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Kundenrezensionen

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am 24. Juni 2007
Es gehört schon Mut dazu sich an die Werke eines der wohl größten Komponisten heranzuwagen. Und das noch zu dessen Lebzeiten. Nun kann man zu Ferry stehen wie man will, auch er ist ja nicht unbedingt ein Nobody und ich glaube kaum, dass er was für sein Ego braucht. Vielmehr denke ich, dass es hier um eine ehrlich gemeinte Huldigung von Dylan geht, wobei viele Dylansongs schon immer durch andere Interpreten zu Ruhm und Ehre gelangten. Ferrys Art, die Songs zu interpretieren hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei der sonstigen Coverwelle ab. Für meine Begriffe ein wunderbar gemachtes Album, auf dem für mich nur "Knocking on Heavens Door" abfällt und durch die schon 1000fach vorhandenen Coverversionen des Songs überhört wirkt. Traumhaft schön dagegen die Version von "Make you feel my love" aus dem tollen Dylan-Album "Time out of mind". Was dort noch wie ein Rohdiamant wirkt, wurde hier durch Brian Ferry veredelt.Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung, zumal auch der Klang exzellent abgemischt ist.
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am 20. Februar 2007
Eines vorweg: "Dylanesque" ist eine durchaus gelungene Platte, musikalisch und gesangstechnisch aus einem Guss. Musste man sich bei "Frantic" ein wenig über die schlampige Produktion beklagen, gibt es hier ebenfalls nichts zu bemängeln.

Beim flotten Opener "Just Like Tom Thumb's Blues" kann man sich gleich von Ferrys "gereifter" Stimme überzeugen, von der er selbst sprach. Nicht weniger rockig geht es mit "Simple Twist Of Fate" weiter bis mit "Make You Feel My Love" eine wunderbare Ballade folgt. Hier wird Ferry, bis auf vereinzelte Gitarrenklänge, ausschließlich vom Piano begleitet.

"The Times They Are A-Changin'" ist sicherlich ein Highlight der Platte. Ein wahrer Ohrwurm, der schnell zum Mitsingen anregt. "All I Really Want To Do", herrlich verpspielt, erinnert an Ferry in den 70ern.

"Knockin' On Heaven's Door" wurde ja nun bereits von diversen Musikern gecovert, sicher auch deshalb reißt der Song nicht gerade vom Hocker. Hier nervt die, auf "Dylanesque" mehrfach eingesetze, Mundharmonika gewaltig, zumal diese hier ziemlich uninspiriert daherkommt.

Mit "Positively 4th Street" folgt wieder ein ruhigeres Stück, während man bei "If Not For You" fröhlich mitwippen kann. Das Gitarrenspiel erinnert dabei an das "Mamouna"-Album. Beim schnellen, durchaus tanzbaren "Baby, Let Me Follow You Down" wird wieder kräftig in die Mundarmonika geblasen, hier jedoch wieder mit Erfolg. "Gates Of Eden" ist ein träumerisch, sphärischer Titel, "All Along The Watchtower" bildet schließlich den rockigen Abschluss des Albums.

Ich kannte kaum einen der Titel im Original und hätte, aufgrund der bisher aufgenommen Dylan-Songs, eine insgesamt etwas "seichtere" Kompilation erwartet. Insofern war ich angenehem überrascht. Über kleinere Mängel kann ich getrost hinweg sehen, so dass ich fünf Sterne gebe und mich schon auf die Tour freue!
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Darf Bryan Ferry Bob Dylan covern? - Ja, selbstverständlich!
Muß das Ergebnis jedem gefallen? - Nein, natürlich nicht!
Darf ein Kritiker, der mit Ferry noch nie viel anfangen konnte und Coversongs sowieso unnötig findet, dieses Album niederschreiben? - Nein, denn das wäre nicht sinnvoller als einen passionierten Bergsteiger nach seiner Meinung über eine mehrwöchige Luxus-Kreuzfahrt zu befragen!

Letzteres ist im Bezug auf dieses Album aber in Platten-Kritiken des Kulturteils fast aller Blätter und auch bei den meisten tendenziell negativen Kritiken hier offensichtlich geschehen. Das ist wenig ergibig.

