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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre statt dumpfer Axt
Ein bekannter Regisseur (Hitchcock) sagte einmal, dass es beim Film nicht um die Geschichte, sondern auf die Erzählung sprich Umsetzung ankommt. Auf diesen Film bezogen, heißt das: die Story ist hinlänglich bekannt und vielfach verfilmt worden. 3 Anfang20er fahren ins Unbekannte. Die Menschen denen sie begegnen (Autoverkäufer, Typen in Tankstelle)...
Veröffentlicht am 12. Juni 2007 von Hermann N.

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reinster Durchschnitt
Der Film beginnt ähnlich wie Texas Chainsaw Massakre, der Ort ist ähnlich wie in Hills have Eyes, die Vergleiche lassen sich durchwegs fortsetzen...

Der Film lebt nicht von seiner Story, die waage nach einer wahren begebenheit erzählt ist, sondern, wie so viele Filme in dieser Sparte, von seinen Gewaltszenen und Splattereffekten, die zwar nicht...
Veröffentlicht am 1. April 2007 von TheGK


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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre statt dumpfer Axt, 12. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Ein bekannter Regisseur (Hitchcock) sagte einmal, dass es beim Film nicht um die Geschichte, sondern auf die Erzählung sprich Umsetzung ankommt. Auf diesen Film bezogen, heißt das: die Story ist hinlänglich bekannt und vielfach verfilmt worden. 3 Anfang20er fahren ins Unbekannte. Die Menschen denen sie begegnen (Autoverkäufer, Typen in Tankstelle) wirken unangenehm, aggressiv. Die Technik (Auto) versagt im unwirtlichen Niemandsland und läßt sie dort schutzlos zurück. Bis schließlich ein Mann aus dem Nichts auftaucht und sich als vermeintlicher Retter ausgibt...
Was diesen Film aber auszeichnet ist nicht seine Geschichte, sondern seine Atmopshäre, seine langsam aufbauende unheimliche Stimmung, die schließlich im krassen Horror endet.
Eine Welt voll merkwürdiger, bedrohlicher Menschen (vom Autoverkäufer bis zu den Tankstellenrednecks) und eine faszinierende, aber grenzenlose und einsame Landschaft schließt den Betrachter in seinen unheimlichen Bann. Überhaupt schafft es der Film allein durch das Zusammenspiel von wunderschönen Bildern und bedrohlicher Musik eine verstörende Atmosphäre aufzubauen, in der alles möglich sein könnte. Die 3 Protagonisten, die mit uns durch diese Landschaft fahren heben sich wohltuend von überdrehten künstlichen Fashionkids sonstiger Teeniehorrorfilme ab - ihre Reaktionen sind nachvollziehbar, wenn auch manchmal nicht verständlich; vor allem wirken sie nicht aufgesetzt oder dümmlich, sondern leben uns die Angst vor und auch den Kontrollverlust der damit einher geht. Das Böse kommt in einer menschlichen, zunächst harmlosen, wenn auch schrulligen Gestalt daher. Die 3 ahnen nicht, welch genaue und sadistisch Kalkulation hinter seinem scheinbar ungekümmerten und Hilfe anbietendem Wesen steckt. Er braucht um Angst zu machen, keine lächerliche Maske oder sonstige Verfremdungen. Wenn er seine Opfer erstmal in seinem Bau hat, wird er zur Bestie und läßt sie nicht mehr los, bis sie tot sind.
Fazit: ein Film des subtilen Horrors - keiner der mit dem Holzhammer um die Ecke kommt und wo schon in den ersten 5 Minuten Kübelweise das Blut gegen den Bildschirm spritzt. Sicherlich: naturtrübe Gemüter, denen allein der Bodycount und die Tötungsart wichtig sind, werden an dem Film keine Freude haben. All jene die sich gerne in eine wirklich unheimliche und letztenendes äußerst bedrohliche Atmosphäre reinziehen lassen wollen, sollten hier unbedingt reinschauen. Auf die wartet ein feiner, guter Horrorfilm, der sich wohltuend von üblichen vorhersehbaren und öden Genreunnötigkeiten abhebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Wolf Creek gehört zu den wenigen Filmen über die ich nach nach dem ansehen noch tagelang nach denke.

Die Atmopshäre ist einfach beklemmend, realistisch und genial.
Der grössste Horror ist immer noch der, der real auch möglich ist.
Keine unrealistischen Zombies, Vampire und Superhelden. Nur ein durchgeknaller Serienkiller der Touristen in seine abgelegene Behausung lockt um sie dort zu Foltern und umzubringen.
Ein gruseliger Gedanke. Dann diese Kamera wo der Vater mit dem kleinen Mädchen zu sehen ist.
Was mit denen passiert ist der Phantasie des Zuschauers überlassen. Man hält den Atem an, da man weiss es wäre jederzeit real möglich.

