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4.0 von 5 Sternen CD hätte auch gereicht
Oper auf Blu-Ray: Sofern die Audio-Anlage in entsprechender Qualität zur Verfügung steht, nicht zögern, kaufen und geniessen.

Figaro: Nachdem mich Netrebko auf den Blu-Rays "La Traviata" und "Manon" absolut überzeugt hat, hatte ich eigentlich keine Wahl, ich musste diese Oper mit Netrebko auf Blu-Ray haben.
Bild- und Tonqualität...
Veröffentlicht am 20. Juli 2009 von USL

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine ernste Komödie
Ich bin gerade auf dem Netrebko-Trip. Nachdem ich mir Sonntag und Montag schöne Abende gemacht habe mit den DVDs zu Donizettis Opern Don Pasquale (echt witzig) und L'elisir d'amore (echt bewegend), war gestern Figaros Hochzeit an der Reihe. Zugegeben, die Interpretation zog mich über die Gesamtspieldauer in ihren Bann, aber im Nachhinein betrachtet fehlte mir...
Veröffentlicht am 1. Februar 2012 von Amazon Customer


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CD hätte auch gereicht, 20. Juli 2009
Oper auf Blu-Ray: Sofern die Audio-Anlage in entsprechender Qualität zur Verfügung steht, nicht zögern, kaufen und geniessen.

Figaro: Nachdem mich Netrebko auf den Blu-Rays "La Traviata" und "Manon" absolut überzeugt hat, hatte ich eigentlich keine Wahl, ich musste diese Oper mit Netrebko auf Blu-Ray haben.
Bild- und Tonqualität sind hervorragend, Harnoncourts Dirigat und alle Sänger gefallen mir in dieser meiner vierten Gesamtaufnahme des "Figaro" ausgezeichnet.

Die Aufführung: Oper ist Musiktheater, und im Theater wird gespielt und nicht nur herumgestanden. Die oben erwähnten Aufnahmen sind zwei hervorragende Beispiele echten Musiktheaters, während in dieser Aufführung die Protagonisten weit unterhalb Ihrers (schauspielerischen, nicht gesanglichen) Könnens und vielleicht sogar Wollens bleiben (müssen), meist eben nur herumstehen oder sich (scheint jetzt Mode zu sein), unmotiviert auf dem Boden wälzen. Nun gut, allein das ist aber noch kein Grund, die Blu-Ray zu verschmähen und die CD-Ausgabe zu bevorzugen.

Unser Regisseur erfindet in dieser Aufführung einen neuen Protagonisten, einen sogenannten "Cherub", der, je nach subjektivem Verständnis, sinnlos oder bedeutungsschwanger durch die Gegend und auf die Sänger tanzt, letztere beim Singen deutlich stört (wer singt schon gern Oper mit 65 Kilo Affe oder Engel auf dem Rücken...?) und dessen stupides Grinsen (oder vielleicht doch engelhaftes Lächeln?) dann auch noch in HD-Qualität als Grossaufnahme gezeigt wird.
Beim ersten Anschauen verwundert, beim zweiten verärgert, beim dritten dann den Fernseher abgeschaltet und nur noch der wunderbaren Musik gelauscht.

Also: Blu-Ray oder CD? Wer den DTS HD 5.1 sound geniessen will und kann, kommt um die Blu-Ray nicht herum, auch wenn er vielleicht wie ich irgendwann das Bild einfach abschaltet. Alle anderen sind mit der CD - Ausgabe bestens bedient.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier ist Leben in der Bude....., 24. Oktober 2008
Von 
Erhard Holler (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
....und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Ein für meine Begriffe schlichtes elegantes Bühnenbild ohne ablenkenden Schnickschnack, das einen schönen Hintergrund liefert für eine sehr dynamische Dramaturgie, die getragen wird von hervorragenden singenden Schauspielern bzw. spielenden Sängern! Großes Kino!

