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Kundenrezensionen

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am 18. April 2007
Air haben ja noch nie geschafft, ein schlechtes Stück Musik zu machen - so auch nicht auf Pocket Symphony. Allerdings sind sie hier so ... anders, unerträglich und still. Sie sind langweilig und die Pause zwischen zwei Beats raubt dir die Zeit.
Man fragt sich, ob sie ihre alten Instrumente weggeworfen haben, die Synthesizer downgraden lassen - wollen sie gar nicht mehr die Sexy Boy Kelly watch the Stars-Air sein, die ich so lieb gewonnen habe?

Die Antwort ist nein. Die Stimmung auf dieser Scheibe ist eher an 'Virgin Suicides' angelegt (die für einen Soundtrack toll ist...), tanzen kann man hier zu gar nix. Davon abgesehen ist die CD mit so einem opendisc-Autostart-Dreck versehen, der sich immer startet, wenn man sie in den PC schiebt.

Warum dann trotzdem 5 Punkte? Das frage ich mich auch, denn als ich mir 'Pocket Symphony' zum ersten Mal angehört habe (über mp3 player im Zug), bin ich eingeschlafen - naja, ich war eben müde...Bahn wirkt. Jedenfalls denke ich, dass diese Scheibe eine Chance verdient hat und halte sie hier für unterschätzt und unterbewertet - ich gehe gutgläubig davon aus, dass Air nicht die Ideen ausgehen, sondern diese Scheibe einfach mit dem Ziel kreiert haben, die ruhigste, chilligste und minimalistischste Musik zu machen, die ihnen möglich ist und somit den Zuhörer zum Zuhören zu zwingen.
Bei mir hats gewirkt, und ich höre einfach gerne Stücke wie 'Left Bank' oder 'Once upon a time' oder 'Mer de Japon' (eigentlich die schnellste Nummer, die anklingen lässt, dass sie nichts verlernt haben). Die Kompositionen, arangiert mit Glockenspiel, Tambourin, Xylophon, oder japanischen Instrumenten wie Koto(?) und Shamisen(?) strahlen Ruhe und Kraft aus. Und das chillige 'Hell of a Party' spricht jedem aus der Seele, der kurz vor einsetzen des Katers noch einmal den rauschenden Abend Revue passieren lässt.

'Pocket Symphony' ist so gesehen wirklich die Hosentaschensymphonie des kleinen Mannes, das ganze Album eine akustische Widerspiegelung des halbwachen Zustandes zwischen Einschlafen und Erwachen (Stichwort 'Somewhere between waking and sleeping'). Und ich gelobe auch, zu Pocket Symphony nie mehr einzuschlafen. Und noch etwas: 'PS' habe ich zu Beginn nur widerwillig, mittlerweile allerdings äußerst gerne und immer öfter in den CDplayer geschoben. Und plötzlich: Ist das eine Spur 'Kelly', die da im dezenten Beat von 'Napalm Love' lauert? Ich hörs mir noch mal an.

Nächstes Mal dafür bitte wieder mehr 'Moon Safari'!
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am 21. September 2007
... "hat mich Air ja noch mit Moon Safari begeistern können" ... "alle Konzerte angeschaut!" ... "Fan der ersten Stunde!" ... Liebe Leute, so einen Käse muss man wirklich nicht immer wieder von neuem von sich geben.
Eine Band die immer die gleichen Platten macht ist einfach nur lahm. Klingt die Platte nicht wie das alte Zeugs rennen die "Fans der ersten Stunde" weg und beiweisen damit wie offen sie für künstlerisches Schaffen sind.
Ich finde alle Platten von Air komplett überzeugend. Jede ist für sich ein geschlossenes Werk, hat einen eigenen Charakter und ist nie eine Kopie oder Adaption von vorherigen Werken. Air hat es geschafft ein Gesamtwerk zu schaffen, das nie langweilig ist, immer wieder von neuem überrascht und jede Platte hat das Potenzial zur Lieblingsplatte, wenn man sie nach einer Weile wieder zum ersten mal hört.
Mit "Pocket Symphony" ist das kein bisschen anders. Also, wer Air wirklich mag: Kaufen! Aber was sag ich, ihr habt die Platte ja eh schon...
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am 20. März 2007
Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel sind Zauberkünstler. Aus stinknormalen Tönen und Noten formen die beiden Franzosen scheinbar mühelos weich wabernde Traumwelten und sanft stampfende Electro-Hymnen. Eine sensible Kunst ist das, die die beiden da betreiben.

Manch einer mag diese Wohlklänge herzlos „Chillout“-Musik schimpfen und belanglos nennen. Menschen mit Herz jedoch ignorieren solches Gerede. Sie lauschen mit Sehnsucht im Blick dem neuesten Klangwirbel „Pocket Symphony“ und lassen sich arglos davon treiben.