Ich möchte zwar keinen Punkteabzug geben, aber eine kleine Kritik habe ich auch.
Der Serienkiller stellt sich leider etwas blöde an. Opfer die sich befreien können und ihm das Morden schwer machen.
Ein wunder das er ünerhaupt soviele Menschen umbringen konnte.
Dazu noch Opfer die sich selten dumm anstellen. Den Täter bewusstlos liegen lassen anstatt ihm den Schädel einzuschlagen.
Die ein Auto die Klippe runter steuern und dann auf die Idee kommen, das sie ja ein Auto brauchen um zu fliehen.
Das war doch etwas blöd gemacht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reinster Durchschnitt, 1. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Der Film beginnt ähnlich wie Texas Chainsaw Massakre, der Ort ist ähnlich wie in Hills have Eyes, die Vergleiche lassen sich durchwegs fortsetzen...

Der Film lebt nicht von seiner Story, die waage nach einer wahren begebenheit erzählt ist, sondern, wie so viele Filme in dieser Sparte, von seinen Gewaltszenen und Splattereffekten, die zwar nicht so zahlreich sind wie bei anderen Filmen, aber durchweg "anschaulich" und nicht gerdade dezent verteilt sind.

Zur Story:

Nach einer wahren Begebenheit, es geht um einen Serienkiller der Frauen vergewaltigt und foltert, mit den Männern wahrscheinlich sowas ähnliches macht. Im Grunde alles, die Nebenstory, 3 Junge Leute wollen Spass haben und kurven durch die Einöde, dabei begegnen sie einem netten Mann der dann doch gar nicht so nett ist... ist so zahlreich ausgeschlachtet worden wie Autos auf dem Schrottplatz.

Inwieweit diese Geschichte real ist, darf jeder an dem hier selber herausfinden:

Die meiste Zeit wird die Geschichte der 2 Frauen erzählt, der Mann, der einziger Augenzeuge war, war aber die ganze Zeit über an ein Kreuz genagelt und konnte nichts von dem Verbleib der Beiden wissen...

So, Abschließendes: Die Effekte sind sehr gut(Körperteile schauen echt aus, Blut schaut echt aus, etc...), "wahrer" Horror wie in Psycho, Event Horizon oder The Ring bleibt aus.

Für Fans von Splatter durchaus interessant, mit echtem Horror hat der Film aber meiner Meinung nach nicht viel zu tun...

Es Ist eher ein Gewaltfilm, was aber bei immer mehr Leuten als Horror bezeichnet wird. Ein Fast-Food Film, wer schon einmal so einen gesehen hat, wird nicht besonders gespannt sein und das Meiste kennen. Zartbeseitete sollten allerdings verzichten.

Wie gehabt, ein Film für Fans des Schlachtens und des Splatters.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschung, 20. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Brutale Folterfilme sind nicht mein Metier. Hab mir nur im Fernsehen "zufällig" die FSK-16 angesehen, reicht mir, basta. Droht stärkerer Tobak, halt ich mir die Fernbedienung quer über die Nase oder muß mir in der Küche mal kurz nen Tee machen. Beides war nicht nötig, aber was ich sagen wollte: Dieser Film hat so viel Atmosphäre, daß er mich eher traurig als ängstlich gemacht hat. Es war alles sehr realistisch. Man weiß, daß solche Dinge geschehen. Der Soundtrack war total melancholisch, der ganze Film eher ruhig. Also mir hat das sehr gut gefallen. Eher ein ganz schlimmes Drama mit Horrorelementen als ein "Horrorfilm". Um so schlimmer hat's mich getroffen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller! Horror pur!, 22. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Ich kannte den Film vorher nur vom Hörensagen und habe uhn somit auf DVD das erste mal gesehen. Manche kritisieren die "langweilige" 1. Std., aber ich bin der Meinung, diese Handlungen müssen einfach in den Film. Dann geht der Terror ohne Vorwarnung los! Extrem Spannender Terror-Schocker mit Gänsehaut-Garantie! Super Film und die FSK: KJ DVD einfach super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wolf Creek (FSK 18) Unrated Version, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Ich habe mir den Film angesehen da Teil 2 in den Startlöchern steht und ich viel gutes über den Film gehört habe.
Ich habe mir den Film für 17 Euro gekauft und für den Preis hätte ich dann doch lieber verzichten sollen und ihn mir doch etwas günstiger kaufen sollen.

