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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Oktober 2006
In Zeiten von Aggro Berlin und deutschen Hip-Hoppern, die sich gegenseitig an die Wand spülen wollen, fällt es schwer, noch richtig guten Hip-Hop zu finden. Da erweist sich "Die Pfütze des Eisbergs" von Dendemann als wahrer Glücksgriff.

Wenn Dende erst einmal loslegt und seine genialen Lyrics zum Besten gibt, dann strotz es nur so von geschickt aneinander gefügten Metaphern und Redewendungen. Dazu noch Dendes raue Stimme, und das Album ist perfekt. Die aktuelle Single "3 1/2 Minuten" ist schon ein wunderbarer Aperativ für das Album. Unbedingt mal reinhören und auch überzeugt sein! Neue Dendemänner braucht das Land, denn ohne sie ist der deutsche Old-School Hip-Hop nichts mehr wert!
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am 12. September 2006
Die jüngste Entwicklung in der so schönen deutschen HipHop-Szene (lyrische Pleiten wie Sido und Ekel-Fresch) wirft einen großen Schatten über den Sprechgesang. Jahrelang liefen bei mir nur alte alte Platten, aber nun endlich kommt ein Genuss für Körper und Seele. Tracks wie 'Er so ich so' und 'Endlich Nichtschwimmer' machen im Vergleich deutlich, weshalb die neuen M-TV-Rapper jung sind und das Geld brauchen! Wer heutzutage Niveau vermisst, wird es in Dendemanns Texten finden.

Besonders hervorzuheben: Während andere nur Schmutzreime zustande bringen (dabei wären ihre Texte auch ohne diese schon dreckig genug) reimen sich bei Meister Dende meist die letzten 3-5 Silben. Bsp.: "In diesem Freibad, dass sie Leben nennen, lernt man als Bademeister praktisch jeden kennen. Bevorzugte Stile sind Brust oder Krauel, doch auch dazu sind viele zu lustlos und faul."
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am 3. Januar 2016
Dendemann legte im Jahre 2006, als viele Rapper der alteingesessenen Garde, sowie Teile des Nachwuchses des Deutschraps, ihre Vorliebe für arab-eske und green-lantern-eske Beats und manche auch für die weiteren Dinge der Dipset-Bewegung zeigten, dieses Album vor.
Für die Produktion waren die Audiotreats und lediglich zweimal Jansen & Kowalski zuständig und die Produzentenhatten bei den Vocals einiges zu sagen, so hört man sehr oft den für die Audiotreats typischen Vocal-Stil heraus.
Dendes Raps werden auf dem Album somit von souligen Klängen untermalt, was man gleich am ersten Song merkt, spätestens dann, wenn die Hook kommt. Larusso kommt hier rhetorisch betrachtet auf seine Kosten und so bildet "Check Mal Die Rhetorik Ab" einen guten Auftakt.
"Das Erste Mal" ist ein Song darüber, was das erste Mal bei egal welcher Tätigkeit für einen Stellenwert besitzt. Dendes Wortwitz ist hier einfach spitze und der Gesang gefällt mir richtig gut, weil soulig, aber nicht R'n'B-mäßig glattgeleckt.
Dasselbe bei "Gut Und Gerne": Hier singt Dende selbst und rappt über sein nicht gerade überragendes Gesangstalent auf einem flotten Audiotreats-Beat!
Dendemann hat immer etwas von einem lässigen Storyteller und dieser leicht sketchige Vibe macht das Album unverwechselbar und wirkt selbst bei Liedern wie "3 1/2 Minuten" wohldosiert und nicht fehl am Platz und ich glaube, das beschreibt das Album auch abschließend sehr gut.
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am 1. September 2006
Ne kleine Kritik von mir:

Allgemein:

Dende is zurück mit seinem üblichen Style, sprich wortverliebte Sprachspiele mit viel Charme und ausgefeilten Reimen. Wer hintergrundlosen Gangsterrap sucht ist hier an der falschen Adresse, so wie schon das Zitat der Woche auf seiner Seite sagt: "Dende bei Aggro? Das ist ja wie Glashaus bei StonesThrow."

Also jeder der Dendemanns Style kennt und liebt, wird hier zufriedengestellt. 15 neue Tracks, voller Charme und gut durchdachten Texten. Hooks lassen teilweise zu wünschen übrig, zu viel gesungen, von irgendwelchen Frauen, was mir persönlich nicht so gefällt...Aber trotzdem:

Dendemänner braucht das Land.

1. Check mal die Rhetorik ab :

Mr. Rhetorisch gewandt, wie Samy Deluxe im Hintergrund verlauten lässt, heißt uns mit diesem Lied herzlich willkommen.