Ferry ist nicht nur nicht Dylan, er steht ihm in Stil und künstlerischer Darbietung nahezu diametral gegenüber. Und gerade das macht dieses Album so interessant! Bryan Ferry unternimmt nicht den albernen Versuch Bob Dylan zu imitieren oder irgendetwas "besser" zu machen als der Schöpfer dieser Songs. Er interpretiert sie auf seine eigene und nun wahrlich einzigartige Weise. So erkennt man, wenn man willens ist und die Platte nicht mit der Erwartung ein Dylan Album zu hören auflegt, welch Entfaltungs-Potential in den Liedern steckt, wie samt die im Original meist rumpligen Songs daher kommen können, wie Ferryesque sie sein können.

Dylan ist Dylan - und er ist genial genau so wie er ist! Ferry ist ein einzigartiger Interpret und schafft seine ureigenen Interpretationen. Das ist die Idee sinvoller Cover-Versionen. Man mag über die Notwendigkeit einer x. Adaption von "Knocking on heavens door" begründet streiten, aber Ferrys Versionen von "Simple twist of fate", "Make you feel my love" und "If not for you" sind einfach ein Genuß, die ich genauso wenig missen möchte, wie die schrammelnden Originale von Dylan.

Nun fehlte nur noch ein Album auf dem Dylan Songs von Ferry covert! "Slave to love" oder "Avalon" in bester Dylan-Manier, das wär's doch.
Dylan traue ich es zu, auch wenn die Hardcore-Dylan-Jünger ihren Meister dafür (wie schon so oft) dann gern wieder einmal steinigen würden. So what!?
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Das ist ja allseits bekannt: Bob Dylan ist einer der originären Trendsetter, der inhaltlich und musikalisch viele Größen in Pop und Rock beeinflusst hat. Mit seiner CD "Dylanesque" zollt Bryan Ferry, ehemals Kopf von Roxy Music, Bob Dylan seinen speziellen künstlerischen Tribut.

Ferry interpretiert 11 Dylan-Kompositionen und lässt diese doch schon älteren Stücke nicht nur in einem neuen Klanggewand erklingen, sondern prägt sie mit seinem sehr eigenen Ferry-Stil.

Sämtliche Stücke sind gut und ausdrucksstark arrangiert und Ferry`s Stimme klingt einfühlsam und überzeugend. Hier singt einer, der sich offentsichtlich bewusst die Songs ausgesucht hat, weil er sie für wichtig hält. Herauszuhören ist, dass es Ferry nicht mehr darum geht, sich als Sänger zu beweisen; es geht vielmehr darum, den Songs mit eigenem Verständnis und Stil gerecht zu werden, wobei eine angenehme Atmosphäre der Gelassenheit entstanden ist.

Besonders gut gelungen sind: Just Like Tom Thumb`s Blues, The Time They Are A-Changin`, Knockin` on Heavens Door, If Not For You und natürlich All Along The Watchtower.

By the way: Man muss kein Dylan-Fan sein und nicht wissen, dass die Songs Dylan-Kompositionen sind, die CD überzeugt auch so - durch Bryan Ferry`s Stimme und durch die professionellen Musiker, die ihn begleiten.

Gesamturteil: Eindeutig und typisch Bryan Ferry - gute, gekonnte Musik - sehr empfehlenswert.
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am 4. März 2007
Ich kann die Ausführungen von Iloxor nur bestätigen ,die Platte läuft bei mir rauf und runter,aus nur einem Grund sie ist Spitze nuuuuuuur leider viel zu kurz.Elf Titel sind doch recht mickrig,vor allem wenn man das Wahnsinnsoeuvre von Herrn Zimmermann betrachtet,da wären doch sicher noch 5 Songs mehr dringewesen.Hatten wir vielleicht nicht so die rechte Lust Herr Ferry? Aber dafür schnurrt und bluest unser Chefmelancholiker in herrlicher Weise,man denkt ja dass man nun über die Jahre alle Facetten seiner Sangeskunst gehört hat ,aber nein man wird überrascht und das äußerst positiv.

