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am 18. Januar 2009
Getestet wurde die UK-Importscheibe, sie lässt sich aufgrund des identischen Regio-Codes anstandslos auf deutschen Blu-Ray Playern oder der PS3 abspielen. Auf der Scheibe ist eine deutsche 5.1 (remix) Tonspur vorhanden.

Nach Einlegen der Disk erscheint ein graues Ländermenue welches nach Auswahl "Deutschland" und dem Erscheinen des Kinowelt-Label zum deutschen Menue weiterführt. Aufgrund dieses Umstandes gehe ich davon aus, dass sich die gesichtete Disk nicht von der am 23. Januar 2009 mit einem etwas anderen Cover in Deutschland erscheinenden Version unterscheidet. (Rezension wird überarbeitet, falls doch)

Story:
Der wortkarge Vietnamkriegsveteran John Rambo sucht den letzten Überlebenden seiner ehemaligen Elite-Einheit der Green Berets auf, erfährt aber, dass dieser an Krebs verstorben ist. Er zieht weiter und will in der Kleinstadt Hope etwas zu essen bekommen. Als er die Stadtgrenze passiert, verweist der ansässige Sheriff Will Teasle ihn aufgrund seines heruntergekommenen Aussehens der Stadt. Rambo lässt sich zunächst widerspruchslos von Teasle aus der Stadt fahren, kehrt dann aber zu Fuß wieder um und missachtet den Stadtverweis. Daraufhin verhaftet Teasle ihn als Landstreicher.

Im Bezirksgefängnis wird Rambo von den Hilfssheriffs physisch misshandelt und gedemütigt. In die Enge getrieben, werden in dem Ex-Green-Beret traumatische Erinnerungen an seine Zeit als Kriegsgefangener wach. Er befreit sich gewaltsam aus seiner Inhaftierung und ergreift die Flucht in die Berge. Als die Beamten Schusswaffen einsetzen, beginnt für Rambo der Kampf ums Überleben.

Bild:
Ganz kurz auf den Punkt gebracht: Der Film ist nun mittlerweile 27 ! Jahre alt, dass bildtechnische Ergebnis auf dieser Blu Ray begeistert.
Das Master befindet sich in einem dem Alter entsprechenden Zustand, es wurde "gerettet" was zu retten war, hier und da kommen natürlich Verschmutzungen durch den Projektor auf der Leinwand an, Filmkorn ist auch relativ grob vorhanden. Letzteres trägt aber meiner Meinung nach sehr gut zum Realismus dieses Films bei. Die verwaschen wirkenden Farben stören mich nicht, es war sicherlich die richtige Entscheidung hier nur dezent digital nachzuhelfen. Schließlich wurde vor 27 Jahren im neblig, nassen British Columbia, Canada gedreht. Arg viel Farbenpracht war entweder bereits beim Dreh nicht vorhanden, bzw. es wurde diese bewusst bei den Aufnahmen etwas minimiert. HD Fans die beim Betrachten Ihrer Filme gerne über Hautpartien der Darsteller staunen muss ich leider enttäuschen, es gibt zwar ein paar gute Einstellungen (z.B.: Erstes Gespräch zw. Rambo und dem Sheriff im Polizeiauto, die Armnähszene usw.) aber im großen und ganzen ist doch einiges sehr soft dargestellt. Richtig gut im Vergleich zu den bisherigen DVD Versionen kommen meiner Meinung nach die dunklen Szenen in der Höhle und auch der Showdown zur Geltung. Mehr kann man beim Alter des Filmes nicht erwarten.

Schulnoten:
Schärfe bei Nahaufnahmen: 3
Schärfe bei Totalen: 3
Schärfe Allgemein: 3
Farbwiedergabe: 2,5
Schwarzwert: 3
Farbverfremdung: keine
Anteil unscharfer Szenen: ca 15 %

Gesamtnote: 2,2 (Unter Berücksichtigung des Alters)
------------

Ton:
Hier merkt man leider das Alter des Films sehr sehr deutlich. Die Dialoge sind zwar klar verständlich, allerdings ist das gesamte Tonbild sehr blechern. Von Volumen ist natürlich, aufgrund der damaligen Aufnahmeformate, keine Spur. Dies war bereits auf den vorangegangenen zahlreichen DVD-Versionen auch der Fall. Richtig traurig wird man bei den Explosionen, diese sind sehr flach. Türen und Fenster schließen in aktuellen Produktionen lauter. Wer etwas mehr Sound haben möchte, kann auf die englische Tonspur wechseln und am Receiver nachregeln.

