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am 24. April 2007
"Thumbsucker", auf deutsch "Daumenlutscher", ist eine eigenwillige Independent-Produktion. Zentrale Figur des Films ist der 17-jährige Justin Cobb (gespielt von Lou Taylor Pucci, der 2005 einen Silbernen Bären für die Rolle gewann), ein Außenseiter an der Schule. Justin hat Schwierigkeiten sich über längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren und scheitert deshalb an den Anforderungen des Debattierclubs der Highschool. Das ist prinzipiell nichts Schlimmes. Mit dem Versuch des Zahnarztes (Keanu Reeves) Justin von dessen ungewöhnlicher Angewohnheit ,Daumenlutschen' zu befreien, beginnt eine absurde Reise der Veränderung. Die Schulpsychologin verschreibt Justin ein Medikament (Ritalin), das ihn in einen Streber verwandelt, der statt am Daumen zu lutschen sich nun mit Tabletten vollstopft und hochgepowert an Turnieren des Debattierclubs teilnimmt.

Neben all diesem Durcheinander muss sich Justin mit seiner ersten Liebe Rebecca und der anstrengenden Familie rumschlagen. Die Eltern wirken völlig distanziert, reden zwar manchmal am selben Ort, aber eher neben- als miteinander und können sich überhaupt nicht in ihren Sohn hineinversetzen. So verwundert es nicht, dass Justin nicht zu seiner Mutter durchdringt, die mit ihren eigenen Karriereplänen völlig ausgebucht ist (Jobangebot in einer Promi-Entzugsklinik) und auch sein Vater (Topleistung von Vincent D'Onofrio) hat kaum Gehör für die Sorgen des Teens.

Regisseur Mike Mills porträtiert und parodiert gleichermaßen gekonnt die amerikanische Vorstadtfamilie mit einem großen Gespür für kleine Details und schräge Konversationen und kritisiert zugleich das Wettbewerbsstreben der Provinzschulen genauso wie alle Arten von Süchten im amerikanischen System. So tauscht Justin das Daumenlutschen gegen Ritalin ein und das später gegen Cannabiskonsum. Obwohl seine Mutter als Fachärztin einen abhängigen Serienstar (Benjamin Bratt) wieder auf die Reihe kriegt, bekommt sie nicht mit, was ihr Sohn durchmacht. Präziser kann eine Kritik des sog. idyllischen Vorstadtlebens nicht ausfallen.

Fazit: Vier Daumen hoch für diese durchdachte Independent-Produktion.
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am 17. März 2006
Eine wirklich gelungene Allegorie auf die Leistungsgesellschaft, in der jeder perfekt funktionieren muss. So werden alle Ecken und Kanten des Hauptcharakters mit den entsprechenden Psychopharmaka glattgebügelt. Somit gelingt die gesellschaftliche Integration, seine Persönlichkeit bleibt aber auf der Strecke.
Hervorragende Schauspieler ( Lou Taylor Pucci, Tilda Swinton, Vincent D`Onofrio, Kelli Garner, Keanu Reeves, Vince Vaughn, Benjamin Bratt) und die tragikomische Entwicklung der Geschichte machen den Film wirklich sehenswert. Der stimmige Soundtrack (Polyphonic Spree und Elliott Smith) unterstützt die elegische Stimmung dieses überzeugenden Erstlingswerk von Regisseur Mike Mills.
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am 25. September 2006
Thumbsucker handelt von dem 17 Jahre alten Justin Cobb (Lou Taylor Pucci), der trotz seines Alters immer noch am Daumen lutscht. Justin's Mutter (Tilda Swinton) schaut über dieses "Problem" hinweg, während sein Vater(Vincent D'Onofrio) einen Experten nach dem anderen konsultiert.

So durchläuft Justin eine Odysse von seinem Kieferorthopäden (Keanu Reeves) als Laienpsychologen zum Leiter des Debatierclubs (Vince Vaughn) bis hin zu seiner Schulpsychologin, die entscheidet, ihm mit Psychopharmaka zu helfen. Doch mit dieser Lösung treten bald weitere Folgeprobleme für Justin auf...

In seinem Regie Debut zeigt der Clipregisseur Mike Mills eine skurille Geschichte über die Probleme des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung.

