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Knights of the Cross-Remastered 2006
Format: Audio CDÄndern
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Zehn Jahre ist es her, das ich über dieses Album quasi "gestolpert" bin - damals hatte ich noch mein gutes, altes Online-Musikmagazin "Nightshade" und nachdem eine Kopie dieses Juwels direkt von Frontmann Chris Boltendahl in meinen Briefkasten wanderte, war das nicht nur mein Einstieg in die Musik von Grave Digger, sondern auch in die Mysterien des Templerordens. Eigentlich sollte man einige Dinge der Vergangenheit (Nightshade wurde zur Jahrtausendwende aus Zeitmangel begraben) ruhen lassen, da ich aber letztens im iTunes Music Store eine "remastered 2006 Edition" dieses Album fand, mal wieder hörte und direkt kaufte, konnte ich nicht anders als mit dieser Rezension von "Knights of the Cross" ein weiteres Tabu zu brechen, das ich eigentlich nie mehr brechen wollte - eine erneute Musikrezension nach all dieser Zeit...

Vorab muss erwähnt werden, das mein Musikgeschmack in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts schlichtweg und nur gitarrienorientiert war - alle Facetten des Metals waren einfach die Essenz, die meine Ohren zum täglichen Leben brauchten. Wer also mit dem beschriebenen Musikgeschmack (der auch heute noch mein aktueller ist, auch wenn ich auch an anderen Fronten mehr als offenherzig geworden bin) nichts anfangen kann, sollte an dieser Stelle vielleicht nicht weiterlesen! Wie dem auch sei - deutscher Heavy Metal war immer eine Sache und Grave Digger waren eine DER Institutionen schlechthin, was sich Chris Boltendahl & Co. aber mit ihrem zweiten Konzeptalbum nach "Tunes of War" (behandelte die schottische Geschichte) geleistet haben, war für mich eine künftige Messlatte, die - zumindest meiner Ansicht nach - bis heute Bestand hat. Hier wurde nicht nur perfekter Heavy Metal mit den typisch teutonischen Zutaten geliefert, sondern auch die Geschichte eines der geheimnisumwittersten Orden des Mittelalters von Anfang bis zum Ende (halt im Schnelldurchlauf, wie das bei Musikalben so ist!) erzählt - und das in einem musikalischen Stil, der fernab vom typischen Gitarrengeschrammel ("Monks of War", "Inquisition") unter anderem auch mit Chorelementen ("Lionheart", erneut "Inquisition" oder "The Battle of Bannockburn") glänzen konnte, aber auch balladenartige Passagen ("The Curse of Jacques") nicht aussen vor lässt.

Der Slogan "All Killer, no Filler" ist zwar alt und abgedroschen, gilt für dieses Album aber zu einhundert Prozent, da sich die Geschichte der Tempelritter auf einem grandiosen musikalischen Niveau Song für Song bis zum bitteren Ende fortsetzt! Chris Boltendahls Texte auf "Knights of the Cross" haben damals auch schon nicht jedem gepasst, zu einfach waren sie dem ein oder anderen - Fakt ist aber: Der Auswendiglernfaktor war mit an Bord, nie zuvor hat vertonte Geschichte so viel Spass gemacht und Interesse geweckt, welches über die Themen wie die Gründung des Ordens, Kreuzzüge im Allgemeinen, den Orden der Assassine, Flucht der Templer oder dem Prozess in Frankreich hinaus ging - auch historische Persönlichkeiten wie Richard Löwenherz, die untrennbar mit den Kreuzzügen verbunden waren, erfahren hier ihre Homage ("Lionheart" ist nach wie vor für mich wohl DER Song auf diesem Album schlechthin!).

