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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2006
War Worlds apart die große Party mit allen Gästen, ist "So divided" eher der gemütliche Heimspaziergang, natürlich immernoch mit R O C K-Songs, aber größtenteils eher die Kieselsteine zwischen den Zehen spürend auf dem Weg zum Strand schreitend, manchmal auch nach einem Bus rennend, um dann doch zu merken "ach, ne" und in Erinnerungen zu schwelgen. Und so ist das Album größtenteils im mittleren Tempo gehalten, greifen die Songs noch mehr ineinander und werden Trail of dead einfach noch erwachsener.

Man kann eine richtiges sentimental stimmendes Erwachsen werden der Band erkennen wenn man sich die Vorgänger-Alben anschaut. Source Tags & Codes die Pubertät, das Album das dir zuerst sagt wie sehr es dich liebt nur um dich dann im nächsten Moment in einem urplötzlichen Gefühlsausbruch zu greifen und dich durchzuschütteln, World's apart, der endgültige Auszug aus dem Indie-Elternhaus der immernoch auf teilweise kindlich verspielte Weise einfach alles verband, Rock mit Klassik, altbacken mit avantgarde, jung mit weise und einfach nur überall gewann.

Und nun So divided, mit Reminiszenzen an alte Chicago (!) in "Gold heart mountain top queen directory",manche Erinnerungen an die einfache Kindheit ("Eight day hell"), "Wasted state of mind" was wieder Stakkato-Drums mit Streichern Keyboards, Bläsern Vogelgezwitschern und weiteren Landschaft-mit-Musik-Malereien verbindet, und am besten verkörpert wozu Trail of dead im Gegensatz zum Großteil anderer Rock-bands fähig sind. Stringenz, liest es sich doch eher wie ein Buch als ein heute typisches loses Bilderalbum. Du blätterst eine Seite um, befindest dich in einem komplett anderen Kapitel aber merkst trotzdem "Es ist immernoch die selbe Geschichte, mit den alten liebgewonnenen bekannten". Oh ja,und sie haben viel nachgedacht, wie das mit dem Alter nun mal kommt, sie müssen nicht mehr Instrumente zerstören um die Augen und Ohren der Hörerschaft zu gewinnen, heute kommt sie freiwillig. Sie müssen auch keine Bombast-schichten wie bei "Worlds apart" auftragen die teilweise eher schlecht als recht gesetzt waren, sondern lassen nun auch einfach mal Dinge wachsen und düngen sie nicht mit sonstigem Pomp tot.

Wer behauptet "ach,die haben nach Source tags an Emotion, Wildheit und Tempo verloren", den strafen die Herren im Ledersessel mit der Globus-bar mit dem Titeltrack oder "Sunken dreams" Lügen und demaskieren sich als die immernoch jung gebliebenen ungestümen fordernden Zeitgenossen die nun auch gerne mal die eine oder andere frühere Nuance wieder hervorholen und ihre Elemente kombinieren statt abzukupfern Und spätestens bei "The witches' web", wenn die Slidegitarre im Hintergrund die Schiene am Horizont abfährt und der Chor einen noch nie so schön singenden Conrad Keely begleitet, weiß man "Die Kindheit ist eine schöne Zeit, aber mit dem Erwachsenwerden ist einfach noch mehr möglich".

In diesem Fall alles.