Die Reise beginnt verhalten. Instrumental fließt „Space Maker“ vor sich hin, ein undefinierbarer Klangteppich, der einen irgendwo ins Nirgendwo entführt. Kaum dort angekommen nimmt einen „Once Upon A Time“ zärtlich säuselsingend in Empfang. Musik zum Kuscheln ist das. Noch harmlos, aber dann!

„One Hell Of A Party“. Man möchte niederknien vor diesem musikalischen Kleinod. Schüchtern stromert ein Beat um melancholisch gezupfte Saiten und dann erklingt sie, die Stimme von Ex-Pulp-Sänger Jarvis Cocker, mehr murmelnd als singend, auf jeden Fall aber schlimm niedergeschlagen. Der perfekte Soundtrack für den Morgen danach. Trostlos und tröstlich zugleich. Und nicht der einzige Höhepunkt auf „Pocket Symphony“. Mindestens genauso betörend wogt „Somewhere Between Waking And Sleeping“ daher, das von Divine Comedy-Mastermind Neil Hannon trübsinnig veredelt wird. Einfach zum Mitschluchzen.

Wer dachte, Air hätten sich mit ihren Wattebausch-Melodien selbst sanft eingeschläfert, wird sich staunend die Ohren reiben. Das neueste Werk der gefühlvollen Zwei surrt und pulsiert an allen Ecken und Enden. So laut kann leise sein. Kleine Klänge mal ganz groß. Mit „Pocket Symphony“ ist den Herren Air einmal mehr etwas ganz Besonderes gelungen. Schwer zu beschreiben, aber sehr gut zu hören.
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HALL OF FAMEam 20. März 2007
Mit ihrem Erstling "Moon Safari" haben die beiden Franzosen so etwas wie die Blaupause für fluffigen, atmosphärischen Elektropop geschaffen. Mit "Pocket Symphony" bleiben sie sich treu, denn die Gastsänger Jarvis Cocker oder Neil Hannon fallen in diesem schwelgerischen Soundkosmos nicht sonderlich auf. Ebenso wenig die Klangfarben einer Koto, einer japanischen Harfe, die einer der beiden extra spielen lernte.

Nun kann man Air ungerecht werden und sagen, dass alles im Wohlklang ertrinkt. Andererseits wiederum sollte man solche Qualitäten wie die gebrochenen Akkorde bei u.a. "Once Upon A Time" nicht unterschätzen.

Ein Album zum genauen Hinhören bzw. zum mehrmaligen Hören. Dann spielt es seine nicht offensichtlichen Qualitäten aus. Chill-Pop der gehobenen Qualität.
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am 13. April 2009
Ich bin zum erstemal auf dieses französischen Duo Dunckel und Godin durch Singles bzw. Samplerveröffentlichungen Mitte der 90er aufmerksam geworden, die dann z.T. auf der CD Les Premiers Symptomes" in einem Album nachveröffentlicht wurden. Als Erstling kam dann 1998 Moon Safari" in die Regale - ein als Neo- Electronic- Easy- Listening zu bezeichnendes Debut.

Nach Ausflügen in die Filmmusik (Virgin Suicide"), Popgefilde (10000 Hz Legend" und Talkie Walkie"), Partner von der Gainsbourg- Tochter Charlotte (5:55") und machen die beiden nun dort weiter, wo sie Ende der 90er aufgehört haben.

Diese Taschen Symphonie könnte nur als zurückhaltende und stilvolle Lounge- Beschallungsmusik wahrgenommen werden. Aus leicht gurgelnden Synths erhebend sich zu pinkfloydieskem Schweben auf den Schwingen fließender Melodien mit zart eingestreuten akustischen Elemente (Gitarre, glissandierendes Piano, hölzerne Percussionsklicks). Ein "Jungfrauen"- Gesang gesellt sich ab und wann dazu (die Nits hören zu). Eine dunkel, anheimelnde Stimme - sanft wie die von Sylvian oder Bowie - erzählt eine Geschichte, eingebettet in den fernöstlichen Soundgarten japanischer Zupfinstrumente und einem flauschigen Harfenteppich. Luftige Chöre aus einer anderen Welt verbreiten eine meditative Grundstimmung. Eine elegant- romantische Traumwelt entsteht auf diesem atmosphärische sehr dichtem Kunstwerk. Weniger ist hier so viel mehr.

Wer eine Vorliebe für heiße Ölpflegebäder hat und Urlaub vom Lärm der Außenwelt machen möchte, sollte die Ohren und die Seele mit dieser magischen Musik einbalsamieren...
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am 23. März 2007
Auf Pocket Symphony geben sich AIR durchgängig entspannt. Dieses Album passt perfekt für einen gemütlich, ruhigen Tagesausklang. Zurücklehnen und gedanklich abschalten.

Dancekracher und schräges findet sich darauf nicht. Dies würde auch nicht sonderlich zum derzeitigen Air-Style passen.

Ambient-Pop für die chill-out-zone zuhause, groovy, jedoch immer mit angezogener Handbremse. Die Beats und die bassline sind eher langsam. Nie aufdringlich sind auch die flächigen Sounds und die passenden Samples. Die schön eingespielten "echten" Instrumente sind klar zu hören, und Airs meist etwas melancholischer Gesang passt sich perfekt ein.

