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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Score-Sammlung mit überflüssiger Spielerei, 19. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The Big Picture (Audio CD)
The Big Picture bietet eine große Bandbreite von erstklassigen Orchester-Score-Stücken, von denen gut die Hälfte so eingängig und charakteristisch sind, dass man sie sicher sofort wiedererkennt, auch wenn man den Film vor Jahren zuletzt gesehen hat. Der grösste Glanzpunkt dieser CD ist der gebotene Abwechslungreichtum, obwohl mancher Film gleich mit mehreren Stücken vertreten ist.
So folgen nach dem unverwechselbaren, rhytmischen Mission Impossible Thema Danny Elfmans träumerisch düsteren Motive aus Batman, bevor vier - nur durch das hämmernde Orchesterwuchtstück aus Speed unterbrochenen - Pathoshymnen aus Apollo 13, Crimson Tide (von Hans zimmer), Independance Day und dem unvergesslichen Braveheart heroische und doch gefühlvoll melodisch Stimmung verbreiten.
Die zweite Hälfte der CD fällt gemessen am bis dahin Gehörten jedoch deutlich ab. Die ausgewählten Stücke sind zwar immer noch hörenswert, aber fast durchgehend entweder blasser oder in ihrem lärmenden Pathos klischeehafter als die vorangegangenen. Einzig das sowohl rhytmisch als auch melodisch brilliante, mitreißende Thema aus "Der letzte Mohikaner" hält hier das Niveau der ersten Hälfte.
Das und ein gut gemeintes, aber deplaziertes Gimmick kosten The Big Picture schließlich den 5. Stern: als Überleitung zwischen den einzelnen Filmen wurden Soundsamples aus jenen eingestreut. Leider erweisen sich diese eher als Stolpersteine, da die fast durchgehend hervorragende Zusammenstellung und durchdachte Reihenfolge der Stücke schon selbst einen beinahe nahtlosen Übergang der Stücke beinhaltet, der dadurch wieder künstlich zerhackt wird. Ein komplettes Durchspielen der CD als homogenen und doch sanft zwischen Stimmungen schwelgenden Klangteppich ist somit nur noch nach Programmierung des CD-Players möglich. Überflüssig und Ärgerlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great - greater - Kunzel (II), 4. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Big Picture (Audio CD)
Im Bereich des Filmbildes gab und gibt es ja verschiedene Formate. Das extrem breitleinwandige Bild des Cinemascope-Formats zum Beispiel, das durch Projektion dreier Einzelbilder entsteht (quasi ein Triptychon à la Hollywood). Oder das feinkörnige 70mm-Filmbild, das mehr Details zeigt als das herkömmliche 35mm-Bild. Auch im Bereich der Filmmusik gibt's Kleinbildformate (Philip Glass) und große Formate (John Williams).

Erich Kunzel macht zwar selbst keine Bilder, aber er macht Abzüge von Bildern, und die sind grundsätzlich mindestens so groß wie das jeweilige Original. Die Repro-Technik des Labels "Telarc" gewährleistet dabei, dass auch Details gut erkennbar abgebildet werden. Oder anders gesagt: Kunzel bürgt für bombastisch klingende Arrangements bekannter Themen aus der symphonischen Filmmusik, und Telarc sorgt dafür, dass das von Kunzel dirigierte Symphonieorchester von Cincinnati auf CD plastisch und transparent klingt.

Noch anders gesagt: Wer Sinn für symphonische Filmmusik hat, sich aber nur selten "die CD zum Film" in ihrer Komplettheit ins Regal stellt, findet im CD-Laden sehr viele Filmmusik-Kompilationen, die weniger Qualität fürs Geld bieten, aber nur wenige, die mehr bieten als die Kunzel-Telarc-Kollaborationen. Kunzel und die Cincinnati Pops schaffen etwas, das nur wenigen gelingt: ihre Neueinspielungen sind dem Original ebenbürtig - wenn sie nicht sogar noch ein Stück besser sind (sei es, weil Kunzels Arrangement einem Stück noch etwas mehr Pep verleiht, sei es, weil die Kunzel/Telarc-Aufnahme dem Original klanglich weit überlegen ist).

Soviel gar nicht stille Größe kommt auch in den Titeln der CDs von Kunzel und den Cincinnati "Pops" zum Ausdruck, die "Mega Movies", "The Great Fantasy Adventure Album" oder eben auch "The Big Picture" heißen. Die Titel sind, man ahnt es, ziemlich austauschbar, und "The Big Picture" hätte man auch einen anderen Titel verpassen können, anhand dessen man sich idealerweise auch schon mal ein etwas besseres Bild von dem hätte machen können, was einen auf der CD erwartet.

Oder ist das vielleicht wirklich gar nicht nötig? Wer eine CD von Erich Kunzel und den Cincinnati Pops kauft, ist möglicherweise tatsächlich in erster Linie am speziellen Kunzel-Sound interessiert als daran, welche Themen da die Kunzel-Behandlung verschrieben bekommen haben: das US-Publikum, für das Kunzels CDs in erster Linie gedacht sein dürften, soll wahrscheinlich ganz flott eine Assoziation zur legendären Kombination "Arthur Fiedler & The Boston Pops" herstellen, und damit ist tatsächlich schon eine ganze Menge gesagt.

Würde Erich Kunzel zusammen mit den Cincinnati Pops eine CD der Marke "Symphonic Rock" einspielen, dann hätte das Ergebnis sicherlich erheblich mehr Schmiss als die oft seltsam blutleer klingenden Veröffentlichungen der Marke "V.S.O.P." ("Vienna Symphony Orchestra Project") oder ähnliche musikalische Experimente, die das Alte Europa wirklich alt aussehen lassen.

