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am 12. März 2007
Die Scheibe "Vulture Culture" zählt vielleicht nicht unbedingt zu den Klassikern des sog. progressiven Elektro-Rock/Pop, auch nicht unter den Alan-Parsons-Werken, aber trotzdem ist es auch nach über 20 Jahren noch ein Werk, dem die meisten heutigen Produktionen nicht das Wasser reichen könnten!

Entscheidender Unterschied und für viele Fans etwas irritierend war damals, daß Parsons und Woolfson einen neuen Weg gehen wollten und leider gänzlich auf die sonst üblichen üppigen Orchesterbegleitungen des ebenso genialen Andrew Powell verzichteten. Ob es den Songs gutgetan hat, mag jeder für sich entscheiden.

Trotzdem wurde auch der Sound dieses Werkes auf höchstem Niveau präsentiert (wie immer eigentlich bei so einem Sound-Tüftler und Klang-Feiler wie Parsons), allerdings damals meiner Ansicht nach nur auf der Vinyl-Platte. Die CD aber klang immer irgendwie matschig und dumpf. Ich war nie so recht zufrieden mit dem bisherigen CD-Klang.

Aber durch das Remastern ist jetzt endlich eine hörbare Klang-Aufbesserung gelungen! Die Musik klingt jetzt endlich wieder richtig gut und neu aufpoliert.

Die besonderen Leckerbissen aber für alle Voll-Fans wie mich sind die Bonus-Tracks! Nicht nur die echt interessanten Demo- und Rohversionen, sondern vor allem auch das Medley "The naked Vulture" machen allein schon den Preis mehr als wett!

Ach ja: Auch das Booklet sollte erwähnt werden. Nett und informativ gemacht, nur fehlen leider die Song-Texte. Aber trotzdem gibt's die volle Punktzahl!

Ich kann nur sagen: Unbedingt kaufen!
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am 12. Mai 2011
Dieses Album ist zu popig, dieses Album ist viel zu kommerziell! Dass waren, und sind auch heute noch die Stimmen der Kritiker. Aber mal ehrlich, müssen diese Songs nicht popig und kommerziell sein, weil gerade das Jahr 1985 mit sehr viel Kommerz aufwartete, und wir auch damals in der westlichen Welt in Saus und Braus leben konnten, viele Familien drei Autos hatten, und die industriellen Bosse und Banker sich gesund rationalisierten oder unser Geld geschickt verzockten, was wir erst knapp 25 Jahre später zu spüren bekamen.

Das Symbol der Schlange, die sich selbst auffrisst könnte nicht besser gewählt sein für eine Geierkultur, die sich zugrunde richtet, wobei die Reichen (Großen) überleben und die armen (Kleinen) sterben müssen.

Let's talk about me for a minute I'm the one, who's always losing now - könnte die Situation des kleinen Mannes kaum besser beschreiben. Auch die Folgen dieser Überkonsumgesellschaft, nämlich dass Familien auseinanderbrechen, werden von den beiden Genies im - Seperate Ways - aufgegriffen. Ja, die Tage sind in der Tat nur noch Nummern oder Zahlen. Sie bedeuten eigentlich nichts mehr, wenn man nur noch arbeitet, und früher oder später werde ich es dann schaffen meine Vergangenheit hinter mir zu lassen. Nur was macht man, wenn es keine Zukunft mehr gibt, oder die Zukunft Arbeitslosigkeit heißt. Vulture Cultre, use ist or you lose it. Hollywood ist wirklich überall, willst du nicht dem Spiel beitreten, weil du ansonsten keine Chance haben wirst, denn in einer Geierkultur bekommt keiner eine Chance, der die Vetternwirtschaft nicht mitmacht, vor allem der Verlierer nicht. In unserer Gesellschaft zählt nur noch der Sieger, oder der Sieg, und so bringen Parsons und Woolfson mit dem Schlussakt - The Same old sun, would shine in morning - alles auf den Punkt. Tell me what to do, now the light in my life is gone from me. Besser hätte man dieses Thema nicht in Musik umsetzen können.