9/10
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am 23. November 2006
Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Trail of Dead mit ihrem neuen Album nicht unbedingt die Erwartungen aller erfüllen können. Es macht auch wenig Sinn, über Geschmack zu diskutieren, doch man sollte zumindest Künstlern die Veränderung zugestehen. Sicher war Madonna groß, Source Tags ein definitives Meisterwerk, doch anstatt wie unzählige andere Bands den gleichen Song immer und immer wieder zu schreiben, haben sich Trail of Dead mit Worlds Apart weiterentwickelt und den Krach gegen Melodie ausgetauscht. Natürlich fehlt auf dem vorliegenden Album So Divided die rauhe Energie, für die man Trail of Dead so liebt, fast völlig, doch stattdessen bekommt man alternative (Pop)musik auf allerhöchstem Niveau. Welche andere Band schreibt schon Songs wie Life, welches auf dem White Album der Beatles positiv aufgefallen wäre oder das grandiose Wasted State of Mind? Source Tags war Whiskey und Selbstzerstörung, So Divided Wein und Selbstreflexion, kein Mensch ist jeden Tag gleich, wieso sollte eine Band immer die gleiche Musik machen? Deshalb gleich einen lächerlichen Vergleich mit deutschem Mainstreamgedudel heraufzubeschwören zeugt von wenig Umsicht, T.O.D. verarbeiten in einem Song mehr Ideen als genannte, nun ja, "Künstler", in ihrer ganzen Karriere. Auch glaube ich kaum, dass Trail of Dead irgendwann als weinerliche Akustikschunkelband enden werden, die Verstärker werden bestimmt wieder aufgedreht, und dann wird So Divided im Kontext der anderen Alben absolut bestehen können, auch wenn dies einige jetzt noch anders sehen sollten.
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am 9. Dezember 2006
Hier ist ...Trail Of Dead ein Meisterwerk gelungen! Abwechslungsreicher als jedes Album zuvor, und jedesmal ein genialer Song des Genres. Fast jedes Lied erinnert an einen Klassiker der Rockgeschichte: Jane's Addiction (Stand in Silence), Beatles (Eight Day Hell), The Cure (Sunken Dreams) um nur einige Beispiele zu nennen. Nach mehrmaligem Hören erschliesst sich einem jedes einzelne Lied und ich kann nicht aufhören dieses Album zu hören. Es gibt nur selten ein Album das mich so richtig fesselt, dies ist so eines. Danke für dieses Meisterwerk!
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am 15. Januar 2007
Doch, doch! Es ist schwer mit der Musik!

Aber eigentlich ist es doch ganz einfach. Kommt es Dir darauf an, Musik nur mit Emotion ( welcher auch immer ) zu verbinden, so wirst Du andere Prioritäten setzen als wenn Du Musik mit anderen Verbindungen versiehst ( Wohlklang, Komplexität, Kompositionskunst, Intellektualität pp.). Nur zum Verständnis. Ich sehe Pop- und Rockmusik als den immerwährenden Versuch an, den "PERFEKTEN POP-SONG" zu schreiben. Der steht irgendwo zwischen Himmel und Hölle, zwischen Eingängigkeit und Schrägheit, zwischen Einfachheit und Komplexität. Andere haben andere Vorlieben.

So unterscheidlich sind auch die Herangehensweisen bei Trail of dead und die Band selbst. Die fingen an als eine Kapelle der härteren Sorte ( was viele ganz ganz toll fanden und andere als ganz, ganz langweilig - so ich ), und entwickelten sich zu einer Band der eher komplexen, wenn nicht gar komplizierten Sorte. Immer mehr wechseln sich die oben bereits aufgeführten Pole ab. Mittlerweile nähern sich TOD teilweise - alle Rezensenten haben Recht - den Beatles. Wer das begrüßt, freut sich eben. Wer nicht, der ärgert sich halt. Zum - geringen - Teil bleibt es hart, zu einem immer größeren Teil wird es abwechslungsreich, zum Teil ist es nunmehr klarer Wohlklang.

Ich kenne kaum etwas, was im derzeitigen Rock (?)-Kosmos so kompositorisch vielfältig ist wie diese Band. Die CD ist - fast (?)- so gut wie "World apart". Sie erinnert mich mittlerweile teilweise an "Smashing Pumpkins", sie erinnert mich in ihrer Komplexität an Wilco, sie ist überwiegend von betörender Schönheit und sie ist ein Beweis für unglaubliche Fähigkeiten einer Band, an einen enorm weiten Horizont. Wer "Madonna" besser findet, hat eben andere Vorlieben und Anforderungen hinsichtlich Musik. Wer Spass an einem enorm weiten Universum hat, kommt an dieser CD und an dieser Band ( jedenfalls seit "Source & tags") nicht mehr vorbei. Immer noch: geiler Schlagzeug-Sound. Immer noch: Stimme(n) nicht überdurchschnittlich. Immmer noch: Texte nicht zu ernst nehmen, denn die Band gibt zu, dass sie nichts Wirkliches preisgeben will. Immer mehr: Lieder von Zart bis Hart ( na ja: Härter ). Ach ja. Es wird kein gutes Ende nehmen mit der Band ( und Conrad Keely ). Es würde mich nicht wundern, dass diese Platte schon das Fanal wäre.
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am 23. November 2006
Anders kann man es nicht sagen! Schade, dass es immer noch Menschen gibt, die gute Musik an "Härte" messen und nicht an Kreativität und Innovation. Schade, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht bereit sind, den langen Weg einer aussergewöhnlichen Band mitzugehen.