Schaue ich aus heutiger Zeit zurück, ist dies nicht nur ein Album, was ich erneut mit fünf von fünf Sternen bewerten würde, sondern ein Album, was damals mein Interesse für den Orden der Tempelritter geweckt hat. Heute, zehn Jahre später und nach fast vier Jahren der Recherche zu diesem Thema hätte ich wohl lieber mittelalterliche Geschichte studieren sollen, anstatt mein Brot mit den Bits und Bytes zu verdienen, denn die Faszination ist mehr denn je vorhanden und das Thema "Templer" eine Obsession, die dieses Album als Soundtrack besitzt! Fakt ist : Grave Digger haben mit "Knights of the Cross" ein zeitloses (Konzept-) Album abgeliefert, an das kein weiteres der Nachfolgewerke (weder das sehr gute Folgealbum "Excalibur" noch die darauffolgenden Releases) mehr anschliessen konnte und auf das ich heute öfter und lieber zurückschaue als auf einen Grossteil der Alben der letzten Jahre - von daher sei mir der Frevel, wieder ein Musikreview geschrieben zu haben, an dieser Stelle bitte verziehen! Pflichtkauf!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2009
"Knights of the Cross" zählt wohl zu den härtesten, aggressivsten, aber auch besten Alben der Band. Hier stimmt einfach alles! Der Sound rockt gewaltig, und die Songs tun es ebenso. Besonders sei das Songmaterial zu loben. Auf "Knights of the Cross" sind insgesamt 12 Songs vertreten, die allesamt absolut überwältigend sind. Musikalisch, als auch textlich. Gleich der gnadenlose Opener "Knights of the Cross" sagt schon alles. Auch ausgezeichnete Titel wie z.B. "Lionheart" oder "Fanatic Assassins", bei dem Chris Boltendahl's Stimme perfekt zum Ausdruck gebracht wird, wissen voll und ganz zu überzeugen. Das Album ist schlicht und ergreifend genial, weil hart, aber trotzdem kurzweilig. Es lässt sich unheimlich oft anhören, ohne zu langweilen! Es dient wohl als erstklassig passender Nachfolger zum Vorgänger "Tunes of War".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2010
.....war die Band zu jener Zeit in der dieses Album erschien. War das Vorgängeralbum ""Tunes Of War" schon äußerst gelungen und mit einigen Bandklassikern bestückt("Rebellion", "Dark Of The Sun, "Collodon Muir") so ging es mit diesem Album weiter aufwärts. die Songs kommen wie aus einem Guß rüber. Einen Füller gibts auf diesem Album nicht, es reicht sich Hit an Hit. Zu erwähnen sind neben dem Titelsong, natürlich "Lionheart", "Heros Of This Time" und das äußerst ungewöhnliche Riffmonster "Fanatic Assasins". Letztgenannter Song war seiner Zeit, was den Text betrifft, genau 3 Jahre voraus. "I am the old man of mountain, leader of the muslim warriors/whenever i order suicide you will sacrifice, jump, jump of the wall, Allah will receive you all"!. Am 11.09.01 war es dann leider tatsächlich soweit. Leider spielt die Band diesen Song seither nicht mehr live. Nach den exqisiten Nachfolgealbum "Excalibur" und "Rheingold" ging es mit Grave Digger leider etwas bergab.Schade.
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am 12. April 2015
Was soll man sagen Aufnahme ist ok für ne remastered platte. Über Qualität der Musik lässt sich Streiten ich mag das Album grade fürs Autofahren ein Genuss. Wobei ich sagen muss das Sie mir Live mehr fun gemacht haben.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2007
Was wollen die ganzen kritiker die nichs anderes zu tun haben als kompletten unfug an grave digger auszusetzen eigentlich?
Für jeden ders nich mitbekommen hat, viele kritiker behaupten grave digger würden seit 20 jahren nur das gleiche produzieren.
1.DAS STIMMT NICHT!
2.NA UND?!
wenn eine band nach ca 20 jahren immer noch so geilen und auch doch wohl abwechslungsreichen sound machen kann wie früher hätt ich daran nichs auszusetzen.
Knights of the cross zusammengefasst:Schöner (aber nicht stumpfer) true metal mit ein paar ruhigen einlagen.
Ich empfehls jedem der gern truen abwechslungsreichen heavy metal hört.
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am 23. September 2013
Geniales Album, zusammen mit Excalibur und Tunes of War, meine 3 Lieblingsalben von GD.
Mit Knights of the Cross, The Keeper of the Holy Grail und The Battle of Bannockburn sind auf dem Album
3 Songs für die Ewigkeit. Gitarrist Uwe Lulis macht eine hervorragende Arbeit, leider hat die Band nach seinem Abgang dieses Niveau nicht mehr halten können.
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