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am 19. November 2008
ich werde immer ganz wehrlos, wenn jemand das mehrstimmige singen perfekt draufhat. für mich ist DAS das herz von musik schlechthin (und nicht der rhythmus): wenn sich zwei oder drei stimmen verschränken, so dass sie wie eine werden.

das lustige dran: es reicht nicht, perfekt die töne zu treffen. das kann schnell jemand. es geht eher darum, die töne perfekt NICHT zu treffen. kleine reibungen bei den stimmen ergeben dann, wenn man glück hat und die stimmen gut zusammenpassen, jene obertöne, die einen klang magisch werden lassen. nicht umsonst singen viele profis ihre chöre im studio immer noch gemeinsam ein - das klingt besser, als einzeln aufgenommene gesangsspuren, auch wenn die "perfekter" sein mögen.

klassische beispiele für stimmen, die einander perfekt ergänzen: lennon/mccartney/harrison, simon/garfunkel, crosby/stills/nash/(+young), mcguinn/clark/crosby, mercury/may/taypor, abba, sts ...

und lustigerweise auch shaw und blades.

lustigerweise deshalb, weil die ja eigentlich in verschiedenen bands spielen, shaw bei styx, blades bei nightranger. als sie sich dann zusammengetan haben, bei den damn yankees, war das ergebnis hinreißend und unwiderstehlich - man denke nur an die großartig verflochtenen hohen stimmen bei, guter songtitel, "high enough".

das hier ist damn yankees minus dem dodel ted nugent, ergibt also shaw blades. sie covern hier songs, die ihnen einmal wichtig waren, das ist also ein ganz subjektiver zugang (wenig bekannte titel treffen auf klassiker), aber ein guter, weil beide viel geschmack haben und die auswahl großartig ist - die songs verbreiten eine athmosphäre von milder, aber nie anbiedernder oder unangenehmer nostalgie.

es gibt zwei möglichkeiten, gute coverversionen zu machen: entweder man bleibt ehrfürchtig und treu ganz dicht am original - oder man verändert den song so sehr, dass etwas neues entsteht.

shaw und blades bleiben hier - mit einer ausnahme - bei variante eins. sie spielen die songs vom blatt und verlassen sich ganz auf die wirkung ihres zweistimmigen gesangs. passt, funktioniert gut. die eine ausnahme ist paul simons fantastischer song "i am a rock", den sie in einer hardrockversion bringen. und das klappt wider alle erwartungen derart gut, dass man sich fast ein wenig grämt, weil sie diesen weg nur bei diesem einen song gegangen sind.

anyway: ein wirklich schönes album, das die rockgeschichte nicht verändert und das auch gar nicht will oder soll. es ist eine extrem gut gemachte, geschmackvolle hommage. nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger.
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am 1. März 2007
Tommy Shaw (Styx) und Jack Blades (Nightranger) melden sich nach "My Hallucination" (1995) anno 2007 mit "Influence" zum zweiten Mal mit einer Quasi-Reunion der Damn Yankees ("High Enough") zurück - zumindest der beiden Stimmen der Band, die um 1990 in den USA einen kurzen aber gewaltigen Höhenflug erlebte.

Auf einem reinen Coveralbum präsentieren sie elf meist recht bekannte frühe Rocksongs, die zwischen 1963 und 1975 entstanden sind. Mit akustischer und elektrischer Gitarre, ein paar Gastmusikern wie Keyboarder Michael Lardie (Great White) oder Drummer Kelly Keagy (Nightranger) interpretieren die beiden die ausgesuchten Stücke, die sie persönlich früh musikalisch geprägt haben. Hauptwerkzeug sind dabei aber die beiden Stimmen in ihrem sagenhaften Zusammenklang, die kein bisschen ihrer bezaubernden Wirkung verloren haben.

In den überwiegend lockeren und ruhigen Rockern kommt das Gesangsduo wunderbar zur Geltung. Es fällt auf, dass die Auswahl auf viele Songs gefallen ist, die sich auch im Original durch bestechende Mehrstimmigkeit im Chorus auszeichneten wie SUMMER BREEZE (Seals & Crofts), LUCKY MAN (Emerson, Lake & Palmer), DIRTY WORK (Steely Dan), FOR WHAT IT'S WORTH (Buffalo Springfield) oder DANCE WITH ME (Orleans). Das war eben noch handgemachte Musik - wahrlich Einflüsse auf die Stimmakrobatik, die z.B. Shaw mit Styx perfektionierte. Werden heute Refrains nicht meist im Computer mehrstimmig programmiert? Shaw und Blades zelebrieren die "echte" Alternative, nicht ohne dabei in manchen mehrstimmigen Arrangements spätestens in Strophe 2 oder 3 vom Original leicht abzuweichen.

Meistens bleiben die beiden aber sehr nah an den Vorbildern. Selbst dann erzeugt dieses Stimm-Duo aber eine ganz eigene Magie. Das Schöne bei ihren Versionen der recht betagten Stücke TIME OF THE SEASON (Zombies) oder ON A CAROUSEL (Hollies) ist auch auf jeden Fall der selbstverständlich zeitlosere Sound gegenüber den Originalaufnahmen. Bei zwei Songs von Simon & Garfunkel zeigen sie, wie man sich an das Original hält - SOUND OF SILENCE ist eine 1:1-Hommage - oder einen Song völlig umkrempelt: aus I AM A ROCK wird ein partytauglicher Hardrocker! CALIFORNIA DREAMIN' (The Mamas And The Papas) erhält immerhin ein fetziges Gitarrensolo. Großartig sind Tommy Shaws irre hohen Lead Vocals beim alten Yes-Song YOUR MOVE aus "I've Seen All Good People", mit allen Details inklusive den herrlich verrückten "diddit diddit"-Gesangsstellen - dagegen sieht der gute alte Jon Anderson beinahe alt aus.

"Influence" ist ein wunderbares Coveralbum mit zumeist ruhig rockenden, oft bluesig angehauchten Stücken - ideal zum entspannten Cabriofahren im Sommer (Man müsste nur noch ein Cabrio haben...). Leichte Abzüge gibt es, weil ein wenig mehr eigene Interpretationen wünschenswert gewesen wären und weil 39 Minuten Spieldauer einfach zu wenig sind. Diese 39 Minuten machen aber Spaß. Man sollte jedoch unbedingt bereits Fan von Shaw und Blades bzw. den Damn Yankees sein, die alten Originale kennen und lieben und eine Neigung besitzen, sich in musikalisch nostalgische Stimmung zu versetzen. Auf wen das nicht zutrifft, der darf "Influence" nicht blind kaufen, nur weil er die Damn Yankees und "My Hallucination" im CD-Regal stehen hat.
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am 29. April 2007
Jepp, hübsch nachgesungen..aber... wenns nur ums Nachsingen geht, dann hör ich mir lieber die Originale an. Ich hatte mir eher ein paar neue "Influences" von den Herren Shaw und Blades erhofft...eben neue interessante Versionen der alten Stücke. Man höre sich vergleichsweise mal "Summer Breeze" von Type O Negative an.

Der Vorteil bei DIESER CD: Man kann die Lieder sofort mitträllern und fühlt sich sofort in die Zeit der 60er und 70er Jahre versetzt. Aber nach dem dritten Abspielen dieser CD wirds dann langsam langweilig.

Anspieltipp: "I am a Rock"... das ist m.E. das einzig nett gelungene Stück.

Handwerklich und stimmlich ist an diesem Album hingegen nichts auszusetzen.
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