"So divided" ist ein enorm abwechslungsreiches Album geworden. Trail of Dead führen uns durch 30 Jahre Musikgeschichte. Teils fühle ich mich an Jane's Addiction erinnert, teils an die Beatles usw... . Jeder wird etwas anderes und neues in die Songs interpretieren, gerade das macht das Album so spannend. Trail of Dead vergessen dabei aber nie, Ihren Songs den ureigenen Stempel aufzudrücken. Fünf Sterne für ein Album, dessen Songs sich bereits nach dem zweiten Hördurchgang tief in die Gehörgänge festgesetzt haben!
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am 25. Februar 2007
Die Platte hat nicht ganz die Tiefe von Worlds Apart; aber sie geht weit über den heute aktuellen Mainstream weg: wenn man den Weg der Band verfolgt -> Hardcore zu heute, dann kann ich nur sagen: Gott-sei-Dank. Trail of Dead ist heute anspruchsvolle Musik: Rock mit operalen Einsätzen, manchmal kammermusikalischen Einschüben, dann wieder Indie in Reinform; und eingestreut: brachiale Hardcore. Diese Musik erzeugt Gänsehaut, Emotionen zwischen Schreien und Tränen.

Ich hoffe, daß ToD auf diesem Pfad bleiben; ich werde ihnen treu bleiben.
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am 20. November 2006
Es ist mir ziemlich egal, was andere Leute aus betuchten Magazinen oder Radiosendern über die neue CD sagen. Da heißt es, Trail of Dead hätten ihre Energie, ihre Wildheit und Innovationslust verloren. Dementgegn halte ich das wohl schönste und abwechslungsreichste Album des Jahres. Es beginnt Band-typisch wieder mit einem schönen, diesmal nicht so imposanten Intro. Dann bricht der Sturm mit "So Divided" aus, welches vom Aufbau her an "It was there, that I saw you" erinnert. So viel zum Bekannten. Die wirklich interessanten Stücke sind aber genau die, welche man von Trail of Dead eigentlich nicht erwartet hätte. Dazu gehöre "Gold Heart Mountain Top Queen Directory", "Witcht's Web", "Eight Day Hell" und das tolle "Wasted State of Mind". Genau diese Vielfalt macht das Album so interessant und außerdem auch zugänglicher. Ich hoffe nur, dass genug Menschen dies zu würdigen wissen. Natürlich gibt es auch etwas zu bemängeln. Zum einen leidet die Homogenität unter der Vielfalt der Songs und zum Anderen gibt es doch einige Lieder, die eher enttäuschen, da sie doch zu gewöhnlich für diese Ausnahmeband sind(Stand in Silence, So divided). Trail of Dead schaffen es einfach nicht ein schlechtes Album zu produzieren. Ich bitte nun alle Musikfreunde dieses Album zu kaufen, damit diese Band endlich ihren verdienten Erfolg genießen kann. Danke für diese wunderschöne Musik, danke.
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am 23. November 2006
Trail Of Dead haben endlich den Sprung aus dem Genre Determinismus geschafft und ihre eigene Note gefunden.

Ein vielfältiges Album rund um das Thema Dualität:Einheit (Albumtitel: "So Divided") und damit verbundenen Weltanschauungen der Weltbevölkerung.

Inhalt und Musik sind ausgezeichnet miteinander vereint, wie man es sonst eher von Alben wie "The Lamb Lies Down On Broadway" von Genesis kennt, nur eben auf Trail Of Dead Art.