Die remasterte Version enthält noch fünf Bonustracks, unter anderem das kurze, und bisher nicht veröffentlichte - No answers only questions - sowohl als Final-Version als auch als First Attempt. Eine hörenswerte Alternativ-Version von Seperate Ways, sowie ein Demo von Hawkeye, und das 10-minütige - The Naked Vuture. Großartig.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Oktober 2014
Das 8.Album des Alan Parsons Project,das eigentlich als Doppelalbum mit dem Vorgänger "Ammonia Avenue" erscheinen sollte,gilt für viele als der kreative Tiefpunkt des Projects.
Tatsächlich ist "Vulture Culture" überaus eingängig,verzichtet auf jegliche Orchestrierung,beinhaltet nur Stücke im Single-Format,die den Spirit der ersten drei genialen Alben weitestgehend vermissen lassen,wirkt recht glattpoliert,ohne Ecken und Kanten.
Es erschien 1985 und thematisiert die Konsumgesellschaft;der Titel ist ein nettes Wortspiel (Culture Vulture),jedoch spielt das Thema des Albums hier nicht so eine wichtige Rolle,wie das bei den Themen anderer Project-Alben der Fall war,meine ich.
Es ist halt leichte,recht kommerziell angelegte Musik,allerdings mit Klasse.
"Vulture Culture" enthält,wie alle Scheiben des Projects wirklich schöne Melodien,die einen hohen Wohlfühl-Faktor zu bieten haben.
Den teils heftigen Kritiken,die Musik sei "seicht","uninspiriert","simpelster Pop auf Schlager-Niveau" usw kann ich mich überhaupt nicht anschließen.
Auch mir liegen die "Tales.." oder "I Robot" deutlich mehr,man sollte VC damit einfach nicht vergleichen,weil es stilistisch schlicht völlig anders ist.Trotz aller Eingängigkeit gleitet es für mich nie ins Nichtssagende ab,dafür sind die schönen Melodien und die perfekte Umsetzung einfach zu gelungen.
Parsons und Woolfson versammelten mit Ian Bairnson,Colin Blunstone,Stuart Elliott,Chris Rainbow,Richard Cottle,David Paton,Lenny Zakatek mal wieder hochklassige,Project-Hörern nur allzu gut bekannte Musiker um sich,die einen tollen Job machen.
Auch die Produktion ist mal wieder erstklassig,die Aufnahmequalität ist sehr gut.
Die Schallplatte klang bzw klingt bei mir noch immer richtig gut.Das Mastering für Vinyl ist von Chris Blair.
Die erste CD-Auflage war soweit OK,2007 gab es dann durch Dave Donnelly und Alan Parsons selbst ein Remastering.
Diese CD-Reihe wird gemeinhin als Verbesserung gegenüber der alten CD empfunden,es gibt aber auch Kritik,weil nicht nur hoch ausgesteuert,sondern auch die Dynamik gesenkt wurde.
Auf jeden Fall klingt sie klarer,analytischer,direkter,knackiger.
Neben den üblichen Demos,Rough-Mixes uä bietet diese Version beim Bonusmaterial auch ein Medley und einen neuen Track.
Wie Japan-CDs und neue Vinyl-Auflagen klingen,weiß ich nicht,da ich mit meiner alten Platte mehr als zufrieden bin.
Die "Complete..."-Box enthält neben den anderen 9 Alben auch "Vulture Culture".
Diese Box kenne ich nicht,in Foren habe ich aber gelesen,daß es sich lt Aufdruck "remastered 2013" wohl um ein neues Remastering handeln soll.Daß dem tatsächlich so ist,wird jedoch vielfach angezweifelt.
"Vulture Culture" ist gewiß nicht das Highlight im Katalog der Project-Alben,auch ich würde es dort im unteren Bereich ansiedeln,dennoch hat es für mich auch seinen Reiz.
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am 6. September 2004
Zugegeben: Heute mag ich die früheren Parsons-Werke auch immernoch oder wieder am liebsten. Aber ich bin auch ein Fan von Konzept-Alben, aber neuen Richtungen wiederum offen. Genau diese ging Parsons Anfang bis Mitte der 80er. Und wer sich erinnert, welch Pop-Schund oder besser -Schand die Musik-Szene da (nur zum Teil) lieferte, dem sei gesagt, daß Parsons die Popularität in den 80ern mit diesem Album perfekt meisterte. Die Songs dieses Albums sind zwar alle ziemlich einfach gestrickt, aber sie haben diese Magie, die auch die früheren Parsons-Alben in ganz anderen Dimensionen hatten, aber ohne großen Bombast mit Orchester, den ich sonst sehr liebe. Das zu vollbringen, ist ein Kunststück und Alan Parsons meistert dies durch perfektes Songwriting. Weniger ist mehr, kann man hier sagen! Hervorheben möchte ich das Titelstück, in dem Lenny mit seiner Stimme den Textinhalt sehr brillant repräsentiert. Auch "Same Old Sun" erinnert an "Turn Of a Friendly Card". Wer Parsons liebt, macht mit dem Kauf nichts falsch, im Gegenteil, er bekommt ein verkanntes Kleinod!
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am 31. Mai 2016
"Vulture Culture" ist erneut ein Konzept-Album von Alan Parson's Project, was aber von vielen Kritikern nicht ganz so wohlwollend aufgenommen worden ist. Das echte, eingespielte Orchester ist zwar hier durch Synthies ersetzt worden, dennoch bietet sich hier kompositorisch und klanglisch durchaus eine Fortsetzung der Linie, die man zuvor schon gegangen ist.

