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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen11
4,6 von 5 Sternen
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normalerweise mag ich keine sampler, aber dieser hier ist eine wirklich feine sache.

für lumpige 12 euro erhält man hier zwei CD's samt brauchbarem und halbwegs informativem booklet. dazu gibt's unter anderem philip glass himself, das überirdische kronos quartett und angeblich irgendwo auch sowas wie linda ronstadt (hat sich aber gut versteckt) zum immerwiederhören.

das erste stück will nicht zum rest der zusammenstellung passen, es ist ein eher hektischer, elektronischer opener, danach gleitet die zusammenstellung ins harmonische und ist als eher gelungen zu bezeichnen. es sind unter anderem die schönsten stücke aus den "glassworks", eines aus dem monumentalwerk "einstein on the beach" und solopianostücke (die mag ich besonders) zu hören.

PG ist gemeinsam mit michael nyman aus meiner sicht der zugänglichste der populären vertreter der so genannten minimal music. steve reich ist oft anstrengender, meredith monk für viele zu redundant. PG's kompositionen strahlen eine eleganz, genialität und eine innere schönheit aus, die es ermöglicht, fast jeden anlass mit dieser musik aufzuwerten. vor allem die streicherstücke - vom sound her barock, von rhytmik und aufbau her aber aufregend anders - und die perlenden solopianostücke sind hier hervorzuheben.

grundsätzlich ist es musik zum zuhören, zum alleine oder zumindest schweigend hören. nur wenn man in diese sich ständig verschiebenden strukturen eintaucht und geistig ein teil der musik wird, eröffnet sich die ganze genialität und kreativität der kompositionen.

trotzdem ist aber auch durchaus vorstellbar, dass man ein sonnenfrühstück auf der terasse, eine vernissage oder ein festliches dinner mit dieser musik athmosphärisch aufwertet. für aufzüge - dies sei auf grund des coverfotos erwähnt - ist diese zusammenstellung aber eindeutig überqualifiziert!

die aufnahme ist zudem hervorragend, der klang kristallklar, bei der räumlichen abbildung gibt es viel luft um die instrumente. vielleicht könnte alles etwas mehr "körper" haben, "analoger" klingen, aber rund vier sterne für den sound gibts allemal.

ein preis/leistungshammer, geniale musik um wenig kohle, eigentlich ein muss!
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am 8. April 2007
Glass ist eindeutig der populärste unter den Minimalisten. Die Doppel-CD zeigt einen sehr guten Querschnitt über das musikalische Schaffen von Philip Glass über die letzten Jahre. Man erkennt, dass die Werke von Glass im Laufe der Zeit immer komplexer und fülliger wurden und sich so etwas vom Urprinzip des Minimalistischen entfernt haben. Trotzdem bleibt die Musik von Glass immer unverkennbar. Mit den Elementen der gleichförmigen Wiederholung des sich nur langsam verändernden rhythmischen, melodischen und harmonischen Materials zieht Glass den Zuhörer immer tiefer in eine "meditative Narkose". Durch ein nur minimales Abändern der gleichförmigen musikalischen Struktur durch Vergrößerung und Verkleinerung der sich beständig wiederholenden Muster baut sich in jedem seiner Stücke eine stabile Harmonik auf, die letztlich einen betäubenden Klangteppich bildet. Für Neueinsteiger in die Stücke von Philip Glass bietet die Doppel-CD die besten Voraussetzungen, die Musik eines der bedeutendsten Vertreter der Minimalmusic kennen und lieben zu lernen. Auch beim wiederholten Hören der Stücke kommt keine Langeweile auf; vielmehr gehen die Stücke aufgrund ihrer "komplexen musikalischen Minimalistik" direkt in Körper und Seele: Diese Musik macht jeden Psychiater arbeitslos!
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am 13. Februar 2007
Ich dachte bislang immer, Minimal Music sei spröde. Doch weit gefehlt. Philip Glass' Werke sind absolut hörbar, sogar die Vokalwerke, die Opern (man vergesse alles, was man bisher über Oper" wusste!) haben einen besonderen Charme. Zum 70. Geburtstag von Philip Glass habe ich mir seine Best of Doppel-CD geleistet und bin ganz froh, dass ich meine Bildungslücke in puncto Minimal Music geschlossen habe: Ein wirklich spannender und vielseitiger Komponist, von dessen Eigenarten man sich hier einen umfassenden Eindruck verschaffen kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. November 2015
Der ehemalige Harvard Student und Theaterregisseur Peter Sellars beschrieb die Wirkung der Musik von Philip Morris Glass, wie folgt: "Bei Phil ist es ein bisschen wie bei einer Zugfahrt einmal quer durch Amerika: Wenn Sie aus dem Fenster sehen, scheint sich stundenlang nichts zu verändern, doch wenn Sie genau hinsehen, bemerken Sie, dass sich die Landschaft sehr wohl verändert - langsam, fast unmerklich. Dieses Statement trifft besonders gut auf "Glassworks" zu.

Neben Michael Nyman und Steve Reich gilt Philip Glass als einer der bedeutendsten Vertreter der sogenannten Minimal Music. Außerdem gilt er als einer der einflussreichsten Komponisten des späten 20. Jahrhunderts, dem es gelang, moderne Kunstmusik auch beim Massenpublikum beliebt zu machen. Neben "Instrumentals" schuf Glass auch Opern, Musicals und Filmmusiken, die das Publikum besonders schätzt.