Die Story kann auf jeden Fall überzeugen und die Spannung aufrecht halten und unterhaltet einen auch recht gut.
Nur würde ich gerne wissen warum es hiervon eine FSK 16 Version gibt ... auch die FSK 18 Version hat einer Meinung nach weniger Brutalität als so manche andere Filme mit einer FSK 16 Wertung.
Meiner Meinung nach hätte man an den Film gar nichts schneiden brauchen und dennoch eine Wertung ab 16 bekommen sollen.

Die Darsteller sind gut und kommen gut rüber, diese können auf ganzer Linie überzeugen.
Auch die Deutsche Synchro hat mich keines Wegs gestört.
Bild und Ton sind super, hier kann man keinen negativen Kritikpunkt zulassen.

Der Film ist auf jeden Fall eine nette Abwechslung mit einer menge Spannung und Unterhaltung.
Wer aber denkt das er einen Brutalen Splatter Film bekommt wird hier enttäuscht werden, da der Film nicht viel Brutalität bietet.

4 Sterne
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Picknick am Wolf Creek, 6. März 2007
Von 
Regina Vetter (Menden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Der Film beginnt ganz locker und leicht mit einer Ferienromanze, mit Strandszenen und Pool-Partys. Schließlich reisen zwei englische Touristinnen mit einem australischen Freund in einem klapprigen Auto ins Landesinnere. Nein, nicht zum Hanging Rock, sondern zu einem gewaltigen Krater, den es wie den Hanging Rock auch in Wirklichkeit gibt. Wie im Film Picnic at Hanging Rock (= Picknick am Valentinstag) bleiben die Uhren um 12 Uhr stehen. Wie in Picnic at Hanging Rock ist John Jarrett mit von der Partie. Wie in Picnic at Hanging Rock verschwinden Menschen, sogar sehr viele Menschen.

Während Picnic at Hanging Rock keine Lösung parat hat (oder war etwa auch schon John Jarrett als Albert der Täter?!?!), erfahren wir hier sehr genau, was mit den vielen Menschen, ja mit ganzen Familien, die im australischen Outback unterwegs waren und einfach verschwunden sind, passiert ist. Alle sind Mick Taylor in die Hände gefallen. Mick Taylor hält man anfangs für einen netten, hilfsbereiten Aussie, nicht so anzüglich und aggressiv wie die Hinterwäldler vom Emu-Creek, doch im Grunde ist er ein psychopatischer Mörder, der statt Känguruhs Touristen jagt, weil diese nach seinen Worten eine genauso große Plage sind....

Angst und Gewalt beherrschen den zweiten Teil des Films. Es gibt Szenen, bei denen man nicht hinschauen kann. Der Horror ist in diesem Film so eindringlich, weil er realistisch ist.

Ob man nach diesem Film noch durchs Outback reisen möchte? Interessant wäre das schon. Wo man doch darauf hingewiesen wird, dass Mick Taylor dort immer noch jagt....

Die Extras sind ebenfalls erwähnenswert. Das Interview mit John Jarrett ist dabei besonders hervorzuheben.

Ein ungewöhnlicher Film, allerdings nichts für schwache Nerven!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Survival-Horror, 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Eigentlich hat mich dieses Filmchen angenehm überrascht. Er unterscheidet sich sehr von den meisten anderen Genrevertretern. Wo Wolf Creek sich lange Zeit lässt, um überhaupt mal durchklingen zu lassen, dass es ich um einen Horrorfilm handelt, hätten andere Filme schon mindestens fünf mal eine sinnlose Erschreckszene eingebaut. Auch wirken die Darsteller extrem natürlich, sowohl in ihren Unterhaltungen als auch ihrem Erscheinungsbild. Es handelt sich nämlich um drei ganz normale junge Leute und nicht um durchgestylte Models wie z.B. bei MBs Texas Chainsaw Massacre.

Was ich auch als positiv empfunden habe, war der Bösewicht. Auch wenn man trotzdem schon früh weiß, dass er der Böse ist, entwickelt man doch am Anfang sogar ein bisschen Sympathie für ihn. Solches vermisst man bei anderen Filmen.

Außerdem sind die Landschaftsaufnahmen nicht schlecht und die Mad Max-Gedächtnisszene (Verfolgungsjagd) kommt auch ganz gut an.

Nun zu den eher ernüchternden Facts:

Was mich am meisten gestört hat, ist der obligatorische Hinweis zu Beginn des Films, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Wie immer wird der Film dadurch nicht spannender oder schockierender.

Trotz der Tatsache, dass die Darsteller sich hier im Verhältnis wesentlich intelligenter verhalten als bei anderen Horrorfilmen, sind sie doch im Groß und Ganzen ziemlich blöde. Warum kann dem am Boden liegendem Schurken nicht mal wirklich der Rest gegeben werden? Ein normaler Mensch in dieser Situation würde wahrscheinlich nicht länger ruhen, bis sein Peiniger nur noch Matsch wäre.

