzlich eine heile Welt darzustellen.

Super Schauspieler in sehr Guten Rollen mit einem tiefsinnigen Drehbuch das sich an der Realität orientiert. Was will man mehr !!!.
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am 24. Dezember 2010
Wer den Film "Ganz oder gar nicht" gesehen hat, wird in Könige der Nutzholzgewinnung viele Paralellen finden.
Könige der Nutzholzgewinnung ist eine herrliche deutsche Komödie, die musikalisch und optisch mit Anspielungen auf Amerika witzelt und originell punktet.
Klar, Filme sind Geschmackssache, aber der Film ist auch rein objektiv betrachtet einfach fantastisch, wunderbar besetzt, ausgedacht, tolle Regie, super gespielt. Die Komik entsteht oft auf sehr natürliche Weise, fast still.
Schon am Anfang muß man lachen, wenn man an den Ortsschildern Elend und Sorge vorbeifährt, dann kann man schon erahnen, was einen erwartet, und man wird entsprechend eingestimmt.
Viele schöne Bilder, rührend, komische Szenen wie die im Bus, als der Kleine dem abgebrannten Haupdarsteller verklickert, dass er sein Sohn sei, oder als er es nicht schafft die Brockenbahn zu erklimmen, und wie es denn am Schluß klappt, was einem zeigt, beide Personen haben sich gewandelt. Beziehung heißt das Zauberwort. Alles sehr menschlich, anrührend und zum lachen, Komödie eben.
Viele wichtige Themen finden in dieser Kömödie einen Platz, die Schwierigkeit die richtige Beziehung zu führen, Familie, Freiheit, Stärken und Schwächen, Eifersucht, Jemand sein, Vater sein, Mann sein, Frau sein, arbeitslos und perspektivlos sein.
Der Hauptdarsteller ist ein Weiberheld, nicht der beste Charakter, große Klappe, mehr sein als Schein, kann nicht mit Geld umgehen, ist aber ausgesprochen kreativ. Und trotz aller negativer Eigenschaften ist doch gerade er es, der es schafft, einer Menge Menschen, einschließlich sich selbst, Freude Hoffnung und Wandlung zu schenken.
Der Film ist aus meiner sicht hervorragend, der Rest ist Geschmackssache.
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am 15. Oktober 2015
In einem kleinen Dörfchen im Harz sind nach der Wende fast alle arbeitslos geworden. Jeder träumt noch vom guten Job, aber die Arbeitsberater haben nichts Passendes mehr im Angebot. Drei arbeitslose Männer kommen auf die grandiose Idee eines Art Sägekonkurses (Tannen gibt es mehr als genug), der genauso zum Scheitern verurteilt ist, wie das bisherige Leben der drei.
Als Bjarne Mädel-Fan war es interessant, ihn mal in "jungen Jahren" zu sehen. Die Story ist unterhaltsam, aber bietet nicht genügend Nährstoff, um ein "gut" zu kriegen. Bereue den Film aber nicht. Unterhaltsam war er.
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Ein ähnliches Bezeichungsproblem findet man auch bei Ganz oder gar nicht (OT: The Full Monty), ein Film, der hier, wie schon oft gesagt, wirklich eindeutig Vorbild war, da im Deutschen leider pauschal alles unter "Komödie" abgeheftet wird, was ein paar Szenen hat, die durch Humor das eigentlich ernste Thema auflockern.
Hier geht es um die Krise im Ostharz gut zehn Jahre nach der Wiedervereinigung (ein Problem, dass sich inzwischen durch den stark angestiegenen Tourismus gebessert hat). Ähnlich wie im britischen Vorgänger hat nur noch einer aus einer Gruppe alter Freunde feste Arbeit, die Hauptfigur hat mit seiner Ex-Freundin einen Sohn. Ein Unterschied ist, dass Krischan nach Jahren in den kleinen Ort zurückkehrt, nachdem er sich lange u.a. in Kanada herumgetrieben hatte. Sehr ähnlich dagegen sein dicker Kumpel Ronnie.
Nein, originell ist die Geschichte also nicht, auch nicht, wenn es diesmal um einen Holzfällerwettbewerb geht. Und persönlich störte es mich auch, dass reale Gegebenheiten unnötig falsch gezeigt wurden, z.B. gibt es beim der gezeigten Gaststätte auf dem Brocken keine Kellnerinnen (und hat auch nie welche gegeben) und Eis nur aus der Kühltruhe, man kann auch nicht einfach so hinter Schierke auf die Brockenbahn aufspringen und dann gratis hochfahren (das würde den Kleinbahnanbieter auch schnell in den Ruin treiben), da auf dem letzten Abschnitt hoch zum Brocken nochmal alle Fahrkarten durchkontrolliert werden (seien Sie also gewarnt, falls Sie durch den Film auf Ideen gekommen sind ;-))
Es sind die Darsteller, die diesen Film ausmachen. Neben Bjarne Mädel, der hier einen völlig anderen Charakter spielt als z.B. in Mord mit Aussicht oder Der Tatortreiniger gehört dazu u.a. Peter Sodann.
Eine Empfehlung ist, den Film ruhig zweimal zu sehen, dann "wirkt" er plötzlich besser und man zieht dann weniger Vergleiche, da einem nun das kommende ja schon vertraut ist.
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am 24. August 2013
Der Film ist für den Familienabend unterhaltsam ,ohne gewisse Aspekte zu haben.Er ist nicht aktionsbeladen und reisserisch und nicht aufregend ,eher langweilig ,was aber für gewisse Leute,denen die Motivation zur Arbeit fehlt .Hinweise geben kann ,dass es immer wieder einen Weg gibt ,der einen aus der Talsohle führt.
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am 9. Mai 2013
gelungene witzige deutsche Komödie, ohne allzu flachen platten Humor, gerade auch ohne happyend einfach wunderbar.Unser Tatortreiniger hat mir besonders gut gefallen,hoffe das man noch ihn noch öfters zu sehen bekommt.
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am 4. Februar 2014
Seit dem "Tatortreiniger" bin ich ein Bjarne Mädel Fan. Also habe ich mir diese DVD bestellt. Sie ist vom Stoff her mittelmäßig. Das macht der Hauptdarsteller aber wett.
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am 12. Januar 2016
Ich kenne den Harz sehr gut vom Skifahren und Wandern. Und seine Bewohner haben ja schon das Image en bisschen "anders" zu sein, als die Flachländer nördlich von ihnen. Und das wird hier so herrlich blödelnd auf die Schippe genommen.
Damit man diesen Film genießen kann, ist aber aus meiner Sicht schon hilfreich den Harz ein bisschen zu kennen.
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