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5.0 von 5 Sternen Zeitlos elegante Pop-Musik
Schon erstaunlich, wie sehr die Geschmäcker bei diesem Album auseinandergehen. Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan des Alan Parsons Project (und auch der späteren Parsons-Solo-Alben), und VULTURE CULTURE zählt nach wie vor zu meinen Favoriten.

Natürlich läßt sich dieses Album nicht mit dem absolut genialenDebüt...
Veröffentlicht am 25. Mai 2008 von M.W.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu flach
Der Titel ist das Beste an dieser CD - schönes Wortspiel. Der Titelsong kann da nicht mithalten. Interessante Synkopen, aber nicht viel dahinter. Auch der Rest überzeugt mich weniger, die schönen Melodien und Harmonien, die früher das Markenzeichen von Eric Woolfson und Alan Parsons waren, fehlen hier. Schönste Lichtblicke sind dabei noch...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2000 von Grmblbmpf


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos elegante Pop-Musik, 25. Mai 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Schon erstaunlich, wie sehr die Geschmäcker bei diesem Album auseinandergehen. Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan des Alan Parsons Project (und auch der späteren Parsons-Solo-Alben), und VULTURE CULTURE zählt nach wie vor zu meinen Favoriten.

Natürlich läßt sich dieses Album nicht mit dem absolut genialenDebüt TALES OF MYSTERY AND IMAGINATION vergleichen, doch wer hat jemals ernsthaft erwartet, dass das Project unentwegt derartige Meilensteine produzieren würde? Auch Pink Floyd und Genesis, um nur zwei Beispiele zu nennen, wandelten früher oder später auf den Pfaden des gehobenen kommerziellen Mainstreams. Da mögen sich manche Fans der ersten Stunde mit Grausen abwenden, aber irgendwann ist das Fass der innovativen Ideen eben ausgeschöpft. Was bleibt, ist die Weiterentwicklung und Perfektionierung des eigenen Stils oder die Stagnation und ständigen Wiederholung früherer Erfolgsrezepte. Jubel und Kritik wird es für beide Strategien geben.

VULTURE CULTURE weist alle Elemente eines typischen Alan Parsons Project-Albums auf: ein thematischer roter Faden, eingängige Melodien und intelligente Texte, perfekt produziert im typischen Parsons-Sound, aber wie immer eine Spur zu eigenwillig, um in den Charts zu punkten (selbst die größten 'Hits' des Projects, z.B. "Lucifer", "Time", "Eye In The Sky" oder "Don't Answer Me" hört man nur alle Jubeljahre im Radio).

Das Album ist weniger tiefgründig und intellektuell als viele seiner Vorgänger, gehört aber zum Besten, was das Jahr 1988 hervorgebracht hat (und das war kein schlechtes Jahr). Einzelne Titel als Highlights hervorzuheben ist kaum möglich, da jeder Track für sich ein Paradebeispiel zeitlos eleganter Pop-Musik darstellt, wobei Nummer 3 mit dem Titel "Days Are Numbers (The Traveller)" eine Sonderposition einnimmt: Hier verschmelzen die Instrumente, die Melodie und der Gesang in vollendeter Harmonie miteinander und stellen einmal mehr das Können von Woolson, Parsons und Co. unter Beweis.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geierkultur direkt auf den Zahn gefühlt, 12. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Dieses Album ist zu popig, dieses Album ist viel zu kommerziell! Dass waren, und sind auch heute noch die Stimmen der Kritiker. Aber mal ehrlich, müssen diese Songs nicht popig und kommerziell sein, weil gerade das Jahr 1985 mit sehr viel Kommerz aufwartete, und wir auch damals in der westlichen Welt in Saus und Braus leben konnten, viele Familien drei Autos hatten, und die industriellen Bosse und Banker sich gesund rationalisierten oder unser Geld geschickt verzockten, was wir erst knapp 25 Jahre später zu spüren bekamen.

Das Symbol der Schlange, die sich selbst auffrisst könnte nicht besser gewählt sein für eine Geierkultur, die sich zugrunde richtet, wobei die Reichen (Großen) überleben und die armen (Kleinen) sterben müssen.