Schulnoten:
Tonformat: DD Audio 5.1 (remix)
Sprache: deutsch
Bass / Dynamik: deutsch:5, englisch: gerade noch eine 4.
Dialogverständlichkeit: deutsch:2,5, englisch:2,1

Gesamtnote: 4 (Unter Berücksichtigung des Alters)
------------

Extras:
Ein durchaus unterhaltsames, selbstkritisches Interview mit Sly in Can von 2008. Titel: Sly vs Rambo.

Anmerkung zum Menue: Wem bei Betrachten des Films & englischem Ton unter Länderwahl "Deutschland" die deutschen Zwangsuntertitel stören, der geht zurück ins Hauptmenue und wähl das Land Großbritanien und kann so den Originalton (ohne Untertitel) genießen.

verwendetes Equipment:
Abspielgerät: PS3 via HDMI verbunden.
Bild: Sanyo Z3 Beamer auf eine 2,4m breiten Rahmenleinwand (16:9)
Ton: Yamaha RXV 659, Infinity Minuette
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am 24. Januar 2016
Dieser Film ist der wohl am meisten verkannte Film der Filmgeschichte.
Ich war ca 15 als er in die Kinos kam, der Film war in Deutschland ein Sinnbild für Gewalttätigkeit.
Lag wohl daran das wir nicht so von den Problemen der traumatisierten Vietnam Heimkehrern betroffen
waren wie die Amerikaner.
Heute Wissen wir um die Probleme posttraumatischer Belastungssymptome von Soldaten die
aus Kampfeinsätzen zurückkehren.
Ich meine auch das der weinende John Rambo am Ende des Films in der damaligen deutschen Version des Films
weggelassen wurde.
Ich kann nur sagen WHY.
Schaut den Film mit den Augen von heute und erkennt es ist ein Antikriegsfilm und leidet mit John Rambo.
Dann seht ihr auch die Schauspielerische Meisterleistung von Stallone.
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am 3. April 2007
Rambo 1, nach dem Roman "First Blood" von David Morell, ist ein hochgradiger Actionfilm und einer der besten Actionfilme, die je gemacht wurden. Mit Rambo wurde zudem eine Filmfigur geschaffen, die man gerne verteufelte und verzerrte. Und wer das tat, hat den Sinn der Geschichte nie so recht begriffen bzw. sich "First Blood" in keiner Form angetan.

Zur Handlung: Der eher wortkarge John Rambo wandert durch die Provinz. Sein Pech ist es jedoch, der gelangweilten Dorfpolizei zu begegnen, sodass sie ihn wegen Landstreicherei einbuchten und quälen. Und IHR Pech ist es, sich John Rambo, einen erstklassigen Kämpfer und ehemaligen Soldaten aus dem schrecklichen Vietnamkrieg ausgesucht zu haben. Als sie es zu weit treiben, dreht Rambo durch, flüchtet in den Wald und kämpft erbittert um sein Leben...

Dies ist keineswegs ein Film mit trockenem (oder anderem) Humor für lustige Filmstunden. Wer "Rambo" sieht, dem dürfte klar sein, dass dies ein Werk mit kritischer Distanz zur Gewalt ist, die darin dargestellt wird. Trotzdem wird der Film gerne öfter als gewaltverherrlichend beschrieben. Dafür sorgen wohl auch die hervorragend inszenierten Actionszenen, in denen Hauptdarsteller Sylvester Stallone seine Stunts meist selbst ausführt. Zudem ist das kein reines Splattermovie mit haufenweise Ekeleffekten (auf die man heute scheinbar nicht verzichten möchte), sondern ein Werk, der die Unsicherheit und Ängste der Filmfiguren gut darstellt und somit für genug Spannung sorgt.

Ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte.

Zur DVD: das DVD-Menü wurde atmosphärisch gut mit Musik und Animationen (lediglich das Hauptmenü und die Überleitungen) unterstützt.

Den Film kann man in vier Sprachen ansehen, dafür gibts den obligatorischen Audiokommentar diesmal nicht.

Die Extras sind lediglich ein Teaser und ein Trailer (beide Englisch), was ich schade finde, da man sicherlich genug Extras für "Rambo" zusammenkratzen könnte, zum Beispiel das alternative Ende, das bei ersten Testvorführungen für Entrüstung sorgte (darüber erzähle ich besser nix, jeder kann danach recherchieren). Auch Informationen über den Roman oder den Vietnamkrieg wären eine Bereicherung für die Extras-Rubrik gewesen.
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am 28. Juni 2007
Dieser Film ist einfach klasse! aber genug vom Film, uns interessiert doch die Qualität: ich bin mehr als umgehauen von der Qualität - selbstverständlich darf man jetzt kein King Kong Bild erwarten, aber was die Masteringleute aus diesem alten Filmmaterial an Schärfe und Auflösung rausgeholt haben -wirklich beeindruckend! und überhaupt kein Vergleich zur DVD!
Einzig der Ton kann nicht mit den neueren Surround-Abmischungen mithalten! hier hört man ganz klar das Alter, was letztendlich aber mein überragendes Urteil für diese Version des Film kaum trüben kann...
Ich kann die HD DVD von Rambo nur jedem ans Herz legen, in dieser Qualität hat man diesen Film bestenfalls im Kino gesehen! Übrigens hab ich die Teile 2 und 3 von Rambo auf HD DVD bei amazon.fr, also Frankreich, gefunden. Beide mit DTS Hi-Resolution in Deutsch!! Warum die dann nicht in Deutschland angekündigt sind, ist mir ein Rätsel.... Total Recall gäbe es dort übrigens ebenfalls mit deutschem Ton :-) Preise passen und die Lieferung geht wie gewohnt schnell und unkompliziert!
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am 22. Dezember 2012
Rambo - First Blood ist wohl einer der besten, intelligentesten Actionfilme die ich je gesehen habe und gleichzeitig weit mehr als das. Einerseits ist zu bemerken, dass hier das System (die Exekutive/ die Staatsgewalt) vordergründig als unsympathisch und feindlich dargestellt wird, was in geschätzten 95% aller Actionfilme sonst eben genau umgekehrt gezeigt wird. Aus dieser Perspektive betrachtet sympathisiert der Betrachter mit dem unbesiegbaren Kriegsveteranen und Einzelgänger Rambo. Es tut dem einfachen Gemüt nachgerade gut zu sehen wie hier machtbesessene, rücksichtslose, vorurteilsbehaftete Polizeibeamte in ihre Grenzen verwiesen werden und in einer Konfrontation, trotz zahlenmäßigem und bewaffnungstechnischem Vorteil unterlegen sind. Der Zuseher fiebert hier mit dem schier unbezwingbaren Einzelkämpfer Rambo, der trotz allem verletzlich dargestellt wird.

Bei einer zweiten genaueren Betrachtung, in der man die eigenen Männlichkeitsphantasien und die Vorurteile gegen die Polizei hintan stellen sollte, wird aber klar wie unverhältnismäßig die Eskalationen sind die hier aus einer kleinen Alltagssituation entstehen. Eigentlich zeigt sich am Ende, dass Rambo, der eine ganze Kleinstadt verwüstet hat und dutzende Verletzte sowie zumindest einen Toten auf seinem Gewissen hat, zwar als gutausgebildeter Soldat perfekt funktioniert, aber in einer friedlichen Gesellschaft fehl am Platz ist. Er wurde ausgebildet um zu kämpfen zu töten und zu überleben - als Soldat zu funktionieren und reagiert auf einen respektlosen Übergriff der Exekutive mit einem Kleinkrieg, in den er sich wie ein Besessener hineinsteigert. Spätestens als er am Ende wie ein Kind weint und ersichtlich wird, dass er seine Kriegstraumata nie überwunden hat sollte dem geneigten Zuseher klar werden, dass er über die bisherige Laufzeit des Filmes mit einer psychisch schwer angeschlagenen, menschlichen Zeitbombe sympathisiert hat. Dem Entrechteten der ebenso in Schuhmachers "Falling Down" gezeigt wird - wenngleich weit weniger vielschichtig. Einem potentiellen Amokläufer, der hier durch die Polizei angestachelt wird und in einer Friedenssituation den Krieg heraufbeschwört.