Auch das Ende habe ich als sehr unbefriedigend empfunden.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Picnic at Wolf Creek, 6. März 2007
Von 
Regina Vetter (Menden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Der Film beginnt ganz locker und leicht mit einer Ferienromanze, mit Strandszenen und Pool-Partys. Schließlich reisen zwei englische Touristinnen mit einem australischen Freund in einem klapprigen Auto ins Landesinnere. Nein, nicht zum Hanging Rock, sondern zu einem gewaltigen Krater, den es wie den Hanging Rock auch in Wirklichkeit gibt. Wie in Picnic at Hanging Rock bleiben die Uhren um 12 Uhr stehen. Wie in Picnic at Hanging Rock ist John Jarrett mit von der Partie. Wie in Picnic at Hanging Rock verschwinden Menschen, sogar sehr viele Menschen.

Während Picnic at Hanging Rock keine Lösung parat hat (oder war etwa auch schon John Jarrett als Albert der Täter?!?!), erfahren wir hier sehr genau, was mit den vielen Menschen, ja mit ganzen Familien, die im australischen Outback unterwegs waren und einfach verschwunden sind, passiert ist. Alle sind Mick Taylor in die Hände gefallen. Mick Taylor hält man anfangs für einen netten, hilfsbereiten Aussie, nicht so anzüglich und aggressiv wie die Hinterwäldler vom Emu-Creek, doch im Grunde ist er ein psychopatischer Mörder, der statt Känguruhs Touristen jagt, weil diese nach seinen Worten eine genauso große Plage sind....

Angst und Gewalt beherrschen den zweiten Teil des Films. Es gibt Szenen, bei denen man nicht hinschauen kann. Der Horror ist in diesem Film so eindringlich, weil er realistisch ist.

Ob man nach diesem Film noch durchs Outback reisen möchte? Interessant wäre das schon. Wo man doch darauf hingewiesen wird, dass Mick Taylor dort immer noch jagt....

Die Extras sind ebenfalls erwähnenswert. Das Interview mit John Jarrett ist dabei besonders hervorzuheben.

Ein ungewöhnlicher Film, allerdings nichts für schwache Nerven!
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchweg kranker Backwoodslasher, der sich in die neue Extremhorrorwelle vom Schlage HOSTEL oder THE HILLS HAVE EYES einreiht, 6. April 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Gewollt - infolge der Budgeteinschränkungen - oder nicht erzeugt die Handkamera von Anfang an eine authentische, fast dokumentarische Atmosphäre. Unter Verweis auf Genreklassiker wie (meiner Ansicht nach völlig überschätzten) TEXAS CHAINSAW MASSACRE könnte man dieses Stilmittel auch als Reverenz an die etablierten Genrekonventionen verstehen. Die Machart zahlloser ähnlicher Low-budget Streifen lässt der Newcomer Greg McLean nämlich spätestens mit Auftauchen des vermeintlichen Hinterwäldlers Mick schnell hinter sich.

Von da an wird die Spannung teilweise unerträglich auf die Spitze getrieben. "Unerträglich" aus zwei Gründen: einige Szenen sind von blankem Sadismus geprägt, wie ich ihn nach kaum steigerungsfähigen Szenen in THE DEVIL'S REJECTS oder in der Neuinterpretation o.g. TCM noch nicht erlebt habe. Sensible wie schlichte Gemüter können durch derartige Szenerien eventuell bedenklich beeinflusst werden (aber die zweifellos interessante Diskussion über die Wirkung von Gewaltfilmen würde jetzt den Rahmen sprengen).

Der zweite Grund: leider vermeidet auch WOLF CREEK nicht die unsäglichen, offensichtlich für das Genre in Stein gemeißelten Klischees, die einen trotz Spannung nur den Kopf schütteln lassen. Ohne zuviel zu verraten nur ein Beispiel ziemlich zu Beginn der Gewalteskalation: der Killer liegt bewusstlos am Boden, aber anstatt einen Fangschuss abzugeben oder ihn wenigstens zu fesseln wird er liegengelassen, damit er wenige Minuten später wieder Gelegenheit hat, seinem blutigen Handwerk nachzugehen. Ärgerlich!

Wer also ein Faible für das auf ziemlich ausgetretenen Pfaden immer weiter an der Gewalt- und Ekelschraube drehende Horrorsubgenre des Backwoodslashers hat und sein Nervenkostüm mal wieder ohne Reue auf die Probe stellen will, der kann einen Blick riskieren. Zartbesaiteten sei ein großer Bogen um diese kleine, aber deftige Schlachtplatte empfohlen.
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Wolf Creek
Wolf Creek von John Jarratt (DVD - 2007)
EUR 6,49
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