Wer die etwas frischer wirkende Talkie walkie mochte wird wahrscheinlich auch von dieser ruhigeren Symphonie begeistert sein.

Die "neuen" Stimmen der Gastsänger tun dem Album übrigens an den richtigen Stellen gut. Damit entstehen keine "Längen".

Wer gerne zu modern-entspannender Musik abhängt wirds mögen ;-)

Sehr gute 4 Sterne
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am 13. März 2007
Ich kann die gegebene Kritik einiger Rezensenten/Rezensentinnen absolut nicht nachvollziehen.

Absolut nicht.

Es ist unbestreitbar, dass sich Air mehr oder weniger treu geblieben sind, auf Fans also vertraute Klänge warten. Dies aber mit so einer Perfektion, dass man einfach nur niederknien kann.

Und wenn man in seiner Rezension "One Hell of a Party" lobt und nicht einmal "Mer du Japon" erwähnt, zweifle ich ehrlich gesagt an den Bewertungsmaßstäben einiger Rezensenten. "OHOAP" ist meiner Meinung nach der schlechteste Song auf Pocket Symphony, zusammen mit dem etwas unbequemen "Photograph". Der Rest der Lieder ist so, wie man es von Air gewohnt ist. Meist ruhig, mitunter etwas schneller, aber immer an der Grenze zur Perfektion.

"Mer du Japun" ist das absolute Highlight dieser Platte und sogar einer der besten Songs von Air.

Ich kann nicht verstehen warum über fehlende Innovation geklagt wird, wenn das Endprodukt so eine atemberaubende Qualität aufweist.

"10000Hz Legend" stand vielleicht für Innovation, doch trotzdem hat es mir nicht so gefallen wie alle anderen Air-Alben. Anderer Sound ist mir immer willkommen, und wenn er dann auch noch so präsentiert wird wie z.B. der Soundtrack zu "The Virgin Suicides", ist dies nur zu begrüßen.

Ich allerdings bin froh, kein zweites "10000Hz Legend" vor mir zu haben, heilfroh sogar.

Jedem potenziellen Käufer sei geraten, sich mindestens mal "Napalm Love" und "Mer du Japon" anzuhören. Wem diese Lieder gefallen, wird auch den Rest wunderbar genießen können.
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am 14. September 2009
Zunächst: alle, die hier revolutionär Neues vom Frenchpop-Duo erwartet haben werden enttäuscht sein. Aber: wer will das schon? Air wandelt souverän auf "Moon Safari"-Pfaden, ohne allzu selbstreferentiell zu wirken.
Auf jeden Fall interessant und für einige überraschend jedoch sind die Kooperationen mit Jarvis Cocker (Ex-Pulp), Neil Hannon (Divine Comedy).
In einem Satz: Daumen hoch!
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am 9. Februar 2007
Ja, ja, ja! So wollen wir es haben seit Moon Safari, leider haben wir es zu selten bekommen! The Virgin Suicides war die angenehme Ausnahme, viele der anderen AIR-Platten waren bestimmt von rockigen Experimenten. Nun sind sie wieder da, wo sie hergekommen sind: Bei den flächigen, harmonischen Sounds, nur von leisen Gitarren und Pianos bevölkert: Grossartig! Das beste Air-Album seit Moon Safari! Vor allem neben dem neuen Alex-Gopher-Album merkt man, dass AIR bei allem, was sie für andere tun, die besten Ideen doch für sich selbst aufgehoben haben. Volle Punktzahl.
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am 12. April 2007
AIR waren immer meine Lieblinge...und ich war von ihrer ersten Live-Tour an auch immer mit dabei! Die letzte Tour (in Köln sollen sie grade mal 'ne Stunde gespielt haben)habe ich mir dann aber doch nicht mehr angetan. Warum?

Schon WALKIE TALKIE, das vorletzte AIR-Album, versprühte eher gepflegte Langeweile. Nun, mit POCKET SYMPHONY, scheinen AIR diese Langeweile noch zu kultivieren.Was ist passiert? Keine Lust mehr? Wo sind die Experimente geblieben? Das letzte AIR-Album, wenn auch kontrovers, was mir wirklich gefiel war wohl 10 000HZ LEGEND gewesen. Gut fand ich auch 5:55 von Charlotte Gainsbourg, das Baricco-Projekt, die LATE NIGHT TALES und das DARKEL-Solo-Album von Herrn Dunckel. Aber was ist mit AIR selber? Ok, man kann nicht sagen, dass POCKET SYMPHONY ein schlechtes Album ist. ONE HELL OF A PARTY mit Jarvis Cocker ist sogar ganz toll, na sicher. Aber ansonsten ist mir das alles eben zu sehr auf "Nummer Sicher" gemacht...und gäääähn...das ist mir leider zu gefällig und gefällt mir eben, da wirklich kaum was Neues dabei ist, nicht mehr so. Aufwachen!!!
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