Eben wegen dieser Wechselwirkung, der unterschiedlichen Betrachtungsweisen die dieser kluge Plot zulässt erachte ich "Rambo - First Blood" als einen großartigen Film. Hinzukommt freilich die Kritik am Vietnamkrieg und die allgemeine Frage, ob es denn wirklich sinnvoll wenn nicht sogar gefährlich ist, dass Staaten sich Tötungsspezialisten heranziehen. Freilich eröffnet "Rambo -First Blood" anfangs nur die mitreissende Perspektive des unbesiegbaren Einzelkämpfers gegen das spießbürgerliche, ungerechte System, die sehr viel Identifikationspotential beinhaltet. Aber gerade wenn diese Identifikation sich einstellt, sollte sich der Betrachter fragen mit wem er sich da eigentlich identifiziert und ob dahinter nicht der eigene Freiheitsdrang, überzogene Männlichkeitsphantasien oder soziophobische Veranlagungen stehen. Wie das Bonusmaterial offenbart sollte Rambo ursprünglich am Ende willig den Freitod durch die Hand von Collonel Trautman erfahren. Auch im Roman überlebt Rambo diesen Kleinkrieg nicht, soweit mir das bekannt ist. Daher frage ich mich heute oft: Um wie viel besser hätte die Wirkung dieses Films funktioniert, hätte man das ursprüngliche Ende beibehalten? Um wie viel klarer wäre seine Botschaft gewesen? Andererseits ist es vielleicht gerade diese Unklarheit die diesen Film so besonders macht. So ist Rambo für mich eine ebenso kontroverse Figur wie "Taxidriver" Travis Bickle oder Alex aus "Clockwork Orange" - also ein Mensch der trotz offenbar vorliegender psychischer Erkrankung zum Helden stilisiert wird. Nur wirkt dies in "Rambo - First Blood" subtiler und weniger offensichtlich.