"Reime sind für mich nur die Geister die ich rief/

auf der Suche danach werd ich zum Meisterdetektiv/"

Hook lässt vielleicht etwas zu wünschen übrig (meiner Meinung nach) dafür kicken die Strophen...

Typische Vergleiche á la "Heute bin ich selbst kleinkariert wie Megapixel!"

Jedes kleine d hat ein Ende mann.

Checkt ma die Rhetorik.

2. Das erste Mal :

Hook ist cool, die Message etwas fragwürdig "Auf die Fresse fallen ist derbe geil!"

3 Strophen lang Fragen wie "Wann hast du dir zum ersten mal die Knochen gebrochen? Und hat dein Gips auch schon nach 2 Wochen gerochen?" teils sinnlos, aber witzig.

"Ich tu alles als tät ichs grad zum Ersten Mal."

4. Gut und gerne :

Eins meiner persönlicher Favs. "Weil ich den Scheiss liebe/ wie ne Schmeißfliege/" :)

Dendes Weisheit: "Wer laufen kann der kann tanzen, wer reden kann der kann singn." ist vielleicht fragwürdig, schließlich kann Dendemann auch reden aber hat schon ganz recht mit:

"Nein ich sing nicht gut, aber ich tus gern/

Ich mach so richtig Lärm, bis Nachbarn sich beschwern.../"

5. Endlich Nichtschwimmer :

*g* auch n Burner, Dende vergleicht das Leben metaphorisch mit nem Freibad, stellt sich selbst als Bademeister hin, der beobachtet hat, dass die meisten Leute, leider mitschwimmen und nur selten jemand "gegen den Strom schwimmt". Er selber hat vom Wasser genug, genau von den faulen Leuten denen sogar "Brustkraulen zu anstrengend ist, und die sich nur treiben lassen." Beat knallt auch rein...Hook is auch cool.

Worauf er dann wirklich hinauswill ist vielleicht etwas (achtung Wortspiel:) verschwommen. ;)

"Ich schwimmte, schwamm und schwomm." -> Grammatik lässt grüßen! :)

6. 3 1/2 Minuten :

Ja, kennt ihr mittlerweile vermutlich schon, war nicht die beste Entscheidung den Song als Single zu nehmen, repräsentiert die Platte nämlich nicht wirklich. Finde ich aber schön chillig, Dende in seinem Element (singen), sehr viele Wortspiele, wie sie typisch für Dendemüller sind.

7. Kommt Zeit dreht Rad :

Dende stellt fest, dass heutzutage die Leute keine Zeit mehr für nichts haben und ihren "Cafe vermutlich bald schon intravernös einnehmen" weil Essen und Trinken zu lang dauert. Toni L im PréHook "So dreht es sich weiter das Rad der Zeit." Hook burnt nicht so, wieder mal gesungen.

8. Inhalation :

Der einzige Song der ein bisschen in die "Battleschiene" geht, kommt zwar nicht auf das Niveau heran, dass er sich selber mit "Tut mir leid ft. J-Luv" gesetzt hat, ist aber wirklich kein schlechter Song. Hook ist gescratche und gecutte.

9. LaLaLabernich :

Hook burnt zwar nicht extrem, ist aber einer der besten.

Dende erzählt von seinem Freund und dessen Anmachsprüche. Wie Dendemann es oft macht, gibt er soviel Acht saubere und möglichst viele und gute Reime zu haben, dass er den Punkt nicht genau trifft und man teilweise nicht genau weiß von was Dendemann jetzt eigentlich redet und was er uns mit diesem Song sagen will.

10. Volle Kontrolle :

Dende fantasiert davon sämtliche Leute zu beobachten und die "vollekontrolle" zu haben. Dendemann, im Besitz von "Röntgenaugen und Abhörgeräte", singt im Hook wieder mal selber. Wieder mal so`n Song mit nicht besonders viel Sinn, aber guten Reimen.

12. Ersolchso :

Kennt ihr vielleicht auch schon, definitiv der beste Song der Platte. Witzige Vergleiche, gute Reime. Dendemann verbreitet Weisheiten wie "Es geht nicht nur bergauf, Rap ist kein Sessellift." oder "Hiphop schmeckt wie Pizza, besser selbstgemacht."