Daran, dass "The Big Picture" seinen Weg in meine Sammlung gefunden hat, hat maßgeblich die Auswahl Anteil, die man für "The Big Picture" getroffen hat: das Hauptthema von "Speed" zum Beispiel wollte ich ja schon gern auf CD haben - eine ganze CD mit dem Hauptthema (das wäre dann der reguläre Soundtrack gewesen, der nicht gerade durch thematische Vielfalt bestochen hätte, da das Hauptthema die musikalische Untermalung zu ungefähr jeder zweiten Szene bildet) wäre mir dann aber wohl schnell langweilig geworden. Ähnlich ging mir das mit dem Rest der Themen auf "The Big Picture": Ich mag viele von James Horners Filmmusiken, die zu "Apollo 13" aber war mir nicht als besonders denkwürdig im Gedächtnis geblieben.

Auch Kunzels Fassung des Hauptthemas zu "Cutthroat Island", für mich das Highlight der CD, hat mir bisher gereicht - obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich dem Komponisten John Debney damit nicht böses Unrecht tue, denn sein wildromantischer Score zur seinerzeit im Kino spektakulär und keineswegs ganz unverdient abgesoffenen "Piratenbraut" war und ist für mich einer der spektakulärsten Fälle, in denen ein mittelmäßiger Film durch einen ganz ausgezeichneten Soundtrack besticht, seit James Horners Soundtrack zu "Krull" (1983): Wer "Krull" sieht, sieht ein (oft unfreiwillig komisches) Fantasyfilmchen - wer "Krull" nur hört, sieht vor seinem geistigen Auge einen phantastischen Film, an dem plötzlich nichts mehr klein und unbedeutend erscheint.

Großartig bis -spurig kommt auch der Rest der Themen daher. Ein weiteres Paradebeispiel: Hans Zimmers Musik zu "Crimson Tide", der man wirklich schon drei Seemeilen gegen den Wind anhört, dass es im Film nur um U-Boote, um große, vaterländische Gefühle, wohl auch um die christliche Seefahrt (den Abschluss des Stücks bildet der Choral "Eternal Father, Strong to Save", der zumindest dem US-amerikanischen Kinopublikum bedeutet: Hier geht's um Seefahrt, möglicherweise auch um Seenot) gehen kann - und dass es sich wahrscheinlich auch um einen jener verkappten Propagandafilme handelt, dem das US-Verteidigungsministerium seine Beratung und seinen Segen nicht verweigert hat.

Zwischendurch gibt's, auf dass die ganze Geschichte nicht an ihrer eigenen Größe ersticke, immer mal wieder einen Soundeffekt, der mal mehr ("Bovine Barnstorm"), mal weniger launig ausfällt ("F 16-Fighter Squadron"): Hie lässt der Wirbelsturm plötzlich so richtig die Kuh durchs Zimmer fliegen, dort hebt die Bomberstaffel ab und sorgt dafür, dass es auch für die heimischen Boxen so richtig ernst wird. Und was wird vor Horners Musik aus "Apollo 13" als kleines Appetithäppchen serviert? Ein ohrenbetäubender Raketenstart (Achtung - hier sollte man, wenn schon nicht Rücksicht auf die Nachbarn, dann doch wenigstens auf die eigenen Lautsprecher nehmen), gefolgt vom wahrscheinlich legendärsten Understatement in der Geschichte des Funkverkehrs: Houston, we've had a problem.

R e s ü m e e

"The Big Picture" ist eines meiner liebsten Alben vom Cincinnati Symphony Orchestra unter der Leitung von Erich Kunzel, der für mich längst eine Art Herbert Karajan der Filmmusik ist. Für die CD hat Dirigent und Arrangeur Kunzel mit guter Hand eine Reihe von Themen ausgesucht, die ideale Vorlagen für die neuen Versionen im typischen, wuchtigen Kunzel-Sound bilden.

"The Big Picture" empfiehlt sich gleichermaßen für Filmmusik-Neulinge, die mal in die Orchesterwerke einiger der bekanntesten Filmmusik-Komponisten heinenschnuppern möchten, ohne gleich den kompletten Soundtrack zum Film kaufen zu müssen, wie für HiFi-Jünger, die auf der Suche nach CDs sind, mit denen sich Endstufe und Boxen auf Herz und Nieren prüfen lassen.
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5.0 von 5 Sternen 1a, 24. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Picture (Audio CD)
Ich hab es hier mit einem rundum sehr guten Artikel zu tun, ich kann den nur Kauf weiterempfehlen, weiter so.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute SACD zum anhören und relaxen in Multikanal-Aufnahmen., 22. März 2007
Von 
Guenter Lazarek "gla20021" (Titisee-Neustadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Big Picture (Mehrkanal) (Audio CD)
Diese SACD ist gut geeignet zum relaxen und als Backgroundmusik zum

anhören.Achtung!Die Tracks Nr.6;8;11;15;21 und 24,welche Testsignale

beinhalten mit verminderter Lautstärke abspielen,sonst kann man leicht

erschrecken von dem Dynamikumfang!Die Aufnahmen sind gut räumlich

aufgenommen im Multikanal-Sound.Gute Filmmusik-Tracks

Sehr zu empfehlen.
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The Big Picture (Mehrkanal)
The Big Picture (Mehrkanal) von Erich & Cincinnati Pop Kunzel (Audio CD - 2007)
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