Gleichwohl ob man Rambo nun als komplexen, sozialkritischen Streifen betrachten möchte, so wie ich oder sich von der Identifikation mit dem entrechteten Einzelkämpfer gefangen nehmen lässt. Dieser Film ist ein oft zu unrecht banalisierter Klassiker. Leider haben die Fortsetzungen dazu beigetragen, dass Rambo später ausschließlich als übermenschliche Kampfmaschine angesehen wurde und das Ansehen das "First Blood" verdient hätte fiel diesem Allgemeinbild anheim, dass die action-lastigen, anspruchsfreien Fortsetzungen zeichneten. Rambo2 etwa ist ein stumpfer Film, der dem Wunsch vieler Amerikaner den Vietnamkrieg doch noch zu gewinnen genüge tut. Teil 3 ist ein Propagandainstrument gegen Russland und den Kommunismus in Zeiten des kalten Krieges. Teil 4 ist zwar, dank fehlender politischer, bzw. amerika-patriotischer Botschaft noch am gelungensten und lässt dennoch jeden Anspruch vermissen. Insofern sehe ich "Rambo - First Blood" als kontroversen, sozialkritischen Klassiker an, der durch seine misslungenen Fortsetzungen entwertet wurde.
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Neben "Die Wildgänse kommen" von 1978 ist Ted Kotcheffs "Rambo" mit Silvester Stallone von 1982 einer der richtig guten Söldnerfilme mit Handlung und sogar einem gewissen sozialkritischen Anspruch. War es bei den "Wildgänsen" das Thema Wirtschaftspolitik in Afrika und wie Menschen gegeneinander ausgespielt und auch verraten werden, ist es bei "Rambo" was ist mit jungen Menschen, wenn man sie zu Kampfmaschinen macht, in einen Krieg schickt und anschließend sich selbst überlässt?
Rambo ist ein Vietnam-Veteran mit einem schlimmem Kriegstrauma. Auf der Suche nach einem Freund irrt er durch die USA und lebt quasi als Obdachloser. Aus den meisten Städten wirft die Polizei ihn schnell wieder heraus und meistens lässt Rambo sich das gefallen, obwohl er niemanden belästigt. In der Stadt des Sheriffs Teasle ( Brian Dehenny) will Rambo nur einen Kaffee trinken. Er hat gerade erfahren das sein gesuchter Freund tot ist. Teasle passt Rambo nicht in den Kram, er will keine Penner in seiner Stadt. Diesmal ist Rambo bockig. Er ist ein Bürger, er durfte für Amerika in den Krieg, er hat auch das Recht auf einen Kaffee, für den er ja auch bezahlen will. Teasle nimmt ihn fest und Rambo lernt die Behörden-Willkür der Polizei kennen. Aber Rambo ist nicht irgendein Penner. Er ist eine perfekte Kampfmaschine, tödlich ausgebildet. Als Erinnerungen an seine Gefangenschaft in Vietnam bei der "Behandlung" der Polizei in ihm hoch kommen, zeigt er ihnen, was sie nicht kennen und nicht können.
Das Ganze endet in einem Guerilla-Krieg gegen die ganze Stadt, die Polizei und die Nationalgarde. Die amerikanische Kleinstadt sieht anschließend aus wie Beirut in seinen besten Zeiten. Erst am Ende offenbart Rambo, was ihn so wild gemacht hat. Er musste nach Vietnam, die Schrecken des Krieges ertragen. Er hatte Verantwortung für Kriegsgerät im Wert von vielen Millionen Dollar. Froh über sein Überleben kommt er nach Hause und da sind Demonstrationen gegen ihn und die anderen Soldaten. "Mörder" und "Vergewaltiger" bekommt er zu hören. Und er darf nicht mal einen Kaffee in einer amerikanischen Kleinstadt trinken. Sein Leid und Kummer brechen aus ihm heraus.
Rambo ist eine Roman-Figur des Autors David Morell. Rambo ist explizit sehr gut ausgebildet, so ist er der perfekte Kämpfer. Training um besser zu sein als andere, dass ist immer schon Stallones Botschaft gewesen und niemand konnte so etwas besser spielen als er. Neben Rocky ist Rambo einer seiner Kult-Charaktere. Rambo ist aber mehr, ein Zen-Buddhist, er will niemand etwas antun, die Leser von Morells Romanen wissen das. Die Filme verdeutlichen es nur sehr indirekt, es wird Vorwissen vorausgesetzt. So geriet Rambo in den Ruf einer Gewalt- und Kriegsverherrlichenden dumpfen Kampfmaschine. Rambo 2 und 3 betonten tatsächlich in erster Linie Rambos Fähigkeiten als Soldat und hatten etwas fragwürdige und manipulative Gründe für seine Kämpfe. Waren aber trotzdem in gewisser Weise nachvollziehbar und verdammt gut gemachte Filme im Genre Söldner und Action. Für Freunde gehobener Sozialkritik im Film wahrscheinlich der Weltuntergang, nicht ganz unberechtigt. Rambo 1 schneidet aber tatsächlich ein ernst zu nehmendes Thema an, die Vielschichtigkeit der Person des Rambo hätte vielleicht noch besser dargestellt werden können.
Die DVD ist klasse, Bild und Ton sind gut für einen Film von 1982. Wobei der Ton interessanterweise zeitweise so wirkt wie früher bei den Video-Cassetten. Mag ein Manko sein, für mich hat es eher etwas Retro-Charakter mit Nostalgie. Sollten andere Käufer nur wissen, bei Teil 2 und 3 ist das nämlich nicht der Fall. Der Film selbst ist über dem Level von sogenannten B-Movies eigentlich weit hinaus. Er löste eine ganze Reihe von Söldner-Filmen aus, die 80er waren voll davon. Viele waren einfach dumpf brutal und ermüdend. Rambo ist weit davon entfernt. Ein Meilenstein und in gewisser Weise auch ein Meisterwerk. Wer Filme mit Söldnern nicht mag, der sollte sich den Film eben nicht ansehen. Alle anderen sollten von dem Film begeistert sein.
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am 18. Mai 2014
Vom Bild der Blu-ray-Ausgabe von "Rambo 1 - First Blood" bin ich vollkommen begeistert. Trotz des Alters ist das Bild auf einem guten HD-Fernseher überzeugend, auch bei den dunklen Stellen. Auch der Ton ist in Ordnung, wenn auch nicht vergleichbar mit dem guten Bild. Es mangelt meiner Meinung nach vor allem an den Bässen in der deutschsprachigen Fassung. Da könnte manchmal mehr Wumms dahinterstehen. Die Extras sind in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Darum gibt es 4 Punkte.

