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5.0 von 5 Sternen Furioses Kammerspiel für Margit Carstensen und die Schygulla
Petra von Kant - erfolgreiche Modeschöpferin in den Dreißigern - hat zwei unglückliche Ehe- Beziehungen hinter sich. Auf beruflichem Wege lernt sie das aufstrebende Model Karin Thimm kennen - und ihre erwachende Liebe zum eigenen Geschlecht. Die aus unterpriviligierten Verhältnissen stammende Karin erkennt allerdings schnell, dass ihr Eingehen auf das...
Am 5. Januar 2001 veröffentlicht

versus
5 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Laaaaangatmig
Themroc ist einer der skurrilsten Filme, dieser hier einer der langatmigsten...

Zwei Frauen (die dritte tippt auf einer Schreibmaschine) reden über Kollektionen, Beziehungen und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden... (manchmal schweigen sie, nur um dann wieder zu reden und zu reden und...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von Kunde König


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furioses Kammerspiel für Margit Carstensen und die Schygulla, 5. Januar 2001
Von Ein Kunde
Petra von Kant - erfolgreiche Modeschöpferin in den Dreißigern - hat zwei unglückliche Ehe- Beziehungen hinter sich. Auf beruflichem Wege lernt sie das aufstrebende Model Karin Thimm kennen - und ihre erwachende Liebe zum eigenen Geschlecht. Die aus unterpriviligierten Verhältnissen stammende Karin erkennt allerdings schnell, dass ihr Eingehen auf das linkische Liebeswerben ihrer älteren Freundin vor allen Dingen ihrer beruflichen Karriere dient. Den Schein einer glücklichen lesbischen Liebe läßt Karin vollends auffliegen, als sich ihr Ex- Mann am Horizont wiedermeldet. Die verlassene Petra bricht zusammen, läuft Amok und muß am Schluss selber feststellen: "Ich habe sie nicht geliebt, ich habe sie nur besitzen wollen." Fassbinders Moritat über die Schwierigkeit einer echten, selbstlosen Liebe nimmt sich viel Zeit, die beiden Hauptprotagonisten ausführlich zu beschreiben, die hervorragend von den beiden First Ladies der Fassbinder- Familie dargestellt werden: Hanna Schygulla als Karin Thimm und Margit Carstensen als die Petra von Kant - ihre erste Hauptrolle in einem Fassbinder- Film überhaupt. Das mondäne Wohnambiente der Modeschöpferin wird ausgezeichnet von Kameramann Michael Ballhaus in Szene gesetzt und - schließlich ebenso wirkungsvoll dekonstruiert, wenn Petra in blinder Wut die edlen Requisiten zertrümmert, die ihre Welt ausmachen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film vs. Bühnenfassung am Münchener Residenztheater, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Wir haben den Film im Zusammenhang mit der Bühnenumsetzung am Münchener Residenztheater, inszeniert von M. Kušej, angesehen. Ein sehr interessanter Vergleich, der auch zeigt, wie nah Kušej mit z.T. ganz anderen Mitteln dem Fassbinder-Original kam. Beides, sehr sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Marlene, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Es ist sehr interessant, die verschiedenen Kritiken zu Fassbinders 'Die bitteren Tränen der Petra von Kant' zu hören und zu lesen. Für mich war das sehr
wichtig, da ich zunächst garkeinen Zugang zu dem Film bekam. Auch heute ist das noch immer einer der kompliziertesten Fassbinder Filme für mich.
Petra von Kant (gewöhnungsbedürftig Margit Carstensen) ist eine erfolgreiche, verwöhnte und überhebliche Mödeschopferin. Ihr Charakter wird detailliert
gezeichnet, und es scheint durchaus verständlich zu sein, dass sie sich vor schmutzigen und stinkenden Männern ekelt, wenn man ihre Geschichte berücksich-
tigt. Da kommt ihr die attraktive und ungeheuer erotische Karin Thimm (Hanna Schygulla) gerade recht. Petra versucht alles, um Karin zu vereinnahmen und
als Teil ihrer ästhetisch schönen Welt zu besitzen. Aber Karin, die aus kleinen Verhältnissen kommt, steht eigentlich auf Männer, sie äußert das auch mal
sehr drastisch. Als Karin endlich Petra verlässt, verliert die völlig die Fassung, besonders da sie merkt, dass sie in eine ungewollte Abhängigkeit gera-
ten war. Sie versucht sogar, sich ihrer schweigsamen Angestellten (Irm Hermann) zu nähern, die aber den Zusammenbruch ihrer gewohnten Welt ablehnt und deswegen Petra ebenfalls verlässt.
Ich muss gestehe, was für mich den Film nur schwer erträglich macht, ist das was Fassbinder ganz bewusst eingesetzt hat, nämlich die nennen wir es einmal
exaltierte Sprache und Spielweise von Margit Carstensen. Zwar kann ich nachvollziehen, was diesem Auftreten zu Grunde liegt, aber es nervt.
Ein schwieriger, aber sehensweter und ziemlich negativer Film. Ausstattung und Kameraführung unterstreichen die ausgezeichnete Regiearbeit.