Meine persönlichen Höhepunkte sind zum einen der Cherubino von Christine Schäfer (wirklich ergreifend, wie ihr Gesang in "Non so piu cosa son, cosa faccio" immer langsamer werdend fast erstirbt!), zum anderen die Arien der Gräfin, gesungen von Dorothea Röschmann. Letztere übertrifft sich selbst in der Schlußszene in ihrer gefühlvollen Replik auf das "Comtessa perdono" des Grafen.

Musikalisch finde ich die Interpretation von Nikolaus Harnoncourt sehr interessant. Ich persönlich mag die Tempovariationen, wobei das Tempo insgesamt eher langsam ist. Aber dafür gibt es dann ja auch andere Aufnahmen (z.B. die von Rene Jacobs).
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 17. August 2008
Von 
Holzki "MH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Ich habe eben die Aufführung aus Salzburg im Bayrischen Fernsehen gesehen und war auf Anhieb begeistert. Eine klasse Inszenierung mit viel Witz und Ideen (z. B. Cherub), gut gespielt und gesungen. Ein so geniales und vielschichtiges Stück in Text und Musik verdient auch eine gemäße Umsetzung (bis in die Kameraeinstellung hinein). Selten mit so viel Spannung (gute Dramaturgie!) und Lust eine Oper genossen.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde, 17. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Von dieser Sternstunde der Oper wird man noch in Jahrzehnten schwärmen. Mozart in Salzburg, die Wiener Philharmoniker und Anna Netrebko - mehr braucht es nicht? Doch, es muss alles zusammen passen wie an diesem Abend. Ein sachkundiges Publikum gehört auch dazu, es begriff spontan, dass ein unerwartetes Ereignis hinzukam: Christine Schäfer als Cherubino.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine ernste Komödie, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Ich bin gerade auf dem Netrebko-Trip. Nachdem ich mir Sonntag und Montag schöne Abende gemacht habe mit den DVDs zu Donizettis Opern Don Pasquale (echt witzig) und L'elisir d'amore (echt bewegend), war gestern Figaros Hochzeit an der Reihe. Zugegeben, die Interpretation zog mich über die Gesamtspieldauer in ihren Bann, aber im Nachhinein betrachtet fehlte mir doch das ungezwungen spritzige, lebendige Element; ich musste nicht laut lachen und mir dabei auf die Schenkel klopfen, oder gar aufstehen, um mit der Musik zu tanzen. Auch sonst verfolgte ich das ganze Schauspiel für mich untypisch eher emotionslos. Ich vermute, das für meinen Geschmack langweilige, unbunte, ja fast puristische Bühnenbild, sowie Harnoncourts oft langsame Tempi können sich da nicht aus der Verantwortung stehlen. Und dann die Regie. Anflüge von Witz in den Gesichtern der Protagonisten lösten sich nicht selten in Wohlgefallen auf, es erweckte den Anschein, als wurde den Künstlern auf der Bühne zu wenig Bewegungsspielraum gelassen, als dass sich hier eine gewisse Dynamik hätte entfalten können. Vielleicht war die Aufführung zu straff durchorganisiert? An der Besetzung der Hauptrollen lag es jedenfalls nicht, die habe ich alle schon witziger gesehen. Selbst die Netrebko hat ein urkomisches Talent. Wem das nicht glaubt, empfehle ich dringend die eingangs erwähnten DVDs, insbesondere Don Pasquale. Zurück zu Figaros Hochzeit. Besonders gefallen hat mir Christine Schäfer. Bisher nur eine Randnote auf meiner musikalischen Landkarte, hat sie sich mit dieser Performance ein unvergessliches Denkmal gesetzt. Dorothea Röschmann ist mir gleichfalls insgesamt sehr positiv in Erinnerung geblieben, ausgerechnet bei ihrem Dove sono allerdings hätte ich mir etwas weniger Schauspiel und etwas mehr Konzentration auf ihr Timbre gewünscht. Abschließend kann ich diese Einspielung nur halbherzig empfehlen, ich persönliche empfand Sie als zu steif, zu ernst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Musik..., 9. Februar 2014
Von 
Tetraeder - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Die Musik auf der DVD ist wirklich ausnehmend schön. Über den Rest möchte ich lieber den Mantel des Schweigens breiten.

