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am 10. Juli 2007
Zahlreiche Quartettformationen (Juilliard Quartet, Takacs Quartett, Alban Berg Quartett usw.) haben sich schon an diese Quartette gewagt und mehr oder weniger hervorragende Ergebnisse erzielt, aber meiner Meinung nach bleibt die Einspielung der Emersons immer noch das Maß aller Dinge; denn
was die vier Amerikaner 1988 in einer ihrer ersten Einspielungen für die Deutsche Grammophon hier einspielten, hat durchweg Referenzcharakter und ist für Freunde der Kammermusik eine so zwingende Anschaffung wie eine Taschenlampe für einen Höhlenforscher.
Was diese Aufnahme so einzigartig macht sind vor allem die strukturelle Transparenz und die zwingende Logik, mit der die Emersons die Werke interpretieren. Die oftmals spröde und schwer zugänglich wirkenden Quartette erfahren hier eine Deutung, die an Klarheit und Schattierungen nichts zu wünschen übrig läßt. Jede Nuance wird subtil beleuchtet, jede Phrase in einen sinnvollen Zusammenhang gebettet. Dazu kommt noch die traumwandlerisch sichere Technik der Musiker, die beispielsweise den Prestissimo-Satz aus dem 4. Quartett zu einem Erlebnis der besonderen Art macht. Hier werden Spielfreude und strenger Intellekt zu einem Ergebnis verschmolzen, das als ein absoluter Glücksfall für die Bartók-Rezeption anzusehen ist. Obwohl die Einspielung nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, hat sie bis heute nichts von ihrem Ausnahmerang eingebüßt - und das aus gutem Grund.
Wer also meint, ohne diese Aufnahme auskommen zu können, hat sich wohl nie ernsthaft für Kammermusik des 20. Jahrhunderts interessiert. Für alle anderen kann hier nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung ausgesprochen werden.
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am 9. Mai 2015
Bartóks Streichquartette sind diffizil und alles andere als eingängig. Teilweise streifen sie ebenso schonungslos durch menschliche Abgründe wie diejenigen von Shostakovich; wenngleich das bei Bartók nicht die hervorstechende Facette ist.
Ich finde diese Aufnahme spannend und genussreich und ziehe sie mir gerne immer wieder rein, immer wieder Neues entdeckend. Die Freude an diesen widerborstigen und mitunter spröden Werken rührt größtenteils von der Meisterschaft der Emersons her: Sie haben das Opus durchdrungen und können es folglich derart überzeugend durchleuchten, dass es auch für unbedarfte Hörer wie meine Wenigkeit zum Lichtblick wird. Kunst kommt von Können, und Verstand von Verstehen...
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