Alles in allem hat sich die Anschaffung gelohnt. Vom Inhalt her brauche ich nichts hinzuzufügen. Ich bin der Meinung, das ist der einzig sehenswerte Rambo-Film, wenn man sein Gehirn nicht vorher an der Garderobe abgeben möchte. Die Priese Sozialkritik und die Darstellung der Probleme für die Vietnam-Veteranen (egal wie man zum Vietnam-Krieg steht/stand) tun dem Film gut. Man hat zum Glück nicht alles aus der Buchvorlage rausgeschrieben. Rückblickend gesehen ist Rambo 1 gar nicht mehr so krass wie vor 20 Jahren. Aber die Zeiten ändern sich eben.
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am 21. Januar 2014
Rambo hat seinen schlechten Ruf von den drei Sequels, die nun wirklich nicht viel taugen. Aber dieser Film ist jedem zu empfehlen. Ein (knallharter) Film über die sinnlosigkeit von Kriegen, über Fremdenhass und Vorurteile, gemischt mit der amerikanischen Mentalität, erst mal alles abzuknallen, was man nicht kennt: "shoot first, ask later". Und er zeigt, was passiert, wenn ein eigentlich friedliebender mensch in die Enge getrieben wird: Die Katastrophe entwickelt sich langsam aber gewalt(tät)ig.

Ganz anders als in den anderen Rambo-Filmen: Stallone kann schauspielen und er hat sogar richtig Text! Action ist natürlich auch jede Menge dabei und es wird geschossen und gesprengt was das Zeug hält (oder eben nicht). Für mich ist die beste Szene gegen Ende des Films, als Stallone/Rambo seinen großen Monolog hat - das berührt mich jedes mal zutiefst und ich denke: Du kannst es doch, warum tust du's nicht öfter mal?

Also: vergesst den ganzen anderen Mist und schaut euch "First Blood" an.
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am 4. März 2015
die vielen negativen Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Stallone ist sicherlich Geschmacksache. Aber wem's nicht gefällt, soll es halt einfach sein lassen... Und der erste RAMBO-Film ist auch mit Abstand der beste. Der Film ist bei weitem nicht so "brutal" und "blutrünstig" wie die weiteren Teile, sondern hat eine plausible Handlung von einem Vietnam-Heimkehrer, der sich in der Zivilisation nur schwer wieder zurecht findet.
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John Rambo - Kriegsheimkehrer aus Vietnam. Alleine und seelisch verwundet streicht er durch die USA.
Ausgerechnet in der tiefsten Provinz eckt er bei einem "Dorfpolizisten" an.
Dieser meint, an Rambo seine brutale Seite ausleben zu können. Doch ist er an den falschen geraten und die Lage eskaliert.
John Rambo bricht aus dem Gefängnis aus und flieht in die Wälder.
Wie ein Stück Wild wird er gejagt, bis aus dem Gejagten der Jäger wird.
Dann wird es hart für die Provinzler.
Ein Action geladener Film, der aber nie unwirklich wird.
Ein Film, obwohl nun schon alt - den man immer wieder anschauen kann.
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