Aufgrund der Musik noch 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine sterile und gar nicht komische Inszenierung, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Die Wiener Philharmoniker musizieren tadellos (so wie viele andere Orchester auch), aber das Tempo der Ouvertüre ist leider programmatisch für den weiteren Verlauf: diese Hochzeit des Figaro ist die langsamste, die ich je gehört habe. Es kommt kein richtiger Schwung auf, das passt zu den gewöhnlich griesgrämigen Gesichtern der Beteiligten: hier wird dieses Stück eher als Opera Seria verstanden denn als Opera Buffa. Insbesondere der Graf läuft ständig mit einem gequälten Gesichtsausdruck herum, meist mit einem schweißabwischenden Taschentuch in der Hand, denn das Scheinwerferlicht scheint so stark zu sein (warum eigentlich? wegen der Filmaufnahme?), dass ihm und anderen Akteuren schon nach kurzer Zeit die Schweißtropfen vom Gesicht herunterkullern, was auf den vielen Nahaufnahmen so deutlich zu sehen ist.
Die sängerischen Leistungen sind durchschnittlich. Christine Schäfer, die nach ihren beiden Arien deutlich den längsten Szenenapplaus bekommt, ist eher ein Indiz dafür, dass es danach nichts besonders Schönes mehr zu berichten gibt. D'Arcangelo ist an manchen Stellen zu laut, Röschmann im letzten Teil ihrer zweiten Arie ebenfalls und dazu noch zu pathetisch verkrampft, was gar nicht zum Text passt. Das geht wohl auf das Konto der Regie: in einer anderen Inszenierung im selben Jahr (Februar 2006) Mozart - Le Nozze di Figaro [2 DVDs] singt sie deutlich entspannter.
Anna Netrebko habe ich bisher in tragischen Rollen (La Traviata, Lucia di Lammermoor) besser gehört und gesehen. Die Susanna-Rolle passt nicht zu ihr. Bei mir ist da kein Funke übergesprungen. Reri Grist z.B. singt und spielt die Susanna ein oder zwei Klassen besser, ebenso Patricia Ciofi auf ihre Art und Weise.

Das Bühnenbild besteht aus einem Fenster mit Vorhang (der später als Versteck Cherubinos dient), einer Treppe und einem völlig leeren großen Flur, dessen begrenzende Wand verschiedene Türen hat. Dieser Flur dient im 4. Akt auch als Garten.
Am Anfang der Oper knutschen sich Susanna und der Graf oben auf der Treppe während Figaro "Se a caso madama la notte ti chiama" singt. Die Gräfin (nach Cherubinos Ständchen) und Susanna in der Verkleidungsszene knutschen ausgiebig den Cherubino. Und das Busengrabschen darf auch nicht fehlen, vom Grafen nicht nur bei Susanna, sondern die Gräfin bekommt es auch auf rabiate Weise zu fühlen.
Und nach und nach legen sich alle Hauptdarsteller mindestens einmal auf den Boden während sie singen. Kein Wunder, wenn nicht ein einziger Stuhl, geschweige denn ein Sessel auf der Bühne stehen. Der einzige Stuhl ist der unnötige Rollstuhl, auf dem Bartolo von Marcellina im 1.Akt hereingefahren wird. Aber auch Bartolo fällt während seiner Vendetta-Arie aus seinem Rollstuhl und wälzt sich mit hassverzerrtem Gesicht auf dem Boden, singt dabei aber ganz gut. Alle Achtung!
Keine Achtung habe ich vor der Regie, die m.E. teilweise unverständlich sein muss für die, die Figaros Hochzeit zum ersten Mal sehen. Manche Einfälle sind eher harmlos: statt eines Huts (il mio cappello) legt Susanna sich den Fenstervorhang auf dem Kopf. Der Graf nimmt von einer Gruppe Mädchen Blumen entgegen, wirft sie aber gleich danach (“Cos’è questa commedia”) im Beisein der Mädchen verächtlich zu Boden - das ist schon weniger harmlos. Diese Art der Regie mag man oder man mag sie nicht. Manche sagen: naja, wenn dafür der Gesang großartig ist......aber das ist hier nicht der Fall.