Einen echten, immer noch allgemein bekannten Hit hat "Vulture Culture" sicher nicht im Packet, dennoch sind die Songs großteils auf hohem Niveau und sowohl "Let's Talk About Me" als auch "Days Are Numbered" haben Hitpotential. Die anderen Tracks bieten ein rundes Gesamtbild und fügen sich in den APP-Sound ein. Allenfalls "Hawkeye" sticht heraus, das mit einer einfachen Instrumentallinie und vor allem erstmals einem großen Saxophonpart anders klingt. Für mich ist es das untypischste und auch langweiligste Stück, da mir hier die Finesse und die echte Melodie des Ganzen fehlt.

Mit "The Same Old Sun" schloss damals das Werk, etwas traurig und viel zu hart. Aber zum Glück gibt es die neu aufgelegte Edition, bei der mit "No Answers Only Questions" ein starker Titel enthalten ist, der einen viel würdigeren Schluss bildet und unverständlicherweise nicht bei der originalen Veröffentlichung enthalten war.
Die restlichen Bonustracks sind Demofassungen der späteren Albentitel. Das ist natürlich nicht für jeden Zuhörer interessant. Die meisten werden diese Option wohl eher nicht nutzen, wer allerdings etwas hinsichtlich Songentwicklung und Klangstruktur erfahren möchte, der hat hier wirklich immer gute Vergleichsmöglichkeiten.

Die CD hat ein mehrseitiges Booklet dabei, in denen die Hintergründe näher beleuchtet werden, Single-Cover abgebildet sind oder Notizen zu den einzelnen Songs enthalten sind. Eine vorbildliche Sache also, die einem das Werk wirklich näher bringt.

"Vulture Culture" braucht sich nicht hinter den anderen APP Alben zu verstecken. Es gibt zwar keinen Überhit (wie "Don't Answer Me" oder "Lucifer"), aber durchgehend eine hohe Qualität, die mehrmaligem Durchhören Stand hält.
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am 1. Oktober 2015
Vulture Culture besteht angeblich zumindest zum Teil aus Songs, die von einem ursprünglich geplanten "Ammonia Avenue"-Doppelalbum übrig waren. Angesichts dessen ist es etwas überraschend, dass VC eigentlich nicht wirklich nach NH3 Ave klingt. VC hat einen viel kommerzielleren, synthetischeren Sound, während NH3 Ave mehr nach "Eye in the Sky" und den früheren Project-Alben klingt.