Auf der zweiten DVD gibt es leider nur das Gleiche wie bei allen Ausgaben dieser Serie: Kurzfilm "Der Stadtstreicher", Biografie, Werkverzeichnis,
Trailer. Zum Glück sind die englischen Untertitel ausblendbar.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film, Theaterstück und Klagelied in einem, 18. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Versuch über die bitteren Tränen der Petra von Kant
Haben Sie schon einmal die absolute Unmöglichkeit von Liebe empfunden? Rainer Werner Fassbinder hat mit seinem Werk "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" ein Beispiel für einen unausprechbaren Sachverhalt gegeben. Petra von Kant hat sich von den Männern abgewandt; Männer stinken und sind ekelerregend. Ihre Sexualität ist primitiv und abstoßend. Hanna Schygulla spielt Karin Timm, eine 24jährige, attraktive und existenz-suchende Person. Petra verliebt sich in Karin. Leider hat Karin einige Angewohnheiten, die Petra zuvor an den Männern aufgestoßen waren: Sie ist gelinde gesagt etwas faul, liegt am liebsten auf dem Bett und liest Illustrierte. Sie ist kulturell nicht sonderlich interessiert. Sie möchte auch nicht den ganzen Tag mit Petra "rummachen". Stattdessen bleibt sie schon mal bis sechs Uhr morgens weg und schläft mit einem Farbigen. Und hält es für eine gute Idee, Petra zu erzählen, dass jener Farbige gut gebaut war...
Dabei ist Petras Liebe absolut-apodiktisch!
Sie ist als erfolgreiche Modedesignerin finanziell unabhängig; kann Karin also aushalten. Ihr ganzer Lebenssinn projiziert sich in die Beziehung mit Karin. Ein höchster Akt intellektueller Selbstbefriedigung; Petra erlangt subjektiv Macht über die Vergangenheit: Macht sich selbst ihren stinkenden, ekelerregenden Ex-Mann vergessen.
Dabei ist Petra selbst arrogant. Kühl kommandiert sie ihr Hausmädchen; fabelhaft gespielt von Irm Hermann. Besitz! Dies ist die Pestbeule neben dem Herzen der Petra von Kant. Geld ist bloß Besitz erster Stufe. Das Hausmädchen ist auch Besitz. Und nun möchte die Petra die Karin besitzen.
Jedes weitere Jahr, dass sich nunmehr auf das Grab von Rainer Werner Fassbinder legt, wird uns das Betrachten seiner Werke weiter erschweren: Die zeitlosen Wahrheiten bohren sich mit breitem Gewinde in den Kopf! In so vielen Beziehungen steckt die Pestbeule des Besitzen-Wollens. Im Atelier der Petra von Kant stehen stumme Anziehpuppen. Auch Irm Hermann sagt im Film praktisch kein Wort. Ihr Gesicht transportiert Enttäuschung und Entsetzen. Für Karin war die lesbische Beziehung ein Engagement auf Zeit. So sehr ihre nüchterne Klugheit gefällt, so wenig mag uns an ihren Attitüden etwas aufbauen. Ihr Körper ist ihr Kapital. Und das Kapital schreibt mit in den Drehbüchern der Darsteller der Bundesrepublik Deutschland.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut sehenswert, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Es ist einer meiner Lieblingsfilme. Es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, hat er mich von den ersten Bildern an mit seiner Kameraführung und seiner ganzen etwas verlangsamten, theatralischen und dramatischen Erzählweise gepackt und nicht mehr losgelassen. Ein wunderschöner Film mit einer ganz besonderen Ästhetik und Stimmung. Gerade die "unendlichen" Dialoge und Monologe sind für mich das Beste an diesem Film. In diesen Monologen sind so viele interessante Gedanken enthalten. Ich könnte ihnen ewig zuhören.

Die Hauptdarstellerin Margit Carstensen sei hier besonders zu erwähnen, ich finde sie speziell in diesem Film einfach faszinierend und hinreißend, absolut fantastisch.

Sicherlich setzt der Film einen gewissen Sinn für Schönes voraus. Sonst würde er auf taube Ohren und Augen stoßen.

Kurzum - ein Meisterwerk von Fassbinder. Ich würde dem Film nicht nur fünf, sondern zehn oder hundert Sterne geben, wenn ich könnte :)
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5.0 von 5 Sternen Habe geweint, 4. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Hervorragende Aufnahme. Das schauspielerische Können kommt voll zum Tragen. Der Regiseur ist spitze. Schade, dass er so früh gestorben ist.
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4.0 von 5 Sternen Die bitteren Tränen der Petra von Kant, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Ein sehr guter Klassiker.
Leider ist das Video geschnitten und so hat es den Filmgenuß sehr beeinträchtigt, deshalb nur 4 Sterne.
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5 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Laaaaangatmig, 11. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (DVD)
Themroc ist einer der skurrilsten Filme, dieser hier einer der langatmigsten...

Zwei Frauen (die dritte tippt auf einer Schreibmaschine) reden über Kollektionen, Beziehungen und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden und reden... (manchmal schweigen sie, nur um dann wieder zu reden und zu reden und zu reden und zu reden und...)

Dachte immer, meine Freundin redet viel, aber sie wird um Längen von den beiden Hauptdarstellerinnen in diesem Film geschlagen ;-) (meine redet wenigstens über sinnvolle oder interessante Themen...)

Sie reden relativ langsam, daher ist dieser Film auf 119 Minuten aufgebläht...

Man muss schon viel Zeit und Geduld aufbringen, um sich diesen Film anzusehen...
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Die bitteren Tränen der Petra von Kant
Die bitteren Tränen der Petra von Kant von Irm Hermann (DVD - 2007)
EUR 11,99
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