Let's talk about me for a minute I'm the one, who's always losing now - könnte die Situation des kleinen Mannes kaum besser beschreiben. Auch die Folgen dieser Überkonsumgesellschaft, nämlich dass Familien auseinanderbrechen, werden von den beiden Genies im - Seperate Ways - aufgegriffen. Ja, die Tage sind in der Tat nur noch Nummern oder Zahlen. Sie bedeuten eigentlich nichts mehr, wenn man nur noch arbeitet, und früher oder später werde ich es dann schaffen meine Vergangenheit hinter mir zu lassen. Nur was macht man, wenn es keine Zukunft mehr gibt, oder die Zukunft Arbeitslosigkeit heißt. Vulture Cultre, use ist or you lose it. Hollywood ist wirklich überall, willst du nicht dem Spiel beitreten, weil du ansonsten keine Chance haben wirst, denn in einer Geierkultur bekommt keiner eine Chance, der die Vetternwirtschaft nicht mitmacht, vor allem der Verlierer nicht. In unserer Gesellschaft zählt nur noch der Sieger, oder der Sieg, und so bringen Parsons und Woolfson mit dem Schlussakt - The Same old sun, would shine in morning - alles auf den Punkt. Tell me what to do, now the light in my life is gone from me. Besser hätte man dieses Thema nicht in Musik umsetzen können.

Die remasterte Version enthält noch fünf Bonustracks, unter anderem das kurze, und bisher nicht veröffentlichte - No answers only questions - sowohl als Final-Version als auch als First Attempt. Eine hörenswerte Alternativ-Version von Seperate Ways, sowie ein Demo von Hawkeye, und das 10-minütige - The Naked Vuture. Großartig.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich klingt auch diese CD richtig gut!, 12. März 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Die Scheibe "Vulture Culture" zählt vielleicht nicht unbedingt zu den Klassikern des sog. progressiven Elektro-Rock/Pop, auch nicht unter den Alan-Parsons-Werken, aber trotzdem ist es auch nach über 20 Jahren noch ein Werk, dem die meisten heutigen Produktionen nicht das Wasser reichen könnten!

Entscheidender Unterschied und für viele Fans etwas irritierend war damals, daß Parsons und Woolfson einen neuen Weg gehen wollten und leider gänzlich auf die sonst üblichen üppigen Orchesterbegleitungen des ebenso genialen Andrew Powell verzichteten. Ob es den Songs gutgetan hat, mag jeder für sich entscheiden.

Trotzdem wurde auch der Sound dieses Werkes auf höchstem Niveau präsentiert (wie immer eigentlich bei so einem Sound-Tüftler und Klang-Feiler wie Parsons), allerdings damals meiner Ansicht nach nur auf der Vinyl-Platte. Die CD aber klang immer irgendwie matschig und dumpf. Ich war nie so recht zufrieden mit dem bisherigen CD-Klang.

Aber durch das Remastern ist jetzt endlich eine hörbare Klang-Aufbesserung gelungen! Die Musik klingt jetzt endlich wieder richtig gut und neu aufpoliert.

Die besonderen Leckerbissen aber für alle Voll-Fans wie mich sind die Bonus-Tracks! Nicht nur die echt interessanten Demo- und Rohversionen, sondern vor allem auch das Medley "The naked Vulture" machen allein schon den Preis mehr als wett!

Ach ja: Auch das Booklet sollte erwähnt werden. Nett und informativ gemacht, nur fehlen leider die Song-Texte. Aber trotzdem gibt's die volle Punktzahl!