Ein wichtiger Grund für den Unterschied war der Einstieg von Richard Cottle, der nicht nur Saxofon, sondern vor allem moderne Synthesizer beisteuerte. Noch mehr fällt mir aber auf, dass das Songmaterial einfach schwächer ist als noch auf "Ammonia…" oder gar auf "Eye in the Sky". Und das hat mit Pop versus Prog nix zu tun, nein, hier gleiten die Songs einfach allzu sehr ins Seichte ab. Gerade auf der ersten Seite der LP fällt das negativ auf. Zwar geht das Album mit dem Rocksong "Let's Talk About Me" gut los (trotz des viel zu kurzen Mini-Solos), aber schon der belanglose Synthiepop von "Separate Lives" und "Days are Numbers" lässt das Album in ein Loch fallen. Noch schlimmer wird es mit "Sooner or Later", das eine lieblose Kopie von "Eye in the Sky" und "Prime Time" ist. Zugegebenermaßen ist der Refrain ganz nett, aber ansonsten fehlen hier ganz deutlich Ecken und Kanten.
In der zweiten Hälfte wird das Album dann interessanter. Der Titelsong (mit Saxofon) fängt schön atmosphärisch an und ist ähnlich funkig wie "Psychobabble". Das digitale Geklimper in der Mitte deutet dann auch ganz klar auf "Stereotomy" hin. Das Instrumental "Hawkeye" hat wieder Saxofon und klingt irgendwie etwas nach einer synthetischeren AWB. "Somebody Out There" lässt mit dramatischen Wendungen aufhorchen und "The Same Old Sun" ist die obligatorische Abschlussballade, die allerdings auch moderner und dadurch weniger berührend klingt als etwa "Old and Wise" oder "Ammonia Avenue". Es sollte das letzte Mal sein, dass ein Project-Album mit einer Ballade beendet wird.

Insgesamt bleibt mit "Let's Talk About Me" nur ein wirklich Best-of-würdiger Song und mit "Vulture Culture" sowie "Somebody Out There" zwei weitere, die knapp dahinter ins Ziel kommen. Der Rest ist nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders gut. Man erkennt die typischen Eric-Woolfson-Melodien, aber es bleibt wenig hängen, das die Gruppe nicht so oder so ähnlich schon einmal besser gemacht hat. Der Nachfolger "Stereotomy" gefällt mir deutlich mehr, weil die Gruppe da endlich wieder Risiken eingeht.

Das Bonusmaterial hebt sich von den anderen CDs der Remaster-Reihe davon ab, dass es hier auch einen komplett unveröffentlichten, fertigen Song namens "No Answers Only Questions" gibt, der mit seinem reduziertem Arrangement (nur eine akustische Gitarre) zwar aus dem Rahmen fällt, aber das Konzept (Thema: "jeder ist sich selbst der nächste", Ausnutzung anderer) bereichert hätte und dem recht kurzen Album womöglich auch gut getan hätte. Es gibt von diesem Stück auch noch eine Demo-Version , ebenso von "Hawkeye", sowie eine Alternativ-Version von "Separate Lives" (anderes Intro) und das Medley "The Naked Vulture". Der 'nackte Geier' besteht aus Instrumentalauszügen der verschiedenen Albumtracks, verbunden mit den Sprechpassagen von Lee Abrams alias Mr Laser Beam, dessen Geschwafel am Anfang des Albums kurz zu hören ist.