15. Dende 74 mit Gwen McCrae :

Ein Dendemann`scher Rückblick auf das Leben des"70er Baby, 80er Kind, 90er Teeny, 2000er MCs"
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am 15. September 2008
Dendemann war Vorgruppe auf einem Grönemeyerkonzert- oder Grönemeyer der Ausklang des Dendekonzerts?. Hab mir nach dem Konzert gegen den Widerstand meiner Frau meine erste HipHop Scheibe gekauft und bin restlos begeistert. Die Pfütze des Eisbergs läuft ununterbrochen im Auto (außer wenn meine Frau mitfährt). Man findet auch nach dem 10ten Reinhöhren neue interesannte Wortspiele. Ich bin auf alle Fälle Fan und erwarte ungeduldig das nächste Album.
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am 2. August 2015
Ein klasse Album. Würde es jederzeit wieder kaufen. Was soll ich sonst noch schreiben? Man muss den Stil einfach mögen, aber ich bin der Meinung, dass deutscher hiphop auch ohne allzu viele Beleidigungen auskommen kann, wie dende zeigt.
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am 23. Juli 2013
Ein gutes Album, welches in der CD-Sammlung nicht fehlen darf. Im Vergleich zu seinem Album "Vom Vintage Verweht" kommt er hier noch wie ein Grünschnabel zur Geltung. Jedoch sind hier seine Lieder gut überlegt und bringt ein wahnsinns Wortspiel mithinein. Ich hoffe, dass er bald wieder mal ein Album hinaus in die Welt schickt. Achja! Kaufen lohnt sich.
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am 22. September 2006
für dieses meisterstück, es hat lange gedauert aber das warten hat sich gelohnt. sehr gute beats mit höllen texten und ein dende in bestform. es gibt in deutschland sehr wenige die bei diesem style mithalten können und zum glück gibt es noch diese rhetorischen lichtblicke zwischen all den zweitklassiken acts die die letzten jahre rauskamen. definitiv das album des jahres und defenitiv gönne ich das dende der ja schon zu den urgesteinen zählt und den ganzen harten weg der deutschen hip hop bewegung mitgemacht hat.

gratz und respect
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am 19. September 2006
Es lässt sich wenig schlechtes über dieses ALbum schreiben...sicherlich sind die Produktionen nicht offensichtlich auf Hit getrimmt, es fehlen auch eingängige Hooks oder Kinderchöre. Aber wer sich eine Platte einfach mal primär wegen der Texte zulegen möchte wird nach mehrmaligem Genuss dieser Platte (und um die Texte in vollem Umfang zu erfassen braucht diese) wird auf deutschsprachige Perlen treffen die es so gebraut in Deutschland nur selten gibt.

Der gute Larusso entfacht hier ien Feirewerk an Reimen welches die Lachmuskeln aufs heftigste trainiert. Wenn alte Redewendungen in völlig neuen Kontext gesetzt werden um völlig normale Alltagssituationen zu beschreiben (Lalalabernich) oder nur aufs dickste Representet wird, ohne dabei nur annähernd so lächerlich rüberzukommen wie ... ("Künstler" die sich angesprochen fühlen wissen auch warum) wie in checkt mal die Rhetorik.

Eine abstruse Aufzählung aller Kindheitshelden des guten Dendemeiers soll das Album schließen, wobei es mir persöhnlich das Herz geöffnet hat.

Ein besonderes Lob noch an des Sequel von der Sport EP aus EinsZwo-Tagen:

Es ist nur konsequent dass Dende nun in der Pizzeria arbeitet, war er doch mitte der neunziger noch arbeitslos. Jedoch ist es ihmj wirklich gelungen einen Meilenstein mit einer Fortzetzung nicht zu entehren.

Hier wird kein Image verkauft, sondern nur verdammt gute deutsche RepMusik wie sie, zur Zeit, viel zu selten gemacht wird.
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am 10. September 2006
Wie eigentlich nicht anders zu erwarten - Bombe! Auch wenn hier und da bemängelt wird, dass es viel zu lange gedauert hat bis Dende an' Start kam und, dass die Singleauskopplung "3 1/2 Minuten" echt nicht soo der Reisser ist ist dieses Album ein absolutes Brett.

Fans und Kritikern gleichermaßen sei hierbei das Interview auf FM4 empfohlen. Als derzeitig "1-Mann-Fabrik" hat es Dende echt geschafft allen Zweiflern Paroli zu bieten und einen typischen "Dendemann" abzuliefern.

Das Album spart nicht an Humor und Schachtelsätzen deluxe. Die Tracks reihen sich nahtlos aneinander und machen echt Spaß. Selbst beim 3. oder 4. mal hören kann man immer noch Neues entdecken.

Dass Dendemann seinen Humor nicht verloren hat merkt man vor allem am Track "ErsoIchso", mit dem er sich und die Zeit mit Eins Zwo gekonnt reflektiert und einen schmunzelnden Blick zurückwirft. Für mich war das Original "IchsoErso" der Grund mir die damalige EP "Sport" zu holen und der Grundstein für mein heutiges "Dendemann-Fan-Dasein".

Also unbedingt holen und erkennen, dass Dende auch ohne Rabauke rockt...
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