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TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2007
Als Herbert von Karajan und die Wiener Philharmoniker im Herbst 1961 Holsts "Planeten" für DECCA aufzeichneten, war das Werk in Mitteleuropa alles andere als populär, ja es war in weiten Kreisen der Musikliebhaber praktisch überhaupt nicht bekannt.
Das sollte sich bald ändern, nachdem Karajans Aufnahme 1962 in die Läden kam. "The Planets" des englischen Komponisten Gustav Holst entstand im Ersten Weltkrieg, 1916 wurde es fertig- und der Öffentlichkeit vorgestellt. Außermusikalische Quellen, wie die Weite des Alls, heidnische Mystik, die ungebändigten Kräfte der Natur, haben Holsts Werk maßgeblich beeinflußt. Diese Dinge übten zeitlebens auch auf Karajan eine magische Anziehungskraft aus, und so kam dies seiner Interpretation merklich zugute, zumal den Wiener Philharmonikern das Stück schon recht vertraut war, hatten sie es doch sogar 1959 mit Sir Adrian Boult schon einmal aufgenommen. Dieser Platte war allerdings keine Furore vergönnt. Karajan verstand es dagegen trefflich, die ganze Brillanz und Imagination der "Planeten" zum Klingen zu bringen, und so war seiner Aufnahme ein hervorragendes Ergebnis beschert. Die in tausend Facetten schillernden Farben des Werkes werden vor der staunenden Hörerschaft ausgebreitet, und im letzten Satz "Neptun" läßt Karajan, unterstützt von einem dezenten Frauenchor, das Stück hauchzart und ätherisch ausklingen. Das ist ganz unverfälscht die Klangwelt des Impressionismus. Imogen Holst, die Tochter des Komponisten, hat einmal Karajans Wiener Aufnahme als die beste bezeichnet, die das Werk ihres Vaters je erfahren hat. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Karajan hat "Die Planeten" später, schon digital, mit den Berliner Philharmonikern noch einmal aufgenommen, vielleicht noch eine Spur schonungsloser, aber insgesamt scheint mir seine Wiener Version die authentischere zu sein.
Gekoppelt ist das Werk mit einer feurigen Auslegung des "Don Juan" von Richard Strauss. Auch hier beweisen die Wiener Philharmoniker und der Dirigent wieder ihre Extra-Klasse.
Klanglich hat die DECCA die alten Aufnahmen für die "Originals"-Serie tüchtig herausgeputzt, sie klingen glänzend und mit deutlich verbesserter Tiefenstaffelung. Ein gutes Textbuch wurde ebenfalls mitgegeben.
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am 16. November 2013
Unbekannt, aber herrlich. Ich wurde mal zu einem klassischen Konzert eingeladen - genau diese Musik. Und was war? Ich kam nach Hause, habe es gegoogled und mir diese CD gekauft. Auch wenn nicht sooooo bekannt in den Köpfen der Menschen, so doch so wunderschön und ich möchte es nicht mehr missen,
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