Credits stehen im Booklet zusammen mit den üblichen Liner Notes. Songtexte gibt es auf der Project-Website; dort erfährt man auch den Hintergrund zum Song "Somebody Out There", der im Booklet interessanterweise verschwiegen wird.
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am 12. Juli 2007
"Naja," dachte ich, "ich kaufe diese CD, um meine Sammlung der APP-Remaster-Silberlinge zu vervollständigen". Von wegen! Ich bin sehr positiv überrascht. Nachdem ich bisher nur 2 bis 3 Songs aus diversen Compilations kannte, haben sich mir nun einige weitere "Juwelen" erschlossen. O.k., "Sooner Or Later" klingt wie die Highlights der beiden Vorgängeralben "Eye In The Sky" bzw. "Prime Time"... seicht und mainstreamig... aber trotzdem irgendwie super! Das Instrumental "Hawkeye" gefällt sogar meiner 13-jährigen Tochter, die ansonsten nur Rihanna, Monrose, Avril Lavigne usw. hört. Erwähnenswert sind auch der Titelsong "Vulture Culture" mit dem genialen Sänger Lenny Zakatek sowie die beiden Versionen von "No Answers Only Questions". Schade, dass dieser Song es damals nicht auf die Platte geschafft hat.

Interessant ist, dass auf "Vulture Culture" zum ersten (und einzigen) Mal komplett auf den orchestralen Background verzichtet wurde. Der dafür zuständige Andrew Powell durfte eine schöpferische Pause einlegen. Handwerklich natürlich wie immer superprofessionell gemacht, haben die Protagonisten Parsons und Woolfson den anderen Instrumenten mehr Platz eingeräumt. Besonders "geil" finde ich an einigen Stellen das Saxophon.

Ob das wirklich so sein muss, dass die Songtexte dem Abdruck von Memorabilia sowie Kommentaren der Protagonisten Parsons und Woolfson weichen mussten, weiss ich nicht. Das Booklet jedenfalls ist (trotzdem oder gerade deshalb?) sehr interessant und umfassend gestaltet. Für alle, denen die Songtexte im Booklet fehlen, folgende URL als Empfehlung:
[...]

Fazit: Alles in allem halte ich 4 Sterne als Bewertung für fair, da eine kleine Abstufung zu den APP-Geniestreichen wie "I Robot" oder "Tales Of Mystery And Imagination" angebracht ist. Trotzdem die Empfehlung: KAUFEN!
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"Vulture Culture" ist das achte Studioalbum von The Alan Parsons Project und erschien im Dezember 1984 bzw. Anfang 1985. Alle Titel wurden wieder komponiert und getextet von Alan Parsons (Keyboards, Programming, Vocals) und Eric Woolfson (Keyboards, Vocals), die das Album auch produziert haben. Neben den beiden `Chefs` sind natürlich auch wieder Musiker wie Ian Bairnson (Guitar), Colin Blunstone (Vocals), Richard Cottle (Synthesizer, Keyboards, Saxophone), Stuart Elliott (Percussion, Drums) und andere am Start.

"Vulture Culture" ist recht poppig ausgefallen. Das hatte sich auf den vorherigen Alben schon abgezeichnet. Mit "Tales of Mystery and Imagination" (1976) und "I Robot" (1977) hat das nichts mehr zu tun. Trotzdem lohnt es sich aber, in "Vulture Culture" mal reinzuhören. Z.B. ist `The same old sun` eine richtig schöne Ballade (Gesang Eric Woolfson) mit tollem Gitarrensolo. Auch der Opener `Let`s talk about me` kann überzeugen. Das ist ein schöner Pop/Rock Song. Das Instrumental `Hawkeye` punktet mit tollem Saxophon Solo. Auch beim Titelsong gibt es ein prima Saxophon zu hören. Die anderen Titel sind allerdings eher zu vernachlässigen.
Die Remaster-Version von 2007 bietet interessante Bonustracks, besonders das lange `The naked vulture` kann überzeugen. Wie immer, fliessen die Bonustitel nicht in die Wertung ein.