Ich kann nur sagen: Unbedingt kaufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzt!, 2. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Ein weitestgehend unterschätztes Album.
Natürlich nicht mehr der Glanz der ersten großartigen Konzeptalben des Alan Parsons Project", aber im Zuge der spätestens mit dem Vorgängeralbum "Ammonia Avenue" vollzogenen Richtungsänderung hin zum Pop ein sehr gutes Album. Wirkte "Ammonia Avenue" noch ein wenig unausgegoren in dieser Beziehung, so bringt "Vulture Culture" die perfekte Umsetzung des neuen poppigeren Konzepts. Wenn man sich von den belastenden Vergleichen zu den frühen, sehr anspruchsvollen, Alben lösen kann, ein absoluter Kauftip. Herrliche Melodien, geniale Produktion, unvergänglicher, zeitloser Pop mit dem gewissen Etwas des "Alan Parsons Project", und mit "Days are Numbers (The Traveller)" enthält das Album nicht mehr und nicht weniger als einen unsterblichen Klassiker.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pop at it's Best!, 6. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Zugegeben: Heute mag ich die früheren Parsons-Werke auch immernoch oder wieder am liebsten. Aber ich bin auch ein Fan von Konzept-Alben, aber neuen Richtungen wiederum offen. Genau diese ging Parsons Anfang bis Mitte der 80er. Und wer sich erinnert, welch Pop-Schund oder besser -Schand die Musik-Szene da (nur zum Teil) lieferte, dem sei gesagt, daß Parsons die Popularität in den 80ern mit diesem Album perfekt meisterte. Die Songs dieses Albums sind zwar alle ziemlich einfach gestrickt, aber sie haben diese Magie, die auch die früheren Parsons-Alben in ganz anderen Dimensionen hatten, aber ohne großen Bombast mit Orchester, den ich sonst sehr liebe. Das zu vollbringen, ist ein Kunststück und Alan Parsons meistert dies durch perfektes Songwriting. Weniger ist mehr, kann man hier sagen! Hervorheben möchte ich das Titelstück, in dem Lenny mit seiner Stimme den Textinhalt sehr brillant repräsentiert. Auch "Same Old Sun" erinnert an "Turn Of a Friendly Card". Wer Parsons liebt, macht mit dem Kauf nichts falsch, im Gegenteil, er bekommt ein verkanntes Kleinod!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu flach, 17. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Der Titel ist das Beste an dieser CD - schönes Wortspiel. Der Titelsong kann da nicht mithalten. Interessante Synkopen, aber nicht viel dahinter. Auch der Rest überzeugt mich weniger, die schönen Melodien und Harmonien, die früher das Markenzeichen von Eric Woolfson und Alan Parsons waren, fehlen hier. Schönste Lichtblicke sind dabei noch "Days are numbers", "Same old sun" und "Somebody out there".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als sein Ruf!, 12. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
"Naja," dachte ich, "ich kaufe diese CD, um meine Sammlung der APP-Remaster-Silberlinge zu vervollständigen". Von wegen! Ich bin sehr positiv überrascht. Nachdem ich bisher nur 2 bis 3 Songs aus diversen Compilations kannte, haben sich mir nun einige weitere "Juwelen" erschlossen. O.k., "Sooner Or Later" klingt wie die Highlights der beiden Vorgängeralben "Eye In The Sky" bzw. "Prime Time"... seicht und mainstreamig... aber trotzdem irgendwie super! Das Instrumental "Hawkeye" gefällt sogar meiner 13-jährigen Tochter, die ansonsten nur Rihanna, Monrose, Avril Lavigne usw. hört. Erwähnenswert sind auch der Titelsong "Vulture Culture" mit dem genialen Sänger Lenny Zakatek sowie die beiden Versionen von "No Answers Only Questions". Schade, dass dieser Song es damals nicht auf die Platte geschafft hat.

Interessant ist, dass auf "Vulture Culture" zum ersten (und einzigen) Mal komplett auf den orchestralen Background verzichtet wurde. Der dafür zuständige Andrew Powell durfte eine schöpferische Pause einlegen. Handwerklich natürlich wie immer superprofessionell gemacht, haben die Protagonisten Parsons und Woolfson den anderen Instrumenten mehr Platz eingeräumt. Besonders "geil" finde ich an einigen Stellen das Saxophon.

Ob das wirklich so sein muss, dass die Songtexte dem Abdruck von Memorabilia sowie Kommentaren der Protagonisten Parsons und Woolfson weichen mussten, weiss ich nicht. Das Booklet jedenfalls ist (trotzdem oder gerade deshalb?) sehr interessant und umfassend gestaltet. Für alle, denen die Songtexte im Booklet fehlen, folgende URL als Empfehlung:
[...]