Also absolute Kaufempfehlung und auf endlos schalten.
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am 22. Juni 2013
bryan ferry ist so wunderbar, ich habe seine musik immer geliebt. diese stimme, diese elegance, einzigartig und wunderbar. das einzige, das bryan ferry nicht kann, ist, dylan-songs zu interpretieren. ich weiß schon, er hat es immer gern gemacht, da war "hard rain" (sehr schlecht) und dann waren "it's all over now" und "don't think twice" 8auch nicht besser9 und schließlich ein gesamtes album mit dylan songs - dylanesque. das problem ist, dass ferry die dylan-lieder glattbügelt, radiotauglich macht, so wie das rod steward mit tom waits-songs macht. wie gesagt, ich mag bryan ferry sehr, halte ihn für außergewöhnlich, aber bitte keinen dylan mehr. das ist vollkommen überflüssig und letztlich auch schlecht.
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Man merkt überhaupt nicht, dass Bryan Ferry Lieder von Bob Dylan singt - und sieht darin (wieder einmal!), was für großartige Songs Dylan geschrieben hat. Es sind Rohdiamanten, die erst geschliffen werden müssen. Bryan Ferry bringt mit seiner weichen Stimme eine große Eleganz in diese Lieder - fast wie bei seiner Swing-Platte "As time goes by". Dass er dabei nicht auf sehr vorwärts treibende Rockmusik verzichtet, gibt den Songs einen Schwung, den sie teilweise bei Dylan selbst, nicht besitzen. Ein großartiges Album!
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Brian Ferry war zu Zeiten der Roxy Musik so etwas wie die dekadente Seite des Glam-Rock, bevor er zum eleganten Pop-Crooner mutierte und zur Stil-Ikone wurde. Wie wohl fast jeder jeder dessen Pop-Karriere im letzen Drittel des 20. Jahrhundert begann ist auch Brian Ferry um Bob Dylan nicht herumgekommen und so ist es auch kein Zufall, dass Brian Ferrys Solokarriere mit einer atemberaubenden Version des großen A Hard Rains Gonn-A Fall begann. Nun hat er sich einen alten Wunsch erfüllt und ein ganzes Album mit Dylan-Songs produziert. Diese Stücke sind ja oft Rohlinge, die von anderen Interpreten erst zu richtigen Pop-Songs verarbeitet wurden, die Beispiele muss man nicht nennen, jeder kennt sie. In diesem Zusammenhang ist die Auswahl von „All Along The Watchtower“ schon problematisch, den hier war ein anderer eindeutig besser. Ein Fall von „Erweckung“ könnte hingegen Make You Feel My Love sein: Brian Ferry macht daraus eine achtbare Schnulze nicht ohne Tiefgang und den berühmten Ferry-Schmelz. Die meisten Songs sind geradeheraus gespielt und verraten wenig Raffinesse und Ehrgeiz für neue Arrangements und sind somit eigentlich auch nicht sonderlich interessant. Bei „Positively 4th Street” läuft’s dann endlich doch etwas den Rücken herunter aber das tut's bei Dylans Original auch schon. Schade! Hier wäre sicher mehr möglich gewesen.
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am 16. März 2007
Zugegeben, ich war schon etwas skeptisch als ich mir diese CD "blind" gekauft habe.

Der Ferry interpretiert Dylan -- eigentlich nicht möglich.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Ok, Bob Dylan bringt die überwiegend sozialkritischen Texte möglicherweise glaubhafter rüber,

aber Bryan Ferry verpasst den Songs den Sound und Rythmus den sie verdient haben.

Ich bin also absolut positiv überrascht. Diese CD ist für mich einfach nur geil.

Auch nach dem 10ten abspielen kommt überhaupt keine Langeweile auf.

Mein Fazit: Super Scheibe von einem Super Sänger mit Super Texten.

Schade ist nur daß die CD etwas kurz geraten ist. 3-4 Stücke hätten da schon noch drauf gepaßt.

(Deshalb auch nur 4 Sterne)
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am 13. Juli 2007
Ein sehr guter Freund empfahl mir die Scheibe mit den Worten: "Das ist Partymusik für Erwachsene" - und recht hat er. Endlich kann ich meiner Dylomanie auch mit Freunden frönen, denen Dylan sonst etwas gegen den Strich geht.
Das ist Dylan im Samtanzug.Leicht, locker und trotzdem hervorragen interpretiert.
Brian Ferry macht nicht den Fehler Dylan zu kopieren oder sogar noch "dyliiger" zu interpretieren sondern er schafft seine eigenen, sehr angenehmen Cover.
Feines Album!
Wir warten noch immer auf den deutschen Interpreten, welcher es schafft seine eigenen und ganz individuellen Dylancover aufs Album zu bringen - Mundart und Fastkopie hatten wir schon.
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