Dabei ist die Inszenierung etwas eigenwillig, was sich in der Kameraführungen, zwischenzeitlichen Einspielern und dem Soundtrack widerspiegelt. Getragen wird der Film jedoch von der guten schauspielerischen Leistung Lou Taylor Pucci's, der für seine Leistung mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale 2005 geehrt wurde.

Nichtsdestotrotz empfand ich diese Coming-of-Age-Geschichte doch zu klischebeladen, die Dialoge teilweise etwas zu künstlich und die Geschichte phasenweise zu banal für einen gemütlichen unterhaltsamen Kino /DVD Abend.

Von daher nur 3 Sterne von mir für die skurille Geschichte und die gute Leistung des Hauptdarstellers.
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am 25. März 2013
Glattgebügelter Problemfilm trotz Starbesetzung. Der Motor des Ganzen ist grenzenlose Zuversicht in die eigene Stärke, Hindernisse zu überwinden.
Die Titelfigur Justin erscheint etwas zurückgeblieben, Mädchen gegenüber schüchtern und hat Probleme in der Schule. Er durchläuft alle Stufen der fachmännischen Beratung, inklusive Hypnose durch den Kiefernorthopäden (Keanu Reeves, hier etwas mehrdeutig). Man diagnostiziert ADHS, Justin bekommt Ritalin und wird bald darauf zum brillanten Captain im Debattierklub. Nachdem er die Pillen wieder absetzt und stattdessen kifft, schafft er es mit ungeahntem Ehrgeiz auf die Uni. Und auch bei den Mädels klappt es jetzt. Fast eine Bilderbuchkarriere! Zeitweise wechselt der Fokus auf die Eltern (Fachfrau Tilda Swinton und Vincent D’Onofrio). Sie sind bemüht, aber hilflos, etwas engstirnig und eigentlich keine große Hilfe. Am Ende nuckelt Justin wieder, was der deutsche Untertitel bereits betont. Also war alles nur eine ganz normale Entwicklungsphase, die man ohne Pharmaka, fachmännische Hilfe und wie auch immer geartetem Elternhaus bewältigen kann. So nach dem Motto: Wenn’s in einem drinsteckt, schafft man es schon. Blauäugiger Optimismus, der durch unerschütterlichen Glauben den Weg zum Erfolg garantiert. Haarsträubend und zum Ausrutschen glatt.
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am 29. Juli 2007
So verrückt sich der Inhalt von "Thumbsucker'" anhört, so schräg ist der Film tatsächlich. Das gut aufgelegte Darstellerensemble, das gespickt ist mit altbewährten Darstellern und hoffnungsvollen Neuentdeckungen, wirkt zwar recht zusammengewürfelt, aber allesamt überzeugen. Ob Keanu Reeves als Zahnarzt und Hobbypsychologe, Vince Vaughn als Lehrer oder Tilda Swinton als Justins Mutter, die schräge Geschichte wird mühelos von den Darstellern getragen. Besondere Erwähnung finden jedoch Nachwuchstalent grandios in seiner Darstellung – als Justin und Vincent D’Onofrio als sein Vater Mike; Szenen mit den beiden Darstellern zusammen sind die besten des ganzen Films. Ohne viele Worte transportieren beide ihr gespaltenes Verhältnis zueinander auf melancholische und zugleich liebevolle Art und Weise.
Das sind die stärksten Momente von "Thumbsucker'", der an vielerlei Stellen noch unausgegoren und bemüht wirkt. Der Erzählfaden ist ziemlich lose, es gibt zwar keine richtigen Leerstellen, aber doch bleibt oft das Gefühl, etwas fehle noch.
Erfreulich wiederum ist, dass weitgehend auf Klischees verzichtet wurde. Justins Jugend ist verwirrend, kompliziert und etwas schräg ' wie im richtigen Leben. Keiner der Charaktere ist perfekt, aber niemand zeigt übertrieben gezeichnete oder altbekannte Züge, die man aus Dutzenden anderer Filme kennt. Auch die Dialoge sind wohltuend normal, ohne abgedroschen zu klingen.
So entsteht eine angenehme Mischung, aus der sich ein nicht perfekter, aber unterhaltsamer und liebenswürdig in Szene gesetzter Film ergibt.
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am 5. Januar 2007
Thumbsucker handelt von dem 17 Jahre alten Justin Cobb (Lou Taylor Pucci), der trotz seines Alters immer noch am Daumen lutscht. Justin's Mutter (Tilda Swinton) schaut über dieses "Problem" hinweg, während sein Vater(Vincent D'Onofrio) einen Experten nach dem anderen konsultiert.