Lieder zum gute Kopfhörer aufsetzen, durchhören, Texte anschauen und berieseln lassen. Dabei bleibt es abwechslungsreich und phantasievoll.

Für die indie-Disko findet sich dann auch noch der Hit "Naked Sun".
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am 20. November 2006
Eines vorweg: Die fünfte Platte der Jungs aus Austin, Texas ist ein absolutes Meisterwerk. Das Problem bei der Sache: ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead haben schon mehrere Werke dieses Kalibers im Rücken. Und so wirkt das ursprünglich als EP geplante Album dann am Ende meines sechsten Hördurchlaufes dünner als ihre bisherigen Platten. Erklären kann man diesen Sachverhalt vielleicht damit, dass "So Divided" Trail Of Dead's persönlichste Platte ist. Keine hotelzimmerverschlingenden Zerstörungsorgien, keine Errettung der verlorengeglaubten Rockmusik. Dafür aber zauberhafte Melodien und mehr Eingängigkeit. Trail Of Dead entdecken die Liebe auf den ersten Blick.

Das Album als solches ist mit Sicherheit ein Anwärter auf den Titel Platte des Jahres. Nach dem Intro folgt mit "Stand In Silence" der obligatorische poppige Rockepos, meiner Meinung nach aber etwas zu glatt und unauffällig um sich im Kosmos dieser Band behaupten zu können. Mit einem unglaublich fesselnden Refrain, der von Conrad Keely's weiterhin grandiosen Lyriks lebt, ist "Wasted State Of Mind" der erste Hit der Platte. Auch der darauffolgende Song "Naked Sun", ein stampfender Bluesrock der alten Schule mit Pink Floydschem Outro, besteht den Test und frisst sich schon beim ersten Durchlauf unwiderruflich in meinen Gehörgang. Was folgt ist das Guided By Voices Cover "Gold Heart Mountaintop Queen Directory" und mich überläuft eine Gänsehaut. 2006 hat mich kein Song so tief berührt. Ich merke mir eine weitere Verneigung vor dem Dreamteam Keely-Reece vor. Weiter geht es mit den Stücken "So Divided" und "Life" - Trail Of Dead waren in ihren Texten wahrscheinlich noch nie ehrlicher als hier. Nach dem von der weiblichen Gaststimme getragenen Outro von "Life" folgt die nächste Überraschung. Keely öffnet mit "Eight Days Of Hell" einmal wieder das große Buch mit dem Titel The Beatles, bläst den nichtexistierenden Staub von den Seiten - ein schneller Seitenhieb in Richtung Oasis und dem UK - weiter gehts. Höhepunkt des Albums ist "Witch's Web", in dem Conrad Keely - unterstützt von Amanda Palmer (Dresden Dolls) und einer Pedal Steel Gitarre - sein Innerstes nach Außen kehrt: "Your witch's web is hanging over my sleep/ My one half lies awake, the other in a dream/ Somehow I know that there must be something better/ No one's going to have power over me." Die Stimmung wird dann nicht mehr dichter und "Sunken Dreams" beendet das Werk mit einem leicht düsterem Grundton.

Alles in allem handelt es sich bei "So Divided" um ein absolutes Highlight dieses Jahres mit dem ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead wohl eine größere Zuhörerschaft erreichen werden als zuvor. Im Vergleich zu älteren Platten wie "Madonna" oder "Source Tags & Codes" zieht es aber ganz klar den kürzeren, da es deren Standard nie erreichen kann, wohl aber auch nicht muss. Auch Der 2005er Vorgänger "World's Apart" zeigt sich meiner Meinung nach im direkten Vergleich noch gehaltvoller als "So Divided". Trail Of Dead können mit ihrem überraschend schnell veröffentlichen fünften Opus dennoch vollends zufrieden sein, eine der besten Platten des Jahres gehört ihnen.
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am 23. November 2012
Absolutes Spitzenalbum! Knallt los und hält ein melodisches Niveau, welches seinesgleichen sucht. Wird nicht langweilig und liegt mit bestimmter Regelmäßigkeit im CD-Dreher!
Absolute Kaufempfehlung!
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