"Vulture Culture" ist so schlecht nicht. Der Hörer wird ansprechenden Pop zu hören bekommen. Mit den Frühwerken von Alan Parsons hat dies allerdings weniger zu tun. Man kann das Album erwerben, es ist aber kein muss, 3 Sterne.
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am 15. Januar 2011
Diese neue geremasterte CD ist klanglich etwas merkwürdig, zwar wie bei den anderen APP-Remasters dynamischer, mehr Bühne, dafür sind die Höhen härter und scharf zischend, überzeichnet (angehört auf einer sehr hochwertigen High-end-Anlage und Speaker). Das kann natürlich auch tatsächlich beim Original-Tape so gewesen sein, wenn das so ist, dann schade, dann könnte man meinen, sie haben sich poppig angebiedert. Jedenfalls klanglich nicht so phänomenal wie z.B. der Remaster von Pyramid, der hat m.E. Referenzniveau für das was auf CD mit 44khz/16bit möglich ist. Wer aber übrigens einen DVD-Audio-fähigen Player hat sollte sich mal die entsprechenden Sonder-Remaster auf 192/24 Niveau anhören (es gibt leider nur Eve, I Robot und Turn of a Friendly Card). Das ist um Längen feiner, räumlicher, natürlicher!

Musikalisch muss ich einigen Rezensenten hier beipflichten: bei weitem nicht so inspiriert und ideenreich und neu wie z.B. I Robot oder Eve. Aber passend zum Trend, den APP bei Ammonia Avenue eingeschlagen hatte. Ehrlich gesagt war ich nach dem Titelsong schon relativ enttäuscht und kurz davor abzubrechen,
aber dann habe ich mich "gezwungen" bis zum Schluss durchzuhören. Und siehe da, beim letzten Song (der bei vielen APP-Alben oft der beste war), ja da flackert nocheinmal die alte Größe von APP und Woolfson auf, ein wirklich wunderschöner, berührender und zu gleich einfacher Song, auch ein Ohrwurm im positiven Sinne, eine kleine Entschädigung für die doch hauptsächlich belanglosen anderen Songs und Instrumentals der CD.
Allein wegen dieses Songs ist es m.E. Wert sich die Scheibe zuzulegen!
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am 25. Mai 2008
Schon erstaunlich, wie sehr die Geschmäcker bei diesem Album auseinandergehen. Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan des Alan Parsons Project (und auch der späteren Parsons-Solo-Alben), und VULTURE CULTURE zählt nach wie vor zu meinen Favoriten.

Natürlich läßt sich dieses Album nicht mit dem absolut genialenDebüt TALES OF MYSTERY AND IMAGINATION vergleichen, doch wer hat jemals ernsthaft erwartet, dass das Project unentwegt derartige Meilensteine produzieren würde? Auch Pink Floyd und Genesis, um nur zwei Beispiele zu nennen, wandelten früher oder später auf den Pfaden des gehobenen kommerziellen Mainstreams. Da mögen sich manche Fans der ersten Stunde mit Grausen abwenden, aber irgendwann ist das Fass der innovativen Ideen eben ausgeschöpft. Was bleibt, ist die Weiterentwicklung und Perfektionierung des eigenen Stils oder die Stagnation und ständigen Wiederholung früherer Erfolgsrezepte. Jubel und Kritik wird es für beide Strategien geben.

VULTURE CULTURE weist alle Elemente eines typischen Alan Parsons Project-Albums auf: ein thematischer roter Faden, eingängige Melodien und intelligente Texte, perfekt produziert im typischen Parsons-Sound, aber wie immer eine Spur zu eigenwillig, um in den Charts zu punkten (selbst die größten 'Hits' des Projects, z.B. "Lucifer", "Time", "Eye In The Sky" oder "Don't Answer Me" hört man nur alle Jubeljahre im Radio).

Das Album ist weniger tiefgründig und intellektuell als viele seiner Vorgänger, gehört aber zum Besten, was das Jahr 1988 hervorgebracht hat (und das war kein schlechtes Jahr). Einzelne Titel als Highlights hervorzuheben ist kaum möglich, da jeder Track für sich ein Paradebeispiel zeitlos eleganter Pop-Musik darstellt, wobei Nummer 3 mit dem Titel "Days Are Numbers (The Traveller)" eine Sonderposition einnimmt: Hier verschmelzen die Instrumente, die Melodie und der Gesang in vollendeter Harmonie miteinander und stellen einmal mehr das Können von Woolson, Parsons und Co. unter Beweis.
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