Fazit: Alles in allem halte ich 4 Sterne als Bewertung für fair, da eine kleine Abstufung zu den APP-Geniestreichen wie "I Robot" oder "Tales Of Mystery And Imagination" angebracht ist. Trotzdem die Empfehlung: KAUFEN!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Pop mit Tiefgang, 9. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
Entgegen der Meinung der anderen Rezessionen halte ich dieses Album für eines der besten APP-Alben. Warum ? Weil hier (mit Ausnahme des eher langweiligen Titeltracks, aber das ist Geschmackssache) kein Song wirklich ausläßt,sei es daß eher melancholische "Same old Sun", oder das poppige "Let's talk about me"...ein Album, welches man in einem Stück beim Autofahren oder sonst wo hören kann, ohne gelangweilt zu werden. Auch wird das Konzept des Albums ("Beziehungsängste- und Krisen") ganz gut skizziert...beim Hören der Lyrics kann man sich schon ein wenig mit der einen oder anderen Situation identifizieren.
Bemerkenswert sei vielleicht noch, daß dies ja bekanntlich das erste APP-Album ohne Orchester-Parts war...trotzdem meistern Parsons und Woolfson dieses Neuland perfekt. Für mich einer der All-Time Favourites !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Un piccolo commento su Vulture Culure rimasterizzato, 21. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
L'album Vulture Culture dell'Alan Parsons Project secondo me e' stato molto sottovalutato. Vi sono molti affezionati ascoltatori del Project che non hanno mai considerato quest'album tra i migliori. Ma per quale motivo? Canzoni come "Days Are Numbers", "The Same Old Sun", "Let's Talk About Me" e "Somebody Out There" sono a mio avviso straordinarie. A queste vorrei aggiungere la scoppiettante strumentale Hawkeye! I brani "Sooner or Later", "Vulture Culture" e "Separate Lives" sono invece inferiori all'altissimo standard del Project.

Io avrei dato 4 stelle all'album originale. Ma la quinta stella va aggiunta grazie all'inedita "No Answers Only Questions", al "Naked Vulture" e alla versione alternativa di "Separate Lives" che secondo me e' migliore dell'originale.
I testi come al solito sono molto profondi, e la qualita' del suono eccellente. Fatevi un favore: comprate quest'album e ammirate la musica del duo Woolfson-Parsons!

Fernando Simoni
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Extra-Stern für "No Answers, Only Questions"..., 17. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Vulture Culture (Audio CD)
1984 und 1985 waren zumindest in Sachen Output sehr aktive Jahre für das Alan Parsons Project (künstlerisch befand man sich auf einer nicht mehr auzuhaltenden Talfahrt), gleich drei Alben erschienen: "Vulture Culture" war leider das schwächste davon, wenn nicht das schwächste der gesamten Diskographie von Eric Woolfson und Alan Parsons.

Daran ändert auch die (an sich klanglich exzellent gelungene) Neauflage der LP: Einiges hier klingt im Jahr 2007 als wäre es damals mit einer Casio-Heimorgel aufgenommen worden - die heute arg dünn und synthetisch klingenden Drums tragen ihren Teil zur völlig blutlosen Produktion bei. An sich schöne Melodien ("Days Are Numbers", "Separate Lives" oder "The Same Old Sun" z.B.) gehen unter im obsoleten 1980er-Jahrer-Murks, den sich heute wohl kaum noch jemand freiwillig anhört. Oder doch?

Auf der Habenseite steht neben der erwähnten klanglichen Verbesserung (endlich mal ein "Remastering", das seinen Namen verdient) vor allem auch der Bonustrack "No Answers, Only Questions", ein simples, aber wunderschönes Stück, ein stimmlich fabelhafter Eric Woolfson nur von Iain Bairnsons punktgenauer Akustik-Gitarre begleitet. Da wünscht man sich wirklich, daß einige jener Lieder, die es damals tatsächlich auf "Vulture Culture" schafften, ähnlich simpel und vor allem zeitlos produziert worden wären...

Man darf sich jedenfalls auf die Re-Issues der restlichen APP-LPs freuen, dem Vernehmen nach erscheinen sie Februar/März 2008.
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Vulture Culture
Vulture Culture von Alan Parsons Project (Audio CD - 2007)
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