Die Idee des Engels hat mich prinzipiell nicht gestört, aber manchmal agiert der Engel zu hektisch - würde er doch immer ruhig und gelassen bleiben! An der Bildregie gefällt mir nicht, dass die Kamera oft die Sprünge und Drehungen und sonstigen Aktionen des Engels zeigen, während wir die gerade singende Person nicht mehr sehen.

Bild- und Tonqualität sind sehr gut, so wie bei den anderen mir bekannten Aufnahmen aus der M22-Serie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein durchdachter Figaro, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Auch in der modernen Interpretation von Mozarts Musik folgen die Philharmoniker den analytischen Vorgaben von Nikolaus Harnoncourt willig, ohne ihre Erfahrung mit dieser Musik zu verleugnen. Mozarts Le Nozze di Figaro wurde in Salzburg so zum Ereignis. Transparenz und Differenziertheit der Interpretation werden von den Philharmonikern gelassen umgesetzt. Da geht es um die durchdachte Verwirklichung der Partitur, wie sie nach der genauen Überarbeitung gemäß der Überzeugung von Nikolaus Harnoncourt wohl von Mozart gedacht war. Die gedankliche Durchdringung hat Vorrang vor dem Schwelgen im Mozartschen Melos. Jedenfalls eine interessante Interpretation. Dem entspricht auch die klare Inszenierung durch Claus Guth und die puristischen Bühnenbilder. Ob damit allerdings das Übertragen des Grundproblems, des ius primae noctis in die Gegenwart gelungen ist, bleibe dahingestellt. Bo Skovhus und Dorothea Röschmann bleiben als Grafenpaar eher distanziert, Idebrando d`Arcangelo und Anna Netrebko wirken da viel lebendiger. Eine Offenbarung in Gesang und Darstellung bietet Christine Schäfer als Cherubino. (DGG DVD 477 671 0)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schäfers Cherubino, 2. August 2011
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Eine moderne Klaus Guth Inszenierung in schlicht strukturiertem Ambiente, daß nicht jedermanns Geschmack trifft. Die singschauspielerische Umsetzung ist ensemblemäßig insgesamt hervorragend, wobei hier sehr viel Lob für den Cherubino von Christine Schäfer gespendet wurde, was ich einerseits verstehen kann, allerdings ziehe ich doch die Besetzung mit einem Mezzo vor. Ich möchte in diesem Zusammenhang mal beispielhaft auf Elisabeth Steiner verweisen, die in der Studioeinspielung aus Hamburg von 1967 einen wundervoll timbrierten Cherubino gesungen hat. Doch das nur als subjektive Anmerkung. Anna Netrebko interpretiert die Susanna gut, kann mich aber in dieser Rolle nicht so begeistern. Sie aber nur auf Optik zu reduzieren, wird ihrem Niveau auch nicht gerecht. Dorothea Röschmann überzeugt als Countess. Ildebranco d`Arcangelo gestaltet einen glaubwürdigen Figaro.
Vom Dirigat überzeugt Nikolaus Harnoncourt.

Insgesamt eine gute Aufführung, die allerdings Akzeptanz gegenüber modernen Inszenierungen verlangt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hör- und Schaugenuss, 12. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro [2 DVDs] (DVD)
Musikalisch erstklassig - kein Wunder bei dieser Besetzung. Großartig Ildebrando d'Archangelo als symathischer Figaro, Anna Netrebko als kokette Susanna, Dorothea Röschmann als leidende Contessa, und Bo Skovhus als kraftvoller (aber vor Unsicherheit schwitzender) Conte. Zurecht den meisten Applaus aber erhält Christine Schäfer als Cherubino. Sehr stimmig die etwas eigenwilligen Tempi von Maestro Harnoncourt. Die Inszenierung wird nicht jedem gefallen, aber für mich war sie fast noch mehr als die Besetzung ein Grund, mich für diese Produktion zu entscheiden. Speziell die Idee, einen Cherub als stumme Verkörperung "höherer Mächte" dazuzuerfinden finde ich genial. Das Biedermeier-Ambiente finde ich auch wesentlich stimmiger als barocke Roben.
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