In seinen Kompositionen verarbeitet Philip Glass Einflüsse asiatischer Musik, vor allem aus Indien, aber auch aus Afrika. Teilweise durchtränkt er das Ganze noch einmal mit einem Schuss "Psychodelic Rock." Typisch sind für seine Kompositionen sogenannte repetitive Strukturen, unter denen man Aneinanderreihungen melodischer oder rhythmischer Grundmuster ("Patterns") versteht. Diese Patterns werden oftmals über längere Zeiträume ständig mit nur leichten, oft kaum wahrnehmbaren Variationen wiederholt. Vor allem durch das Hinzufügen einzelner Noten zu den "Patterns" werden diese in der rhythmischen Struktur verändert. Beim Spielen der Grundmuster mit geringfügig unterschiedlichen Geschwindigkeiten kommt es zudem zum Effekt der Phasen-Verschiebung. Die Beharrlichkeit und der oftmals fehlende Spannungsaufbau lassen seine Musik oft monoton wirken, was nicht nach jedermanns Geschmack ist. Meist wirken seine Stücke aber auch recht entspannend, was natürlich nicht generell für sein gesamtes Schaffenswerk gilt. Sein bekanntestes Werk "Glassworks" steht repräsentativ für diesen Stil.

Die Auswahl der Titel für dieses Doppel - Album ist sicher nicht schlecht. Problematisch finde ich allerdings die zufällige Platzierung der Titel, die herausgezogen aus ihrem Gesamtkontext oftmals nicht miteinander harmonieren wollen. Letztendlich sind moderne Kammermusikstücke à la "Glassworks" ein in sich geschlossenes Werk. Dennoch werden die Titel "Facades, Opening und Floe" aus "Glassworks" voneinander getrennt auf diesen beiden Scheiben gespielt und dann zusätzlich noch in Varianten. Das wirkt in sich nicht geschlossen und auch nicht harmonisch. Von daher ist das Album meines Erachtens vorwiegend an ein Publikum adressiert, welches sich einen Erstkontakt mit Philip Glass wünscht, um einen Schaffensüberblick zu erhalten. Allen anderen wären dann doch die in sich geschlossenen Alben zu den Einzelstücken zu empfehlen. Letztendlich fehlen auch viele Highlights. Ich denke dabei z.B. an "The Hours" aus dem gleichnamigen Kinostreifen.
Die Titel sagen sicher mehr als Worte, denn diese sind hier auf der amazon Seite zurzeit leider nicht angegeben:

CD 1:

1. Lightning
2. Facades
3. Evening Song
4. A Gentleman's Honor
5. Hymn to the Sun
6. Metamorphosis Four
7. Open The Kingdom
8. Dance 2
9. Glasspiece No 1 Rubric
10. Changing Opinion

CD2:

1. Glassworks, pieces for chamber ensemble or piano: Opening
2. Glassworks, pieces for chamber ensemble or piano: Floe
3. Einstein on the Beach, Opera: Knee Play 1
4. Opening
5. Floe
6. Songs from Liquid Days: Forgetting
7. Forgetti
8. Itaipu: The Dam (Symphonic Portrait for Chorus and Orchestra)
9. Dance 9
10. Knee Play 1
11. Funeral of Amenhotep
12. Wichita Vortex Sutra (for Piano)
13. The Dam

Anhängern der Minimal Music würde ich zudem noch die Alben "Das Piano, Greenaway Revisited und Mozart 252" (vor allem "In Re Don Giovanni") von Michael Nyman empfehlen. Interessant könnte auch noch das Werk "Rue des Cascades" des bretonischen Filmmusikkomponisten Yann Tiersen sein.
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am 25. April 2016
Ich bin auf Philip Glass über Arvo Pärt, Max Richter und der wunderschönen Einspielung timeless der Lauten Company gekommen. Eine Best of Glass schien mir eine gute Annäherung an Glass Werk, der sich vom Minimalmusiker hin zum Opern-und Bühnenstückkomponisten entwickelt hat. Die Doppel-Cd enthält viele Stücke aus den 70er und 80er Jahren. Leider hat der Sampler nicht meine hohen Erwartungen gestillt, da die Einspielungen zwar einen Überblick geben, mich aber nicht in die Sphäre einer Oper, eines Themas, einer Periode seines Schaffens hat eintauchen lassen. Dafür hat sich Glass Musik im Laufe seines Schaffens zu sehr verändert. Ich kann mir vorstellen, dass ich besseren Zugang zu Glass über Einzelveröffentlichungen bekomme. So bin ich auf sein Solo Piano gespannt. Vielleicht bekommt ja im Rückblick der Sampler mehr Gewicht für mich.
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am 23. Mai 2013
Die Musik von Philip Glass muss man mögen......mir gefällt sie sehr gut, rhythmisch, modern und doch klassisch. Was mehr soll ich dazu sagen??
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am 16. März 2009
Was man hier zu hören bekommt ist nicht gewöhnliches. Die CD entführt in andere Sphären, man muss nur loslassen können.
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am 21. Juni 2009
Diese Zusammenstellung gab mir einen guten Eindruck von Glsss' Musik, die ich bisher gemieden hatte. Jetzt höre ich sie gerne.
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am 6. Januar 2010
So wie ich nach kurzem Reinhören gemischte Gefühle hatte, was das Gefallen der Doppel-CD betrifft, wollte wohl auch Philip Glass unterschiedliche Gefühle in seiner Musik ausdrücken. Daher empfiehlt es sich, diese CDs nicht einfach nebenbei laufen zu lassen, sondern bewusst hinzuhöhren, auch wenn vielleicht das eine oder andre Stück nicht ganz so gelungen ist oder gar nervig wirkt.
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am 21. April 2010
Philip Glass muss man mögen, dann ist seine "Best of ..." - cd ein wirklicher Gewinn. Ich kann nur raten, sie sich anzuhören. Lohnt sich garantiert.
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