So durchläuft Justin eine Odysse von seinem Kieferorthopäden (Keanu Reeves) als Laienpsychologen zum Leiter des Debatierclubs (Vince Vaughn) bis hin zu seiner Schulpsychologin, die entscheidet, ihm mit Psychopharmaka zu helfen. Doch mit dieser Lösung treten bald weitere Folgeprobleme für Justin auf...

In seinem Regie Debut zeigt der Clipregisseur Mike Mills eine skurille Geschichte über die Probleme des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung.

Dabei ist die Inszenierung etwas eigenwillig, was sich in der Kameraführungen, zwischenzeitlichen Einspielern und dem Soundtrack widerspiegelt. Getragen wird der Film jedoch von der guten schauspielerischen Leistung Lou Taylor Pucci's, der für seine Leistung mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale 2005 geehrt wurde.

Nichtsdestotrotz empfand ich diese Coming-of-Age-Geschichte doch zu klischebeladen, die Dialoge teilweise etwas zu künstlich und die Geschichte phasenweise zu banal für einen gemütlichen unterhaltsamen Kino /DVD Abend.

Von daher nur 3 Sterne von mir für die skurille Geschichte und die gute Leistung des Hauptdarstellers.
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am 27. Dezember 2007
Die BEschreibung des Films sah Vielversprechend aus und ich freute mich schon beim DVD einlegen auf den Film. Leider ist es bei mir immer so, wenn ich hohe Erwartungen an einen Film habe, werde ichmeistens enttäuscht.

Diese Erwartungen hatte ich wie gesagt auch hier und sie wurden nicht erfüllt. Doch das soll nichts negatives sein. Ich finde der Film schlägt tausen Richtungen ein und jede lässt sich zu einem fluschigen, tollen Ende spinnen. Doch genau diese Ende wird in in einer gewissen weiße nicht erfüllt und wieder doch...
Man fühlt die verwirrung in der Justin (Lou Tayler Pucci) steckt und lebt diese mit, genau wie im richtigen Leben. Es tuen sich tausen möglichkeiten auf und am ende geht nichts so aus wie man wiel. Besser hätte man die Teenagerjahre nicht einfangen können.

Im großen und ganzen ein herrlich verwirrender Film, der einfach "Ehrlich" ist. Ja, ehrlich trifft es am besten....
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am 6. April 2011
Wer auf pubertierende Gedanken steht ist hier richtig. Dieser Film ist ganz nett aber die Darsteller sind mit der Story deutlich unterfordert, denn sie können besser spielen und das merkt man leider. Thumbsucker ist leider eine für mich überflüssige Produktion.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Mai 2013
...für diesen eher unauffälligen Film, in dem es ums Erwachsenwerden (ganz gleich, in welchem Alter...) geht und um Verständnis, Verhältnisse, Verhängnisse, um Beziehungen und um LIebe und all das, was das Leben eben so aus- und kompliziert macht. Obacht, hier handelt es sich nicht um eine klamaukige Coming-of-age-Komödie, sondern um eine ruhige Betrachtung, die allerdings, verglichen mit vielen US-Produktionen, unspektakulär und damit umso lebensechter eineige Tabuthemen aufgreift. Tilda Swinton spielt wie immer in einer Klasse für sich.
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am 6. März 2010
Ach das haben wir so oft gesehen.
Teenager, Pubertät, Seelische Schwierigkeiten und dann
der plötzliche Durchbruch zum wahrscheinlich erfolgreichen Leben.
Die Hilfe des kathathymen Bilderlebens oder das mit dem
schamanischen Krafttier, das m. E. wirklich etwas gebracht
hätte, wird durch diesen Film negiert. Es sind Psychopillen
die den Jungen in Ordnung bringen... Die Pharmaindustrie ist Sponsor?
des Films? Könnte man meinen.
Na ja zweit Sterne nur wegen der ganz guten schauspielerischen
Leistungen.
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